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Die
vorliegende Erfindung betrifft neue Oxazolderivate, ihre Herstellung
und ihre Verwendung bei der Herstellung von Medikamenten. Insbesondere
bezieht sich die Erfindung auf Verbindungen der Formel (I)
und pharmazeutisch
akzeptable Salze und Ester davon, worin
R
1 Aryl
oder Heteroaryl ist;
R
2, R
3,
R
4 und R
6 unabhängig voneinander
Wasserstoff, Hydroxy, Niederalkenyl, Halogen, Niederalkyl oder Niederalkoxy
sind, worin mindestens einer von R
2, R
3, R
4 und R
6 nicht Wasserstoff ist, oder
R
3 und R
4 unter Bildung
eines Ringes zusammen mit den Kohlenstoffatomen, an die sie gebunden
sind, miteinander verbunden sind, und R
3 und
R
4 zusammen -CH=CH-S-, -S-CH=CH-, -CH=CH-O-,
-O-CH=CH-, -CH=CH-CH=CH-, -(CH
2)
3-5-, -O-(CH
2)
2-3- oder -(CH
2)
2-3-O- sind, und worin R
2 und
R
6 wie oben definiert sind;
R
5 Niederalkoxy, Niederalkenyloxy
R
7 Wasserstoff oder Niederalkyl ist;
R
8 Wasserstoff oder Niederalkyl ist;
R
9 Wasserstoff oder Niederalkyl ist;
R
10 Aryl ist;
n 1, 2 oder 3 ist;
wobei
die Bindung zwischen dem Kohlenstoffatom C
a und
dem Kohlenstoffatom C
b eine Kohlenstoff
Kohlenstoff-Einfach- oder -Doppelbindung ist.
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Peroxisome
Proliferator Activated Receptors (PPARs) sind Mitglieder der nuklearen
Hormonrezeptorsuperfamilie, die Liganden-aktivierte Transkriptionsfaktoren
sind, die die Genexpression regulieren. Verschiedene Subtypen davon
sind identifiziert und geklont worden. Diese umfassen PPARα, PPARβ (außerdem bekannt
als PPARδ)
und PPARγ.
Es existieren mindestens zwei Hauptisoformen von PPARγ. Während PPARγ1 allgegenwärtig in
den meisten Geweben exprimiert wird, wird die längere Isoform PPARγ2 fast ausschließlich in
Adipozyten gefunden. Im Gegensatz dazu wird PPARα überwiegend in der Leber, Niere
und Herz exprimiert. PPARs modulieren eine Vielzahl von Körper reaktionen,
einschließlich
Glukose- und Lipid-Homöostase,
Zelldifferenzierung, Entzündungsreaktionen
und Herz-Gefäß-Vorgänge.
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Diabetes
ist eine Krankheit, bei der die Fähigkeit des Patienten, den
Glukosespiegel im Blut zu regeln, beeinträchtigt ist, da die richtige
Reaktionsfähigkeit
auf die Wirkung von Insulin teilweise verloren gegangen ist. Bei
Diabetes vom Typ II (T2D), der oftmals als nicht insulinpflichtiger
Diabetes mellitus (NIDDM) bezeichnet wird und der 80 bis 90% aller
Diabetespatienten in Industrieländern
betrifft, erzeugen die Langerhans'schen Inseln in der Bauchspeicheldrüse noch
Insulin. Jedoch zeigen die Zielorgane, hauptsächlich Muskeln, Leber und Fettgewebe,
eine starke Resistenz gegen die Insulinstimulation, was der Körper durch
Erzeugung unphysiologisch hoher Spiegel an Insulin ausgleicht. In
den späteren
Phasen der Krankheit verringert sich jedoch die Insulinsekretion
aufgrund der Bauchspeicheldrüsenerschöpfung. Zusätzlich dazu
ist T2D ein Stoffwechsel-Herz-Gefäß-Krankheits-Syndrom. Unter
den Komorbiditäten,
die mit T2D verbunden sind, sind beispielsweise Insulinresistenz,
Dyslipidämie,
Hypertension, Endotheldysfunktion und entzündliche Atherosklerose.
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Die
aktuelle First-Line-Behandlung für
Diabetes umfaßt
eine fett- und glukosearme Diät
und die Ausübung
von Sport. Jedoch kann die Compliance mäßig sein, und wenn die Krankheit
fortschreitet, wird die Behandlung mit Hypoglykämika, beispielsweise Sulfonylharnstoffen
oder Metformin, notwendig. Eine vielversprechende neue Klasse an
Arzneimitteln ist kürzlich
eingeführt
worden, welche die Patienten wieder auf ihr eigenes Insulin sensibilisieren
(Insulinsensibilisatoren), wodurch die Blutzucker- und Triglyceridspiegel
auf normal umschlagen, und wodurch die Notwendigkeit für exogenes
Insulin aufgehoben oder zumindest verringert wird. Pioglitazon (ActosTM) und Rosiglitazon (AvandiaTM)
gehören
zu der Thiazolidindionklasse (TZD-Klasse) von PPARγ-Agonisten
und waren die ersten Vertreter der Klasse, die für die NIDDM-Behandlung in mehreren
Ländern
zugelassen wurden. Diese Verbindungen verursachen jedoch Nebenwirkungen,
einschließlich
seltener, aber schwerer Lebertoxizität (wie mit Troglitazon) und
erhöhtes
Körpergewicht
bei Menschen. Daher sind neue, bessere und effizientere Arzneimittel
zur Behandlung von NIDDM dringend notwendig. Jüngste Studien lieferten den
Nachweis, daß ein
Coagonismus von PPARα und
PPARγ zu
Verbindungen mit verbessertem therapeutischem Potential führen würde, d.
h. mit einer verbesserten Lipidprofilwirkung auf die Normalisierung
der Glukose- und Insulinspiegel (Keller und Wahli: Trends Endocrin.
Metab. 1993; 4: 291–296,
Macdonald und Lane: Current Biology Bd. 5, S. 618–621 (1995)).
Weitere Hintergrundinformationen können in WO 00/08002, Eur. J.
Med. Chem. 36 (1), 31–42,
Jan. 2001 und Curr. Pharm. Des. 2,85–102, 1996 gefunden werden.
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Die
neuen Verbindungen der vorliegenden Erfindung übertreffen die in der Technik
bekannten Verbindungen insofern, daß sie gleichzeitig und sehr
effizient an sowohl PPARα als
auch PPARγ binden
und aktivieren. Deshalb kombinieren diese Verbindungen die antiglykämische Wirkung
der PPARγ-Aktivierung
mit der antidyslipidämischen
Wirkung der PPARα-Aktivierung.
Folglich werden Plasmaglukose und Insulin verringert (= Insulinsensibilisierung),
Triglyceride verringert und HDL-Cholesterin erhöht (= verbessertes Lipidprofil).
Außerdem
können
diese Verbindungen auch LDL-Cholesterin verringern, den Blutdruck
verringern und der entzündlichen
Atherosklerose entgegenwirken. Da mehrere Seiten des T2D-Krankheitssyndroms
von PPARα-
und -γ-Coagonisten
angesprochen werden, weisen sie erwartungsgemäß ein verbessertes therapeutisches
Potential im Vergleich zu den bereits in der Technik bekannten Verbindungen
auf.
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Die
Verbindungen der vorliegenden Erfindung zeigen außerdem verbesserte
pharmakologische Eigenschaften im Vergleich zu bekannten Verbindungen.
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Wenn
nicht anders angegeben, werden die folgenden Definitionen angegeben,
um die Bedeutung und den Umfang der verschiedenen Ausdrücke, die
verwendet werden, um die Erfindung hierin zu beschreiben, darzustellen
und zu definieren.
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In
dieser Beschreibung ist unter dem Ausdruck „Nieder" eine Gruppe zu verstehen, die aus ein
bis sieben, bevorzugt ein bis vier Kohlenstoffatom(en) besteht.
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Der
Ausdruck „Halogen" bezieht sich auf
Fluor, Chlor, Brom und Iod.
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Der
Ausdruck „Schutzgruppe" bezieht sich auf
Gruppen, wie beispielsweise Acyl, Alkoxycarbonyl, Aryloxycarbonyl,
Silyl oder Iminderivate, die verwendet werden, um die Reaktivität der funktionellen
Gruppen zeitweise zu blockieren. Allgemein bekannte Schutzgruppen
sind beispielsweise t-Butyloxycarbonyl, Benzyloxycarbonyl, Fluorenylmethyloxycarbonyl
oder Diphenylmethylen, die für
den Schutz von Aminogruppen verwendet werden können, oder Niederalkyl-, β-Trimethylsilylethyl-
und β-Trichlorethylester,
die für
den Schutz von Carboxygruppen verwendet werden können.
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Der
Ausdruck „Alkyl", allein oder in
Kombination mit anderen Gruppen, bezieht sich auf einen verzweigten
oder geradkettigen, einwertigen, gesättigten, aliphatischen Kohlenwasserstoffrest
mit ein bis zwanzig Kohlenstoffatomen, bevorzugt ein bis sechzehn
Kohlenstoffatomen, stärker
bevorzugt ein bis zehn Kohlenstoffatomen. Die Alkylgruppen können beispielsweise
mit Halogen, Hydroxy, Niederalkoxy, Niederalkoxycarbonyl, NH2, N(H, Niederalkyl) und/oder N(Niederalkyl)2 substituiert sein.
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Der
Ausdruck „Niederalkyl", allein oder in
Kombination mit anderen Gruppen, bezieht sich auf einen verzweigten
oder geradkettigen, einwertigen Alkylrest mit ein bis sieben Kohlenstoffatomen,
bevorzugt ein bis vier Kohlenstoffatomen. Dieser Ausdruck wird außerdem durch
diese Reste wie Methyl, Ethyl, n-Propyl, Isopropyl, n-Butyl, s-Butyl,
t-Butyl und dergleichen veranschaulicht. Eine Niederalkylgruppe
kann ein Substitutionsmuster haben, wie zuvor im Zusammenhang mit
dem Ausdruck „Alkyl" beschrieben.
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Der
Ausdruck „Alkoxy" bezieht sich auf
die Gruppe R'-O-,
worin R' Alkyl ist.
Der Ausdruck „Niederalkoxy" bezieht sich auf
die Gruppe R'-O-,
worin R' Niederalkyl
ist. Beispiele von Niederalkoxygruppen sind beispielsweise Methoxy,
Ethoxy, Propoxy, Isopropoxy, Butoxy, Isobutoxy und Hexyloxy.
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Unter
dem Ausdruck „Niederalkenyl", allein oder in
Kombination, ist ein geradkettiger oder verzweigter Kohlenwasserstoffrest
zu verstehen, umfassend eine Olefinbindung und bis zu 8, bevorzugt
bis zu 6, besonders bevorzugt bis zu 4 Kohlenstoffatome. Beispiele
von Alkenylgruppen sind Ethenyl, 1-Propenyl, 2-Propenyl, Isopropenyl,
1-Butenyl, 2-Butenyl, 3-Butenyl und Isobutenyl. Ein bevorzugtes
Beispiel ist 2-Propenyl.
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Unter
dem Ausdruck „Niederalkenyloxy" ist eine Gruppe
R''-O- zu verstehen,
worin R'' Niederalkenyl ist.
Beispiele von Niederalkenyloxygruppen sind Butenyloxy, insbesondere
But-3-enyloxy.
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Der
Ausdruck „Aryl" bezieht sich auf
die Phenyl- oder Naphthylgruppe, bevorzugt die Phenylgruppe, welche
gegebenenfalls einfach oder mehrfach substituiert sein kann, insbesondere
mono- oder disubstituiert durch Halogen, Hydroxy, CN, CF3, NO2, NH2, N(H, Niederalkyl), N(Niederalkyl)2, Carboxy, Aminocarbonyl, Niederalkyl, Niederalkoxy,
Aryl und/oder Aryloxy. Bevorzugte Substituenten sind Halogen, CF3, Niederalkyl und/oder Niederalkoxy.
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Der
Ausdruck „Heteroaryl" bezieht sich auf
einen aromatischen 5- oder 6-gliedrigen Ring, welcher 1, 2 oder
3 Atome, ausgewählt
aus Stickstoff, Sauerstoff und/oder Schwefel, wie Furyl, Pyridyl,
1,2-, 1,3- und 1,4-Diazinyl, Thienyl, Isoxazolyl, Oxazolyl, Imidazolyl
oder Pyrrolyl, umfassen kann. Der Ausdruck „Heteroaryl" bezieht sich außerdem auf
bicyclische aromatische Gruppen, umfassend zwei 5- oder 6-gliedrige
Ringe, wobei einer oder beide Ringe 1, 2 oder 3 Atome, ausgewählt aus
Stickstoff, Sauerstoff oder Schwefel, enthalten kann können, wie
beispielsweise Indol oder Chinolin, oder teilweise hydrierte bicyclische
aromatische Gruppen, wie beispielsweise Indolinyl. Eine Heteroarylgruppe
kann ein Substitutionsmuster haben, wie zuvor im Zusammenhang mit
dem Ausdruck „Aryl" beschrieben. Bevorzugte
Heteroarylgruppen sind beispielsweise Thienyl und Furyl, welche
gegebenenfalls, wie oben beschrieben, substituiert sein können, bevorzugt
mit Halogen, CF3, Niederalkyl und/oder Niederalkoxy.
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Der
Ausdruck „pharmazeutisch
akzeptable Salze" umfaßt Salze
der Verbindungen der Formel (I) mit anorganischen oder organischen
Säuren,
wie Salzsäure,
Bromwasserstoffsäure,
Salpetersäure,
Schwefelsäure,
Phosphorsäure,
Zitronensäure,
Ameisensäure,
Maleinsäure,
Essigsäure,
Fumarsäure,
Bernsteinsäure, Weinsäure, Methansulfonsäure, p-Toluolsulfonsäure und
dergleichen, die für
lebende Organismen nicht toxisch sind. Bevorzugte Salze mit Säuren sind
Formiate, Maleate, Citrate, Hydrochloride, Hydrobromide und Methansulfonsäuresalze.
Die Verbindungen der Formel I bilden außerdem Salze mit pharmazeutisch
akzeptablen Basen, wie Alkalisalze, beispielsweise Na- und K-Salze,
Erdalkalisalze, beispielsweise Ca- und Mg-Salze, und Ammonium- oder
substituierte Ammoniumsalze, wie beispielsweise Trimethylammoniumsalze.
Der Ausdruck „pharmazeutisch
akzeptable Salze" bezieht
sich außerdem
auf diese Salze.
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Die
Verbindungen der Formel I können
ebenso solvatisiert, beispielsweise hydratisiert, sein. Die Solvatisierung
kann im Verlauf des Herstellungsverfahrens stattfinden oder kann
beispielsweise als eine Folge der hygroskopischen Eigenschaften
einer anfangs wasserfreien Verbindung der Formel I auftreten (Hydratisierung).
Der Ausdruck pharmazeutisch akzeptable Salze umfaßt ebenso
pharmazeutisch akzeptable Solvate.
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Der
Ausdruck pharmazeutisch akzeptable Ester der Verbindungen der Formel
I bedeutet, daß die
Verbindungen der allgemeinen Formel (I) an funktionellen Gruppen
derivatisiert werden können,
um Derivate bereitzustellen, die zur Rückumwandlung zu Stammverbindungen
in vivo fähig
sind. Beispiele von diesen Verbindungen umfassen physiologisch akzeptable
und metabolisch labile Esterderivate, wie Methoxymethylester, Methylthiomethylester
und Pivaloyloxymethylester.
