DE658772C - Mit positiver Stromrueckkopplung arbeitende Verstaerkerschaltung - Google Patents

Mit positiver Stromrueckkopplung arbeitende Verstaerkerschaltung

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DE658772C
DE658772C DET43679D DET0043679D DE658772C DE 658772 C DE658772 C DE 658772C DE T43679 D DET43679 D DE T43679D DE T0043679 D DET0043679 D DE T0043679D DE 658772 C DE658772 C DE 658772C
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Germany
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Expired
Application number
DET43679D
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English (en)
Inventor
Hans Bartels
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Telefunken AG
Original Assignee
Telefunken AG
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03FAMPLIFIERS
    • H03F1/00Details of amplifiers with only discharge tubes, only semiconductor devices or only unspecified devices as amplifying elements
    • H03F1/38Positive-feedback circuit arrangements without negative feedback
    • H03F1/40Positive-feedback circuit arrangements without negative feedback in discharge-tube amplifiers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Amplifiers (AREA)

Description

  • Mit positiver Stromrückkopplung arbeitende Verstärkerschaltung Die Erfindung betrifft eine Verstärkerschaltung, bei welcher zwecks Erhöhung der Röhrengüte und Beseitigung nichtlinearer Verzerrungen eine Rückkopplung verwendet wird.
  • Es ist bekannt, in Verstärkern eine Rückkopplung aus dem Anodenkreis einer Stufe in den Gitterkreis desselben oder einer vorhergehenden Stufe vorzunehmen, um die Röhrengüte und dadurch die Verstärkung zu erhöhen. Man hat ferner die Rückkopplung dazu benutzt, um nichtlineare Verzerrungen aufzuheben. Zu diesem Zwecke wurde die Verwendung einer sogenannten Spannungsrückkopplung vorgeschlagen, bei der die in den Gitterkreis rückgeführte Spannung von der Anodenwechselspannung abhängig ist.
  • Die Güte (G) einer Röhre ist nach Barkhausen (S = Steilheit der Kennlinie; D = Durchgriff). Während D praktisch als konstant zu betrachten ist; hängt S vom Anodenstrom ab, wobei die Nichtlinearität einer Röhre mit der Vergrößerung des Anodenwechselstromes wächst. Will man daher auf dem Wege einer Rückkopplung die Röhre gleichzeitig linearisieren, so muß man eine Rückkopplung anwenden, welche vom Anodenwechselstrom in bestimmter Weise abhängig ist. Man erkennt hieraus, daß die früher vorgeschlagene Rückkopplung der Anodenwechselspannung die Röhre im allgemeinen nicht linearisieren kann. Die größte Anodenwechselspannungs-Amplitude tritt nämlich bei einem großen Außenwiderstand, im Grenzfall also im Leerlauf der Stufe auf, und dementsprechend ist auch die rückgeführte Spannung dann am größten, während die nichtlinearen Verzerrungen gerade am geringsten sind. Umgekehrt nimmt die Anodenwechselspannung mit kleinerem Außenwiderstand ab und erreicht im Kurzschlußfall den Wert Null; gerade dann sind aber die Verzerrungen am größten, zu deren Beseitigung eine völlig unzureichende Rückkopplungsspannung zur Verfügung steht.
  • Es sind bereits Verfahren zur Beseitigung unerwünschter Kurvenverzerrungen in der Hochfrequenztechnik vorgeschlagen worden, die dadurch gekennzeichnet sind, daß eine vorgegebene oder dem Hauptsystem selbst entnommene Primärkurve zunächst durch ein Hilfssystem, dessen Charakteristik die Umkehrfunktion des Hauptsystems ist, geeignet verzerrt wird und erst dann dem gegebenen Hauptsystem zugeführt wird.
  • Als spezielles Verfahren ist hierzu ebenfalls ein Rückkopplungsverfahren angegeben, jedoch wird hierbei wieder mit Spannungsrückkopplung gearbeitet, so daß die vorerwähnten Nachteile eintreten. Außerdem erfolgt die Rückkopplung über lineare Schaltelemente. Des weiteren ist vorgeschlagen worden, in den Anodenkreis der zu linearisierenden Röhre einen veränderlichen Außenwiderstand zu schalten und dann von der linearisierten Ausgangsspan-. nung mittels einer Spannungsrückkopplung: einen Teil dem Gitter der zu linearisierenden Röhre parallel zu den zu verstärkenden Impulsen zuzuführen. Außer den Nachteilen der Spannungsrückkopplung tritt hierbei noch die Wirkung ein, daß die rückgeführte Spannung praktisch kurzgeschlossen ist, wenn der innere Widerstand der Vorröhre, was mit Rücksicht auf den heutzutage üblichen Gitterstrombetrieb erforderlich ist, verhältnismäßig klein ist.
