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Die
vorliegende Erfindung betrifft ein laminiertes elektrisches Doppelschichtkondensatormodul,
insbesondere ein laminiertes elektrisches Doppelschichtkondensatormodul
mit einer hohen Ausgangsleistungsdichte und einer hohen Energiedichte pro
Volumen oder pro Gewicht.
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Elektrische
Doppelschichtkondensatoranordnungen sind in den Dokumenten US-A-5
850 331 und EP-A-1 061 539 beschrieben.
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Ein
elektrischer Doppelschichtkondensator weist eine hervorragende Ausgangsleistungsdichte oder
Langzeitzuverlässigkeit
für Lade/Entladezyklen auf
und wird als Energiequelle für
ein Hybrid-Elektrofahrzeug oder als Notfallquelle für elektrische
Energie verwendet. In einer solchen Energiequellenanordnung ist
eine hohe Spannung auf einem Niveau von einigen Hundert V erforderlich.
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Üblicherweise
liegt die Betriebsspannung einer Einheitszelle eines elektrischen
Doppelschichtkondensators bei 0,6 bis 0,8 V in einem Fall, bei dem der
Elektrolyt vom Typ einer wässrigen
Lösung
ist, oder bei 2,0 bis 3,3 V in einem Fall, bei dem der Elektrolyt
vom Typ einer nicht-wässrigen
Lösung
ist. Demgemäß werden
solche Einheitszellen in der Form eines Hochspannungs-Energiequellenmoduls verwendet,
in dem einige Zehn bis einige Hundert solcher Einheitszellen in
Reihe verbunden sind.
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Als
Struktur einer solchen Einheitszelle ist eine prismatische Zelle
oder eine zylindrische Zelle gebräuchlich. Eine prismatische
Zelle ist derart, wie sie in der 8 gezeigt
ist, d.h. eine Vielzahl von positiven und negativen Elektroden 7A und 7B in
Form einer flachen Platte ist abwechselnd mit einem dazwischen angeordneten
Separator 2 zur Bildung einer Mehrschichtelementeinheit
gestapelt und die Einheit ist in einem prismatischen Gehäuse 11 eingerichtet. Von
den jeweiligen Elektroden 7A und 7B erstrecken sich
Anschlüsse 8A und 8B in
Form einer flachen Platte nach oben und sind an den Anschlussverbindungsabschnitten 9A bzw. 9B gebündelt, wobei
sie in positive Elektroden und negative Elektroden aufgeteilt sind.
Die Anschlussverbindungsabschnitte 9A und 9B sind
mit dem positiven und negativen Anschluss 10A bzw. 10B,
die so fixiert sind, dass sie durch das prismatische Gehäuse 11 hindurchtreten, verbunden
und an diesen befestigt.
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Eine
zylindrische Zelle ist derart, wie es in der 9 gezeigt
ist, d.h. ein Paar von langen streifenförmigen positiven und negativen
Elektroden 1A und 1B und ein dazwischen angeordneter
Separator 13 sind so aufgewickelt, dass sie ein Wickelelement bilden,
und dieses Wickelelement ist in einem zylindrischen Gehäuse 15 eingerichtet,
so dass eine zylindrische Zelle gebildet wird.
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Die
Anschlüsse 5A und 5B sind
mit den oberen Enden der positiven und der negativen Elektrode 1A bzw. 1B verbunden.
Diese Anschlüsse 5A und 5B sind
mit dem positiven und dem negativen Elektrodenanschluss 4A bzw. 4B verbunden,
die fixiert sind, wobei sie durch eine abdichtende Isolierplatte 3 hindurchtreten.
Beispielsweise ist, wie es in der 10 gezeigt
ist, eine Vielzahl von so aufgebauten Einheitszellen 20 in
Reihe verbunden, so dass ein Hochspannungs-Energiequellenmodul gebildet
wird.
