DE650929C - Scheinwerferanordnung fuer Fahrzeuge - Google Patents

Scheinwerferanordnung fuer Fahrzeuge

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DE650929C
DE650929C DEG86283D DEG0086283D DE650929C DE 650929 C DE650929 C DE 650929C DE G86283 D DEG86283 D DE G86283D DE G0086283 D DEG0086283 D DE G0086283D DE 650929 C DE650929 C DE 650929C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21VFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F21V5/00Refractors for light sources
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21SNON-PORTABLE LIGHTING DEVICES; SYSTEMS THEREOF; VEHICLE LIGHTING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLE EXTERIORS
    • F21S41/00Illuminating devices specially adapted for vehicle exteriors, e.g. headlamps
    • F21S41/10Illuminating devices specially adapted for vehicle exteriors, e.g. headlamps characterised by the light source
    • F21S41/14Illuminating devices specially adapted for vehicle exteriors, e.g. headlamps characterised by the light source characterised by the type of light source
    • F21S41/162Incandescent light sources, e.g. filament or halogen lamps
    • F21S41/164Incandescent light sources, e.g. filament or halogen lamps having two or more filaments
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21SNON-PORTABLE LIGHTING DEVICES; SYSTEMS THEREOF; VEHICLE LIGHTING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLE EXTERIORS
    • F21S41/00Illuminating devices specially adapted for vehicle exteriors, e.g. headlamps
    • F21S41/20Illuminating devices specially adapted for vehicle exteriors, e.g. headlamps characterised by refractors, transparent cover plates, light guides or filters
    • F21S41/28Cover glass
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21WINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES F21K, F21L, F21S and F21V, RELATING TO USES OR APPLICATIONS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS
    • F21W2107/00Use or application of lighting devices on or in particular types of vehicles
    • F21W2107/10Use or application of lighting devices on or in particular types of vehicles for land vehicles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)

Description

  • Scheinwerferanordnung für Fahrzeuge Die Erfindung richtet sich auf Scheinwerfer für Kraftfahrzeuge.
  • In der folgenden Beschreibung werden die Ausdrücke rechts und links unter der Voraussetzung angewandt, daß Rechtsfahren vorgeschrieben ist; die Ausdrücke sind also vertauscht anzuwenden, wenn Linksfahren gilt.
  • Von den bekannten Scheinwerfern haben sich diejenigen am besten bewährt, welche mindestens zwei verschiedene Lichtkegel aussenden können, einen hohen für volle Fahrt, wenn keine Wagen entgegenkommen, und 'einen anderen niedrigen für den Fall einer Begegnung, damit der Führer des entgegenkommenden Fahrzeuges nicht geblendet wird. Es genügt, den Lichtkegel der linken Fahrzeugseite abzublenden, da es nur dieser Teil des Lichtes ist, der den Führer eines entgegenkommenden Wagens blendet. Es hat sich ferner als sehr erwünscht erwiesen, daß die Höhe des Lichtkegels der rechten Seite beibehalten wird, um bei den heutigen Geschwindigkeiten sicher vorbeikommen zu können und um eine ausreichende Beleuchtung des Grabens und derjenigen Seite der Straße zu geben, wo gewöhnlich Leute wandern.
  • Es sind Scheinwerferanordnungen bekannt, welche die Aufgabe allein durch Verwendung mehrfädiger Lampen bzw. mehrerer Einzellampen je Scheinwerfer zu lösen suchen. Andere arbeiten mit mechanischen Blenden.
  • Es ist auch schon bekannt, eine vorteilhafte Lichtverteilung durch Anwendung von Prismen an dem Deckglas oder von Rippen an dem Reflektor zu erzielen.
  • Hiervon ausgehend, besteht die Erfindung in einer besonders günstigen Wahl der Lichtkegelform und kennzeichnet sich wesentlich dadurch, daß brechende Teile der Deckgläser oder gleichwertige Teile von Reflektoren das Licht so lenken, daß .der untere Teil des Lichtkegels jeder Lampe sich beiderseits der Längsmittellinie des Fahrzeuges ausbreitet, während der obere Teil des Lichtkegels der einen Lampe vorzugsweise auf diejenige Seite der Mittellinie des Fahrzeuges beschränkt ist, die den entgegenkommenden Fahrzeugen abgewandt ist, und der obere Teil des Kegels der anderen Lampe auf die andere Seite der Mittellinie gerichtet ist, jedoch den Kegel der ersten Lampe um so viel überlappt, daß ein vereinigter Lichtkegel entsteht, dessen größte Beleuchtungszone wesentlich an der Mittellinie liegt und dessen oberer Teil durch Veränderung der Lage der Lichtquelle so niedergedrückt wird, daß ein vereinigtes Strahlenbündel beider Scheinwerfer entsteht, das auf der den entgegenkommenden Fahrzeugen zugewandten Seite niedriger ist als auf der anderen un:d dessen Höhe an oder nahe bei der Mittellinie` des Fahrzeuges scharf abbricht.
