DE656695C - Waermeaustauschvorrichtung - Google Patents
WaermeaustauschvorrichtungInfo
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- F28—HEAT EXCHANGE IN GENERAL
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Description
Die Erfindung betrifft eine Wärmeaustauschvorrichtung, die aus unmittelbar aneinandergereihten,
geformten, plattenförmigen Elementen besteht. An den Rändern und an den Flüssigkeitsein-, -aus- und -übertrittssteilen
sind Kanäle zur Aufnahme von Dichtungsmitteln herausgepreßt.
Die Schwierigkeiten bei derartigen plattenförmigen Wärmeaustauschvorrichtungen
liegen im allgemeinen in der Dichtung um die Flüssigkeitsaustrittsstelle herum. Es müssen
einerseits die Durchtrittsquerschnitte für die Flüssigkeiten hinreichend bemessen sein,
damit die Vorrichtung nicht mit allzu hohen Druckverlusten arbeitet. Andererseits müssen
die fraglichen Stellen sorgfältig versteift werden, um die dauernd sichere Anlage der
Dichtungsmittel zu gewährleisten.
Bei Vorrichtungen, die aus glatten, ebenen Platten unter Zwischenschaltung von Rahmenstücken
zusammengebaut werden, ergeben sich Versteifungsmöglichkeiten an den fraglichen Stellen im allgemeinen aus der Rahmenbauart
heraus als naheliegend. Größere Schwierigkeiten sind zu überwinden, wenn beim Aufbau der Vorrichtungen aus geformten
Platten grundsätzlich auf Rahmenstücke verzichtet wird. Es ist eine Bauart mit geformten
Platten bekannt, bei der zur Schaffung des erforderlichen Durchtrittsquerschnittes
an den Flüssigkeitsübertrittsstellen die Sicken abgeflacht werden. Durch diese Abflachung
wird aber gegen die Forderung einer möglichst steifen Ausbildung der die Übertrittskanäle
bildenden Plattenteile verstoßen, so daß eine zuverlässige Dichtung nicht erzielt
werden kann. Es muß mit einem Übertritt der Flüssigkeiten in die jeweils unmittelbar
angrenzenden Räume, d. h. mit einer Vermischung der wärmeaustauschenden Flüssigkeiten,
gerechnet werden.
Gemäß der Erfindung werden vorstehende Nachteile dadurch beseitigt, daß an den Übertrittsstellen
der Elemente Eindrückungen, durch welche die wärmeaustauschenden Flüssigkeiten unter den Dichtungskanälen der
darüberliegenden Elemente hindurchströmen, von der vollen Höhe des Zwischenraumes der
Elemente geformt und zur Sicherung der xA.bdichtung an der Rückseite der Eindrückungen
durch Einpressungen oder eingeschweißte Brückenstücke versteift sind. Infolge der Ausbildung der Eindrückungen
in der vollen Höhe des Zwischenraumes der Elemente werden hinreichend große Durchflußquerschnitte
geschaffen und andererseits die Möglichkeit gegeben, Einpressungen oder
einzuschweißende Brückenstücke von hinreichend großen Trägheitsmomenten zur wirksamen
Versteifung der Platten an den Ein-
drückungsstellen anzuordnen. Die Ausbildung der Eindrückungen und Dichtungskanäle in der vollen Höhe des Zwischei
raumes der Platten bedeutet des weiteq auch eine gute Anpassung an die äußere Ui
rißlinie der Platten.
Gemäß der Erfindung können die Dichtungskanäle der über den besagten Eindrückungen
liegenden Elemente mit Einpressungen versehen werden, die sich gegen den Boden der darunterliegenden Eindrückung
abstützen und gewissermaßen durch Unterteilung der ganzen Spannweite der Eindrückungen
zu deren Versteifung beitragen. Es können auch in den Eindrückungen selbst Aufpressungen ausgebildet sein, die den
Dichtungskanal des darüberliegenden Elementes berühren. Die versteifenden Aufpressungen
in den Eindrückungen können auch vorteilhaft an die Seiten gerückt werden
und über die ganze Breite der Eindrückungen durchlaufen. Abgesehen von den
■versteifenden Wirkungen gerade auch an
den empfindlichen Randteilen der Eindrückungen verbindet sich mit dieser Anordnung
der Aufpressungen der Vorteil, daß die Dichtungsmittel am Rande eine seitliche Anlagemöglichkeit
finden und dadurch gegen Verschieben und Verquetschen gesichert sind. Ohne derartige Aufpressungen an der Seite
würde die Platte an den Eindrückungsstellen das Bild eines ebenen und damit zu keinem
Widerstand fähigen Bauteiles machen. Die besagten Aufpressungen werden zweckmäßig
mit Füllmittel ausgefüllt, so daß sie eine glatte Berührungsfläche für die Dichtungspackung des nächsten Elementes bilden.