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Um
jedoch die Vielzahl von Einheitszellen 20 integral zu fixieren,
sind fest konstruierte Strukturelemente 21 erforderlich,
und um die Einheitszellen 20 in Reihe elektrisch zu verbinden,
sind viele verbindende Sammelschienenleiterelemente 23 erforderlich.
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Demgemäß sind nach
dem Zusammenbau zu einem Hochspannungs-Energiequellenmodul die Gewichtszunahme
und die Volumenzunahme, die bei der Bildung des Moduls auftreten,
wesentlich, und als Hochspannungs-Energiequellenmodul als Ganzes verschlechtern
sich die Ausgangsleistungsdichte und die Energiedichte wesentlich.
Insbesondere bestand ein Problem dahingehend, dass die hohe Ausgangsleistungsdichte
als Vorteil eines elektrischen Doppelschichtkondensators verloren
geht und die niedrige Energiedichte ausgeprägt wird.
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Die
vorliegende Erfindung wurde im Hinblick auf diese Probleme des Standes
der Technik gemacht und es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung,
ein laminiertes elektrisches Doppelschichtkondensatormodul mit einer
hohen Ausgangsleistungsdichte und einer hohen Energiedichte pro
Volumen oder pro Gewicht bereitzustellen.
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Die
vorliegende Erfindung stellt ein laminiertes elektrisches Doppelschichtkondensatormodul
bereit, umfassend: Elektrodenanordnungen für positive und negative Elektroden,
jeweils gegenüber
angeordnet, welche jeweils eine Metall-Stromsammlerfolie und eine
Elektrodenschicht aus einem Material mit einer großen Oberfläche, gebildet
auf mindestens einer Oberfläche
der Folie, außer
einem Endstreifenabschnitt, entlang einem Seitenende der Folie,
umfassen; einen Ionen-durchlässigen
Separator, angeordnet zwischen den angrenzenden Elektrodenanordnungen,
um die jeweiligen Elektrodenschichten voneinander zu trennen; eine
Metall-Stromsammlerplatte für
positive Elektroden und eine Metall-Stromsammlerplatte für negative
Elektroden, elektrisch mit dem Endstreifenabschnitt jeder Elektrodenanordnung
für die
positive Elektrode bzw. dem Endstreifenabschnitt jeder Elektrodenanordnung
für die
negative Elektrode verbunden;
einen Elektrolyten und ein Modulgehäuse; wobei:
- a) die Elektrodenanordnungen für positive
und negative Elektroden alternierend in Vielzahl derart laminiert
sind, dass die jeweiligen Endstreifenabschnitte von den Separatoren
auf gegenüberliegenden
Seiten hervorspringen, um ein laminiertes Element zu bilden;
- b) die Metall-Stromsammlerplatte für positive Elektroden an dem
Ende des laminierten Elements auf der Seite angeordnet ist, an welcher
die Endstreifenabschnitte der Metall-Stromsammlerfolien für positive Elektroden von den
Separatoren hervorspringen;
- c) die Metall-Stromsammlerplatte für negative Elektroden an dem
Ende des laminierten Elements auf der Seite angeordnet ist, an der
die Endstreifenabschnitte der Metall-Stromsammlerfolien für negative Elektroden von den
Separatoren hervorspringen;
- d) die Elektrodenanordnungen, die Separatoren, die Stromsammlerplatte
für positive
Elektroden und die Stromsammlerplatte für negative Elektroden integriert
sind, um eine laminierte Elementeinheit aufzubauen;
- e) eine Vielzahl solcher laminierter Elementeinheiten vorgesehen
sind, und diese jeweils eingerichtet und geschützt sind in einem von Elementkompartimenten,
gebildet in einer Vielzahl in dem Modulgehäuse; und
- f) die Vielzahl der laminierten Element-Einheiten, jeweils eingerichtet
in der Vielzahl der Elementkompartimente, elektrisch in Reihe verbunden sind.
