DE623640C - - Google Patents
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23B—TURNING; BORING
- B23B27/00—Tools for turning or boring machines; Tools of a similar kind in general; Accessories therefor
- B23B27/14—Cutting tools of which the bits or tips or cutting inserts are of special material
- B23B27/18—Cutting tools of which the bits or tips or cutting inserts are of special material with cutting bits or tips or cutting inserts rigidly mounted, e.g. by brazing
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23K—SOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
- B23K31/00—Processes relevant to this subclass, specially adapted for particular articles or purposes, but not covered by any single one of main groups B23K1/00 - B23K28/00
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- B23K31/025—Connecting cutting edges or the like to tools; Attaching reinforcements to workpieces, e.g. wear-resisting zones to tableware
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- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
Die Erfindung betrifft ein Schneidwerkzeug, insbesondere einen Drehstahl, mit in
einer nischenförrmgen Aussparung eines Schaftes aus unedlem Metall, beispielsweise
gewöhnlichem Stahl, eingesetztem Schneidkörper aus Hartmetall oder einer Hartmetalllegierung
und mit einer zwischen dem Werkzeugschaft und dem Schneidkörper eingelöteten Zwischenschicht aus zähem Metall, die
etwa die gleiche Wärmeaus dehnung wie der Schneidkörper besitzt. Bei einem solchen
Schneidwerkzeug ist erfindungsgemäß die Zwischenschicht durch einen starkwandigen,
mechanische Beanspruchungen und Wärme-Spannungen von dem eingelöteten Schneidkörper
fernhaltenden Trog gebildet, welcher den Schneidkörper allseitig vom Werkzeugschaft
trennt.
Man hat schon vorgeschlagen, einen aus Wolfram- oder Molybdäncarbid bestehenden
Schneidkörper vermittels Kupfers mit einem Werkzeugschaft aus Stahl oder Eisen zu verlöten
und in der Verbindungsstelle ein dünnes Blatt aus Molybdän, Nickel-Eisen oder Chromnickel einzufügen, um die Bildung von
feinen Rissen infolge von Wärmespannungen in dem Schneidkörper zu verhüten. Diese Art
der Verlötung von Schneidkörper und Schaft gestattet jedoch nicht mittels der eingelöteten
Zwischenschicht mechanische Beanspruchung gen aufzunehmen. Es ist auch bereits bekannt,
einen Schneidkörper in einer Aussparung des Schaftes unmittelbar mit diesem zu verlöten oder zu verschweißen. Dieses
Verfahren ist bei Schneidkörpern aus harten, schwer schmelzbaren Metallen oder Metalllegierungen
nicht anwendbar, weil der Unterschied der Wärmeausdehnungszahlen des Schaftbaustoffes und des Schneidkörpers
Spannungen hervorruft, welche Rissebildung in dem Schneidkörper zufolge haben. Auch
sind Schneidwerkzeuge beim Arbeiten einer starken Erhitzung infolge der Reibung zwischen
dem Schneidkörper und dem abgetrennten Span ausgesetzt, wodurch die Löt- oder
Schweißverbindung zwischen Schneidkörper und Schaft weich wird und sehr oft schmilzt.
Das weich gewordene Verbindungsmittel fließt dann zwischen Schneidkörper und Schaft aus
oder wird hinausgepreßt und fließt nach:, beendetem Gebrauch des Werkzeuges nicht
mehr zurück, so daß'sich hohle Stellen zwischem dem Schaft und dem Schneidkörper
bilden. Das ausgetretene Verbindungsmittel wird entfernt, wenn das Werkzeug geschliffen
wird, und die in der Verbindungsschicht
entstandenen Löcher schwächen den Zusammenhalt von Schaft und Schneidkörper. Auch
können sie Biegungsspannungen in dem Schneidkörper unter der Einwirkung des Druckes hervorrufen, der durch das Werkstück
auf die Schneide ausgeübt wird. Diese verschiedenen Einflüsse, die öfters gleichzeitig
auftreten, können dazu führen, daß bei der Benutzung des Werkzeuges .die Verbindung
des Schneidkörpers mit .dem Schaft sich löst oder der Schneidkörper selbst auseinanderbricht,
besonders wenn er aus einer Legierung eines schwer schmelzenden Metalles, wie Tantal, Wolfram oder Niob beiS
steht.
