DE618642C - Hydraulische Praegepresse zum Praegen von Stereotypiematrizen - Google Patents

Hydraulische Praegepresse zum Praegen von Stereotypiematrizen

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DE618642C
DE618642C DEM128400D DEM0128400D DE618642C DE 618642 C DE618642 C DE 618642C DE M128400 D DEM128400 D DE M128400D DE M0128400 D DEM0128400 D DE M0128400D DE 618642 C DE618642 C DE 618642C
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hydraulic
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Fallert and Co AG
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WINKLER MASCHF
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41DAPPARATUS FOR THE MECHANICAL REPRODUCTION OF PRINTING SURFACES FOR STEREOTYPE PRINTING; SHAPING ELASTIC OR DEFORMABLE MATERIAL TO FORM PRINTING SURFACES
    • B41D1/00Preparing or treating stereotype matrices

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Press Drives And Press Lines (AREA)

Description

  • Hydraulische Prägepresse zum Prägen von Stereotypiematrizen Die Erfindung betrifft eine hydraulische Prägepresse zum Prägen von S,tereotypiematrizen, bei der ein Kolben mixt zwei verschieden großem. Arbeitsflächen Verwendung findet, von denen nur die eine bds zum Beginn des eigentlichen Prägevorganges belastet wird, währenddessen der Höchstdruck auf bieid@e Kolbenflächen wirkt, worauf die ;geprägte Matrize zwecks ,Trockners oder Härtens unter einem verminderten Druck in der Presse belassen wird.
  • Das Kennzeichen der Erfindung besteht darin, daß Mittel vorgesehen sind, die nach Erreichen des Höchstdruckes den auf die eine, zweckmä.ßi;gerweise größere Kolbenflache wirkenden Flüssigkeitsdruck aufheben.
  • Gegenüber den bekannten Matrizenprägepressen wird durch die Erfindung der Vorteil erreicht, daß der verminderte Druck durch Pumpenarbeit in der gewünschten Höhe genau aufrechterhalten wird.
  • Auf der Zeichnung ist eine Ausführung form der Erfindung beispielsweise veranschaulicht, und zwar zeigen: Abb. i eine schematische Darstellung der Presse, der Pumpe und Zuleitungen, Abb. 2 eine schematische Ansicht der elektrischen Abstellung des Höchstdruckes, und Abb.3 einem. vergrößerten Schnitt durch die Ventile zum Aufheben des Flüssd@gkeitsdruckes, wenn. der Höchstdruck erreicht äst. Die Presse besteht aus dem Zylinder i, der mit dem Preßkopf 2 zusammenhängt, und dem Kolben 3, der den Preßtisch q. trägt. Der Boden des Zylinders i trägt einen senkrechten zylindrischen Vorsprung 5, der in eine zylindrische Vertiefung 6 des Kolbens 3 reicht; die Gesamtkolbenfläche wird also m eine kreisförmige Fläche 7 und in eine ringförmige Fläche 8 geteilt.
  • Zu: der kreisförmigen Fläche 7 wird die Flüssigkeit aus dem Behälter 9 durch die Pumpe i o, die Leitung ii und über das Ventil 12 befördert. Durch den Druck der Flüssigkeit sauf die Fläche 7 wird der Kolben 3 und Preßtisch q. zusammen mit der Satzform und der Matrize gegen den Preßkopf 2 gehoben. Gleidhzeätig wird durch das Rohr 17 Flüssigkeit aus dem Behälter 9 in den Zylinder 3 unterhalb, der Kolbenflächen 8 gesaugt, so daß dort ein Vakuum nicht entsteht. Ein übertreten der Druckflüssigkeit aus dem Rohr i i in die Leitung 18 über das Ventil 16 kann jetzt noch nicht erfolgen, da die auf dem Ventil 16 lastende Feder erst bei: einem Druck von beispielsweise etwa 25 Atm. nachgibt. Sobald der Preßtisch q. durch den Wdersitand des Preßkopfes 2 zum Stillstand gebracht worden ist, öffnet sich das Ventil 16, also erst bei einem Druck von 25 Atm., um die Preßflüssigkeit aus der Leitung 11 durch die Leitung 18 zu der Kolbenfläche 8 zuzulassen.
