DE639628C - Verfahren zur Vereinigung metallischer Verbindungsteile von Mastfussisolatoren mit dem Isolierkoerper - Google Patents

Verfahren zur Vereinigung metallischer Verbindungsteile von Mastfussisolatoren mit dem Isolierkoerper

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DE639628C
DE639628C DEP71585D DEP0071585D DE639628C DE 639628 C DE639628 C DE 639628C DE P71585 D DEP71585 D DE P71585D DE P0071585 D DEP0071585 D DE P0071585D DE 639628 C DE639628 C DE 639628C
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Germany
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insulating body
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mast
metallic connecting
mast base
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DEP71585D
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English (en)
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Dipl-Ing Wilhelm Regerbis
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B17/00Insulators or insulating bodies characterised by their form
    • H01B17/14Supporting insulators

Landscapes

  • Insulators (AREA)

Description

Durch die hohe Belastung, die infolge des Eigengewichtes von Antennenmasten auf die Mästfußisolatoren und deren metallische Verbindungsteile (Armaturen) ausgeübt wird, tritt häufig eine unbedingt starre Verbindung zwischen diesen Verbindungsteilen und dem aus keramischem Werkstoff bestehenden Isolierkörper ein. Da die Wärmedehnung der metallischen., ζ. B. stählernen Verbindungsteile ίο größer ist als die des keramischen Werkstoffes des Isolierkörpers, ergeben sich bei den im Betriebe auftretenden Temperaturerhöhungen im Isolierkörper tangential gerichtete Zugspannungen. Soweit diese nicht «5 durch die geringe elastische Dehnung des keramischen Isolierkörpers ohne Schaden aufgenommen werden können, müssen sie durch besondere Maßnahmen vermieden werden.
Die Berührungsflächen der Verbindungsso teile und. des Isolierkörpers könnten mit einem Schmiermittel, z. B. mit Graphit, bestrichen werden, 'um bei Temperaturschwankungen die durch die Wärmedehnungen bedingten Verschiebungen der metallischen Verbindungsteile gegen den Isolierkörper zu ermöglichen. Dieses Mittel erscheint indessen nicht in allen Fällen wirksam, da das nur in dünner Schicht aufzubringende Schmiermittel durch die hohe Pressung zwischen den metallischen Verbindungsteilen und dem Isolierkörper weggedrückt werden kann.
ErfLndungsgemäß werden die metallischen Verbindungsteile solcher Mastfußisolatoren mit dem Isolierkörper in der Weise vereinigt, daß zur Vermeidung von Zugspannungen im Isolierkörper, die durch die verschiedenen Wärmedehnungen, des Isolierkörpers und der mit diesem kraftschlüssig vereinigten metallischen Verbindungsteile verursacht werden können, diese Verbindungsteile auf eine die betriebsmäßig mögliche höchste Temperatur überschreitende Temperatur erwärmt, auf den aus keramischem Isolierstoff bestehenden Mastfußisolator in diesem erwärmten Zustande aufgebracht und so lange auf dieser Erwärmung gehalten werden, bis die Vereinigung durch das Aufsetzen des Mastes zu einer kraftschlüssigen geworden ist.
In der Abbildung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
Der z. B. aus verlustarmem, unter dem Handelsnamen Calit bekanntem keramischem Isolierstoff bestehende Mastfußisolator 10 ist an seinen Stirnflächen senkrecht zur Mantellinie geschliffen und. ruht auf einer stählernen Grundplatte 11; auf seiner oberen Stirnfläche ruht die ebenfalls stählerne Lagerplatte 12 für den Fuß 13 des Antennenmastes 14. Die
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Dipl.-Ing, Wilhelm Regerbis in Hermsdorf, Thür.
Wärmedehnungszahl des Isolierkörpers io liegt bei etwa 7 bis 8·ΐο~6, wogegen die Wärmedehnungszahl der Grundplatte 11 und der Lagerplatte 12 etwa 11 bis Ι2·ΐο~6 bei trägt. Da die Verbindung zwischen der. Grundplatte 11 und der Lagerplatte 12 mit;. dem Isolierkörper 10 infolge des auf ihm lastenden großen Gewichtes des Antennenmastes 14 als starr zu betrachten ist, würden infolge der unterschiedlichen Wärmedehnungszahlen des Isolierkörpers 10 und seiner stählernen Verbindungsteile bei Temperaturerhöhungen im Betriebe beträchtliche tangentialgerichtete Zugspannungen ausgeübt werden, wenn diese Verbindungsteile auf den Isolator 10 im kalten Zustande aufgebracht würden. Um dies zu vermeiden, wird sowohl die Grundplatte 10 als auch die Lagerplatte 12 vor dem Zusammenbau der Mastfußisolation
ao über die höchste, im Betrieb mögliche Temperatur, z. B. auf etwa 8o° C, z. B. auf elektrischem Wege durch Heizkörper erwärmt und auf dieser Temperatur gehalten, bis daß der Antennenmast 14 mit seinem Fuß 13 in die Pfannenhöhlung der Lagerplatte 12 eingesetzt ist und das gesamte Mastgewicht auf diese überträgt.
Die gleichen Maßnahmen würden natürlich auch dann zu treffen sein, wenn die Stirnflächen des Isolators 10 nicht senkrecht zu 'dessen Mantellinie, sondern in waagerechten, jjafallel zueinander liegenden Ebenen abgeiUff
wären.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Verfahren zur Vereinigung metallischer Verbindungsteile von Mastfußisolatoren mit dem Isolierkörper, dadurch gekennzeichnet, daß zur Vermeidung von- Zugspannungen im Isolierkörper, die durch die verschiedenen Wärmedehnungen des Isolierkörpers und der mit diesem kraftschlüssig vereinigten metallischen Verbindungsteile verursacht werden können, diese Verbindungsteile auf eine die betriebsmäßig mögliche höchste Temperatur überschreitende Temperatur erwärmt, auf den aus keramischem Isolierstoff bestehenden Mastfußisolator in diesem erwärmten Zustande aufgebracht und so lange auf dieser Erwärmung gehalten werden, bis die Vereinigung durch das Aufsetzen des Mastes zu einer kraftschlüssigen geworden ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEP71585D 1935-07-28 1935-07-28 Verfahren zur Vereinigung metallischer Verbindungsteile von Mastfussisolatoren mit dem Isolierkoerper Expired DE639628C (de)

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