DE620359C - Elektromagnetischer Tonaufzeichner oder Tonabnehmer - Google Patents

Elektromagnetischer Tonaufzeichner oder Tonabnehmer

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DE620359C
DE620359C DEE43471D DEE0043471D DE620359C DE 620359 C DE620359 C DE 620359C DE E43471 D DEE43471 D DE E43471D DE E0043471 D DEE0043471 D DE E0043471D DE 620359 C DE620359 C DE 620359C
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DE
Germany
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armature
membrane
shaped
anchor
pickup
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DEE43471D
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04RLOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; ELECTRIC HEARING AIDS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
    • H04R11/00Transducers of moving-armature or moving-core type
    • H04R11/08Gramophone pick-ups using a stylus; Recorders using a stylus

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Reciprocating, Oscillating Or Vibrating Motors (AREA)
  • Moving Of Heads (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf einen elektromagnetischen Tonaufzeichner oder Tonabnehmer mit einem innerhalb eines gabelförmigen, die Sprechspulen tragenden Polstückes schwingenden Anker und will eine verbesserte Anordnung schaffen.
Gegenüber bekannten Geräten dieser Art soll bei möglichst günstigem Kraftflußverlauf eine gedrängte Anordnung sämtlicher Einzelteile erreicht wenden.
Ermöglicht wird dies gemäß der Erfindung dadurch, daß das gabelförmige Polstück an zwei gleichnamige Pole zweier sich gegenüberliegender Magnete angeschlossen ist, deren andere Pole an die beiderseits der Schwingungsebene liegenden Seitenflächen des sich an die V~förmig aufeinander zulaufenden Polflächen anschmiegenden Ankerendes herangeführt wird. Der Kraftfluß tritt also beispielsweise an den V-Flächen des Ankers ein, um an den diese einschließenden Seitenflächen wieder auszutreten, so daß der Kraftlinienweg im Anker so kurz wie möglich ist.
Das Gehäuse der Einrichtung, das eine Dämpfungsflüssigkeit enthält, kann durch eine V-förmige Membran abgeschlossen sein. Die Kante dieser Membran überragt das Gehäuse und dient zur Lagerung des Ankers, der durch die Membran hindurch mit einem Nadelarm verbunden ist, dessen Achse in einer Ebene liegt, die die Drehachse des Ankers enthält und nahezu parallel zu der Schrägfläche der Membran verläuft, die dem Nadelhalter abgekehrt ist. Mit Hilfe einer solchen Anordnung erhält man eine im wesentlichen vertikale Bewegung der Nadelspitze.
Ein Ausführungsibeispiel des Erfindungsgegenstandes ist zeichnerisch dargestellt.
Fig. ι zeigt ein Schaubild des gesamten Gerätes bei abgenommenem Deckel.
Fig. 2 zeigt ebenfalls ein Schaubild des Gerätes mit Teilschnitten.
Fig. 3 ist ein Schnitt nach der Linie 3-3 in Fig. 4 und
Fig. 4 ein Schnitt nach der Linie 4-4 in
Fig. 3·
Der Hauptrahmen 11 besitzt einen kurzen, röhrenförmigen Ansatz 12, der auf seiner unteren Seite derart zugeschnitten ist, daß er als Sitz für die V-förmige Membran 13 dienen kann. Das obere Ende dieses Ansatzes ist mit Gewinde versehen, um den Klemmring 14 aufzunehmen, der das Gehäuse 15 festhält. Die aufrechtstehenden Teile 16 und 17, die mit dem Rahmen aus einem Stück hergestellt sind, halten das lamellierte Polstück 18 in der Mitte des Gehäuses fest. 19 bezeichnet einen
