DE6609734U - Elektrischer waermespeicherofen. - Google Patents

Elektrischer waermespeicherofen.

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DE6609734U
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24HFLUID HEATERS, e.g. WATER OR AIR HEATERS, HAVING HEAT-GENERATING MEANS, e.g. HEAT PUMPS, IN GENERAL
    • F24H7/00Storage heaters, i.e. heaters in which the energy is stored as heat in masses for subsequent release
    • F24H7/02Storage heaters, i.e. heaters in which the energy is stored as heat in masses for subsequent release the released heat being conveyed to a transfer fluid

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Description

Licenti a Pat ent-Verwaltungs-GmbH Frankfurt/Main
L 44 636/36b Gbm 28. 4. 1<572
Bt/dr
Elektrischer Wärmespeicheröfen
Die Neuerung bezieht sich auf einen elektrischen Wärmespeicherofen mit einem wärmeisolierten und die elektrischen Heizelemente enthaltenden Speicherkörper, der von einem U-förmigen Luftkanal umgeben ist.
Elektrische Wärmespeicheröfen mit einem wärmeisolierten und die elektrischen Heizelemente enthaltenden Speicherkörper sind bekannt. Bei einem bekannten Wärmespeicherofen dieser Art ist der Speicherkörper von einem TJ-förmigen Luftkanal umgeben, wobei sowohl der steigende als auch der fallende Kanalteil durch horizontal durch den Speicherkörper führende Querkanäle verbunden sind. Der U-förmige Luftkanal erstreckt sich dabei über die gesamte Breite des Speicher-
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28. 4. 1972 Bt/dr
körpers. Nachteilig Tiei derartigen Wärmespeicheröfen ist jedoch, daß sie eine verhältnismäßig große Breite besitzen und daher beispielsweise in Fensternischen, die in der Regel nur eine verhältnismäßig geringe Tiefe aufweisen, praktisch nicht unterbringbar sind.
Um nun einen in seiner Breite geringeren Wärmespeicherofen zu erhalten, kommt praktisch nur eine Verringerung der Breite bzw. Tiefe des Speicherkerns in Betracht. Dies hat aber den Nac&teil, daß die üblicherweise den Speicherkern durchziehenden Luftkanäle in dem Speicherkern nicht mehr untergebracht werden können, da dadurch zuviel Masse für das Aufspeichern der Wärme rerloren ginge. Auch eine alleinige Veränderung der den Speicherkern umgebenden Isolationsschicht kommt aus wärmetechnischen Gründen nicht in Betracht.
Es sind Wärmespeicheröfen bekannt geworden, bei denen nun die Luftkanäle nicht im Speicherkern selbst, sondern zwischen Speicherkern und dem Isolationsmaterial angeordnet sind. Eine geringere Breite des Speicherofens wurde aber mit dieser Anordnung nicht erreicht. Bei einem anderen bekannten Wärmespeicherofen vfsrdes. die Luftkanäle durch eine auf der Außenwandung des Speicherkerns aufgelegte und sich über die gesamte Länge des Speicherkerns erstreckende zickzackförmig ausgebildete Blechwand gebildet. Die Zacken dieser Blechwand reichen dabei in das Isolationsmaterial hinein. Durch diese Ausgestaltung des Wärmespeicherofens wird aber ebenfalls keine geringere Breite des Ofens erzielt, da die praktisch als spitzes Dreieck ausgebildeten Luftkanäle einen erheblichen Platzbedarf erfordern.
Der Neuerung liegt nun die Aufgabe zugrunde, einen Wärmespeicherofen zu schaffen, der sich durch eine geringe Breite bzw. Einbautiefe auszeichnen soll. Die Verlustwärme soll dabei möglichst klein gehalten und die vom Speicherkörper abgegebene, sich hinter dem Speicherofen stauende Strahlungwarme zur
L 44 636/36b G"bm 28. 4. 1972
Bt/dr
Raumbeheizung mit herangezogen werden.
Diese Aufgabe wird neuerungsgemäß dadurch gelöst, daß die Luftkanäle in der den Speicherkern umgebenden Isolationsschicht angeordnet siad und daß der Bereich hinter dem Wärmespeicherofen über in der Gehäuserückseite angeordnete Öffnungen beim Durchblasen der Luftkanäle mit Kaltluft beaufschlagt wird.
Die mit der Neuerung erzieltes Vorteile bestehen insbesondere in der geringen Bautiefe des Wärmespeicherofens, so daß dieser ohne Schwierigkeiten in Pensternischen untergebracht werden kann und somit ein zusätzlicher Platzbedarf entfällt. Weiterhin ist von Vorteil, daß durch die Anordnung der Luftkanäle is der Isolationsschicht teilweise die aufgespeicherte Wärme durch Abstrahlung an den zu erwärmenden Raum abgegeben wird und daß es erst bei einem größeren Wärmebedarf erforderlich wird, das Luftförderorgan einzuschalten und den Speicherkern zu
Ein Ausführungsbeispiel der Ueuerüng ist in der Zeichnung dargestellt und wird ±m folgenden näher beschrieben.