  • Weitere Merkmale richten sich auf die vor=: teilhafte Ausgestaltung des Grundgedankens. Auf der Zeichnung ist die Erfindung, beispielsweise veranschaulicht; es sind: Fig. i und 2 Schema des Strahlenganges bzw. Schaulinie der Lichtverteilung bei einer bekannten Scheinwerferanordnung, Fig.3 und 4: entsprechende Darstellungen für die Anordnung der Erfindung, Fig. 5 und 6 Darstellungen ähnlich wie Fig.3 und 4, jedoch bei Verwendung einer Linse mit unsymmetrischen Kehlungen, Fig. 7 und 8 Vergleichsdarstellung für eine bekannte Anordnung, bei welcher eine dunkle Mittelzone des Lichtkegels entsteht, Fig. 9 und io entsprechende Darstellung für die Anordnung gemäß der Erfindung, bei welcher die dunkle Zone beseitigt ist, Fig. i i bis 23 Einzeldarstellungen, und zwar Fig. i i bis 17 für den rechten, 18 bis 23 für den linken Scheinwerfer, von verschiedenen Scheinwerfern mit parabolischem Reflektor und besonderen Linsen, die sowohl Kehlungen als auch Prismen besitzen, wovon ini einzelnen zeigen: -Fig. i i Längsschnitt durch den rechten Scheinwerfer, Fig. 12 Vorderansicht derLinse des-rechten Scheinwerfers, Fig. 13 Rückansicht- der rechten Linse, Fig. 14 senkrechter Schnitt gemäß der Linie 14-14 der Fig. 12, Fig. 15 waagerechter Schnitt gemäß den Linien 15-15 der Fig. 13 oder i g, Fig. 16 waagerechter Schnitt gemäß der Linie 16-16 der Fig. 13, Fig. 16A waagerechter Schnitt durch eine der unsymmetrischen Kehlungen der° rechten Linse aus Fig. 13 zur Veranschaulichung der Wirkung der Kehlungem auf die Lichtstrahlen, Fig. 17 waagerechter Schnitt gemäß der Linie 17-17 der Fig. 13, Fig. 18 Vorderansicht der Linse des linken Scheinwerfers, Fig. i9 Rückansicht dazu, Fig. 2o und 21 senkrechte Schnitte entsprechend den Linien 2o-2o und,21-2i der Fig.18. Fig.2z waagerechter Schnitt gemäß der Linie 22-22 der Fig. ig, Fig.22A waagerechter Schnitt durch eine der unsymmetrischen Kehlungen der linken Linse aus Fig. ig zur Veranschaulichung der Wirkung der Kehlungen auf die Lichtstrahlen, Fig.23 waagerechter Schnitt gemäß der entsprechenden Linie der Fig.ig. Fig. 24 Bild des Lichtkegels, der von dem unteren Leuchtfaden der linken Lampe erzeugt wird, :' Fig. 25 Bild des Lichtkegels des unteren Leuchtfadens der rechten Lampe, Fig. 26 und 27 Bilder der Lichtkegel der oberen Leuchtfäden der .linken bzw. rechten Lampe, Fig.28 Bild des Lichtkegels von den unteren Leuchtfäden der beiden Lampen, Fig. 29 Bild des Lichtkegels von den oberen Leuchtfäden der Lampen, Fig.3o Bild des Lichtkegels von dem unteren Leuchtfaden der linken Lampe in Vereinigung mit den oberen Leuchtfäden beider Lan@pen, , Fig.31 Bild des Lichtkegels des oberen Leuchtfadens der rechten Lampe zusammen mit dem unteren Leuchtfaden der linken Lampe, Fig. 32 his 4o Ausführungsformen der Erfindung bei Scheinwerfern mit einem besonderen Reflektor und einer besonderen Linse, Fig. 32 senkrechter Schnitt durch einen der Scheinwerfer, Fig. 33 Vorderansicht der Scheinwerferlinse, Fig. 34 bis 37 waagerechte Schnitte gemäß den entsprechenden Linien der Fig.33 zur Veranschaulichung der Bauart der Linse des rechten Scheinwerfers, Fig. 38 bis 40 waagerechte Schnitte durch die Linse des linken Scheinwerfers entsprechend den zugehörigen' Linien der Fig. 34 bis 36, Fig. 41 bis 43 Darstellungen der Erfindung an einem Scheinwerfer mit einem besonderen Reflektor und einem ebenen Deckglas, .
  • Fig.41 Vorderansicht des Reflektors, Fig.42 senkrechter Schnitt durch den Scheinwerfer, Fig.43 waagerechter Schnitt durch den Reflektor in der Nähe seines Mittelpunktes. In den Fig. i bis io sind die Grundgedanken der Erfindung veranschaulicht, die in der Überlappung der Lichtkegel besteht, welche ein wesentliches Merkmal der Erfindung bildet.
  • Fig. i stellt in übertriebener Form die Spiegelung des Bildes des Leuchtfadens F einer gewöhnlichen Ausführung dar, wobei der Leuchtfaden im Brennpunkt eines parabolischen Reflektors R angeordnet ist. Das Bild des Leuchtfadens ist mit I wiedergegeben.
  • Fig.2 ist eine Schaulinie der Lichtstärke über die Länge des Bildes hiri. Man erkennt, daß die Lichtstärke schnell an den Enden des Bildes abnimmt: An demjenigen Ende, wo sich die Schleife des Leuchtfadens befindet, beruht diese Abnahme auf der kleineren Menge an Leuchtdraht und darauf, daß die hervorstehende Schleife etwas besser gekühlt wird. An dem anderen Ende des Leuchtfadens beruht die Abnahme der Leuchtstärke auf der Kühlung infolge der Leitfähigkeit der Zuleitungsdrähte.
