DE607106C - Warmwasser-Grossraumspeicher fuer Fernheizwerke, insbesondere von Staedten - Google Patents

Warmwasser-Grossraumspeicher fuer Fernheizwerke, insbesondere von Staedten

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DE607106C
DE607106C DEM105130D DEM0105130D DE607106C DE 607106 C DE607106 C DE 607106C DE M105130 D DEM105130 D DE M105130D DE M0105130 D DEM0105130 D DE M0105130D DE 607106 C DE607106 C DE 607106C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24DDOMESTIC- OR SPACE-HEATING SYSTEMS, e.g. CENTRAL HEATING SYSTEMS; DOMESTIC HOT-WATER SUPPLY SYSTEMS; ELEMENTS OR COMPONENTS THEREFOR
    • F24D3/00Hot-water central heating systems
    • F24D3/02Hot-water central heating systems with forced circulation, e.g. by pumps

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Central Heating Systems (AREA)

Description

  • Warmwasser-Großraumspeicher für Fernheizwerke, insbesondere von Städten Schwankungen der Heizbelastung werden beim Betrieb von Warmwasserheizungsanlagen durch Wärmespeicher ausgeglichen. Da die Periodendauer der Belastungsschwankungen beim Heizbetrieb sehr groß sein kann, so -wird der Speicherinhalt bei Fernheizungsanlagen in vielen Fällen ganz außerordentlich groß.
  • Die Verwendung der bekannten Warmwasserspeicher mit einem geschlossenen Behälter, der sowohl das kalte als auch das warme Wasser aufnimmt, führt zu sehr teuren Anlagen, insbesondere weil hier unabhängig von dem Wärmespeicher ein Ausdehnungsgefäß aufgestellt werden muß, das zur Aufnahme des durch die Erwärmung vergrößerten Wasservolumens des Heizsystems dient. Man ist daher bei geschlossenen Speichern gezwungen, ein besonderes Ausdehnungsgefäß am höchsten Punkt des Heizsystems im Dachgeschoß eines Gebäudes oder auf einem besonderen Turm anzuordnen.
  • Es ist ferner schon vorgeschlagen worden, bei Warmwasserheizungsanlagen einen oben offenen Doppelbehälter anzuwenden, bei dem das zu speichernde Warmwasser durch Kolben und über diesen befindliche Sperrwassersäulen abgeschlossen wird. Wenn man bei einer derartigen Anlage von der Aufstellung eines besonderen Ausdehnungsgefäßes Abstand nehmen würde, obwohl durch den Abschluß der Speicherräume mit Hilfe der Kolben und der Sperrwassersäulen die für das Ausdehnungsgefäß vorgeschriebene offene Verbindung mit dem Heizwasser eigentlich fehlt, so bleiben doch folgende Nachteile: Eine Ausbildung der Kolben, die den Übertritt des sich bei der Erwärmung des Heizwassers vergrößernden Wasservolumens in den Raum für das Sperrwasser in dem gebotenen Umfang gestatten würde, hätte eine dauernde Zirkulation und Vermengung des Speicherwassers mit dem Sperrwasser zur Folge, was die Speicherwirkung aufhebt bzw. beeinträchtigt. Da außerdem bei dem bekannten Vorschlag die Sperrwasserräume den gleichen Inhalt wie die Warmwasserräume haben müssen, so ergeben sich in jedem Fall Behälter mit einem Inhalt doppelt so groß wie der nutzbare Speicherraum. Neben dem Aufwand erheblicher Anlagekosten wäre besonders zur Erzielung größerer Speicherleistungen die Ausführung eines außerordentlich sperrigen Bauwerkes erforderlich, dessen Aufstellung und Unterbringung Schwierigkeiten macht.
  • Die Erfindung beseitigt die Nachteile der bekannten Vorschläge. Das Neue besteht darin, daß der Speicher aus einem, einzigen oben offenen Behälter besteht, in dem Heizwasser unterschiedlicher Temperatur schichtenweise übereinandergespeichert wird, und der eine solche Höhe besitzt, daß er eine dem höchsten statischen Druck in der Heizanlage entsprechende hohe Wassersäule aufzunehmen vermag und gleichzeitig als Ausdehnungsgefäß dient.
  • Dadurch wird zunächst eine wesentliche technische Vereinfachung des Bauwerkes und bedeutende Verringerung der Anlagekosten erreicht. Es entfällt nämlich die Aufstellung eines besonderen Ausdehnungsgefäßes, die bei großen Fernheizanlagen umfangreiche bauliche Anlagen erfordert und daher mit erheblichen Kosten verbunden ist. Durch die schichtenweise übereinanderfolgende Speicherung des Vor- und Rücklaufwassers in demselben Behälter wird der ganze Inhalt des Behälters für die Speicherung ausgenutzt. Beim gleichen Rauminhalt ist das Speichervermögen zweimal so groß als bei der bekannten Anlage mit Doppelbehälter und Sperrwassersäul.en, und dank der einfachen Form ist es möglich, Speicher bis zu den größten Leistungen auszubilden und überall, auch auf freien Plätzen innerhalb der Stadt, ohne nachteilige ästhetische Wirkung aufzustellen.
