DE629418C - Abstaubvorrichtung - Google Patents

Abstaubvorrichtung

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DE629418C
DE629418C DEB157999D DEB0157999D DE629418C DE 629418 C DE629418 C DE 629418C DE B157999 D DEB157999 D DE B157999D DE B0157999 D DEB0157999 D DE B0157999D DE 629418 C DE629418 C DE 629418C
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suction
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Expired
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DEB157999D
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EMIL BARTSCH
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41GAPPARATUS FOR BRONZE PRINTING, LINE PRINTING, OR FOR BORDERING OR EDGING SHEETS OR LIKE ARTICLES; AUXILIARY FOR PERFORATING IN CONJUNCTION WITH PRINTING
    • B41G1/00Apparatus for bronze printing or for like operations

Description

  • Abstaubvorrichtung Bei Bronziermaschinen, Pudermaschinen und Abstaubmaschinen dienen zum Entfernen der Staubteile von der Oberfläche der Werkstücke (Druckbogen, Papierbahn u. dgl.) mit Plüsch, Fellen, Borsten und ähnlichen Reinigungswerkzeugen besetzte endlose Bänder, die senkrecht zur Durchgangsrichtung der Werkstücke umlaufen.
  • Diese endlosen Abstaubbänder beseitigen zwar allen auf der Werkstückoberfläche lose lagernden Staub, aber sie können, selbst wenn sie sorgfältig eingestellt sind, meist auch Staubteile an die der Umlaufrichtung zugekehrte Werkstückkante anstreichen und unmittelbar hinter der gegenüberliegenden Werkstückkante Staub ablagern. Sind die Werkstücke derart uneben, daß sie sich nicht fest an die Unterlage anschmiegen, die in der Regel aus einem endlosen Gummituch besteht, so gelangen auch Staubteile unter das Werkstück, -die von den Abstaubbändern nicht beseitigt werden können.
  • Damit auch die an den Kanten festsitzenden und auf die Unterseite der Werkstücke gelangten Staubteile entfernt werden und die Werkstücke die Maschine möglichst gründlich gereinigt verlassen, ist bereits vorgeschlagen worden, den Austrittsspalt für die Werkstücke durch sich gegenüber befindliche Saugdüsen oder mit Sauglöchern versehene Bürstenwalzen zu bilden. Bei den mit Sauglöchern ausgerüsteten Bürstenwalzen kann es leicht geschehen, daß die angesaugte Luft nicht durch die Borsten zieht, sondern einen bequemeren, kürzeren Weg einschlägt. Die einzelnen Borstenbündel werden dann vom Luftstrom nicht oder nur ungenügend gereinigt, so daß. Gefahr dafür besteht,. daß Staubteile, die von dem Bogen oder sonstigen Werkstück durch die Bürsten bereits abgenommen worden sind, durch die verunreinigten Bürsten wieder auf das Werkstück gebracht werden. Diese Gefahr ist namentlich an den Stellen groß, die sich im Bereiche der Bogenkanten befinden, an denen sich größere Staubmengen festgesetzt haben.
  • Soll eine peinliche Säuberung des bronzierten Bogens wirklich erreicht werden, so ist es nötig, daß der jeweilig auf das Werkstück einwirkende Teil der Bürsten dem Saugwindstrom am stärksten ausgesetzt ist und daß die Borstenbündel zwecks Freigabe der in ihnen angesammelten Staubteile geöffnet ,werden. Es ist bereits bekannt, zum Reinigen von über eine feste Unterlage ,geführten bronzierten Bogen Bürstwerkzeuge vorzusehen, die in dem von den Bürsten eingeschlossenen Teil eine Saugöffnung zum Absaugen des von den quer...zum Papierlauf hin und her bewegten Bürsten gelösten Bronzepulvers besitzen. Mit diesen einseitig wirkenden Bürst- und Saugwerkzeugen ist aber ein völlig einwandfreies Säubern nicht zu erzielen, da sie dieselben Nachteile besitzen wie die einseitig angreifenden eingangs beschriebenen endlosen Abstaubbänder.
  • Die Erfindung besteht darin, daß die die Ober- und .Unterseite des Werkstückes gleichzeitig angreifenden, die Reinigung bewirkenden Bürst- und Saugwerkzeuge dauernd gegenläufig zueinander quer zur Laufrichtung des Werkstückes bewegt werden, wobei die Saugöffnungen in an sich bekannter Weise ihren Abstand von der Oberfläche des durchlaufenden Werkstückes nicht ändern.
