DE640685C - Anordnung zum Speisen eines Gleichstrommaschennetzes ueber Gleichrichter - Google Patents

Anordnung zum Speisen eines Gleichstrommaschennetzes ueber Gleichrichter

Info

Publication number
DE640685C
DE640685C DES110774D DES0110774D DE640685C DE 640685 C DE640685 C DE 640685C DE S110774 D DES110774 D DE S110774D DE S0110774 D DES0110774 D DE S0110774D DE 640685 C DE640685 C DE 640685C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
mesh network
arrangement
feeding
transformer
network via
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES110774D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Hermann Harz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Schuckertwerke AG, Siemens Corp filed Critical Siemens Schuckertwerke AG
Priority to DES110774D priority Critical patent/DE640685C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE640685C publication Critical patent/DE640685C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02JELECTRIC POWER NETWORKS; CIRCUIT ARRANGEMENTS OR SYSTEMS FOR SUPPLYING OR DISTRIBUTING ELECTRIC POWER; SYSTEMS FOR STORING ELECTRIC ENERGY
    • H02J1/00Circuit arrangements for DC mains or DC distribution networks
    • H02J1/06Two-wire DC power distribution systems
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02MAPPARATUS FOR CONVERSION BETWEEN AC AND AC, BETWEEN AC AND DC, OR BETWEEN DC AND DC, AND FOR USE WITH MAINS OR SIMILAR POWER SUPPLY SYSTEMS; CONVERSION OF DC OR AC INPUT POWER INTO SURGE OUTPUT POWER; CONTROL OR REGULATION THEREOF
    • H02M7/00Conversion of AC power input into DC power output; Conversion of DC power input into AC power output
    • H02M7/02Conversion of AC power input into DC power output without possibility of reversal
    • H02M7/04Conversion of AC power input into DC power output without possibility of reversal by static converters
    • H02M7/12Conversion of AC power input into DC power output without possibility of reversal by static converters using discharge tubes with control electrode or semiconductor devices with control electrode
    • H02M7/21Conversion of AC power input into DC power output without possibility of reversal by static converters using discharge tubes with control electrode or semiconductor devices with control electrode using devices of a triode or transistor type requiring continuous application of a control signal
    • H02M7/217Conversion of AC power input into DC power output without possibility of reversal by static converters using discharge tubes with control electrode or semiconductor devices with control electrode using devices of a triode or transistor type requiring continuous application of a control signal using semiconductor devices only
    • H02M7/23Conversion of AC power input into DC power output without possibility of reversal by static converters using discharge tubes with control electrode or semiconductor devices with control electrode using devices of a triode or transistor type requiring continuous application of a control signal using semiconductor devices only arranged for operation in parallel

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Rectifiers (AREA)

