DE620388C - Verfahren zur Durchfuehrung von Adsorptionen - Google Patents

Verfahren zur Durchfuehrung von Adsorptionen

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DE620388C
DE620388C DEC44461D DEC0044461D DE620388C DE 620388 C DE620388 C DE 620388C DE C44461 D DEC44461 D DE C44461D DE C0044461 D DEC0044461 D DE C0044461D DE 620388 C DE620388 C DE 620388C
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    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D53/00Separation of gases or vapours; Recovering vapours of volatile solvents from gases; Chemical or biological purification of waste gases, e.g. engine exhaust gases, smoke, fumes, flue gases, aerosols
    • B01D53/02Separation of gases or vapours; Recovering vapours of volatile solvents from gases; Chemical or biological purification of waste gases, e.g. engine exhaust gases, smoke, fumes, flue gases, aerosols by adsorption, e.g. preparative gas chromatography
    • B01D53/04Separation of gases or vapours; Recovering vapours of volatile solvents from gases; Chemical or biological purification of waste gases, e.g. engine exhaust gases, smoke, fumes, flue gases, aerosols by adsorption, e.g. preparative gas chromatography with stationary adsorbents
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
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    • B01D2253/10Inorganic adsorbents
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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Description

  • Verfahren zur Durchführung von Adsorptionen Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Durchfülrung von Adsorptionen mit Hilfe von mit geeigneten Adsorptionsmitteln, z. B. aktiver Kohle, beschickten Adsorbern, welches ein ununterbrochenes Arbeiten, eine besonders wirtschaftliche Ausnutzung des Adsorptionsmittels und eine Vereinfachung der erforderlichen Anlagen ermöglicht.
  • Bei Adsorptionsverfahren geht man im allgemeinen derart vor, daß man bei Anwendung mehrerer Adsorptionsräume beladene Adsorber gegen die Zuführung der zu verarbeitenden Medien verschließt und die adsorbierten Stoffe-denselben, vorzugsweise durch Verdampfung 0. dgl., entzieht, worauf man die- derartig von ihrer Beladung befreite Adsorptionsmasse einer Trocknung und gegebenenfalls auch einer Kühlung mittels eines von zu adsorbierenden Stoffen freien Gasstromes untenvirft, um sie sodann wieder der Einwirkung der zu adsorbierenden Stoffe auszusetzen.
  • Es wurde nun gefunden, daß man den Adsorptionsprozeß in erheblichem Maße vereinfachen kann, wenn man die Trocknung bzw.
  • Kühlung der Adsorptionsmittel in- geeigneter Weise mit dem Adsorptionsgang verbindet.
  • Nach der Erfindung wird dieses dadurch erreicht, daß man von einer größeren Anzahl von Adsorbern, z. B. zwei oder mehr, den in Beladung befindlichen Adsorber überbelädt und d die noch adsorbierbare Stoffe (nachstehend kurz Lösemittel genannt) enthaltenden Abgase dieses Adsorbers von Beginn der Überbeladung an, d. h. also mit eintretendem Durchbruch, zur Trocknung bzw. Kühlung in den in der Zwischenzeit regenerierten Adsorber einleitet, wobei neben der beabsichtigten Trocknung und Kühlung gleichzeitig die Adsorption des oder der in dem übergehenden Gasstrom befindlichen Lösemittel erfolgt.
  • Nach Erreichung einer gewissen Überbeladung wird der Adsorber, dessen Abgas mit erfolgtem Durchbruch zum Zwecke weiterer Adsorption in die zu trocknenden und kühlenden Adsorptionsmassen eingeleitet wurde und der nachfolgend stets mit Voradsorber bezeichnet werden soll, abgeschaltet, ausgedämpft und hierauf seinerseits wieder einem Voradsorber nachgeschaltet.
  • Um das Wesen der Erfindung also nochmals darzutun, besteht das Verfahren nach der Erfindung darin, daß das lösemittelhaltige Abgas eines überbeladenen Adsorbers von dem Moment seines Durchbruchs an in zu trocknende bzw. zu kühlende Adsorber eingeleitet wird, um auf diese Weise die bei dem bisherigen Verfahren üblicherweise im oberein teil der Adsorber sich einstellende Zone von Minderbeladung in die zu kühlenden bzw. zu trocknenden Adsorber zu verlegen. Das Verfahren kann somit nicht verglichen werden mit solchen Verfahren, bei denen ebenfalls mehrere Adsorber hintereinandergeschaltet werden, denn bei diesen bekannten Verfahren werden mehrere bei adungsbereite Adsorber verwendet, d. h. also Adsorber, bei denen die Trocknung und Kühlung bereits vorgenommen wurde. Die Erfindung unterscheidet sich von diesen bekannten Arbeitsweisen dadurch, daß als Nachadsorber solche verwendet werden, bei denen eine Trocknung und Kühlung noch nicht vorgenommen wurde. Durch die Erfindung wird also der Arbeitsgang des Trocknens bzw. des Kühlens gespart, da diese Arbeitsgänge zugleich mit der Nachadsorption vonstatten gehen. Die natürliche Folge einer derartigen Arbeitsweise ist eine wesentlich erhöhte Ausnutzung der Adsorptionsmasse. Bei gleicher Nermleistung einer Anlage läßt sich bei einer Arbeitsweise gemäß der Erfindung gegenüber den bisher geübten Arbeitsmethoden die Wirtschaftlichkeit bedeutsam erhöhen.
  • In Abänderung des Verfahrens kann man gegebenenfalls, z. B. zur Beschleunigung der Einordnung des ausgedämpften Adsorbers in den Betriebsgang, die den Voradsorber verlassenden Gase oder Dämpfe durch eineKühl-oder Erhitzungsvorrichtung bekannter Art leiten.
  • Das Verfahren nach der Erfindung ist an Hand der Zeichnung beispielsweise erläutert.
  • Abb. r zeigt eine Anordnung von zwei einan, der nachgeschalteten Adsorbern, Abb. 2 eine aus drei Adsorptionsgefäßen bestehende Anlage. In der Zeichnung sind mit A, B und C die Adsorber, mit D und E Kühl- bzw.
  • Erhitzungsvorrichtungen bezeichnet. Die von CL in Pfeilrichtung kommenden Gase treten durch Ventil b bei geschlossenen Ventilen c und I in den Adsorber A ein. Die Gase werden beim Durchgang durch den -Adsorber A von den adsorbierten Stoffen befreit und treten durch Ventil d in gereinigtem Zustand wieder aus. Dieser Vorgang dauert so lange, bis hinter Ventil 1 der Durchbruch auftritt. Mit diesem Moment wird Ventil'd geschlossen und Ventil e geöffnet. Die Gase treten von nun an lösemittelhaltig aus dem Adsorber aus und werden über die Ventile e, f, g@ und h in Richtung der eingezeichneten Pfeile von unten in den Adsorber B eingeleitet.
  • Im Moment des Durchbruchs. der Lösemittel in AdsorberA hat der Adsorber B seine Spülung beendet. Die von A kommenden lösemittelhaltigen Gase treffen also auf die soeben regenerierten Adsorptionsmittel im Alsorber B und geben an diese ihren Lösemitteigehalt ab, wobei sie gleichzeitig die Trocknung bzw. Kühlung der Adsorptionsmittel bewirken.
  • Bei Erreichung einer gewissen tSberbeladung des Adsorbers A wird dieser abgeschaltet und regeneriert, während sich der eigentliche Adsorptionsprozeß von diesem Au, den blick an lediglich an dem Adsorptionsmittel, das sich im Adsorber B befindet, vollzieht.
  • Die Gase werden in diesem Moment, also von a aus unter Schließung des Ventils b über das Ventil I nur noch in den Adsorber B geleitet und treten lösemittelfrei an dem Ventil k aus dem Adsorber B aus. Während sich nun der Adsorber B in der Beladung befindet, wird das Adsorptionsmittel im Adsorber A regeneriert. Nach erfolgter Regeneration und mit erfolgtem Durchbruch des Lösemittels im Adsorber B erfolgt die Schaltung der Adsorber umgekehrt als vorher, d. h. also in der Weise, daß nunmehr das lösemittelhaltige Abgas des Adsorbers B durch den Adsorber A zu dessen Trocknung bzw. Kühlung verwendet wird.
  • In manchen Fällen können die einzelnen Perioden nicht scharf aufeinander eingestellt werden. Für diese Fälle sind Vorrichtungen D bzw. E E vorgesehen, die eine Aufhitzung bzw. Abkühlung der Gase gestatten.
  • Eine weitere Elastizität kann man dem Verfahren noch dadurch geben, daß man statt zweier Adsorber drei oder mehrere Adsorber in der vorbeschriebenen Weise nebeneinander arbeiten läßt. Man kann in diesem Fall gegebenenfalls die Abgasströme noch teilen und statt sie in einen Adsorber in zwei oder mehrere naci7rnresca?teteÄdsorber einleiten. In der gleichen Weise wie oben beschrieben kann man natürlich auch Gruppenvon Adsorbern im Sinne der Erfindung zusammenarbeiten lassen.

