DE6603501U - Abdeckmatte, insbesondere zum abdecken von drainageroehren - Google Patents

Abdeckmatte, insbesondere zum abdecken von drainageroehren

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DE19656603501
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Charlotte Ripken
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Description

Dipl.-Ing. W. Jabbusch..;;. .'^; ^ .;;^\
Patentanwalt ,' ', ?** *' ' -**-
29 Oldenburg
Elisabetlistraße 6
Gebrauchsmust er anme Idling
Charlotte Ripken, 2903 Bad Zwischenahn, Brummerforth
Abdeckmatte, insbesondere zum Abdecken von Drainageröhren
Die Erfindung betrifft eine Abdeckmatte, insbesondere zum Abdecken von Drainageröhren, mit einer Schicht aus vorzugsweise langfaserigem Torf.
Die in den Erdboden verlegten Drainageröhren müssen mit einer wasserdurchlässigen Abdeckung versehen werden, welche verhindert, daß sich die feinen Poren der aus xon hergestellten Röhren während des langjährigen Betriebs verstopfen, was schließlich das gewünschte Eindringen des Wassers in die Röhren ganz unterbinden würde. Zur Zeit verwendet man verschiedene Abdeckmaterialien, wie beispielsweise Stroh, Galswolle und auch Torf. Unter anderem besteht dabei der Nachteil, daß die Abdeckung ungleichmäßig, oft sogar völlig unzureichend ausgeführt wird, und daß ein automatisches Abdecken der Röhren nicht möglich ist. Wesentliche Schwierigkeiten und Kosten erfordert bisher auch der Antransport des Abdeckgutes, da eine Verteilung über große, oft nicht befahrbare Flächen erforderlich ist« Zwecks Behebung dieser Nachteile sind schon Abdeckaatten bekannt geworden, die eine Schicht aus langfaserigem iPorf aufweisen, der gute S1IIt er eigenschaften besitzt und insbesondere gegen Feuchtigkeit un-
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empfindlich, ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese Ab= deckmatten weiter zu verbessern, und zwar insbesondere die mechanische Festigkeit und Lagerbeständigkeit zu erhöhen. Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß bei den Abdeckmatten eine Torffaserschicht auf mindestens einer Seite mit einer faserigen, synthetischen, nicht verrottbaren Schicht, insbesondere mit einer Polyacrylnitril-Schicht, bedeckt ist.
Derartige synthetische Faserschichten, insbesondere solche aus Polyacrylnitril, besitzen vorzugsweise in flockenförmiger bzw. filzförmiger Ausbildung ausgezeichnete Filtereigenschaften bei gleichzeitig guten Festigkeitseigenseliaftes. gegss. seciisiiisclis Bssnsprucxiun— gen, wie sie beim Verlegen der Matten, insbesondere durch. Verlegemaschinen auftreten. Ferner besitzt Polyacrylnitril den Vorteil, gegen Feuchtigkeit auch, über längere Zeitabstande völlig unempfindlich zu sein, so daß die Matten selbst während der feuchten Jahreszeit im Freien ohne Abdeckung gelagert werden können.
Die Abdeckmatte kann so ausgebildet sein, daß die Torfschicht als Mittelschicht ausgebildet ist, die oben und unten von gleich dicken oder verschieden dicken Polyacrylnitril-Schichten abgedeckt ist. Die Verbindung der Schichten untereinander kann mit Hilfe des an sich. bekannten Nadelverfahrens erfolgen, oder aber ge nach.
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Eignung mittels Fadennähten oder durch Verwendung von Klebstoffen. Specks Verlegung durch Verlegemaschine kann die Abdeckmatte als langes, aufwickeil»ares Band hergestellt sein, !ferner können den einzelnen Schichten Zusatzmaterialien beigegeben sein, beispielsweise Glaswolle und/ oder Steinwolle und/oder Kunststoffasern. Ferner können die einzelnen Schichten chemische Zusätze erhalten, die sich nach der Verlegung im Boden in dem durch die Matte hindurchsickernden Wasser lösen, in die Drainageröhren eindringen und dort die Bakterien töten, welche bekanntermaßen mit der Zeit die Drainageröhren verstopfen. Beispielsweise kann für d_esen Zweck Kupfervitriol verwendet werden. Diese Behandlung de.? Abdeckmatten hau den Vorteil,
fallen kann oder nur noch in weitaus größeren Zeitabständen als bisher durchzuführen ist.
Me Matte kann auch für andere Zwecke vielseitig verwendet werden, und zwar nicht nur für solche Anwendungsgebiete, bei denen es auf das Filtern einer hindurchsickernden Flüssigkeit ankommt, sondern beispielsweise auch im Bauwesen und in der Landwirtschaft zum Abdecken von Wandflächen usw.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 einen senkrechten Schnitt durch eine Abdeckmatte und
Fig. 2 eine Draufsicht auf dieselbe Abdeckmatte.
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Die Mitte Is chicht 1 der Abdeckmatte ist aus langfaserigem Torf hergestellt, die Oberschicht 2 der Ahdeckmatte besteht aus einer dünneren und die Unterschicht 3 der Abdeckmatte besteht aus einer dickeren ^olyacrylnitril-Schicht. Alle drei Schichten sind zusammengenadeit, und zwar von oben her, so daß, wie in -Fig. 1 erkennbar, insbesondere die Fasern der Oberschicht 2, aber auch die Torf fasern der Mittelschicht, mehr oder weniger punktförmig nach unten durchgestoßen sind. Fig. 2 läßt erkennen, daß im Ausfuh^ungsbeispiel die Nadelreihen der Nadelmaschine z" inander versetzt angeordnet sind.
Beim Ausführungsbeispiel ist die Unterschicht 3 mit drei in Längsrichtung verlaufenden Fäden 5 ausgerüstetdie in Fig* 2 mit gestrichelten Linien angedeutet sind. Beim Ausführungsbeispiel laufen die Fäden 5 an der Unterseite der Unterschicht 3 entlang, wobei sie durch Verfilzung mit den Fasern der Unterschicht an der Unterschicht genügend festgehalten werden. Durch die Fäden wird die Abdeckmatte insbesondere in Längsrichtung gegen mechanische Beanspruchungen widerstandsfähiger gemacht. Bei Bedarf kann selbstverständlich auch die Oberschicht 2 mit innen bzw. an der Außenfläche angeordneten Fäden ausgerüstet sein.

