DE652948C - Gleichstromankerwicklung mit nach aussen hin, vorzugsweise stufenweise, vergroessertem Nutenquerschnitt - Google Patents
Gleichstromankerwicklung mit nach aussen hin, vorzugsweise stufenweise, vergroessertem NutenquerschnittInfo
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- DE652948C DE652948C DEN36890D DEN0036890D DE652948C DE 652948 C DE652948 C DE 652948C DE N36890 D DEN36890 D DE N36890D DE N0036890 D DEN0036890 D DE N0036890D DE 652948 C DE652948 C DE 652948C
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- 239000004020 conductor Substances 0.000 claims description 10
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- 239000002356 single layer Substances 0.000 claims 1
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-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K3/00—Details of windings
- H02K3/04—Windings characterised by the conductor shape, form or construction, e.g. with bar conductors
- H02K3/12—Windings characterised by the conductor shape, form or construction, e.g. with bar conductors arranged in slots
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- Power Engineering (AREA)
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Description
Bei der Berechnung von Gleichstrommaschinenankern besteht naturgemäß -das Bestreben,
den Querschnitt der Kupferleiter so groß zu machen, als es die Rücksicht auf die geforderte
magnetische Leitfähigkeit der Ankerzähne noch gestattet. Bei Ankern mit verhältnismäßig
kleinem Durchmesser liegen die Mittellinien zweier benachbarter Nuten ziemlich stark divergent zueinander. Daher*weisen
ao die Ankerzähne an den meisten Stellen ihrer Länge einen unnötig großen Querschnitt auf,
wenn die Nutenwände parallel zueinander liegen, weil die magnetische Leitfähigkeit
eines Zahnes in der Hauptsache durch den Zahnquerschnitt beim Nutengrund bestimmt
wird. Bei dieser Sachlage ist es möglich, die oberen Teile der Nut zu erweitern, ohne die
magnetische Leitfähigkeit des Zahnes stark zu beeinträchtigen und somit erheblich mehr
Kupfer in den Nuten unterzubringen als bei der im allgemeinen üblichen Nutenform mit
parallelen Wänden.
Von dieser Möglichkeit einer Vergrößerung des gesamten Nutenkupferquerschnittes
hat man schon bei den sogenannten wild gewickelten Ankern Gebrauch gemacht, bei denen die Drähte im Nutenquerschnitt regellos
angeordnet werden und bei denen also auch bei konischer Nutenform eine volle Ausnutzung
des verfügbaren Nutenraumes möglich ist.
Man hat-auch schon vorgeschlagen, Nuten
zu verwenden, deren Nutenquerschnitt nach außen hin zunimmt und die voll mit Kupfer
ausgefüllt sind. Bei den bekannten Anordnungen dieser Art war man aber gezwungen,
den einzelnen Leiter innerhalb ein und derselben "Spule mit verschiedenem Querschnitt
auszuführen. Dies geschah beispielsweise durch Verquetschen des Leiters oder durch
Unterteilung desselben oder indem man die eine Seite jeder Spule um 900 verdrehte. Alle
diese Maßnahmen lassen sich in der Praxis nur schwer ausführen, besonders das Ver-.
quetschen. Auch für die Herstellung von Schablonenwicklung sind solche Verschiedenheiten
des Querschnitts der beiden Spulenseiten höchst unerwünscht.
Man hat weiterhin schon vorgeschlagen, einen Leiter in zwei Hälften zu unterteilen
und diese beiden Hälften bezüglich der einen Spulenseite, die weiter außen liegt, nebeneinander,
bezüglich der andern Spulenseite, die näher dem Ankermittelpunkt zu liegt, über-,
einander anzuordnen. Bei derartigen Anordnungen ergibt sich zwar in der äußeren Leiterschicht
ein größerer Kupferquerschnitt als in der inneren, aber die Zunahme des Querschnittes
ist hier im allgemeinen nicht sehr günstig. Man muß in solch einem Fall die innere
Stufe doppelt so lang machen, da bei der inneren Stufe zwei Leiter übereinander, in
"") Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Dipl.-Ing. Hugo Grob in Berlin.
der äußeren zwei Leiter nebeneinander liegen. Dadurch beansprucht die so hergestellte Wicklung
für eine einzige Spule drei Umfangsschichten. Wie weiterhin leicht
ist, hat diese Wicklungsart ebenfalls Nachteil, daß der Querschnitt der
Spulenseiten einer einzelnen Spule verschieden ist. Die eine Spulenseite hat mehr'quadratische
Form,, die andere ist langgestreckt ίο rechteckig. Hierdurch wird auch die Schablonenherstellung
ungünstig.