Claims (3)

  1. P A T E N T A N S P R Ü C H E : 1. Verfahren zur Durchführung von Adsorptionen unter Verwendung mehrerer einsei- oder gruppenweise hilatereinandergeschalteter Adsorber, nach dem die Adsorber beladen, mit Wasserdampf gespült, getrocknet bzw. gekühlt und wieder beladen werden, dadurch gekennzeichnet, daß man von zwei oder mehr Adsorbern den oder die in Beladung befindlichen Adsorber (Voradsorber) überbeiädt und die noch adsorbierbare Stoffe enthaltenden Abgase von Beginn der üherbeladung an, d. h. mit eintretendem Durchbruch, in regenerierte, aber noch nicht gekühlte und getrocknete Adsorber einleitet.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die den oder die Voradsorber verlassenden Gase vor Weiterleitung in den oder die Nachadsorber einer thermischen Zwischenbehandlung, z. B.
    Kühlung, unterworfen werden.
  3. 3. Verfahren nach AnspruchI und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Regelung der Gasströmungsgeschwindigkeiten die die jeweils vorgeschalteten Adsorber verlassenden Ströme in regelbarem Verhältnis mehreren nachgeschalteten Adsorbern, beispielsweise aus einem Voradsorber je zwei Nachadsorbern, zugeleitet werden.
DEC44461D 1931-02-28 1931-02-28 Verfahren zur Durchfuehrung von Adsorptionen Expired DE620388C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2921560A1 (de) * 1979-05-28 1980-12-04 Kernforschungsz Karlsruhe Verfahren und vorrichtung zum entfernen bzw. desorbieren von in sorptionsmaterialien adsorbierten bestandteilen gasfoermiger medien
FR2520250A1 (fr) * 1982-01-26 1983-07-29 Taiyo Sanso Co Ltd Procede et appareil pour la purification d'un gaz ou son extraction a partir d'un melange le renfermant

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2921560A1 (de) * 1979-05-28 1980-12-04 Kernforschungsz Karlsruhe Verfahren und vorrichtung zum entfernen bzw. desorbieren von in sorptionsmaterialien adsorbierten bestandteilen gasfoermiger medien
FR2520250A1 (fr) * 1982-01-26 1983-07-29 Taiyo Sanso Co Ltd Procede et appareil pour la purification d'un gaz ou son extraction a partir d'un melange le renfermant

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