DE618878C - Schweissmuffenverbindung - Google Patents
SchweissmuffenverbindungInfo
- Publication number
- DE618878C DE618878C DEK124939D DEK0124939D DE618878C DE 618878 C DE618878 C DE 618878C DE K124939 D DEK124939 D DE K124939D DE K0124939 D DEK0124939 D DE K0124939D DE 618878 C DE618878 C DE 618878C
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- flange
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- Expired
Links
- 238000003466 welding Methods 0.000 title claims 2
- 239000011324 bead Substances 0.000 description 3
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 2
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L—PIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L13/00—Non-disconnectable pipe joints, e.g. soldered, adhesive, or caulked joints
- F16L13/02—Welded joints
- F16L13/04—Welded joints with arrangements preventing overstressing
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Joints Allowing Movement (AREA)
Description
Es sind Schweißmuffenverbindungen bekannt, bei denen das eingreifende Rohrende
einen nach außen aufgerichteten Bördel oder Doppelbördel hat, der beim Zusammenbau
fest gegen den Rücken der Muffe am umgreifenden Rohrende gedrückt wird, worauf das überstehende Muffenende warm über den
Bördel oder Doppelbördel abgekantet und zum Dichten die Schweißnaht gelegt wird.
to Diesen Verbindungen, ob mit einfachem, doppeltem oder mehrfachem Bördel, haften noch
einige Nachteile an, von denen insbesondere das schwierige Zentrieren infolge der unvermeidlichen
Spielräume als Mangel empfunden wird. Außerdem ist die durch die bekannte - Konstruktion gegebene Elastizität bzw. Nachgiebigkeit
für viele Verwendungszwecke zu gering^ so daß Ausdehnungswellen (Sicken)
eingeschaltet werden usf. Die Ausführung nach vorliegender Erfindung beseitigt sicher
alle diese Mängel, ohne vom Grundsatz der sicheren Entlastung der Schweißnaht abzugehen
und ohne die Konstruktion irgendwie zu komplizieren und dadurch zu verteuern.
Nach der Erfindung wird dies dadurch erreicht, daß das im Längsschnitt S-förmig gestaltete Muffenende eine ringförmige Kammer bildet, in die das als ringsum laufender Zentriervorsprung ausgebildete Ende des Bördeis eingreift. Der Zentriervorsprung verläuft dabei vorzugsweise rechtwinklig zum Bördel. Um die Elastizität und Nachgiebigkeit zu erhöhen und scharfe Kanten zu vermeiden, besitzt die Muffe zweckmäßigerweise eine derartige Gestalt, daß der ringsum laufende Zentriervorsprung mit Spielraum in die ringförmige Kammer eingreift und das abgekantete Muffenende erst am Bogen und Rücken des Bördelrandes anliegt. Durch die Einbiegungen des im Querschnitt S-förmigen Muffenendes werden die Elastizität und Nachgiebigkeit der Verbindung weiter wesentlich erhöht und die Stelle größter Beanspruchung, beispielsweise durch Zugkräfte, vom Scheitel der Muffe weg in den Steg des S-Bogens verlegt. , Weiterhin sind die größere Länge des überstehenden Muffenendes und die größere Entfernung des warm abzukantenden Teiles von den Bögen, die unter Belastung Spannung erhalten, von Vorteil, indem die arbeitenden Teile der unmittelbaren Einwirkung der Bördelhitze entzogen sind.
Nach der Erfindung wird dies dadurch erreicht, daß das im Längsschnitt S-förmig gestaltete Muffenende eine ringförmige Kammer bildet, in die das als ringsum laufender Zentriervorsprung ausgebildete Ende des Bördeis eingreift. Der Zentriervorsprung verläuft dabei vorzugsweise rechtwinklig zum Bördel. Um die Elastizität und Nachgiebigkeit zu erhöhen und scharfe Kanten zu vermeiden, besitzt die Muffe zweckmäßigerweise eine derartige Gestalt, daß der ringsum laufende Zentriervorsprung mit Spielraum in die ringförmige Kammer eingreift und das abgekantete Muffenende erst am Bogen und Rücken des Bördelrandes anliegt. Durch die Einbiegungen des im Querschnitt S-förmigen Muffenendes werden die Elastizität und Nachgiebigkeit der Verbindung weiter wesentlich erhöht und die Stelle größter Beanspruchung, beispielsweise durch Zugkräfte, vom Scheitel der Muffe weg in den Steg des S-Bogens verlegt. , Weiterhin sind die größere Länge des überstehenden Muffenendes und die größere Entfernung des warm abzukantenden Teiles von den Bögen, die unter Belastung Spannung erhalten, von Vorteil, indem die arbeitenden Teile der unmittelbaren Einwirkung der Bördelhitze entzogen sind.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Der auswärts
gerichtete Bördelrand 1 der Verbindung besitzt eine Abbiegung 2, die in eine von der
Muffe gebildete Ringkammer 3 eingreift. Zwischen Abbiegung 2 und der Muffe ist ein gewisser
Spielraum vorhanden, so daß das abgekantete Muffenende erst am Bogen und
Rücken des BÖrdels 1 anliegt. Die Einbiegungen 4 und. 5 der Muffe wirken bei Zugbeanspruchung
als Sicke und gewährleisten eine gute Nachgiebigkeit der Verbindung, die durch die neue Formgebung des Muffen- und Bördelendes
gegenüber den bisherigen Ausführungen zugleich eine große Steifigkeit aufweist.
Die Erfindung ist jedoch mit diesem Ausführungsbeispiel keineswegs erschöpft, insbesondere
ist es gleichgültig, ob der auswärts gerichtete Bördelrand aus einem einfachen oder mehrfachen Bördel besteht. Durch
kugelige Gestaltung der Anlageflächen -und Bildung entsprechenden Spielraumes kann
auch eine Verschwenkungsmöglichkeit des Rohrstranges in der Muffe geschaffen werden.
Claims (1)
- Patentanspruch :Schweißmuffeiiverbindung, bei der das^ in die Muffe eingeschobene Rohrende mit einem auswärts gerichteten Bördelrand versehen ist, über den der freie Muffenrand umgekantet ist, dadurch gekennzeichnet, daß das im Längsschnitt S-fÖrmig gestaltete Muffenende eine ringförmige Kammer 'bildet, in die das als ringsum laufender Zentriervorsprung ausgebildete, vorzugsweise rechtwinklig zum Bördel verlaufende Ende des Bördeis eingreift.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK124939D DE618878C (de) | Schweissmuffenverbindung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK124939D DE618878C (de) | Schweissmuffenverbindung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE618878C true DE618878C (de) | 1936-01-10 |
Family
ID=7245757
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK124939D Expired DE618878C (de) | Schweissmuffenverbindung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE618878C (de) |
-
0
- DE DEK124939D patent/DE618878C/de not_active Expired
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