DE655262C - Luftverdichtende Brennkraftmaschine - Google Patents
Luftverdichtende BrennkraftmaschineInfo
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02M—SUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
- F02M69/00—Low-pressure fuel-injection apparatus ; Apparatus with both continuous and intermittent injection; Apparatus injecting different types of fuel
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02B—INTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
- F02B2720/00—Engines with liquid fuel
- F02B2720/15—Mixture compressing engines with ignition device and mixture formation in the cylinder
- F02B2720/152—Mixture compressing engines with ignition device and mixture formation in the cylinder with fuel supply and pulverisation by injecting the fuel under pressure during the suction or compression stroke
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf luftverdichtende Brennkraftmaschinen mit einem im Zylinderkopf
angeordneten, sphärisch gekrümmten, mit oder ohne Lufteinlaßorgan ausgerüsteten
und über einen tangential in ihn einmündenden Kanal bzw. mehrere Kanäle mit dem Hubraume in Verbindung stehenden
Brennraum, in den während des Verdichtungshubes der Brennstoff durch eine mit
der Luftdrossel gekuppelte Einspritzvorrichtung eingespritzt und in dem das Gemisch
durch eine zeitlich verstellbare Zündung gezündet wird.
Bei den bekannten Maschinen wird auf Gruind der verschiedenen Ausbildungen des Brennraumes
eine gute Gemischbildung und damit restlose Verbrennung des Brennstoffes erstrebt.
Die Erfahrung und Forschung zeigen, daß zusätzliche Luftwirbelung bei Düseneinspritzung
van außerordentlicher Bedeutung für die Gemischbildung ist, d. h. sie stark fördert. Bei den bekannten Maschinenausführungen
ist der Brennraum jedoch so ausgebildet, daß die vom Zylinder nach der Vorkammer
während des Verdichtungshubes überströmende Luft nicht mit Sicherheit eine kreisende, also gemischfördernde Bewegung
ausführen kann. Versuche zeigen, daß auch bei Maschinen, bei denen eine Kreisumg der
Luft angenommen wird, sich die 'einströmende Luft an der Wand des sphärisch gekrümmten
Hohlraumes infolge Zentrifugalwirkung anstaut und jedes Weiterkreisen dadurch illusorisch gemacht wird.
Die Erfindung hat demgegenüber den Zweck, durch geeignete Ausbildung des Zylinderkopfes
die tangential in den Brennraum einströmende Luft bis zum Ende des Verdichtungshubes
zwangsläufig kreisen zu lassen, um bei frühest möglichem Einspritzbegirai
einen Höchstwert an guter Gemischbildung und guter Verbrennung zu erzielen.
Sie besteht darin, daß in die Wirbelkammer ein Leitkörper für die überströmende
Luft eingebaut ist, der dem Brennraume eine schneckenförmige Gestalt gibt, so daß also
die einströmende Luft gezwungen wird, um den Luftleitkörper zu rotieren. Darüber
hinaus werden der Überströmkanal bzw. die Überströmkanäle mit Bezug auf den Leitkörper
und die Kammerwandung so angeordnet, daß die aus dem Zylinder eingeströmte Luft, nachdem sie den Leitkörper
bereits umkreist hat, von der nachströmenden Luft erneut erfaßt und zur weiteren
Rotation um den Leitkörper gezwungen wird. Um eine noch bessere Gemischbildung zu erreichen,
läßt man schließlich in einer weiteren Ausbildung der Erfindung den von der Lochdüse eingespritzten Brennstoffstrahl auf
ein völlig frei im Räume stehendes Zerstäuberplättchen auftreffen. Er wird hierbei in
frei im Räume schwebenden Nebel aufgelöst, λ
von der zwangsläufig rotierenden Luft mitgerissen und zu einem zündfähigen Brennstoff-Luft-Gemisch
verarbeitet.
Die Fig. ι und 2 zeigen den für die Erfindung wesentlichen Teil einer Brennkraft-
maschine mit den Merkmalen gemäß der Erfindung. Die Erfindung kann sowohl bei
Zweitaktmascliinen als auch bei- Viertakt maschinen Verwendung finden. v**Jv
Der Zylinderraum Z ist durch ÜbeisU^ ^1
kanäleü? mit dem Brennraum V verbunden
Die Überströmkanäle B haben in ihrei Ge samtheit eine dem Querschnitt des Brennraumes
V angepaßte Form. Statt mehrerer
ίο Kanäle B kann auch ein Kanal Verwendung
finden. Der Brennraum V ist ein sphärisch gekrümmter Hohlkörper mit eingesetztem Luftleitkern
L, welcher dem Raum V eine Schnekkenform gibt. Die Überströmkanäle B münden
tangential in den Verbrennungsraum V derart ein, daß die Luft, welche den Luftleitkörper
L einmalig umkreist hat, von der durch die Kanäle B nachfolgenden Luft erfaßt
und wiederum zur weiteren Rotation um den Kern L mitgerissen wird. Es zeigt sich
bei Modellversuchen, daß die einströmende Luft bei auch tangential einmündendem Kanal
nicht ohne weiteres während des ganzen Verdichtungshubes um den Leitkörper L rotiert.