Es zeigen:
Eig. 1 einen Wärme speichere χ en In Vorderansicht bei abgenommener Isolierung,
Eig. 2 einen ScTitii tt durch den Wärmespeicherofen nach Exg. in horizontaler Sichtung,
Eig. 5 den Wärmespeicherofen im senkrechten Mittelscimitt,
Eig. 4 den Wärmespeicherofen im eingebauten Zustand in einer Eensteraxsche-
L 44 656/36b Gbm 28. 4. 19?2
^~^~ Bt/dr
Mit 1 ist ein die elektrischen Heizelemente 2 enthaltender Speicherkern eines elektrischen Wärmespeicherofens bezeichnet, der von einer Wärmeisolierschicht 5 umgeben ist. Die Heizelemente verlaufen dabei in horizontaler Sichtung durch den Speicherkern. Dieser isolierte Speicherkern ist in ein Gehäuse 4 eingesetzt, das auf AufsteHfüßen 4-" ruht. In der Wärmeisolierschicht 3 sind nebeneinanderliegende, sehr flach gehaltene Luftkanäle 5 eingebettet, die aus U-förmig gestalteten Blechen 6 gebildet sind und sich nur über einen Teilbereich, vorzugsweise über den mittleren Bereich des Speicherkernes erstrecken.
Die Schenkel der U-förmigen Bleche 6 stützen sich direkt auf dem Speicherkern 1 ab, so daß auf diese Weise ein Luftkanal gebildet wird, der im Querschnitt ein langgestrecktes Rechteck ergibt. Die in den Kanälen eingeblasene Luft streicht über die Außenseite des Speicherkernes. Die Luftkanäle können auch aus Hohlprofilstaben gebildet werden, die in die Wärmeisolierschicht eingesetzt sind und von dieser gegen den Speicherkern gedrückt werden, so daß eine gute Wärmeübertragung hergestellt wird.
Die Eintrittsöffnung 7 des Luftkanals 5 steht mit einem unterhalb des Speicherkerns 1 angeordneten LuftsammeIraum 8 und dessen Austrittsöffnung 9 mit einem ebenfalls unterhalb des Speicherkerns vorgesehenen Warmluftsammei- bzw. Mischraum. ; in Verbindung. Vom Mischraum 10 führen Öffnungen zum Luft-
sammelraum 8, so daß dem llischraum Kaltluft zugeführt werden \ kann. In dem Mischraum 10 ist ferner eine Zusatzheizung 11
j angeordnet, die aber nur bei größerem Wärmebedarf eingeschal-
tet wird. In den Luftsamme1raum 8 wird Frischluft mittels
: eines Luftförderorgan-es 12 eingeblasen, das unterhalb des
Speicherkerns 1 im rückwärtigen Teil des Ofens angeordnet ist. Die Kaltluft wird von der Ofenfrontseite her angesaugt.
L 44 6?6/3*b Gbs 2^. 4. 1372
Bt/är
Zu diesem Zwec'-' ist zwischen den Aufstellfüßen ^" ein rd.t Lufreint"itkso Innungen versehenes kastenarciges 'iehSuse 13 angeordnet, in dessen rückwärtigem Teil das Luftfc:rderargan untergebracht ist«,
In der Gehäuser'ickwandung 41 sind .ialouaieartig ausgebildete, steuerbare Öffnungen 14 angeordnet, durch die bei" Durchblasen der Luftkanäle -j der Bereich 1? hinter dem Wärmespeicherofen und der benachbarten Wandung mit Kaltluft beaufschlagt werden kann, wodurch die sich dort ansammelnde Warmluft ebenfalls dem zu erwärmenden Raum zugeführt wird. Die jalousieartigen Öffnungen 14 sind dabei im 3ereich des den Luftkanälen 5 an der Rückseite des Speicherkerns vorgeschalteten, mit dem Luf tf order organ 12 in Verbindung stehenden Luftsamtaelraumes S angeordnet.
Dem Luftförderorgan 12 können Luftführungsbleche nachgeordnet werden, die direkt zu den Lufteintrittsöffnungen 7 der rückwärtigen Luftkanäle ρ führen. In dem Mischraum 10 können ebenfalls Luftführungsbleche vorgesehen werden, die dabei schräg nach vorne verlaufen und die erwärmte Luft in den zu beheizenden Rauir. leiter..
Die Warmluft kann aber auch, wie in Fig. 4 dargestellt, zwischen einer im Abstand von Speicherkern 1 angeordneten Verblendung 15, die mit Austrittsöffnungen 16 versehen ist und der Wärmeisolierschicht 5 eingeblasen werden, wodurch eine Wärmeab strahlung über eine verhältnismäßig große Ofenober !'lache erreicht wird.
Die besonderen Vorteile des neuerungsgemäßen Wärmespeicherofens sind in der sehr geringen Bautiefe zu sehen, so daß dieser insbesondere für den Einbau in Nischen geeignet ist. Dies wird durch die sehr flach gehaltenen, in ihrem Querschnitt recht-
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Bt/dr
eckigen Luftkanäle 5 erreicht, die in der Wärmeisolierschicht 3 eingebettet sind. Dadurch, daß sich die Luftkanäle ρ nur über einen Teilbereich des Speicherkerns erstrecken, wird bei diesen Speicherofen ein Teil der gespei cherten Wärme als Strahlungswärme abgegeben. Die Einschaltung des Luftförderorganes wird erst bei größerem Wärmebedarf bzvj. wenn ein Teil der gespeicherten Wärme bereits aurcii Strahlung abgegeben ist, erforderlich.