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Genauer
gesagt kann die COOH-Gruppe der Verbindungen gemäß der Formel I beispielsweise
verestert werden. Alkyl- und Aralkylester sind Beispiele von geeigneten
Estern. Die Methyl-, Ethyl-, Propyl-, Butyl- und Benzylester sind
bevorzugte Ester. Die Methyl- und Ethylester sind besonders bevorzugt.
Weitere Beispiele von pharmazeutisch verwendbaren Estern sind Verbindungen
der Formel I, wobei beispielsweise eine Hydroxygruppe verestert
wird. Beispiele von solchen Estern sind Formiat, Acetat, Propionat,
Butyrat, Isobutyrat, Valerat, 2-Methylbutyrat, Isovalerat und N,N-Dimethylaminoacetat.
Bevorzugte Ester sind Acetat und N,N-Dimethylaminoacetat.
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Bevorzugte
Verbindungen der Formel I sind Verbindungen gemäß der Formel Ib
worin
R
1 Aryl
oder Heteroaryl ist;
R
2, R
3 und
R
4 unabhängig
voneinander Wasserstoff, Halogen, Niederalkyl oder Niederalkoxy
sind, worin mindestens einer von R
2, R
3 und R
4 nicht Wasserstoff
ist, oder
R
3 und R
4 unter
Bildung eines Ringes zusammen mit den Kohlenstoffatomen, an die
sie gebunden sind, miteinander verbunden sind, und R
3 und
R
4 zusammen -CH=CH-S-, -S-CH=CH-, -CH=CH-O-,
-O-CH=CH-, -CH=CH-CH=CH- oder -(CH
2)
3-5- sind, und R
2 wie
oben definiert ist,
R
5 Niederalkoxy
oder
und pharmazeutisch akzeptable
Salze davon.
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In
einer besonders bevorzugten Ausführungsform
bezieht sich die vorliegende Erfindung auf Verbindungen der Formel
(I), gekennzeichnet durch die Formel (Ibb)
worin
R
1, R
2, R
3, R
4 und R
5 wie oben definiert sind, und pharmazeutisch
akzeptable Salze davon. Formel (Ibb) bedeutet, daß das asymmetrische
Kohlenstoffatom C* die S-Konfiguration gemäß der Cahn-Ingold-Prelog-Convention
aufweist.
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Außerdem sind
die Verbindungen, wie oben definiert, worin R1 Phenyl
ist, das gegebenenfalls mit 1 bis 3 Substituenten substituiert ist,
unabhängig
ausgewählt
aus der Gruppe, bestehend aus Halogen, CF3,
Niederalkyl und Niederalkoxy, bevorzugt, wobei unsubstituiertes
Phenyl besonders bevorzugt ist. Außerdem sind Verbindungen, wie
oben definiert, worin R1 Thienyl ist, das
gegebenenfalls mit 1 bis 3 Substituenten substituiert ist, unabhängig ausgewählt aus
der Gruppe, bestehend aus Halogen, CF3,
Niederalkyl und Niederalkoxy, bevorzugt, wobei unsubstituiertes
Thienyl besonders bevorzugt ist.
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Die
Verbindungen der Formel (I), worin R3 und
R4 unter Bildung eines Ringes zusammen mit
den Kohlenstoffatomen, an die sie gebunden sind, miteinander verbunden
sind, und R3 und R4 zusammen -CH=CH-CH=CH-
sind, und R2 und R6 Wasserstoff
sind, sind ebenso bevorzugt. Diese Verbindungen umfassen folglich
die folgende Einheit
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Außerdem sind
die Verbindungen der Formel (I), worin R3 und
R4 unter Bildung eines Ringes zusammen mit
den Kohlenstoffatomen, an die sie gebunden sind, miteinander verbunden
sind, und R3 und R4 zusammen
-CH=CH-S- sind,
und R2 und R6 Wasserstoff
sind, bevorzugt. Diese Verbindungen umfassen folglich die folgende
Einheit
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Außerdem sind
die Verbindungen, wie oben definiert, worin R2,
R3 und R4 unabhängig voneinander Wasserstoff
oder Niederalkyl sind, bevorzugt, wobei die, worin R2 und
R3 Methyl sind und R4 Wasserstoff
ist, besonders bevorzugt sind. Andere besonders bevorzugte Verbindungen
der Formel (I) sind die, worin R2 Methyl
ist und R3 und R4 Wasserstoff
sind. Außerdem
besonders bevorzugte Verbindungen der Formel (I) sind die, worin
R4 Methyl ist und R2 und
R3 Wasserstoff sind. Besonders bevorzugt
sind die Verbindungen der Formel I, worin R6 Wasserstoff
ist.
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Die
Verbindungen der Formel (I), worin R
5 Niederalkoxy
ist, stellen eine bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung dar, wobei die Verbindungen, worin R
5 Methoxy,
Ethoxy, Propoxy, Butoxy, Isobutoxy oder Hexyloxy ist, eine besonders
bevorzugte Ausführungsform
darstellen. Andere bevorzugte Verbindungen sind die, worin R
5 ist.
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Bevorzugt
sind die Verbindungen gemäß der Formel
I und die pharmazeutisch akzeptablen Salze davon. Besonders bevorzugt
sind Verbindungen der Formel I.
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Ein
bevorzugter Aspekt der vorliegenden Erfindung sind Verbindungen
gemäß der Formel
I, worin
R
2, R
3 und
R
4 unabhängig
voneinander Wasserstoff, Halogen, Niederalkyl oder Niederalkoxy
sind, wobei mindestens einer von R
2, R
3 und R
4 nicht Wasserstoff
ist, oder
R
3 und R
4 unter
Bildung eines Ringes zusammen mit den Kohlenstoffatomen, an die
sie gebunden sind, miteinander verbunden sind, und R
3 und
R
4 zusammen -CH=CH-S-, -S-CH=CH-, -CH=CH-O-,
-O-CH=CH-, -CH=CH-CH=CH- oder -(CH
2)
3-5- sind, und worin R
2 wie
oben definiert ist;
R
5 Niederalkoxy
oder
ist;
R
6 Wasserstoff
ist;
R
7 Methyl ist;
n 2 ist;
wobei
die Bindung zwischen dem Kohlenstoffatom C
a und
dem Kohlenstoffatom C
b eine Kohlenstoff
Kohlenstoff Einfachbindung ist;
und pharmazeutisch akzeptable
Salze davon.
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Bevorzugt
sind die Verbindungen der Formel I, worin R1 Phenyl
oder Thienyl ist, das gegebenenfalls mit einem oder mehreren, insbesondere
einem bis drei Substituenten substituiert ist, unabhängig ausgewählt aus
Trifluormethyl, Aryl, Alkyl, Alkoxy und Halogen. Besonders bevorzugt
sind die Verbindungen gemäß der Formel
I, worin R1 Phenyl oder Phenyl ist, das
mit 1 bis 3 Substituenten substituiert ist, unabhängig ausgewählt aus
Alkoxy und Trifluormethyl.
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Ein
weiterer bevorzugter Aspekt der vorliegenden Erfindung sind Verbindungen
der Formel I, worin R2, R3,
R4 und R6 unabhängig voneinander
Wasserstoff, Hydroxy, Niederalkyl oder Niederalkoxy sind, wobei
mindestens einer von R2, R3,
R4 und R6 nicht
Wasserstoff ist, oder R3 und R4 unter
Bildung eines Ringes zusammen mit den Kohlenstoffatomen, an die
sie gebunden sind, miteinander verbunden sind, und R3 und
R4 zusammen -CH=CH-S-, -S-CH=CH-, -CH=CH-O-,
-O-CH=CH- oder -CH=CH-CH=CH- sind, und wobei R2 und
R6 wie oben definiert sind.
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Besonders
bevorzugt sind die Verbindungen gemäß der Formel I, worin R2, R3, R4 und
R6 unabhängig voneinander
Wasserstoff, Hydroxy, Niederalkyl oder Niederalkoxy sind, und wobei
mindestens einer von R2, R3,
R4 und R6 nicht
Wasserstoff ist. Außerdem
besonders bevorzugt sind Verbindungen der Formel I, worin R3 und R4 unter Bildung
eines Ringes zusammen mit den Kohlenstoffatomen, an die sie gebunden
sind, miteinander verbunden sind, und R3 und
R4 zusammen -CH=CH-S-, -S-CH=CH-, -CH=CH-O-,
-O-CH=CH- oder -CH=CH-CH=CH- sind, und wobei R2 und
R6 wie zuvor definiert sind. Ebenso besonders
bevorzugt sind die Verbindungen der Formel I, worin R6 Wasserstoff
ist.
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Außerdem bevorzugt
sind Verbindungen gemäß der Formel
I, worin R2 und R6 Wasserstoff
sind und R3 und R4 unter
Bildung eines Ringes zusammen mit den Kohlenstoffatomen, an die
sie gebunden sind, miteinander verbunden sind, und R3 und
R4 zusammen -CH=CH-S- oder -S-CH=CH- sind.
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Besonders
bevorzugt sind die Verbindungen gemäß der Formel I, worin R3 und R4 zusammen -CH=CH-S- sind. Diese Verbindungen
haben folglich die folgende Formel
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Ein
weiterer bevorzugter Aspekt der vorliegenden Erfindung sind Verbindungen
gemäß der Formel
I, worin R
5 Niederalkoxy oder
ist.
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Besonders
bevorzugt sind die Verbindungen der Formel I, worin R5 Niederalkoxy
ist. Außerdem
besonders bevorzugt sind die Verbindungen gemäß der Formel I, worin R5 Methoxy, Ethoxy oder Propoxy ist.
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Ein
weiterer bevorzugter Aspekt der vorliegenden Anmeldung sind Verbindungen
der Formel I, worin R7 Alkyl ist. Besonders
bevorzugt sind die Verbindungen gemäß der Formel I, worin R7 Methyl ist.
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Außerdem bevorzugt
sind die Verbindungen der Formel I, worin R8 Niederalkyl,
insbesondere Methyl ist.
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Ebenso
bevorzugt sind die Verbindungen der Formel I, worin R9 Wasserstoff
ist. Außerdem
bevorzugt sind die Verbindungen der Formel I, worin R9 Niederalkyl
ist.
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Außerdem bevorzugt
sind die Verbindungen der Formel I, worin R10 Phenyl
oder Phenyl ist, das mit Niederalkyl substituiert ist. Besonders
bevorzugt sind die Verbindungen der Formel I, worin R10 Phenyl
ist.
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Bevorzugt
sind die Verbindungen der Formel I, worin n 1 ist. Außerdem bevorzugt
sind die Verbindungen der Formel I, worin n 2 oder 3 ist. Besonders
bevorzugt sind die Verbindungen der Formel I, worin n 2 ist.
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Die
Verbindungen der Formel I können
mehrere Asymmetriezentren enthalten und können in Form von optisch reinen
Enantiomeren, Gemischen aus Enantiomeren, wie beispielsweise Racematen,
optisch reinen Diastereoisomeren, Gemischen aus Diastereoisomeren,
diastereoisomeren Racematen oder Gemischen aus diastereoisomeren
Racematen vorliegen. Die optisch aktiven Formen können beispielsweise
durch Spaltung der Racemate, durch asymmetrische Synthese oder asymmetrische
Chromatographie (Chromatographie mit einem chiralen Adsorptionsmittel
oder Elutionsmittel) erhalten werden.
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Unter
dem Ausdruck „asymmetrisches
Kohlenstoffatom" (C*)
ist ein Kohlenstoffatom mit vier unterschiedlichen Substituenten
zu verstehen. Gemäß der Cahn-Ingold-Prelog-Convention
kann das asymmetrische Kohlenstoffatom die „R"- oder „S"-Konfiguration aufweisen.
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Bevorzugt
sind chirale Verbindungen der Formel (I), gekennzeichnet durch die
Formel (Ia)
worin
R
1, R
2, R
3, R
4, R
5,
R
6, R
7 und n wie
zuvor definiert sind. Formel (Ia) bedeutet, daß das asymmetrisches Kohlenstoffatom
C*
die S-Konfiguration
aufweist. Besonders bevorzugt sind Verbindungen gemäß der Formel
(Ia), worin R
1, R
2, R
3, R
4, R
6,
R
7 und n wie zuvor definiert sind, und worin
R
5 Niederalkoxy ist.
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Bevorzugt
sind Verbindungen der Formel I, worin die Bindung zwischen dem Kohlenstoffatom
Ca und dem Kohlenstoffatom Cb eine
Kohlenstoff-Kohlenstoff-Doppelbindung ist (entweder E- oder Z-Konfiguration gemäß der Cahn-Ingold-Prelog-Convention).
Folglich weisen diese Verbindungen die folgende Formel (Ic) auf
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Bevorzugt
ist die E-Konfiguration. Besonders bevorzugt ist die Z-Konfiguration.
