DE666703C - Deckelverschluss fuer Radnaben aller Art - Google Patents

Deckelverschluss fuer Radnaben aller Art

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DE666703C
DE666703C DED71719D DED0071719D DE666703C DE 666703 C DE666703 C DE 666703C DE D71719 D DED71719 D DE D71719D DE D0071719 D DED0071719 D DE D0071719D DE 666703 C DE666703 C DE 666703C
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DE
Germany
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cover
hub
snap ring
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ring
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Expired
Application number
DED71719D
Other languages
English (en)
Inventor
Franz Huembs
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Deutsche Eisenwerke AG
Original Assignee
Deutsche Eisenwerke AG
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Publication date
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Publication of DE666703C publication Critical patent/DE666703C/de
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60BVEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
    • B60B37/00Wheel-axle combinations, e.g. wheel sets
    • B60B37/10Wheel-axle combinations, e.g. wheel sets the wheels being individually rotatable around the axles
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C33/00Parts of bearings; Special methods for making bearings or parts thereof
    • F16C33/72Sealings
    • F16C33/723Shaft end sealing means, e.g. cup-shaped caps or covers
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C2326/00Articles relating to transporting
    • F16C2326/01Parts of vehicles in general
    • F16C2326/02Wheel hubs or castors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Snaps, Bayonet Connections, Set Pins, And Snap Rings (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Deckelverschluß für Radnaben aller Art, insbesondere für Förderwagen u. dgl., bei welcher ein geschlitzter Sprengring den Deckel gegenüber der Nabe festlegt.
Bei den bekannten Ausführungen dieser Art liegen diese Sprengringe frei an der Deckelaußenfläche, sind also leicht zugänglich und können namentlich bei einigermaßen rauhem Betrieb leicht ausspringen, so daß auf diese Weise kein einwandfreier Verschluß gewährleistet ist.
Es ist bei Kugellagern bekannt, zur Erleichterung des Zusammenbaues den äußeren oder den inneren Ring aus zwei nebeneinanderliegenden Teilen zu bilden, die mit sich berührenden Umfangsflächen ineinandergreifen, an dieser Stelle beiderseits je etwa die Hälfte einer verdeckten Nut aufweisen und durch einen sich in diese Nut einklemmenden Ring zusammengehalten werden. Da es bei einem Kugellager unbedingt notwendig ist, daß die Innen- und Außenringe jeweils in sich völlig starr sind, wird zum Verklemmen der zweiteiligen Ringe ein zu einem n-Eck gebogener Ring verwendet, der nach dem Zusammenbau der zwei nebeneinanderliegenden Ringteile auseinanderspreizt und ein Wiederauseinandernehmen der Ringteile unmöglich macht, also den notwendigen, völlig starren und unnachgiebigen Zusammenhalt herstellt.
Die vorliegende Erfindung bedient sich
ebenfalls völlig verdeckter Nuten, die in die sich berührenden Mantelflächen von Nabe und Deckel eingedreht sind, jedoch wird im Gegensatz zu der oben geschilderten Kugellagerkonstruktion an Stelle des η-eckig gebogenen Ringes erfindungsgemäß ein aus Federstahl bestehender, kreisringförmig gebogener Sprengring als Haltemittel zwischen Deckel und Nabe verwendet, da es bei der Erfindung darauf ankommt, den Deckel in gleich guter Weise' auf die Nabe aufbringen und abziehen zu können. Dazu werden erfindungsgemäß die beim Zusammenbau oder dem Auseinandernehmen des neuen Deckelverschlusses vorlaufenden Kanten an der Nabe oder auch dem Deckel etwas kegelig aufgeweitet.
Es ist zwar bei der geschilderten Kugellagerkonstruktion bekannt, die beim Zusammenbau bzw. beim Einbringen des n-eckig gebogenen Klemmringes in die Nut vorlaufende Kante des einen Ringteiles auch etwas kegelig zu erweitern, um 'das Einbringen zu erleichtern.
Wenngleich auch bei der Erfindung solche Aufweitung zur Erleichterung des Einbringens des an Stelle des für den erfinderischen Zweck völlig unmöglichen η-eckigen Ringes vorgesehenen, aus Federstahl bestehenden Springringes kreisförmiger Gestalt am Deckel oder der Nabe vorgesehen ist, so wird doch der neu vorgeschlagene Deckelverschluß seiner vordringlichen Aufgabe, den einmal auf- 6S gebrachten Deckel wieder abnehmen zu kön-
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden: .
Frans Hümbs in Mülheim, Ruhr.
nen, erst dadurch gerecht, daß die kegeligen Aufweitungen so vorgesehen sind, daß sich in erster Linie das Abziehen des Deckels be-, werkstelligen läßt.