  • Der Preßdruck steigt, bis der Druckmesser 19, der durch das Rohr 20 mit dem Rohr 33 in Verbindung steht, das mit der Leistung 11 verbunden ist, einen IZoniakt schließt, so daß durch Vermittlung des F-lektromagneteix 23 der Hebel ei (Abb. 2) den Anlaßhebel22 auslöst. Alsdann dreht sich der Hebel 22 aufwärts um den Drehzapfen 24 unter dem Einfluß der such bei 25 am Maschinengestell abstützenden. Feder 26, wobei sich gleichzektüg der Hebel 15 hebt und eine Hülse 27 freigibt. Diese .ist an ihrem unteren Ende 13 als Ventil ausgebildet und öffnet, sobald sie infolge des Hebers des Hebels 15 sich unter dem im Rohr 28 vorhandenen Flüssigkeitsdruck heben kann, die Verbindung zwischen der Leitung 28 und der Rücklaufl:eltung 29.
  • Innerhalb der Hülse 27 ist eine Feder 14 untergebracht, die auf eia in der Leitung i i sitzendes Ventil 34 Mit etwa 25 Atrri. drückt und dadurch für gewöhnlich die unmittelbare Verbindung zwischen den Leitungen i i und 29 sperrt. Infolge des Anhebens der Hülse 27 und damit des Ventils 13 verschwindet der Druck auf die Kolbenfläche B. Der Kolben-3 wird dann nur noch unter dem Druck auf die Kolbenfläche 7 nach oben gepreßt. Dieser Druck fällt auch bei 25 Atm. herab, weil die Ventile 16, 34 den in der Leitung i i vorhandenen überschüssigen Druck ablassen. Der Druck von 2 5 Atm. dauert so lange an, bis die Matrize- getrocknet oder gehärtet ist. Zum gänzlichen Abstellten des Druckes dient der Hebe130, der mittels des- Exzenters 31 das Ventil 32 öffnet und dadurch dt:s Zurückfließen der Druckflüssigkeit aus der Leitung i i durch die Rohre 33 und 29 zu dem Behälter gestattet. Sollte während des Trockaens oder Härtens der Matrize sich das Ventil 16 nicht öffnen, so öffnet seich das Vent134 und läßt den vorhandenen Mehrdruck ab.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Hydraulische Prägepresse zum Prägen von Stereotypiematrizen, bei der ein Kolben miete zwei verschieden großen Arbeitsflächen Verwendung findet, deren eine bis zum Beginn des eigentlichen Prägevorganges belastet wird, währenddessen der Höchstdruck auf beide Kolbenflächen wirkt, worauf die geprägte Matrize zwecks Trockners oder Härtens unter einem verminderten Druck im. der Presse belassen wird, dadurch gekenaizeichneit, daß b'Iittel vorgesehen sind, die nach Erreichen des Höchstdruckes den auf die eine, zwecknäßigerweise größere Kolbenfläche (7) wirkenden Flüssigkeitsdruck aufheben.
  2. 2. Hydraulische Prägepresse nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der auf beide Kolbenflächen (7, 8) wirkende Höchstdruck durch einen Druckmesser (i 9) eine Schaltung (23, 21, 22, 26, 27, 15) bewirkt, durch welche die auf -die zweite Kolbenfläche (8) wirkende Druckflüssiigkei!t abgelassen wird, wobei ,ein i. der Leitung (i i) für die auf die erste Kolbenfläche (7) wirkende Druckflüssigkeit ein durch eine Feder (14) o. dgl. belastetes, gesperrtes Rückflußventil (34) freigegeben wird.
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