DE630049C - Mit Stossdaempfer versehene Drehkeilkupplung fuer mechanische Pressen - Google Patents
Mit Stossdaempfer versehene Drehkeilkupplung fuer mechanische PressenInfo
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- DE630049C DE630049C DEG86934D DEG0086934D DE630049C DE 630049 C DE630049 C DE 630049C DE G86934 D DEG86934 D DE G86934D DE G0086934 D DEG0086934 D DE G0086934D DE 630049 C DE630049 C DE 630049C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16D—COUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
- F16D11/00—Clutches in which the members have interengaging parts
- F16D11/02—Clutches in which the members have interengaging parts disengaged by a contact of a part mounted on the clutch with a stationarily-mounted member
- F16D11/06—Clutches in which the members have interengaging parts disengaged by a contact of a part mounted on the clutch with a stationarily-mounted member with clutching members movable otherwise than only axially, e.g. rotatable keys
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- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Mechanical Operated Clutches (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine mit Stoßdämpfer versehene Drehkeilkupplung für mechanische
Pressen, insbesondere für Exzenterpressen.
Bei den bisher bekannten Kupplungen dieser Art muß die Einrückung mit Hilfe eines besonderen
Elements erfolgen, wodurch nicht nur der Bau der Maschine erheblich verteuert, sondern
geradezu unmöglich gemacht wird, weil zwischen Schwungrad und Lagerstelle, die möglichst nahe zusammensitzen müssen, durch
den Einbau besonderer Kupplungen eine zu große Entfernung geschaffen wird. Das ist die
Hauptschwierigkeit, weshalb die bekannten Kupplungen mit Stoßdämpfern in der Praxis
keine Anwendung gefunden haben.
Gemäß der vorliegenden Erfindung werden die den bekannten Kupplungen mit Stoßdämpfern
anhaftenden Übelstände dadurch beseitigt, daß der Drehkeil zur Erreichung einer Pufferwirkung schließend in eine gas- oder
flüssigkeitsdichte Aussparung des Mitnehmerringes eintritt.
Die Kupplung ist dabei mit einer im Mitnehmerring nach allen Seiten dicht abgeschlossenen
Aussparung versehen, welche durch eine vorgelagerte Kammer ständig mit einem geeigneten
Füllmittel, wie Gas, oder einer Flüssigkeit, z. B. öl 0. dgl., gefüllt ist und in die der
Drehkeil beim Einrücken mittels unter Federwirkung stehender, durch Lasche verbundener
Hebel in die Aussparung durch Auslösen eines Sperrhebels mittels eines am Mitnehmerring
angebrachten Nockens zu bestimmter Zeit eingeschwenkt wird.
Auf der Zeichnung ist die Neuerung in einer beispielsweisen Ausführung veranschaulicht, und
zwar zeigen:
Abb. ι die Kupplung in einem Längsschnitt,
Abb. 2 in einem Schnitt nach Linie A-B der Abb. ι von rechts gesehen, ausgerückt, mit
zurückgezogenem Drehkeil, und
Abb. 3 eine gleiche Schnittfigur, die Kupplung eingerückt mit gelöster Sperre und ausgeschwenktem
Drehkeil.
Auf der Antriebswelle α ist um den auf ihr
festsitzenden Laufring δ das mit der Festscheibe c fest verbundene Schwungrad d lose
drehbar. Letzteres ist als Gehäuse ausgebildet, in welchem sich der auf der Achse α fest aufgekeilte
Kupplungsring 0 befindet. In einer kreisbogenförmigen Aussparung des Kupplungsringes e ist der Drehkeil f angeordnet, der durch
eine Lasche g gelenkig miteinander verbundener Arme h, i mit dem Drehbolzen k im Zusammenhang
steht, an dessen einem Ende der an sich bekannte Anschlagarm I sitzt, der unter dem
Einfluß des Aussetzbolzens m steht. Ferner ist in dem Gehäuse auf dem Kupplungsring e der
Mitnehmerring η untergebracht, der mit einer exzentrischen Aussparung n' versehen ist, in
der sieh das Füllmittel, z. B. Preßöl oder eine sonst geeignete Flüssigkeit, gegebenenfalls auch
Gas, befindet. Der Kupplungsring e und der mit der Aussparung versehene Mitnehmerring η
sind dicht abgeschlossen durch eine Scheibe 0, die mit einigen Löchern φ versehen ist, durch
welche das Füllmittel aus einer davorgelagerten Kammer q in die Aussparung n' gelangt.
