DE608964C - Dichtkoerper fuer OEffnungen in sich ueberschleifenden Maschinenteilen - Google Patents

Dichtkoerper fuer OEffnungen in sich ueberschleifenden Maschinenteilen

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DE608964C
DE608964C DEW91199D DEW0091199D DE608964C DE 608964 C DE608964 C DE 608964C DE W91199 D DEW91199 D DE W91199D DE W0091199 D DEW0091199 D DE W0091199D DE 608964 C DE608964 C DE 608964C
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sealing edge
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L15/00Valve-gear or valve arrangements, e.g. with reciprocatory slide valves, other than provided for in groups F01L17/00 - F01L29/00
    • F01L15/12Valve-gear or valve arrangements, e.g. with reciprocatory slide valves, other than provided for in groups F01L17/00 - F01L29/00 characterised by having means for effecting pressure equilibrium between two different cylinder spaces at idling

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

  • Dichtkörper für Öffnungen in sich überschleifenden Maschinenteilen Die Erfindung bezieht sich auf die Abdichtung von Öffnungen von sich überschleifenden Maschinenteilen. Die zu diesem Zwecke verwendeten Dichtteile sind meistens als sogenannte Dichtkörper ausgebildet, die einerseits mit ihrer Stirnfläche abdichtend an den überschleifenden Maschinenteil angepreßt erhalten werden, während andererseits der Dichtkörper selbst gegenüber seinem Tragkörper durch Feinpassung oder zusätzliche Dichtmittel abgedichtet wird.
  • Die Nachteile der seitherigen Dichtkörper bestanden in großem Reibungsverlust und schwierig erzielbarem dichtem Anliegen. Die hauptsächlichsten Ursachen hierfür waren folgende.
  • Bei einem Teil der seitherigen Dichtkörper wirkte der Gas- oder Flüssigkeitsdruck voll auf die ganze Unterseite des betreffenden Dichtkörpers. Es stand also dem Anpreßdruck an der Unterseite des Dichtkörpers eine von der Dichtkörpergröße abhängige beträchtliche Angriffsfläche zur Verfügung, so daß auch die Dichtfläche auf der Oberseite des Dichtkörpers flächeninhaltlich entsprechend groß bemessen werden mußte, um eine Überlastung der reibenden Flächen durch den Anpreßdruck zu verhindern. Man bekam also Dichtflächen oder Dichtränder um die zu steuernden Öffnungen herum, die weitaus breiter waren, als sie zur Abdichtung allein benötigt worden wären. Jede verhältnismäßig breite Dichtfläche aber bewirkt bei rasch laufenden Maschinen infolge viskoser Reibung einen beträchtlichen Kraftverlust. Ferner ist es schwierig, eine breitere Dichtfläche zum gleichmäßigen abdichtenden Anliegen zu bringen, da die im praktischen Betrieb unvermeidlichen kleinen Wärmeverbiegungen des Baustoffes sich besonders störend auswirken.
  • Ein anderer Teil der seitherigen Dichtkörper versuchte diese Schwierigkeiten dadurch zu umgehen, daß er überhaupt keinen Gasdruck auf die Unterseite der Dichtkörper in dicht randanpressender Richtung wirken ließ, d. h. die Anpressung lediglich durch Federkraft erzielen wollte.
  • Eine hochdruckdichte, wärmedehnungszulässige und reibungsgeringe Abdichtung mittels Dichtkörper ist aber durch reine Federanpressung nicht zu erreichen, weil der zwischen den sich überschleifenden Dichtflächen durchdrücken wollende Gasdruck teils nach Zurückdrängung des Ölfilms unmittelbar, teils hydraulisch übersetzt mittels des Ölfilms imstande ist, eine recht beträchtliche Kraftwirkung in dicht flächentrennender Richtung auszuüben. Eine demgegenüber ausreichend starke Federkraft wirkt aber beim Nachlassen dieses ihr entgegengesetzten Druckes entsprechend der jeweiligen Arbeitsphase der betreffenden Maschine viel zu stark anpressend auf die Dichtflächen, was Verschleiß und hohe Reibung zur Folge hat.