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Das
erfindungsgemäße Modul
erfordert nicht die Verwendung von fest konstruierten Strukturelementen
zum integralen Fixieren der Vielzahl von Zellen oder von vielen
elektrischen Verbindungselementen für Zellen, die zum Aufbau eines
Hochspannungs-Energiequellenmoduls durch Verbinden von Einheitszellen
in Reihe erforderlich waren. Erfindungsgemäß ist es möglich, die Energiedichte pro Volumen
oder pro Gewicht als Modulenergiequelle zu erhöhen. Insbesondere wenn ein
Harzgehäuse, das
leichter als Metall ist, als Modulgehäuse verwendet wird, kann die
Energiedichte weiter erhöht
werden. Ferner kann das Verfahren bis zur Herstellung einer fertiggestellten
laminierten Modulenergiequelle vereinfacht werden und die Anzahl
der erforderlichen Komponenten ist gering, wodurch die Produktivität hervorragend
ist und die Herstellungskosten gesenkt werden können.
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In
der vorliegenden Erfindung ist es bevorzugt, dass das Modulgehäuse einen
Modulgehäuse-Hauptkörper, der
mit den Elementkompartimenten ausgestattet ist, und eine Modulgehäuse-Abdeckung zum
Schließen
des Modulgehäuse-Hauptkörpers umfasst.
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Durch
diesen Aufbau ist das Modulgehäuse aus
dem Modulgehäuse-Hauptkörper und
die Modulgehäuse-Abdeckung
aufgebaut, wodurch die Herstellung einfach ist und Reparaturen,
usw., einfach sind.
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Ferner
ist es in der vorliegenden Erfindung bevorzugt, dass ein Verbindungsmittel
bereitgestellt ist, das mit der Stromsammlerplatte für positive
Elektroden und/oder der Stromsammlerplatte für negative Elektroden durch
eine Trennwand, welche die angrenzenden Elementkompartimente des
Modulgehäuse-Hauptkörpers aufteilt,
oder durch beide Seitenwände
des Modulgehäuse-Hauptkörpers, verbunden
ist.
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Folglich
ist es durch die gemeinsame Verwendung einiger Komponenten, die
das Gehäuse
für Einheitszellen
bilden, zum Aufbau einer Struktur, die Modul-bildende Elemente und
elektrische Verbindungselemente zwischen Zellen umfasst, möglich, ein
laminiertes elektrisches Doppelschichtkondensatormodul zu erhalten,
das kompakter ist und ein geringeres Gewicht aufweist.
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Ferner
können
die benachbarten Einheitszellen in der minimalen Distanz verbunden
werden, ohne dass Sammelschienenleiter oder dergleichen erforderlich
sind, wodurch der Widerstand als Modulenergiequelle niedriger als
bisher gemacht werden kann.
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In
den beigefügten
Zeichnungen:
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1 ist
eine vergrößerte perspektivische Ansicht
einer Elektrodenanordnung.
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2 ist
eine perspektivische Ansicht einer laminierten Struktur aus Elektrodenanordnungen
und Separatoren.
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3 ist
eine perspektivische Ansicht einer Metall-Stromsammlerplatte.
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4 ist
eine perspektivische Ansicht einer laminierten Elementeinheit.
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5 ist
eine perspektivische Ansicht des Modulgehäuse-Hauptkörpers.
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6 ist
eine perspektivische Ansicht der Modulgehäuse-Abdeckung.
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7 ist
eine perspektivische Ansicht eines laminierten elektrischen Doppelschichtkondensatormoduls.
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8 zeigt
die Struktur einer herkömmlichen prismatischen
Zelle.
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9 zeigt
die Struktur einer herkömmlichen zylindrischen
Zelle.
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10 ist
eine Ansicht, welche die Struktur eines herkömmlichen elektrischen Doppelschichtkondensatormoduls
zeigt.
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Nachstehend
wird die vorliegende Erfindung unter Bezugnahme auf die bevorzugten
Ausführungsformen
beschrieben.
