DE632523C - Zweitaktbrennkraftmaschine mit Verdichter und einem ausserhalb des Arbeitszylinders befindlichen Verbrennungsraum - Google Patents

Zweitaktbrennkraftmaschine mit Verdichter und einem ausserhalb des Arbeitszylinders befindlichen Verbrennungsraum

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DE632523C
DE632523C DEM122219D DEM0122219D DE632523C DE 632523 C DE632523 C DE 632523C DE M122219 D DEM122219 D DE M122219D DE M0122219 D DEM0122219 D DE M0122219D DE 632523 C DE632523 C DE 632523C
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piston
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02GHOT GAS OR COMBUSTION-PRODUCT POSITIVE-DISPLACEMENT ENGINE PLANTS; USE OF WASTE HEAT OF COMBUSTION ENGINES; NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F02G3/00Combustion-product positive-displacement engine plants
    • F02G3/02Combustion-product positive-displacement engine plants with reciprocating-piston engines

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Compressor (AREA)

Description

  • Zweitaktbrennkraftmaschine mit Verdichter und einem außerhalb des Arbeitszylinders befindlichen Verbrennungsraum Es sind bereits Brennkraftmaschinen bekannt, bei denen die Verdichtung des brennbaren Gemisches, die Verbrennung des verdichteten Gemisches und die Entspannung der verbrannten Gase in voneinander verschiedenen Räumen stattfinden. Bei derartigen Maschinen hat man die .drei Räume, nämlich den Verdichtungsraum, den Verbrennungsraum und den Arbeitszylinder, nebeneinander angeordnet, so daß die Raumbeanspruchung groß und die Anordnung mehrerer Zylinder in Reihe schwierig ist, zumal zum Antrieb des Verdichters eine besondere Hilfswelle vorgesehen ist.
  • Es sind zwar auch Bremskraftmaschinen bekannt, bei denen außerhalb des Arbeitszylinders in einer zu diesem gleichachsigen Kammer eine teilweise Verdichtung erfolgt, aber in diesen Maschinen verläuft die Teilverdichtung nur während weniger als 9o° Drehung der Kurbelwelle und ist daher verhältnismäßig gering.
  • Die Erfindung betrifft eine Brennkraftmaschine, welche für jeden Arbeitszylinder eine Verdichtungskammer und eine Brennkammer besitzt.
  • Die Erfindung besteht im wesentlichen darin, daß der Verdichter ringförmige Kolben besitzt, von denen einer die Brennkammer enthält, und daß die Verdichterkolben gleichachsig zum Arbeitszylinder angeordnet und in einem Mantel verschiebbar sind, ferner daß der Antrieb dieser Kolben durch unmittelbar von der Kurbelachse angetriebene Pleuelstangen erfolgt.
  • Die Erfindung ermöglicht es, die Maschine mit geringem Platzbedarf zu bauen, nur eine einzige Kurbelwelle zu benutzen und die Steuerung besonders einfach und zweckmäßig auszubilden.
  • Auf beiliegenden Zeichnungen ist eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung veranschaulicht; es zeigt: Fig. r einen in einer senkrecht zur Kurbelwelle stehenden Ebene geführten Längsschnitt durch den Zylinder, Fig.2 einen längs der Achse der Kurbelwelle geführten Schnitt durch den Zylinder, Fig. 3 einen Schnitt nach Linie III-III der Fig. z, Fig. 4 einen Schnitt nach Linie IV-IV der Fig, r.
  • Der Arbeitszylinder r ist mit einem mit diesem aus einem Stück bestehenden Kopf 2 versehen. Ani oberen Ende des Zylinders sind nahe dem Kopf z ein. oder mehrere Kanäle 3 vorgesehen, durch welche die Verbrennungsgase während des Arbeitshubes in den Zylinder und die entspannten Gase während des Auspuffhubes treten. Saug- und Auspuffkanäle 4 bzw. 5 sind in einer Ummaritelürig i@ angeordnet, welche vom Kurbelwellengehäuse ig getragen wird und ihrerseits das Gehäuse 18 trägt.