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Außerdem besonders
bevorzugt sind die Verbindungen der Formel I, worin die Bindung
zwischen dem Kohlenstoffatom Ca und dem
Kohlenstoffatom Cb eine Kohlenstoff Kohlenstoff
Einfachbindung ist. Folglich weisen diese Verbindungen die folgende
Formel (Id) auf
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Bevorzugte
Verbindungen der allgemeinen Formel (I) sind die, ausgewählt aus
der folgenden Gruppe:
- 1. 2-Methoxy-3-{4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-benzo[b]thiophen-7-yl}-propionsäure;
- 2. 2-Ethoxy-3-{4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-benzo[b]thiophen-7-yl}-propionsäure;
- 3. 3-{4-[2-(5-Methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-benzo[b]thiophen-7-yl}-2-propoxy-propionsäure;
- 4. 2-Butoxy-3-{4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-benzo[b]thiophen-7-yl}-propionsäure;
- 5. 2-Isobutoxy-3-{4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-benzo[b]thiophen-7-yl}-propionsäure;
- 6. 2-Hexyloxy-3-{4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-benzo[b]thiophen-7-yl}-propionsäure;
- 7. 2-Methoxy-3-{4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-naphthalin-1-yl}-propionsäure;
- 8. 2-Ethoxy-3-{4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-naphthalin-1-yl}-propionsäure;
- 9. 3-{4-[2-(5-Methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-naphthalin-1-yl}-2-propoxy-propionsäure;
- 10. 2-Butoxy-3-{4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-naphthalin-1-yl}-propionsäure;
- 11. (S)-2-Methoxy-3-{4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-benzo[b]thiophen-7-yl}-propionsäure;
- 12. (S)-2-Ethoxy-3-{4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-benzo[b]thiophen-7-yl}-propionsäure;
- 13. (S)-2-Methoxy-3-{4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-naphthalin-1-yl}-propionsäure;
- 14. (S)-2-Ethoxy-3-{4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-naphthalin-1-yl}-propionsäure;
- 15. 2-(2-Benzoyl-phenylamino)-3-{4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-naphthalin-1-yl}-propionsäure;
- 16. 2-(2-Benzoyl-phenylamino)-3-{4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]benzo[b]thiophen-7-yl}-propionsäure;
- 17. 3-{3,5-Dimethyl-4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-phenyl}-2-ethoxy-propionsäure;
- 18. 2-Ethoxy-3-{3-methyl-4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-phenyl}-propionsäure;
- 19. 2-(2-Benzoyl-phenylamino)-3-{3,5-dimethyl-4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-phenyl}-propionsäure;
- 20. 2-(2-Benzoyl-phenylamino)-3-{3-methyl-4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-phenyl}-propionsäure;
- 21. (S)-2-Methoxy-3-(4-{2-[5-methyl-2-(4-trifluormethyl-phenyl)-oxazol-4-yl]-ethoxy}-naphthalin-1-yl)-propionsäure;
- 22. (S)-2-Ethoxy-3-(4-{2-[5-methyl-2-(4-trifluormethyl-phenyl)-oxazol-4-yl]-ethoxy}-naphthalin-1-yl)-propionsäure;
- 23. (S)-2-Methoxy-3-(4-{2-[5-methyl-2-(4-trifluormethyl-phenyl)-oxazol-4-yl]-ethoxy}-benzo[b]thiophen-7-yl)-propionsäure;
- 24. (S)-2-Ethoxy-3-(4-{2-[5-methyl-2-(4-trifluormethyl-phenyl)-oxazol-4-yl]-ethoxy}-benzo[b]thiophen-7-yl)-propionsäure;
- 25. (S)-3-{4-[2-(2-Biphenyl-4-yl-5-methyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-naphthalin-1-yl}-2-ethoxy-propionsäure;
- 26. (S)-3-{4-[2-(2-Biphenyl-4-yl-5-methyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-naphthalin-1-yl}-2-propoxy-propionsäure;
- 27. (S)-3-{4-[2-(2-Biphenyl-4-yl-5-methyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-benzo[b]thiophen-7-yl}-2-propoxy-propionsäure;
- 28. (S)-3-{4-[2-(2-Biphenyl-4-yl-5-methyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-naphthalin-1-yl}-2-methoxy-propionsäure;
- 29. (S)-3-{4-[2-(2-Biphenyl-4-yl-5-methyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-naphthalin-1-yl}-2-(2,2,2-trifluor-ethoxy)-propionsäure;
- 30. (S)-3-{4-[2-(2-Biphenyl-4-yl-5-methyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-benzo[b]thiophen-7-yl}-2-ethoxy-propionsäure;
- 31. (S)-3-(4-{2-[2-(4-Isopropyl-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-yl]-ethoxy}-benzo[b]thiophen-7-yl)-2-methoxy-propionsäure;
- 32. (S)-3-(4-{2-[2-(4-Isopropyl-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-yl]-ethoxy}-benzo[b]thiophen-7-yl)-2-(2,2,2-trifluor-ethoxy)-propionsäure;
- 33. (S)-3-(4-{2-[2-(3,5-Dimethyl-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-yl]-ethoxy}-benzo[b]thiophen-7-yl)-2-methoxy-propionsäure;
- 34. (S)-3-(4-{2-[2-(3,5-Dimethoxy-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-yl]-ethoxy}-benzo[b]thiophen-7-yl)-2-methoxy-propionsäure;
- 35. (S)-3-(4-{2-[2-(3,5-Dimethyl-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-yl]-ethoxy}-naphthalin-1-yl)-2-methoxy-propionsäure;
- 36. [rac]-3-(4-{2-[2-(3,5-Dichlor-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-yl]-ethoxy}-benzo[b]thiophen-7-yl)-2-methoxy-propionsäure;
- 37. [rac]-3-(4-{2-[2-(3,5-Difluor-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-yl]-ethoxy}-benzo[b]thiophen-7-yl)-2-methoxy-propionsäure;
- 38. [rac]-2-Butoxy-3-(4-{2-[2-(3,5-dfluor-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-yl]-ethoxy}-benzo[b]thiophen-7-yl)-propionsäure;
- 39. [rac]-2-Butoxy-3-(4-{2-[2-(3,5-dimethoxy-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-yl]-ethoxy}-benzo[b]thiophen-7-yl)-propionsäure;
- 40. [rac]-2-Butoxy-3-(4-{2-[2-(3,5-dmethyl-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-yl]-ethoxy}-benzo[b]thiophen-7-yl)-propionsäure;
- 41. [rac]-3-(4-{2-[2-(3,5-Difluor-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-yl]-ethoxy}-benzo[b]thiophen-7-yl)-2-ethoxy-propionsäure;
- 42. [rac]-2-Methoxy-3-(4-{3-[2-(4-methoxy-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-yl]-propoxy}-naphthalin-1-yl)-propionsäure;
- 43. [rac]-3-(4-{3-[2-(4-Chlor-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-yl]-propoxy}-naphthalin-1-yl)-2-methoxy-propionsäure;
- 44. [rac]-2-Methoxy-3-(4-{3-[5-methyl-2-(4-trifluormethyl-phenyl)-oxazol-4-yl]-propoxy}-benzo[b]thiophen-7-yl)-propionsäure;
- 45. [rac]-2-Ethoxy-3-(4-{3-[5-methyl-2-(4-trifluormethyl-phenyl)-oxazol-4-yl]-propoxy}-benzo[b]thiophen-7-yl)-propionsäure;
- 46. [rac]-3-(4-{3-[2-(4-Chlor-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-yl]-propoxy}-naphthalin-1-yl)-2-isopropoxy-propionsäure;
- 47. (S)-2-Methoxy-3-(4-{3-[5-methyl-2-(4-trifluormethyl-phenyl)-oxazol-4-yl]-propoxy}-naphthalin-1-yl)-propionsäure;
- 48. [rac]-3-(4-{3-[2-(4-Chlor-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-yl]-propoxy}-benzo[b]thiophen-7-yl)-2-methoxy-propionsäure;
- 49. [rac]-2-Ethoxy-3-(4-{3-[2-(4-methoxy-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-yl]-propoxy}-naphthalin-1-yl)-propionsäure;
- 50. [rac]-2-Ethoxy-3-(4-{3-[2-(4-isopropyl-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-yl]-propoxy}-naphthalin-1-yl)-propionsäure;
- 51. [rac]-3-(4-{3-[2-(4-Chlor-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-yl]-propoxy}-naphthalin-1-yl)-2-ethoxy-propionsäure;
- 52. [rac]-3-(4-{3-[2-(4-Isopropyl-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-yl]-propoxy}-naphthalin-1-yl)-2-methoxy-propionsäure;
- 53. [rac]-3-(4-{2-[2-(3,5-Dimethyl-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-yl]-ethoxy}-benzo[b]thiophen-7-yl)-2-ethoxy-propionsäure;
- 54. [rac]-3-(4-{2-[2-(3,5-Dimethoxy-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-yl]-ethoxy}-benzo[b]thiophen-7-yl)-2-ethoxy-propionsäure;
- 55. [rac]-2-Ethoxy-3-(4-{3-[2-(4-methoxy-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-yl]-propoxy}-benzo[b)thiophen-7-yl)-propionsäure;
- 56. [rac]-2-Methoxy-3-(4-{3-[2-(4-methoxy-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-yl]-propoxy}-benzo[b)thiophen-7-yl)-propionsäure;
- 57. [rac]-2-Ethoxy-3-(4-{3-[2-(4-isopropyl-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-yl]-propoxy}-benzo[b]thiophen-7-yl)-propionsäure;
- 58. [rac]-3-(4-{3-[2-(4-Isopropyl-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-yl]-propoxy}-benzo[b]thiophen-7-yl)-2-methoxy-propionsäure;
- 59. [rac]-3-(4-{3-[2-(4-Chlor-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-yl]-propoxy}-benzo[b]thiophen-7-yl)-2-ethoxy-propionsäure;
- 60. [rac]-3-(4-{3-[2-(4-Chlor-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-yl]-propoxy}-benzo[b]thiophen-7-yl)-2-methoxy-propionsäure;
- 61. [rac]-2-Ethoxy-3-(4-{3-[2-(4-methoxy-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-yl]-propoxy}-naphthalin-1-yl)-propionsäure;
- 62. [rac]-2-Ethoxy-3-(4-{3-[2-(4-isopropyl-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-yl]-propoxy}-naphthalin-1-yl)-propionsäure;
- 63. [rac]-3-(4-{3-[2-(4-Chlor-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-yl]-propoxy}-naphthalin-1-yl)-2-ethoxy-propionsäure;
- 64. [rac]-2-Ethoxy-3-(4-{2-[2-(4-isopropyl-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-yl]-ethoxy}-benzo[b]thiophen-7-yl)-propionsäure;
- 65. (S)-2-But-3-enyloxy-3-(4-{2-[2-(4-isopropyl-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-yl]-ethoxy}-benzo[b]thiophen-7-yl)-propionsäure;
- 66. [rac]-3-(4-{2-[2-(4-Isopropyl-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-yl]-ethoxy}-naphthalin-1-yl)-2-propoxy-propionsäure;
- 67. [rac]-2-Ethoxy-3-(4-{2-[2-(4-isopropyl-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-yl)-ethoxy}-naphthalin-1-yl)-propionsäure;
- 68. [rac]-3-(4-{2-[2-(3,5-Dimethoxy-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-yl]-ethoxy}-benzo[b]thiophen-7-yl)-2-isopropoxy-propionsäure;
- 69. (S)-3-(4-{2-[2-(3,5-Dimethoxy-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-yl]-ethoxy}-benzo[b]thiophen-7-yl)-2-isopropoxy-propionsäure;
- 70. [rac]-3-(4-{3-[2-(4-Isopropyl-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-yl]-propoxy}-benzo[b]thiophen-7-yl)-2-propoxy-propionsäure;
- 71. [rac]-3-(4-{2-[2-(3,5-Dimethoxy-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-yl]-ethoxy}-naphthalin-1-yl)-2-ethoxy-propionsäure;
- 72. [rac]-3-(4-{2-[2-(3,5-Dimethoxy-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-yl]-ethoxy}-naphthalin-1-yl)-2-propoxy-propionsäure;
- 73. [rac]-3-(4-{2-[2-(3,5-Dimethoxy-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-yl]-ethoxy}-naphthalin-1-yl)-2-isopropoxy-propionsäure;
- 74. [rac]-2-Isopropoxy-3-(4-{2-[2-(4-isopropyl-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-yl]-ethoxy}-naphthalin-1-yl)-propionsäure;
- 75. 2Z-Ethoxy-3-{2-methyl-4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-phenyl}-acrylsäure;
- 76. [rac]-2-Ethoxy-3-{2-methyl-4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-phenyl}-propionsäure;
- 77. 2(S)-Ethoxy-3-{2-methyl-4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-phenyl}-propionsäure;
- 78. 2(R)-Ethoxy-3-{2-methyl-4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-phenyl}-propionsäure;
- 79. 3-{2,3-Dimethyl-4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-phenyl}-2Z-ethoxy-acrylsäure;
- 80. [rac]-3-{2,3-Dimethyl-4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-phenyl}-2-ethoxy-propionsäure;
- 81. 3-{2,6-Dimethyl-4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-phenyl}-2Z-ethoxy-acrylsäure;
- 82. [rac]-3-{2,6-Dimethyl-4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-phenyl}-2-ethoxy-propionsäure;
- 83. 2Z-Ethoxy-3-{4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-benzofuran-7-yl}-acrylsäure;
- 84. 2E-Ethoxy-3-{4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-benzofuran-7-yl}-acrylsäure;
- 85. [rac]-2-Ethoxy-3-{4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-benzofuran-7-yl}-propionsäure;
- 86. [rac]-2-Ethoxy-3-{4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-2,3-dihydrobenzofuran-7-yl}-propionsäure;
- 87. 2Z-Ethoxy-3-{7-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-benzofuran-4-yl}-acrylsäure;
- 88. 2E-Ethoxy-3-{7-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazo1-4-yl)-ethoxy]-benzofuran-4-yl}-acrylsäure;
- 89. [rac]-2-Ethoxy-3-{7-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-benzofuran-4-yl}-propionsäure;
- 90. [rac]-2-Ethoxy-3-{7-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-2,3-dihydrobenzofuran-4-yl}-propionsäure;
- 91. [rac]-2-Ethoxy-3-{7-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-indan-4-yl}-propionsäure;
- 92. [rac]-2-Ethoxy-3-{4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-5,6,7,8-tetrahydro-naphthalin-1-yl}-propionsäure;
- 93. [rac]-3-(4-{2-[2-(4-Chlor-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-yl]-ethoxy}-benzo[b]thiophen-7-yl)-2-ethoxy-propionsäure;
- 94. [rac]-2-Ethoxy-3-(4-{2-[2-(4-fluor-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-yl]-ethoxy}-benzo[b]thiophen-7-yl)-propionsäure;
- 95. [rac]-2-Ethoxy-3-(4-{2-[2-(2-ethoxy-4-fluor-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-yl]-ethoxy}-benzo[b]thiophen-7-yl)-propionsäure;
- 6. [rac]-2-Ethoxy-3-(4-{2-[2-(4-methoxy-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-yl]-ethoxy}-benzo[b]thiophen-7-yl)-propionsäure;
- 97. [rac]-2-Ethoxy-3-(4-{2-[2-(4-isopropoxy-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-yl]-ethoxy}-benzo[b]thiophen-7-yl)-propionsäure;
- 98. (S)-2-Methoxy-3-{7-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-benzo[b]thiophen-4-yl}-propionsäure;
- 99. 2Z-Ethoxy-3-{7-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-indan-4-yl}-acrylsäure;
- 100. (S)-2-Methoxy-3-{7-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-indan-4-yl}-propionsäure;
- 101. [rac]-3-(4-{2-[2-(2-Ethoxy-4-fluor-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-yl]-ethoxy}-naphthalin-1-yl)-2-methoxy-propionsäure;
- 102. [rac]-2-Methoxy-3-(4-{2-[2-(4-methoxy-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-yl]-ethoxy}-naphthalin-1-yl)-propionsäure;
- 103. 2Z-Ethoxy-3-{7-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-benzo[b]thiophen-4-yl}-acrylsäure;
- 104. [rac]-2-Ethoxy-3-{7-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-benzo[b]thiophen-4-yl}-propionsäure;
- 105. [rac]-2-[1-Methyl-3-oxo-3-phenyl-(Z)-propenylamino]-3-{4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-benzo[b]thiophen-7-yl}-propionsäure;
- 106. [rac]-2-[1-Methyl-3-oxo-3-(4-trifluormethyl-phenyl)-(Z)-propenylamino]-3-{4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-benzo[b]thiophen-7-yl}-propionsäure;
- 107. [rac]-3-{4-[2-(5-Methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-benzo[b]thiophen-7-yl}-2-[3-oxo-3-phenyl-1-trifluormethyl-(Z)-propenylamino]-propionsäure;
- 108. [rac]-2-Ethoxy-3-{4-[2-(4-isopropyl-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-ylmethoxy]-5,6,7,8-tetrahydro-naphthalin-1-yl}-propionsäure;
- 109. [rac]-2-Ethoxy-3-[4-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-ylmethoxy)-5,6,7,8-tetrahydro-naphthalin-1-yl]-propionsäure;