  • Ferner ist es bekannt, vom Anodenkreis dem Gitterkreis gleichgerichtete Energien zuzuführen, zum Zwecke, Gleichstrompotentialänderungen des Gitterkreises herbeizuführen. Auf diese Weise sollen im Anodenkreis liegende Gleichstromrelais für Telegraphiezwecke leichter und betriebssicherer gesteuert werden können.
  • Gemäß der Erfindung werden die Nachteile der bekannten -Rückkopplungs- und Linearisierungsarten dadurch vermieden, daß bei einer mit positiver Stromrückkopplung arbeitenden Verstärkerschaltung, bei der die Rückkopplung zwecks Linearisierung der Kennlinienverzerrung und Verstärkungserhöhung nach einer nichtlinearen Funktion von dem Anodenstrom abhängig ist, die Rückkopplungsimpulse an dem nichtlinearen Widerstand abgegriffen und dem Gitterkreis in Reihe mit den Eingangsimpulsen zugeführt werden. Die nichtlineare Funktion wird hierbei so gewählt, daß die vorher vom Anodenstrom abhängige Steilheit der Röhrenkennlinie in dem benutztenArbeitsbereich durch die nichtlineare Rückkopplung vom Anodenstrom unabhängig wird.
  • Die positive Stromrückkopplung ist an sich bekannt und wurde bisher ausschließlich zur Steigerung der Röhrengüte und zur Erhöhung des Verstärkungsgrades herangezogen. Das charakteristische Merkmal derselben besteht darin, daß die Rückkopplung auf den Gitterkreis vom Anodenstrom abhängig ist. Aus dieser Definition geht hervor, daß die Rückkopplung um so wirksamer ist, je mehr der Anodenwechselstrom zunimmt. Dieser Zusammenhang entspricht durchaus den Anforderungen, welche an eine Entzerrungsvorrichtung zu stellen sind, da, wie bereits oben erwähnt, die nichtlinearen Verzerrungen mit zunehmendem Anodenwechselstrom wachsen, also gerade dann auch eine ausreichende Korrektionsspannung durch die Rückkopplung zur Verfügung stehen muß. Dadurch, daß die Rückkopplung in eine nichtlineare Beziehung zum Anodenwechselstrom gebracht wird, ist es möglich, eine völlige Aufhebung der vom Anodenstrom abhängigen nichtlinearen Verzerrungen herbeizuführen. Gleichzeitig kann die Stromrückkopplung zur Verbesserung der Röhrengüte herangezogen werden.
  • Zur Erklärung des Erfindungsgedankens wird nunmehr auf die Patentzeichnung Bezug genommen. In dieser bedeutet V eine Verstärkerröhre mit einer Kathode K, einer Steuerelektrode G und einer Anode A. Die zu verstärkende Spannung wird an den Klemmen i, 2 dem Gitterkreis zugeführt. Der Belastungswiderstand R", beispielsweise ein Lautsprecher (in diesem Falle also ein komplexer Widerstand), wird zwischen den Klemmen 3 und q. angeschlossen. Im Anodenstromkreis liegt ferner eine Spule S1, welche mit einer im Gitterkreis befindlichen Spule S2 induktiv gekoppelt ist. Parallel zur Sekundärspule S2 liegt ein Widerstand Rk, welcher so beschaffen ist, daß seine Stromspannungscharakteristik nicht linear verläuft. Durch die Verwendung des aus den Wicklungen S1 und S2 bestehenden Übertragers erreicht man eine Entlastung des Rückkoppelwiderstandes Rk von dem Anodenruhestrom. Man erkennt zunächst, daß die Größe der Rückkopplung nicht durch die an dem Außenwiderstand Ra auftretende Wechselspannung, sondern durch den Anodenwechselstrom bestimmt wird und naturgemäß mit wachsendem Anodenwechselstrom zunimmt. Für die Ausbildung des Rückkopplungswiderstandes Rk ergeben sich verschiedene Möglichkeiten. Beispielsweise kann der Rückkopplungswiderstand aus einem Trockengleichrichter (Sperrschichtzelle) oder einem Kontaktdetektor bestehen. In gleicher Weise kann man die nichtlineare Stromspannungsbeziehung einer Entladungsröhre mit vorzugsweise nur zwei Elektroden, nämlich einer Glühkathode und .einer Anode, benutzen. Bei Verwendung einer Entladungsröhre besteht die