  • In der Regel -wird der erfindungsgemäß ausgebildete Wärmespeicher zu ebener Erde aufgestellt, und zwar in einer Höhe, je nach der Höhe der in Frage kommenden beheizten Gebäude und je nach den Geländeverhältnissen, beispielsweise 2o, 30 oder 4o m oder noch mehr, mit einem oben wie bei einem Ausdehnungsgefäß offenstehenden Wasserspiegel. Die Höhe der Wassersäule im Speicher ist demnach gleich der Druckhöhe der ganzen Heizanlage, und der Wasserspiegel des Wärmespeichers steigt oder fällt mit der Erwärmung oder Abkühlung des Heizwassers.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch .dargestellt. Der Warmwasserspeicher besteht aus einem oben offenen Behälter, der wie beispielsweise ein Gasbehälter im Freien oder in einem zweckentsprechenden Gehäuse neben der Kesselanlage oder an einem sonst geeigneten Punkt des Verteilungssystems auf einem Sockel A aufgestellt wird und beim Ausführungsbeispiel mit einem Schutzdach B sowie einer entsprechenden Isolierung G versehen Ist.
  • Das erwärmte Vorlaufwasser -der Heizungsanlage wird zum Verteiler D und von diesem mittels der Leitungen E zum Speicher, und zwar je nach der Temperatur des Wassers in die entsprechende Temperaturzone geführt. Das Rücklaufwasser kann auch mittels Leitung F noch vor der Erwärmung unmittelbar dein Speicher und das warme Vorlaufwasser mittels Leitung G unmittelbar der Fernleitung zugeführt werden. Das vom Speicher mit den Leitungen H entnommene Wasser geht über den Zonenverteiler I zu .den Fernleitungen.
  • Um ein Vermengen der verschieden hoch erwärmten Wasserschichten zu verhindern, z. B. bei einseitiger Abkühlung durch Windanfall oder durch Einwirkung der Strömung bei der Heizwasserzufuhr oder -abfuhr, sind im Speicher eine oder mehrere Zonenplatten K beweglich angeordnet, die z. B. an Seilen L über Rollen mit Gegengewichten 11i1 laufen. Die Zonenplatten -werden mit den Gewichten 111 derartig ausbalanciert, daß ihre Einstellung in entsprechender Höhe mit der Änderung der Temperatur bzw. des spezifischen Gewichtes des Wassers selbsttätig erfolgt. Die Bewegung der Zonenplatten kann aber auch von Hand oder durch motorische Kraft erfolgen. Die Einstellung der Zonenplatten kann auch durch einen mit Schwimmerschalter gesteuerten Motor selbsttätig geschehen. Zur Vermeidung von Störungen des Gleichgewichtes der einzelnen Wasserschichten und des damit verbundenen Temperaturausgleiches wird außerdem die Zufuhr bzw. die Entnahme des Wassers in jeder Zone an vielen Stellen gleichzeitig, z. B. mittels gleichmäßig auf den Umfang des Speichers angeordneter Rohre, ausgeführt.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Warmwasser-Großraumspeicher für Fernheizwerke, insbesondere von Städten, deic oben offen ist, dadurch gekennzeichnet, daß .der Speicher aus einem Behälter besteht, in .dem Heizwasser unterschiedlicher Temperätur schichtenweise übereinandergespeichert wird, und der eine solche Höhe besitzt, daß er eine dem höchsten statischen Druck in der Heizanlage entsprechende hohe Speicherwassersäule aufzunehmen vermag und .gleichzeitig als Ausdehnungsgefäß dient.
  2. 2. Großraumspeicher nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß das Heizwasser in über die Speicherhöhe verteilten Zonen mit verschiedenen Temperaturen zu- und abführbar ist.
DEM105130D 1928-06-06 1928-06-06 Warmwasser-Grossraumspeicher fuer Fernheizwerke, insbesondere von Staedten Expired DE607106C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3227899A1 (de) * 1982-07-26 1984-01-26 Ernst Dipl.-Ing. 3584 Zwesten Träbing Bau- und/oder betriebsweise zur verbesserung der energienutzung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE3227899A1 (de) * 1982-07-26 1984-01-26 Ernst Dipl.-Ing. 3584 Zwesten Träbing Bau- und/oder betriebsweise zur verbesserung der energienutzung

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