- 110. [rac]-2-Ethoxy-3-(4-{2-[2-(2-ethoxy-4-fluor-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-yl]-ethoxy}-5,6,7,8-tetrahydro-naphthalin-1-yl)-propionsäure;
- 111. [rac]-2-Ethoxy-3-(4-{2-[2-(4-fluor-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-yl]-ethoxy}-5,6,7,8-tetrahydro-naphthalin-1-yl)-propionsäure;
- 112. [rac]-2-Ethoxy-3-(4-{3-[2-(4-methoxy-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-yl]-propoxy}-5,6,7,8-tetrahydro-naphthalin-1-yl)-propionsäure;
- 113. [rac]-2-Ethoxy-3-(4-{2-[5-methyl-2-(4-trifluonnethyl-phenyl)-oxazol-4-yl]-ethoxy}-5,6,7,8-tetrahydro-naphthalin-1-yl)-propionsäure;
- 114. [rac]-2-Methoxy-3-{3-methyl-4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-phenyl}-propionsäure;
- 115. [rac]-2-Methoxy-3-{3-methoxy-4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-phenyl}-propionsäure;
- 116. [rac]-Lithium-2-ethoxy-3-{3-methoxy-4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-phenyl}-propionat
- 117. [rac]-3-{3,5-Dimethyl-4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-phenyl}-2-methoxy-propionsäure;
- 118. [rac]-3-{2-Hydroxy-4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-phenyl}-2-methoxy-propionsäure;
- 119. [rac]-3-{3-Methyl-4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-phenyl}-2-(1-methyl-3-oxo-3-phenyl-(Z)-propenylamino)-propionsäure;
- 120. [rac]-2-Ethoxy-3-[4-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-ylmethoxy)-benzofuran-7-yl]-propionsäure;
- 121. [rac]-2-Ethoxy-3-[4-(5-methyl-2-thiophen-2-yl-oxazol-4-ylmethoxy)-benzofuran-7-yl]-propionsäure;
- 122. [rac]-2-Ethoxy-3-{4-[2-(4-ethyl-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-ylmethoxy]-benzofuran-7-yl}-propionsäure;
- 123. [rac]-3-{4-[2-(4-tert-Butyl-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-ylmethoxy]-benzofuran-7-yl}-2-ethoxy-propionsäure;
- 124. [rac]-2-Ethoxy-3-{4-[2-(4-isopropoxy-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-ylmethoxy]-benzofuran-7-yl}-propionsäure;
- 125. [rac]-2-Ethoxy-3-[4-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-ylmethoxy)-2,3-dihydrobenzofuran-7-yl]-propionsäure;
- 126. [rac]-2-Ethoxy-3-{4-[2-(4-ethyl-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-ylmethoxy]-2,3-dihydro-benzofuran-7-yl}-propionsäure;
- 127. [rac]-3-{4-[2-(4-tert-Butyl-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-ylmethoxy]-2,3-dihydrobenzofuran-7-yl}-2-ethoxy-propionsäure;
- 128. [rac]-2-Ethoxy-3-{4-[2-(4-isopropoxy-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-ylmethoxy]-2,3-dihydro-benzofuran-7-yl}-propionsäure;
- 129. [rac]-2-Ethoxy-3-[2-methyl-4-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-ylmethoxy)-phenyl]-propionsäure;
- 130. [rac]-2-Ethoxy-3-[2-methyl-4-(5-methyl-2-thiophen-2-yl-oxazol-4-ylmethoxy)-phenyl]-propionsäure;
- 131. [rac]-2-Ethoxy-3-{4-[2-(4-ethyl-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-ylmethoxy]-2-methyl-phenyl}-propionsäure;
- 132. [rac]-3-{4-[2-(4-tert-Butyl-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-ylmethoxy]-2-methyl-phenyl}-2-ethoxy-propionsäure;
- 133. [rac]-2-Ethoxy-3-{4-[2-(4-isopropoxy-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-ylmethoxy]-2-methyl-phenyl}-propionsäure;
- 134. (S)-2-But-3-enyloxy-3-{3,5-dimethyl-4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-phenyl}-propionsäure;
- 135. 3-{3,5-Dimethyl-4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-phenyl}-2Z-ethoxy-acrylsäure;
- 136. [rac]-3-{4-[2-(4-Chlor-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-ylmethoxy]-benzofuran-7-yl}-2-ethoxy-propionsäure;
- 137. [rac]-3-{4-[2-(4-Chlor-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-ylmethoxy]-2-methyl-phenyl}-2-ethoxy-propionsäure;
- 138. [rac]-3-{4-[2-(3,5-Dimethoxy-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-ylmethoxy]-benzofuran-7-yl}-2-ethoxy-propionsäure;
- 139. 2Z-Ethoxy-3-{4-[2-(4-isopropyl-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-ylmethoxy]-2-methyl-phenyl}-acrylsäure;
- 140. [rac]-2-Ethoxy-3-[3-methyl-4-(2-phenyl-oxazol-4-ylmethoxy)-phenyl]-propionsäure;
- 141. (S)-3-{3,5-Dimethyl-4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-phenyl}-2-propoxy-propionsäure;
- 142. 2Z-But-3-enyloxy-3-{3,5-dimethyl-4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-phenyl}-acrylsäure;
- 143. 2E-But-3-enyloxy-3-{3,5-dimethyl-4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-phenyl}-acrylsäure;
- 144. [rac]-3-{4-[2-(2-Chlor-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-ylmethoxy]-2-methyl-phenyl}-2-ethoxy-propionsäure;
- 145. [rac]-3-{4-[2-(3-Chlor-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-ylmethoxy]-2-methyl-phenyl}-2-ethoxy-propionsäure;
- 146. [rac]-2-Ethoxy-3-{2-methyl-4-[3-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-propoxy]-phenyl}-propionsäure;
- 147. [rac]-2-Ethoxy-3-{4-[2-(4-fluor-3-methyl-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-ylmethoxy]-2-methyl-phenyl}-propionsäure;
- 148. [rac]-2-Ethoxy-3-{4-[2-(2-methoxy-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-ylmethoxy]-2-methyl-phenyl}-propionsäure;
- 149. [rac]-3-(4-{2-[2-(4-Chlor-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-yl]-ethoxy}-5,6,7,8-tetrahydro-naphthalin-1-yl)-2-ethoxy-propionsäure;
- 150. [rac]-2-Ethoxy-3-[4-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-ylmethoxy)-naphthalin-1-yl]-propionsäure;
- 151. [rac]-2-Ethoxy-3-[7-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-ylmethoxy)-benzo[b]thiophen-4-yl]-propionsäure;
- 152. [rac]-2-Ethoxy-3-{7-[2-(4-isopropoxy-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-ylmethoxy]-benzo[b]thiophen-4-yl}-propionsäure;
- 153. [rac]-2-Ethoxy-3-(7-{2-[2-(2-ethoxy-4-fluor-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-yl]-ethoxy}-benzo[b]thiophen-4-yl)-propionsäure;
- 154. [rac]-3-(7-{2-[2-(4-Chlor-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-yl]-ethoxy}-benzo[b]thiophen-4-yl)-2-ethoxy-propionsäure;
- 155. [rac]-3-{7-[2-(4-tert-Butyl-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-ylmethoxy]-benzo[b]thiophen-4-yl}-2-ethoxy-propionsäure;
- 156. (S)-2-Ethoxy-3-{3-methyl-4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-phenyl}-propionsäure;
- 157. (2S)-3-{3,5-Dimethyl-4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-phenyl}-2-ethoxy-propionsäure;
- 158. [rac]-2-Ethoxy-3-{3-fluor-4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-phenyl}-propionsäure;
- 159. [rac]-2-Ethoxy-3-{4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-3-propyl-phenyl}-propionsäure;
- 160. (2S)-2-Ethoxy-3-{3-methoxy-4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-phenyl}-propionsäure;
- 161. (2S)-2-Ethoxy-3-{2-methoxy-4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-phenyl}-propionsäure;
- 162. [rac]-2-Isopropoxy-3-{4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-benzo[b]thiophen-7-yl}-propionsäure;
- 163. (S)-2-Isopropoxy-3-{4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-benzo[b]thiophen-7-yl}-propionsäure;
- 164. [rac]-3-{3-Allyl-4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-naphthalin-1-yl}-2-ethoxy-propionsäure;
-
Besonders
bevorzugte Verbindungen der Formel I sind aus der folgenden Gruppe
ausgewählt:
2-Methoxy-3-{4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-benzo[b]thiophen-7-yl}-propionsäure;
3-{4-[2-(5-Methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-benzo[b]thiophen-7-yl}-2-propoxy-propionsäure;
(S)-2-Methoxy-3-{4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-benzo[b]thiophen-7-yl}-propionsäure;
(S)-3-(4-{2-[2-(3,5-Dimethoxy-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-yl]-ethoxy}-benzo[b]thiophen-7-yl)-2-methoxy-propionsäure;
(S)-2-Methoxy-3-(4-{3-[5-methyl-2-(4-trifluormethyl-phenyl)-oxazol-4-yl]-propoxy}-naphthalin-1-yl)-propionsäure;
2Z-Ethoxy-3-{2-methyl-4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-phenyl}-acrylsäure;
2(S)-Ethoxy-3-{2-methyl-4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-phenyl}-propionsäure;
2Z-Ethoxy-3-{4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-benzofuran-7-yl}-acrylsäure;
[rac]-2-[1-Methyl-3-oxo-3-phenyl-(Z)-propenylamino]-3-{4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-benzo[b]thiophen-7-yl}-propionsäure;
[rac]-3-{2-Hydroxy-4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-phenyl}-2-methoxy-propionsäure;
[rac]-3-{3-Methyl-4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-phenyl}-2-(1-methyl-3-oxo-3-phenyl-(Z)-propenylamino)-propionsäure;
[rac]-2-Ethoxy-3-[2-methyl-4-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-ylmethoxy)-phenyl]-propionsäure;
[rac]-2-Ethoxy-3-{4-[2-(4-isopropoxy-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-ylmethoxy]-methyl-phenyl}-propionsäure;
(2S)-3-{3,5-Dimethyl-4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-phenyl}-2-ethoxy-propionsäure und
(2S)-2-Ethoxy-3-{3-methoxy-4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-phenyl}-propionsäure.
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Außerdem besonders
bevorzugt ist (S)-2-Methoxy-3-{4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-benzo[b]thiophen-7-yl}-propionsäure und
pharmazeutisch akzeptable Salze und Ester davon. Am stärksten bevorzugt
ist (S)-2-Methoxy-3-{4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-benzo[b]thiophen-7-yl}-propionsäure.
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Verbindungen
der Formel (I) können
ein oder mehrere asymmetrische Kohlenstoffatome haben und können in
Form von optisch reinen Enantiomeren oder als Racemate vorliegen.
Die Erfindung umfaßt
alle diese Formen.
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Es
wird offensichtlich sein, daß die
Verbindung der allgemeinen Formel (I) in dieser Erfindung an funktionellen
Gruppen derivatisiert werden können,
um Derivate bereitzustellen, die zur Rückumwandlung zu der Stammverbindung
in vivo fähig
sind.
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Ein
weiterer Aspekt der vorliegenden Erfindung ist das Verfahren zur
Herstellung der Verbindungen der Formel I, umfassend das Entschützen einer
Verbindung der Formel II
worin
R
1, R
2, R
3, R
4, R
5,
R
6, R
7 und n wie
zuvor beschrieben sind und PG eine Schutzgruppe ist.
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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich ebenso auf ein Verfahren zur
Herstellung der Verbindungen der Formel (I), wie oben definiert,
wobei das Verfahren das Entfernen einer Schutzgruppe in einer Verbindung
der Formel (IIa)
worin
R
1, R
2, R
3, R
4 und R
6 wie oben definiert sind und PG eine Schutzgruppe
ist, und gegebenenfalls das Umwandeln der resultierenden Verbindung
der Formel (I) zu einem pharmazeutisch akzeptablen Salz umfaßt.
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Mögliche Schutzgruppen
PG in Verbindungen der Formel (II) sind beispielsweise Niederalkyl-, β-Trimethylsilylethyl-
und β-Trichlorethylester,
die zum Schutz der entsprechenden Carboxygruppe verwendet werden
können.
Niederalkylester-Schutzgruppen können
in Gegenwart einer Base, wie beispielsweise LiOH oder NaOH, in einem
Lösungsmittel,
wie beispielsweise H2O, Ethanol, Tetrahydrofuran
oder Dioxan, oder in einem Gemisch aus diesen Lösungsmitteln, beispielsweise
in einem Temperaturbereich von 10 bis 50°C entfernt werden. Die β-Trichlorethylester-Schutzgruppe kann
in Gegenwart von Zn in Essigsäure,
beispielsweise in einem Temperaturbereich von 10 bis 50°C entfernt
werden. Die β-Trimethylsilylethylester-Schutzgruppe
kann in Gegenwart von Tetrabutylammoniumfluorid in Tetrahydrofuran,
beispielsweise in einem Temperaturbereich von 20 bis 65°C entfernt
werden. Die Verfahren zum Umwandeln einer Verbindung der Formel
(I), wie oben definiert, zu einem pharmazeutisch akzeptablen Salz
sind in der Technik bekannt.
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Die
Erfindung bezieht sich außerdem
auf Verbindungen der Formel (I), wie oben definiert, wenn sie gemäß einem
Verfahren, wie oben definiert, hergestellt werden.
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Wie
oben beschrieben, können
die Verbindungen der Formel (I) der vorliegenden Erfindung als Medikamente
zur Behandlung und/oder Prophylaxe von Krankheiten verwendet werden,
die durch PPARα- und/oder
PPARγ- Agonisten moduliert
werden. Beispiele von diesen Krankheiten sind Diabetes, insbesondere nichtinsulinpflichtiger
Diabetes mellitus, erhöhter
Blutdruck, erhöhte
Lipid- und Cholesterinspiegel, atherosklerotische Krankheiten und
Stoffwechselsyndrom. Die Verwendung als Medikament zur Behandlung
und/oder Prophylaxe von nicht insulinpflichtigem Diabetes mellitus
ist bevorzugt.
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Die
Erfindung bezieht sich ebenso auf pharmazeutische Zusammensetzungen,
umfassend eine Verbindung, wie oben definiert, und einen pharmazeutisch
akzeptablen Träger
und/oder ein Hilfsmittel.
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Außerdem bezieht
sich die Erfindung auf Verbindungen, wie oben definiert, zur Verwendung
als therapeutische Wirkstoffe, insbesondere als therapeutische Wirkstoffe
zur Behandlung und/oder Prophylaxe von Krankheiten, die durch PPARα- und/oder
PPARγ-Agonisten
moduliert werden. Beispiele von diesen Krankheiten sind Diabetes,
insbesondere nicht insulinpflichtiger Diabetes mellitus, erhöhter Blutdruck,
erhöhte
Lipid- und Cholesterinspiegel, atherosklerotische Krankheiten und
Stoffwechselsyndrom, bevorzugt nichtinsulinpflichtiger Diabetes
mellitus.
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Außerdem bezieht
sich die Erfindung auf die Verwendung von Verbindungen, wie oben
definiert, zur Herstellung von Medikamenten für die Behandlung und/oder Prophylaxe
von Krankheiten, die durch PPARα- und/oder
PPARγ-Agonisten
moduliert werden. Bevorzugte Beispiele von diesen Krankheiten sind
Diabetes, insbesondere nicht insulinpflichtiger Diabetes mellitus,
erhöhter
Blutdruck, erhöhte
Lipid- und Cholesterinspiegel, atherosklerotische Krankheiten und
Stoffwechselsyndrom, bevorzugt nicht insulinpflichtiger Diabetes
mellitus. Diese Medikamente umfassen eine Verbindung, wie oben definiert.
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Die
Verbindungen der Formel (I) können
durch die nachstehend angegebenen Verfahren, durch die in den Beispielen
angegebenen Verfahren oder durch analoge Verfahren hergestellt werden.
Geeignete Reaktionsbedingungen für
die einzelnen Reaktionsschritte sind dem Fachmann bekannt. Ausgangsmaterialien
sind entweder kommerziell erhältlich
oder können
durch Verfahren hergestellt werden, die zu den nachstehend oder
in den Beispielen angegebenen Verfahren, die in der Technik bekannt
sind, analog sind, beispielsweise aus WO 94/27995, WO 98/42704 und
EP 1078923 und hierin zitierten
Referenzen und aus in dem folgenden Text zitierten Referenzen.