  • Fig. 3 veranschaulicht schematisch die Wiedergabe des Bildes I aus Fig. i bei Anwendung einer Linse L mit vollen Kehlungen. Die Kehlungen breiten das Bild einer jeden Windung des Leuchtfadens aus, so daß diese Bilder sich überlappen, wodurch ein gemischter Lichtkegel entsteht, wie es die Zeichnung andeutet. Die Zone der größten Lichtstärke bleibt in der Mitte des Lichtkegels, wie es in Fig. i der Fall ist.
  • Fig. ¢ zeigt die Schaulinie der Lichtstärke über die Länge des Bildes hin.
  • Fig. 5 stellt in ähnlicher Weise die Wirkung einer Linse L1 mit halben Kehlungen dar. Die halben Kehlungen haben die Wirkung, daß sie das Bild des Leuchtfadens nach rechts von der Mittellinie verschieben. Die Schaulinie der Fig. 6 gibt die Lichtverteilung wieder.
  • Die Bilder, die in Fig. i, 3 und 5 wiedergegeben sind, stellen nur die von einem kleinen Teil des Reflektors gespiegelten Bilder dar. Der von irgendeinem Reflektor ausgesandte Lichtkegel setzt sich nun aus einer sehr großen Anzahl solcher Bilder zusammen. Da notwendig jedes Bild in seinem Mittelpunkt die höchste Lichtstärke aufweist, wird auch der Lichtkegel, der sich aus allen diesen Bildern zusammensetzt, in gleicher Weise die hnchste Lichtstärke in einer von seinen Rändern entfernten Zone aufweisen. Diese Eigentümlichkeit ergibt sich aus der Bauart der Leuchtfäden selbst.
  • Das in Fig. 5 wiedergegebene Bild des Leuchtfadens soll außerdem dazu dienen, den von dem Scheinwerfer der Fig. 5 ausgesandten Lichtkegel im ganzen wiederzugeben, denn es ergibt sich, daß die Verteilung des Lichtes durch den Lichtkegel wesentlich die gleiche ist wie die bei einem einzelnen Lichtbild.
  • Bei der Anordnung eines unsymmetrischen Scheinwerfersystems ist es wesentlich, daß das Licht am Oberteil der rechten Seite des Lichtkegels wesentlich auf diesen Bereich beschränkt wird, so daß beim Abblenden der linken Seite des Oberteils des Lichtkegels der entgegenkommende Wagenführer vor Blendung geschützt wird. Um das zu erreichen, ist es wesentlich, daß die den Oberteil des rechten Lichtkegels bildenden Bilder der Leuchtfäden innerhalb praktischer Grenzen vollständig rechts von der Mittellinie liegen. Das macht es unvermeidbar, daß der Teil des Lichtkegels von größter Stärke nach rechts von der Mittellinie hin etwas verschoben wird, wobei diese Verschiebung gewöhnlich z bis q.° beträgt.
  • Wenn der Oberteil des linken Lichtkegels in ähnlicher Weise gestaltet sein soll, so verschiebt sich die Gegend der größten Lichtstärke von 2 bis .4° nach links von der Mittellinie. Das Ergebnis ist ein Lichtkegel, dessen größte Stärke auf den Seiten der Straße liegt, wobei sich ein verhältnismäßig dunkler Raum in der Mitte der Straße befindet, also gerade dort, wo die größte Helligkeit benötigt wird. Dieser Vorgang ist schematisch in Fig. 7 angedeutet. Hier wirft der rechte Scheinwerfer H einen Lichtkegel auf die 'linke Seite der Straße mit größter Helligkeit in der durch T angedeuteten Gegend. Der linke Scheinwerfer H' wirft einen Lichtkegel, dessen größte Stärke bei T1 liegt. Die daraus sich ergebende dunkle Stelle ist in Fig. 8 durch die Einsenkung in dem Mittelteil der Schaulinie wiedergegeben. Dieser Teil des Lichtkegels geht gerade über die Straße entlang und ist diejenige Stelle; welche die Gegenstände auf größte Entfernung beleuchtet, also eigentlich die höchste Lichtstärke haben sollte. Bei dem Lichtkegel gemäß Fig. 7 liegt also die größte Lichtstärke nicht im Mittelpunkt: es besteht also ein Mangel an Licht gerade dort, wo es am meisten benötigt wird.
  • Die Grundlage des Scheinwerfers gemäß der Erfindung ist in Fig.9 veranschaulicht. Durch die Erfindung wird erreicht, daß das Licht größter Stärke wesentlich über die Mitte der Straße niedergeworfen wird, wobei gleichzeitig bewirkt wird, daß der Oberteil der rechten. Seite des Lichtkegels aus Bildern des Leuchtfadens zusammengesetzt ist, von denen sich keins nach links von der Mittellinie ausdehnt. In Fig.9 wirft der linke Scheinwerfer sein Licht nach rechts auf die Straße in wesentlich gleicher Weise wie der Scheinwerfer Hl der Fig. 7. Der rechte Scheinwerfer H= wirft jedoch sein Licht nicht nur auf die linke Seite der Straße, wie es der Scheinwerfer H der Fig. 7 tut, sondern außerdem noch um etwa i bis 5° nach rechts von der Mittellinie. Dieser Grad von Überlappung macht es möglich, den rechten Scheinwerfer so auszubilden, daß der ausgesandte Lichtkegel seine größte Stärke wesentlich in der Mittellinie besitzt. Das Ergebnis ist ein kombinierter Lichtkegel, wie er in Fig. io veranschaulicht ist. Es ergibt sich, daß die größte Lichtstärke des Kegels beträchtlich gesteigert worden ist und daß der Punkt der größten Stärke sehr nahe bei der Mittellinie liegt. Die Leuchtstärke über die Mittellinie entlang liegt also sehr nahe bei der höchsten Leuchtstärke überhaupt im Gegensatz mit der geringen Leuchtstärke, die sich gemäß der Anordnung nach Fig. 7 ergibt. Der entfernte Bereich der Straße ist also in befriedigender Weise beleuchtet.