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Von
den verschiedenen Elementen, die das laminierte elektrische Doppelschichtkondensatormodul
gemäß einer
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung bilden, wird der detaillierte Aufbau
einer Elektrodenanordnung 31 als erstes beschrieben. Eine
vergrößerte perspektivische
Ansicht einer Elektrodenanordnung 31 ist in der 1 gezeigt.
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In
der 1 umfasst die Elektrodenanordnung 31,
bei der es sich um eine positive Elektrode oder negative Elektrode
handeln wird, eine bandförmige
oder streifenförmige
Metall-Stromkollektorfolie 33 und
Elektrodenschichten 35A und 35B, die aus einem
Material mit großer
Oberfläche
hergestellt sind und auf beiden Seiten der Folie gebildet sind,
außer einem
Endstreifenabschnitt 33a entlang eines Seitenendes der
Folie.
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Die
Metall-Stromkollektorfolie 33, die hier verwendet wird,
ist nicht speziell beschränkt,
so lange sie bezüglich
der elektrochemischen Korrosionsbeständigkeit auf der Seite der
positiven Elektrode hervorragend ist. Im Hinblick auf die Verarbeitbarkeit und
die Gewichtsverminderung ist jedoch ein Folienmaterial aus Aluminium,
einer Aluminiumlegierung oder rostfreiem Stahl bevorzugt.
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Die
Dicke der Folie wird auf einen kleinen Wert eingestellt, so lange
die Festigkeit dies erlaubt, und sie liegt gewöhnlich vorzugsweise innerhalb
eines Bereichs von 20 bis 100 μm.
Ferner kann zum Zwecke einer Verbesserung der Haftfestigkeit mit den
Elektrodenschichten 35A und 35B oder der Verminderung
des elektrischen Widerstands eine chemische, elektrochemische oder
mechanische Oberflächenätzbehandlung
angewandt werden.
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Der
Endstreifenabschnitt 33a, auf dem keine Elektrodenschicht
wie z.B. 35A oder 35B gebildet ist, ist zur elektrischen
Verbindung mit der Außenseite gestaltet.
Demgemäß ist der
Endstreifenabschnitt zur Erhöhung
der Zellenkapazität
vorzugsweise so schmal wie möglich
und liegt vorzugsweise auf einem Niveau von 2 bis 6 mm.
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Die
Elektrodenschichten 35A und 35B sind auf beiden
Seiten der Metall-Stromkollektorfolie 33 gebildet und aus
einem Material mit großer
spezifischer Oberfläche
zur Bildung einer elektrischen Doppelschicht an der Grenzfläche mit
dem Elektrolyten zur Speicherung hergestellt, und es kann sich um
beschichtete oder vorgeformte dünne
Elektrodenblätter handeln,
die an die Metall-Stromkollektorfolie 33 gebunden sind.
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Zur
Bindung des Elektrodenblatts an die Metall-Stromkollektorfolie 33 ist
es üblich,
ein mechanisches Druckschweißen
oder ein Verfahren des Bindens mittels eines leitenden Haftmittels
einzusetzen. Zur Bildung der Elektrodenschichten 35A und 35B ist üblicherweise
ein Bindemittel erforderlich und verschiedene organische Bindemittel,
insbesondere Bindemittel wie z.B. Polytetrafluorethylen und Polyvinylidenfluorid,
werden bevorzugt eingesetzt.
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Um
ferner bei der elektrischen Leitung der Elektrodenschichten 35A und 35B zu
unterstützen, kann
ein Leitungshilfsmittel in einer bestimmten Menge zugesetzt werden.
Das vorstehend beschriebene Material mit großer spezifischer Oberfläche ist
vorwiegend aus einem kohlenstoffhaltigen Material mit einer spezifischen
Oberfläche
von 100 bis 3000 m2/g hergestellt.
