DE655747C - Geblaesekuehlanlage zum Tiefkuehlen von Luft - Google Patents

Geblaesekuehlanlage zum Tiefkuehlen von Luft

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DE655747C DEM135009D DEM0135009D DE655747C DE 655747 C DE655747 C DE 655747C DE M135009 D DEM135009 D DE M135009D DE M0135009 D DEM0135009 D DE M0135009D DE 655747 C DE655747 C DE 655747C
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Description

  • Gebläsekühlanlage zum Tiefkühlen von Luft Die Erfindung bezieht sich auf eine Gebläsekühlanlage zum Tiefkühlen von Luft mittels einer ein mehrreihiges Rippenrohrsystem durchströmenden Kühlflüssigkeit von einer Temperatur unter o°, bei der durch eine Schaltvorrichtung einerseits die Luft gezwungen wird, die Rohre des Rohrsystems in wechselnder Reihenfolge zu durchströmen, und anderseits die Kühlflüssigkeit gezwungen wird, in die von der Luft zuletzt bespülten Rohre einzutreten. Solche Gebläsekühlanlagen, in denen Luft bis auf etwa o° oder darunter gekühlt wird, weisen den Nachteil auf, daß sich die in der Luft enthaltene dampfförmige Feuchtigkeit auf der Luftaustrittsseite als Reif oder Eis ausscheidet, wodurch sich der Wärmeübergang verschlechtert und der Strömungswiderstand beim Durchgange der Luft durch das Rippenrohrsystem erhöht wird. Dieses Bereifen oder Vereisen der Rippenrohre auf der Austrittsseite der Luft läßt sich wohl durch Wahl einer geringen Strömungsgeschwindigkeit der Kühlflüssigkeit und einer hohen Strömungsgeschwindigkeit für die Luft vermeiden, wenn die Temperatur der gekühlten Luft noch einige Grade über o° und die Temperatur der Kälteflüssigkeit nicht gar zu viel unter o° liegt, nicht dagegen, wenn die Luft bis etwa auf o° oder gar darunter gekühlt werden soll. Man hat daher meistens zwei Rippenrohrsysteme vorgesehen,, die derart wechselweise betrieben werden, daß das eine abgetaut wird, während das andere die Luft kühlt. Diese Lösung hat den Nachteil, daß zwei Rippenrohrsysteme nötig sind, die doppelt so teuer sind wie eins, daß sich eine verhältnismäßig teure Umschaltung ergibt und daß durch das periodische Abtauen des Rippenrohrsystemen Wärmeverluste auftreten, Durch die Erfindung werden diese Nachteile dadurch beseitigt, daß mit der Umschaltvorrichtung, durch welche die Luft die Rohre eines mehrreihigen Rippenrohrsystems abwechselnd in entgegengesetzter Reihenfolge quer bespült, eine Umsteuerung der Strömungsrichtung der Kühlflüssigkeit in den Kühlrohren verbunden ist, derart, daß die Luft die Rohre in umgekehrter Reihenfolge erreicht wie die Kühlflü"s;sigkeit.
  • Die Zeichnung stellt die Erfindung in mehreren Ausführungsbeispielen dar.
  • Abb. r zeigt einen mit einem Rippenrohrsystem a versehenen Kühler, durch dessen Rohre die Kühlflüssigkeit in mehreren Wegen dem die Rippenrohre umspülenden Luftstrome entgegengeführt wird. Dieser Luftstrom, der bei 3 in das erweiterte Gehäuse 4. eintritt, wird durch eine an sich bekannte Umstellklappe 5 gezwungen, in Richtung der eingetragenen Pfeile zu strömen, wobei er durch die Leitbleche 6 rechtwinklig abgelenkt und auf das Rippenrohrsystem geleitet wird, da die Umstellklappe 7 ihn daran hindert, zum Abflußrohr 8 zu gelangen, ohne das Rippenrohrsystem durchströmt zu haben. Nat,h dem Durchströmen des kippenrohrsystei'n#@r gelangt der Luftstrom weiter in Richtung &f' Pfeile zum Abflußrohr B.