Claims (1)

  1. 4079/bu - 5 -
    Schutzansprüche;
    1. Abdeckmatte, insbesondere zum Abdecken von Drainageröhren, mit einer Schicht aus vorzugsweise langfaserigem Torf, und mindestens einer zweiten Stützschicht, die mit der !Torfschicht verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Torffaserschicht auf mindestens einer Seite mit einer faserigen, synthetischen* nicht verrottbaren Schicht, insbesondere mit einer Polyacrylnitril-Schicht, bedeckt ist.
    2j_ Abdeckmatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Torffaserschicht als Mittelschicht (1) angeordnet ist, die durch eine insbesondere dünne Oberschicht (2) und eine insbesondere dicke Unterschicht (3) aus Polyacrylnitril abgedeckt ist.
    ji Abdeckmatte nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Polyacrylnitril-Schichten filzartig ausgebildet sind*
    4j_ Abdeckmatte nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Polyacrylnitril-Schichten an der Torffaserschicht mittels des an sich bekannten Nade!Verfahrens befestigt sind.
    4-079/bu
    — ο —
    . Abdeckmatte nach einem der vorhergehendem Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Schichten mittels Fadennähten verbunden sind.
    6. Abdeckmatte nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Schichten miteinander verklebt sind.
    7. Abdeckmatte nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sie als langes, aufwickelbares Band ausgebildet sind.
    8. Abdeckmatte nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine Schicht insbesondere faserige Zusatzmaterialien aufweist.
    ^ Abdeckmatte nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine Schicht mit chemischen Zusätzen, insbesondere Kupfervitriol, durchsetzt bzw. besprüht ist.
    10. Abdeckmatte nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine der Schichten in Längsrichtung verlaufende Fäden aufweist.
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