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Insbesondere
kann bzw. können
bevorzugt z.B. Aktivkohle eines Harztyps, wie z.B. Phenol, eines
Kokosnussschalen-Typs, eines Koks-Typs oder eines Pech-Typs, sowie
Kohlenstoff-Nanoröhrchen; ein
Kohlenstoff-Aerogel oder Polyacen eingesetzt werden. Als Leitungshilfsmittel
kann bzw. können vorzugsweise
Ruß, kurze
Kohlenstofffasern oder Metallfasern eingesetzt werden.
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In
der vorliegenden Erfindung ist der Elektrolyt, der zum Bilden einer
elektrischen Doppelschicht verwendet wird, vorzugsweise ein nicht-wässriger Elektrolyt,
da dessen Stehspannung hoch ist. Der in dem nicht-wässrigen
Elektrolyten enthaltene gelöste Stoff
ist im Hinblick auf die elektrische Leitfähigkeit, die Löslichkeit
in einem Lösungsmittel
und die elektrochemische Stabilität vorzugsweise ein quartäres Oniumsalz.
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Insbesondere
weist es bevorzugt ein Oniumkation auf, das durch R1R2R3R4N+ oder R1R2R3R4P+ dargestellt wird (worin jeder von R1, R2, R3 und
R4, die unabhängig voneinander sind, eine
C1-6-Alkylgruppe oder eine C6-10-Arylgruppe
ist). Insbesondere handelt es sich vorzugsweise um ein Salz des
vorstehend genannten Kations mit einem Anion wie z.B. BF4 –, PF6 –, CF3SO3 –,
AsF6 –, N(SO2CF3)2 – oder
ClO4 –.
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Die
Konzentration des vorstehend genannten Oniumsalzes in dem Elektrolyten
beträgt
vorzugsweise mindestens 0,5 mol/Liter, besonders bevorzugt mindestens
1,0 mol/Liter, um die Menge an Ionen sicherzustellen, die zur Bildung
der elektrischen Doppelschicht erforderlich ist, und eine angemessene
elektrische Leitfähigkeit
zu erhalten.
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Das
organische Lösungsmittel,
das für
den nicht-wässrigen
Elektrolyten eingesetzt wird, ist vorzugsweise mindestens ein Lösungsmittel,
das aus der Gruppe bestehend aus cyclischen Carbonaten, wie z.B.
Ethylencarbonat, Propylencarbonat und Butylencarbonat, geradkettigen
Carbonaten, wie z.B. Dimethylcarbonat, Ethylmethylcarbonat und Diethylcarbonat,
Sulfolan, Sulfolanderivaten und Nitrilen, wie z.B. Acetonitril und
Glutaronitril, ausgewählt
ist.
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Ferner
kann als nicht-wässriger
Elektrolyt eine ionische Flüssigkeit
des Amidin-Typs, d.h. ein bei Raumtemperatur geschmolzenes Salz,
als solche oder gelöst
in einem Lösungsmittel
verwendet werden.
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Nachstehend
wird der Separator 2 beschrieben. Der Separator 2 ist
ein Element mit einer Ionendurchlässigkeit, das zwischen den
positiven und negativen Elektrodenanordnungen 31 angeordnet
ist. Das Material für
den Separator 2 ist nicht speziell beschränkt. Der
Separator 2 ist jedoch vorzugsweise aus einem porösen Material
hergestellt, das hervorragende elektrische Isoliereigenschaften,
eine hervorragende chemische Stabilität gegen den Elektrolyten und
hervorragende Flüssigkeitsabsorptions- und
-bewahrungseigenschaften für
den Elektrolyten aufweist.
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Insbesondere
ist der Separator vorzugsweise aus anorganischen Fasern, wie z.B.
Glasfasern, Siliziumdioxidfasern, Aluminiumoxidfasern, Asbest oder
Faserkristallen davon, natürlichen
Fasern, wie z.B. Manilahanf, oder organischen Fasern, wie z.B. synthetischen
Polymerfasern aus z.B. einem Polyolefin oder einem Polyester hergestellt.