Diese seitlichen Aufpressungen können in dem Fall umgangen werden, in dem eingeschweißte
Brückenstücke vorgesehen werden. Vorteilhaft bilden die einzelnen einzuschweißenden
Brückenstücke die Stege einer durchlaufenden Brücke, die das dünne Blech
wirksam gegen das Dichtungsmittel des +5 nächsten Elementes drücken kann.
Die Zeichnungen veranschaulichen einige Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes,
und zwar zeigen
Fig. ι ein Wärmeaustauschelement einer ersten Ausführungsform,
Fig. 2 einen Querschnitt gemäß A-A der Fig. i,
Fig. 3 einen Querschnitt durch mehrere aneinandergelegte Elemente gemäß B-B der
Fig. i,
Fig. 4 einen Querschnitt gemäß Q-C der Fig. i,
Fig. 5 einen Teil des Wärmeaustauschelementes
einerabgeändertenAusführumgsform,
Fig. 6 einen Querschnitt gemäß D-D der Fig· 5-
Fig. 7 einen Querschnitt durch mehrere . nebeneinanderliegende Elemente nach Fig. 5,
d zwar einen Schnitt gemäß E-E dieser
,bbildung. ■
■. 8 zeigt eine Abänderung des Elenach Fig. 5.
■" Fig. 9 ist ein Schnitt gemäß F-F der Fig. 8.
■" Fig. 9 ist ein Schnitt gemäß F-F der Fig. 8.
Bei der Ausführungsform nach den Fig. 1
bis 4 besteht das Wärmeaustauschelement aus einer geformten Blechplatte 1 aus Stahl
oder sonst geeignetem Metall. Der mittlere oder größere Teil des Bleches ist so gepreßt,
daß er Kanäle für den Durchtritt der Flüssigkeit bildet, während der größere Teil des
Plattenrandes so gepreßt ist, daß er im Querschnitt L-Form hat (Fig. 2), wobei der
senkrechte Schenkel des L als innere Anlage für einen Dichtungsstreifen 2 dient. Die
äußere Seite des Dichtungsstreifens wird von einem Metallring 3 abgestützt, der durch
Nieten oder Schweißen an dem Rand des Preßlings befestigt ist. Ein derartiger Ring
bewirkt gleichzeitig eine Versteifung der "5 ganzen Wärmeaustauschplatte.
Bei der dargestellten Ausführungsform hat das Element vier Luken, nämlich zwei Luken
5, von der die eine als Einlaßluke und die andere als Auslaßluke dient, und zwei
Luken 6 für den Übergang. In der Praxis werden mehrere Platten in der aus Fig. 3
ersichtlichen Weise aneinandergelegt, derart, daß die aufeinanderfolgenden Platten
abwechselnd Rechts- und Linksplatten sind (eine Rechtsplatte ist so geformt, daß sie
das Spiegelbild einer Linksplatte darstellt). Die Auslaßluken 5 der Platte 1 kommen also
mit der Übergangsluke 6 der nächsten Platte ia zur Deckung. Das setzt sich fort
durch die ganze Reihe der aufeinanderfolgenden Platten. Die Dichtungen 2 umgeben
die Kanäle oder Kammern für den Durchtritt der Flüssigkeiten, die zwischen je zwei
benachbarten Platten liegen. Die Dichtungen
sind so angeordnet, daß sie sich über die äußeren Wände der Luken 5 erstrecken. Dabei
ist in der Gegend dieser Wandungen die Platte ebenfalls so gepreßt, daß sie im Querschnitt
L-Form hat. Dichtungen 2" werden um die Übergangsluken 6 gelegt, deren Ränder
ebenfalls im Querschnitt L-Form haben, so daß ein Schenkel des L als Abstützung
für den Dichtungsstreifen dient, während die andere Seite des Dichtungsstreifens wie vor- ^1S
her durch einen metallischen Versteifungsring 3" abgestützt wird.