  • Ein Kolben 6 ist mittels des Bolzer@ einer durch ihre Achse 7 dargestellten Y urb stange mit dem Kurbelzapfen 8 der Kurbei=' welle g verbunden.
  • Nahe dem Einlaßkanal q. befindet sich ein Ringraum io, welcher während des nachher zu beschreibenden Saughubes mit genanntem Einlaßkanal verbunden ist und an seiner unteren Seite durch einen ringförmigen, von der Welle g durch Bolzen 1q., Pleuelstangen 13 und Kurbelzapfen i 2 angetriebenen Verdichterkolben i i begrenzt wird. Der Kolben i i ist um einen Hilf sverdichterkolben 16 geführt, der gleichzeitig als Verteiler wirkt. Der Raum io ist an seiner oberen Seite durch einen Kopf 15 des Verteilers 16 begrenzt, der auf dem Zylinder r geführt ist. Der Raum io ist außen durch die Innenwand des Mantels 17 begrenzt, in welchem sowohl der Verteiler 16 als auch der Verdichterkolben i i geführt sind.
  • Der Verteiler 16 ist mit einer oder mehreren Kammern 2o versehen, die symmetrisch um die allgemeine Achse angeordnet sind. jede Kammer ist an ihrer Außenfläche mit-einem Einlaßkanal2i für die vom ringförmigen Raum io während des Verdichtungshubes kommende brennbare Mischung versehen und an ihrer Innenfläche mit einem Kanal 22, der die Treibgase zum Arbeitszylindereinlaßkanal 3 während des Arbeitshubes leitet.
  • Um das brennbare Gemisch aus dem Raum i o' in die Kammer 2o des Verteilers 16 zu führen, sind eine oder mehrere äußere Kanäle 25 angeordnet, welche in die Kanäle 23, 24. des Teiles 17 münden. Der Verteiler 16 wird durch einen Bolzen 28, eine Pleuelstange 27 und den Kurbelzapfen 26 der Kurbelwelle g angetrieben, und zwar sind diese Antriebsteile sämtlich, wie dargestellt, doppelt angeordnet.
  • Aussparungen 2g (Fig. 2 und 3) sind in den Wänden des Zylinders i vorgesehen, um die Bewegungen der Pleuelstangen 27 zu gestatten.
  • Zum Anlassen der Maschine sind eine oder mehrere Zündkerzen bei 30 im Zylinderkopf oder bei 31 im Teil 17 zwecks Einleitung der Verbrennung angeordnet. In dem letzteren Falle wird die Zündkerze so angeordnet,.daß die äußeren Verteilerkanäle 21 bis zu dem entsprechenden Kanal der Zündkerze 31 reichen, während gleichzeitig die inneren Verteilerkanäle 22 bis zu den Kanälen 3 des Zylinders reichen. Während des Verdichtungshubes kann die aus der Kammer io eintretende brennbare Mischung gekühlt werden, wenn sie durch die Kanäle 25 tritt,. und zwar mittels der Kühlrippen 34., die an dem die Kanäle begrenzenden Teil 33 angeordnet sind. Diese Kühlrippen können auch durch Wasser gekühlt werden, wie dies in Fig. q. bei 32 dar-..tellt ist; auch können bei 32 andere Kühleppen angeordnet werden, wie dies bei 35 ;itnd 36 dargestellt ist. Die Rippen 35 können mit den Wänden des Teiles 17 aus einem Stück hergestellt sein (Fig. 4.).