breiten Schlitz, durch den die beiden Magnete 2O, 2i nach unten ragen. Die unteren Teile der Magnete stehen mit den Teilen 22, 23 in Berührung, in die der Fluß eintritt. Der Anker 24 ist von einer Leiste 25 gehalten, die in eine Nut 26 des Ankers sowie in entsprechende Nuten der Teile 22 und 23 eingreift und außerdem in einer am Scheitel der Membran 13 gebildeten Nut liegt, in der sie fest mit der Membran verbunden ist. Die Schwenkbewegung des Ankers wird dadurch ermöglicht, daß sich die Leiste 25 zwischen dem Anker und den Teilen 22 und 23 verdrehen kann. Die Steifheit des Systems wird mehr durch die Leiste 25 als durch die Membran erzeugt. Die Teile 22 und 23 sind auf der Innenseite des Rahmens 11 bei 37 und 38 in zweckmäßiger Weise befestigt (Fig. 4). Der Anker besteht aus zwei oder mehreren Lamellen, die von einer Nie'te 27 zusammengehalten werden und sich nach oben verjüngen, damit bei möglichst geringer Ankermasse ein günstiger Übergang zu den Polflächen· 28 und 29 des Polstückes 18 erzielt wird. Das untere Ende des Ankers (Fig. 3) weist eine seitliche Verlängerung 30 auf, die die Innenseite der Membran-13 berührt und mittels Schrauben 32 mit dem Nadelarm 33 verbunden ist. Die Schrauben 32 sind in Löcher 31 im Teil 30 eingeschraubt. Der Nadelarm besteht aus einem verjüngten Teil 34 und einer Verlängerung 35, die sehr steif ist, aber ein geringes Gewicht besitzt. Der verjüngte Teil 34 des Nadelarmes steht mit der Außenseite der Membran 13 in Berührung, und der Arm bildet eine durch; die Membran nach außen geführte Verlängerung des Ankers. Die Membran ist derart befestigt, daß die vom Gehäuse aufgenommene Dämpfungsflüssigkeit nicht abfließen kann. Die _Verlängerung· 35 kann beispielsweise aus einem verjüngten, runden rohrförmigen Körper oder, wie in den Figuren- gezeigt ist, aus einem Hohlkörper von viereckigem Querschnitt bestehen. Der Anker muß eine geringe Masse und eine so hohe Steifheit besitzen, daß die Schwingungen des Ankers verzerrungslos an das Schneidewerkzeug bzw. an die Abtastnadel 36 übertragen werden."
Als Aufzeichner wird das Gerät derart auf einem Tragarm angeordnet, daß die untere Seite des Teiles· 35 im wesentlichen parallel zur Oberfläche der zu beschreibenden Schallplatte verläuft. Wenn die Aufzeiehnungsvorrichtung in dieser Weise angeordnet ist, erhält die Nadelspitze eine im wesentlichen zur Plattenoberfläche senkrechte Bewegung und erzeugt Berg- und Talaufzeichnungen. Würde an Stelle einer Membran von V-förmigem Querschnitt eine flache Membran üblicher Art benutzt, so müßte auch ein L-förmiger Tonarm benutzt werden, damit der erforderliche Spielraum zwischen Membran und Aufzeichnungsplatte entsteht. In diesem Fall liegt die Achse des Nadelarmes nicht in der die Ankerachse enthaltenden Ebene, so daß die Bewegung der Nadelspitze nicht mehr nahezu senkrecht zur Schallplattenfläche erfolgen kann.
Die Spulen 46 und 47, durch die der Sprechstrom fließt, werden durch Klemmen 39, 40 an den äußeren Stromkreis angeschlossen. Die Spulen erzeugen bei der Aufzeichnung in der Polfläche 18 einen veränderlichen Fluß, dessen Weg in Fig. 3 durch die gestrichelte Linie 41 angedeutet ist. Die beiden Magnete 20, 21 leiten ihren Fluß über die Teile 22 und 23' von beiden Seiten in den Anker hinein. Der Weg des Magnetflusses ist in Fig. 4 durch die gestrichelten Linien 44 und 45 angedeutet. Die Teile, durch die der Fluß in den Anker hineingelangt, sind nur so weit von dem Anker entfernt, daß dieser frei zwischen ihnen schwingen" kann. Da die Schwingungsebene parallel zu den Polflächen de'r Teile 22 und 23 ist, bleibt die Reluktanz der Zwischenräume zwischen dem Anker und diesen Teilen im wesentlichen konstant.