Vielmehr staut sich die zuerst eingeblasene Luft, nachdem sie, von der Kanaleinmündung
an gerechnet, etwa vier Fünftel des Ringraumes durcheilt hat, etwa links von der Zylindermitte
an. Die Bohrungen des Über-Strömkanals müssen deshalb so weit ■ nach
links von der Zylindermitte (s. Fig. 1), den Kern L tangierend verlegt werden, daß die
durchströmende Luft, die einmal gekreiste und sich angestaute Luft erfaßt und zur
weiteren Rotation mitreißt. Diese Anordnung ist ein bestimmendes Merkmal der Erfindung.
Die Zündkerze F sitzt an geeigneter Stelle des Kopfes.
In einiger Entfernung von der Ein- oder Mehrlochdüse D, welche den Brennstoff bei
einem Gegendruck bis zu etwa 3atü bekanntlich
derart ausbringt, daß in Entfernungen bis zu etwa ι ο cm noch ein kompakter1, geschlossener
Flüssigkeitsstrahl vorhanden ist, werden Zerstäuberplättchen P (Prallflächen)
angeordnet. Auf diese Plättchen, welche die kleinstmögliche Fläche aufweisen, schlägt der
Brennstoffstrahl auf und löst sich hierbei in Nebel auf. Die kinetische Energie des Strahles
wird zur Formänderung verbraucht, in diesem Falle zur Herbeiführung einer restlosen
Zerstäubung der eingespritzten Brennstoffmenge. Damit sich der Brennstoffnebel
atisbreiten kann, steht das Zerstäuberplättchen, *te Fig. ι zeigt, an geeigneter Stelle des
Brennraumes V. Die entstehenden Nebeltropfen schweben frei im Räume, ihre Bewegungsenergie
ist fast gleich Null, so daß sich nunmehr kein Wandkondensat bilden kann. Die einströmende Ansaugluft nimmt die frei
im Räume schwebenden Nebeltropfen auf und bildet mit diesen zusammen ein zündfähiges '
Gemisch. Ob die Zerstäuberplättchen hierbei mittels Armen an der Düse befestigt sind
oder in die Vorkammerwand geschratibt werden,
ist für die Zerstäuberwirkung derselben völlig nebensächlich.
Claims (2)
1. Luftverdichtende Brennkraftmaschine mit einem im Zylinderkopf angeordneten,
mit oder ohne Lufteinlaßorgan ausgerüsteten, sphärisch gekrümmten und über einen
tangential in ihn einmündenden Kanal bzw. mehrere Kanäle mit dem Hubraum
in Verbindung stehenden Brennraum, in den während des Verdichtungshubes der
Brennstoff durch eine mit der Luftdrossel gekuppelte Einspritzvorrichtung eingespritzt
und in dem das Gemisch durch eine zeitlich verstellbare Zündung gezündet wird, gekennzeichnet durch einen Luftleitkörper
(L) für die überströmende Luft, der dem Brennraum die Form einer
Schnecke verleiht, und eine derartige An-Ordnung des Überströmkanals bzw. der
Überströmkanäle (B), daß die aus dem Zylinder (Z) eingeströmte Luft, nachdem
sie den Leitkörper bereits umkreist hat, von der nachströmenden Luft erfaßt und go
zur weiteren Rotation um den- Leitkörper (Z.) gezwungen wird.
2. Luftverdichtende Brennkraftmaschine nach Anspruch 1, .gekennzeichnet durch
im Brennraum (V) vor der Düse (D) angeordnete Zerstäuberplättchen (P), auf
die der aus der Lochdüse (D) austretende geschlossene- Brennstoffstrahl auftri-fit.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB172547D DE655262C (de) | 1936-01-17 | 1936-01-17 | Luftverdichtende Brennkraftmaschine |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB172547D DE655262C (de) | 1936-01-17 | 1936-01-17 | Luftverdichtende Brennkraftmaschine |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE655262C true DE655262C (de) | 1938-01-12 |
Family
ID=7007046
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB172547D Expired DE655262C (de) | 1936-01-17 | 1936-01-17 | Luftverdichtende Brennkraftmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE655262C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3238930A (en) * | 1963-05-06 | 1966-03-08 | Seggern Ernest A Von | Excess air cycle engine |
| US4182284A (en) * | 1977-07-12 | 1980-01-08 | Honda Giken Kogyo Kabushiki Kaisha | Divided auxiliary combustion chamber for internal combustion spark ignition engines |
| US4182286A (en) * | 1977-09-29 | 1980-01-08 | Honda Giken Kogyo Kabushiki Kaisha | Tapered torch passage construction for internal combustion |
-
1936
- 1936-01-17 DE DEB172547D patent/DE655262C/de not_active Expired
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3238930A (en) * | 1963-05-06 | 1966-03-08 | Seggern Ernest A Von | Excess air cycle engine |
| US4182284A (en) * | 1977-07-12 | 1980-01-08 | Honda Giken Kogyo Kabushiki Kaisha | Divided auxiliary combustion chamber for internal combustion spark ignition engines |
| US4182286A (en) * | 1977-09-29 | 1980-01-08 | Honda Giken Kogyo Kabushiki Kaisha | Tapered torch passage construction for internal combustion |
| US4182287A (en) * | 1977-09-29 | 1980-01-08 | Honda Giken Kogyo Kabushiki Kaisha | Torch passage construction for stratified charge engine |
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