Alle diese Nachteile werden nach der Erfindung in einfacher Weise dadurch vermieden,
daß die Zwischenschicht zwischen Schneidkörper und Schaft als starkwandiger
ao Trog ausgeführt ist. Dieser Trog bewahrt den eingelöteten Schneidkörper vor ungünstigen
mechanischen Einwirkungen und schädlichen Wärmespannungen, indem er ihn nicht nur an allen Seiten von dem Werkzeugschaft
as trennt, sondern gleichzeitig auch wirksam gegen die Spannungen schützt, welche beim
Gebrauch des Werkzeuges oder während des Lötverfahrens auftreten. Das Schneidwerkzeug
nach der Erfindung eignet sich daher auch für schwere Arbeit und zeichnet sich durch große Dauerhaftigkeit aus.
,Der Trog kann zweckmäßig aus drei zueinander rechtwinkligen Wänden bestehen und
in eine entsprechende winklige Aussparung des Werkzeugschaftes eingesetzt und eingelötet
sein. Statt dessen kann er auch aus nur zwei zueinander rechtwinkligen Wänden gebildet
sein. Der Schneidkörper ist zweckmäßig aus einer Legierung eines schwer schmelzbaren Metalles eines Metalloides und
eines Hilfsmetalles und der Trog vorteilhafterweise aus Molybdän hergestellt. Zur
Herstellung des ganzen Schneidwerkzeuges wird erfindungsgemäß vorzugsweise so verfahren,
daß zunächst der Schneidkörper ;nit dem Trog verlötet oder verschweißt und darauf
der Trog und gegebenenfalls der Schneidkörper an dem Schaft befestigt wird.
Die Zeichnung veranschaulicht beispielsweise zwei Ausführungsformen des Schneidwerkzeuges
nach der Erfindung.
Fig. ι zeigt in schaubildlicher Darstellung gesondert die drei Bestandteile des Werkzeuges,
nämlich Schneidkörperj Trog und Schaft. »
Fig. 2 läßt eine abweichende Form des Troges erkennen.
Fig. 3 gibt die Vereinigung von Trog und
Schneidkörper wieder.
Fig. 4 ist eine Seitenansicht des mit dem Trog der Fig. 3 versehenen Werkzeuges und
Fig. 5 eine Seitenansicht des den Trog nach Fig. 2 enthaltenden Werkzeuges, während
Fig. 6 ein Querschnitt nach der Ebene 6-6 der Fig. 4 ist. ^
Gemäß Fig. 1 besteht das Schneidwerkzeug aus dem Schneidkörper 12, dem Schaft 13 und
dem trogförmigen Zwischenstück 11. Der Trog 11 wird als Träger des Schneidkörpers
12 in die Aussparung 14 des Schaftes 13 so
eingesetzt, daß er den Schneidkörper 12 vom Sitz im Schaft 13 trennt. Der Trog 11 kann
aus irgendeinem geeigneten Metall bestehen; zweckmäßig wird hierfür ein verhältnismäßig
hartes und zähes Metall mit einer niedrigen Ausdehnungszahl bzw. mit einer Ausdehnungszahl,
die jener des Schneidkörpers 12 ungefähr gleich ist, z. B. Molybdän, Wolfram
oder ein sonstiges schwer schmelzendes Metall verwendet. Der "Schneidkörper wird
bei einem für Metallbearbeitung dienenden Schneidwerkzeug in der ,Regel aus einer Legierung
eines oder mehrerer schwer schmelzender Metalle hergestellt. Die Erfindung ist aber nicht auf Schneidkörper dieser Art beschränkt,
wenn auch eine ihrer bevorzugten Ausführungsformen einen Schneidkörper aus
einer Legierung eines schwer schmelzenden Metalles, eines Metalloides und eines Hilfsmetalles
vorsieht.
