DE60720C - Anker für elektrische Zweispannungs- oder Umformer-Maschinen - Google Patents

Anker für elektrische Zweispannungs- oder Umformer-Maschinen

Info

Publication number
DE60720C
DE60720C DENDAT60720D DE60720DA DE60720C DE 60720 C DE60720 C DE 60720C DE NDAT60720 D DENDAT60720 D DE NDAT60720D DE 60720D A DE60720D A DE 60720DA DE 60720 C DE60720 C DE 60720C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
armature
voltage
winding
metal
low
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DENDAT60720D
Other languages
English (en)
Original Assignee
W. LAHMEYER & CO., COMMANDIT-GESELLSCHAFT in Frankfurt a. M., Neue Mainzerstr. 68
Publication of DE60720C publication Critical patent/DE60720C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K3/00Details of windings
    • H02K3/04Windings characterised by the conductor shape, form or construction, e.g. with bar conductors
    • H02K3/12Windings characterised by the conductor shape, form or construction, e.g. with bar conductors arranged in slots

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Insulation, Fastening Of Motor, Generator Windings (AREA)

Description

KAISERLICHES
felitdiaft tooim. SS. Sa^me^et & ©»., u^...
'flirt αϊ ÜJt, ξ>ο0φ- 4&. -^- ?tnier für el*
trifte 3weifi)attnuriflSf ^εϊ.ιΜ$ϊΓ""" —
3Som 4. 11. .90 ab. P ν J.' ..?ί!
PATENTAMT.
Bei Zweispannungs- oder Umformer-Maschinen hat es hinsichtlich des Wirkungsgrades, der Herstellungskosten, der Funkenlosigkeit, der Stromabgabe und hinsichtlich anderer praktischen Rücksichten seine bedeutenden Vorzüge, wenn sowohl die Hochspannungs- als die Niederspannungswickelung auf einem gemeinsamen Anker angebracht sind. , Das einzige Bedenken, welches bisher dagegen sprach, ist die Möglichkeit, dafs die Hochspannung durch Isolationsverletzung auf die Niederspannungswickelung übertragen wird und somit auch auf die in die Häuser zu führenden Niederspannungsleitungen.
Bei elektrischen Doppelmaschinen, in denen eine Hochspannungs- und eine Niederspannungsmaschine mit gemeinsamer Achse gebaut sind, ist diese Gefahr mit Sicherheit zu vermeiden.
Zur Uebertragung der Hochspannung auf die Niederspannungswickelung müfste der Strom zunächst das zwischen beiden liegende Eisengestell, also das Ankergestell und die Achse, durchlaufen. Verbindet man nun dieses Gestell leitend mit dem Erdboden, so ist jene Uebertragung vollkommen unmöglich gemacht.
Die vorliegende Erfindung betrifft nun eine derartige Ankeranordnung, dafs zwischen Hochspannungs- und Niederspannungswickelung nicht zur Stromleitung benutztes Metall angeordnet ist, welches mit der Erde in Verbindung gebracht werden kann.
Fig. ι zeigt ein Stück eines Ringankers mit einer Anordnung, welche diese Bedingung erfüllt. Man wickelt auf der äufseren Seite des Ringes, wie die Figur ergiebt, die Hochspannungswickelung h und die Niederspannungswickelung η in besondere Nuthen. Man könnte ebenso auch auf der inneren Seite des Ringes verfahren; da den Zähnen gegenüber hier gröfsere Zwischenräume bleiben, welche man mit Holz oder anderen Isolirmitteln ausfüllen kann, ist hier diese Nuthenanordnung nicht erforderlich. Eine Verbindung der Wickelungen durch die dicke Isolirung der inneren Seiten und ebenfalls auf den Stirnflächen der Spulen ist so gut wie ausgeschlossen. Eine Verbindung auf der äufseren Seite ist nicht möglich, da immer zwischen der Hochspannungsspule und der Niederspannungsspule ein Zahn Z der Eisenmasse des Ankers sich befindet. Diese Eisenmasse, also das ganze Gestell der Maschine, bringt man mit dem Erdboden in Verbindung.
Bei Trommelankern ist diese Anordnung nicht ohne Weiteres möglich, da die Drähte auf den Stirnflächen über einander geführt werden müssen.
Für Trommelanker die gleiche Bedingung zu erfüllen, wird zwischen die Hochspannungswickelung und die Niederspannungswickelung eine beiderseits mit Isolirung bekleidete Metallschicht eingeführt, welche nicht zur Stromleitung dient, sondern mit dem Ankergestell in Verbindung gebracht wird, welches zweckmäfsigerweise wieder zur Erde abgeleitet wird. Man kann die Verbindung dieser Metallschicht mit dem Ankergestell auch unterlassen, wie man überhaupt auch die Verbindung der zwi-
sehen den Wickelungen liegenden Metallmasse mit dem Erdboden gänzlich unterlassen kann, ohne den Sicherheitsgrad erheblich zu verringern. Es bildet dann immer noch die zwischen den Wickelungen liegende Metallmasse einen unbedingten Schutz der Niederspannungswickelung gegen den Angriff der hohen Spannung, sofern nicht aufserdem noch ein Erdschlufs hinzukommt.
Fig. 2 zeigt den Querschnitt eines Stückes eines Trommelankers mit einer derartigen Anordnung. In die mit Isolirung i ausgekleideten Nuthen ist zu unterst die Niederspannungswickelung η gewickelt. Ist diese Wickelung vollkommen beendigt, so wird folgendermafsen verfahren. Ueber beide Stirnflächen ■ wird zunächst Gummileinwand oder andere Isolirung gewickelt, bis von den Drähten nichts mehr zu sehen ist. In den Nuthen werden zur Isolirung über die Drähte die Fiberstreifen Z1 gelegt. Alsdann wird .auf die Gummileinwand eine doppelte Lage eines Y2 mm starken, weichen Kupfernetzes aufgedrückt, welches über den Stirnflächen die schützende Metallschicht bildet. Nun wird über die eine der beiden Metallhüllen auf den Stirnflächen abermals eine Schicht Gummileinwand gelegt, während die andere Metallhülse noch blank bleibt. Die Metallstreifen m werden des Weiteren über die Fiberstreifen i, in die Nuthen gelegt und so lang genommen, dafs sie beiderseits darüber hinausstehen und auf die Stirnflächen Wülste aufgedrückt werden. ' Auf dem einen Wulst stehen sie also mit der Metallhülle in Verbindung, auf der anderen sind sie davon durch isolirende Gummileinwand getrennt. Diese letztere Trennung ist nothwendig, damit keine Foucault'schen Ströme in dieser Metallhülle entstehen, wenn die beiden Stirnflächenhüllen mit dem Ankergestell in Verbindung gebracht werden.