Die zwischen den inneren Rändern einer Übergangsluke liegenden Teile der zur Abstützung
der Packung dienenden Elemente sind zweckmäßig mit einem oder mehreren Kanälen 10 (Fig. 3) versehen, die zum äuße-
ren Rand der Platte führen, so daß zwischen der Packung 2 oder der Packung 2" wegen
Undichtigkeiten hindurchtretende Flüssigkeit nach der Außenseite des Wärmeaustauschapparates
abgeleitet werden kann. Dadurch wird ein Mischen der beiden Flüssigkeiten verhindert, zwischen denen der Wärmeaustausch
erfolgen soll.
Damit die durch eine der Luken 5 strömende Flüssigkeit in die zwischen der
Platte ι und der benachbarten Platte iB liegende
Kammer geleitet werden kann, ist die Kammer 1 mit Eindrückungen 12 (Fig. 3)
Λ-ersehen, durch die die Flüssigkeit unter denjenigen Teil der benachbarten Platte geleitet
wird, der ausgedrückt ist zum Aneinanderpassen der Packungen 2 und 2a. In
diesen Eindrückungen sind z. B. durch Schweißen Überbrückungsstücke 14 (vgl.
auch Fig. 4) befestigt, die dazu dienen, in diesen Teilen die Platten zu tragen und zu
stützen und eine sichere Berührung zwischen der äußeren Fläche der Eindrückung 12 und
den Packungen 2 und 2° der benachbarten Platte zu sichern. Die Enden dieser Stücke
dienen zum Abstützen für die Packungen 2, die sich längs der Enden der Stücke 5 erstrecken.
Die Überbrückungsstücke sind zweckmäßig mit mehreren Aussparungen 16
(Fig. i, 3 und 4) versehen zur Bildung von Kanälen für die zwischen den Platten 1 und
ia strömende Flüssigkeit.
Die Platten sind oben und unten mit geformten Endstücken 18 zum Tragen und
Führen der Platten versehen. An denjenigen Stellen, an denen die Dichtungen der äußeren
Kante der Platte nicht folgen, können die Endstücke 18 so ausgebildet sein, daß, sie als
äußere Abstützung für die Dichtungsstreifen dienen.
Bei der abgeänderten Ausführungsform' nach Abb. 5 wird der größere Teil des Dichtungsstreifens
2 sowohl innen wie außen durch einen Teil des Plattenrandes abgestützt,
z. B. durch Hineindrücken eines (J-förmigen Kanals 20 in die Plattenränder und Hineinpassen
der Dichtungsstreifen in den Kanal (Fig. 6 und 7). Die Ränder können außerdem
durch Anschweißen von Versteifungsrippen versteift werden. Beim dargestellten Beispiel sind die Enden der Eindrückungen
12 durch zwei Erhöhungen 22 begrenzt (Fig. 6), die der inneren Abstützung der
Dichtung 2 folgen. ■ In die Rückseite der Platte sind besondere Streifen 24 eingefügt,
damit eine glatte, ebene Fläche für die Berührung mit der Dichtung 2 der nächsten
Platte gewahrt bleibt.
Die Fig. 5, 6 und 7 veranschaulichen auch eine abgeänderte Form des Trägers für die Bodenteile der Eindrückungen 12, die dazu dienen, die Flüssigkeit unter die benachbarte Platte zu leiten. In diesem Falle sind wei-•te,re Eindrückungen 25 an der Unterseite 4HP"der Platte vorgesehen, die eine kleinere Fläche haben als die Eindrückungen 12 und so angeordnet sind, daß sie in eine Eindrückung 12 einer benachbarten Platte hineinragen und aus diesem Grunde dazu dienen, die äußere Wand der Eindrückungen 12 in fester Berührung mit den Packungen der nächsten Platte zu halten (Fig. 7), andererseits aber einen Durchfluß der Flüssigkeit durch die Eindrückungen 12 und um die Eindrückungen 25 herum gestatten. .
