DE616086C - Schaustellungsanlage - Google Patents

Schaustellungsanlage

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DE616086C
DE616086C DEN34987D DEN0034987D DE616086C DE 616086 C DE616086 C DE 616086C DE N34987 D DEN34987 D DE N34987D DE N0034987 D DEN0034987 D DE N0034987D DE 616086 C DE616086 C DE 616086C
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Expired
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DEN34987D
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MANTELMAGAZIJN DE STER NV
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47FSPECIAL FURNITURE, FITTINGS, OR ACCESSORIES FOR SHOPS, STOREHOUSES, BARS, RESTAURANTS OR THE LIKE; PAYING COUNTERS
    • A47F7/00Show stands, hangers, or shelves, adapted for particular articles or materials
    • A47F7/16Show stands, hangers, or shelves, adapted for particular articles or materials for carpets; for wallpaper; for textile materials
    • A47F7/18Show stands, hangers, or shelves, adapted for particular articles or materials for carpets; for wallpaper; for textile materials for clothing materials

Landscapes

  • Mirrors, Picture Frames, Photograph Stands, And Related Fastening Devices (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaustellungsanlage für solche Waren, die vor Beschädigungen gesichert ausgestellt werden sollen, insbesondere auf eine SchausteUungsanlage für Kleidungsstücke.
Werden derartige Gegenstände hinter einem Schaufenster ausgestellt, so wird es vom Publikum als unangenehm empfunden, daß die Gegenstände zwar aus der üblichen Entfernung betrachtet werden können, jedoch nicht aus der Nähe mit den Augen geprüft und betastet werden können, wie dies zur Begutachtung des verwendeten Werkstoffes erforderlich ist.
Um dem Publikum die Möglichkeit einer eingehenden Prüfung zu gestatten, werden bisweilen auch die Gegenstände vor den Läden neben dem Schaufenster oder an sonst geeigneter Stelle aufgehängt. Diese Art der Schaustellung hat jedoch wieder den Nachteil, daß vor dem Laden infolge der sehr beschränkten Raumverhältnisse verhältnismäßig wenig Gegenstände nur dicht zusammengedrängt ausgestellt werden können.
Außerdem sind sie den Einflüssen der Witterung ausgesetzt und leiden durch das häufige Betasten und Prüfen seitens des Publikums, was bei dem beträchtlichen Wert, den beispielsweise Kleidungsstücke oft darstellen, von Nachteil ist.
Die Erfindung geht davon aus, daß den beiden Forderungen, nämlich Aufstellung der eigentlichen Vierkaufsgegenstände in einem durch ein Schaufenster geschützten Raum und Möglichkeit zur näheren Prüfung des Werk-Stoffes durch das Publikum, dadurch Rechnung getragen werden kann, daß vor dem Schaufenster, hinter dem sich der betreffende Gegenstand befindet, eine Probe des Werkstoffes allgemein zugänglich ausgestellt wird.
Zu diesem Zweck schlägt die Erfindung eine Schaustellungsanlage vor, die ein vor dem Schaufenster anzuordnendes Pult besitzt, und zwar ist längs der hochliegenden Kante des Pultes eine Führungsstange und längs des niedrigliegenden Randes eine Klemmvorrichtung vorgesehen, mit denen man den zu bemusternden bandförmigen Stoff teilweise über das Pult ausspannen und teilweise frei vom Pult herabhängen lassen kann.
Pultartige Vorrichtungen zur Vorführung von gewebten Stoffen, Teppichen o. dgl. sind an sich bekannt. Sie sind jedoch nicht für den vorliegenden Zweck bestimmt und ihrem ganzen Aufbau nach auch hierfür kaum geeignet. So betrifft beispielsweise ein bekannter Vorschlag ein dachförmiges Gestell, auf dem Teppiche lagern und mittels eines schwenkbaren Rahmens abgenommen werden können, um einen Teppich nach dem andern zu betrachten. Ferner· kennt man Stoff- und Modellvorführungseinrichtungen von kasten-