Description

  • Anordnung zum Speisen eines Gleichstrommaschennetzes über Gleichrichter Es ist' bekannt, daß Maschennetze zweckmäßig -von mehreren Punkten aus gespeist werden. Es bereitet jedoch vielfach Schwierigkeiten, die Gesamtleistung, .die .dem Maschennetz zugeführt werden soll, auf die verschiedenen Speisepunkte gleichmäßig oder nach einem bestimmten Verhältnis der Speisepunkte untereinander zu verteilen und diese Belastungsverteilung bei allen Betriebszuständen aufrechtzuerhalten. Gemäß der Erfindung wird diese Schwierigkeit bei Gleichstrommaschennetzen, .die an verschiedenen Punkten über Gleichrichter gespeist werden, dadurch beseitigt, daß die Primärwicklungen der die Gleichrichter speisenden Transformatoren in Reihe geschaltet sind. Die Erfindung sei an Hand eines Ausführungsbeispiels, dessen Schaltungsschema in der Zeichnung dargestellt ist, näher erläutert.
  • In dem in der Zeichnung dargestellten Maschennetz bedeutet i den positiven Pol, der an vier Knotenpunkten 2, 3, 4, 5 an die Kathoden :der Gleichrichter 6, 7"8, 9 angeschlossen ist. Die sekundären Nullpunkte ,der zugehörigen Transformatoren io, 1i, 12, 13 sind an die Knotenpunkte 2'"3', 4', 5' des negativen Pols i' angeschlossen. Sämtliche Gleichrichter speisen demnach das Netz in Parallelschaltung. Da sämtliche Primärwicklungen infolge der Hintereinanderschaltung vom gleichen Strom durchflossen werden, führen auch alle Sekundärwicklungen den gleichen bzw. verhältnisgleichen, mit dem jeweiligen Übersetzungsverhältnis multiplizierten Strom.
  • Nimmt man beispielsweise an, daß dem Maschennetz insgesamt ioo Amp. zugeführt werden sollen und daß von diesem Gesamtstrom der Transformator 13 = 4o Amp., der Transformator io = zoAmp., der Transformator ii = 3o Amp. und der Transformator 12 = 2o Amp. übernehmen sollen, so müssen die Windungszahlen der einzelnen Transformatoren dementsprechend gewählt sein. Rüstet man alle vier Transformatoren auf der Sekundärseite mit ioo Windungen aus, so wird die geforderte Aufteilung der Belastung erreicht, wenn der Transformator 13 primärseitig 40 Windungen,derTransformator io-ioWindungen, der Transformator i i = 30 Windungen und der Transformator 1.2 = 2o Windungen erhält. Infolge der Hintereinanderschaltung aller Primärwicklungen fließt in diesen Wicklungen ein Strom von ioo Amp., wobei die an der Reihenschaltung der Primärwicklungen liegende Gesamtspannung sich den Windungszahlen entsprechend aufteilt. Stellt man an dem Regeltransformator 14 eine Spannung von 98,9 Volt ein, so erhält die Primärwicklung des Transformators 13 eine Spannung von 39,6 Volt, die Wicklung des Trarisformators io eine Spannung von 9,9 Volt, die Wicklung des Transformators i i eine Spannung von 29,7 Volt und die Wicklung des Transformators ia eine Spannung von 19,7 Volt. Ändert sich die von dem Maschennetz geforderte Gesamtleistung, so ändert sich: der in der Reihenschaltung der Primärwicklungen der Transformatoren fließende Strorri.' Die Verhältniszahlen der Belastungsaufteilung bleiben aber auch bei anderen Belastungen erhalten.
  • Durch hie Erfindung werden für ein Maschennetz wesentliche Vorteile erreicht. Da sich die ganze Netzlast gleichmäßig bzw. verhältnisgleich auf alle Gleichrichter verteilt, wird die Spannung im Gleichstromnetz außerordentlich vergleichmäßigt. Besonders vorteilhaft ist auch, daß sich Überlastungen verhältnisgleich auf alle Gleichrichter verteilen, so daß Überlastungen einzelner Gleichrichter nicht auftreten können. Mit Rücksicht darauf können die einzelnen Gefäße kleiner bemessen werden. Auch bei Kurzschlüssen im Netz arbeitet die Anordnung wesentlich günstiger als die übliche primäre und sekundäre Parallelschaltung. Denn bei der üblichen Schaltung ist der dem Kurzschluß am nächsten benachbarte Gleichrichter am meisten gefährdet, während bei der neuen Anordnung diesem Gleichrichter auch nur der auf ihn entfallende Anteil des gesamten _Kurzschlußstromes über die dazwischenliegenden Netzteile geliefert und dabei wesentlich gedämpft wird. Die Kurzschlußleistung eines derart gespeisten Netzes ist daher wesentlich kleiner als die eines Netzes mit reiner Parallelspeisung. Infolge der gleichmäßigen Spannung im Netz, die durch die verhältnisgleiche Beteiligung aller Gleichrichter am Gesamtstrom erreicht wird, ist eine einfache Spannungshaltung möglich. Statt jede Gleichrichtereinheit zu regeln, wie es bei primärer und sekundärer Parallelscbaltung erforderlich wäre, genügt eine gemeinsame primäre Spannungsregelung am Transformator 1q. bzw. in .der Zentrale.
  • Es ist bereits vorgeschlagen worden, die Reihenschaltung mehrerer Primärwicklungen in Gleichrichteranlagen anzuwenden. Bei den bekannten Anordnungen handelt es sich jedoch um die Parallelschaltung von Gleichrichtern, `d@e.eine Leistungseinheit darstellen, bei denen 'ö.y:die Aufteilung in mehrere Gleichrichter rill aus betriebstechnischen Gründen, son-'dn mit Rücksicht auf die Leistungsgrenze, die einem Entladungsgefäß gesetzt ist, vorgenommen wird. Wenn bei einer bekannten Anordnung die Primärwicklungen der Transformatoren bei Gleichrichtern mit getrennten Gefäßen in Reihe geschaltet werden, so ist diese Schaltung gewissermaßen als ein Sonderfall anzusehen für einen Gleichrichter, bei dem eine größere Anzahl von Anoden in ein und demselben Gefäß untergebracht sind. Bei der Schaltung eines Maschennetzes liegen aber die Verhältnisse wesentlich anders. Die Gleichrichter, welche das Maschennetz speisen, sind nicht derart parallel geschaltet, daß ihre Kathoden unmittelbar leitend miteinander verbunden sind. Die Gleichrichter sind vielmehr an verschiedene Punkte, d. h. an Stellen des Maschennetzes angeschlossen, welche mehr oder weniger weit voneinander entfernt sind und zwischen denen vor allen Dingen Anzapfpunkte bzw. Abzweigstellen liegen, über die den Verbrauchern aus dem Maschennetz Energie zugeführt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Anordnung zum Speisen eines Gleichstrommaschennetzes über Gleichrichter, welche an verschiedene Punkte des Maschennetzes angeschlossen sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Primärwicklungen der die Gleichrichter speisenden Transformatoren in Reihe geschaltet sind. a. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannung, die den in Reihe geschalteten Primärwicklungen der Transformatoren zugeführt wird, regelbar ist, vorzugsweise durch Vorschaltung eines Regeltransformators.
DES110774D 1933-08-29 1933-08-29 Anordnung zum Speisen eines Gleichstrommaschennetzes ueber Gleichrichter Expired DE640685C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DES110774D DE640685C (de) 1933-08-29 1933-08-29 Anordnung zum Speisen eines Gleichstrommaschennetzes ueber Gleichrichter

