DE6603593U - Pflug mit abnehmbaren pflugkoerpern - Google Patents

Pflug mit abnehmbaren pflugkoerpern

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DE6603593U
DE6603593U DE19686603593 DE6603593U DE6603593U DE 6603593 U DE6603593 U DE 6603593U DE 19686603593 DE19686603593 DE 19686603593 DE 6603593 U DE6603593 U DE 6603593U DE 6603593 U DE6603593 U DE 6603593U
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special
tractor
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Pflugfabrik Roewer & Co
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Description

Pflug mit abnehmbaren Pflugkörpern.
Die Erfindung betrifft einen Pflug mit mehreren an einem Jrflugr-ahffien lösbar angeordneten Pflugkörpern, wobei der Pflugrahmen über eine Dreipunkthydraulik mit zwei TJnterlenkern und einem Oberlenker einer Zugmaschine, insbesondere einem Schlepper, verbunden ist.
Arbeitsgeräte für Tiefkulturarbeiten aller Art sind berelts ia verschiedenen Ausführungsformen bekannt* Es handelt sich hierbei überwiegend um Spezialgeräte. Zum Tieflockern sind beispielsweise sogenannte Tiefenmeißel bekannt, die zum Beispiel als gesondertes Bodenbearbeitungswerkzeug von einem Schlepper oder dergleichen gezogen werden. Bekannt sind aber auch bereits Untergrundlockerer, die in Verbindung mit einem Pflug die Vorfurche des jeweiligen Pflugkörpers lockern. Zu diesem Zweck ist jedem Pflugkörper ein üntergrundlockerer zugeordnete t und an diesem angebracht.
Aus der deutschen Patentschrift 419 791 ist darüberhinaus ein Pflug bekannt, bei dem zur Untergrundbearbeitung ein besonderer Untergrundkörper neben einem Üormal-Pflugkörper vorgesehen ist. Dieser Untergrund-Pflugkörper ist bei der bekannten Ausführungsform eines
Bichtung zum Normal-Pflugkörper den Boden wendet. Hierdurch soll eine ganz bestimmte Schichtung beziehungsweise Lagerung des umgewendeten Bodens in den einzelnen Tiefenlagen erzielt werden.
Aus der deutschen Patentschrift 1 050 584 ist ebenfalls bereits ein Pflug mit Einrichtungen für Tiefkulturarbeiten bekannt. Bei diesem ist vorgesehen, daß vor einem Tiefpflugschar in Arbeitsrichtung gesehen ein Schälpflugschar angeordnet ist und hinter beiden noch besondere Schollenlockerungszinken vorgesehen sind. Hierdurch soll erreicht werden, daß eine erzeugte Doppelscholle zugleich mit ein- und derselben Vorrichtung wirksam zerkleinert wird. Bei diesem bekannten Pflug ist das Tiefpflugschar fest am Pflugkörper a- ^eordaet und lediglich das Schälpflugsc-har der Höhe nach verstellbar.
Trots der bekannten Vorrichtungen und Geräte für die Durchführung von Teifkulturarbeiten haben Tiefenbearbeitungen eines Bodens noch nicht die in der Wissenschaft propagierte Verbreitung gefunden. Dies ist einerseits darauf zurückzuführen, daß die Geräte zur Durchführung der Tiefkulturarbeiten mit besonderem Material- und Arbeitsaufwand hergestellte Spezialgeräte sind. Zum anderen ist die Einsatzfähigkeit der bisherigen Geräte derart einseitig, daß mit Bücksicht auf die hohen Anschaffungskosten die !Rentabilität im allgemeinen nicht gegeben ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Pflug für die verschiedensten Bodenbearbeitungsmethoden, insbesondere auch für die Tiefkulturarbeiten vorzuschlagen, der die voranstehend geschilderten Nachteile vermeidet. Insbesondere wird durch die Erfindung ein Pflug vorgegohifljgn_ der universell für die verschiedensten Bodenbearbeitungen einsetzbar ist.