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Racemate
der Verbindungen der Formel (I), (Verbindungen 11 in Schema 1, Verbindungen
8 in Schema 2, Verbindungen rac-6 in Schema 3) sowie achirale Olefinverbindungen
der Formel (I) mit Alkoxysubstituenten R5 (Verbindungen
11 in Schema 1) können
beispielsweise gemäß den Verfahren,
die in Schema 1, Schema 2 und Schema 3 angegeben sind, oder durch
analoge Verfahren synthetisiert werden.
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Racemate
und optisch reine Analoga von Verbindungen der Formel (I) mit Aminosubstituenten
R5 (Verbindungen 6 in Schema 3) können beispielsweise
gemäß den Verfahren,
die in Schema 3 angegeben werden, oder durch analoge Verfahren synthetisiert
werden.
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Homochirale
Verbindungen der Formel (I) mit Alkoxysubstituenten R5 (Verbindung
8 in Schema 4) können
gemäß dem Verfahren,
das in Schema 4 angegeben wird, oder durch analoge Verfahren hergestellt
werden.
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Phenole
1 und/oder Aldehyde 6 sind bekannt oder können durch in der Technik bekannte
Verfahren synthetisiert werden. Beispiele für mögliche Synthesen von diesen
Phenolen und Aldehyden werden in den Schemen 5 bis 10 angegeben.
Aryloxazol-Verbindungen 2 (hergestellt, wie in den Schemen 11 bis
12 dargestellt) werden mit Phenolen 1 oder Aldehyden 6 gemäß den allgemein
bekannten Verfahrensweisen kondensiert: wenn R12 eine
Hydroxygruppe darstellt, beispielsweise über eine Mitsunobu-Reaktion,
mit Triphenylphosphin und Di-tert-butyl-, Diisopropyl- oder Diethyl-azodicarboxylat
als Reagenzien; wird die Mitsunobu-Reaktion bevorzugt in einem Lösungsmittel
wie Toluol oder Tetrahydrofuran bei Umgebungstemperatur durchgeführt. Wenn
alternativ R12 eine Halogenid-, Mesylat-
oder Tosylateinheit darstellt, können
die Aryloxazolverbindungen 2 mit Phenolen 1 oder Aldehyden 6 in
Lösungsmitteln,
wie N,N-Dimethylformamid, Aceton oder Methyl-ethylketon, in Gegenwart
einer schwachen Base, wie Caesium oder Kaliumcarbonat, bei einer
Temperatur zwischen Raumtemperatur und 140°C, bevorzugt rund 50°C, umgesetzt
werden; dadurch werden die Etherverbindungen 3 oder Aldehyde 5 erhalten
(Schritt a). Die ersteren werden dann der Brommethylierung unterzogen,
beispielsweise durch Behandlung mit Trioxan und HBr, bevorzugt 62%igem
wäss. HBr,
in einem inerten Lösungsmittel,
bevorzugt Dichlormethan, bevorzugt bei 0°C, wodurch ein hochreaktives,
oft noch instabiles Elektrophil 4 (Schritt b) erhalten wird. Das
Elektrophil 4 ist zum Alkylieren eines Enolats von Alkoxy-essigsäureestern
7 (R11 = Niederalkyl), bevorzugt das Lithium-enolat,
hergestellt bei –78°C durch die
Behandlung von 7 mit einer starken, nicht-nucleophilen Base, wie
Lithiumdiisopropylamid, in einem inerten Lösungsmittel wie Tetrahydrofuran
geeignet. Um die Reaktivität
des Enolatnucleophils zu erhöhen,
wird die Reaktion bevorzugt in Gegenwart eines Hilfslösungsmittels,
wie Hexamethylphosphoramid (HMPA) oder 1,3-Dimethyl-3,4,5,6-tetrahydro-2(1H)-pyrimidinon (DMPU)
durchgeführt,
wodurch die Ester 9 (Schritt d) erhalten wurden. Alternativ werden
Aldehydverbindungen 5, die ebenso durch die Vilsmeier-Formylierung
oder durch Formylierung mit Dichlormethylmethylether in Gegenwart
von Titantetrachlorid, bevorzugt in Dichlormethan bei Temperaturen
zwischen –78°C und Rückflußtemperatur
des Lösungsmittels
(Schritt c) erhältlich
sind, mit einem Enolat von Alkoxy-essigsäureestern 7 (bevorzugt dem
Lithiumenolat, hergestellt bei –78°C durch die
Behandlung von 7 mit einer starken, nicht-nucleophilen Base, wie
Lithiumdiisopropylamid, in einem inerten Lösungsmittel wie Tetrahydrofuran),
bevorzugt bei Temperaturen von rund –78°C, in Lösungsmitteln, wie Tetrahydrofuran
umgesetzt, wodurch das Aldolprodukt 8 als ein Gemisch aus Diasteromeren
(Schritt e) erhalten wurde. Die Entfernung der Benzylhydroxygruppe
in 8 mit einem Reduktionsmittel, wie beispielsweise Triethylsilan,
in Gegenwart einer Lewis-Säure,
wie Bortrifluorid, oder einer Protonsäure, wie Trifluoressigsäure, in
einem geeigneten Lösungsmittel,
wie Trifluoressigsäure
selbst oder Dichlormethan, zwischen 0°C und 60°C ergibt racemische Ester 9 (Schritt
f). Alternativ können
die Aldehyde 5 mit einem Wittig-Salz, wie (Ethoxyethoxycarbonyl-methyl)-triphenyl-phosphoniumchlorid
oder (Methoxymethoxycarbonyl-methyl)-triphenyl-phosphoniumbromid, in Lösungsmitteln,
wie Isopropanol, Dichlormethan oder Tetrahydrofuran oder Gemischen
davon, in Gegenwart einer Base, wie Kaliumcarbonat oder 1,8-Diazabicyclo[5.4.0]undec-7-en
(DBU), bevorzugt zwischen 0°C
und der Rückflußtemperatur
der Lösungsmittel
umgesetzt werden, wodurch Acrylester 10 als E- und/oder Z-Isomere
(Schritt g) erhalten wurden. Die Hydrierung von Acrylestern 10 unter
Verwendung von Palladium auf Aktivkohle als Katalysator, bevorzugt
bei Raumtemperatur und 1 atm. Wasserstoffdruck, in Lösungsmitteln,
wie Methanol, Tetrahydrofuran, Essigsäure, Dichlormethan und Gemischen
davon, ergab racemische Ester 9 (Schritt h). Die Hydrierung der
Verbindungen, worin R3 bis R4 zusammen
mit dem angelagerten Benzolring eine Benzofuraneinheit bilden, kann
unter Verwendung verlängerter
Reaktionszeiten durchgeführt
werden, um die entsprechenden Benzodihydrofurananaloga bereitzustellen.
In den Verbindungen, worin R3 bis R4 zusammen mit dem angelagerten Benzolring
eine Benzothiopheneinheit bilden, wird die Doppelbindungsreduktion
bevorzugt mit Magnesium in Lösungsmittelgemischen,
wie Tetrahydrofuran/Methanol zwischen Raumtemperatur und der Rückflußtemperatur
der Lösungsmittel
durchgeführt.
Die Ester 9 und 10 können
gegebenenfalls gemäß den Standardverfahren,
beispielsweise durch Behandlung mit einem Alkalihydroxid wie LiOH
oder NaOH in einem polaren Lösungsmittelgemisch
wie Tetrahydrofuran/Ethanol/Wasser hydrolysiert werden, was zu Carbonsäuren 11
(Schritt i) führt.
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Aldehyde
3 (gegebenenfalls eine Schutzfunktion tragend) können aus Phenolen 1 oder geschützten Phenolen
2 (Einführung
der Schutzfunktion, bevorzugt eines Benzylethers: Schritt a) durch
bekannte Formylierungsreaktionen, wie die Vilsmeier-Formylierung
oder Formylierung durch Dichlormethylmethylether in Gegenwart von
Titantetrachlorid, bevorzugt in Dichlormethan bei Temperaturen zwischen –78°C und der
Rückflußtemperatur
des Lösungsmittels
(Schritt b) erhalten werden. Aldehyde 3 können dann mit einem Wittig-Salz, wie
(Ethoxyethoxycarbonyl-methyl)-triphenyl-phosphoniumchlorid
oder (Methoxy-methoxycarbonylmethyl)-triphenyl-phosphoniumbromid,
in Lösungsmitteln,
wie Isopropanol, Dichlormethan oder Tetrahydrofuran oder Gemischen
davon, in Gegenwart einer Base, wie Kaliumcarbonat oder 1,8-Diazabicyclo[5.4.0]undec-7-en (DBU),
bevorzugt zwischen 0°C
und der Rückflußtemperatur
der Lösungsmittel
umgesetzt werden, wodurch Acrylester 4 als E- und/oder Z-Isomere
(Schritt c) erhalten wurden. Die katalytische Hydrierung von Acrylestern 4
mit Palladium auf Aktivkohle in Lösungsmitteln, wie Methanol,
Ethanol oder Tetrahydrofuran, führt
zu Phenolen 5 (Schritt d). In den Fällen, wo R3 und
R4 zusammen mit dem angelagerten Benzolring
eine Benzothiophen- oder eine Benzofuraneinheit bilden, ist ein
Zweischrittverfahren bevorzugt: in einer ersten Reaktion wird die Doppelbindung
der Acrylestereinheit unter Verwendung von Magnesium in einem Gemisch
aus Methanol und Tetrahydrofuran zwischen Raumtemperatur und der
Rückflußtemperatur
der Lösungsmittel
reduziert. Anschließend
wird die Schutzgruppe, wie ein Benzylether, abgespalten, beispielsweise
unter Anschließend
wird die Schutzgruppe, wie ein Benzylether, abgespalten, beispielsweise
unter Verwendung von Dimethylsulfid und Bortrifluoriddiethyletherat
in einem Lösungsmittel,
wie Dichlormethan zwischen Raumtemperatur und der Rückflußtemperatur
des Lösungsmittels,
wodurch Phenolverbindungen 5 erhalten wurden. Diese werden dann mit
Aryloxazolen 6 zu Etherverbindungen 7 (Schritt e) unter Verwendung
von allgemein bekannten Verfahren kondensiert, die in Schema 1 für die Kondensation
von Phenolen 1 oder 4-Hydroxy-benzaldehyden 6 mit Arlyoxazolen beschrieben
sind. Die Ester 7 können
gegebenenfalls zu Säuren
8 unter Verwendung von Standardbedingungen der alkalische Hydrolyse
(Schritt f) verseift werden.
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Alpha-Aminoester
4 können
hergestellt werden durch i) Umwandlung eines geschützten Glycinesters, bevorzugt
N-(Diphenylmethylen)glycinethylester, in ein entsprechendes Enolat,
bevorzugt das Lithiumenolat, bevorzugt bei –78°C, durch die Behandlung mit
einer starken, nicht-nucleophilen Base, wie Lithiumdiisopropylamid,
in einem inerten Lösungsmittel,
wie Tetrahydrofuran; ii) Reaktion des so gebildeten Enolats mit
Benzylbromiden 1 (Verbindungen 4 in Schema 1), bevorzugt zwischen –78°C und Raumtemperatur,
bevorzugt in Gegenwart eines Hilfslösungsmittels, welches die Reaktivität des Nucleophils,
wie Hexamethylphosphoramid (HMPA) oder 1,3-Dimethyl-3,4,5,6-tetrahydro-2(1H)-pyrimidinon
(DMPU) erhöht;
iii) Hydrolyse des Iminzwischenproduktes mit einer Säure, beispielsweise verdünnter Chlorwasserstofflösung (Schritt
a). Alternativ können
alpha-Aminoester 4 aus Aldehyden 2 (Verbindungen 5 in Schema 1)
hergestellt werden durch i) Kondensation mit einem geeigneten Phosphonoglycinester,
beispielsweise N-(Benzyloxycarbonyl)-alpha-phosphonoglycintrimethylester,
in Lösungsmitteln,
wie Dichlormethan oder Tetrahydrofuran, in Gegenwart einer Base,
wie Huenig-Base, zwischen Raumtemperatur und der Rückflußtemperatur
des Lösungsmittels,
was zu Enamincarbamaten 3 führt;
ii) katalytische Hydrierung und Entschützung von Enamincarbamaten
3 unter Verwendung von beispielsweise Wasserstoff in Gegenwart von
Palladium auf Aktivkohle in Lösungsmitteln
wie Ethylacetat, Tetrahydrofuran oder Methanol (Schritte b, c).
Optisch reine alpha Aminoester 4 (bevorzugt die (S)-Isomere) können erhalten
werden i) durch chromatographische Trennung in Antipoden unter Verwendung
einer präparativen
chiralen HPLC-Säule
oder ii) durch katalytische Hydrierung von Enamincarbamaten 3 in
Gegenwart von Rhodiumkatalysatoren, die chirale Liganden tragen,
wie 1,2-Bis[(2S,5S)-2,5-diethylphospholano]-benzol [Vergleich J.
Am. Chem. Soc. (2000), 122 (16), 3830–3838] in Lösungsmitteln, wie Methanol,
gefolgt von der Entfernung der Z-Schutzgruppe unter Verwendung von
Standardreaktionsbedingungen, wie Hydrogenolyse mit Hilfe eines
Palladiumkatalysators. Alpha-Aminoester 4 werden dann zu Enaminen
5 durch die Umsetzung mit geeigneten Ketonen in inerten Lösungsmitteln,
wie Toluol, gegebenenfalls in Gegenwart eines Katalysators, wie
p-Toluolsulfonsäure,
und bei Rückflußtemperatur
umgewandelt. Falls 2-Benzoyl-cyclohexanon als Ketonkomponente in
einem inerten Lösungsmittel,
wie Anisol in Gegenwart von Pd auf Aktivkohle bei Temperaturen von
rund 180°C
verwendet wird, folgt der Enaminbildung die Aromatisierung (Schritt
d). Enamin-ester rac-5 oder (S)-5 können gegebenenfalls zu Säuren rac-6
oder (S)-6 unter Verwendung von Standardbedingungen der alkalischen
Hydrolyse (Schritt e) verseift werden.
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Homochirale
alpha-Alkoxyphenyl-Propionsäure-Verbindungen
der Formel 8 können
gemäß dem Verfahren,
das in Schema 4 dargestellt ist, oder durch in der Technik bekannte
analoge Verfahren hergestellt werden.
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Das
allgemein bekannte chirale Hilfsmittel 2 [(S)-4-Benzyl-oxazolidin-2-on]
wird mit einem Alkoxy-acetylchlorid 1 in Gegenwart einer starken
Base, wie n-Butyllithium, in einem inerten Lösungsmittel, wie Tetrahydrofuran,
bei Temperaturen von rund –78°C kondensiert,
wodurch der Block 3 (Schritt a) hergestellt wurde. Letzteres wurde
dann gemäß der Literaturvorgehensweise
[Tetrahedron Asymmetry (1999), 10, 1353–1367] mit Dibutylbor-triflat
und einem tertiären
Amin, wie Triethylamin in Dichlormethan behandelt, wodurch das entsprechende
Borenolat erzeugt wurde, das anschließend bei niedrigen Temperaturen
mit Benzaldehyden 4 (Verbindungen 5 in Schema 1) umgesetzt wurde,
was zu Verbindungen 5 (Schritt b) führte. In den Verbindungen 5
ist eines der vier möglichen
Stereoisomere stark vorherrschend (Stereochemie ohne exakten Nachweis angegeben).