  • Auf der Zeichnung ist die Erfindung, in, zwei Ausführungsformen beispielsweise dargestellt. Es zeigen: Abb. i eine Abstaubvorrichtung, bei -der die Mündungen der beiden -Saugwerkzeuge von den Bürstwerkzeugen eingefaßt sind, im Querschnitt und Abb. 2 den Querschnitt einet Abs;taubvörrichtung, bei der die Bürstwerkzeuge sich innerhalb der Mündungen der Saugwerkzeuge befinden.
  • Von den über die Werkstückbreite sich erstreckenden Stutzen g, g', die in irgendeiner passenden Weise an eine Saugwindleitung angeschlossen sind, führen ebenso breite, düsenartige Saugwindkästen a, a' nach dem Durchgangsspalt für die Werkstücke. Die Mündungen dieser Saugwindkästen a, a' werden durch Bürstwerkzeuge b aus Plüsch, Fell, Borsten o. dgl. eingefaßt (Abt. i), so daß die Werkstücke beim Durchgang :durch-den so gebildeten Spalt beiderseitig teils .durch die Bürstwerkzeuge b, teils durch die Saugvderkzeuge a, a' vom Staub befreit werden. Da die Bürstwerkzeuge im Saugwindstrom liegen, werden auch sie durch den Saugwind ständig gereinigt: Die Bürst- und Saugwerkzeuge werden während . des. Arbeitsvorgangs dauernd in gegenläufiger Richtung quer zur- Durchgangsrichtung der Werkstücke bewegt, was beispielsweise dadurch geschehen kann, da:ß über Zapfen o der Stutzen g, g' ein an diesen Stellen geschlitzter Doppelliehelr geschoben wird, der um die-Achse.p schwingt und seine wechselnde Ausschwingung durch .eine Kurvenscheike t erhält, in. deren Kurvenbahn die Rohes des Schwinghebels p hineinragt (Abli. i). Die Windkästene,.d bzw. deren Stutzen äc, g' wer-.den in Seitenwangenn ales Maschinengestells in Achsrichtung verschiebbar gehalten, wobei -die weiter nach -der Luftpumpe führenden Stutzen, die nicht mit dargestellt sind, teleskopartig über die Stutzen g, g' geschoben werden können. 1a ist das Gummituch der Bronzier- bzw. Pudermaschine. Die Abstaubvorrichtung kann auch so gestaltet- werden, daß die Bürstwerkzeuge etwa in Gestalt von Bürstenwalzen a sich innerhalb der Saugwindkästen.a, d befinden (Abt. 2). Druckschrauben v, deren Führungen nicht mit dargestellt sind, können zum Einstellen der Düsenmdn.-dungen nach dem Durchmesser der Bürstenwalzen u vorgesehen werden.
  • Bei beiden in Abb. i und 2 dargestellten Ausführungsformen wird der Saugwindstrom gezwungen, das Werkstück oben und unten an dein Stellen energisch zu bestreichen, an denen die Bürsten wirksam werden. Da ferner infolge der stets wechselnden Bewegung der Bürst- und Saugwerkzeuge quer zum Werkstück ein Umlagern der Borsten oder Fasern der Reinigungswerkzeuge stattfindet, werden die zwischen den Borsten u. dgl. eingeschlossenen Staubteile für das Mitreißen durch den Saugwindstrom frei, was das notwendige gründliche Reinigen der Bürstwerkzeuge zur Folge hat.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Abstaubvorrichtung für Bronzier-, Puder- und Abstaubmaschinen mit einen Durchgangsspalt für die Werkstücke bildenden, über- und unterhalb des durchlaufenden Werkstückes angeordneten Bürst- und Saugwerkzeugen, dadurch gekennzeichnet, daß die die Ober- und Unterseite der W erkstücke gleichzeitig angreifenden, die Reinigung bewirkenden Bürst- und Saugwerkzeuge (a, ü', .b, a) dauernd gegenläufig zueinander .quer zur Laufrichtung des Werkstückes bewegt werden, wobei die Saugöffnungen in an sich bekannter Weise ihren Abstand von der flBerfiäche des durchlaufenden Werkstückes nicht ändern. 2_ Abstaubvorrichtung nach Anspruch i, dadurch . gekennzeichnet, daß die B ürstwerkzeuge in Form von umlaufenden Bürstenwalzen .(u) in der Mitte der Saug -ö -"gen :(a, a') angeordnet sind.
DEB157999D 1932-10-25 1932-10-25 Abstaubvorrichtung Expired DE629418C (de)

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DE (1) DE629418C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3395042A (en) * 1966-03-18 1968-07-30 William C. Herbert Jr. Paper-cleaning apparatus
US3766593A (en) * 1971-07-02 1973-10-23 Xerox Corp Cleaning apparatus for insulating surfaces
US3819032A (en) * 1971-09-30 1974-06-25 Roland Offsetmaschf Cleaning apparatus for a sheet delivery mechanism

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