  • Bei dieser Stellung der Umstellklappen 5 und 7 durchströmt die Kühlflüssigkeit den Steuerkopf 9 in Richtung der Pfeile. Die frische Kühlflüssigkeit gelangt mit der niedrigsten Temperatur durch das Rohr io zu dem Steuerkopf 9 des steuernden Organs ii, das die Kühlflüssigkeit in das Rohr 12 führt, das an die Kammer 13 des Rippenrohrkühlers 2 angeschlossen ist. Aus dieser Kammer 13 werden diejenigen Rohre, die der Luftstrom zuletzt erreicht, mit der Kühlflüssigkeit zuerst versorgt, welche durch diese Rohre hindurch zur Kammer 14 gelangt, in welcher sie umwendet, um dann den mittleren Teil des Rohrbündels zu durchströmen. Dadurch gelangt sie zur Kammer 15, in welcher sie wiederum umwendet und dann denjenigen Teil der Rohre durchströmt, die vom Luftstrome zuerst getroffen werden, so daß also die wärmste Luft an die am weitesten erwärmte Kühlflüssigkeit die Wärme abgibt: Aus der Kammer 16, in die die Kälteflüssigkeit schließlich eintritt, strömt sie durch das Rohr 17 zum Steuerkopf 9, in welchen das steuernde Organ i i sie zum Rückflußrohr 18 führt.
  • Ist die Kühlanlage bei dieser Stellung der Klappen 5 und 7 sowie bei der gezeichneten Stellung des Steuerorgans i i eine Zeitlang in Betrieb, so werden die Rippenrohre des Rippenrohrbündels 2 auf der Seite, auf der die Luft das Rippenrohrbündel verläßt, bereift. Um diesen Reif wieder zu beseitigen und die Kühlanlage dadurch dauernd betriebsfähig zu halten, werden die Umstellklappen 5 und 7 derart umgelegt, daß sie in die punktiert gezeichnete Lage gelangen, wofür eine Drehung um i8o° erforderlich ist. Diese Drehung ist so groß, weil die Klappe 5 mit einem zylinderförmigen Ansatz i9 und die Klappe 7 mit einem zylinderförrnigzn Ansatz 2o versehen ist, die den Zweck haben, zu verhindern, daß beim Umlegen der Klappe für einen Augenblick Luft ungekühlt durch das Gehäuse 4 hindurchgeht. Diese zylindrischen Ansätze i9 und 2o verschließen beim Umlegen die Luftzuführung 3 und die Luftabführung 8 und öffnen sie erst wieder, nachdem die Luft bereits auf dem neuen Wege, der dem bisherigen gerade entgegengesetzt ist, durch das Rippenrohrsystem 2 hindurchströmt.
  • Die beiden Klappen 5 und 7 können beispielsweise durch Kettenräder, die sich auf ihren Achsen befinden, und eine Barumgeschlungene Kette miteinander gekuppelt werden. In der Abb. i sind diese Kettenräder i .und 22 punktiert angedeutet. Die ebenfalls ktiert angedeutete Kette 23, die in sich hlossen ist, umschlingt auch noch das e en falls punktiert gezeichnete Rad 24, welches sich auf der Achse des Steuerorgans i i befindet. Dieses letztere Rad hat einen doppelt so großen Durchmesser wie die Räder 21 und 22 und dreht sich daher, wenn sich die beiden Räder 21 und 22 um i8o° drehen, nur um 9o°, wodurch das Steuerorgan i i in die in Abb. 2 dargestellte Lage gelangt. Bei dieser Lage gelangt die kälteste frische Kühlflüssigkeit durch das Rohr io zum Rohre 17 und aus diesem in die Kammer 16 des Rippenrohrkühlers 2, also in diejenige Kammer, in die sie vor der Umstellung der Klappen 5 und 7 zuletzt gelangte. Die Kühlflüssigkeit durchfließt auf die Weise den Rippenrohrkühler in umgekehrter Richtung wie vorher, gelangt dadurch zum Schluß in die Kammer 13 und aus dieser durch das Rohr 12 zum Steuerkopf 9 zurück, aus dem sie durch das Rohr 18 abfließt. Auf die Weise wird erreicht, daß die durch das Rippenrohrbündel hindurchströmende Luft zunächst die Rohre bespült, die von der am meisten erwärmten Kühlflüssigkeit durchströmt werden, und zuletzt diejenigen Rohre erreicht, die von der frischen kältesten Kühlflüssigkeit durchflossen werden, so daß also auch nach der Umstellung wieder der Quergegenstrom vorhanden ist.
