DE64555C - Kraftmaschine bezw. Pumpe mit umlaufenden Cylindern - Google Patents
Kraftmaschine bezw. Pumpe mit umlaufenden CylindernInfo
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- DE64555C DE64555C DENDAT64555D DE64555DA DE64555C DE 64555 C DE64555 C DE 64555C DE NDAT64555 D DENDAT64555 D DE NDAT64555D DE 64555D A DE64555D A DE 64555DA DE 64555 C DE64555 C DE 64555C
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- Germany
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- cylinder
- shaft
- pump
- wing
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Links
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- 239000007789 gas Substances 0.000 claims 3
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01C—ROTARY-PISTON OR OSCILLATING-PISTON MACHINES OR ENGINES
- F01C1/00—Rotary-piston machines or engines
- F01C1/02—Rotary-piston machines or engines of arcuate-engagement type, i.e. with circular translatory movement of co-operating members, each member having the same number of teeth or tooth-equivalents
- F01C1/04—Rotary-piston machines or engines of arcuate-engagement type, i.e. with circular translatory movement of co-operating members, each member having the same number of teeth or tooth-equivalents of internal-axis type
- F01C1/045—Rotary-piston machines or engines of arcuate-engagement type, i.e. with circular translatory movement of co-operating members, each member having the same number of teeth or tooth-equivalents of internal-axis type having a C-shaped piston
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
KLASSE 14: Dampfmaschinen.
Die in nachstehendem näher zu beschreibende Erfindung hat eine Kraftmaschine und
Pumpe mit umlaufenden Cylindern zum Gegenstande, bei welcher in der Anwendung als
Pumpe durch abwechselndes Vergröfsern und Verkleinern der Arbeitsräume das Ansaugen
und Fortdrücken bewirkt wird.
Die Maschine besteht aus zwei Haupttheilen: ι. einem äufseren Cylinder α mit den Stirnwänden
b b und einem inneren Cylinder c, welcher in den Stirnwänden b excentrisch zur
Achse des äufseren Cylinders eingedreht ist, so dafs der innere Cylinder mit seiner Aufsenfläche
an der Innenfläche des äufseren Cylinders anliegt und abdichtet;
2. einer feststehenden Hohlwelle d, deren Hohlräume' g und h durch ein 'Zwischenstück χ
von einander getrennt sind.
Auf dieser Welle befindet sich ein Cylinder e
und ein Flügel f. Welle d, Cylinder e und Flügel f sind fest mit einander verbunden.
Durch den Flügel f führt ein Kanal y von der einen Seite in den Hohlraum g und von
der anderen Seite der Kanal \ in den Hohlraum h der Welle d, wie aus Fig. 1 und 6
ersichtlich. Der äufsere Cylinder α dreht sich auf der Hohlwelle · d centrisch und wird auf
der Welle in den Stirnwänden durch Stopfbüchsen abgedichtet. Der innere Cylinder c
ist für den Durchtritt des Flügels f geschlitzt und in dem Schlitz auf der Seite des Raumes
5j Fig. 2, gegen den Flügel abgedichtet. Die Welle d wird in zwei Ständern i i oder
einem Bett von beliebiger Form festgelagert, damit sich dieselbe nicht drehen kann.
Werden die oben beschriebenen Theile wie in Fig. ι und 2 zusammengestellt, so findet an
den Punkten 1, 2 und 3 Abdichtung statt und es entstehen im Innern der Maschine zwei
gleich grofse Räume 4 und 5 und der Raum 6.