Der Pflug gemäß der Erfindung ist gekennzeichnet durch die Kombination folgender Merkmale:
a) der vorderer Pflugkörper ist gegen einen Spezial-Pflugkörper für Tiefpflügen austauschbar,
b) der Pflugrahmen ist in bezug auf den Schlepper in aa sich bekannter Weise quer verschiebbarderart, daß der Spezial-Pflugkörper für Tiefpflügen etwa hinter der rechten Spur des Schleppers und der nachfolgende zweite Pflugkörper (Normal-
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J-Ii. uei" UCJL einem ncc opj-jLuig
Relativstellung in bezug auf den Schlepper angeordnet ist.
Die Erfindung geht somit erstmals aus von einem Pflug, der auch für normale Bodenbearbeitungen geeignet und gedacht ist, der also als üblicher Beetpflug verwendbar ist. Durch Auswechseln des vorderen Pflugkörpers, nämlich eines Normal-Pflugkörpers, gegen einen Spezial-Pflugkörper für das Tiefpflügen und durch eine querverschiebung des Pflugrahmens in Richtung zur rechten Seite des Schleppers, derart, daß der angesetzte Spezial-Pflugkörper in der Fahrspur hinter dem rechten Schlepperrad erscheint, wird erfindungs-
gemäß auf einfache ..'eise ein Pflug für T.iefkulturarbeiten geschaffen, der besondere, überraschende Eigenschaften aufweist. Eine besondere, überraschende Wirkung des erfindungsgemäßen Pfluges ergibt sich bei Anordnung des Spezial-Pflugkörpers als vorderer Pflugkörper in der rechten Fahrspur des Schleppers
I dadurch, daß nunmehr das rechte Schlepperrad nicht
II mehr in der verhältnismäßig tiefen ]?urche laufen
muß, die durch den Spezial-Pflugkörper geschaffen wurde, sondern auf einer beträchtlich höher liegenden Ebene, nämlich in der durch den nachfolgenden Normal-
I Pflugkörper geschaffenen Furche. Eine weitere über-
I . . raschende Wirkung liegt darin, daß der Schlepper nicht I auf der gelockerten Furcnensohle mit den rechten Hadern
I fahren muß, sondern auf einer Furchensohle, die nach
I dem Befahren noch wieder gepflügt, also gelockert wird.
I Diese Vorteile vermeiden eine übermäßige Schräglage
I des Schleppers und aamit verbunden eine günstigere
I Kraftausnutzung und den Einsatz normaler Acker-
s schlepper trotz großer Arbeitstiefen.
«j Hach eir^si weiteren Merkmal der Erfindung ist der
I vordere Pflugkörper, insbesondere der Spezial-Pflug-
I körper für Tiefpflügen gegen einen Tiefenmeißel aus-
I tauschbar. Dadurch wird die universelle Einsatzfähig- |
|. keit des exfindungsgemäßen Pfluges weiter verbessert, I
da alternativ ein Tiefpflügen oder ein Tief auf lockern I
durchführbar ist. Bei Anordnung eines Tiefenmeißels "j
am Pflugrahmen sind zweckmäßigerweise diesem Tiefen- j
meißel, der ebenfalls in der rechten Fahrspur des Schleppers angeordnet ist, mehrere, insbesondere zwei j
Hormal-Pflugkörper nachgeordnet. Dadurch ist eine
Tiefenlockerung in einzelnen 70 bis 80 cm voneinander entfernten Reihen möglich, bei gleichzeitigem Pflügen des Bodens in dieser Breite. Bei dieser Konstruktion kann auch die sogenannte Maulwurfdrainage, also die Drainage mit einem Drainagekegel, verbunden werden.
Nachfolgend werden weitere Einzelheiten anhand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiels der Erfindung näher erläutert. Es zeigt?
