DE629686C - Billardkreide - Google Patents

Billardkreide

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DE629686C
DE629686C DER89281D DER0089281D DE629686C DE 629686 C DE629686 C DE 629686C DE R89281 D DER89281 D DE R89281D DE R0089281 D DER0089281 D DE R0089281D DE 629686 C DE629686 C DE 629686C
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billiard
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billiard chalk
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09DCOATING COMPOSITIONS, e.g. PAINTS, VARNISHES OR LACQUERS; FILLING PASTES; CHEMICAL PAINT OR INK REMOVERS; INKS; CORRECTING FLUIDS; WOODSTAINS; PASTES OR SOLIDS FOR COLOURING OR PRINTING; USE OF MATERIALS THEREFOR
    • C09D13/00Pencil-leads; Crayon compositions; Chalk compositions

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Inks, Pencil-Leads, Or Crayons (AREA)

Description

  • Billardkreide Die Erfindung hat eine Billardkreide zum Gegenstand, welche sich infolge ihrer Zusammensetzung von der bisher im Handel befindlichen Kreide in besonders vorteilhafter Weise unterscheidet.
  • Es ist bereits bekannt, Billardkreide dadurch herzustellen, daß man gleiche Gewichtsteile Federweiß und fein geschlämmte Kreide mit sehr dünnem Leim- oder Gummiwasser zu einem plastischen Teig anmacht, worauf derselbe geformt und, getrocknet wird.
  • Bei anderen bekannten Verfahren, welche die Herstellung von Schreib- oder Zeichenkreide betreffen, werden den Bindemitteln, wie Ozokerit, Seife, Tragant, Pigmente und Reibstoffe, wie Quarz, Diatomeenerde, zugesetzt. Es soll eine gute Abgabe der Stifte an die Schreib- oder Zeichenunterlage erzielt werden.
  • Die auf bekannte Weise hergestellten Billardkreiden haben jedoch den Nachteil, daß die Kreide nur unvollkommen an dem Queueleder haftet und bei jedem Stoß mehr oder weniger von demselben abfällt. Hierdurch wird in unerwünschter Weise eine- Beschmutzung des Billardtuches, ein Verschmieren der Bälle sowie ein vermehrter Verbrauch der Kreide erzielt.
  • Ein weiterer Nachteil der bekannten Billardkreide besteht darin, daß die Kreide das Queueleder nicht genügend aufrauht, so daß man gezwungen ist, von Zeit zu Zeit das Queueleder mit einer Feile aufzurauhen, um ein besseres Häftenbleiben der Billardkreide zu erzielen. Jedoch nach wenigen Stößen verliert das mit der Feile aufgerauhte Leder wieder seine Rauheit und wird trotz der aufgetragenen Kreide glatt, woran äuch ein dauerndes Einreiben mit der Kreide nach jedem Stoß nichts ändert.
  • Diese Nachteile werden durch die Billardkreide gemäß der Erfindung behoben. Zur Herstellung def neuen Billardkreide dienen 29 Teile Flugbimsstein, 14 Teile grobkörniger Bimsstein, 1q. Teile Kreide, 7 Teile blauer und q. Teile grüner Farbstoff sowie 29 Teile Wasser und 3 Teile Tragant.
  • Als Farbstoffe werden zweckmäßig Pariser Blau und Erdgrün zugesetzt, während als Reibstoffe grobkörniger Bimsstein und Flugbimsstein dienen. Letzterer wird bekanntlich aus Bimssteinmehl durch Windsichtung gewonnen.
  • Die der Erfindung gemäß zusammengesetzte Billardkreide besitzt alle die Eigenschaften, welche von einer Billardkreide zu fordern sind. Als besonderer Vorteil sei hervorgehoben, daß ein Aufrauhen des Queueleders mit der Feile vor Einreiben desselben mit der Billardkreide nicht mehr erforderlich ist. Diese bisher erforderlich gewesenen beiden Arbeitsvorgänge werden nunmehr durch einen einzigen ersetzt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCII: Billardkreide, bestehend aus 29 Teilen Flugbimsstein, i ¢ Teilen grubkörnigem Bimsstein, 1q. Teilen Kreide, 7 Teilen blauem und q. Teilen grünem Farbstoff, 29 Teilen Wasser und 3 Teilen Tragant.
DER89281D 1933-11-24 1933-11-24 Billardkreide Expired DE629686C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE765958C (de) * 1936-11-25 1953-03-16 Schwan Bleistift Fabrik A G Ungebrannte, farbige Schreib- oder Zeichenminen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE765958C (de) * 1936-11-25 1953-03-16 Schwan Bleistift Fabrik A G Ungebrannte, farbige Schreib- oder Zeichenminen

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