DE635373C - Spulenbankauswechselvorrichtung fuer Fluegelspinn-, Fluegelzwirn- und aehnliche Textilmaschinen - Google Patents

Spulenbankauswechselvorrichtung fuer Fluegelspinn-, Fluegelzwirn- und aehnliche Textilmaschinen

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DE635373C
DE635373C DEK139287D DEK0139287D DE635373C DE 635373 C DE635373 C DE 635373C DE K139287 D DEK139287 D DE K139287D DE K0139287 D DEK0139287 D DE K0139287D DE 635373 C DE635373 C DE 635373C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H9/00Arrangements for replacing or removing bobbins, cores, receptacles, or completed packages at paying-out or take-up stations ; Combination of spinning-winding machine
    • D01H9/02Arrangements for replacing or removing bobbins, cores, receptacles, or completed packages at paying-out or take-up stations ; Combination of spinning-winding machine for removing completed take-up packages and replacing by bobbins, cores, or receptacles at take-up stations; Transferring material between adjacent full and empty take-up elements
    • D01H9/04Doffing arrangements integral with spinning or twisting machines
    • D01H9/046Doffing arrangements integral with spinning or twisting machines for flyer type machines

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

  • Spulenbankauswechselvorrichtung für Flügelspinn-, Flügelzwirn-und ähnliche Textilmaschinen Die Erfindung betrifft eine Spulenbankauswechselvorrichtung für Flügelspinn-, Flügelzwirn- und ähnliche Textilmaschinen mit zwei Gruppen von zum vorübergehenden Aufnehmen der gegeneinander auszuwechselnden Spulenbänke dienenden, in die Flügelspinnebene einschwenkbaren Wechselträgern.
  • Spulenbankauswechselvorrichtungen sind an sich in verschiedenen Ausführungen bekannt. Man kennt Vorrichtungen mit Spulenbänken, die, um ein Auswechseln der vollen gegen die leeren Spulen vornehmen zu können, um i8o° in waagerechter Ebene gedreht werden müssen und somit einen hohen Platzbedarf erfordern. Bei anderen Vorrichtungen sind die Spulenbänke um eine Achse um je 9o° oder 18o° versetzt gelagert, wobei durch Absenken, Drehen um 9o° bzw. i8o° und Wiederanheben der Achse die mit vollen Spulen besetzte Spulenbank gegen eine solche mit leeren Spulen ausgewechselt wird. Diese Art des Spulenwechsels erfordert besondere Einrichtungen bezüglich der Lagerung der Spulen, um ein Herabfallen derselben zu verhindern. Bei verschiedenen derartigen Spulenbankauswechselvorrichtungen macht die ganze für den Spulenwechsel notwendige Revolvereinrichtung alle Heb- -und Senkbewegungen über die Dauer des ganzen Spinnvorganges mit. Bekannt sind auch Vorrichtungen, bei denen die vollen Spulenbänke durch Absenken ,auf Gleitbahnen abgesetzt werden und auf diesen zusammen mit den zwischenzeitlich hinter die Flügelspinnebene gebrachten leeren Spulenbänke verschoben werden, wobei die leeren Spulenbänke in die Flügelspinnebene gelangen. Alle diese Spulenbankauswechselvorrichtungen erfordern sehr umfangreiche und verwickelte Bauarten.
  • Zweck der Erfindung ist, den Spulenwechsel an Spinn- und ähnlichen Textilmaschinen arbeitstechnisch zu erleichtern, indem das Auswechseln der Leerspulbänke gegen die die vollen Spulen tragenden Spulenbänke mit einem ,einzigen Griff ausgeführt wird.
  • Die Erfindung besteht darin, daß eine Gruppe von Wechselträgern gegenüber einer zweiten Gruppe von Wechselträgern in der Höhe derart versetzt angeordnet ist und jeder obere Wechselträger mit dem zugehörigen unteren Wechselträger durch zwei eine Parallelogrammführung bildende, in ortsfesten Lagern drehbare Zweiarmhebel derart verbunden ist, daß die oberen. Wechselträger in die Flügelspinneb@ene hineingeschwenkt werden, . während gleichzeitig die unteren Wechselträger aus der Flügelspinnebene heralisgeschw.enkt werden und umgekehrt.