  • In den beiliegenden Zeichnungen wird eine Anzahl von Ausführungsformen der Erfindung erläutert, -wobei es sich um ein Scheinwerfersystem handelt, das entweder einen hohen Lichtkegel, einen unsymmetrischen Kegel oder einen -niedrigen Kegel, je nach Wunsch, erzeugen kann.
  • Bei der Ausführungsform der Erfindung gemäß Fig. i i bis 23, insbesondere bei der Bauart des rechten Scheinwerfers gemäß Fig. i i bis 17, ist das Lampengehäuse mit io bezeichnet, in dem ein wesentlich voller parabolischer Reflektor 12 untergebracht ist, der mit einer zweifädigen Lampe ausgerüstet ist. Der untere Leuchtfaden 14 liegt im Brennpunkt des Reflektors, während der obere Faden 15, ungefähr 3,5 mm, oberhalb des Brennpunkts liegt. An der Vorderseite des Reflektors ist eine besondere Linse 16 angebracht, die mit waagerechten Prismen versehen ist. Die Prismen 17, 17' und 18, 18' an der Ober- und Unterseite besitzen vorzugsweise die größte Stärke, während die Prismen ig über der Mitte des Reflektors eine geringere Stärke aufweisen. Die Prismen 2o an den Seiten der Linse sind ebenfalls ziemlich schwach. Das in der Zeichnung veranschaulichte Ausführungsbeispiel der Prismen kann in vielfacher Weise geändert werden; beispielsweise mögen die Prismen, wenn es gewünscht wird, abwechselnd stark und schwach sein, wobei jedoch der Hauptgedanke durchgeführt sein muß, daß sich schwächere Prismen über dem Mittelteil des Scheinwerfers verbinden. Die Prismen besitzen vorzugsweise eine schwache Krümmung im lotrechten Schnitt, so daß das Licht von benachbarten Prismen sich überlappt und gemischt wird.
  • Das obere Segment des Scheinwerfers ist mit U bezeichnet, das mittlere Segment mit T und das untere Segment mit L. Das obere Segment umfaßt die Prismen 17 und 17' sowie den entsprechenden Teildes Reflektors. Das mittlere Segment umfaßt die Prismen ig und 2o und die zugehörigen Teile des Reflektors. Das untere Segment umfaßt die Prismen 18 und 18' und die entsprechenden Teile des Reflektors. Tatsächlich ist keine scharfe Trennung eines Segments vom anderen vorhanden, da die Krümmung der Prismen das Licht von benachbarten Teilen vermischt. Die Unterteilung des Scheinwerfers in Segmente dient zur' Veranschaulichung des Grundsatzes der Erfindung.
  • Das von den Seiten des Mittelteils ausgesandte Licht geht durch die Prismen 2o und bildet den Oberteil des Lichtkegels. Diese Prismen können wegfallen, wenn der Scheinwerfer so beschaffen sein soll, daß wesentlich keine .Lichtstrahlen über die waagerechte Ebene hinausgehen. ` Das Licht von den oberen und unteren Segmenten wird durch die Prismen 17, 17' und 18, 18' nach dem Unterteil des Lichtkegels gerichtet, während das- Licht aus dem Mittelteil des mittleren Segments auf eine Zwischenstellung zwischen dem Licht aus den Seiten und dem Licht von oben und unten durch Vermittlung der Prismen ig geworfen wird.
  • Bei den Linsen gemäß Fig. ii bis 23 sind waagerechte Prismen auf der einen Seite der Linse angebracht, während sich auf der anderen Seite lotrechte Kehlungen befinden. Es versteht sich, daß man die Kehlungen und Prismen gemeinsam auf der Innenseite oder Außenseite der Linse anbringen kann.
  • In Fig. 15 sind die symmetrischen Kehlungen q. veranschaulicht, die an dem oberen und unteren Teil der Linsen angewandt sind. Diese Kehlungen breiten das Licht quer über die ganze Straßenbreite in Verbindung mit den heutigen Scheinwerfern aus. Die Kehlengen mögen in ihrer Breite und dem Krümmungsradius geändert werde, so daß die gewünschte Überlappung und Vermischung der Strahlenbündel erreicht wird.
  • In Fig. 16 sind die unsymmetrischen Kehlengen 6 wiedergegeben, die an den Stellen der Linse angewandt sind, die dem oberen bzw. unteren Teil benachbart sind. Diese Kehlengen haben die Aufgabe, das Licht auf die linke Straßenseite zu lenken.
  • Fig. 17 zeigt die schmalen.unsymmetrischen Kehlengen 5, die an den Seiten der mittleren Zone der Linse angewandt sind, und die größeren unsymmetrischen Kehlengen 7, die sich in der Mitte der Linse befinden. Durch die Anwendung der schmalen Kehlengen an den Seiten wird das Licht nur wenig ausgebreitet, so daß eine Verdichtung des Lichtes im Oberteil des Kegels erzielt wird. Vorzugsweise können auch noch einige wenige schmale symmetrische Kehlengen 8 auf den Seiten der Linse angewandt werden, die das Licht einige wenige Grade nach rechts und links von der Mittellinie ausbreiten, dadurch die Lichtstärke über die Mitte der Straße hernieder verstärken.