  • Dadurch, daß die warme abzukühlende Luft jetzt nach der Umstellung der Klappen zuerst auf die Rohre trifft, die bei dem voraufgegangenen Betriebsabschnitt bereiften, werden diese Rohre jetzt abgetaut, zumal durch sie auch die bereits in den übrigen Rohren vorgewärmte Kühlflüssigkeit fließt.
  • Sind nach einer gewissen Betriebszeit wiederum die Rohre auf der Austrittsseite der Luft bereift, so wird wiederum umgesteuert, wodurch die Klappen 5 und io sowie das Steuerorgan ii in die anfängliche in Abb. i dargestellte Lage gelangen, wobei dann der Luftstrom wieder in Pfeilrichtung fließt und dadurch die Rohre abtaut, die jetzt von ihm zuerst getroffen werden.
  • Eine andere beispielsweise Lösung zeigen die Abb. 3 und 4, von denen Abb. 3 einen Blick auf die Anlage quer zum Luftstrome zeigt, während Abb. 4 in Richtung des Luftstromes gesehen ist.
  • Durch den Kanal 3 gelangt die zu kühlende Luft zum Rippenrohrbündel 2 und verläßt dieses durch den Kanal B. Das Rippenrohrbündel2 ist um eine winkelrecht zum Luftstrome liegende Achse drehbar, so daß durch eine Drehung um iSo° die Rippenrohrreihe, welche der Luftstrom zuletzt erreichte, an die Stelle gelangt, zu der der Luftstrom zuerst an das Rippenrohrbündel herantrifft. Gleichzeitig wird aber bei einer solchen Drehung der Strom der Kühlflüssigkeit gesteuert. Dieses wird dadurch erreicht, daß die beiden Achsstummel, in #denen der Rippenrohrkühler gelagert ist, hohl ausgeführt und als Zu- und Abführung für die Kühlflüssigkeit ausgebildet sind. Bei der gezeichneten Lage tritt die Kühlflüssigkeit durch das Rohr io ein und gelangt aus ihm nach unten durch das Rohr 12 in die Verteilungskammer 13, um dann im Zickzackwege das Rohrbündel dem Luftstrome entgegen zu durchströmen, bis sie schließlich in die Kammer 16 gelangt und aus ihr durch das Rohr 17 zum Abflußrohr 18 geführt wird. Durch die Rohre 12a und 17a strömt bei dieser Lage des Rippenrohrkühlers keine Flüssigkeit.
  • Erst wenn das ganze Rippenrohrbündel um i8o° gedreht ist, kommt das Rohr i2a, welches sich bei der gezeichneten Lage in Abb. 3 hinter dem Rohre 17 befindet, in die Lage des Rohres 12 und führt auf die Weise der Kammer 16, die die Stellung der Kammer 13 einnimmt, die kälteste Kühlflüssigkeit zu, die dann wiederum das ganze Rippenrohrbündel im Zickzackwege durchströmt, um schließlich in die Kammer 13, die sich dort befindet, wo jetzt die Kammer 16 ist, zu gelangen und aus ihr durch das Rohr 17a zum Abflußrohr 18 zu strömen.
