DE625784C - Verfahren und Vorrichtung zum Reinigen von Teppichen und aehnlichen Geweben mittels Blasluft - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Reinigen von Teppichen und aehnlichen Geweben mittels BlasluftInfo
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-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47L—DOMESTIC WASHING OR CLEANING; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47L5/00—Structural features of suction cleaners
- A47L5/12—Structural features of suction cleaners with power-driven air-pumps or air-compressors, e.g. driven by motor vehicle engine vacuum
- A47L5/14—Structural features of suction cleaners with power-driven air-pumps or air-compressors, e.g. driven by motor vehicle engine vacuum cleaning by blowing-off, also combined with suction cleaning
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Description
- Verfahren und Vorrichtung zum Reinigen von Teppichen und ähnlichen Geweben mittels Blasluft Das Reinigen von Teppichen und ähnlichen Geweben wird vielfach in der Weise vorgenommen, daß der Teppich o. dgl. über eine Stange gelegt und mit Schlagwerkzeugen von beiden Seiten kräftig bearbeitet wird. Dieses Verfahren -ist einerseits gesundheitsschädigend, da der Staub frei in der Luft herumfliegt und gesundheitsschädliche Wirkungen ausüben kann, andererseits auch für den Teppich selbst sehr schädlich, da durch diese immer wieder vorgenommene mechanische Bearbeitung sich das Gewebe des Teppichs lockert und. schließlich auch mit der Zeit die Gewebefasern herausgerissen werden. Man hat ferner Vorrichtungen geschaffen, die den Teppich mittels mechanisch angetriebener Schlaggeräte bearbeiten und gleichzeitig den aus dem Teppich herausgeschlagenen Staub absaugen. In gesundheitlicher Beziehung bedeuten diese Geräte zwar eine Verbesserung, aber es ist bei ihnen immer noch die für die Lebensdauer des Teppichs nachteilige Schlagwirkung vorhanden. Außerdem sind die Anordnung und der Antrieb derartiger Klopfwalzen umständlich und sehr kostspielig, so daß solche Reinigungsgeräte einen -sehr hohen Preis haben.
- Man hat auch vorgeschlagen, den Teppich durch erhitzte Druckluft bzw. überhitzten Dampf abzublasen. Hierbei wird jedoch nur eine verhältnismäßig oberflächliche Reinigung erzielt, da der tiefer in dem Gewebe sitzende Staub von dem Luftstrom nicht miterfaßt wird. Man hat ferner auch den Vorschlag gemacht, Luft durch das zu reinigende Gewebe hindurchzublasen und den hierbei gelösten Staub auf der anderen Seite des Gewebes mittels Saugluft zu entfernen. Derartige Vorrichtungen haben insbesondere den Nachteil, daß ihre Bedienung verhältnismäßig umständlich und schwierig ist, da das zu behandelnde Gewebe, z. B. ein Teppich, über die etwa in Tischhöhe befindliche, mit Saug- oder Blasöffnungen versehene Platte hinweggezogen werden muß, was zum mindesten recht mühevoll ist. Außerdem wird infolge der großen Anzahl der Blas- bzw. Saugluftöffnungen, die auf dem Behandlungstisch vorgesehen sind, der Luftstrom so stark verteilt, daß er nur eine .geringe Reinigungswirkung besitzt. Diese Reinigungswirkung ist auch deshalb sehr gering, weil das zu behandelnde Gewebe hierbei auf der Unterlage ruhig aufliegt und infolgedessen die hinter den Fasern des Gewebes im Windschatten des Luftstromes liegenden Staubteilchen meist auch nur zum Teil miterfaßt werden. Im folgenden wird nun ein Verfahren zum Reinigen von Teppichen und ähnlichen Geweben gezeigt, bei dem diese Nachteile beseitigt sind und das mit einem Staubsauger üblicher Bauart vorgenommen werden kann.