  • Der neue Dichtkörper gemäß der Erfindung vermeidet einerseits die Nachteile einer zu großen Dichtrandbreite, die bedingt ist durch eine von der Dichtkörperabmessung abhängige Druckfläche der Dichtkörperunterseite, und benötigt andererseits keine starke Anpreßfederkraft, weil er das abdichtende Betriebsmittel selbst, aber in beliebig einstellbarer Stärke zur Unterstützung der Dichtrandanpressung heranziehen kann.
  • Gemäß der Erfindung besitzt der Dichtrand des Dichtkörpers zwecks Reibungsverminderung: eine lediglich für die Abdichtung benötigi~ex Breite oder Gleitflächengröße, und der Dichtkörper ist so geformt, daß er dem Gas- oder Flüssigkeitsdruck in dicht randanpressender Richtung nur eine regelbare Mengenwirkung ermöglicht oder nur eine beliebig klein herstellbare Angriffsfläche darbietet, wobei die sonstige bauliche Ausgestaltung des Dichtkörpers z. B. mit Kühl- oder Heizmänteln unabhängig von den erwähnten Abmessungen und Bedingungen des Dichtrandes, der regelbaren Mengenwirkung oder der beliebig kleinen Angriffsfläche bleibt und in jeder Form und Größe durchführbar ist.
  • Die Zeichnung veranschaulicht den Erfindungsgedanken an vier Beispielen.
  • Abb. x zeigt den Dichtkörper in einfacher Ringform, von einer inneren und äußeren Nutseitenwand umgeben, eine runde Öffnung an einer Planfläche abdichtend.
  • Abb.2 zeigt den Dichtkörper in einfacher Ringform, von einer äußeren Nutseitenwand umgeben, eine runde Öffnung an einer zylindrischen Fläche abdichtend.
  • Abb. 3 zeigt den Dichtkörper als mit Kühl-oder Heizmantel versehenen Zylinderkopf, die Zylinderöffnung an einem Steuerteil abdichtend.
  • Abb. q., 5 und 6 zeigen den Dichtkörper als mit Kühl- oder Heizmantel versehenen Zylinderkopf, der mit rechtwinklig ausgeformter Öffnung an einem Steuerteil abdichtet.
  • In Abb. z ist w die Wandung eines zylindrischen Raumes x, dessen Öffnung o durch einen bewegten Planflächenteil b gesteuert wird. w und b befinden sich in einem geringen Abstand voneinander, um nicht aufeinanderzureiben. Der dadurch vorhandene Spalt s wird durch den Dichtkörper d abgedichtet. In der Stirnfläche der Wandung w ist eine tiefe Nut, in die der Dichtkörper d als ein fugenloser Ring eingesetzt ist. Der Dichtkörper d wird durch Federn f gegen den Planflächenteil b gedrückt und liegt dort mit seinem Dichtrand .r an. Die außen spannenden Kolbenringe a und die innen spannenden Kolbenringe i dichten den Dichtkörper in seiner Nut ab, so daß keine Gas- oder Flüssigkeitsmengen in den oder aus dem Nutraum n gelangen können.