Ueber die ganze Metallhülle, soweit dieselbe noch nicht mit Isolirung bekleidet ist, wird jetzt abermals Isolirung gelegt, auf den Stirnflächen Gummileiriwand und in den Nuthen die Fiberstreifen z2. Jetzt ist der Anker zur Aufnahme der Hochspannungswickelung fertig. Dieselbe wird einfach in die Nuthen gewickelt, und es ist klar, dafs an keiner Stelle eine Verbindung zwischen beiden Wickelungen mehr möglich ist, ohne dafs der Strom vorher durch Metall mufs, welches man also zweckmäfsigerweise nach der Erde ableiten würde.
Für Trommel- oder Ringanker, welche nicht mit Nuthen versehen sind, kann man die Anordnung derartig treffen, dafs man erst die eine Wickelung gleichmäfsig auf den Anker aufwickelt, alsdann die beiderseits in Isolirung verpackte, in zweckmäfsigerweise zur Fernhaltung Foucault'scher Ströme unterbrochene Metallhülle auflegt und schliefslich die zweite Ankerwickelung über die Hülle wickelt. Die Metallhülle kann man alsdann wieder an geeigneten Stellen mit dem Ankergestell in Verbindung bringen.
Fig. 3 zeigt ein Stück eines Ringankers im Querschnitt, bei welchem die Wickelung in der Weise ausgeführt ist, dafs alle Spulen der einen Wickelung — in der Zeichnung die Hochspannungswickelung h — von der beiderseits isolirten Metallschutzhülle in der Art umfafst werden, dafs die letztere die Form einer Rinne hat. Die Bezeichnungen entsprechen denen in der vorhergehenden Figur, so dafs eine weitere Erklärung nicht nöthig ist.
Diese Anordnung läfst sich natürlich auch für Trommelanker wählen, indem man die Metallrinnen über die Stirnflächen fortsetzt oder an den Stirnflächen die Wickelungen durch ein in Isolirung verpacktes Kupfernetz trennt, welches mit den Rinnen bezw. mit dem Ankergestell leitend verbunden ist. Quer zur Richtung der einzelnen Drähte wird man natürlich in allen Fällen — wie bei Fig. ι aus einander gesetzt —· eine Unterbrechung der Metallschicht stattfinden lassen, um das Zustandekommen Fo u c a u 1 t'scher Ströme auszuschliefsen.
Fig. 4 zeigt eine Trommelankeranordnung, bei welcher die eine Ankerwickelung, in der Zeichnung die Niederspannungswickelung, in Nuthen hineingewickelt ist, während die andere Ankerwickelung, in der Zeichnung die Hochspannungswickelung, auf die Ankeroberfläche gewickelt ist. Die .beiderseits in Isolirung verpackten Metallstreifen m bilden gleichsam Deckplatten für die Nuthen.
Wie schon angegeben, können diese Anordnungen sowohl bei Umformer-Maschinen, als bei Doppelspannungs - Maschinen, d.. h. bei Stromerzeugungs - Maschinen , welche durch mechanische Kraft angetrieben werden, und deren Anker zwei Wickelungen hat, von denen. die eine einen Strom höherer Spannung, die andere einen Strom niederer Spannung liefert, angewendet werden, weil auch in diesem Falle verhindert werden soll, dafs die hohe Spannung auf die Niederspannungswickelung übertragen werden kann.
Mit dem Zwischenlegen einer derartigen Metallisolirung zwischen die beiden Ankerwickelungen, wie in Fig. 2 und 4 dargestellt, kann man noch einen besonderen Zweck verbinden. Nimmt man nämlich diese Metallisolirung von Eisen, so läfst sich dadurch erreichen, dafs ein Theil der Kraftlinien diese Eisenbänder zum Weg nimmt und alsdann nur bezüglich der oberhalb dieser Eisenschicht liegenden Wickelung wirksam ist. Diese Kraftlinien, welche man mit halb wirksamen Kraftlinien bezeichnen könnte, sind nun nicht von stets gleicher Zahl, sondern mit der Belastung
des Umformers veränderlich. Es ergiebt sich dadurch ein Mittel zur Regelung der Umformer, indem mit der Belastung derselben die Kraftlinienzahl, welche auf jede der beiden Ankerwickelungen wirkt, auf diese Weise verändert wird.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Anker für elektrische Zweispannungs- oder Umformer-Maschinen, bei dem ein Ueberspringen von Funken aus der Hochspannungswickelung in die Niederspannungswickelung dadurch verhindert wird, dafs zwischen beiden Wickelungen Theile des Ankergestelles oder metallene Zwischenlagen angeordnet werden, wobei die Zwischenlagen mit dem Ankergestell und letzteres mit der Erde verbunden sein kann.
    Bei der im Patent - Anspruch i. gekennzeichneten Anordnung das Verfahren, durch Anwendung eiserner Zwischenlagen einen Theil der Kraftlinien nur auf die aufserhalb der Zwischenlage liegende Ankerwickelung wirken zu lassen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT60720D Anker für elektrische Zweispannungs- oder Umformer-Maschinen Expired - Lifetime DE60720C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE60720C true DE60720C (de)