Ferner kann vorzugsweise auch ein daraus hergestelltes Blatt oder
ein mikroporöser
Film mit feinen Perforationen, der durch Strecken gebildet worden
ist, verwendet werden.
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Nachstehend
wird eine laminierte Struktur von Elektrodenanordnungen 31 und
Separatoren 2 beschrieben. Eine perspektivische Ansicht
der laminierten Struktur von Elektrodenanordnungen 31 und Separatoren 2 ist
in der 2 gezeigt.
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In
der 2 sind bandförmige
oder streifenförmige
Separatoren 2 und bandförmige
oder streifenförmige
Elektrodenanordnungen 31 für positive und negative Elektroden
mit dem gleichen Aufbau abwechselnd angeordnet.
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Die
jeweiligen Endstreifenabschnitte 33a der Elektrodenanordnungen 31 sind
so angeordnet, dass Endstreifenabschnitte, die in der Breitenrichtung
der Separatoren 2 aneinander angrenzen, von den Separatoren 2 auf
gegenüber
liegenden Seiten hervorspringen. Durch solche Elektrodenanordnungen 31 und
Separatoren 2 wird ein laminiertes Element 30 aufgebaut.
In diesem Zustand liegen sowohl an der rechten als auch an der linken
Endoberfläche
des laminierten Elements 30 die Endstreifenabschnitte 33a der
positiven und der negativen Elektroden jeweils frei.
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Nachstehend
wird die Metall-Stromkollektorplatte 37 beschrieben. Eine
perspektivische Ansicht der Metall-Stromkollektorplatte 37 ist
in der 3 gezeigt.
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In
der 3 ist ein Durchgangsloch 39 an einem
oberen Abschnitt der aus einem Metall hergestellten Metall-Stromkollektorplatte 37 bereitgestellt.
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Nachstehend
wird der Aufbau einer laminierten Elementeinheit beschrieben. Eine
perspektivische Ansicht der laminierten Elementeinheit 40 ist
in der 4 gezeigt.
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In
der 4 ist die laminierte Elementeinheit 40 derart
aufgebaut, dass die Metall-Stromkollektorplatten 37A und 37B an
die Endstreifenabschnitte 33a der jeweiligen Metall-Stromkollektorfolien 33 für positive
bzw. negative Elektroden des laminierten Elements 30 gebunden
sind, um einen elektrischen Kontakt mit der Außenseite herzustellen. Das
Verfahren zum Binden der Metall-Stromkollektorplatten 37A und 37B an
die Endstreifenabschnitte 33a kann ein mechanisches Pressen
oder ein elektrisch leitendes Kleben mittels eines elektrisch leitenden
Haftmittels oder dergleichen sein. Ein Binden durch Schweißen, das
mechanisch und elektrisch sehr zuverlässig ist, ist jedoch bevorzugt.
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Als
Schweißverfahren
wird vorzugsweise Ultraschallschweißen, Schweißen mit einem Laser, wie z.B.
einem YAG, oder Elektronenstrahlschweißen eingesetzt. Das Material
für die
Metall-Stromkollektorplatte 37 ist
nicht speziell beschränkt,
so lange es eine hohe elektrische Leit fähigkeit und elektrochemische
Korrosionsbeständigkeit
aufweist. Aluminium oder eine Aluminiumlegierung ist jedoch beispielsweise
bevorzugt.
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Die
Form der Metall-Stromkollektorplatte 37 ist nicht speziell
beschränkt.
Um jedoch das Tränken des
Elektrolyten an der Endoberfläche
des laminierten Elements 30 nicht zu beeinträchtigen,
ist es bevorzugt, Kerben an dem flachen Abschnitt der Metall-Stromkollektorplatte 37,
die gegen die Endoberfläche
des laminierten Elements 30 anstößt, bereitzustellen. Ansonsten
können
Perforationen oder Unregelmäßigkeiten
an einem Teil des flachen Abschnitts, die ähnliche Effekte bewirken, bereitgestellt
werden.
