DE652145C - Einrichtung zur selbsttaetigen Abschaltung oder Wiedereinschaltung leer laufender Transformatoren - Google Patents

Einrichtung zur selbsttaetigen Abschaltung oder Wiedereinschaltung leer laufender Transformatoren

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DE652145C
DE652145C DEM135642D DEM0135642D DE652145C DE 652145 C DE652145 C DE 652145C DE M135642 D DEM135642 D DE M135642D DE M0135642 D DEM0135642 D DE M0135642D DE 652145 C DE652145 C DE 652145C
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DE
Germany
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transformer
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transformers
relay
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Expired
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DEM135642D
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English (en)
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Rheinmetall Air Defence AG
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Werkzeugmaschinenfabrik Oerlikon Buhrle AG
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02JCIRCUIT ARRANGEMENTS OR SYSTEMS FOR SUPPLYING OR DISTRIBUTING ELECTRIC POWER; SYSTEMS FOR STORING ELECTRIC ENERGY
    • H02J3/00Circuit arrangements for AC mains or AC distribution networks
    • H02J3/38Arrangements for parallely feeding a single network by two or more generators, converters or transformers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Protection Of Transformers (AREA)

Description

  • Einrichtung zur selbsttätigen Abschaltung oder Wiedereinschaltung leer laufender Transformatoren In Kraft-.oder Lichtvierteilnetzen, die ober-und unterspannungsseitig vermascht sind, kommt die @einseitige Abschaltung der Transformatoren aus verschiedenen Gründen vor und muß wegen der entstellenden unnötigen Leerlaufverlüste verhindert werden. Je nach dem Netzzustand muß der betreffende Transformator entweder ganz ausgeschaltet oder wieder beidseitig ,angeschlossen werden. In der beiliegenden Fig. i ist ein Beispiel eines VerteUnetzes schematisch angedeutet. Zwischen den Oberspannungssamm-elschienen O und Untersparmungssammelschilenen U sind in den Stationen I und II die Licht- oder Krafttransformatoren i über Schalter z und 3 angeschlossen. Auf der Unterspannungssteite der Transformatoren wird oft zur Verhinderung der Rückspeisung vom Unterspannungsnetz ins Oberspannungsnetz eine Energiemeßeinrichtung und ein Energierichtungsrelais eingebaut, .das bei Energiefl.ußentgegen der Richtung cfes Pfeilsymbols q. den Schalter 3 momentan auslöst. Bei einem Fehler im Hochspannungsnetz, beispielsweise im Punkte X, wird die Kurzschlußenergie einmal unmittelbar von der Hauptstation III über Schalter 6 nach X fließen. Ferner wird über Station II und die Masche 8 des Unterspannungsnetzes Strom über die Station I zur Fehlerstelle X fließen. Dann löst das Energierichtungsrelais in Station I den Schalter 3 momentan aus und unterbricht damit diesen Zweig des Kurzschlußkreises. Nachdem der Fehler X durch die Schaltier 5 und 6, spei es selbsttätig durch einen Selektivschutz, sei es durch das Bedienungspersonal, abgetrennt ist, sollte. raschm@öglichst der Transformator der Station I wieder in Betrieb gesetzt werden. Müssen die Oberspannungssammelscbienen O. der Station I jedoch infolge eines schwer auffindbaren Fehlers im Oberspannungsnetz, der die Ausschaltung der Schalter 5 -und 7 verursachte, längere Zeit" spannungslos bleiben, so soll der Transformator 1I auch auf der Unterspannungsseite abgeschaltet werden, um unnötige Leerlaufverluste zu verhindern.