Wenn der Anker in der Mitte zwischen den Polflächen'28 und 29 liegt, wird der stetige Fluß vom Anker zum Polstück 18 sich gleichmäßig über die Zwischenräume 42 und 43 verteilen, so daß der Anker nicht auegeschwenkt wird. Wenn aber die Spulen 46 und 47 erregt werden, so erzeugt der wechselnde Fluß Ungleichmäßigkeiten in den auf den Anker ausgeübten Magnetkräften, so daß der Anker in Übereinstimmung mit den Stromschwankungen in den Spulen schwingt. Fließt beispielsweise in einem gegebenen Augenblick der von dem Strom in den Spulen 46 und 47 herrührende Fluß im Uhrzeigersinn in der Kreislinie 41, so nimmt der gesamte Fluß im Zwischenraum 43 ab und im Zwischenraum! 42 zu, so daß der Anker sich in Richtung gegen die Polfläche 28 bewegt und die Nadel 36 tiefer in die Schallplatte hineindringt. Wenn der Strom in den Spulen .46 und 47 in der entgegengesetzten: Richtung fließt und der Sprechfluß deshalb gegen den Uhrzeigersinn gerichtet ist, nimmt der Fluß im Zwischenraum 43 zu und ■ im Zwischenraum 42 ab. Der Anker bewegt sich deshalb in Richtung gegen das Polstück 29, und die Nadel wird gehoben, so daß ein Schnitt von geringerer Tiefe hergestellt wird.
Die Steifheit der Leiste 25 muß derart bemessen sein, daß die Rückstellkraft genügend groß ist, um das Anhaften des Ankers an den Polflächen zu verhindern. Bei der Bemessung der Steifheit muß aber zugleich berücksichtigt werden, daß der Wirkungsgrad nicht zu stark
verringert wird. Die Dämpfungsflüssigkeit, die das Gehäuse zum Teil füllt, wind .durch die Schwingungen des Ankers in den Zwischenräumen 42 und 43 bewegt. Auf diese Weise werden unerwünschte Resonanzwirkungen beseitigt, und man erhält eine flache Frequenzlinie für den erwünschten Bereich.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    i. Elektromagnetischer Tonauf zeichner oder Tonabnehmer mit einem innerhalb eines gabelförmigen, die Sprecbspulen tragenden Polstückes schwingenden Anker, dadurch gekennzeichnet, daß das gabelförmige Polstück (18) an zwei gleichnamige Pole zweier sich gegenüberliegender Magnete (20, 21) angeschlossen ist, deren andere Pole an die beiderseits der Schwingungsebene liegenden Seitenflächen des sich an die V-förmig aufeinander zulaufenden Polflächen (28, 29) anschmiegenden Ankerendes herangeführt sind.
  2. 2. Elektromagnetischer Tonaufzeichner oder Tonabnehmer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das eine Dämpfungsflüssigkeit enthaltende Gehäuse (15) durch eine V-förmige Membran (13) abgeschlossen ist, deren das Gehäuse (15) überragende Kante zur Lagerung des Ankers dient, und daß der Anker durch die Membran hindurch mit einem Nadelarm (33) in Verbindung steht, dessen Achse ■ in einer Ebene liegt, die die Drehachse des Ankers enthält und nahezu parallel zu der dem Nadelhalter (33) abgekehrten Schrägfläche der Membran verläuft.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DEE43471D 1931-12-17 1932-11-06 Elektromagnetischer Tonaufzeichner oder Tonabnehmer Expired DE620359C (de)

Applications Claiming Priority (1)

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US581561A US1962304A (en) 1931-12-17 1931-12-17 Electromagnetic translating device

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DE620359C true DE620359C (de) 1935-10-19

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ID=24325668

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEE43471D Expired DE620359C (de) 1931-12-17 1932-11-06 Elektromagnetischer Tonaufzeichner oder Tonabnehmer

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US (1) US1962304A (de)
DE (1) DE620359C (de)
FR (1) FR746534A (de)
GB (1) GB409343A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102010023354A1 (de) * 2010-06-10 2011-12-15 Hommel-Etamic Gmbh Tastarm für ein Oberflächenmeßgerät

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102010023354A1 (de) * 2010-06-10 2011-12-15 Hommel-Etamic Gmbh Tastarm für ein Oberflächenmeßgerät
DE102010023354B4 (de) 2010-06-10 2023-05-25 Jenoptik Industrial Metrology Germany Gmbh Tastarm für ein Oberflächenmeßgerät

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Publication number Publication date
US1962304A (en) 1934-06-12
GB409343A (en) 1934-04-30
FR746534A (fr) 1933-05-30

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