  • Der Verteiler 16 kann aus zwei Teilen 16I und 16b bestehen, die zusammengepaßt und durch Bolzen oder Schrauben 37 zusammengehalten werden. Die durch den Teil 16rz geformte Hülse gleitet auf der äußeren Wandung des Zylinders i. Außer mit den Kanälen 22 ist diese Hülse mit einem oder mehreren Kanälen 38 versehen, welche zusammen mit den Kanälen 39 des oberen Teiles 16U und mit den Auspuffkanälen 5 einen oder mehrere Auslässe für die verbrannten Gase aus dein Zylinder bilden, wenn die genannten Kanäle 38 mit den Zylinderkanälen 3 während des Auspuffhubes in Verbindung stehen.
  • Die Kurbelzapfen i2, welche den Verdichterkolben i i treiben, und die Kurbelzapfen 26, welche den Verteiler 16 antreiben, sind so gegenüber den Kurbelzapfen 8 für den Arbeitskolben 6 eingestellt, daß die Kurbelzapfen 12 mit dem Kurbelzapfen 8 einen Ideinen Winkel a 'bilden, während die Kurbelzapfen 26 hinter dem Kurbelzapfen 8 um einen Winkel ß zurückbleiben. Die Sumine der Winkel a -j- ß nähern sich soviel als möglich einem rechten Winkel (vgl. Fig. i. wenn die Umdrehung im Uhrzeigersinne stattfindet).
  • An allen erforderlichen Stellen sind Kolbenringe angeordnet, um eine gasdichte Verbindung herzustellen. So sind beispielsweise in Fig. i Ringego auf den Kolben 6 und Ringe 44, 45 auf den Verdichterkolben i i und bei 4, 42, 43 auf den Zylinder i und bei 76, 4.7, 48 auf den Verteiler 16 angeordnet.
  • Die Wirkungsweise der oben beschriebenen Zweitaktbrennkraftmaschine ist folgende: Infolge des kleinen Wertes des Winkels bewegen sich die beiden Kolben i i und 6 fast zusammen auf- und abwärts.
  • In Fig. i ist angenommen, daß die allgemeine Achse der Maschine senkrecht liegt und der Verteiler sich in der unteren Totpunktlage befindet. Der Verdichterkolben i i und der Arbeitskolben 6 bewegen sich während des Verdichtungs- und des Auspuffhubes aufwärts.
  • Auf der Verdichterseitewird das brennbare Gemisch, welches in die Kammer io während der vorhergehenden Drehung angesaugt wurde, allmählich in die Kammer 2o durch die Kanäle 23, 25, 24 und 21 gedrückt, da die Entfernung zwischen dem oberen Ende des Kolbens i i und dem Teil 15 des Verteilers beständig geringer wird.
  • Aus den Arbeitszylindern treibt der Kolben 6 die verbrannten Gase i durch Kanäle 3, 38, 39 und 5 hinaus.
  • Der Verteiler 16 beginnt seinen Aufwärtsgang während die Kolben 6 und i i sich noch aufwärts bewegen.
  • Die Geschwindigkeit des Kolbens i i nimmt im Verhältnis zur Geschwindigkeit des Verteilers 6 ab und erreicht ihren kleinsten Wert, wenn das obere Ende des Kolbens i i nahezu den unteren Teil 15 des Verteilers berührt, wodurch das Ende des Verdichtungshubes bestimmt wird. In diesem Augenblick erreicht die untere Kante des Kanals 21 gerade die obere Kante des Kanals 24, der Kolbenring 48 verhindert jede weitere Verbindung zwischen der Kammer 2o und dem Verdichter, während der Kolbenring ,I-2 eine Verbindung der Kammer 2o mit dem Arbeitszylinder i verhindert.