Die Benzylhydroxygruppe wird dann reduktiv entfernt, wie für die Umwandlung
der Verbindungen 8 zu Verbindungen 9 in Schema 1 beschrieben, wodurch
das vorletzte Zwischenprodukt 6 (Schritt c) erhalten wurde. Die
Ester 7 oder Säureverbindungen
8 können
schließlich
ohne Racemisierung durch vorsichtige Alkoholyse mit einem Natriumalkoholat
in dem entsprechenden Alkohol als Lösungsmittel oder in Lösungsmitteln, wie
Tetrahydrofuran oder Dioxan, bei Temperaturen von rund 0°C (Schritt
d) oder durch vorsichtige Hydrolyse mit verdünntem NaOH in Tetrahydrofuran/Wasser
bei 0°C
(Schritt e) erhalten werden. Die optische Reinheit der Verbindungen
7 und 8 kann durch chirale HPLC oder durch 1H-NMR-Spektroskopie
in Gegenwart eines chiralen Lösungsmittels,
wie 1-(9-Anthryl)-2,2,2-trifluorethanol bestimmt werden, und ist
als hoch in allen veranschaulichten Fällen ermittelt worden.
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Phenole
1 und/oder Aldehyde 6 (Schema 1), Phenole 1 und/oder geschützte Phenole
2 und/oder geschützte
Aldehyde 3 (Schema 2) und Oxazole 2 (Schema 1) sind bekannt oder
können
durch in der Technik bekannte Verfahren synthetisiert werden. Beispiele
für mögliche Synthesen
von diesen Schlüsselzwischenprodukten
werden in den Schemen 5 bis 12 angegeben.
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4-Hydroxy-benzofurane
5 [Synthetic Communications (1986), 16 (13), 1635–1640; Helvetica
Chimica Acta (1933), 16, 121–129]
und 4-Hydroxy-benzothiophene 8 [Jpn. Kokai Tokkyo Koho (2001), 2001048876A2] sind
bekannt. Daher können
Cyclohexan-1,3-dione 1, die variable Substituenten R6 an
der 5-Stellung tragen, mit Brom pyruvinsäure in Methanol in Gegenwart
einer Base wie Kaliumhydroxid bei Temperaturen zwischen 0°C und der
Rückflußtemperatur
von Methanol umgesetzt werden, gefolgt von der Behandlung mit Salzsäure bei
rund 100°C,
wodurch Furan-carbonsäuren
3 (Schritt a) erhalten wurden. Die Behandlung dieser Furancarbonsäuren 3 in
einem inerten Lösungsmittel
wie Decahydro-naphthalin in Gegenwart eines Wasserstoffakzeptors
wie Dodecen und Palladium auf Kohlenstoff, bevorzugt unter Rückfluß, stellt
Carboxy-benzofurane 4 (Schritt b) bereit, die zu Benzofuranen 5,
beispielsweise unter Verwendung von Kupferpulver in Chinolin bei Temperaturen
zwischen 200°C
und 240°C
(Schritt c) decarboxyliert werden. Die Behandlung von 2-Thiophencarbaldehyd
6 mit geeigneten Vinyllithium- oder Vinylmagnesium-Derivaten in
Lösungsmitteln,
wie Tetrahydrofuran oder 1,2-Dimethoxy-ethan, bevorzugt in einem
Temperaturbereich zwischen –78°C und Raumtemperatur,
gefolgt von in-situ-Behandlung mit Essigsäureanhydrid, ergab Thiophene
7 mit variabler Substitution R6 (Schritt
d). Die Behandlung der Thiophene 7 mit Kohlenmonoxid, bevorzugt
bei einem Druck von 20 bis 60 bar, einem Palladiumkatalysator, wie
Palladiumacetat, einem Phosphin, wie Triphenylphosphin, in Lösungsmittelgemischen,
die typischerweise Essigsäureanhydrid,
Triethylamin, Toluol oder Tetrahydrofuran enthalten, bevorzugt in
einem Temperaturbereich zwischen 100°C und 160°C, ergab nach der Verseifung
der Acetatfunktion Benzothiophene 8 (Schritt e).
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2-Hydroxy-3-methoxy-benzaldehyd
1, gegebenenfalls substituiert mit Brom in Stellung 5, kann zu Benzo[b]-thiophen-7-ol 6 oder
5-Brom-benzo[b]thiophen-7-ol 6 umgewandelt werden. Diese Sequenz
kann analog zu dem Verfahren durchgeführt werden, das in J. Chem.
Soc., Perkin Trans. 1 1983 (12), 2973–7 beschrieben ist. Für die Um wandlung
von 2-Hydroxy-3-methoxy-benzaldehyd zu Benzo[b]thiophen-7-ol: die
Behandlung mit N,N-Dimethylthiocarbamoylchlorid in einem Lösungsmittel,
wie Tetrahydrofuran, in Gegenwart einer wässerigen Base, wie Kaliumhydroxid
in Wasser oder in Gegenwart einer organischen Base, wie Diisopropyl-ethylamin,
bevorzugt bei Temperaturen zwischen 0°C und Raumtemperatur, erzeugt
Thionocarbamate 2 (Schritt a); die thermische Umlagerung von 2 ohne
Lösungsmittel
oder bevorzugt in einem inerten Lösungsmittel, wie Diphenylether,
bei Temperaturen zwischen 200°C
und 280°C
führt zu
S-Arylthiocarbamaten 3 (Schritt b); die Verseifung in einem Lösungsmittel,
wie einem Alkohol, mit einer Base, wie Natrium- oder Kaliumhydroxid,
bevorzugt zwischen Raumtemperatur und der Rückflußtemperatur der Lösungsmittel,
führt dann
zu Thiophenolen 4 (Schritt c); die Umsetzung von Thiophenolen 4
mit Natriumchloracetat in Wasser oder einem Wasser-Alkohol-Gemisch
in Gegenwart einer Base, wie Natrium- oder Kaliumhydroxid, in einem
Temperaturbereich zwischen Raumtemperatur und der Rückflußtemperatur
der Lösungsmittel
erzeugt dann Benzothiophen-Carbonsäuren 5 (Schritt d); die Decarboxylierung,
beispielsweise in Chinolin in Gegenwart von Kupferbronze bei Temperaturen
zwischen 200°C
und 240°C,
gefolgt von der Spaltung der Methyletherfunktion, beispielsweise
durch Behandlung mit wässeriger
Bromwasserstoffsäure
in Essigsäure
unter Rückfluß ergibt
dann schließlich
Benzo[b]thiophen-7-ole 6 (Schritt e). 7-Hydroxy-benzofuran ist bekannt
und kommerziell erhältlich
[J. Med. Chem. (1987), 30 (1), 62–7]. In einer Sequenz, ähnlich der,
die oben beschrieben ist, kann das 5-Brom-Analogon aus 2-Hydroxy-3-methoxybenzaldehyd
1 durch die Umsetzung mit Ethylchlor-actetat in einem Lösungsmittel
wie N,N-Dimethylformamid in Gegenwart einer Base wie Kaliumcarbonat
bei Temperaturen zwischen 60°C
und 120°C
hergestellt werden, wodurch Benzofurancarbonsäure 7 (Schritt f) erhalten
wurde. Die Decarboxylierung, wie oben beschrieben, und darauf folgende
Etherspaltung, bevorzugt mit Pyridinhydrochlorid bei Temperaturen
von rund 200°C,
führte
dann zu 5-Brom-7-hydroxy-benzofuran 8 (Schritt g).
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1-Hydroxy-naphthalin
1 und 2,3-anellierte Phenole 2 mit einer Ringgröße von 5, 6 und 7 sind kommerziell
erhältlich
oder bekannt [siehe J. Am. Chem. Soc. (1988), 110 (19), 6471–6480; U.
S. (2000) 6121397; Int. PCT-Anmeldung (1999) WO 99/10339]. 3-Brom-1-hydroxy-naphthalin
4, ein Zwischenprodukt, das eine Funktionalität trägt, die synthetische Modifikationen
in der späteren
Phase ermöglicht,
kann aus 3-Nitro-1-methoxy-naphthalin 3 [Monatsh. Chem. (1992),
123 (6–7),
637–645]
durch gut etablierte Verfahren hergestellt werden, d. h. Reduktion
der Nitrofunktion, beispielsweise durch Hydrierung in Gegenwart
eines Palladiumkatalysators, gefolgt von Diazotisierung, Sandmeyer-Reaktion
und Spaltung der Methyletherfunktion, wodurch 3-Brom-1-hydroxy-naphthalin
4 (Schritte a, b, c) erhalten wurde. Die 2,3-anellierten Carbonsäuren 5 sind
bekannt, ihre 3-Bromanaloga 6 sind bekannt oder können durch
etablierte Verfahren der Bromierung von aromatischen Kernen hergestellt
werden [J. Org. Chem. (1978), 43 (11), 2167–70; Dt. Offen. (1977),
DE 2633905 ] (Schritt d).
Diese 3-Brom-benzoesäuren
können
dann in die entsprechenden Phenole 7 durch bekannte Verfahren, wie
beispielsweise erschöpfende
Reduktion mit Boran zu dem entsprechenden Alkohol, Oxidation, beispielsweise
unter Verwendung von Swern-Bedingungen (Oxalylchlorid/Dimethylsulfoxid/Triethylamin
in Dichlormethan, –78°C bis Raumtemperatur)
zu dem entsprechenden Aldehyd, gefolgt von Baeyer-Villiger-Oxidation
mit Peressigsäure
(40%) in Essigsäure
(Schritte e, f g) umgewandelt werden.
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Die
Brom-methoxy-Verbindung 1, die durch einen anellierten Hexahydropyranring
gekennzeichnet ist, ist bekannt [Can. J. Chem. (1982), 60 (16),
2093–8].
Die Spaltung der Methoxyetherfunktion mit Pyridinhydrochlorid bei
Temperaturen von rund 200°C
führt zu
3-Brom-phenol 2 (Schritt a). Der Isomerbaustein kann folgendermaßen erhalten
werden: Carbonsäure
3 [U.S. (1999),
US 5856529
A ] kann bromiert werden, wodurch das 3-Bromderivat 4 (Schritt
b) erhalten wurde, das zu Phenol 5 durch eine Sequenz, analog zu
der, die für
die Umwandlung von Verbindungen 6 zu Verbindungen 7 in Schema 7
(Schritte c, d, e) beschrieben ist, umgewandelt werden.
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3-Brom-phenole
1, die gegebenenfalls eine Schutzfunktion tragen, können zu
analogen Phenolen 2, die variable Substituenten R6 tragen,
durch erstes Umwandeln der Bromverbindung zu dem entsprechenden Aryllithiumderivat
(beispielsweise unter Verwendung eines Alkyllithiumreagens in einem
Lösungsmittel
wie Tetrahydrofuran, bevorzugt bei einer Temperatur von rund –78°C) und dann
Quenchen des letzteren mit einer Vielzahl von Elektrophilen unter
Verwendung von in der Technik bekannten Verfahren (Schritt a) umgewandelt werden.
Für die
Synthese der Phenole (R6 = OH) werden die
Aryllithiumverbindungen mit Trimethyl-borat bei Temperaturen zwischen –78°C und Rückflußtemperatur
des Tetrahydrofurans, gefolgt von Oxidation mit beispielsweise N-Methylmorpholin-N-oxid,
bevorzugt bei der Rückflußtemperatur
des Tetrahydrofurans umgesetzt [vergleiche Synlett 1995 (09), 931–932]. Diese
Phenole 2, wo R6 gleich OH ist, können dann
in die entsprechenden Etherverbindungen durch allgemein bekannte
Verfahren umgewandelt werden.
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Phenole
1, die gegebenenfalls eine Schutzfunktion tragen, können weiter
zu Phenolen 2, die zusätzliche
Substituenten R2 tragen, durch bekannte
Verfahren der elektrophilen aromatischen Substitution funktionalisiert
werden. In vielen Fällen
wird ein Gemisch aus ortho/para-Substitutions- und ortho/para-Disubstitutionsprodukten
in Verhältnissen
in Abhängigkeit
der genauen Reaktionsbedingungen gebildet. In diesen Fällen können die
Reaktionsbedingungen optimiert werden, um die höchstmögliche Ausbeute des mono-ortho-Produktes
zu erreichen; gegebenenfalls können
Produktgemische ebenso zu reinen Isomeren durch bekannte Verfahren,
wie Kieselgelchromatographie (Schritt a) abgetrennt werden. 4-Formylverbindungen
3 können
aus Phenolen 1, die gegebenenfalls eine Schutzfunktion tragen, durch bekannte
Formylierungsreaktionen, wie die Vilsmeier-Formylierung oder durch
Formylierung mit Dichlormethylmethylether in Gegenwart von Titantetrachlorid,
bevorzugt in Dichlormethan bei Temperaturen zwischen –78°C und der
Rückflußtemperatur
des Lösungsmittels
(Schritt b) erhalten werden. Die 4-Formylverbindungen 3 können dann
erneut als Ausgangsmaterialien für
bekannte Verfahren der elektrophilen aromatischen Substitution verwendet
werden, was zu Verbindungen 4 führt,
die einen zusätzlichen
R2-Substituenten (Schritt c) tragen.
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Die
Aldehyde 1 sind kommerziell erhältlich
oder bekannt. Sie werden mit Diketomonoximen 2 gemäß der Literaturvorgehensweise
(Diels, O.; Riley, K.; Chem Ber (1915), 48, 897) in Gegenwart einer
konzentrierten Säure,
typischerweise HCl, in einem polaren Lösungsmittel wie AcOH kondensiert,
wodurch die Oxazol-N-oxide 3 (Schritt a) erhalten wurden. Die anschließende Behandlung
mit POCl3 in Dichlormethan unter Rückfluß stellt
die entsprechenden primären
Chloride 4 bereit (Goto, Y.; Yamazaki, M.; Hamana, M.; Chem Pharm
Bull (1971), 19, 2050, Schritt b). Diese Zwischenprodukte werden
entweder als solche verwendet, gemäß bewährter Verfahren in die entsprechenden
Alkohole oder aktivierten Alkohole, wie Mesylate oder Tosylate,
oder in die Bromide oder Iodide, umgewandelt, oder schließlich weiter
mittels SN2-Reaktion mit NaCN behandelt,
wodurch mittels Nitrilen 5 (Schritt c), erschöpfender Hydrolyse (Schritt
d) und Reduktion (Schritt e), z. B. mit Boran in Tetrahydrofuran,
die Bausteine 7 erhalten wurden.
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4-Chlormethyl-2-aryl-
oder 2-Heteroaryl-oxazole 4, wobei R7 gleich
Wasserstoff ist, werden bevorzugt aus den entsprechenden Aryl- oder
Heteroarylcarboxamiden und 1,3-Dichloraceton hergestellt, wie z.