Fig. 1 einen Pflug gemiß der Erfindung in
schematischer Draufsicht als Beetpflug,
Fig. 2 den Pflug gemäß der Erfindung in einer für Tiefkulturarbeiten veränderten Stellung,
Fig. 3 den Pflug gemäß der Erfindung für die Tiefauflockerung des Bodens,
Fig. 4 einen Pflug in der Anordnung gemäß Fig. 2 in perspektivischer Darstellung, jedoch ohne Schlepper, in vergrößertem Maßstab,
Fig, 5 den Pflug gemäß Fig. 4 in Rückansicht mit Rädern eines Schleppers, in verkleinertem Maßstab, während des Pflügens.
Das Hervortretende an dem erfindungsgemäßen Pflug ist die universelle Einsatzfähigkeit desselben durch leichtes und schnelles Umbauen sowie Anbauen einzelner Teile zur Durchführung der verschiedensten Bodenbearbeitungen.
Bei dem Ausführungsbeispiel der Fig. 1 ist der erfindungsgemäße Pflug im Grundriß als üblicher Beetpflug
8593
mit drei Normal-Pflugkörpern 10, 11 und 12 dargestellt. Biese sind an einem in besonderer Weise ausgebildeten Pflugrahmen 13 abnehmbar angebracht, der seinerseits an die Unterlenker 14 und 15 sowie den Oberlenker 16 der Dreipunkthydraulik eines Schleppers angekuppelt ist. Vom Schlepper sind in den Figuren 1 bis 3 sowie 5 lediglich die rückwärtigen Eäder 17 und 18 dargestellt.
Der rückwärtige Pflugkörper 12 ist bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel an einem Ansatzrahmen 19 angeordnet, der von dem übrigen Pflugrahmen 13 abmontiert werden kann, wenn der Pflug beispielsweise als zweischariger Pflug Verwendung findet (Pig. 2). Bei der Anordnung gemäß Fig. 1 ist der Pflugrahmen 13 in der üblichen Relativstellung eines Beetpfluges in bezug auf den Schlepper an diesem angebracht, nämlich derart, daß der in Transportrichtung vorn liegende Pflugkörper 10 neben dem rechten Rad 18 des Schleppers zur Längsmittelachse desselben geführt wird. Dadurch läuft dieses Rad 18 des Schleppers jeweils in der zuvor gebildeten Furche.
Die einzelnen Pflugkörper 10, 11 und 12, insbesondere aber der vorn liegende Pflugkörper 10, sind abnehmbar an dem Pflugrahmen 13 beziehungsweise Ansatzrahmen 19 angebracht. Erfindungsgemäß ist zumindest der vordere Normal-Pflugkörper 10 auswechselbar gegen verschiedene, spezielle Bodenbearbeitungswerkzeuge. Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 2 ist anstelle des vorderen Normal-Pflugkörpers 10 ein Spezial-Pflugkörper 20 iicipiiugcu am xiiugioimou \j angSörSClilCSSr
beispielsweise bis auf eine Tiefe von 70 oder 80 cm
pflügende Spezial-Pflugkörper ist in einer besonderen, neuartigen ReIativsteilung in bezug auf den Schlepper angeordnet, nämlich in der Fahrspur des rechten Rades Der nachfolgende Normal-Pflugkörper 11 ist demgegenüber wiederum in der üblichen Relativstellung des ersten Pflugkörpers in bezug auf den Schlepper angeordnet (bei Fig. 1 der Pflugkörper 10). Durch diese Relativstellung des Spezial-Pflugkörpers 20 und des nachfolgenden Normal-Pflugkörpers 11 wird eine besondere Wirkung beim Pflügen erzielt. Wie aus Fig. 5 ersichtlich, erzeugt der Spezial-Pflugkörper 20 eine bis auf die endgültige Tiefe heruntergehende Tieffurche 21, in die aber das rechte Schlepperrad 18 nicht eintreten muß. Dieses läuft vielmehr auf dem Furchenboden der durch den Normal-Pflug 11 erzeugten Normalfurche 22. Es wird also in mehreren Schichten gepflügt, wobei der Normal-Pflugkörper 11 zunächst eine Normalfurche bildet, die erst im nächsten Arbeitsgang durch den seitlich daneben angeordneten Spezial-Pflugkörper 20 auf die Tiefe der Tieffurche 21 gebracht wird. Das rechte Schlepperrad 18 läuft hierbei ausschließlich auf der Ebene der Normalfurche 22. Außerdem wird die durch das Schlepperrad 18 befahrene Sohle nachfolgend durch den Spezial-Pflugkörper 20 wieder aufgelockert.