  • Die Abb. 5 und 6 zeigen einen ganz ähn-. lichen Kühler wie die Abb. 3 und 4.. Er unterscheidet sich dadurch von demjenigen nach Abb. 3 und 4., daß das Rippenrohrbündel in zwei Teile geteilt ist, zwischen denen die Steuerköpfe im Inneren des von der Luft durchströmten Kanals untergebracht sind. Der Abstand zwischen den beiden Teilen des Rippenrohrbündels hat den Vorteil, daß in dem freien Raume das Wasser, welches bereits im ersten Teil des Rippenrohrbündels ausgeschieden ist, niederfällt und abgeführt werden kann, so daß sich aus diesem Wasser in dem Teil des Rippenrohrbündels, das die Luft zuletzt erreicht, kein Reif oder Eis mehr bilden kann.
  • Es empfiehlt sich, bei der Ausführung nach den Abb. 5 und 6 ebenso wie bei der Ausführung nach den Abb. 3 und 4. die Breite h etwa ebenso groß zu wählen wie die Länge der Rippenrohre bzw. die Höhe der Luftkanäle 3 und 8, damit beim Umschalten keine Luft urgekühlt durch den Kühler hindurchgehen kann.
  • Damit die beschriebenen Kühlanlagen ganz selbsttätig arbeiten, kann ein an sich bekannter Zeitschalter vorgesehen werden, der beispielsweise einen Elektromotor einschaltet, welcher die drehbaren Teile antreibt, und sich selbsttätig wieder ausschaltet, sobald die Drehung so weit vorgeschritten ist, daß die neue Lage erreicht ist.
  • Die absatzweise Drehung um i8o°, die für die Kühler, die in Abb. 3 und .4 sowie Abb. 5 und 6 dargestellt sind, erforderlich ist, kann aber auch, wie die Abb. 7 und 8 zeigen, durch einen ständig umlaufenden Elektromotor erreicht werden.
  • Ein Schneckenrad 25, welches beispielsweise auf dem Abflußrohr 18 gelagert ist, wird durch die Schnecke 26 mittels eines nicht gezeichneten Elektromotors in langsame Umdrehung versetzt. Gleichachsig mit diesem Rade 25 ist ein Hebel 27 mit einem Gewicht 28 gelagert, der von einem Knaggen 29, der mit dem Rade 25 fest verbunden ist, mitgenommen werden kann. Dadurch wird der Hebel 27 mit dem Gewicht 28 bis in die höchste Lage befördert. Sobald er diese überschritten hat und in die strichpunktiert angedeutete Lage gekommen ist, gewinnt er das Übergewicht und fällt in die obere punktiert gezeichnete Lage. Gleichzeitig verschiebt sich durch sein Eigengewicht der radial verschieblichauf dem Hebel 27 gelagerte Knaggen 30, der sich dadurch gegen den Arm 31 legt, der mit dem kippenrohrbündel fest verbunden ist. Der Arm 31 und damit das Rippenrohrbündel werden von dem Gewichtshebel 27 mitgenommen, der hinabfällt und dabei wegen seines Beharrungsvermögens über die untere Lage hinausschwingt bis in die untere punktiert gezeichnete Lage, in welcher er durch einen Anschlag 32 daran gehindert wird, über diese Lage hinauszuschwingen. Dadurch gelangt der Arm 31, der mit dem Rippenrohrbündel fest verbunden ist, in die Lage eines gleichen Armes 31a, der um i8o° gegen den Arm 31 versetzt ebenfalls mit dem Rippenrohrbündel fest verbunden ist. Der Arm 31a wird dabei in die Lage gedreht, die vorher der Arm 31 einnahm.
  • Um die Stärke des Anschlages des Hebels 27 am Anschlage 32 regeln zu können, ist eine federnde Bremsfläche 33 vorgesehen, deren bremsende Wirkung mittels einer Feder 3.1 einstellbar ist.
  • Nachdem der Hebel 27 am Anschlage 32 zur Ruhe gekommen ist, kehrt sich seine Bewegung um, und er gelangt in die tiefste ausgezogene Lage, wobei das radial v erschiebliche Gewicht 3o auf dem unteren Anschlage 35 zur Ruhe kommt.