  • Der Vorteil des Dichtkörpers d besteht darin, daß die Hauptabdichtungsstelle zwischen dem Raum z und der bewegten Fläche b mit dem fugenlosen Dichtrand r abgedichtet wird, wobei dieser Dichtrand y eine lediglich für die Abdichtung benötigte Dichtrandbreite oder Gleitflächengröße besitzt, um Reibungsverluste klein zu halten und ein sicheres Anliegen trotz Wärmedehnungen zu gewährleisten. Dennoch ist eine Überlastung des schmalen Dichtrandes mit Sicherheit vermieden, weil einesteils nur ein schwacher Federdruck auf ihn wirkt und andernteils die Unterstützung dieses Federdrucks durch eine auf die Dichtkörperunterseite wunde Gas- oder Flüssigkeitsmenge mittels der ' raube v geregelt werden kann. Eine derärtige Regelung ist bei dieser Ausführung des Dichtkörpers notwendig, weil bei gleicher Größe oder bei gleichem Flächeninhalt des Dichtrandes und der Dichtkörperunterseite eine Überlastung der Dichtflächen durch den auf die Unterseite wirkenden Gasdruck eintreten würde. Denn der Gasdruck könnte an der Dichtkörper-_unterseite in dicht randanpressender Wirkung eine weitaus größere Kraft ausüben als zwischen den sich überschleifenden Dichtflächen, die für ihn keine unmittelbare Angriffsfläche darstellen, da er in dicht flächentrennender Richtung nur hydraulisch übersetzt mittels des Ölfilms wirken kann. Bei dieser Dichtkörperanordnung aber kann durch die Regelschraube v die Menge des in den Nutraum neingelassenen Betriebsmittels derart beschränkt werden, daß diese in dicht flächenanpressender Richtung auf den Dichtkörper ausgeübte Druckwirkung nur um ein geringes stärker ist als die in dicht flächentrennender Richtung vorhandene Druckwirkung. Der beim Zeichnungsbeispiel nur als einfacher Ring gestaltete .Dichtkörper kann unbeschadet seines schmalen Dichtrandes und seiner regelbaren Anpressung baulich ausgestaltet, z. B. mit Kühl- oder Heizmänteln versehen werden, sofern er nur noch mit einem zylindrischen Rohrstück in .die durch zusätzliche Dichtmittel abgedichtete Nut hineinreicht, so daß die Anpressung nach wie vor sowohl von der Wandstärke oder der Stirnfläche dieses Rohrstückes als auch von der regelbaren Gaszufuhr in den Nutraum n abhängig ist.
  • In Abb. a ist der Dichtkörper ein fugenloser Ring von gleichem Durchmesser wie der zylindrische Raum z. Der Dichtkörper d wird von der entsprechend größer ausgesparten oberen Fortsetzung der Zylinderwand w umfaßt. Der Dichtkörper wird durch Federn f gegen den bewegten Teil b gedrückt und liegt dort mit seinem Dichtrand r an. Die Kolbenringe i verhindern, daß eine Gas- oder Flüssigkeitsmenge zwischen Ringaußenwand und Zylinderinnenwand entweichen kann. Da bei dieser Anordnung des Dichtkörpers eine Mengenregelung des auf die Dichtkörperunterseite wirkenden Betriebsmittels wegen Fortfalls der inneren Nutwand nicht möglich ist, so kann durch entsprechende Bemessung der Dichtkörperunterseite oder der Stirnfläche des zylindrischen Rohrstückes die Anpreßwirkung festgesetzt .werden, wobei wiederum die sonstige Ausgestaltung des Dichtkörpers oder die Dichtrandbxeite baulich davon unabhängig sind. Abb. 3 zeigt einen Dichtkörper, der zu einem mit Kühl- oder Heizmantel versehenen Zylinderkopf ausgebildet ist. Der Dichtkörper umfaßt von außen das rohrförmige Endstück des abzudichtenden Raumes z. Der Dichtrand ist dadurch der den Dichtrand anpressenden Gasdruckwirkung bis auf eine Fläche za entzogen, mit der er das rohrförmige Endstück des abzudichtenden Raumes nach innen übergreift. Man kann also auch bei diesem Dichtkörper durch die verschiedene Bemessung der Wandstärke w oder der übergreifenden Fläche u jede beliebige Anpressung des schmalen Dichtrandes y in vorher bestimmter Stärke erreichen, wobei die sonstige Form und Größe des Dichtkörpers ohne Einfluß bleibt.