Die beschriebene Relativstellung des Spezial-Pflugkörpers 20 in bezug auf den Schlepper beziehungsweise in bezug auf das Schlepperrad 18 kann gemäß der Er= findung dadurch erreicht werden, daß der Pflugrahmen in Richtung auf das Schlepperrad 18 seitlich aus der Normal stellung getnäß Figc 1 nnpr versetzt wird. Auch hierfür sind verschiedene Lösungsmöglicnkeiten vorgesehen.
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Die Unterlenker 14 und 15 aer Dreipunkthydraulik des Schleppers greifen an einer Zugachse 23 beziehungsweise 23a des Pflugrahment» 13 an. Zu diesem Zweck sind an dieser Zugachse 23 beziehungsweise 23a mehrere vorspringende Anschlußzapfen 24 und 25 sowie 26 und 27 vorgesehen. Die Zugachse 23, 23a ist ihrerseits über Lagerstücke 28 mit dem Pflugrahmen verbunden (s. insbes. Fig. 4). Der Oberlenker 16 der Dreipunkthydraulik wird mit besonderen Anschlußlaschen 29 beziehungsweise 30 (s. insbes. Fig. 4) des Pflug
rahmens 1^ verbunden.
Die Querverschiebung des Pflugrahmens 13 in beaug auf den Schlepper kann bei der Erfindung auf verschiedene j Weise erfolgen. Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 1
und 3 wird der Pflugrahmen 13 auf der Zugachse 23 quer verschoben von der Stellung gemäß Fig. 1 in die Stellung gemäß Fig. 3· Die Unterlenker 14 und 15 greifen hierbei unverändert an den am Ende der Zugachse angeordneten Anschlußzapfen 24 und 25 an. Für den Oberlenker 16 ist am Pflugrahmen die zu der Anschlußlasche 29 für die Normalstellung gemäß Fig. 1 versetzte zweite Anschlußlasche 30 vorgesehen. Diese gilt für den Anschluß des Oberlenkers 16 in der Stellung gemäß Fig. 3-
Bei ier Ausführungsform gemäß Fig. 2 ist eine verlängerte Zugachse 2Ja vorgesehen. Es sind zwei jeweils zusammenwirkende Paare 24 und 25 beziehungsweise 26 und 27 von Ansohlußzapfen vorgesehen. Die Anschlußzapfen 24 und 25 dienen für den Anschluß der Unterlenker 14 und 15 bei der Normal-Stellung (nicht gezeigt). Die Anschlußzapfe"1 26 und 27 dienen für den
359
t % ft ft I
: t Γ fit
t Γ t I
Anschluß der Unterlenker 14 und 15 in der besonderen
Stellung des Pflugrahmens 13 mit Spezial-Pflugkörper
20, wenn also der Pflugrahmen 13 in Richtung auf das
Schlepperrad 1ö versetzt ist gemäß Mg. 2. Eür den
Oberlenker 16 sind wiederum die mit Abstand voneinander liegenden Anschlußlaschen 29 und 30 vorgesehen.