- Erfindungsgemäß wird in der Weise vorgegangen, daß das vorteilhaft als enge Düse ausgebildete Austrittsende einer Blasluftleitung, z. B. eines Staubsaugers, unter dem Teppich o. dgl. hin und her geführt wird, um mittels der dabei erzeugten Schwingungen den Staub @ zu lockern. Es wird bei diesem Verfahren ohne irgendeine Anwendung eines mechanischen Mittels nur mittels eines in zeitweise abwechselnde Schwingungen geratenden Druckluftstromes eineKlopfwirkung erzielt, die den Teppich in keiner Weise beschädigt, vielmehr durch die Lockerung der Gewebefasern eine Auffrischung des Teppichs herbeiführt. Durch .den Luftstrom, der bei der wellenartigen Bewegung es Teppichs durch die jeweils behandelte Stelle des Teppichs von unten nach oben hindurchtritt, wird dann nicht nur der zwischen den Fasern sitzende Staub aufgelockert und herausgetrieben, sondern es werden auch die Gewebefasern wieder -aufgerichtet, so daß ein in solcher Weise behandelter Teppich ein frisches. Aussehen erhält.
- Nach beendigtem Blasv organg oder auch während desselben kann der aus dem. Gewebe herausgetriebene und auf seiner Oberseite lose aufliegende Staub in üblicher Weise von einem Staubsauger abgesaugt werden. Es zeigt sich, .daß Jetzt bei leichtem Absaugen des Gewebes mindestens so viel Staub aufgesaugt wird, als wenn das Gewebe bei gewöhnlichem Absaugen einem stärkeren Saugzug unterworfen worden wäre.
- in manchen Fällen kann es auch zweckmäßig sein, anstatt die Blasdüse zu bewegen, den zu reinigenden Teppich o. dgl. über einer auf dem Boden angeordneten Blasdüse hin und her zu bewegen. Es können dann auch mehrere Blasdüsen z. B. in einer Reihe nebeneinander angeordnet sein, über die der Teppich hin und her bewegt wird. Diese Anordnung zur Ausführung des Verfahrens dürfte sich insbesondere für Reinigungsanstalten u. dgl. eignen. Am Wesen der Erfindung wird hierdurch -jedenfalls nichts geändert.
- Um das Hervorrufen der wellenförmigen Schwingbewegung des Teppichs auch in den schwierigsten Fällen zu sichern, kann es ferner zweckmäßig sein, eine Blasvorrichtung zu verwenden, in deren Luftstrom eine Membran o. dgl. angeordnet ist, die zwangsläufig den austretenden Luftstrom in Schwingungen versetzt. Da der aus dem Teppich austretende Staub, wie'Versuche gezeigt haben, sich immer vor der jeweils zu behandelnden Stelle auf dem Gewebe sammelt und entsprechend der Bewegung der Blasdüse mitwandert, so kann man durch ein geregeltes Hinundherbewegen der Blasdüse den Staub von der Mitte des Teppichs nach dem Rande hinbefördern, von wo er dann bequem abgesaugt werden kann.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Reinigen von Teppichen und ähnlichen Geweben mittels Durchblasen von Luft durch das Gewebe und Absaugen des hierbei aus dem Gewebe entfernten Staubes, dadurch gekennzeichnet, daß das vorteilhaft als enge Düse ausgebildete Austrittsende einer Blasluftleitung, z. B. eines Staubsaugers, unter dem Teppich o. dgl. hin und her geführt wird, um mittels der dabei erzeugten Schwingungen den Staub zu lockern.
- 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der zu reinigende Teppich o. dgl. über einer auf dem Boden -liegenden Blasdü se hin und her bewegt wird.
- 3. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine Blasvorrichtung mit mehreren in geeignetem Abstande voneinander angeordneten Blasdüsen. q.. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in der Blasvorrichtung in an sich bekannter Weise eine die Luft zu Schwingungen anregende Einrichtung, z. B. eine Membran, angeordnet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DES113455D DE625784C (de) | 1934-03-30 | 1934-03-30 | Verfahren und Vorrichtung zum Reinigen von Teppichen und aehnlichen Geweben mittels Blasluft |
Applications Claiming Priority (1)
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| DES113455D DE625784C (de) | 1934-03-30 | 1934-03-30 | Verfahren und Vorrichtung zum Reinigen von Teppichen und aehnlichen Geweben mittels Blasluft |
Publications (1)
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| DE625784C true DE625784C (de) | 1936-02-15 |
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| DES113455D Expired DE625784C (de) | 1934-03-30 | 1934-03-30 | Verfahren und Vorrichtung zum Reinigen von Teppichen und aehnlichen Geweben mittels Blasluft |
Country Status (1)
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| DE (1) | DE625784C (de) |
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1934
- 1934-03-30 DE DES113455D patent/DE625784C/de not_active Expired
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