  • Im Arbeitszylinder i wird der Auspuffhub fortgesetzt. Gleichzeitig setzt der Verteiler seine Aufwärtsbewegung fort, und die Entfernung des Kolbens i i vom Verteiler 16 beginnt sich stetig von ä.em oben angegebenen geringsten Werte an zu vergrößern. Wenn die untere Kante 15 (Fig. i) des Verteilerkolbens die untere Kante des Kanals 4. erreicht, so beginnt der Ansaughub, wobei das Gas unmittelbar, beispielsweise aus dem Vergaser, angesaugt wird, während bis jetzt noch keine Verbindung zwischen der Kammer 2o und dem Kraftzylinder i vorhanden ist. Im Arbeitszylinder nähert sich der Auspuffhub seinem Ende. Der Verteiler 16 setzt seinen Aufwärtsgang fort, bis die untere Kante des Kanals 38 die oberen Kanten des Kanals 3 erreicht, wodurch das Auspuffen beendet wird. Der Arbeitskolben 6, welcher sich noch aufwärts bewegt, wird dann die noch im Zylinder i befindlichen Verbrennungsgase verdichten und so, deren Temperatur erhöhen. Währenddessen haben die oberen Kanten des Kanals 22 in der Hülse 16a die unteren Kanten des Kanals 3 erreicht, wodurch eine Verbindung zwischen den Kammern 20 und dem Inneren des Zylinders i bewirkt wird und die Kanäle 2i dem Zündkerzenkanal 3i gegenüber gebracht sind. Die verdichteten brennbaren Gase in der Kammer 2o werden dann entweder durch eine Zündkerze 31 entzündet, wenn die Maschine noch kalt ist, oder durch Berührung mit heißen, verdichteten, verbrannten Gasen aus Zylinder i über Kanäle 3. Diese letztere Möglichkeit kann durch Einsetzung von einer oder mehreren gut isolierten Metallspitzen in den Teil 3o des Zylinderkopfes erleichtert werden, welche während der Arbeit rotwarm bleiben. Der Winkel a kann so gewählt werden, daß er für jede Art .der Zündung geeignet ist. Der Kolben 6 erreicht dann seinen oberen Totpunkt und beginnt unter Arbeitsleistung seine Abwärtsbewegung.
  • Währenddessen wird das Ansaugen während der Aufwärtsbewegung des Verteilers 16 fortgesetzt. Der Verteiler kommt dann in seine obere Totpunktlage und beginnt seine Abwärtsbewegung, während der Arbeitshub im Zylinder i noch nicht beendet ist.
  • Die gegenseitige Bewegung zwischen dem Kolben i i und dem Verteiler 16 erreicht nunmehr einen Höchstwert. Wenn die untere Kante 15 (Fig. i) des Verteilerkolbens die untere Kanten des Kanals q. erreicht, ist das Ansaugen beendet. Dieser Zeit2unkt wird so gelegt, daß die Kammer io mit dem brennbaren Gemisch von Atmosphärendruck bei voller Geschwindigkeit der Maschine gefüllt ist, wobei die relative Bewegung etwa gleich derjenigen des -Verdichterkolbens allein gemacht ist.
  • Während der gleichen Abwärtsbewegung des Verteilers 16 erreicht die untere Kante des Kanals 38 die obere Kante des Kanals 3 und öffnet den Auspuff, wodurch die Entspannung im Zylinder i zu der Zeit beendet wird, zu welcher der Kolben 6 seine untere Totpunktlage erreicht, während die obere Kante des Kanals 22 vorher die untere Kante des Kanals 3 überlaufen hat, wodurch die Verbindung zwischen den Kammern 2o und dem Arbeitszylinder i abgesperrt wird. Diese Kammern sind nun wieder sowohl vom Verdichter als auch vom Arbeitszylinder getrennt, bis die unteren Kanten des Verteilerkanals 21 die obere Kante des Kanals 24 des Teiles 1 7 erreichen. In diesem Augenblick ist das Ansaugen gerade beendet, und es wird wiederum brennbares Gemisch aus der Kammer io durch Kanäle 21, 24. und 25 in die Klammern 2o befördert.
  • Während dieser Arbeitsbewegung des Verteilers 16 hat der Kolben 6 seine untere Totpunktlage erreicht und seinen Aufwärtsgang wieder begonnen, während das Auspuffen noch weiter stattfindet.