B. in Bioorg. Med. Chem. Lett. (2000), 10 (17), 2041–2044 beschrieben.
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N-Acyl-glycinester
1 sind entweder kommerziell erhältlich,
bekannt oder können
durch Standardvorgänge
der N-Acylierung hergestellt werden. Mono-allylierte Ester 2 können einfach
durch Doppeldeprotonierung von 1 mit einer starken, nicht-nucleophilen
Base, wie LiHMDS in einem aprotonischen Lösungsmittel, wie THF, typischerweise
bei –78°C erhalten
werden, gefolgt von der Behandlung mit Allylbromid, um selektiv
die C-alkylierten Produkte 2 (Schritt a) herzustellen. Die Standardhydrolyse
erzeugt Säurezwischenprodukte
3 (Schritt b), die dann zu Verbindungen 4 (Schritt c) gemäß der bewährten Literaturvorgehensweise
(J. Med. Chem. (1996), 39, 3897) umgewandelt werden. Die Cyclisierung
zu dem Oxazol unter Verwendung von Trifluoressigsäure und
Trifluoressigsäureanhydrid
als Reagenzien erzeugte Schlüsselzwischenprodukte
5 (Schritt d), die schließlich
mittels Hydroborierung zu den Zielalkoholen 6, z. B. mit 9-BBN in
THF und darauf folgend oxidativer Aufarbeitung mit H2O2 und NaOH (Schritt e) erzeugt werden.
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Die
folgenden Tests wurden durchgeführt,
um die Wirksamkeit der Verbindungen der Formel I zu bestimmen.
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Hintergrundinformationen
zu den durchgeführten
Assays können
in: Nichols JS et al. „Development
of a scintillation proximity assay for peroxisome proliferator-activated
receptor gamma ligand binding domain", (1998) Anal. Biochem. 257: 112–119 gefunden
werden.
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Voll-Längen-cDNA-Klone
für menschliche
PPARα und
Mäuse-PPARγ wurden durch
Raumtemperatur-PCR aus menschlicher adipöser bzw. Mausleber-cRNA erhalten,
zu Plasmidvektoren geklont und durch DNA-Sequenzierung verifiziert. Bakterien-
und Säugerexpressionsvektoren
wurden konstruiert, um Glutathion-S-Transferase (GST) und Gal4-DNA-Bindungsdomänen-Proteine
zu erzeugen, die mit den Ligandenbindungsdomänen (LBD) von PPARγ (aa 174
bis 476) und PPARα (aa
167 bis 469) fusionieren. Um dies zu erreichen, wurden die Teile
der geklon ten Sequenzen, die die LBDs kodieren, aus den Voll-Längen-Klonen
durch PCR amplifiziert und dann zu Plasmidvektoren pGEX4T-2 (Pharmacia)
und pFA-CMV (Stratagene) subgeklont. Endklone wurden durch DNA-Sequenzanalyse
nachgewiesen.
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Induktion,
Expression und Reinigung der GST-LBD-Fusionsproteine wurden in E.-Coli-Zellen
Stamm BL21 (pLysS) durch Standardverfahren durchgeführt (Ref.
Current Protocols in Molecular Biology, Wiley Press, herausgegeben
von Ausubel et al.).
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Radioligandenbindungsassay
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PPARα-Rezeptorbindung
wurde in TKE10 (10 mM Tris-HCl, pH 8, 50 mM KCl, 2 mM EDTA, 0,1
mg/ml Fettsäure-freies
BSA und 10 mM DTT) analysiert. Für
jedes Loch einer 96-Lochplatte wurden 2,4 μg Äquivalente von GST-PPARα-LBD-Fusionsprotein
und Radioligand, z. B. 40.000 dpm 2(S)-(2-Benzoyl-phenylamino)-3-{4-[1,1-ditritio-2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-phenyl}-propionsäure, in
100 μl Volumen
bei RT für
2 h inkubiert. Gebundene Liganden wurden von ungebundenen Liganden
durch Festphasentrennung unter Verwendung von Multi-Screen-Platten (Millipore),
die mit 80 μl
SG25 gefüllt
waren, gemäß den Empfehlungen
des Herstellers entfernt.
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PPARγ-Rezeptorbindung
wurde in TKE50 (50 mM Tris-HCl, pH 8, 50 mM KCl, 2 mM EDTA, 0,1
mg/ml Fettsäure-freies
BSA und 10 mM DTT) analysiert. Für
jede Reaktion einer 96-Lochplatte wurde ein 140 ng Äquivalent
von GST-PPARγ-LBD-Fusionsprotein
an 10 μg
SPA-Kugeln (Pharmacia Amersham) in einem Endvolumen von 50 μl durch Schütteln gebunden.
Die resultierende Aufschlämmung
wurde für
1 h bei RT inkubiert und für
2 min bei 1300 g zentrifugiert. Der Überstand, der ungebundenes
Protein enthielt, wurde entfernt, und das halbtrockene Pellet, das
die Rezeptor-beschichteten Kugeln enthielt, wurde wieder in 50 μl TKE gelöst. Für die Radioligandenbindung
wurden beispielsweise 10000 dpm 2(S)-(2-Benzoyl-phenylamino)-3-{4-[1,1-ditritio-2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-phenyl}-propionsäure in 50 μl zugegeben,
die Reaktion bei RT für
1 h inkubiert und die Szintillationszählung durchgeführt. Alle
Bindungsassays wurden in 96-Lochplatten durchgeführt und die Menge an gebundenem
Liganden auf Packard TopCount unter Verwendung von OptiPlates (Packard)
gemessen. Die nicht-spezifische Bindung wurde in Gegenwart von 10–4 M
nicht-markierter Verbindung bestimmt. Dosis-Wirkungs-Kurven wurden
in dreifacher Ausfertigung in einem Konzentrationsbereich von 10–10 M
bis 10–4 M
durchgeführt.
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Luciferase-Transkriptions-Reportergen-Assays
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Babyhamsternierenzellen
(BHK21 ATCC CCL10) wuchsen in DMEM-Medium, enthaltend 10% FBS bei
37°C in
einer 95% O2 : 5% CO2 Atmosphäre. Die
Zellen wurden in 6-Lochplatten bei einer Dichte von 105 Zellen/Loch
gesät und
dann mit entweder den pFA-PPARγ-LBD-
oder pFA-PPARα-LBD-Expressionsplasmiden
plus dem pFR-luc-Reporterplasmid (Stratagene) und einem Expressionsplasmid,
das die sekretierbare Form der alkalische Phosphatase (SEAP) als
Normalisierungskontrolle kodiert, chargenweise transfektiert. Die Transfektion
wurde mit dem Fugene-6-Reagens (Roche Molecular Biochemicals) gemäß dem vorgeschlagenen
Protokoll erreicht. Sechs Stunden nach der Transfektion wurden die
Zellen durch Trypsinisierung geerntet und in 96-Lochplatten bei
einer Dichte von 104 Zellen/Loch gesät. Nach
24 Stunden der Anlagerung der Zellen wurde das Medium entfernt und
mit 100 μl
Phenol Rot-freiem
Medium, enthaltend die Testsubstanzen oder Kontrolliganden (End
0,1% DMSO), ersetzt. Nach der Inkubation der Zellen für 24 Stunden
mit Substanzen wurden 50 μl
des Überstandes
rückgewonnen
und hinsichtlich der SEAP-Aktivität analysiert
(Roche Molecular Biochemicals). Der Rest des Überstandes wurde verworfen,
50 μl PBS
wurden pro Loch zugegeben, gefolgt von einem Volumen von Luciferase
Constant Light Reagens (Roche Molecular Biochemicals), um die Zellen zu
lysieren und die Luciferasereaktion zu initiieren. Die Lumineszenz
für sowohl
SEAP als auch Luciferase wurde in einem Packard TopCount gemessen.
Luciferaseaktivität
wurde auf die SEAP-Kontrolle normalisiert, und die Transkriptionsaktivierung
in Gegenwart einer Testsubstanz wurde als Faltenaktivierung über Zellen,
die in Abwesenheit der Substanz inkubiert wurden, exprimiert. EC50-Werte
wurde unter Verwendung des XLfit-Programms
berechnet (ID Business Solutions Ltd. UK).
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Die
Verbindungen der vorliegenden Erfindung zeigen IC50-Werte
von 0,1 nM bis 50 μM,
bevorzugt 1 nM bis 10 μM,
insbesondere 1–3500
nM, stärker
bevorzugt 1–500
nM, für
PPARα und
PPARγ. Die
Verbindungen zeigen außerdem
EC50-Werte von 0,1 nM bis 50 μM, bevorzugt
1 nM bis 10 μM,
stärker
bevorzugt 1–3500 nM,
insbesondere 1–500
nM, für
PPARα und
PPARγ.
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Die
Verbindungen der Formel I und ihre pharmazeutisch akzeptablen Salze
und Ester können
als Medikamente, beispielsweise in Form von pharmazeutischen Präparaten
zur enteralen, parenteralen oder topischen Verabreichung verwendet
werden. Sie können
beispielsweise peroral, beispielsweise in Form von Tabletten, Tabletten
in Hüllenform,
Dragees, harten und weichen Gelatinekapseln, Lösungen, Emulsionen oder Suspensionen,
rektal, beispielsweise in Form von Zäpfchen, parenteral, beispielsweise
in Form von Injektionslösungen
oder Infusionslösungen,
oder topisch, beispielsweise in Form von Salben, Cremes oder Ölen verabreicht
werden.
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Die
Herstellung der pharmazeutischen Präparate kann in einer Weise
bewirkt werden, die dem Fachmann bekannt ist, indem die beschriebenen
Verbindungen der Formel I und ihre pharmazeutisch akzeptablen Salze
zusammen mit geeigneten, nicht-toxischen, inerten, therapeutisch
verträglichen,
festen oder flüssigen Trägermaterialien
und, wenn gewünscht, üblichen
pharmazeutischen Hilfsmitteln in eine galenische Verabreichungsform
gebracht werden.
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Geeignete
Trägermaterialien
sind nicht nur anorganische Trägermaterialien,
sondern ebenso organische Trägermaterialien.
Daher kann beispielsweise Laktose, Maisstärke oder Derivate davon, Talk,
Stearinsäure
oder ihre Salze als Trägermaterialien
für Tabletten,
Tabletten in Hüllenform,
Dragees und harte Gelatinekapseln verwendet werden. Geeignete Trägermaterialien
für weiche
Gelatinekapseln sind beispielsweise pflanzliche Öle, Wachse, Fette und halbfest
und flüssige
Polyole (in Abhängigkeit
der Beschaffenheit des Wirkstoffes sind jedoch keine Träger im Fall
von weichen Gelatinekapseln erforderlich). Geeignete Trägermaterialien
zur Herstellung von Lösungen
und Sirups sind beispielsweise Wasser, Polyole, Saccharose, Invertzucker und
dergleichen. Geeignete Trägermaterialien
für Injektionslösungen sind
beispielsweise Wasser, Alkohole, Polyole, Glycerol und pflanzliche Öle. Geeignete
Trägermaterialien
für Zäpfchen sind
beispielsweise natürliche oder
gehärtete Öle, Wachse,
Fette und zähflüssig oder
flüssige
Polyole. Geeignete Trägermaterialien
für topische
Präparate
sind Glyceride, halbsynthetische und synthetische Glyceride, gehärtete Öle, flüssige Wachse, flüssige Paraffine,
flüssige
Fettalkohole, Sterole, Polyethylenglykole und Cellulosederivate.
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Übliche Stabilisatoren,
Konservierungs-, Benetzungs- und Emulgierungsmittel, Konsistenzverbesserungsmittel,
Aromaverbesserungsmittel, Salze zur Veränderung des osmotischen Drucks,
Puffersubstanzen, Lösungsvermittler,
Färbemittel
und Maskierungsmittel und Antioxidationsmittel werden als pharmazeutische Hilfsmittel
in Betracht gezogen.
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Die
Dosis der Verbindungen der Formel I kann innerhalb breiter Grenzen
in Abhängigkeit
der Krankheit, die bekämpft
werden soll, dem Alter und des einzelnen Zustandes des Patienten
und der Verabreichungsweise variieren, und wird natürlich den
einzelnen Erfordernissen in jedem speziellen Fall angepaßt. Für erwachsene
Patienten kommt eine tägliche
Dosis von etwa 1 mg bis etwa 1000 mg, insbesondere etwa 1 mg bis etwa
100 mg, in Betracht. In Abhängigkeit
der Dosierung ist es günstig,
die tägliche
Dosis in mehreren Dosierungseinheiten zu verabreichen.
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Die
pharmazeutischen Präparate
enthalten günstigerweise
etwa 0,5 bis 500 mg, bevorzugt 0,5 bis 100 mg, einer Verbindung
der Formel I.
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Die
folgenden Beispiele sollen die vorliegende Erfindung ausführlicher
darstellen. Sie sollen jedoch ihren Umfang in keiner Weise einschränken.
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Beispiele
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Abkürzungen:
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nBu2BOTf = Dibutylbortriflat, br. = breit, DBAD
= Di-tert-butylazodicarboxylat, DBU = 1,8-Diazabicyclo[5.4.0]undec-7-en,
DEAD = Diethylazodicarboxylat, DIAD = Diisopropylazodicarboxylat,
DMPU = 1,3-Dimethyl-3,4,5,6-tetrahydro-2(1H)-pyrimidinon, Äqu. = Äquivalente,
HPLC = Hochdruckflüssigchromatographie, LDA
= Lithiumdiisopropylamid, POCl3 = Phosphor(V)-oxidchlorid,
quint. = quintett, RT = Raumtemperatur, sept. = septett, sext. =
sextett, THF = Tetrahydrofuran.
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Beispiel 1
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a] 2-Methoxy-3-{4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-benzo[b]thiophen-7-yl}propionsäureethylester
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LDA
wurde durch Zugeben mittels Spritze von 1,0 ml nBuLi (1,5 M, Hexan)
zu einer Lösung
aus 0,162 g (1,6 mmol) Diisopropylamin in 3 ml abs. THF bei –5°C hergestellt.
Nach dem Abkühlen
auf –78°C wurden 0,177
g Methoxyessigsäureethylester
(1,50 mmol), gelöst
in 1 ml abs. THF, zugegeben und das Gemisch für 15 min bei dieser Temperatur
gehalten, um vollständige
Deprotonierung sicherzustellen. 0,343 g 4-[2-(7-Brommethyl-benzo[b]thiophen-4-yloxy)-ethyl]-5-methyl-2-phenyl-oxazol
(0,80 mmol), gelöst
in 5 ml abs. THF wurden dann zugegeben, gefolgt von 3 ml DMPU. Nach
dem Rühren
für 15
min bei Trockeneistemperatur und 30 min bei 0°C wurde das Reaktionsgemisch
auf gestoßenes
Eis gegossen, zweimal mit AcOEt extrahiert, mit Wasser gewaschen, über Natriumsulfat
getrocknet und zur Trockne eingedampft. Flashchromatographie (SiO2, Hexan/AcOEt = 75/25) ergab nach der Kristallisation
aus Hexan bei 0°C
0,206 g der Titelverbindung als weißen Feststoff, Smp. 59–61°C.
MS:
465,1 (M)+, 348,0, 186,0.
NMR: (CDCl3, 1H, δ,
TMS) 1,21 (t, J = 7, 3H), 2,43 (s, 3H), 3,09 (t, J = 6,5, 2H), 3,15–3,3 (m,
2H), 3,33 (s, 3H), 4,15 (m, 1H), 4,17 (q, J = 7, 2H), 4,40 (t, J
= 6,5, 1H), 6,74 (d, J = 8, 1H), 7,12 (d, J = 8,5, 1H), 7,32 (d,
J = 5,5, 1H), 7,42–7,50
(m, 4H), 8,01 (br d, J = 8, 2H).