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DES110774D DE640685C (de) 1933-08-29 1933-08-29 Anordnung zum Speisen eines Gleichstrommaschennetzes ueber Gleichrichter

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE640685C true DE640685C (de) 1937-01-09

Family

ID=7530478

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DES110774D Expired DE640685C (de) 1933-08-29 1933-08-29 Anordnung zum Speisen eines Gleichstrommaschennetzes ueber Gleichrichter

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE640685C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3225285C2 (de) Verfahren zum Betrieb einer Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragungsanlage mit beliebig vielen Umformerstationen
DE1513827B2 (de) Anordnung zur Beeinflussung der Stromverteilung in einem Höchstspannungs-Gleich stromnetz
DE639192C (de) Einrichtung zur Speisung elektrischer Verbraucher
DE640685C (de) Anordnung zum Speisen eines Gleichstrommaschennetzes ueber Gleichrichter
DE638706C (de) Anordnung zur Regelung der Spannung von Gleichstrom-Elektrolyse-Anlagen die aus einem Wechselstromnetz ueber Gleichrichter gespeist werden
DE652146C (de) Verfahren zur Gittersteuerung von elastisch arbeitenden Umrichtern
DE703970C (de) nen
DE640956C (de) Schaltanordnung zum Spannungsausgleich in Dreileiteranlagen mittels Gleichrichter
DE725545C (de) Anordnung zur Energieuebertragung zwischen zwei Gleichstromnetzen oder zwischen einem Gleichstrom- und einem Wechselstromnetz
DE648987C (de) Schaltanordnung zur Verbesserung des Gleichlaufes mehrerer ueber Stromrichter gespeister Elektromotoren
DE685162C (de) Anordnung zur Regelung der Blindleistung in einem Wechselstromnetz
DE644564C (de) Verfahren zum schnellen Hochfahren von aus Gleichstrommaschinen gespeisten Netzen
DE731395C (de) Aus einer ungeraden Anzahl parallel arbeitender und sich zu hoeherer Phasenzahl ergaenzender Betriebsgruppen aufgebaute Stromrichteranlage
DE572370C (de) Anordnung zur Konstanthaltung der Spannung bei an elektrische Verteilungsnetze angeschlossenen Kleinabnehmern
DE893080C (de) Gleichstromhochspannungskraftuebertragungsanlage
DE696502C (de) rbraucher mit fallender Stromspannungskennlinie
DE726860C (de) Durch Stufenschaltung regelbare Gleichrichteranlage
AT158070B (de) Verfahren zur Übertragung hochgespannter elektrischer Energie, insbesondere über Kabel.
DE695599C (de) Anordnung zum gleichzeitigen Aufdruecken einer negativen Sperrspannung auf die Gitter aller Anoden eines Stromrichters
AT134918B (de) Steuerung von Lichtbogengleichrichtern.
DE670431C (de) Anordnung zur Spannungskompoundierung bei mehrphasigen Gleichrichteranlagen
AT201725B (de) Gleichrichtereinrichtung für konstante Stromstärke
DE718300C (de) Anordnung zum Leistungsaustausch zwischen zwei Wechselstromnetzen konstanter Spannung mit Hilfe von Boucherotkreisen, Transformator- und Stromrichteranordnungen
DE675630C (de) Anordnung zur selbsttaetigen Regelung von gittergesteuerten Gleichrichtern
AT229975B (de) Schaltungsanordnung für spannungsgeregelte Gleichrichter