Der Umstand, daß der Trog111 diie gleiche
Wärmeausdehnung aufweist wie der Schneidkörper 12, bietet die Möglichkeit,, den Schneidkörper
am Trog zu befestigen, ohne daß Risse oder Sprünge auftreten.. Die Befestigung
kann in irgendeiner geeigneten Weise erfolgen, z. B. vermittels Kupferlotes, oder
Schneidkörper und Trog können mit einer Schicht eines- geeigneten Metalles oder einer
geeigneten Legierung überzogen und dann durch das Überzugmetall verschweißt oder
auch nach Aufbringen der Überzugschicht miteinander verlötet wrerden.
Der Werkstoff für das Verschweißen oder Hart- oder Weichlöten kann ein reines Metall
oder eine Legierung mit niedrigem Schmelzpunkt sein, z.-B. Zink oder eine Zinklegierung,
weil ein so hergestellter Werkzeugteil eine sehr geringe Wärmeleitfähigkeit aufweist
und deshalb einen Schutz gegen das Ausschmelzen des Verbindungsmetalles gewährt.
Der Schneidkörper kann statt der in Fig. ι veranschaulichten Gestalt auch eine
andere Formgebung aufweisen. Der Trog kann die Winkelform nach Fig. 2 mit den
beiden Wänden 15 und 16 haben; zweckmäßig sind aber, wie Fig. 3 zeigt, die beiden Wände
durch eine Rippe oder Wand 17 miteinander verbunden, und der Schneidkörper 12 wird so
eingesetzt, daß sich .auf allen drei Seiten, wo er anliegt, nur eine schmale Fuge 18 ergibt.
Die Aussparung 14 am Schaft 13 kann in
üblicher Weise dadurch gebildet sein, daß der Schaft einfach auf einer seiner Flächen abgesetzt
ist.' Zweckmäßig erhält diese Aussparung, wie Fig. 1 erkennen läßt, eine solche
Form, daß sie eine Bodenfläche 19 zum Abstützen des Troges 11 und eine senkrechte
Seitenwand 21, welche der Wand 15 des Troges !entspricht, sowie ferner eine Stirnwand
22 aufweist, welche der Wand 17 des Troges entspricht. Der Trog 11 kann in der
Aussparung 14 des Schaftes 13 in derselben Weise befestigt werden, wie dies für die Befestigung
des Schneidkörpers 12 am Trog 11 beschrieben worden ist. Vorteilhaft ist es,
den mit dem Schneidkörper vereinigten Trog in der Aussparung 14 an den drei Flächen
19, 21 und 22 mit einem geeigneten Silberlot von niedrigem Schmelzpunkt zu verlöten,
z. B. einem Lot, welches ungefähr 60 % Silber, 25 °/0 Kupfer und 15 % Zink enthält.
Wenn ein Trog nach Fig. 2 verwendet wird,
so entsteht bei dieser Art der Befestigung, wie in Fig. 5 dargestellt ist, eine dünne
Schicht 23 des Lötmittels zwischen dem mit den Enden der Wände 15, 16 gleich verlaufenden
Ende des Schneidkörpers und der Stirnwand 22 der Ausnehmung und weiterhin eine Schicht 24 zwischen den Wänden 15
und 16 des Troges und den entsprechenden Seiten der Aussparung 14, so daß der
Schneidkörper samt dem Trog verläßlich im Werkzeugschaft festgehalten wird. Wird ein
Trog nach Fig. 3 verwendet, so ergibt sich, wie Fig. 4 und 6 zeigen, eine Lotschicht zwischen
den inneren Flächen der Trogwände 15, 16, 17 und dem Schneidkörper und je eine
Lotschicht zwischen den äußeren Flächen dieser Wände und den entsprechenden
Flächen der Aussparung im Schaft 13.
Infolge dieser Art der Befestigung nimmt der Trog 11 aus Molybdän die Spannungen
auf, welche durch die Ausdehnung und das Zusammenziehen infolge der Wärmeschwan-
+5 kungen des arbeitenden Werkzeugteils auftreten, so daß Risse und Sprünge in diesem
vermieden werden. Um die erwähnten Spannungen auf einen Kleinstwert zu bringen, ist
es aber immerhin zweckmäßig, den Körper des Werkzeuges aus einem Metall oder einer
Legierung herzustellen, welche eine niedrige Ausdehnungszahl aufweist, ζ. Β. Meißelstahl.