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Nachstehend
werden der Modulgehäuse-Hauptkörper 41,
in dem die laminierten Elementeinheiten 40 eingerichtet
sind, und die Modulgehäuse-Abdeckung 43 beschrieben.
Eine perspektivische Ansicht des Modulgehäuse-Hauptkörpers 41 in der vorliegenden
Erfindung ist in der 5 gezeigt und eine perspektivische
Ansicht der Modulgehäuse-Abdeckung 43 in
der vorliegenden Erfindung ist in der 6 gezeigt.
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Unter
Bezugnahme auf die 5 und 6 ist in
dem Modulgehäuse-Hauptkörper 41 und
der Modulgehäuse-Abdeckung 43,
die beide aus einem Harz hergestellt sind, eine Vielzahl von Elementkompartimenten 45 ausgebildet,
die unabhängig
voneinander aufgeteilt sind.
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Die
laminierten Elementeinheiten 40 sind ausreichend mit dem
Elektrolyten getränkt.
Die getränkten
laminierten Elementeinheiten 40 sind jeweils so in den
Elementkompartimenten 45 eingerichtet, dass die Metall-Stromkollektorplatte 37A der
positiven Elektrode von einer der benachbarten laminierten Elementeinheiten 40 der
Metall-Stromkollektorplatte 37B der negativen Elektrode
der anderen laminierten Elementeinheit mittels einer Trennwand 41b gegenüber liegt.
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In
beiden Seitenwänden 41c und
den Trennwänden 41b des
Modulgehäuse-Hauptkörpers 41 sind
Durchgangslöcher 47 jeweils
an gegenüber
liegenden Positionen ausgebildet. Diese Durchgangslöcher 47 sind
so gestaltet, dass dann, wenn die laminierten Elementeinheiten 40 in
den Elementkompartimenten 45 eingerichtet sind, die Positionen
der Durchgangslöcher
mit den Durchgangslöchern 39 der
Metall-Stromkollektorplatten 37 übereinstimmen. Durch das Durchgangsloch 47 und
das Durchgangsloch 39a der laminierten Elementeinheit 40,
die an dem linken Ende in der 5 angeordnet
sind, wird ein externer Anschlussbolzen 49 eingesetzt und
fixiert.
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Die
Abdichtung wird durch einen O-Ring zwischen dem externen Anschlussbolzen 49 und
dem Durchgangsloch 39A oder 47 sichergestellt.
Das Gleiche gilt für
das Durchgangsloch 47 und das Durchgangsloch 39B der
laminierten Elementeinheit 40, die an dem rechten Ende
in der 5 angeordnet sind.
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Ferner
wird durch ein Durchgangsloch 47 einer Trennwand 41b und
ein Durchgangsloch 39A oder 39B der benachbarten
laminierten Elementeinheit 40 ein interner Anschlussbolzen
(nicht gezeigt) eingesetzt und fixiert. Die Abdichtung wird durch
einen O-Ring zwischen dem internen Anschlussbolzen und dem Durchgangsloch 39A oder 39B sichergestellt.
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Das
Material für
den O-Ring ist nicht speziell beschränkt, so lange es sich um ein
Material handelt, das durch den verwendeten nicht-wässrigen
Elektrolyten nicht erodiert wird. Beispielsweise kann zweckmäßig Fluorkautschuk,
EPDM, Butylkautschuk oder Silikonkautschuk verwendet werden. Das
Material für den
internen Anschlussbolzen ist nicht speziell beschränkt, so
lange dieser eine hohe elektrische Leitfähigkeit und eine hohe elektrochemische
Korrosionsbeständigkeit
aufweist, jedoch ist beispielsweise Aluminium oder eine Aluminiumlegierung
bevorzugt.