artigem Aufbau, bei denen in einzelnen Fächern Stoffe und Modelltransparente ruhen und nach Bedarf herausgezogen werden können. Die Stoffe sind hier jedoch nicht ohne weiteres sichtbar, und es müssen erst gewisse mechanische Einrichtungen betätigt werden, um ein Muster nach, dem andern zu. betrachten und prüfen zu können. Die Bedienung erfordert also eine gewisse Kenntnis der me-ίο chanischen Einrichtung, die nicht bei jedem Käufer vorausgesetzt werden kann. Infolgedessen sind die bekannten Vorrichtungen auch in dem Verkaufsraum aufgestellt und werden bei Bedarf von dem Käufer bedient. Beim Gegenstand der Erfindung sind dagegen die Werkstoffproben dem Publikum unmittelbar zugänglich. Durch die Klemmvorrichtung wird ein Teil des Stoffbandes unter guter Beleuchtung gespannt gehalten, während ein anderer Teil lose herabhängt. Dadurch ist es möglich, den Stoff gleichzeitig'in zwei verschiedenen Lagen zu prüfen. Das lose herabhängende Ende des Musters kann außerdem betastet, an der Rückseite besichtigt und sogar gegen das Licht gehalten werden, so daß der Kunde sich in jeder .Hinsicht auf den Kauf vorbereiten kann. Der ausgestellte Gegenstand selbst, z. B. das Damenkleid oder der Anzug, bleibt ganz außerhalb des Bereiches der Kunden. Ein weiterer Vorzug der Vorrichtung nach der Erfindung besteht darin, daß nach Lockern der Klemmvorrichtung eine neue Stelle des Bandes auf das Pult gezogen oder hinaufgeschoben werden kann, wenn das bisher dem Publikum dargebotene Stück durch das häufige Berühren oder die Witterung gelitten hat. Um diese Auswechslung zu erleichtern, werden zweckmäßig die beiden Enden des bandförmigen Musters aneinandergenäht.
Das Pult kann derart eingerichtet sein, daß Zettel mit Angaben bezüglich des Preises, der Lieferungsbedingungen, des Vorrats usw. unter Glas oder, in anderer Weise daran angebracht werden können. An der Hinterseite der Fensterscheibe, d.h. an der Seite des Ausstellungsraumes, kann man in bekannter Weise mittels Saugnäpfchen die Enden schmaler Bänder oder Schnüre befestigen, deren andere Enden man mit den Gegenständen verbindet, von welchen Muster oder Unterteile im Bereiche der vorbeigehenden Kunden aufgestellt sind.
Das vor der Fensterscheibe aufgestellte Pult kann teilweise transparent ausgeführt sein, z. B. um die Beschriftung leichter leserlich zu machen. Über dem Pult kann ein Glasdach, angebracht werden.
Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel der Erfindung.
Fig. ι ist ein senkrechter Schnitt durch eine Schaufenstereinrichtung gemäß der Erfindung, während
Fig. 2 den Halter in der Vorderansicht und in vergrößertem Maßstabe darstellt.
Vor dem Ausstellraum 1, der hinter der Fensterscheibe 2 liegt, ist der stehpultartige Halter 3 fest aufgestellt. Der hochliegende Rand des Brettes ist der Scheibe 2 zugekehrt. Längs der unteren Kante dieses Randes befindet sich eine Stange 4, die sich z. B. nach Lösen eines Riegels herausziehen läßt. Längs des 'unteren Randes des Brettes ist ein Klemmstab 5 vorgesehen, dessen Entfernung zur Brettoberseite mittels Stell- und Klemmschrauben eingestellt werden kann.
Um die Stange 4 sind mehrere Gewebemuster 6 je in Form eines endlosen Bandes geschlagen und mittels des Klemmstabes 5 befestigt. Die Schleifen 7 der über das Brett aiusgespannten Muster hängen frei herab. Dadurch, daß die beiden Bahnen des Zeuges über das Brett ausgespannt sind, zeigt das Gewebe sich wie an einem Kleidungsstück mit undurchsichtiger Unterlage. Die frei herabhängende Schleife kann auf jede gewünschte Weise besichtigt und betastet werden. Gegebenenfalls kann man die Gewebe in einer einzigen Schicht über das Brett ausspannen, besonders solche, die eine Unterlage bestimmter Farbe durchscheinen lassen sollen.
Die Preiszettel 8 können neben den Mustern unter besonderen Scheiben oder in besonderen Glaskästen liegen.
τ,

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Schaustellungsanlage, gekennzeichnet durch ein vor dem Schaufenster (2) anzuordnendes Pult (3), längs dessen hochliegendem Rande eine Führungsstange (4) too und längs dessen niedrigliegendem Rande eine Klemmvorrichtung (5) vorgesehen ist, mit denen man den zu bemusternden bandförmigen Stoff (6, 7) teilweise über das Pult ausspannen 'und teilweise frei vom Pult herabhängen lassen kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEN34987D 1932-04-27 1933-03-07 Schaustellungsanlage Expired DE616086C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
NL616086X 1932-04-27

Publications (1)

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DE616086C true DE616086C (de) 1935-07-19

Family

ID=19788267

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DEN34987D Expired DE616086C (de) 1932-04-27 1933-03-07 Schaustellungsanlage

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