Die Verbindung des Mitnehmerringes η mit
dem Schwungrad d erfolgt durch Federbolzen r, welche an beiden Enden in an dem Schwungrad befestigten Ringen s, t gelagert sind. Die
Bohrungen u in dem Mitnehmerring und ;dj^i
Bohrungen ν in den Ringen s, t sind entgegen^
gesetzt konisch geformt, wodurch während des1
Einrückens bzw. beim Auftreten von Stößen während des Betriebes ein Durchbiegen der
ίο Federbolzen eintritt, wodurch die Stöße aufgefangen
werden und der Mitnehmerring η mit der Aussparung n' mitgenommen wird. Der
mit der Lasche g verbundene Arm i des Hebelgelenks des Drehbolzens k steht unter der Wirkung
einer Zugfeder w und unter dem Einfluß eines unter Federwirkung stehenden doppelarmigen
Sperrhebels %, dessen einer Hebelarm mit einer Rolle χ' versehen ist, auf die ein an
dem mit dem Schwungrad fest verbundenen Ring t angebrachter Nocken y einwirkt. Dem
letzteren fällt die Aufgabe zu, die Hebelsperrung nach dem Einrücken der Kupplung im richtigen
Augenblick auszulösen, damit der Drehkeil f an der richtigen Stelle, kurz vor der Aussparung
n', in den Mitnehmerring eingreift. Die Wirkung der neuen Kupplung ist folgende:
Befindet sich der Drehbolzenanschlag m in angehobener Stellung (Abb. ι und 2), dann ist
die Kupplung ausgerückt. Das Schwungrad d, an welchem die die Federbolzen:?- tragenden
Ringe s und t befestigt sind, kann sich dabei mit diesen Ringen und dem Mitnehmerring η
lose drehen, weil der Drehkeil f durch das Auftreffen des Drehbolzenanschlagarmes I auf den
Anschlagbolzen m zurückgedreht ist, so daß er nicht in die mit dem Füllmittel versehene
Aussparung n' des Mitnehmerringes eingreifen kann, in welcher Lage er durch den Sperrhebel
χ gehalten wird. Die Aussparung n' wird durch die Löcher ft von der ölkammer q mit
öl gefüllt.
Sobald nun der Aussetzbolzen m nach unten gezogen wird und der Nocken y, welcher sich
mit dem Schwungrad^ in dauernder Kreisbewegung befindet, auf die Rolle des Sperr-
hebeis χ einwirkt, wird die Sperrung ausgelöst. Im gleichen Moment wird der Drehbolzen k
j die Wirkung der Zugfeder herumgedreht damit durch Vermittlung der mit ihm vergpin
Hebelgelenke i, g, h der segment-"Sföiimige
Drehkeil f kurz vor der Aussparung n' herumgedreht, wodurch er nun in die Aussparung
ri eingreift, so daß das darin befindliche Füllmittel, z. B. Preßöl o. dgl., zusammengepreßt
und dadurch der sonst beim Einrücken der Kupplung auftretende Rückstoß verhindert
wird.
Die Erfindung limfaßt natürlich nicht nur
das gezeichnete Ausführungsbeispiel, sondern sie erstreckt sich auch auf andere Ausführungsarten.
Z. B. könnte das Kuppeln unter Zuhilfenahme einer Flüssigkeit oder Gas auch in der
Weise erfolgen, daß das Füllmittel mittels eines mechanisch- betätigten Schiebers zusammengepreßt
wird. 6g
Claims (2)
- Patentansprüche:i.-Mit Stoßdämpfer versehene Drehkeilkupplung für mechanische Pressen, insbesondere für Exzenterpressen, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehkeil (f) zur Erreichung einer Pufferwirkung schließend in eine gas- oder flüssigkeitsdichte Aussparung (»') des Mitnehmerringes (n) eintritt. 75 ~
- 2. Kupplung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine im Mitnehmerring [n) nach allen Seiten dicht abgeschlossene Aussparung (»'), welche durch eine vorgelagerte Kammer (q) ständig mit einem geeigneten Füllmittel, wie Gas, oder einer Flüssigkeit, z. B. öl, gefüllt ist und in die der Drehkeil (f) beim Einrücken mittels unter Federwirkung stehender, durch eine Lasche (g) verbundener Hebel {i, h) in die Aussparung («') durch Auslösen des Sperrhebels (x) mittels eines Nockens (y) zu bestimmter Zeit eingeschwenkt wird.Hierzu ι Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG86934D DE630049C (de) | 1933-11-28 | 1933-11-28 | Mit Stossdaempfer versehene Drehkeilkupplung fuer mechanische Pressen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG86934D DE630049C (de) | 1933-11-28 | 1933-11-28 | Mit Stossdaempfer versehene Drehkeilkupplung fuer mechanische Pressen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE630049C true DE630049C (de) | 1936-05-19 |
Family
ID=7138513
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEG86934D Expired DE630049C (de) | 1933-11-28 | 1933-11-28 | Mit Stossdaempfer versehene Drehkeilkupplung fuer mechanische Pressen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE630049C (de) |
-
1933
- 1933-11-28 DE DEG86934D patent/DE630049C/de not_active Expired
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