DE659174C - Vorrichtung zum Herausschneiden von Mustern aus Stoffen in der Stueckfaerberei - Google Patents

Vorrichtung zum Herausschneiden von Mustern aus Stoffen in der Stueckfaerberei

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DE659174C
DE659174C DEC52990D DEC0052990D DE659174C DE 659174 C DE659174 C DE 659174C DE C52990 D DEC52990 D DE C52990D DE C0052990 D DEC0052990 D DE C0052990D DE 659174 C DE659174 C DE 659174C
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DE
Germany
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cutting
scissors
fabric
cutting out
fabrics
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Expired
Application number
DEC52990D
Other languages
English (en)
Inventor
Hugo Strobel
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Chem Fab Rudolf & Co
Original Assignee
Chem Fab Rudolf & Co
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Publication date
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06HMARKING, INSPECTING, SEAMING OR SEVERING TEXTILE MATERIALS
    • D06H7/00Apparatus or processes for cutting, or otherwise severing, specially adapted for the cutting, or otherwise severing, of textile materials
    • D06H7/24Devices specially adapted for cutting-out samples

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Herausschneiden von Mustern aus Stoffen in der Stückfärberei Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung, die dazu dienen soll, bei der Stückfärberei aus .dem laufenden Stoff Färbemuster auszuschneiden. Das Ausschneiden solcher Proben war bisher für den Färbereiarbeiter mit großen Unannehmlichkeiten verknüpft. Zunächst ist der in der kochenden Färbeflotte laufende. Stoff sehr schwierig zu handhaben, so daß häufig Verbrennungen der Arbeiter beim Probenehmen vorkommen.' Außerdem wirken die Färbebäder, die vielfach Ameisensäure, Chromsalze und ähnliche Hautreizstoffe enthalten, bei der hohen Temperatur besonders schädigend sauf die Hände. Schließlich war bei der bisherigen Art des -Probenehmens noch nicht einmal die Gewähr dafür gegeben, daß wirklich einwandfreie Mustererhalten wurden, weil diese beim Auflegen des Stückes auf dien Rand des Färbebottichs leicht verschmutzt wurden.
  • Die Erfindung - beseitigt all diese übelstände, indem zum Herausschneiden der Muster aus dem laufenden Stück :eine Schere verwendet wird, die im wesentlichen .aus zwei Schneidbacken und einem zwischen diesen angeordneten Greifer besteht, der bei geöffneter Stellung der Schere über die Kanten der Schneidbacken hinausragt, bei- gesChlosse:ne:r Stellung dagegen in dem von den Schneidbacken umschlossenen Raum liegt. Dieser Greifer zieht also den Stoff, von dem das Muster zu nehmen ist, zwischen die Schneidbacken, so d,aß das Herausschneiden des Musters ,aus dem laufenden Stück ohne Schwierigkeiten gelingt.
  • Die Zeichnung veranschaulicht eine Ausführungsform der Erfindung..
  • Fig. i zeigt die Schere von oben gesehen. Fig. 2 ist :eine Seitenansicht zu Fig. i.
  • Die Schere besteht aus den durch den Kreuzkopf i verbundenen Schenkeln 2. die nach hinten in die Griffe 3 und nach vorn in die Schneider 14 auslaufen. Die Griffe können, um das Anfassen zu :erleichtern, in bekannter Weise geriffelt oder mit Greifösen nach Art der Scheren ausgestaltet sein. Die Schneiden 4 können entweder die Form von Zangenschneiden besitzen, sie können aber ;auch scherenartig gestaltet seile. Insbesondere empfiehlt es sich, die eine Schneide gegenüber der anderen etwas schräg zu stellen, um einen glatten Schnitt zu erzielen. Zweckmäßig wer. den die Schneidekanten ziemlich breit halten, wie dies Fig.2 -erkennen läßt. lil' diesem Fall kann man die Tiefe der Schneide' Blätter von links nach rechts oder umgekehrt abnehmen lassen, ebenfalls .aus dem -Grunde, um einen scherenartigen Schnitt zu erzielen. Gleichzeitig kann man auch die Schneide Blätter etwas nach außen wölben, wie dies ebenfalls in Fig.2 angedeutet ist. Dies hat den Vorteil, daß das Herausschneiden eines größeren Musters erleichtert wird.
  • Zwischen den Schenkeln 2 ist der Greifer 5 angeordnet, der vorn mit einem Widerhaken oder einer ähnlichen Festh.altevorrichtungausgerüstet ist. Der Greifer ragt durch eine hohle Führung des Kreuzkopfes i hindurch und ist an seinem hinteren Ende durch Führungsarme 7 mit den Schenkeln 2 gelenkig verbunden, und zwar derart, daß beim Schließen der ,Schere der Widerhaken 6 in den von den geschlossenen Schenkeln umgebenden Raum iürückgeführ t wird, während er bei geöffneter Schere über die Schneidekanten 4. hinausragt.
  • Um eine selbsttätige öfn>_ug der Schere zu sichern, ist ,auf dem Arm des Greifers eine Feder 8 angeordnet, die bestrebt ist, den Greifer stets nach vorn ,aus der Schere herauszudrücken, wodurch gleichzeitig die Schenkel geöffnet werden. Auf diese Weise kann die Schere mit einer Hand bedient werden. Statt die Feder 8 hinter dem Kreuzkopf .anzuordnen, kann sie naturgemäß auch vor demselben angebracht sein, indessen ist sie hier leichter korrodierenden tinflüssen des Färbebades ausgesetzt. Ebenso kann statt der senkrecht stehenden Feder üine waagerechte ang x e ordnet werden, die vor oder hinter dem Kreuzkopf allgeordnet ist und die Schenkel 2 in der Ruhelage auseinanderspreizt, wodurch auch der Greifer aus dem Bereich der Schneidekanten herausgedrückt wird.
  • " .1 .'m ein Hängenbleiben des Stoffes an der »Schere undoeine Verwirrung desselben beim Herausschneiden des Musters zu verhindern, kann ,es zweckmäßig stein, die Schere mit einer feststehenden Schutzvorrichtung 9 auszurüsten, die etwa in Form eines Bügels den vorderen -Teil der Schere umgibt. Der Bügel ist zweckmäßig an dem Kreuzkopf i befestigt und endigt vorn in einer Kugel i o, die ein IEntlanggleiten des Stoffes erleichtert.

Claims (3)

  1. PATr\TA\SPRI"('llli: i. Vorrichtung zum Herausschneiden von Mustern aus Stoffeil in der Stückfärberei, bestehend aus einer Schere, zwischen deren Schenkeln eine Greifvorrichtung (5, 6) ,angeordnet ist, die in der Ruhelage bei geöffnetes Schere über die Schneidekanten (¢) hinausragt, bim Schließen der Schere aber den Stoff in den Bereich der Schneidbacken (4) bringt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine am Arm (5) der Greifvorrichtung ,angeordnete Feder (8). die die Schere in der Ruhelage öffnet und den Greifer aus dem Bereich der Schneidekanten hinausdrückt.
  3. 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneidblätter nach .außen gewölbt sind. ,l. Vorrichtung nach den Ansprüchen i bis 3, gekennzeichnet durch eine Schutzvorrichtung (9, io), die ein Hängenbleihen des Stoffes an den Schneidekanten verhindert.
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