  • Die unsymmetrischen Kehlengen 5, 6 und 7 sind größer als halbe Kehlengen, wie sie in Fig. i6.A veranschaulicht sind, so daß sie einen Teil des Lichtes nach rechts von der Mittellinie ausbreiten, jedoch den Hauptteil der Strahlen nach links werfen. Der nach rechts ausgebreitete Teil beträgt vorzugsweise i bis 5°, so daß- das vom linken Scheinwerfer nach dem Oberteil des Lichtkegels geworfene Licht überlappt wird.
  • Es sind beträchtliche Abweichungen in der Formstellung der Kehlungen möglich, der Zweck ist jedoch immer, die Lichtstrahlen zu vermischen, damit. ein gleichmäßiger Lichtkegel erzeugt wird.
  • Die von dem beschriebenen rechten Scheinwerfer erzeugten Kegelbilder sind in Fig. 25 und 27 dargestellt. Fig. 25 veranschaulicht den vom unteren Leuchtfaden erzeugten Kegel, Fig. 27 den vom oberen Faden hervorgerufenen. Der breiteste Teil :Io des Kegelbildes wird von demjenigen Teil der Lampe ausgesandt, welcher durch die symmetrischen Kehlungen q. bedeckt ist. Das schmale Band 5o im Oberteil der -linken Seite des Bildes wird von den Seitenteilen des mittleren Segments ausgesandt. Der tiefere unsymmetrische Teil 6o des Kegelbildes wird von dem Rest des Scheinwerfers erzeugt. Tatsächlich sind keine solchen scharfen Grenzlinien zwischen den Teilen des Kegelbildes vorhanden, denn es soll in jedem Fall angestrebt werden, einen zusammenhängenden Lichtkegel von abgestufter Stärke zu erzeugen. Die Bilder des Lichtkegels dienen jedoch zur Verdeutlichung der Grundlagen der Erfindung.
  • Die Linse des linken Scheinwerfers gemäß Fig. 18 bis 23 ist wesentlich identisch mit der des rechten Scheinwerfers. Ausgenommen ist die Anordnung der unsymmetrischen Kehlungen.
  • In Fig. 22 sind die beiden unsymmetrischen Kehlungen 6' veranschaulicht, die über die Teile der Linse zunächst bei den oberen und unteren Teilen angewandt sind.
  • In Fig. 23 sind die schwächeren unsymmetrischen Kehlungen 5' wiedergegeben, die für die Seitenteile des mittleren Segments des Scheinwerfers benutzt werden, sowie die stärkeren unsymmetrischen Kehlungen 7' auf dem Mittelteil des Scheinwerfers. Die Kehlengen 7' sind vorzugsweise so beschaffen, daß sie das Licht weiter nach rechts Werfen als die Kehlengen 5',. da der Mittelteil des Scheinwerfers empfindlicher für Ungenauigkeiten in der Lage der Leuchtdrähte ist, so daß hier die Möglichkeit stärker besteht, daß Licht nach links von der Mittellinie geworfen wird, wo es eine Blendung erzeugen würde.
  • Wenn es gewünscht wird, mögen einige wenige sehr schmale symmetrische Kehlengen auf dem mittleren Segment der Linse angewandt werden, um Licht geradeaus auf die Straße mit sehr geringer Streuung niederzuwerfen, wie es bei den Kehlengen 8 der rechten Linse der Fall ist. Da dieses Licht beim Begegnen Ursache zu einer Blendung ergeben könnte, wird dieser Betrag so niedrig gehalten, daß er in dieser Hinsicht keine Rolle spielt.
  • Die unsymmetrischen Kehlungen 5', 6' und 7' breiten das Licht nur nach der rechten Seite der Straße aus, wie es in Fig. 22A dargestellt ist.
  • Die Bilder des von dem linken Scheinwerfer erzeugten Lichtkegels sind in Fig. 24. und 26 wiedergegeben. Fig. 24 zeigt den von dem unteren Leuchtdraht erzeugten Kegel und Fig. 26 den des oberen Leuchtdrahtes. Der breiteste Teil q.o' des Kegelbildes wird von dem Teil des Scheinwerfers ausgesandt, der von den symmetrischen Kehlungen bedeckt ist, wobei diese Kehlungen in der Form und Anordnung mit den Kehlungen der Linse des rechten Scheinwerfers identisch sind.
  • Der unsymmetrische Streifen 5o' im Oberteil des Lichtbildes wird von den Seiten 2o des mittleren Segments des Scheinwerfers ausgesandt, der von den schmalen unsymmetrischen Kehlungen 5' bedeckt ist. Das tiefere unsymmetrische Band 6o', das die Streifen 40' und 5ö überlappt und miteinander vermischt, wird von dem übrigen Teil der Lampe ausgesandt.
  • In Fig. 28 ist das Bild des Lichtkegels wiedergegeben, der von dem unteren Leuchtdraht beider Lampen hervorgerufen wird. Dieser Kegel erstreckt sich bis zu der abschneidenden Linie H und wird für die Fahrt mit großer Geschwindigkeit im Gelände benutzt.
