DE6603579U - Erdungseinsatz fuer trennsicherungsunterteile - Google Patents

Erdungseinsatz fuer trennsicherungsunterteile

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DE19656603579
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Diplom-Kaufmann Alo Schiffmann
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Sch 39 455/21c Gbm
Dip1om-Kauf mann
Alois Schiffmann 8 München 8
Streitfeldstr. 15
Erdungseinsatz für Trennsicherungsunterteile
Die Neuerung betrifft einen JErdungs einsät ζ für Trennsicherungsunterteile in elektrischen Anlagen mit zwei gegeneinander isolierten Messern und mit Einrichtungen zum lösbaren Befestigen des mit einem der Messer zu verbindenden Erdleiters. In elektrischen Anlagen sind an bestimmten Stellen in den Phasenleitern Trennsicherungsunterteile vorgesehen, in die Sicherungspatronen eingesetzt werden. Wenn Arbeiten an den elektrischen Anlagen ausgeführt werden sollen, werden die Sicherungen herausgenommen und die Phasenleiter in einer Richtung geerdet. Hierfür ist ein Erdungseinsätζ bekannt (Deutsche Patentschrift 1 149 767), der mit einem Zapfen versehen ist, an den wahlweise ein Bedienungshandgriff oder die Erdungsgarnitur ansetzbar ist. Bei diesem bekannten Erdungseinsatζ besteht die Gefahr, daß die Bedienungsperson in an sich unzulässiger Weise das Einsatzstück zuerst mit dem Erdleiter verbindet und danach durch Erfassen des Erdlei teranschlußkopf es den Erdungseinsatζ in das Trennsicherungsunterteii einsetzt. Sollte unerwarteterweise die zu erdende Seite des Trennsicherungsunterteils noch unter Spannung stehen oder die Bedienungsperson den Erdungseinsatζ
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in verkehrter Richtung, also das mit dem Erdleiter verbundene Kontaktmesser in die andere, unter Spannung stehende Seite des Trennsieaerungsunterteils, einsetzen* ist diese Handhabung mit einer großen Gefahr verbunden. Andererseits hat der bekannte Erdungseinsatz bei angesetztem Erdleiter eine solche Höhe, daß er nicht in solche Sicherungskasten eingesetzt werden kann, bei denen zwischen dem Sicherungsunterteil und der Türe nur ein geringer Abstand besteht. Auch ist es nicht möglich, den bekannten Erdungseinsatz bei Sicherungskästen anzuwenden, die mit einem Deckel versehen sind, der nach..Aus führung der Erdung geschlossen werden muß.
Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Erdungseinsatz zu schaffen, der vielseitig verwendbar, d.h. bei verschiedenen Systemen von Sicherungskasten einsetzbar ist, wobei das Einsetzen mit erhöhter Sicherheit verbunden sein soll. Hierfür wird vorgeschlagen, daß bei einem Erduagseia,-satz der eingangs erwähnten Art in dem Verbindungsstück zwischen den Messern eine Bohrung mit einer Arretierung vorgesehen ist und daß der Erdleiter am vorderen Ende mit einem in die Bohrung passenden Steckbolzen versehen ist. Der Steckbolzen ist nach seiner Befestigung an dem Erdungseinsatz weitgehend von diesem aufgenommen. Es besteht deshalb für die Bedienungsperson keine Möglichkeit, den Erdungseinsatζ ohne den üblichen Griff einzustecken, da der Erdleiter zu flexibel ist, um als Halterung beim Einsetzen zu dienen. Da der Erdleiter hinter dem Steckbolzen abgebogen werden kann, ergibt sich auch eine geringe Höhe des Erdungseinsatzes. Es ist aber auch möglich, den Steckbolzen mit dem Erdleiter durch ein in dem Deckel eines Sicherungs-
kastens vorgesehenes Loch in den in das Trennsicherungsunterteil bereits eingesetzten Erdungseinsätζ einzuschieben, so daß eine Erdung des Trennsicherungsunterteils I auch bei geschlossenem Deckel möglich ist.
Üblicherweise sind die Deckel von Sicherungskasten zur Sichtkontrolle mit einem solchen Loch versehen. Dieses Loch befindet sich jedoch an einer Stelle, die ein gerades Einführen des Erdleiters mit seinem Steckbolzen nicht ermöglicht. Deshalb sieht die Erfindung des weiteren vor, daß die Bohrung in dem Verbindungsstück einen geringen
inkei gegen die Einsteckrichtung geneigt ist. Hierdurch wird auch ein Einsetzen des Erdungseinsatzes in verkehrter Richtung vermieden, denn der Steckbolzen des Erdleiters kann nur dann in den Erdungseinsatz eingeführt werden, wenn die Bohrung in dem Verbindungsstück mit dem Loch in dem Bsckel des Sicherungskastens fluchtet.