  • Der Verteiler erreicht dann seine untere Totpunktlage, während der Verdichter und der Arbeitskolben unabhängig voneinander die Verdichtungs- und Auspuffarbeit bewirken und der ganze Kreislauf von neuem beginnt.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Zweitaktbrennkraftmaschine mit Verdichter und einem außerhalb des Arbeitszylinders befindlichen Verbrennungsraum, gekennzeichnet durch einenVerdichter mit zwei ringförmigen Kolben (i i und 16), von denen einer die Brennkammer enthält, während beide Kolben gleichachsig 'zum Arbeitszylinder und in einem Mantel (i7) verschiebbar sind und unmittelbar von der Kurbelwelle (9) durch Pleuelstangen (i3 und 27) angetrieben werden.
  2. 2. Zweitaktbrennkraftmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der eine ringförmige Brennkammer (2o) enthaltende Ringkolben (i6) die Einlaßöffnung (3) im Arbeitszylinder (i) steuert, und daß .die ringförmige Brennkammer (2o) mit Kanälen (22) versehen ist, -die die Verbrennungsgase aus der Brennkammer in .den Arbeitszylinder (i) leiten.
  3. 3. Zweitaktbrennkraftmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der mit - dem' Verbrennungsraum (2o) versehene Verdichterkolben (i6) eine Hülse (i611) besitzt, in welcher Auspuffkanäle (38) für die im Arbeitszylinder (i) entspannten Verbrennungsgäse liegen. q..
  4. Zweitaktbrennkraftmaschirie nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß .der Mantel (i7), in welchen die beiden Verdichterkolben verschiebbar sind, einen Kanal (25) für die Verbindung der Verdichtungskammer (fo) mit der Brennkammer (2o) besitzt, die mit einem Einlaßkanal (2i) versehen ist.
  5. 5. Zweitaktbrennkraftmaschine nach den Ansprüchen i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß der Verdichterkolben (i6), welcher die Brennkammer (2o) besitzt, unmittelbar auf dem Arbeitszylinder (i) verschiebbar und ferner zum anderen Verdichterkolben (i i) hindurch eine Hülse (i611) verlängert ist, auf welcher der andere Verdichterkolben (il) läuft.
  6. 6. Zweitaktbrennkraft @raschine nach den Ansprüchen i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Kurbelzapfen (i2) für den Verdichterkolben (i i) dem Kurbelzapfen (8) für den Arbeitskolben (6) vorauseilt, während der Kurbelzapfen (26) des. Kolbens (i6) etwa um 9o° hinter dem Kurbelzapfen (i2) des Kolbens (il) zurückbleibt.
  7. 7. Zweitaktbrennkraftmaschine nach den Ansprüchen i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Zündvorrichtungen (bei 31) im Gehäuse angeordnet sind, welches die Verdichterkolben (1i, 16) umgibt. B. Zweitaktbrennkraftmaschine nach den Ansprüchen z bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Nacheilwinkel ß des Kurbelzapfens (i2) für den als Verteiler dienenden Verdichterkolben (i6) gegen den Kurbelzapfen (8) derart ist, daß die Auspuffkanäle (3, 38) geschlossen werden, bevor der Kolben seine obere Totpunktstellung erreicht. g. Zweitaktbrennkraftmaschine nach den Ansprüchen i bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Brennkammer (2o) im ringförmigen, als Verteiler dienenden Verdichterkolben (i6) aus einer Anzahl von Hohlräumen gebildet wird, welche im Verteiler symmetrisch um die Zylinderachse verteilt sind. io. Zweitaktbrennkraftmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Auspuffkanal (38) des ringförmigen Verdichterkolbens (16) mit einem Rohr (39) versehen ist, welches einem Kanal (5) im äußeren Gehäuse (i7) während des Auspuffs des Arbeitszylinders (i) gegenübersteht.
DEM122219D 1931-12-18 1932-12-18 Zweitaktbrennkraftmaschine mit Verdichter und einem ausserhalb des Arbeitszylinders befindlichen Verbrennungsraum Expired DE632523C (de)

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