Wird nun der äufsere Cylinder α mit dem inneren Cylinder c um 900 in der Pfeilrichtung
gedreht, so dafs aus Fig. 2 die Fig. 3 entsteht, dann hat sich der Raum 4 vergröfsert und 5
verkleinert. Raum 6 hat sich ebenfalls verkleinert und der Raum 7 ist entstanden. Die
Räume 4 und 7 haben . bei dem Vorgange Gas oder Flüssigkeit durch den Kanal y angesaugt,
während 5 und 6 ihren Inhalt durch den Kanal \ fortdrückten. Wird der Cylinder
α um weitere 900 gedreht, so dafs die Fig. 4 entsteht, dann hat 4 seinen gröfsten Inhalt
erreicht und 5 ist verschwunden, 6 und 7 haben gleiche Gröfse erhalten, es hat also ein
weiteres Ansaugen in 4 und 7 durch y stattgefunden, während 5 seinen Inhalt durch %
ganz abgegeben hat' und 6 denselben immer noch durch % fortdrückt. In der Stellung
Fig. 4 findet ein Wechsel der Räume 4 und 5 statt, denn bei weiterem Drehen des Cylinders a
um 900 in der Stellung Fig. 5 tritt der Raum 4, welcher bis zur Stellung Fig. 4 seinen gröfsten
Inhalt erreicht, mit dem Kanal \ in Verbindung, aus welchem nun Ausströmung stattfindet.
5 hat in Fig.. 5 seinen Inhalt durch \ fortgedrückt und beginnt von hier ab, durchy
wieder anzusaugen. In Fig. 5 ist 6 fast verschwunden und 7 immer noch gröfser geworden.
Wird nun eine ganze Umdrehung durch weiteres Drehen des äufseren Cylinders
α um 900 vollendet, dann ergiebt sich
wieder die Stellung Fig. 2, in welcher 6 verschwunden ist und 7 seinen gröfsten Inhalt
erreicht hat. Hier findet aber für die inneren Räume 6 und 7 des inneren Cylinders c ein
Wechsel mit den Kanälen y und \ statt, wie derselbe in Fig. 4 mit den Räumen 4 und 5
und den Kanälen y und ^ stattgefunden,^ hat, und zwar derart, dafs beim Wechsel der
Räume 4 und 5 die Räume 6 und 7 ihre gröfste Leistung verrichten, wodurch der todte
Gang in beiden Stellungen vermieden ist.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine Kraftmaschine für Dampf, Wasser oder Druckluft mit umlaufenden Cylindern, die auch als Pumpe für Gase und Flüssigkeiten verwendet werden' kann, dadurch gekennzeichnet, dafs die Arbeitsräume gebildet werden durch einen äufseren, auf einer Hohlwelle (d) umlaufenden Cylinder (α), einen inneren, excentrisch in den Stirnwänden (b b) des äufseren Cylinders geführten Cylinder (cj, dessen Aufsenfläche gegen die Innenfläche von α abdichtet, eine Hohlwelle (d) mit den beiden durch ein Zwischenstück (χ) getrennten Hohlräumen (g und h), sowie den fest mit der Welle d verbundenen Cylinder (e) und den Flügel ff), welch, letzterer mit zwei Kanälen (y und {) versehen ist, von denen y auf der einen Seite mit dem Hohlraum g {, auf der anderen Seite mit dem Hohlraum h der Welle (d) in Verbindung steht, als Pumpe derart wirkend, dafs bei Drehung des Cylinders (α) um die Welle (d) mit Flügel (f) in dem Cylinder (α) das Ansaugen und Abstofsen der Gase oder Flüssigkeiten direct durch die mit den Hohlräumen (g und h) der Welle verbundenen Kanäle (y und \) des Flügels (f) erfolgt, so dafs eine ununterbrochene Förderung der Gase oder Flüssigkeiten stattfindet, als Kraftmaschine derart wirkend, dafs die Zuführung von Dämpf, Wasser oder Druckluft auf dem
Wege Drehung erzeugt.umgekehrtenHierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE64555C true DE64555C (de) |
Family
ID=338416
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT64555D Expired - Lifetime DE64555C (de) | Kraftmaschine bezw. Pumpe mit umlaufenden Cylindern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE64555C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1090230B (de) * | 1957-03-02 | 1960-10-06 | Helmut Hering | Drehkolbenkraftmaschine oder Drehkolbenpumpe |
-
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- DE DENDAT64555D patent/DE64555C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1090230B (de) * | 1957-03-02 | 1960-10-06 | Helmut Hering | Drehkolbenkraftmaschine oder Drehkolbenpumpe |
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