Family

ID=334833

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT60720D Expired - Lifetime DE60720C (de) Anker für elektrische Zweispannungs- oder Umformer-Maschinen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE60720C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2293815A1 (fr) * 1974-12-06 1976-07-02 Bosch Gmbh Robert Machine electrique a rotor ou stator bobine

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2293815A1 (fr) * 1974-12-06 1976-07-02 Bosch Gmbh Robert Machine electrique a rotor ou stator bobine

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69726139T2 (de) Turbogenerator-Anlage
CH663120A5 (de) Staender eines generators.
DE1059559B (de) Wechselstromgeneratoren, insbesondere Turbogeneratoren, mit direkter Leiterkuehlung
DE1488784A1 (de) Hochleistungssynchronmaschine mit hoher mittlerer Induktion im Luftspalt
WO2012113851A1 (de) Kontinuierlicher drillleiter
DE1803363A1 (de) Elektrische Mittelspannungsleitung zur Leistungsuebertragung
DE29780445U1 (de) Axiale Kühlrohre mit Klemmvorrichtung
DE2540634A1 (de) Fluessigkeitsgekuehlte dynamoelektrische maschine
DE60720C (de) Anker für elektrische Zweispannungs- oder Umformer-Maschinen
DE1950303A1 (de) Synchronmaschine mit ausgepraegten Rotorpolen
DE629610C (de) Roentgenapparat, bei dem eine Roentgenroehre mit aequipotentialem Wandungsteil und ein Hochspannungstransformator zusammen eine bauliche Einheit bilden
DE2154398C3 (de) Spannungstransformator zur vertikalen Aufstellung mit einem gestreckten Magnetkern
DE731536C (de) Stromwandler mit einem mehrteiligen Isolierkoerper
DE2942895C2 (de) Linearer Asynchronmotor
DE498119C (de) Isolierung fuer die Wicklung elektrischer Maschinen mit geschlossenen oder halbgeschlossenen Wicklungsnuten und an den Austrittsstellen der Wicklung aus dem wirksamen Eisen angeordneten zusaetzlichen Isolierhuelsen
DE3242438A1 (de) Hochstromleitung fuer drehstrom
DE2417125A1 (de) Stabilisierte stromquelle fuer elektrotechnologische anlagen
DE3050693T1 (de)
EP2182533B1 (de) Transformator
DE612212C (de) Buendel aus voneinander isolierten Leitern fuer elektrische Maschinen und Apparate
DE3241506A1 (de) Wicklungsstab des stators einer elektrischen maschine mit nutenloser ausfuehrung des kerns
DE1932174A1 (de) UEbertragungsvorrichtung mit Kriechstreckenverlaengerung zwischen den aktiven Teilen untereinander und den aktiven und passiven Teilen
CH335753A (de) Transformator mit Hilfskernen
AT145930B (de) Elektrischer Apparat, insbesondere Röntgenapparat.
DE2658774C2 (de) Elektrische Spule mit einer Wicklung aus einer Anzahl gegeneinander isolierten, miteinander verdrillten Litzendrähten bestehenden schlauchförmigen Leitersträngen