Sollte die Schicht des Lötmittels zwischen Trog und Schaftaussparung während der Befestigung
des Troges am Werkzeugkörper oder während des Arbeitens des Werkzeuges
infolge der Avechselnden Erhitzung und Abkühlung teilweise reißen, so wirkt der Trog
als Verstärkung des Schneidkörpers und verhindert Biegungsbeanspruchungen, die auf
den Schneidkörper allein einwirken. Ein derart befestigter Schneidkörper bricht nicht
weg und löst sich auch nicht vom Werkzeugschaft los.
Die Erfindung umfaßt nicht nur die dargestellten und beschriebenen Ausführungsformen, sondern kann im einzelnen auch in
einer davon abweichenden Bauart verwirklicht werden.
Claims (5)
1. Schneidwerkzeug, insbesondere Drehstahl, mit in einer nischenförmigen Aussparung
eines Schaftes aus unedlem Metall, beispielsweise gewöhnlichem Stahl, eingesetztem Schneidkörper aus Hartmetall
oder einer Hartmetallegierung, wobei zwischen dem Schneidkörper und dem Werkzeugschaft eine Zwischenschicht aus
zähem Metall eingelötet ist, die etwa die gleiche Wärmeaus dehnung wie der Schneidkörper besitzt, dadurch gekennzeichnet,
daß diese Zwischenschicht einen starkwandigen, mechanische Beanspruchungen und Wärmespannungen von dem
eingelöteten Schneidkörper (12) fernhaltenden Trog (11) bildet, welcher den
Schneidkörper (12) allseitig vom Werkzeugschaft (13) trennt.
2. Schneidwerkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Trog drei
zueinander rechtwinklige Wände (15, 16,
17) besitzt, die in einer entsprechenden Aussparung (14) des Werkzeugschaftes
(13) eingelötet sind.
3. Schneidwerkzeug nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß unter
Fortfall einer Tragwand die Zwischenschicht nur aus zwei zueinander rechtwinkligen
Wänden (15, 16) besteht.
4. Schneidwerkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schneidkörper
(12) aus einer Legierung eines schwer schmelzbaren Metalles, eines
Metalloides und eines Hilfsmetalles und
der Trog (11) aus Molybdän besteht.
5. Verfahren zur Herstellung von Werkzeugen nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß zunächst der Schneidkörper (12) mit dem Trog (11) verlötet
oder verschweißt und darauf der Trog (11) und gegebenenfalls der Schneidkörper
(12) an dem Werkzeugschaft (13) befestigt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE623640T |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE623640C true DE623640C (de) |
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| DE (1) | DE623640C (de) |
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Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE750530C (de) * | 1940-01-17 | 1945-01-16 | Schneidwerkzeug mit Hartmetallschneide | |
| DE828786C (de) * | 1950-09-05 | 1952-01-21 | Alfred Acker | Schneidstahl zum Drehen, Hobeln, Bohren o. dgl. |
| DE870638C (de) * | 1941-05-07 | 1953-03-16 | Deutsche Edelstahlwerke Ag | Werkzeug mit eingesetzter Schneide und Verfahren zu seiner Herstellung |
| EP0133716A1 (de) * | 1983-08-04 | 1985-03-06 | D.Drukker & Zn. N.V. | Diamantwerkzeug |
| EP0695596A1 (de) * | 1994-07-06 | 1996-02-07 | Sumitomo Electric Industries, Ltd. | Drehendes Schneidwerkzeug und dessen Herstellungsmethode |
Families Citing this family (1)
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| EP0175555A3 (de) * | 1984-09-14 | 1987-02-04 | Marinus Goulooze | Hydraulische Spannvorrichtung |
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- DE DENDAT623640D patent/DE623640C/de active Active
- NL NL33095D patent/NL33095C/xx active
Cited By (6)
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| US5807032A (en) * | 1994-07-06 | 1998-09-15 | Sumitomo Electric Industries, Ltd. | Rotary cutting tool and method of manufacturing the same |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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