  • Aus. dieser Lage nimmt der Knaggen 29, der mit dem Rade 25 fest verbunden ist, sobald er bei der stetig kreisenden Bewegung die tiefste Lage erreicht hat, den Hebel 27 wieder mit und befördert ihn wieder in seine höchste Lage. Dabei bewegt sich der Knaggen 3o an dem Anschlage des Hebels 3 j a vorbei, weil sein Abstand von der Drehachse, wenn er an dem Bund 35 anliegt, größer ist als der Abstand der äußeren Teile des Hebels 31a von der Drehachse. Damit der Anschlag 32 den Hebel 27 bei seiner Aufwärtsbewegung, wenn er vom Rade 25 mitgenommen wird, nicht aufhalten kann, ist am Rade 25 -ein Arm 36 vorgesehen, an dessen Ende sich eine Rolle 37 befindet, die den federnden Hebel 33' fortdrückt, so daß das äußerste Ende des Hebels 27 frei an dem Anschlage 32 vorbeigehen kann.
  • Sobald auf diese Weise der Hebel 27 in die oberste Lage gefördert 'ist, beginnt das Spiel aufs neue. Auf die Weise kommt auf eine Umdrehung des Rades 25 immer eine halbe Umdrehung des Rippenrohrbündels, die durch das Niederfallen des Gewichtes schnell ausgeführt wird. Dann dreht sich das Rad 25 während einer halben Umdrehung leer, hebt während der nächsten halben Umdrehung den Hebel 27 mit dem Gewicht 28 an, die auf diese Weise wieder in die höchste Lage gelangen. Dann wiederholt sich das Spiel aufs neue, indem der Gewichtshebel das Rippenrohrbündel wieder um eine halbe Umdrehung weiterdreht.
  • Statt das Rippenrohrbündel absatzweise um eine halbe Umdrehung zu drehen, kann die Drehung bei entsprechender Ausbildung auch eine stetige sein, wie Abb.9 und io dieses zeigen.
  • Die vom Kühlmittel durchflossenen Rippenrohre 2 sind bei dieser Ausführung in einem Zellenrade untergebracht. Das kranzförmige Kühlrohrbündel ist dabei in so viel Teile unterteilt, wie Zellen vorhanden sind. Jedes Teilbündel besitzt für das Kühlmittel eine Zuflußkammer 4o und eine Abflußkammer 4, an die die Enden der Rippenrohre angeschlossen sind. Die Zuflußkammern 4o werden durch radiale gerade Rohre 42 mit Kühlmittel versorgt, während aus den Abflußkammern .4i .das Kühlmittel durch die Rohre 43 nach dem mittleren Teile der umlaufenden Trommel zurückkehrt. Die Rohre 42 und 43 nehmen an der umlaufenden Bewegung der Trommelteil und sind an einen Zylinder angeschlossen, der um einen stillstehenden Steuerkopf 44 kreist. Dieser stillstehende Steuerkopf 44 empfängt das Kühlmittel durch das Rohr 45. Dieses gelangt auf die Weise in den Raum 46 des Steuerkopfes und aus ihm durch das gerade radiale Rohr 47, welches die tiefste Lage bei der Drehung der Trommel bereits überschritten hat, in die zugehörige Zuflußkammer 4o der umlaufenden Trommel, durchströmt von hier das zugehörige Teilrohrbündel der Rippenrohre und gelangt so in die zugehörige Abflußkammer 41. Aus dieser strömt es durch das Rohr 48 zu der Zelle 49 des Steuerkopfes, in welches es sich parallel zur Achse bewegt und auf die Weise durch das Rohr 5o wieder zu der nächsten Zuflußkammer 4o des benachbarten Teilrohrbündels gelangen kann. Von hier setzt das Kühlmittel seinen Weg in immer gleicher Weise durch die Teilrohrbündel und die Zellen des Steuerkopfes fort, bis es schließlich durch das Rohr 51 zum Raume 52 des stillstehenden Steuerkopfes gelangt, aus dem es durch das Rohr 53 abströmt.