Beim Zusammenbau werden die Nuten1 _ Deckel und der Nabe zur Deckung gebral und ergeben erfindungsgemäß dabei im Je^ weils inneren Bauteil einen Kanal von einer so ausreichenden Tiefe, daß die Ringfeder
ίο sich darin entgegen ihrer Federkraftrichtung vollkommen einzulagern vermag bzw. sich auf den Durchmesser der Berührungsumfangsflächen zwischen Nabe und Deckel bringen läßt, damit diese Flächen unbehindert auf einandergleiten können. Der zu verwendende geschlitzte Sprengring wird vor dem Zusammenbau in den jeweils tieferen Teil der Nut eingelegt und in diese beim Zusammenbau durch die kegelförmig erweiterten, vorlaufenden Kanten mehr und mehr und schließlich völlig darin eingelagert, und zwar so lange, bis die Nuten in der Nabe und im Deckel sich überdecken und der geschlitzte Sprengring in die erweiterte Nut einzuspringen vermag und nun eine zwar absolut sichere, aber dennoch wieder einfach lösbare Verbindung zwischen Deckel und Nabe erreicht ist.
Der erfindungsgemäße Deckelverschluß gestattet einen vollkommen einwandfreien, billig herzustellenden und ebenso billig zusammenzubauenden sowie einfach wieder abzunehmenden Abschluß von Radnaben aller Art, der von außen her durch die im Betrieb unvermeidlichen Stöße u. dgl. nicht beschädigt oder unbrauchbar gemacht werden kann, und dabei noch vollkommen öl- und staubdicht ist. Ein Verlorengehen des Deckels im Betrieb ist so im Gegensatz zu bekannten Ausführungen ausgeschlossen. Besondere Werkzeuge zum Zusammen- oder Auseinanderbau sind nicht erforderlich, es genügt vielmehr für das Aufbringen ein Schlagwerkzeug, beispielsweise ein Hammer, und zum Auseinanderbau ein Hammer und ein mit einer Keilfläche versehenes Werkzeug, etwa ein Meißel, der lediglich in den zwischen Nabe und Deckel vorhandenen Ouerspalt eingetrieben wird. Dadurch wird bewirkt, daß die auch an dieser Stelle kegelförmig erweiterten vorlaufenden Kanten und umgekehrt, wie oben für den Zusammenbau beschrieben, der geschlitzte Sprengring mehr und mehr zum Ausweichen in den vertieften Teil der Nut zwingt und der Deckel so frei wird.
Die Zeichnung veranschaulicht zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung, und zwar zeigen
Abb. 1 einen fertig zusammengebauten Deckelverschluß an einem Förderwagenrad in Ansicht und Teilschnitt, ^v Abb. 2 den Ringnutteil gemäß Abb. ι in !vergrößertem Maßstab im Querschnitt und
ψ_'__ Abb. 3 eine andere Ausführung des Ver-Schlusses, ebenfalls im Querschnitt.
Es bezeichnet in allen Abbildungen 1 die Nabe, 2 den Deckel Und 3 den geschlitzten, federnden und nach außen vollkommen verdeckten kreisquerschnittigen Sprengring. In den Abb. 1 und 2 ist der Deckel 2 mit einer halbkreisförmigen Nut 4 versehen, und der entsprechende Nabenteil weist eine vertiefte Nut 5 auf, deren Tiefe etwas größer als der Durchmesser des Sprengringes 3 im zusammengebogenen Zustand ist, diesem also eine Einlagerung ohne Überstehen gestattet. Beim Aufbringen des Deckels 2- wird der vorher in die Nut 5 eingelegte geschlitzte Sprengring 3 mit Hilfe der kegelförmig abgeschrägten Kante 7 in dieser zusammengedrückt und das so lange, bis der Sprengring 3 in die Nut 4 einspringt. Um den Deckel wieder abnehmen und damit einen hauptsächlichen Zweck der Erfindung erfüllen zu können, ist noch die Kante 6 kegelförmig abgeschrägt. Mit deren Hilfe wird der Sprengring 3 beim Abziehen des Deckels zusammengedrückt, wodurch der Deckel frei wird.
Bei der Abb. 3 ist umgekehrt die vertiefte Nut 5 im entsprechend abgesetzten Umfangsteil des Deckels 3 vorgesehen und die halbkreisquerschnittige Gegennut 4 an der Innenfläche der Nabe*I. Die kegelförmig abgeschrägten Kanten 6 und 7 ermöglichen hier in gleicher Weise wie bei der Ausführung nach Abb. 1 und 2 das Auseinandernehmen und den Zusammenbau.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Deckelverschluß für Radnaben aller Art, bei welchem ein geschlitzter Sprengring den Deckel gegenüber der Nabe festlegt durch Eingriff in Umfangsnuten, welche in die einander berührenden, gleichmittigen Mantelflächen von Nabe und Deckel eingedreht sind, dadurch gekennzeichnet, daß der aus Federstahl bestehende Sprengring zwecks Aufbringens oder Abziehens des Deckels mittels kegeliger Aufweitungen der vorlaufenden Kanten des außenliegenden Bauteiles (Nabe oder Deckel) in die ausreichend tief eingedrehte Nut des inneren Bauteiles (Deckel oder Nabe) eindrückbar ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DED71719D 1935-12-18 1935-12-18 Deckelverschluss fuer Radnaben aller Art Expired DE666703C (de)

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DE (1) DE666703C (de)

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