  • Die Einrichtung nach der vorliegenden Erfindung kann beide einander entgegengesetzte Forderungen selbsttätig erfüllen, was eine wesentliche Verbesserung in der Speisung von Licht- und Kraftnetzen bedeutet. Die Fig. z gibt schematisch ein Ausführungsbeispiel für die Eirichtung gemäß der Erfindung an, wobei die einpolige Darstellung gewählt wurde. Zwischen den Oberspannungsschienen i i und den Unterspannungsschienen i a ist ein Kraft-oder Lichttransformator 13 über Schalter i q. und 15 geschaltet. In den einander entsliriechenden Kober- und unterspannungsseitigen Leitern einer Phase sind Stromwandler ig eingebaut, die in Differentialschaltung ,ein hochempfindliches Stromrelais toder Differentialrelais 2o speisen. Dieses Relais stellt nun fest, wann seine Differenz in den Strömen dieser betreffenden Phase auftritt. Es ist nun. dies der Fall, sobald der Transformator einseitig abgeschaltet ist. Von der anderen Sexte fließt dann der Leerlaufstrom zu. Fließt nun der Leerlaufstrom von- der Oberspannungsseite zu, so soll der Transformator sobald als möglich bzw. nach kurzer Zeit unterspannungsseitig wieder zugeschaltet werden. Fließt der Leerlaufstrom von der Unterspannungsseite zu, so soll er nach einer gewissen Zeit völlig abgeschaltet werden. Die Unterscheidung, woher der Leerlaufstrom kommt, wird durch einen Hilfskontakt 18 am Schalter 15 gemacht. Der Schalter 15 ist außerdem mit einer Einschaltspule 16 und - einer Auslösespule 17 versehen. Stellt das Differentialrelais 2o das Auftreten des Leerlaufstromes fest, so zieht @es seinen Kontakt an und legt dadurch ein Zeitrelais 21 an Spannung. Nach Ablauf der an letzterem reingestellten Zeit gibt das Zeitrelais 21 die Spamung weiter über den Hilfskontakt 18. Bei geschlossenem Schalter i 5 kann über .den Kontakt i 8 nur die Auslösespule 17 und bei offenem Schalter 15 nur die Einschaltspule 16 gespeist werden, wodurch nach der eingestellten Zeit stets die richtige Schaltung selbsttäiigerfolgt. An den Klemmen> 22 und 7,3 der Schaltung werden die Pole- einer S.teuerstromquelfe angeschlossen. Als Stromquelle kann auch .das Netz bzw. der Tränsformatbr dienen, wenn der Anschluß zwischen ..dem -Wandler i 9 und dem 'Schalter 15 erfolgt. . .
  • Damit die Einrichtung bei großen durchgehenden Kurzschlüssen, sicher nicht anspricht, wird die t#nempfi:ndlichkeit des Differentialrelais 20 mit steigendem Transformatorstrom heraufgesetzt. Dieses Relais wird wie die bekannten Prozentrelais mit Gegenspule gebaut, -oder es wird durch ein zweites Relais bei Überlastung eines bestimmten mi-;iiimalen Transformatorstromes die Zuleitung 22 zur Steuerstromquelle abgetrennt. Die Einrichtung kann auch sinngemäß auf den Schalter 14 statt auf den Schalter 15 wirken. Es genügt, daß einer der- beiden Schalter des Transformators "damit versehen ist.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zur selbsttätigen Ab- schaltung oder Wiedereinschaltung leer laufender Transformatoren, dadurch gekennzeichnet, daß der Leerlaufzustand durch Differentialstromschaltung a.m Transformator und die Herkunft des, Leerlaufstromes durch Kontakte 'an einem der Transformatorschalter festgestellt wird und daß bei geschlossenem Oberspannungstransförmatorschalter joder geöffnetem Unterspatmungstransformatorschalter der letztere nach einer bestimmten Zeit wieder eingeschaltet wird, bei geöffnetem Oberspannungstransformatorschalter und geschlossenem Unterspannungstransformatorsehalter aber der letztere nach einer bestimmten Zeit geöffnet wird.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennveichnet, daß ein hierfür verwendetes Differentialrelais eine mit steigendem Transformatorstrom zunehmende Unempfindlichkeit besitzt.
  3. 3. Einrichtung .nach Anspruch i, - dadurch .gekennzeichnet, da.ß ein vom Transformatorstrom erregtes Relais bei übers.chreitung eines minimalen Transformatorstromes die Steuerstromqdelle abtrennt.
DEM135642D 1936-08-18 1936-09-06 Einrichtung zur selbsttaetigen Abschaltung oder Wiedereinschaltung leer laufender Transformatoren Expired DE652145C (de)

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CH652145X 1936-08-18

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DE (1) DE652145C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE763971C (de) * 1937-09-16 1954-05-03 Siemens Schuckertwerke A G Vorrichtung zur beiderseitigen Abschaltung einer Induktivitaet mit zweiseitiger Erregungsmoeglichkeit, insbesondere eines Transformators

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE763971C (de) * 1937-09-16 1954-05-03 Siemens Schuckertwerke A G Vorrichtung zur beiderseitigen Abschaltung einer Induktivitaet mit zweiseitiger Erregungsmoeglichkeit, insbesondere eines Transformators

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