  • Abb. 4 bis 6 zeigen, daß der Erfindungsgedanke sich auch für die Abdichtung beliebig geformter Öffnungen eignet. Der Dichtkörper d bildet wie in Abb. 3 einen Zylinderkopf. Um aber kürzere Steuerwege zu haben, wie bei Abb. 3, formt sich innerhalb dieses Dichtkörperzylinderkopfes die kreisrunde Zylinderöffnung bei gleichbleibendem Durchflußquerschnitt zu einer rechteckigen Öffnung um. Auch die rechteckige Öffnung hat einen fugenlosen Dichtrand, mit dem sie an der Steuerwalze b abgedichtet wird. Infolge des gleichbleibenden Durchflußquerschnittes halten sich die inneren Flächen des Dichtkörpers, auf die der Druck in der einen Richtung wirkt (Schnitt A-B, Abb. 5), das Gleichgewicht mit den Flächen, auf die der Druck in der entgegengesetzten Richtung wirkt (Schnitt C-D, Abb. 6). Eine die Federkraft f unterstützende Anpressung des Dichtrandes y durch Gas- oder Flüssigkeitsdruck ist also wie in Abb.3 lediglich vom Breiteverhältnis des Dichtrandes r zur unteren Randbreite u oder Wandstärke w bestimmt.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Dichtkörper mit zusätzlichen Dichtmitteln für Öffnungen in sich überschleifenden Maschinenteilen, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Reibungsverminderung sein die Öffnung umgebender Dichtrand eine lediglich für die Abdichtung benötigte Dichtrandbreite oder Gleitflächengröße besitzt und der Dichtkörper so geformt ist, daß er dem Gas- oder Flüssigkeitsdruck in dicht randänpressender Richtung nur eine regelbare Mengenwirkung ermöglicht oder nur eine beliebig klein herstellbare Angriffsfläche darbietet, wobei die sonstige bauliche Ausgestaltung des Dichtkörpers z. B. mit Kühl-oder Heizmänteln unabhängig von den erwähnten Abmessungen und Bedingungen des Dichtrandes, der regelbaren Mengenwirkung oder der beliebig kleinen Angriffsfläche bleibt und in jeder Form und Größe durchführbar ist.
  2. 2. Dichtkörper nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der sonst beliebig ausgestaltete Dichtkörper nur mit einem zylindrischen Rohrstück innerhalb einer durch die zusätzlichen Dichtmittel abgedichteten Nut der den Dichtrand anpressenden Gasdruckwirkung ausgesetzt ist, so daß die Anpreßwirkung sowohl von der Wandstärke oder der Stirnfläche dieses Rohrstückes als auch von der regelbaren Gaszufuhr in den Nutraum abhängig ist (Abb. i).
  3. 3. Dichtkörper nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der sonst beliebig ausgestaltete Dichtkörper bis auf die Stirnfläche eines zylindrischen Rohrstückes der den Dichtrand anpressenden Gasdruckwirkung entzogen ist, so daß die Anpreßwirkung von der Wandstärke oder der Stirnfläche dieses Rohrstückes bestimmt wird (Abb. 2).
  4. 4. Dichtkörper nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der sonst beliebig ausgestaltete Dichtkörper das rohrförmige Endstück eines abzudichtenden Raumes von außen umfaßt und infolgedessen der den Dichtrand anpressenden Gasdruckwirkung bis auf jene Fläche entzogen ist, mit der er das rohrförmige Endstück des abzudichtenden Raumes nach innen übergreift (Abb. 3).
DEW91199D 1933-02-17 1933-02-17 Dichtkoerper fuer OEffnungen in sich ueberschleifenden Maschinenteilen Expired DE608964C (de)

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DE (1) DE608964C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2578590A (en) * 1948-02-25 1951-12-11 Perrault Bros Safety valve
US2717001A (en) * 1950-07-15 1955-09-06 Perrault Ainslie Valve seat

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2578590A (en) * 1948-02-25 1951-12-11 Perrault Bros Safety valve
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