  • Fig. 29 veranschaulicht den von den oberen Leuchtdrähten beider Lampen erzeugten Lichtkegel. Dieser entspricht dem unteren Kegel der heute üblichen Scheinwerfer und kann für die Fahrt in der Stadt benutzt werden.
  • In Fig. 30 ist der vom unteren Leuchtdraht des linken Scheinwerfers und den oberen Leuchtdrähten. beider Scheinwerfer erzeugte Kegel wiedergegeben. Durch diese Schaltung wird ein zum Begegnen im Gelände brauchbarer Lichtkegel geschaffen. Der Lichtkegel enthält mehr Licht auf der rechten Seite als auf der linken, weil - beide Leuchtdrähte in der linken Scheinwerferiampe erregt sind.
  • Fig.3T veranschaulicht das Kegelbild des oberen Leuchtdrahtes des rechten Scheinwerfers und des unteren Drahtes der linken Lampe.
  • Bemerkenswert ist, daß die beiden zuletzt beschriebenen Kegelbilder unsymmetrisch sind, und zwar auf der linken Seite niedriger als auf der rechten. Dadurch wird verhütet, daß blendende Strahlen in die Augen des entgegenkommenden Führers geworfen werden. Diese Sicherheitswirkung wird außerdem dadurch erhöht, daß das Licht auf der rechten Seite des Kegels von dem linken Scheinwerfer erzeugt wird. Wesentlich die gleiche Lichtverteilung, wie in Fig. 24 bis 31 veranschaulicht, kann außerdem durch die Verwendung eines besonderen Reflektors erzielt werden, der. so gestaltet ist, daß er die gleiche optische Wirkung hervorruft, die durch die Anwendung der Prismen auf den Linsen gemäß Fig. i i bis 23 erzielt wird. Eine derartige Ausführungsform der Erfindung ist in Fig. 32 bis 4o dargestellt. Hierin ist mit 30 ein Reflektor wiedergegeben, der zu der bekannten Bauart »Tiltray« gehört. Dieser Reflektor besitzt eine obere Zone 32 und eine untere Zone 34, die abwärts geneigt sind, so daß die entsprechenden Strahlen unter die Oberseite des von dem im Brennpunkt stehenden Fadens geworfen werden.
  • Die punktierten Linien deuten den Umriß eines entsprechenden genauen parabolischen Reflektors an, dessen Achse waagerecht liegt. Damit bei einem solchen Reflektor das Licht unterhalb des Lichtes von den Seitenteilen gelenkt wird, muß der Reflektor geneigt werden. Der Tiltray-Reflektor erzeugt einigermaßen die gleiche Wirkung dadurch, daß der Oberteil und der Unterteil des Reflektors gegenüber der Achse etwas geneigt. sind. Mit F' ist der .Brennpunkt der oberen Hälfte des Reflektors bezeichnet, während F2 den Brennpunkt der unteren Hälfte des Reflektors wiedergibt. Der untere Leuchtdraht 14 und der obere 16 sind Zwischen diesen beiden Brennpunkten angeordnet.
  • Bei dieser Bauart sind die. symmetrischen Kehlengen auf den beiden Abschnitten der Lampe begrenzt, wie es Fig. 37 veranschaulicht. Der übrige Teil der Linse des rechten Scheinwerfers ist mit Teilkehlungen nach Art von Fig. 34 bis 36 versehen, die einen Teil des Lichtes etwa i bis 5° nach rechts von der Straße werfen, jedoch den größten Teil des Lichtes auf die linke Seite der Straße richten.
  • Aus Fig. 35 erkennt man, daß die Halbkehlungen links von der Mittellinie einen etwas größeren Winkel besitzen als die entsprechend gelagerten Kehlengen rechts. Dies ist deshalb erforderlich, weil sich die Lichtquelle vor dem Brennpunkt des oberen Teils des Reflektors befindet, wodurch bewirkt wird, daß die Strahlen, welche die linke Seite des Reflektors treffen, weiter nach rechts gerichtet werden, während die Strahlen, welche auf die rechte Seite auftreffen, weiter nach links gelenkt werden, als es der Fall ist, wenn sich die Lichtquelle im Brennpunkt befinden würde. Die beschriebene Anordnung der Halbkehlungen führt die notwendige Verbesserung herbei; die starken Kehlengen der linken Seite richten dabei das Licht weiter nach links, während die Kehlengen auf der rechten Seite einen hinlänglich beschränkten Winkel besitzen, so daß sie die nach links gerichtete Wirkurig der aus dem Brennpunkt herausgerückten Läge der Lichtquelle Wiederaufheben.
  • Fig. 36 veranschaulicht die Kehlengen über die obere Hälfte der mittleren Zone der Linse. Hier ist die Anordnung umgekehrt, die Kehlengen rechts von der Mitte besitzen einen etwas größeren Winkel als die entsprechenden Kehlengen links. Dies ist deshalb erforderlich, weil die Lichtquelle hinter dem Brennpunkt dieses Teils des Reflektors liegt, so daß die Strahlen, welche die linke Seite des Reflektors treffen, noch weiter nach links abgelenkt werden und daß die Strahlen, welche die rechte Seite des Reflektors treffen, weiter nach rechts abgelenkt werden, als es der Fall sein würde, wenn die Lichtquelle im Brennpunkt stände. Gemäß der neuen Bauart werden die Kehlengen auf der linken Seite der Linse mit einem hinreichend verminderten Winkel ausgebildet, wodurch die linksbiegende Wirkung aufgehoben wird, die daraus hervorgeht, daß der Leuchtfaden aus dem Brennpunkt herausgerückt ist, während die stärkeren Kehlengen rechts die Strahlen weiter nach links werfen, damit die rechtsbiegende Wirkung der Hinausrückung des Leuchtfadens aus dem Brennpunkt überwunden wird.