Claims (1)

  1. L 44 636/56b Gbm 28. 4. 1972
    Bt/dr
    S c h u t zansprüche
    1. Elektrischer Wärmespeicherofen mit einem v:ärmeisolierten und die elektrischen Heiaelemente enthaltenden Speicherkern, der von einem oder mehreren U-förmigen Luftkanälen umgeben ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Luftkanäle (5) in der den Speicherkern (1) umgebenden Wärmeisolierschicht (3) angeordnet sind und da3 der Bereich (15) hinter dem Wärmespeicherofen über in der Gehäuserückwandung (41) angeordnete Öffnungen (14) beim Durchblasen der Luftkanäle mit Kaltluft beaufschlagt wird.
    2. Wärmespeicherofen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daii die Luftkanäle (^) aus U-formig gestalteten Blechen (6) gebildet sind und nur über einen Teilbereich des Speicherkernes (1) angeordnet sind.
    3- Wärmespeicherofen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, cia3 die die Luftkanäle (3) bildenden Bleche (6) direkt auf den Speicherkern (1) aufgesetzt sind und in die den Speicherkern umgebende Wäx-meinolierschicht (?) hineinragen.
    4. Wärmespeicherofen nach Anspruch 3> dadurch gekennzeichnet, daß sich die dip Luftkanäle (5) bildenden U-fÖrmigen Bleche (6) mit ihren Schenkein auf dem Speicherkern (Ό abstützen.
    L 44 6*6/?6b 3bm 28. 4. 1972
    Bt/dr
    ^t. Wärmespeicherofen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Luftkanal (3) im Querschnitt als langgestrecktes Rechteck ausgebildet ist.
    6. Wärmespeicherofen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Luftkanäle (5) aus Kohlprofil stäben gebildet sind.
    7. Wärmespeicherofen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die in der Gehäuserückseite (41) angeordneten öffnungen (14) jalousieartig ausgebildet sind und daß diese Öffnungen im Bereich des den Luftkanälen (5) an &er Bückseite des Speicherkerns (1) vorgeschaltete, mit dem Luftförderorgan (12) in Verbindung stehenden Luftsammeiraumes
    (8) angeordnet sind.
    8. Wärmespeicherofen nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß detr· Luftförderorgan (12) Luft führung sb Ie ehe nachgeordnet sind, die zu den rückwärtigen Luftkanälen führen.
    9. Wärmespeicherofen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Luftkanäle (5) im vorderen Bereich des Speicherkerns (1) in einen Warmluftsammeikanal (10) münden, in dem schräg nach vorne verlaufende Luftleitbleche angeordnet sind,
    10. Wärmespeicherofen nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß dir Warmluft aus dem Warmluftsammeikanal (10) zwischen einer im Abstand nom isolierten Speicherkern (i) angeordneten, sich über die gesamte HHho dos Speicherkernes erstr^cke^'e Verbleauns; (''?) und nein isolierten Speicherkern pgebl--3SPn wird»
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