Möglichkeit, den Verlauf der Entladungscharakteristik und damit des inneren Widerstandes derselben durch Änderung der Kathodentemperatur in gewissen Grenzen zu regeln. Falls keine Gleichrichterelemente zur Verfügung stehen, deren Kennlinien genau den zur Entzerrung benötigten Verlauf aufweisen, kann dieser dadurch hergestellt werden, daß man mehrere Elemente verschiedener Charakteristik parallel, in Reihe oder in Gruppen zusammenschaltet. Ein Teil dieser Elemente kann nach Bedarf auch aus spannungskonstanten Widerständen bestehen. Bei der angegebenen Schaltung wird der stromabhängige Widerstand Rk ohne Vorspannung betrieben. Indem man den Widerstand mit Gleichstrom belastet, kann der Arbeitspunkt infolge des an dem Widerstand auftretenden Spannungsabfalls an eine Stelle verschoben werden, von der aus die Charakteristik den für die Linearisierung gewünschten Verlauf besitgt. Dies kann z. B. dadurch erzielt werden, daß der Widerstand Rk vom Anodenstrom oder einem Teil desselben unmittelbar durchflossen wird. Der Transformator S1, S2 kann auch in diesem Falle beibehalten werden, um die Phasendrehung zu bewirken; der Widerstand Ri; liegt dann parallel zur Primärspule S, Bei der in der Abbildung dargestellten Schaltung wird die zur Herbeiführung der Rückkopplungswirkung erforderliche Phasendrehung um annähernd 18o' durch Verwendung zweier induktiv gekoppelter Spulen S1, S2 erzielt. Man kann bekanntlich auf die Phasendrehung verzichten und die Rückkopplungsspannung von einem im Anodenstromkreis liegenden Widerstand unmittelbar abgreifen, wenn man diese einer vorgeschalteten Stufe zuführt.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Mit positiver Stromrückkopplung arbeitende Verstärkerschaltung, bei der die Rückkopplung zwecks Linearisierung der Kennlinienverzerrung und Verstärkungserhöhung nach einer nichtlinearen Funktion von dem Anodenstrom abhängig ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückkopplungsimpulse an dem nichtlinearen Widerstand abgegriffen und dem Gitterkreis in Reihe mit den Eingangsimpulsen zugeführt werden.
  2. 2. Schaltung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine derartige Bemessung der nichtlinearen Rückkopplung, daß die vorher vom Anodenstrom abhängige Steilheit der Röhrenkennlinie in dem benutzten Arbeitsbereich durch die nichtlineare Rückkopplung vom Anodenstrom unabhängig wird.
  3. 3. Schaltung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Rückkopplungswiderstand zwecks Entlastung vom Anodenruhestrom über einen Transformator im Anodenstromkreis liegt. q..
  4. Schaltung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß . als Rückkopplungswiderstand ein gegebenenfalls zur Anpassung der Kennlinien durch Gleichstrom vorbelasteter Trockengleichrichter (Sperrschichtzelle) verwendet wird.
  5. 5. Schaltung nach Anspruch q., dadurch gekennzeichnet, daß zur Anpassung der Kennlinien der Gleichrichter mehrere Gleichrichterelemente verschiedener Charakteristik parallel, in Reihe oder in Gruppen zusammengeschaltet sind.
  6. 6. Schaltung nach Anspruch i und q., dadurch gekennzeichnet, daß zur Anpassung der Kennlinien den Gleichrichtern spannungskonstante Widerstände zugeordnet sind.
  7. 7. Schaltung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß als Rückkopplungswiderstand eine Entladungsröhre mit vorzugsweise zwei Elektroden verwendet wird. B. Schaltung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückkopplung auf eine vorhergehende Kaskade vorgenommen wird.
DET43679D 1934-03-07 1934-03-07 Mit positiver Stromrueckkopplung arbeitende Verstaerkerschaltung Expired DE658772C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE970748C (de) * 1952-02-21 1958-10-23 Philips Nv Verstaerker mit Spannungsgegenkopplung und temperaturabhaengiger Ausgangsimpedanz

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE970748C (de) * 1952-02-21 1958-10-23 Philips Nv Verstaerker mit Spannungsgegenkopplung und temperaturabhaengiger Ausgangsimpedanz

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