DE614342C - Geraet zum Ausrichten von Motorkolben - Google Patents

Geraet zum Ausrichten von Motorkolben

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DE614342C
DE614342C DEP68580D DEP0068580D DE614342C DE 614342 C DE614342 C DE 614342C DE P68580 D DEP68580 D DE P68580D DE P0068580 D DEP0068580 D DE P0068580D DE 614342 C DE614342 C DE 614342C
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DE
Germany
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rails
plate
engine pistons
pistons
slots
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Expired
Application number
DEP68580D
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English (en)
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RICHARD PALME
Original Assignee
RICHARD PALME
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Publication date
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B5/00Measuring arrangements characterised by the use of mechanical techniques
    • G01B5/24Measuring arrangements characterised by the use of mechanical techniques for measuring angles or tapers; for testing the alignment of axes
    • G01B5/25Measuring arrangements characterised by the use of mechanical techniques for measuring angles or tapers; for testing the alignment of axes for testing the alignment of axes

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Testing Of Engines (AREA)

Description

  • Gerät zum Ausrichten von Motorkolben Die Erfindung bezieht sich auf ein Gerät zum Ausrichten uon Motorkolben mittels senkrechter Richtflächen.
  • Die bekannten Vorrichtungen erfordern, daß der Kolben mit :der Pleuelstange von den Kurbelwellenlagern abgenommen bzw. aus den Kurbelwellengehäusen zwecks Prüfung herausgenommen wird, was umständlich und zeitraubend ist. Soweit Vorrichtungen bekannt sind, die auf die Trennfläche des geöffneten Kurbelwellengehäuses aufgesetzt werden, so ist bei diesen nur eine Richtleiste vorhanden, die keine Gewähr bietet, daß während des Anhaltens der Richtleiste an den Kolben (Prüfen) dieser nicht etwas um seine Pleuelstangenachse geneigt ist, was zu Fehlprüfungen führt.
  • Demgegenüber besteht die Erfindung darin, daß von einer auf die waagerechte Trennfläche des geöffneten Motorgehäuses aufzusetzenden ebenen Platte verschiebbare und feststellbare Winkelschienen getragen werden, deren senkrechte Schenkel als Änschlagflächen für den Kolben dienen.
  • Auf diese Weise wird ein Prüfgerät geschaffen, bei dem eine Entfernung der Kolbenpleuelstange aus dem Kurbelgehäuse nicht notwendig ist. Gleichzeitig gewährt das neue baulich einfache- Gerät ein schnelles und sicheres Prüfen. Zweckmäßig finden Spannschienen mit Längsschlitzen zum Anschrauben der Platte auf der Trennfläche Verwendung. Dadurch kann man die Winkelschienen mit Hilfe der am Motorgehäuse vorgesehenen Schraubenbolzen befestigen.
  • Zur näheren Erläuterung dienen die Abbildungen auf der Zeichnung.
  • Abb. i zeigt das neue Gerät in einer Ansicht von vorn, Abb. 2 in einer Ansicht von der Seite und Abb. 3 in einer Draufsicht; in den Abb. 4 bis 6 ist die Spannschiene in einer Ansicht von vorn, in einer Seitenansicht und in einer Draufsicht dargestellt.
  • Die Richtlineale .2 sind rechtwinklig auf den Schienen 3 befestigt, die mit ihrer unteren Fläche auf einer beiderseits genau plan gearbeiteten Platte i stehen. Die Schienen 3 werden in U-förmigen Haltern 4 geführt, die mittels der Lappen 5 auf der Platte i befestigt sind. In den Lappen 5 sind Schlitze 6 vorgesehen, durch die die Befestigungsschrauben 7 gehen, mittels deren die Halter 4 auf der Platte i befestigt werden. An den Haltern 4 sind als Lager für die Federbolzen 8 dienende ringartige Stutzen 9 vorgesehen. Die Federbolzen 8 sind oben mit einer Handhabe io und unten mit einer Druckplatte ii ausgerüstet. Auf dem Federbolzen 8 sind weiterhin die Druckfedern 12 angeordnet, die bestrebt sind, die Druckplatte nach unten zu drücken, so daß die als Flachschienen 3 ausgebildeten Fußschienen der Richtlineale auf die Platte i gepreßt und festgelegt werden. An den Federbolzen 8 sind Stifte 13 befestigt, für die in den ringartigen Stutzen senkrechte Schlitze 1q. vorgesehen sind. Sollen die Schienen 3 in den Haltern q. verschoben werden, dann braucht man die Federbolzen nur entgegen der Wirkung der Druckfedern 13 nach oben zu ziehen, so daß die Stifte über den oberen Rand der Ringstutzen zu liegen kommen und dann eine leichte Verdrehung der Bolzen 8 herbeizuführen. Dadurch wird der Bolzen 8 in der ausgehobenen Lage gehalten, so daß die Schienen 3 frei im Halter q. verschoben werden können. Gleichzeitig gestatten die an den Lappen 5 der Halter q. vorgesehenen Schlitze 6 eine Verschwenkung der Halter, so daß der Winkel zwischen den Schienen 3, 3 verändert werden kann. Nachdem auf diese Weise die Einstellung des Richtlineals vorgenommen worden ist, werden die Schrauben 7 wieder angezogen und die Federbolzen so verdreht, daß die Stifte in die Schlitze 1q. ragen, wodurch die Schienen 3 wieder auf der Platte i festgelegt werden.
  • Soweit man die Platte i nicht unmittelbar auf dem Kurbelgehäuse befestigen kann, bedient man sich zweckmäßig der in den Abb. q. bis 6 dargestellten Spannschiene 15. Diese Spannschiene ist zu beiden Seiten mit Durchgangsschlitzen 16 für die Befestigungsschrauben versehen. Diese Spannschiene wird über die Platte i bzw. Schienen 3 gelegt und mittels der durch die Schlitze 16 geführten Schrauben festgelegt. Um zu verhindern, daß bei der Verwendung der Spannschienen die genau bearbeiteten Flächen der Schienen 3 verletzt werden, sind an die Spannschienen 15 Abstandsstücke 17 genietet, die sich zwischen die Schienen 3 auf die Platte i aufsetzen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Gerät zum Ausrichten von Motorkolben mittels senkrechter Richtflächen, dadurch gekennzeichnet, daß von einer auf die waagerechte Trennfläche des geöffneten Motorgehäuses aufzusetzenden ebenen. Platte (i) verschiebbare und feststellbare Winkelschienen (2) getragen werden, deren senkrechte Schenkel als Anschlagflächen für die Kolben dienen.
  2. 2. Gerät nach Anspruch i, gekennzeichnet durch- Spannschienen (5) mit Längsschlitzen zum Anschrauben der Platte (i) auf der Trennfläche.
DEP68580D 1933-11-30 1933-11-30 Geraet zum Ausrichten von Motorkolben Expired DE614342C (de)

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