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Zwischen
dem internen Anschlussbolzen und der Metall-Stromkollektorplatte 37 der
laminierten Elementeinheit 40 wird zusätzlich zu der elektrischen
Verbindung eine mechanische Fixierbehandlung der laminierten Elementeinheit 40 durchgeführt. Als
solches Verfahren ist ein mechanisches Festziehen zwischen dem internen
Anschlussbolzen und der Metall-Stromkollektorplatte 37 gebräuchlich,
jedoch kann auch ein Schweißen,
wie z.B. ein Laserschweißen
oder ein Elektronenstrahlschweißen,
eingesetzt werden.
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Die
laminierten Elementeinheiten 40 werden auf diese Weise
in Reihe elektrisch verbunden. Durch Schließen und Abdichten durch die
Modulgehäuse-Abdeckung 43 in
diesem Zustand wird ein laminiertes elektrisches Doppelschichtkondensatormodul,
wie es in der 7 gezeigt ist, erhalten.
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Die
Anzahl der Elementkompartimente 45, die in dem Modulgehäuse-Hauptkörper 41 und
der Modulgehäuse-Abdeckung 43 ausgebildet
sind, ist nicht speziell beschränkt
und kann optional abhängig von
dem speziellen Zweck und der erforderlichen Modulspannung festgelegt
werden. Üblicherweise beträgt sie jedoch
vorzugsweise 2 bis 10.
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Das
Material für
den Modulgehäuse-Hauptkörper 23 und
die Modulgehäuse-Abdeckung 25 wird unter
Berücksichtigung
der elektrischen Isoliereigenschaften, der mechanischen Festig keit,
der Feuchtigkeitsabschirmungseigenschaften und der Beständigkeit
gegen den nicht-wässrigen
Elektrolyten, der verwendet werden soll, zweckmäßig ausgewählt.
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In
einem gewöhnlichen
Fall ist z.B. ein Polyolefin (PP, PE), ein Polyethylenterephthalat
(PET), ein Polyparaphenylensulfid (PPS), ein Polyimid oder ein Polyamidimid
geeignet. Eine Polymerlegierung, die ein solches Polymer enthält, kann
ebenfalls verwendet werden. Um ferner die Festigkeit zu erhöhen, kann
ein Füllstoff,
wie z.B. anorganische Fasern, zugemischt werden, oder um das Hindurchdringen
von Feuchtigkeit zu verhindern, kann eine Oberflächenbehandlung angewandt werden.
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Ferner
können
die internen Anschlussbolzen und die externen Anschlussbolzen 49 auch
durch Formen angebracht werden, so dass sie mit den inneren Trennwänden des
geschlossenen Behälters integral
sind, so dass ein guter Abdichtungszustand sichergestellt werden
kann. Das Verfahren zum Abdichten bzw. Versiegelns der Abdeckung,
die aus einem Harz hergestellt ist, und des Modulgehäuses, das
aus einem Harz hergestellt ist, kann z.B. ein Verschmelzen durch
Wärmeschmelzen,
ein Ultraschallwellenverschmelzen, ein Kleben mittels verschiedener
Abdichtungsmittel, Heißkleber
oder Haftmittel, oder ein Pressversiegeln durch ein Verpackungsmaterial
sein.
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Wie
es vorstehend beschrieben worden ist, ist es erfindungsgemäß möglich, die
Energiedichte pro Volumen oder pro Gewicht als Modulenergiequelle
zu erhöhen.
Ferner kann das Verfahren bis zur Herstellung der fertiggestellten
laminierten Modulenergiequelle vereinfacht werden, und die Anzahl
der benötigten
Komponenten ist gering, wodurch die Produktivität hervorragend ist und die
Kosten gesenkt werden können.
Ferner können
benachbarte Einheitszellen in dem minimalen Abstand verbunden werden,
ohne dass Sammelschienenleiter oder dergleichen erforderlich sind,
wodurch der Widerstand als Modulenergiequelle niedrig gemacht werden kann.