  • Gemäß den Kegellichtbildern von Fig. 2,5 und 27 wird das symmetrische Band 4o von dem Bodensegment der Lampe erzeugt. Das unsymmetrische Band 50 wird von den Seiten des mittleren Segments der Lampe hervorgerufen. Das unsymmetrische Band 6o wird durch den übrigen Teil der Lampe erzeugt.
  • Die Linse des linken Scheinwerfers ist wesentlich die gleiche wie die des rechten, ausgenommen die Form der Kehlengen in den oberen und mittleren Segmenten. Diese Formen sind umgekehrt und so angeordnet, daß kein Licht nach links von der Mittellinie geworfen wird. Die Einzelheiten der Kehlengen sind in Fig. 38 bis 40 wiedergegeben.
  • In Fig. 39 und 40 erkennt man, daß die schmäleren Kehlengen an den Seiten des Seg-_ ments angeordnet sind, damit das Licht im Oberteil des Lichtkegels zusammengezogen wird. Kehlengen von größerer Krümmung sind über die Mitte der Lampe angewandt, weil die Bilder des Leuchtfadens von diesem Teil des Reflektors größere Abmessungen hat, mehr Licht aufhalten und empfindlicher gegen Verschiebungen des Leuchtfadens sind. Da sich der Leuchtfaden vor dem Brennpunkt dieses Teils des Reflektors befindet, sind die Kehlengen rechts in Fig. 39 kräftiger als die entsprechenden Kehlengen links aus dem erwähnten Grunde. In gleicher Weise sind die Kehlengen links in Fig.4o kräftiger als die entsprechenden Kehlungen rechts, weil sich der Leuchtfaden hinter dem Brennpunkt befindet.
  • Bei den entsprechenden Bildern des Lichtkegels nach Fig.,24 und 26 wird der Teil 40' des Kegelbildes durch das Bodensegment der Scheinwerfer erzeugt; die helle Stelle.5ö wird von den Seiten des mittleren Segments geworfen und der Teil 6o' von dem Rest der Lampe erzeugt.
  • Die gleiche Kombination von Lichtkegeln mag erzeugt werden, wie es bei der zuerst besprochenen Ausführungsform der Erfindung der Fall ist.
  • Die zuletzt beschriebene Anordnung mag gewünschtenfalls abgeändert werden, indem man den oberen Teil des oberen Segments der Lampe mit symmetrischen Kehlungen anstatt mit unsymmetrischen versieht, wodurch derjenige Betrag des Lichtes erhöht wird, welcher quer über die ganze Straßenbreite gestreut wird. Dabei wird allerdings der Betrag des Lichtes, der auf die Mitte der Straße niedergeworfen wird, herabgesetzt, so daß sich -die vorhin beschriebene Anordnung weniger empfiehlt.
  • In Fig. 41 bis 43 ist geschildert, wie man die gleiche Lichtwirkung mittels eines eigenartig gestalteten Reflektors erreichen kann. Der Reflektor besitzt dieselbe Form wie in Fig. 32, der oberste und unterste Teil sind also abwärts geneigt und die obere Hälfte des Reflektors ist axial gegenüber der unteren etwas versetzt. Außerdem sind aber die obersten und untersten Teile mit vollen Kehlungen 51 versehen, während das mittlere Segment mit unsymmetrischen gebrochenen Kehlungen 53 ausgerüstet ist.
  • Der linke Scheinwerfer ist gezeichnet. Der rechte unterscheidet sich nur in der Anwendung der Kehlungen des Mittelteils des Reflektors, der das Licht nach links anstatt nach rechts zu werfen hat, wie es bei den früher beschriebenen linken Scheinwerfern der Fall ist.
  • Die Erfindung kann in der Praxis in mannigfacher Weise abgeändert werden, indem man die an sich bekannten Hilfsmittel verwendet. Beispielsweise können die Lichtquellen im und über dem Brennpunkt entweder von unabhängigen Leuchtfäden erzeugt werden oder von einem einzigen Leuchtfaden, der von dem Führer gemäß der gewünschten Lichtverteilung von, einer Stellung in die andere verschoben wird.
  • Alle beschriebenen Formen der Reflektoren und Linsen können ebenfalls vielfach in der Anordnung der Kehlungen und Prismen abgeändert werden, wie es die besonderen Wünsche der Lichtverteilung im einzelnen Fall fordern. Außerdem können aus den beschriebenen und gezeichneten Ausführungsformen der Erfindung noch verschiedene Zusämmenstellungen gebildet Werden. Beispielsweise kann ein Teil der Abwärtsbiegung der Strahlen von dem Reflektor und ein anderer Teil von der Linse bewirkt werden; auch kann ein Teil der seitlichen Ablenkung der Strahlen durch den Reflektor, ein anderer Teil durch die Linse hervorgerufen werden usw. Es versteht sich, daß diese Abänderungen nur einfache Maßnahmen darstellen und nicht in sich Abweichungen vom Grundgedanken der Erfindung bilden.