  • Die zu kühlende Luft durchströmt das ringförmig angeordnete Kühlrohrbündel zweimal, indem sie aus dem Kanalteil 3 in das Innere der Trommel und aus diesem Innenraum in den Kanalteil 8 strömt. Dabei trifft die Luft infolge der beschriebenen Kühlmittelführung zunächst auf das bereits erwärmte Kühlmittel, während sie beim Wiederaustritt aus der Trommel die Rohre umspült, die von dem frischen Kühlmittel durchströmt werden. Infolge der Drehung der Trommel gelangen die Kühlrohre immer abwechselnd in den aus der Trommel abziehenden vorgekühlten Luftstrom und den frisch in die Trommel einströmenden noch warmen Luftstrom, wodurch die Bereifung, die sie im ersteren Falle erleiden, wieder abgetaut wird. Das aus der Luft abgeschiedene Wasser wird aus dem untersten Teil des Trommelgehäuses durch das Rohr 54 abgezogen.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Gebläsekühlanlage zum Tiefkühlen von Luft mittels einer ein mehrreihiges Rohrsystem durchströmenden Kühlflüssigkeit von einer Temperatur unter o° C, bei der durch eine Schaltvorrichtung einerseits die Luft gezwungen wird, die Rohre des Rohrsystems in wechselnder Reihenfolge zu durchströmen, und anderseits die Kühlflüssigkeit gezwungen wird, in die von der Luft zuletzt bespülten Rohre einzutreten, dadurch gekennzeichnet, daß mit der Umsteuervorrichtung, durch die die Luft die Rohre eines mehrreihigen Rippenrohrsystems abwechselnd in entgegengesetzter Reihenfolge quer bespült, eine Umsteuerung der Strömungsrichtung der Kühlflüssigkeit in den Kühlrohren verbunden ist, derart, daß die Luft die Rohre in umgekehrter Reihenfolge erreicht wie die Kühlflüssigkeit.
  2. 2. Gebläsekühlanlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Umsteuerklappen (5, 7) für den Luftstrom ein von der Luft quer durchströmtes Rippenrohrsystem (2) mit in Richtung der Zu- und Abführung der Luft verlaufenden Rohrachsen angeordnet und mit den Umsteuerklappen eine die Strömung der Kühlflüssigkeit in den Rohren umkehrende Steuervorrichtung (g) gekuppelt ist.
  3. 3. Gebläsekühlanlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Rippen--. rohrsystem drehbar im Luftstrome ange-` ordnet ist, so daß durch Drehung um-eine halbe Umdrehung Luftein- und -austritts-Seite des Rohrsystems miteinander vertauscht und gleichzeitig der Kühlflüssigkeitsstrom durch die Rohre umgekehrt wird. q..
  4. Gebläsekühlanlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das mehrreihige Rippenrohrsystem in zwei von der Luft nacheinander durchströmte Rohrgruppen geteilt ist, zwischen denen sich ein freier Raum für die Abführung des aus der Luft abgeschiedenen Wassers befindet.
  5. 5. Gebläsekühlanlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein Zeitschalter sowohl die Luftklappen (5, 7) als auch die Kühlflüssigkeit in regelmäßigen Zeitabschnitten gemeinsam umsteuert.
  6. 6. Gebläsekühlanlage nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Zeitschalter aus einem z. B. durch einen Elektromotor angetriebenen ständig umlaufenden Rad besteht, das einen Gewichtshebel aus der tiefsten in die höchste Lage bringt, aus der er die Schaltung ausführend niederfällt, um dann wieder gehoben zu werden.
  7. 7. Gebläsekühlanlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das in einem ständig langsam umlaufenden Rade angeordnete Rippenrohrsystem von der Luft zweimal durchströmt und der Kühlmittelstrom durch die Drehung des Rades stets so gesteuert wird, daß er zuerst die Rippenrohre auf der Luftaustrittsseite, dann diejenigen auf der Lufteintrittsseite durchfließt.
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