DE649333C - Verfahren zur Steuerung eines zwischen zwei Elektroden in freier Luft uebergehenden Entladungsstromes - Google Patents

Verfahren zur Steuerung eines zwischen zwei Elektroden in freier Luft uebergehenden Entladungsstromes

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DE649333C DEG84759D DEG0084759D DE649333C DE 649333 C DE649333 C DE 649333C DE G84759 D DEG84759 D DE G84759D DE G0084759 D DEG0084759 D DE G0084759D DE 649333 C DE649333 C DE 649333C
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  • Gas-Filled Discharge Tubes (AREA)

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  • Verfahren zur Steuerung eines zwischen zwei Elektroden in freier Luft übergehenden Entladungsstromes Das 3-Elektrodensteuerorgan der Elektrotechnik, die Elektronenröhre, besitzt außer ihren großen Vorzügen einige Nachteile. Diese sind: i. die Notwendigkeit eines hohen Vakuums, was die Herstellung erschwert und die Lebensdauer begrenzt; 2. die Notwendigkeit einer Heizung der Kathode, was die An-' ,Ordnung kompliziert und ebenfalls die Lebensdauer herabsetzt; 3. der niedrige innere Widerstand, wodurch die Spannungsbelastbarkeit nach Hoben begrenzt wird. Diese Nachteile wirken für viele Zwecke zwar nicht störend, jedoch ist es allgemeinerwünscht, ein Organ zu besitzen, welche sie nicht aufweist.
  • Es,sind nun Ausführungen bekannt, welche die typische leuchtende Glimmentladung in verdünnten Gasen als steuerbaren Strom besitzen. Dadurch werden zwar. die Nachteile zum Teilherabgesetzt, jedoch nicht vollständig aufgehoben.
  • Gemäß der Erfindung wird bei einer Einrichtung zur Steuerung eines elektrischen Stromes in freier Luft ein zwischen zwei Elektroden durch hochgradige Inhomogenität des Feldes . aufrechterhaltener Entladungsstrom durch die Spannungsänderung einer dritten Steuerelektrode verändert. Der innere Widerstand einer solchen Anordnung ist von der Größenordnung i bis io Megohm.
  • Die Steuerelektrode ist in der Nähe der stromführenden Elektroden angebracht, erhält eine notwendige Vorspannung, und durch Veränderung der letzteren läßt sich der Dunkelstrom zwischen den Hauptelektroden verändern. Man könnte ebens@ogut gleichzeitig mehrere Steuerelektroden anbringen. Ein solches Gebilde leistet alles, was sein Elektronenrohr kann, also z. B. Gleichstromverstärkung, Wechselstromverstärk jung, Gleichrichtung und Schwingungserzeugung. Für seine maximale Ausnutzung ist natürlich eine richtige Impedanzanpassung an den hohen inneren Widerstand erforderlich. Es benötigt weder Vakuum bzw. Unterdruck noch Heizung, hat unbegrenzte Lebensdauer und ist für. beliebig hohe Spannungen ohne weiteres herstellbar.
  • Selbstverständlich ist @es möglich, zur Erhöhung der Leistung, welche untrer den be- schriebenen Verhältnissen relativ gering ist, die eine Elektrode anzuheizen, jedenfalls nur so weit, daß die Entladung noch als typische sog. selbständige Entladung zu kennzeichnen ist.
  • Zur praktischen Arbeitsweise ist es erforderlich, einen geringen Durchgriff zu haben. Dies läßt sich aber nur durch Herabsetzung der Teilkapazität der Anode oder allgemeiner Gegenelektrode gegen die Kathode oder allgemeiner Sendeelektrode erzielen. Zu diesem Zweck ist die Gegenelektrode nicht als Platte, sondern als unterbrochene Elektrode z. B. in Form paralleler Rundstäbe auszubilden.
  • Eine brauchbare Ausführungsform zeigt z. B. die beiliegende Abbildung. Die Sendeelektrode besteht aus einer Reihe a von dünnen Drähten, die Gegenelektrode aus einer Reihe von dickeren Rundstäben aus beliebigem Metall, und .die Steuerelektrode ist eine Platte c, welche in geringem Abstand von den Drähten a auf der der Gegenelekitrode abgewandten Seite angebracht ist. F4-einen möglichst hohen Verstärkungsfaktor ist ein recht geringer Abstand zwischen a und c erforderlich. Dieser ließe sich noch dadurch herabsetzen, daß man die Steuerplatte mit einer dünnen Isolierschicht belegt, welcher die Drähte unmittelbar aufliegen. Selbstverständlich lassen sich auch andere Ausführungsformen denken.

Claims (1)

  1. PATRNTANSPRÜCHR: i. Verfahren zur Steuerung eines zwischen zwei Elektroden in freier Luft übergehenden elektrischen Entladungsstromes, dadurch gekennzeichnet, daß derEntladungsstrom durch hochgradige Inhomogenität des, Feldes zwischen den beiden Elektroden aufrechterhalten und durch die Spannungsänderung einer dritten Steuerelektrode .verändert wird. ?. Einrichtung für das Verfahren gemäß Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erhöhung der Leistung die Sendeelektrode (Kathode) heizbar ist. 3. Einrichtung für das Verfahren gemäß' Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Gegenelektrode (Anode) in unterteilter Weise, z. B. in Form paralleler Rundstäbe, ausgebildet ist. q.. Einrichtung für das Verfahren gemäß Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Sendeelektrode (Kathode) aus einer Reihe dünner Drähte, die Steuerelektrode aus einer auf der der Gegenelektrode abgewandten Seite ihnen möglichst eng benachbarten Platte besteht.
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