DE64095C - Eine Einrichtung an Wassermessern zur Verringerung der Rotationsgeschwindigkeit des Flügelrades - Google Patents

Eine Einrichtung an Wassermessern zur Verringerung der Rotationsgeschwindigkeit des Flügelrades

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DE64095C
DE64095C DENDAT64095D DE64095DA DE64095C DE 64095 C DE64095 C DE 64095C DE NDAT64095 D DENDAT64095 D DE NDAT64095D DE 64095D A DE64095D A DE 64095DA DE 64095 C DE64095 C DE 64095C
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Germany
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impeller
rotation
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water
water meters
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DENDAT64095D
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L. VALENTIN in Frankfurt a. M
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F1/00Measuring the volume flow or mass flow of fluid or fluent solid material wherein the fluid passes through a meter in a continuous flow
    • G01F1/05Measuring the volume flow or mass flow of fluid or fluent solid material wherein the fluid passes through a meter in a continuous flow by using mechanical effects
    • G01F1/06Measuring the volume flow or mass flow of fluid or fluent solid material wherein the fluid passes through a meter in a continuous flow by using mechanical effects using rotating vanes with tangential admission
    • G01F1/08Adjusting, correcting or compensating means therefor

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measuring Volume Flow (AREA)

Description

PATENTAM
KLASSE 42: Instrumente.
des Flügelrades.
Vorliegende Erfindung kennzeichnet einen Wassermesser, der den verschiedenen bisher in Verwendung sich befindlichen gegenüber erhebliche Vortheile bietet.
Fast sämmtliche bestehenden Wassermesser leiden unter dem Uebelstand, dafs infolge der grofsen Umdrehungsgeschwindigkeit der Flügelräder die Achsen und Träger sich zu sehr abnutzen.
Dem soll durch vorliegende Erfindung abgeholfen werden, die aufserdem noch den Vortheil bietet, dafs geringe Wassermengen das Flügelrad in Bewegung setzen müssen und infolge dessen gemessen werden.
Der Wassermesser besteht, wie aus Fig. 1 (Achsialschnitt) und Fig. 2 (Radialschnitt) ersichtlich, aus einem Gehäuse a, welches durch Zwischenwände in die Kammern b c und d getheilt ist. In b ist das Flügelrad e gelagert, während c und d durch eine mit Ventil f verschlossene Oeffnung g in Verbindung stehen. Letzteres schliefst infolge seiner eigenen Schwere auch stets ab und kann von bei h einfliefsendem Wasser gehoben werden, wenn der Druck desselben derart ist, dafs er das Eigengewicht des Ventils überwindet. Das Gewicht des Ventils ist regulirbar, indem dasselbe mit Schrauben s versehen ist, deren Anzahl je nach Bedarf verringert oder vermehrt werden kann.
Geringere Wassermengen werden auf diese Weise genöthigt, ihren Weg durch die Oeffnungen i der Kammer b zu nehmen und das Flügelrad in Bewegung zu setzen, da sie nicht im Stande sind, das Ventil zu heben. Letzteres ist, wie aus der Zeichnung ersichtlich, in entsprechender Weise geführt.
Gröfsere Wassermengen nehmen doppelten Weg, nämlich heben einerseits das Ventil/, andererseits fliefsen sie durch die Einströmöffnungen i auf das Flügelrad. Letzteres ist auf seiner oben liegenden Stirnseite mit einer Scheibe k mit centrischem Ausschnitt versehen. Scheibe k trägt die beiden Flügelansätze Z; diesen entsprechend erhält die Kammerwand oben eine weitere Oeffnung m, deren Querschnitt durch einen verstellbaren Schieber η regulirt werden kann. Bei gewöhnlichen Druckverhältnissen des Wassers strömt dasselbe nun durch Oeffnungen g und i und auch durch die Oeffnung m in die Kammer b, wobei es hemmend auf die Flügelansätze / wirkt. Scheibe k schliefst hierbei eine störende Einwirkung des bei m einfliefsenden Wassers auf das Flügelrad aus. Infolge dessen wird die Tourenzahl desselben erheblich verringert und die eingangs erwähnten Mifsstände beseitigt. Eine Regulirung der hemmenden Wirkung des bei m einströmenden Wassers kann durch entsprechende Verschiebung von η bewirkt werden. Das Wasser strömt bei t und u aus Kammer b aus. Hierbei ist noch zu bemerken, dafs das bei i einströmende Wasser hebend auf das Flügelrad wirkt, wodurch die Achsspitze entlastet wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    An Wassermessern zum Zwecke der Verringerung der Rotationsgeschwindigkeit des Flügelrades die Vertheilung der durchströmenden Wassermenge auf drei Durchlafsöffnungen, derart, dafs durch die zweite Einströmung ein freier Abflufs ohne Beeinflussung des Flügelrades nach Heben eines Durchlafsventils (f) erreicht wird, während die dritte Einströmung den auf einer Stirnscheibe (k) des Flügelrades stehenden Flügelansätzen (I) der rotirenden Flügelscheibe Widerstand bietet, so dafs langsamerer Gang des letzteren eintritt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
    BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKER
DENDAT64095D Eine Einrichtung an Wassermessern zur Verringerung der Rotationsgeschwindigkeit des Flügelrades Expired - Lifetime DE64095C (de)

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DE (1) DE64095C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE955271C (de) * 1952-10-08 1957-01-03 Adolf Acquistapace Reguliervorrichtung an Fluessigkeitszaehlern
FR2881825A1 (fr) * 2005-02-10 2006-08-11 Hydrelys Soc Par Actions Simpl Dispositif de turbine pour compteur volumique de fluide

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE955271C (de) * 1952-10-08 1957-01-03 Adolf Acquistapace Reguliervorrichtung an Fluessigkeitszaehlern
FR2881825A1 (fr) * 2005-02-10 2006-08-11 Hydrelys Soc Par Actions Simpl Dispositif de turbine pour compteur volumique de fluide

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