In Fig. 3 ist eine Ausführungsform gezeigt, bei der
anstelle des Spezial-Pflugkörpers 20 am Pflugrahmen
13 ein an sich bekannter Tiefenmeißel 31 lösbar angeordnet ist. Der Tiefenmeißel 31 hat die gleiche Relativstellung in bezug auf das Schlepperrad 18 wie
der Spezial-Pflugkörper 20 in Fig. 2, so daß der erste
Normal-Pflugkörper 11 wiederum die beim Beetpflügen
(Fig. 1) übliche Stellung einnimmt, üs s«eifurchig I
pflügen zu können, ist bei der Ausführungsforn nach |
Fig. 3 der dritte Normal-Pflugkörper 12 mit dem |
Ansatzrahmen 19 am Pflugrahnen 13 befestigt. 1
Für die verschiedenen Verstellungen und Auswechs- |
luogea der einzelnen Pflugkörper 10, 11» 12, 19 |
beziehungsweise des Tiefenmeißels 31 sind zumindest J
der Spezial-Pflugkörper 20 wie auch der Tiefenmeißel |
31 mit verlängerten Körperstangen 32 versehen (Fig. 4). 1
Diese Körperstange ist mit mehreren im Abstand von- I
einander liegenden Bohrungsreihen 33 versehen, zur |
Befestigung des Spezial-Pflugkörpers 20 in unter- |
schiedlichen Höhenstellungen am Pflugrahmen 13- I
Nach einem weiteren wesentlichen Merkmal der Erfindung | sind die einzelnen Pflugkörper und zwar insbesondere |
der Spezial-Pflugkörper 20 und der erste Sormal-Pflug- f
körper 11 hinsichtlich des Abstandes A voneinander verstellbar. Durch die Auswahl des geeigneten Abstandes A kann in überraschender Weise nach der Erfindung die lagerung und Mischung der umgepflügten.Bodenschichten beeinflußt werden, je nachdem welche Mischung und Lagerung erwünscht wird. Je kleiner der Abstand A ist, um so meLr Oberboden gelangt in die unteren Schichten urrL umgekehrt.
Der erfindungsgemäße Pflug ist in verschiedener Weise universell einsetzbar. Die einzelnen auswechselbaren Pflugkörper können auch in anderer Weise am Pflugrahmen angeordnet werden, als voranstehend dargestellt.

Claims (4)

:: is it ta «■« it * · a» «c - 11 - Ansprüche
1.) Pflug mit mehreren an einem Pflugrahmen lösbar angeordneten Pflugkorpern, wobei der Iflugrahmen über eine Dreipunkthydraulik mit zwei Dnterlenkern und einem Oberlenker mit einer Zugmaschine, insbesondere einem Schlepper, verbunden ist, gekennzeichnet durch die Kombination folgender Merkmale:
a) der vordere Pflugkörper (10) ist gegen einen Spezial -Pflugkörper (20) für Tiefpflügen austauschbar,
b) der Pflugrahmen (13) ist in bezug auf den Schlepper in an sich bekannter Weise quer verschiebbar, derart, daß der Spezial-Pflugkörper (20) für Tiefpflügen etwa hinter der rechten Spur des Schleppers und der nachfolgende zweite Pflugkörper (Normal-Pflugkörper 11) in der bei einem Beetpflug üblichen Relativstellung eines ^orn liegenden Pflugkörpers in bezug auf den Schlepper angeordnet ist.
2.) Pflug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der vordere Pflugkörper (10), insbesondere der Spezial-Pflugkörper (20) gegen einen Tiefenmeißel (31) austauschbar ist.
3.) Pflug insbesondere nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand (A) zwischen dem vor-
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- 12 -
dem dahinter liegenden Normal-Pflugkörper (11) veränderbar ist, derart, daß durch die Auswahl des Abstandes (A) zwischen den beiden Pflugkörpern (20 und 11) Lagerung und Mischung der durch die beiden Pflugkörper erfaßten Bodenschichten beeinflußbar sind.
4.) Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens der Spezial-Pflugkörper (20) für Tiefenbearbeitung sowie der Tiefenmeißel (31) eine verlängerte Körperstange (32) aufweisen, die mit mehreren Bohrungsreihen (33) zur Be
festigung des Spezial-Pflugkörpers (20) beziehungsweise des Tiefe^iüeißels (31) in verschiedenen Höhenstellungen am Pflugrahmen (13) versehen ist.
* 51Ur den Anmelder;
Meissner & Bolte Patentanwälte
Bremen, 29. 8. 1969
Anmelder:
Pflugfabrik Röwei- & Co.
Blender über Verden/Aller
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