Die Erfindung hat eine Wicklungsart zum Gegenstand, bei welcher alle diese Nachteile
vermieden werden. Erfindungsgemäß werden übereinander mehr als eine Wicklung in die
Nuten eingelegt und die beiden Spulenseiten je einer Spule mit deckungsgleichem Querschnitt
und gleicher Querschnittslage zur Radialrichtung ausgeführt, wobei die weiter -außen liegenden Wicklungen mehr Spulenseiten,
mehr Leiter oder größere Leiterbreite in der Umfangsriohtung besitzen als die
weiter innen liegenden Wicklungen. Durch die Erfindung wird die volle Ausnutzung der
Nutenraumvergrößerung, die entsteht, wenn man die Zahnwände statt die Nutenwände
annähernd parallel zueinander legt, mit regelmäßig geformten Spulen möglich. Erfindungsgemäß
werden in der radialen Richtung der Nuten nicht nur zwei, sondern mindestens
vier Spulenseiten übereinander angeordnet (abgesehen von dem später erwähnten Sonderfall,
wo nur drei Sgulenseiten übereinanderliegen). Da jeweils nur je zwei in
einer Nut liegende Spulenseiten aus wicklungstechnischen Gründen die gleichen Abmessungen erhalten müssen, weitere Spulenseitenpaare
jedoch in ihren Ausführungsabmessungen vom ersten Spulenseitenpaar vollständig
unabhängig sind, so ist bei vier übereinanderliegenden Spulenseiten die Möglichkeit
gegeben, bei dem weiter außen liegenden
Paar in der Unifangsrichtung des Ankers um so viel vergrößerte Abmessungen anzuwenden,
daß die an jener Stelle erweiterte Nut durch das Kupfer ausgefüllt wird.
Die Abbildung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung. Der im Querschnitt dargestellte
Gleichstromanker Ä besitzt Ankernuten B mit abgestuftem Querschnitt. Hierbei
ist die Weite C der oberen Nutenteile so gewählt, daß der Zahnquerschnitt D bei der
innersten Stelle des verbreiterten Nutenteiles C ungefähr gleich dem Zahnquerschnitt
E bei der Zahnwurzel wird.
Sowohl die engeren Nutenteile F als auch die weiteren Teile C enthalten übereinander
zwei Spulenseiten G bzw. /. -Entsprechend
dem für die äußeren Spulenseiten verfügbaren größeren Raum ist auch ihr Querschnitt
in der Ankerumfangsrichtung vergrößert, beispielsweise durch Wahl entsprechend dickerer
Leiter oder durch Zusammenfassung von mehr Windungen in jeder Spule oder durch
"ϊ-l^jordnung von mehr Spulenseiten nebenein-.er.
|**Hf-'Bekanntlich ist es möglich, die beiden je
szu einer Spule gehörenden Spulenseiten im
; Anker auch in ein und derselben Umfangszylinderschicht anzuordnen, indem die beiden
bei den üblichen Wicklungsarten in einer Nut übereinanderliegenden Spulenseiten nebeneinander
angeordnet werden. Wird von den beiden Spulenseitenpaaren, die bei einem er- ,
findungsgemäß gewickelten Anker in den Nuten übereinander vorhanden sind, z. B.
beim einen die eben erwähnte Anordnung angewendet, so liegen also in jeder radialen
Nutenschicht drei Spulenseiten übereinander.
Durch die Anwendung der Erfindung ist es also möglich geworden, in Ankernuten von
Gleichstrommaschinen erheblich mehr Kupfer unterzubringen, als es bisher bei regelmäßig
gewickelten Spulen ausführbar war. Hierdurch kann die Leistungsfähigkeit der Maschinen
bei gleichen Außenabmessungen gesteigert werden.
