DE628522C - Minenankertau - Google Patents

Minenankertau

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DE628522C
DE628522C DEJ51509D DEJ0051509D DE628522C DE 628522 C DE628522 C DE 628522C DE J51509 D DEJ51509 D DE J51509D DE J0051509 D DEJ0051509 D DE J0051509D DE 628522 C DE628522 C DE 628522C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B22/00Marine mines, e.g. launched by surface vessels or submarines
    • F42B22/10Moored mines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Piles And Underground Anchors (AREA)

Description

  • Minenankertau Es ist bekannt, Schleusen in Minenankertaue einzubauen, so daß die Räum- oder Suchleine durchgeschleust wird. Die Schleusen, die so durchgeführt sein können, wie die bekannten Schleusen in den Minenankertauen sowie die bekannten Schleusen in Räumgerätträgerleinen, werden zweclunäßigerweis-e aus korro- . sionsfestem Material hergestellt, wie beispielsweise V 2 A-Material oder Monelmetall, so daß ein Verrotten der Schleusen durch den Einfuß -des Wassers nicht erfolgt.
  • Die Schleusen haben bisher einwandfrei gearbeitet, wenn die Räumleine oder Suchleine zufälligerweise das Ankertau unmittelbar in Höhe der Schleuse traf. Faßt jedoch die Räumleine wesentlich unterhalb der Schleuse das Ankertau, so knickt meistens das Ankertau derartig .scharf ein, daß ein Einsteuern der Räumleine oder Suchleine in die Schleuse unmöglich war.
  • Gegenstand der Erfindung ist ein Minenankertau,, das diesen Übelstand ausschließt. Das Minenankertau besteht nicht mehr allein aus einem geschmeidigen Seil, wie bisher, sondern aus einem aufgetrommelten geschm:eidigen Seil, dem ein Vorlauf aus einem harten elastischen Draht, beispielsweise'Federstahldraht vorgeschaltet ist. Dieser Vorlauf wird vor dem Werfen so lang gewählt, da.ß die Suchleine auf jeden Fall mit dem Vorlauf in Berührung kommen muß.
  • Da im allgemeinen mit schnellen Geräten nicht tiefer als -15 bis 2o m gesucht werden kann, würde ein Vorlauf, da ja der Tiefstand der Mine noch hinzukommt, von etwa, 15 m genügen. Selbstverständlich kann auch das ganze Ankertau aus Federstahldraht sein. Dieser Vorlauf trägt nun eine oder mehrere Schleusen, wie sie für Minenankertau und auch für Räumgerätträgerleinen vorgeschlagen sind. ' Es wird sich empfehlen, die Schleuse oder Schleusen nicht in den Vorlauf einzuschäkeln, sondern so zu befestigen, daß ein Einknicken ausgeschlossen ist. Fig. i zeigt ein Minengefäß mit Vorlauf a vor dem Werfen. Dieser Vorlauf c' mit der Schleuse h, der im Punkt k am Minengefäß befestigt ist, wird an dem. Minengefäß mittels Klemmvorrichtung d, die den Vorlauf freigibt, sobald Zug darauf kommt, festgehalten. Die Verbindungsstelle e des Vorlaufs a mit dem geschmeidigen Ankertau f ist fest mit dem, 'Minengefäß durch das Maulte der Klemmzange g, die unlöslich am Minengefäß befestigt ist, verbunden.
  • Das Maus h läßt so lange die Verbindungsstellee nicht frei, wie ein Salzstück das öffnen des Maules verhindert.
  • Die Tiefeneinstellung ist gleich Meterzahl des Vorlaufs plus Meterzahl der endgültigen Tiefe.
  • Fig. 2 zeigt Mine ungefähr 5 Minuten nach Wurf, Vorlauf a ist nicht ausgerauscht.
  • Fig. 3 zeigt Mine ungefähr 2o Minuten nach Wurf, Vorlauf a ist ausgerauscht, die Mine steht auf richtiger Tiefe.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Minenankertau, in dem sich gegebenenfalls eine oder mehrere Schleusen befinden können, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Mine und normalem Ankertau ein Vorlauf aus. einem steifen, elastischen, verschleiß- und korrosionsfesten Draht angeordnet ist.
  2. 2. Minenankertau nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorlauf an dem Minengefäß selbst befestigt ist und, sobald Zug auf ihn ausgeübt wird, freigegeben wird.
  3. 3. Minenankertau nach Anspruch i, 'dadurch gekennzeichnet, daß das geschmeidige-Ankertau unmittelbar an dem Minengefäß durch eine Klemmzange befestigt ist und diese Sperrvorrichtung sich erst nach einer gewissen Zeit nach denn Werfen der Mine löst.
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