Eine beispielhafte Ausführungsform der Neuerung ist in der Sexohnusg d.s.rgSotslit, und zwar sind
Pig. 1 eine Aufsicht auf den Erdungseinsatz,
Fig. 2 eine Seitenansicht des Erdungseinsatzes mit eingeführtem Steckbolzen des Erdleiters, |
Pig. 3 eine Ansicht des Erdungseinsatzes von der Stirnseite,
Pig. 4 eine Seitenansicht eines Halters für den Steckbolzen,
Fig. 5 eine Aufsicht auf den Halter und B
Pig. 6 eine Ansicht des Halters von der Stirnseite.
Der Erdungseinsätζ besteht aus zwei Messern 1 und 2, zwischen I denen das verbreiterte Verbindungsstück 3 liegt. Da die Messer gegeneinander isoliert sein müssen, um nämlich -den Phasenleiter zu unterbrechen, besteht das Messer 1 aus Metall und das Messer 2 aus Kunststoff. Die beiden Messer
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sind im Bereich des verbreiterten Verbindungsstücks 3 nach Art einer Nut und einer Jeder miteinander z.B. durch Niete verbunden. An dem Einsatzstück sind T-Fahnen zum Ansetzen eines üblichen Sicherungs-Bedienungshandgriffes vorgesehen. In dem Verbindungsstück 3 ist eine Bohrung 6 vorgesehen, die gegenüber der Einsteckrichtung um den Winkele* geneigt ist. In dem Verbindungsstück 3 ist ein Arretierstift 7 gelagert, dessen Spitze in das Loch 6 hineinragen kann. Gegen die Hinterseite des Arretierstiftes 7 drückt die in einer Aussparung in dem Verbindungsstück liegende Feder 8.
Der Erdleiter 9 ist mit seinem vorderen Ende in dem Steckbolzen 10 festgelegt, der mit einer umlaufenden Nut 11 versehen ist. In einem gewissen Abstand hinter dem Steckbolzen 10 ist um den Erdleiter eine Hülse 12 gelegt. Auf diese Hülse kann ein Halter aufgesteckt werden, der das Einführen des Steckbolsens 10 in den Erdungseinsatζ erleichtert, insbesondere wenn dieses Einführen durch das Loch eines Deckels eines Sicaer'üngskastens erfolgen soll. Der Halter weist einen Bügel 13 auf, an dem eine sich um die Hülse 12 legende Feder 14 vorgesehen ist. Am Bügel 13 sind Ϊ-Fahnen vorgesehen, um an dem Halter den üblichen Beüienungshanägriff ansetzen zu können.
Im Betrieb wird an den Erdungseinsatz, der noch nicht mit dem Erdleiter verbunden ist, der Bedienungshandgriff mittels der T-Fahnen 4 und 5 angesetzt. Da der Bedienungshandgriff das Loch 6 überdeckt, ist es auch nicht möglich, daß der Erdleiter bereits an dem Erdungseinsatz angebracht ist. Daraufhin wird der Erdungs einsät ζ mit seinen Messern in die Kontaktfedern des Trennsicherungsunterteils eingesetzt. Nach
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dem Abnehmen des Griffs kann nun der Stehbolzen 10 in das Loch 6 eingeführt werden, wobei der Arretierstift zurückgedrängt vrirdj bis er in die Nut 11 einrastet- wodurch sich eine Arretierung des Steckbolzens in dem Erdungseinsatζ ergibt. Da der Arretierstift den Steckbolzen an die gegenüberliegende Seite der Bohrung 6 andrückt, ist eine gute Kontaktgabe auch noch gewährleistet, wenn der Steckbolzen durch vielfache Verwendung in seinem Durchmesser abgenutzt ist.
Da sich der flexible Erdleiter 9 unmittelbar hinter dem Steckbolzen 10 abbiegen kann, ergibt sich auch eine geringe Höhe des eingesetzten Erdungseinsatzes.
Pur die Verwendung in einem Sicherungskasten mit einem Deckel wird nach dem Einsetzen des Erdungseinsatzes in das Trennsicherungsunterteil der Deckel des Kastens geschlossen uru3 dar-aiifhin der· Erduagabolzen 10 mit Hilfe des Halters 14 durch das Loch in dem Deckel in die Bohrung 6 des Erdusgseinsiatzes eingeführt. Außerhalb des Deckels kann dann der Erdleiter nach der Seite abgebogen werden.
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Claims (2)

Schutzansprüche
1. Erdungseinsatz für Srennsicherungsunterteile in elektrischen Anlagen mit zwei gegeneinander isolierten Messern und mit Einrichtungen zum lösbaren Befestigen des mit einem der Messer zu verbindenden Erdleiters, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Verbindungsstück (3) zwischen den Messern (1, 2) eine Bohrung (6) mit einer Arretierung (7» 8) vorgesehen ist und daß der Erdleiter (9) am vorderen Ende mit einem in die Bohrung passenden Steckbolzen (10) versehen ist/
2. Erdungseinsatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bohrung einen geringen Winkel gegen die Einsteckrichtung geneigt ist, ,
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