Die Art der Verbindung der einzelnen Spulen untereinander, mit anderen Worten
das Wicklungsschema eines Ankers gemäß der Erfindung kann man aus dem Wicklungsschema eines gewöhnlichen Gleichstromankers
in der Weise herleiten, daß man sich vorstellt, daß von den ,Spulen einer Wicklung
gewöhnlicher Art (deren Spulenseiten in zwei Schichten fortlaufend nebeneinanderliegen)
jede zweite Spule in die Höhe gehoben wird in der Weise, daß jedes zweite, in einer
radialen Schicht gelegene Spulenseitenpaar der zunächst vorgestellten, bisher üblich gewesenen
Anordnung je auf das daneben befindliche Spulenseitenpaar zu liegen kommt. Die Spulenverbindungen bleiben· hierbei bestehen.
Im abgebildeten Beispiel, in welchem der Übersichtlichkeit halber nur die Spulen einer
einzigen radialen Spulenseitenschicht vollständig angedeutet sind, wären also zur Festlegung
der Spulenverbindungen die oberen Spulenseitenpaare (mit größerem Querschnitt) vorübergehend je zwischen den unteren kleineren
Spulenseitenpaaren anzuordnen, um bei dieser behelfsmäßigen Lage der Spulen zuerst
ein Wicklungsschema gewöhnlicher Art aufzuzeichnen. Bei der Zurückverschiebung der
Spulen aus der gedachten in ihre wirkliche Lage bleiben die Verbindungen unverändert.
Claims (2)
- Patentansprüche:i. Gleichstrornankerwicklung mit nach außen hin, vorzugsweise stufenweise, vergrößertem Nutenquerschnitt, der voll mitKupfer ausgefüllt ist, dadurch gekennzeichnet, daß übereinander mindestens eine Zweischicht- und eine Einschichtwicklung oder mindestens zwei Zweischichtwicklungen in die Nuten eingelegt sind, und daß die beiden Spuienseiten je einer Spule deckungsgleichen Querschnitt und gleiche Querschnittslage zur Radialrichtung besitzen, und daß die weiter außen liegenden Wicklungen mehr Spulen-Seiten, mehr Leiter oder größere Leiterbreite in der Umfangsrichtung haben als die weiter innen liegenden Wicklungen.
- 2. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in der Wicklung abwechselnd Spulen mit großem Leitungsquerschnitt und eolche mit kleinem Querschnitt hintereinandergeschaltet sind.Hierzu ι Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEN36890D DE652948C (de) | 1934-06-30 | 1934-06-30 | Gleichstromankerwicklung mit nach aussen hin, vorzugsweise stufenweise, vergroessertem Nutenquerschnitt |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEN36890D DE652948C (de) | 1934-06-30 | 1934-06-30 | Gleichstromankerwicklung mit nach aussen hin, vorzugsweise stufenweise, vergroessertem Nutenquerschnitt |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE652948C true DE652948C (de) | 1937-11-11 |
Family
ID=7347376
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEN36890D Expired DE652948C (de) | 1934-06-30 | 1934-06-30 | Gleichstromankerwicklung mit nach aussen hin, vorzugsweise stufenweise, vergroessertem Nutenquerschnitt |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE652948C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE964075C (de) * | 1950-12-12 | 1957-05-16 | Pintsch Bamag Ag | Wicklungsanordnung bei Laeufern von Gleichstromgeneratoren niedriger Spannung mit wechselnder Drehrichtung, insbesondere Zuglichtmaschinen |
| AT72U1 (de) * | 1991-12-11 | 1994-12-27 | Elin Energieversorgung | Laeuferwicklung fuer eine elektrische maschine |
-
1934
- 1934-06-30 DE DEN36890D patent/DE652948C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE964075C (de) * | 1950-12-12 | 1957-05-16 | Pintsch Bamag Ag | Wicklungsanordnung bei Laeufern von Gleichstromgeneratoren niedriger Spannung mit wechselnder Drehrichtung, insbesondere Zuglichtmaschinen |
| AT72U1 (de) * | 1991-12-11 | 1994-12-27 | Elin Energieversorgung | Laeuferwicklung fuer eine elektrische maschine |
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