Die Fig. 5, 6 und 7 veranschaulichen auch eine abgeänderte Form des Trägers für die Bodenteile der Eindrückungen 12, die dazu dienen, die Flüssigkeit unter die benachbarte Platte zu leiten. In diesem Falle sind wei-•te,re Eindrückungen 25 an der Unterseite 4HP"der Platte vorgesehen, die eine kleinere Fläche haben als die Eindrückungen 12 und so angeordnet sind, daß sie in eine Eindrückung 12 einer benachbarten Platte hineinragen und aus diesem Grunde dazu dienen, die äußere Wand der Eindrückungen 12 in fester Berührung mit den Packungen der nächsten Platte zu halten (Fig. 7), andererseits aber einen Durchfluß der Flüssigkeit durch die Eindrückungen 12 und um die Eindrückungen 25 herum gestatten. .
Eine weitere Ausführungsform veranschaulicht Fig. 8, die hinsichtlich der Randausbildung
der Ausführung nach Fig. 5 ähnlich ist, bei der aber Vorsprünge 30 aus dem Boden
der Eindrückungen 12 nach oben ragen und zur Versteifung der Platte in dieser Gegend
dienen. Die Unterseiten der Vorsprünge 30 brauchen nicht gefüllt zu werden, da sie,
wenn ihre offenen Enden in Berührung mit der nächsten Platte sind (Fig. 9), zwischen
den diese Platte begrenzenden Dichtungen und den Dichtungen liegt, die deren Übergangsluke
umgeben und deshalb mit irgendeiner Flüssigkeit nicht in Berührung kommen.
Von den verschiedenen Luken bei den dargestellten Beispielen ist in manchen Fällen
nur die eine oder die andere notwendig, je nach dem Weg, den die Flüssigkeiten durch
den Apparat nehmen sollen.
Claims (5)
1. Wärmeaustauschvorrichtung, bestehend aus unmittelbar aneinandergereihten,
geformten, plattenförmigen Elementen, die an den Rändern und an den Flüssigkeitsein-, -aus- und -übertrittssteilen
mit herausgepreßten Kanälen zur Aufnahme von Dichtungsmitteln versehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß an den
Übertrittsstellen der Elemente Eindrückungen, durch welche die wärmeaustauschenden
Flüssigkeiten unter den Dichtungskanälen der darüberliegenden Elemente hindurchströmen, von der vollen
Höhe des Zwischenraumes der EIemente geformt und zur Sicherung der
Abdichtung an der Rückseite der Ein- - drückungen durch Einpressungen oder eingeschweißte Brückenstücke versteift
sind.
2. Wärmeaustauschvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Dichtungskanäle der über den Eindrückungen (12) liegenden Elemente mit
Einpressungen (25) versehen sind, die sich gegen den Boden der darunterliegenden
Eindrückung abstützen.
3· Wärmeaustauschvorrichtung nach Anspruch ι, dadurch gekennzeichnet, daß
in den Eindrückungen (12) Aufpressungen (30) ausgebildet sind, die den Dichtungskanal
des darüberliegenden Elementes berühren.
4. Wärmeaustauschvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Eindrückungen (12) seitlich von Aufpressungen (22) begrenzt sind, die sich
unmittelbar an den Anlagesteg der Hauptdichtung (2) anschließen und mit
Füllmaterial (24) ausgefüllt sind zur Bildung einer glatten Berührungsfläche für
die Dichtungspackung (2) des nächsten Elementes.
5. Wärmeaustauschvorrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, daß
die eingeschweißten Brückenstücke (14) Stege einer durchlaufenden Platte bilden,
die das dünne Blech gegen das Dichtungsmittel des nächsten Elementes drückt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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Family Applications After (1)
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Cited By (2)
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1934
- 1934-12-15 US US757690A patent/US2075236A/en not_active Expired - Lifetime
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- 1934-12-19 DK DK54099D patent/DK54099C/da active
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| DE831264C (de) * | 1937-08-05 | 1952-02-11 | Bergedorfer Eisenwerk A G Astr | Waermeaustauscher |
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Also Published As
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| DE656002C (de) | 1938-01-27 |
| US2075236A (en) | 1937-03-30 |
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