  • Die Vorteile der Erfindung bestehen darin, daß gegenüber den bisher bekannten Vorrichtungen keinerlei Umlaufgetriebe oder Zahnräder und Zahnstangen zum Wechseln der Bänke nötig sind, vielmehr, geschieht das Einschwenken der die leeren Spulen tragenden Spulenbänke in die 'Flügelspinnebene unter gleichzeitigem Ausschwenken der die voller'''' Spulen tragenden Spulenbänke, indem die-die.: Spulenbänke tragenden Wechselträger n ch . Art einer Parallelogrammbewegung gefiih%t= werden. Die Parallelogrammbewegung er=` möglicht einen fast vollständigen Gewichtsausgleich, da sich die auf die Drehachse bezogenen Drehmomente ausgleichen. Die wichtigsten Vorteile des Erfindungsgegenstandes sind daher leichte Bedlenbarkeit, Einfachheit der Bauart, billigere Herstellungskosten und größte Betriebssicherheit.
  • Die Zeichnungen stellen .ein Beispiel des Erfindungsgegenstandes dar, und zwar .geben Abb. i bis 6 die einzelnen Stufen des Wechselvorganges wieder, während Abb. 7 eine Stufe des Wechselvorganges in vergrößertem Maßstabe unter gleichzeitigem Hervorheben der erforderlichen Bauteile darstellt.
  • Die Hebeln und b (Abb.7) sind in den mit der Maschine fest verbundenen Lagerbökken c in den Lagerstellen d und e derart drehbar gelagert, daß die durch die Bolzen f, ä, lt und i mit den Hebeln a und b gelenkig nach Art einer Parallelogrammführung verbundenen Wechselträger k und. l stets ihre waagerechte Lage beibehalten und .durch- Drehen der mit den Hebeln b verkeilten Welle m abwechselnd in die Flügelspinnebene eingeschwenkt werden können, wobei die Bewegung durch die Stellschrauben n und .o begrenzt wird. Nach Abb. i setzen die um die Wechselträger herumgreifenden Hebungsträgerp die mit vollgesponnenen Spulen besetzten Spulenbänke g im Absenken auf die oberen Wechselträger k ab. Sobald die Hebungsträger ihre unterste Stellung (etwas unterhalb der unteren Wechselträger l) erreicht haben, werden durch Drehen der Welle m die Parallelogrammführungen in die Stellung der Abb. 2 gebracht, in der sich die unteten Wechselträger l in der Flügelspinnebene befinden. Bei der Aufwärtsbewegung heben die Hebungsträger p die mit leeren Spulen besetzten Austauschspulenbänke r von -@d@er. Wechselträgernl ab und werden in be-' lnnter Weise in Spinnstellung in die Spinn-`.:lizbvorrichtung wiedereingeklinkt (Abb.3).
  • Feim nächsten Spulenwechsel werden die jetzt mit vollgesponnenen Spulen besetzten Spulenbänke r auf den unteren Wechselträgern l abgesetzt (Abt. q.). Nach Absenken der Hebungsträger bis zur untersten Stellung werden durch Drehen der Welle m die - Parallelogrammführungen wieder in die Ausgangsstellungen geschwenkt (Abb.5). In dieser Stellung befinden sich die auf den oberen Wechselträgern h ruhenden Spulenbänke g, deren volle Spulen während des vorhergehenden Spinnens durch leere ersetzt worden sind, in der Flügelspinnebene. Bei der Aufwärtsbewegung der Hebungsträger werden dann die Spulenbänke g von den Wechselträgern k abgehoben und in Spinnstellung gebracht (Abt. 6).

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCTR Spulenbankauswechselvorrichtung für Flügelspinn-, Flügelzwirn- und ähnliche Textilmaschinen mit zwei Gruppen von zum vorübergehenden Aufnehmen der gegeneinander auszuwechselnden Spulenbänke dienenden, in die Flügelspinneb.ene einschwenkbaren Wechselträgern, dadurch gekennzeichnet, daß - die eine Gruppe der Wechselträger gegenüber der anderen Gruppe der W Wechselträger in der Höhe derart versetzt angeordnet ist und jeder obere Wechselträger (.k) mit dem zugehörigen unteren Wechselträger (L). durch zwei eine Parallelogxammführung bildende, in ortsfesten Lagern drehbare Zweiarmhebel (a und b) derart verbunden ist, daß die oberen- Wechselträger in die' Flügelspiruaebene hineingeschwenkt werden, während gleichzeitig die unteren Wechselträger aus der Flügelspinnebene herausgeschwenkt werden und umgekehrt.
DEK139287D 1935-09-14 1935-09-14 Spulenbankauswechselvorrichtung fuer Fluegelspinn-, Fluegelzwirn- und aehnliche Textilmaschinen Expired DE635373C (de)

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