Claims (6)

  1. hATLNTANSPRÜCII1-: i. Scheinwerferanordnung für Fahrzeuge, bestehend aus einem Paar von elektrischen Scheinwerfern, dadurch gekennzeichnet, daß brechende Teile der Deckgläser oder gleichwertige Teile von Reflektoren das Licht so lenken, daß der untere Teil des Lichtkegels jeder Lampe sich beiderseits der Längsmittellinie des Fahrzeugs ausbreitet, während der obere Teil des Lichtkegels der einen Lampe vorzugsweise auf diejenige Seite der Mittellinie des Fahrzeugs beschränkt ist, die den entgegenkommenden Fahrzeugen abgewandt ist, und der obere Teil des Kegels der anderen Lampe auf die andere Seite der Mittellinie gerichtet ist, jedoch den Kegel der ersten Lampe um so viel überlappt, daß ein vereinigter Lichtkegel entsteht, dessen größte Beleuchtungszone wesentlich an der Mittellinie liegt und dessen oberer Teil durch Veränderung der Lage der Lichtquelle so niedergedrückt wird, daß ein vereinigtes Strahlenbündel beider Scheinwerfer entsteht, das auf der den entgegenkommenden Fahrzeugen zugewandten Seite niedriger ist als auf deranderen und dessen Höhe an oder nahe bei der Mittellinie des Fahrzeugs scharf abbricht.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch i, bei der jede Scheinwerferlampe einen wesentlich parabolischen Reflektor und ein Deckglas besitzt und eine Zweifadenlampe mit einem über dem Hauptfaden angeordneten Nebenfaden enthält, dadurch gekennzeichnet, daß der Reflektor und das Deckglas eine solche Form besitzen, daß das Licht von denjenigen Teilen des Reflektors, welche unempfindlich gegen die Änderung der Stellung des Leuchtfadens sind, nämlich den oberen und unteren Abschnitten des Reflektors, 'so ausgestrahlt wird, daß ein breiter unterer Teil des Lichtkegels entsteht, während das Licht von denjenigen Teilen des Reflektors, welche empfindlich gegen die Änderung der. Stellung des Leuchtfadens sind, nämlich dem mittleren Segment des Reflektors, so ausgestrahlt wird, daß bei eingeschaltetem Hauptfaden ein schmaler oberer Teil des Lichtkegels entsteht, der hohe Leuchtkraft besitzt und im wesentlichen auf eine Seite der Mittellinie des unteren Teils des Lichtkegels begrenzt ist.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch i und dadurch gekennzeichnet, daß der obere Teil des Lichtkegels beider Scheinwerfer von den Seitenteilen des mittleren Abschnitts des Reflektors ausgeht. q..
  4. Anordnung nach Anspruch i und a, dadurch gekennzeichnet, daß der mittlere Abschnitt des Deckglases im wesentlichen unsymmetrische lotrechte Auskehlungen besitzt, die das von der Lampe zurückgeworfene Licht auf eine Seite der Lampenachse ausbreiten.
  5. 5. Anordnung nach Anspruch q., dadurch gekennzeichnet, daß der obere und untere Abschnitt des Deckglases symmetrisch lotrechte.Auskehlungen besitzt, die das Licht gleichmäßig auf beide Seiten der Lampenachse ausbreiten.
  6. 6. Anordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Deckglas außerdem waagerechte Prismen von verschiedener Stärke besitzt, die das Licht abwärts neigen, und daß die oberen und unteren symmetrischen lotrechten Auskehlungen mit Prismen größerer Brechkraft zusammenfallen als die mittleren unsymmetrischen lotrechten Auskehlungen. Anordnung nach Anspruch q. und dadurch gekennzeichnet, daß die unsymmetrischen lotrechten Auskehlungen verschiedene Ablenkungskraft besitzen und daß diejenigen der kleinsten Ablenkungskraft mit den waagerechten Prismen der geringsten Stärke zusammenfallen. B. Anordnung nach Anspruch z, z und 4. mit einem zweiteiligen Reflektor, bei dem der Brennpunkt des unteren Teils vor dem Brennpunkt des oberen Teils liegt und die Lichtquellen zwischen den beiden Brennpunkten angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die unsymmetrischen lotrechten Auskehlungen des Deckglases oberhalb des waagerechten Durchmessers des Scheinwerfers eine größere Ablenkungskraft auf derjenigen Seite des Deckglases besitzen, gegen welche das -Licht abgelenkt wird, während diejenigen unterhalb des waagerechten Durchmessers eine kleinere Ablenkungskraft auf derjenigen Seite besitzen, gegen welche das Licht abgelenkt wird. g. Anordnung nach Anspruch i und a, dadurch gekennzeichnet, daß statt des Deckglases der Reflektor die entsprechenden lotrechten Auskehlungen besitzt.
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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE968481C (de) * 1951-09-06 1958-02-27 Franz Krautschneider Spiegel-Linsen-Scheinwerfer mit veraenderlicher Buendelung
DE1051219B (de) * 1955-07-30 1959-02-26 Pintsch Bamag Ag Streuscheibe
DE1150636B (de) * 1957-02-13 1963-06-27 Westfaelische Metall Ind K G Scheinwerferscheibe fuer asymmetrische Lichtverteilung
DE1293703B (de) * 1964-11-03 1969-04-30 Jenaer Glaswerk Schott & Gen Lichtablenkscheibe fuer Scheinwerfer

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