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b] 2-Methoxy-3-{4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-benzo[b]thiophen-7-yl}-propionsäure
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0,184
g 2-Methoxy-3-{4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-benzo[b]thiophen-7-yl}-propionsäureethylester
(0,40 mmol) wurden in 1 ml THF/MeOH = 1/1 gelöst und mit 0,670 ml 3 N NaOH
behandelt. Das Reaktionsgemisch wurde über Nacht bei RT gehalten und
dann durch Gießen
auf gestoßenes
Eis/HCl gequencht. Die zweifache Extraktion mit AcOEt, Waschen mit
Wasser, Trocknen über
Natriumsulfat und Eindampfen der Lösungsmittel hinterließ ein Rohprodukt,
das durch Kristallisation aus AcOEt/Hexan gereinigt wurde, wodurch
0,158 g der Titelverbindung als weißer Feststoff erhalten wurden,
Smp. 121–122°C.
ISP
MS: (MNa)+ 460,3, (MH)+ 438,3.
IR
(cm–1):
3078, 2922, 2853, 1737, 1653, 1554, 1462, 1378, 1341, 1272, 1185,
1125, 1064, 1025, 719, 688.
NMR: (DMSO-d6,
1H, δ, TMS)
2,40 (s, 3H), 3,02 (t, J = 6,5, 2H), 3,00–3,10 (m, 1H), 3,13 (d × d, J =
5, J = 14,5, 1H), 3,20 (s, 3H), 4,06 (m, 1H), 4,34 (t, J = 6,5,
2H), 6,89 (d, J = 8, 1H), 7,15 (d, J = 8, 1H), 7,39 (d, J = 5,5, 1H),
7,42–7,52
(m, 3H), 7,63 (d, J = 5,5, 1H), 7,92 (br d, J = 8, 2H), 12,8 (br
s, 1H).
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Beispiel 2
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2-Ethoxy-3-{4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-benzo[b]thiophen-7-yl}-propionsäure
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Die
Titelverbindung wurde analog zu Beispiel 1, aber unter Verwendung
von Ethoxyessigsäureethylester
in Schritt a] anstelle des Methoxyderivats hergestellt, und wurde
als weiße
Kristalle mit einem Smp. von 147–148°C erhalten.
ISP MS: (M
+ Na)+ 474,2, (M + H)+ 452,4.
NMR:
(DMSO-d6, 1H, δ, TMS) 0,99 (t, J = 7, 3H),
2,39 (s, 3H), 3,02 (t, J = 6,5, 2H), 3,00–3,10 (m, 1H), 3,12 (d × d, J =
5, J = 14,5, 1H), 3,22–3,32
(m, 1H), 3,48–3,58
(m, 1H), 4,12 (m, 1H), 4,35 (t, J = 6,5, 2H), 6,90 (d, J = 8, 1H),
7,15 (d, J = 8, 1H), 7,39 (d, J = 5, 1H), 7,45–7,53 (m, 3H), 7,63 (d, J =
5,5, 1H), 7,91 (br d, J = 8, 2H), 12,7 (br s, 1H).
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Beispiel 3
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3-{4-[2-(5-Methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-benzo[b]thiophen-7-yl}-2-propoxy-propionsäure
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Die
Titelverbindung wurde analog zu Beispiel 1, aber unter Verwendung
von Propoxyessigsäureethylester
in Schritt a] anstelle des Methoxyderivats hergestellt, und wurde
als gebrochen weißer
Feststoff mit einem Smp. von 106–109°C erhalten.
ISP MS: (M
+ K)+ 504,2, (M + Na)+ 488,2,
(M + H)+ 466,3.
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Beispiel 4
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2-Butoxy-3-{4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-benzo[b]thiophen-7-yl}-propionsäure
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Die
Titelverbindung wurde analog zu Beispiel 1, aber unter Verwendung
von Butoxyessigsäureethylester
in Schritt a] anstelle des Methoxyderivats hergestellt, und wurde
als gebrochen weißer
Feststoff mit einem Smp. von 123°C
(Zers.) erhalten.
MS: (M – H)– 478,3.
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Beispiel 5
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2-Isobutoxy-3-{4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-benzo[b]thiophen-7-yl}-propionsäure
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Die
Titelverbindung wurde analog zu Beispiel 1, aber unter Verwendung
von Isobutoxyessigsäureethylester
in Schritt a] anstelle des Methoxyderivats hergestellt, und wurde
als weißer
Feststoff mit einem Smp. von 102°C
(Zers.) erhalten.
MS: (M – H)– 478,3.
IR
(cm–1):
2924, 2853, 1737, 1653, 1555, 1461, 1384, 1342, 1271, 1174, 1121,
1066, 1030, 718, 689.
NMR: (CDCl3,
1H, δ, TMS)
0,78, 0,79 (2 × d,
J = 7, 2 × 3H),
1,75 (septett, J = 7, 1H), 2,40 (s, 3H), 3,06 (t, J = 6,5, 2H),
3,00–3,10
(m, 1H), 3,19 (d × d,
J = 8, J = 14,5, 1H), 3,27 (m, 1H), 3,36 (d × d, J = 4,5, J = 14,5, 1H), 4,24
(m, 1H), 4,37 (t, J = 6,5, 2H), 6,74 (d, J = 8, 1H), 7,15 (d, J
= 8, 1H), 7,32 (d, J = 5,5, 1H), 7,38–7,48 (m, 3H), 7,48 (d, J =
5,5, 1H), 7,98 (br d, J = 8, 2H), 9,5 (sehr br s, 1H).
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Beispiel 6
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2-Hexyloxy-3-{4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-benzo[b]thiophen-7-yl}-propionsäure
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Die
Titelverbindung wurde analog zu Beispiel 1, aber unter Verwendung
von Hexyloxyessigsäureethylester
in Schritt a] anstelle des Methoxyderivats hergestellt, und wurde
als hellgelber Feststoff mit einem Smp. von 79–82°C erhalten.
ISP MS: (M
+ K)+ 546,1, (M + Na)+ 530,2,
(M + H)+ 508,4.
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Beispiel 7
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a] 4-[2-(4-Brommethyl-naphthalin-1-yloxy)-ethyl]-5-methyl-2-phenyl-oxazol
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0,494
g 5-Methyl-4-[2-(naphthalin-1-yloxy)-ethyl]-2-phenyl-oxazol (1,50
mmol) wurden unter Argonatmosphäre
in 6 ml CH2Cl2 gelöst und auf
0°C abgekühlt. 0,455
ml 62%iger wäss.
HBr wurden zugegeben, gefolgt von 58 mg Trioxan (0,644 mmol, 1,29 Äqu.). Nach
2 h wurden weitere 0,455 ml 62%iger wäss. HBr zugegeben und das Rühren für insgesamt
5 h unter strenger Temperaturkontrolle fortgesetzt. Das Reaktionsgemisch
wurde dann mit CH2Cl2 verdünnt, mit
ges. NaHCO3-Lösung gewaschen, die wässerige
Schicht noch einmal mit CH2Cl2 extrahiert,
die vereinigten organischen Phasen über Natriumsulfat getrocknet
und zur Trockne eingedampft. Dies hinterließ 0,70 g der rohen Titelverbindung,
die als solche für
den nächsten
Schritt verwendet wurde. Das Produkt war ziemlich instabil und konnte
durch Säulenchromatographie
auf SiO2 nicht gereinigt werden; es zersetzte
sich außerdem
ohne weiteres auf DC-Platten.
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b] 2-Methoxy-3-{4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-naphthalin-1-yl}-propionsäureethylester
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LDA
wurde durch Zugeben mittels Spritze von 1,0 ml nBuLi (1,5 M, Hexan)
zu einer Lösung
aus 0,162 g (1,6 mmol) Diisopropylamin in 3 ml abs. THF bei –5°C hergestellt.
Nach dem Abkühlen
auf –78°C wurden 0,177
g Methoxyessigsäureethylester
(1,50 mmol), gelöst
in 1 ml abs. THF, zugegeben und das Gemisch für 15 min bei dieser Temperatur
gehalten, um vollständige
Deprotonierung sicherzustellen. 0,38 g des Rohproduktes 4-[2-(4-Brommethyl-naphthalin-1-yloxy)-ethyl]-5-methyl-2-phenyl-oxazol
(< 0,90 mmol, hergestellt,
wie zuvor für
einen 1 mmol-Umfang beschrieben), gelöst in 6 ml abs. THF, wurden
dann zugegeben, gefolgt von 3 ml DMPU. Nach dem Rühren für 15 min
bei Trockeneistemperatur und 30 min bei 0°C wurde das Reaktionsgemisch
auf gestoßenes
Eis gegossen, zweimal mit AcOEt extrahiert, mit Wasser gewaschen, über Natriumsulfat
getrocknet und zur Trockne eingedampft. Die zweifache Flashchromatographie
(SiO2, Hexan/AcOEt = 74/26, dann 76/24)
ergab 0,145 g der Titelverbindung als farbloses Öl.
MS: 459,2 (M)+, 386,1, 342,1.
-
c] 2-Methoxy-3-{4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-naphthalin-1-yl}-propionsäure
-
0,137
g 2-Methoxy-3-{4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-naphthalin-1-yl}-propionsäureethylester
(0,298 mmol) wurden in 2 ml THF/EtOH = 1/1 gelöst und mit 0,745 ml 2 N NaOH
behandelt. Das Reaktionsgemisch wurde für 24 h bei Umgebungstemperatur
gehalten und dann durch Gießen
auf gestoßenes Eis/HCl
gequencht. Die zweifache Extraktion mit AcOEt, Waschen mit Wasser,
Trocknen über
Natriumsulfat und Eindampfen der Lösungsmittel hinterließ ein Rohprodukt,
das durch zweifache Kristallisation aus AcOEt/Hexan gereinigt wurde,
wodurch 0,076 g der Titelverbindung als weißer Feststoff erhalten wurden,
Smp. 128–130°C.
MS:
(M – H)– 430,5.
IR
(cm–1):
2924, 2854, 1733, 1650, 1585, 1553, 1460, 1381, 1343, 1270, 1249,
1165, 1112, 1094, 1026, 766, 714, 692.
NMR: (DMSO-d6, 1H, δ,
TMS) 2,42 (s, 3H), 3,08 (t, J = 6, 2H), 3,17 (s, 3H), 3,19 (d × d, 1H),
3,36 (d × d,
J = 5, J = 14,5, 1H), 3,96 (m, 1H), 4,38 (t, J = 6,5, 2H), 6,94
(d, J = 8, 1H), 7,26 (d, J = 8, 1H), 7,45–7,55 (m, 4H), 7,57 (t, J =
7, 1H), 7,92 (br d, J = 8, 2H), 8,01 (d, J = 8,5, 1H), 8,18 (d,
J = 8, 1H), 12,8 (br s, 1H).
-
Beispiel 8
-
2-Ethoxy-3-{4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-naphthalin-1-yl}propionsäure
-
Die
Titelverbindung wurde analog zu Beispiel 7, aber unter Verwendung
von Ethoxyessigsäureethylester
in Schritt b] anstelle des Methoxyderivats hergestellt, und wurde
als gebrochen weiße
Kristalle mit einem Smp. von 105–108°C erhalten.
MS: (M)+ 445,3.
-
Beispiel 9
-
3-{4-[2-(5-Methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-naphthalin-1-yl}-2-propoxy-propionsäure
-
Die
Titelverbindung wurde analog zu Beispiel 7, aber unter Verwendung
von Propoxyessigsäureethylester
in Schritt b] anstelle des Methoxyderivats hergestellt, und wurde
als weiße
Kristalle mit einem Smp. von 103–105°C erhalten.
MS: 459,2 (M)+, 415,2, 372,2, 342,1.
-
Beispiel 10
-
2-Butoxy-3-{4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-naphthalin-1-propionsäure
-
Die
Titelverbindung wurde analog zu Beispiel 7, aber unter Verwendung
von Butoxyessigsäureethylester
in Schritt b] anstelle des Methoxyderivats hergestellt, und wurde
als weiße
Kristalle mit einem Smp. von 88–90°C (Zers.)
erhalten.
MS: (M – H)– 472,2.
-
Beispiel 11
-
a] (S)-4-Benzyl-3-((2S,3R)-3-hydroxy-2-methoxy-3-{4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-benzo[b]thiophen-7-yl}-propionyl)-oxazolidin-2-on
-
0,249
g (S)-4-Benzyl-3-methoxyacetyl-oxazolidin-2-on (1,00 mmol) wurden
unter Argonatmosphäre
in 2,5 ml abs. CH2Cl2 gelöst und mit
0,167 ml Triethylamin (1,2 Äqu.)
behandelt. Nach dem Abkühlen
auf –78°C wurde nBu2BOTf langsam zugegeben (1,1 ml einer 1 M
Lösung
in CH2Cl2) und die
Enolborinatbildung konnte für
50 min bei –78°C und für 50 min
bei 0°C
stattfinden. Nach erneutem Abkühlen
wurde eine Lösung
aus 0,363 g 4-[2-(5-Methyl-2-phenyloxazol-4-yl)-ethoxy]-benzo[b]thiophen-7-carbaldehyd
(1,0 mmol) in 3,5 ml abs. CH2Cl2 mittels
Tropftrichter zugegeben und das Gemisch für 30 min bei –78°C und für 60 min
bei 0°C
gehalten. Das Gießen
auf gestoßenes
Eis, zweifache Extraktion mit AcOEt, Waschen mit Salzlösung und
Wasser, Trocknen über
Magnesiumsulfat und Eindampfen der Lösungsmittel, gefolgt von Flashchromatographie
(Kieselgel, Hexan/AcOEt = 7/3), hinterließ schließlich 0,259 g der Titelverbindung
als hellgelben Schaum. Gemäß NMR ist
eines der vier Isomere sehr vorherrschend. Die Konfiguration wurde
versuchsweise als 2S,3R gemäß Tetrahedron
Asymmetry 1999, 1353 bestimmt.
-
b] (S)-4-Benzyl-3-((2S)-2-methoxy-3-{4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-benzo[b]thiophen-7-yl}-propionyl)-oxazolidin-2-on
-
Das
zuvor hergestellte (S)-4-Benzyl-3-((2S,3R)-3-hydroxy-2-methoxy-3-{4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-benzo[b]thiophen-7-yl}-propionyl)-oxazolidin-2-on
(0,255 g, 0,42 mmol) wurde in 2,2 ml Trifluoressigsäure gelöst, bei
0°C mit 0,663
ml Triethylsilan (10 Äqu.)
behandelt und dann für
3 h bei Umgebungstemperatur gehalten, als DC das Verschwinden des
Ausgangsmaterials angab. Das Reaktionsgemisch wurde auf gestoßenes Eis/AcOEt/NaHCO3 gegossen, die organische Schicht mit Wasser
und Salzlösung
gewaschen (pH der wäss.
Phase ~8), über
Magnesiumsulfat getrocknet und zur Trockne eingedampft. Die Flashchromatographie
(SiO2, Hexan/AcOEt = 7/3) lieferte 0,196
g der Titelverbindung als farblosen Schaum.
MS: 596,4 (M)+, 564,3, 348,2.
NMR: (CDCl3,
1H, δ, TMS)
2,39 (s, 3H), 2,78 (d × d,
J = 9,5, J = 13,5, 1H), 3,05 (t, J = 6,5, 2H), 3,25–3,31 (m, 3H),
3,41 (s, 3H), 3,91 (t, J = 8, 1H), 4,07 (m, 1H), 4,37 (t, J = 6,5,
2H), 4,42 (m, 1H), 5,42 (t, J = 6,5, 1H), 6,75 (d, J = 8, 1H), 7,17–7,4 (m,
7H), 7,40–7,46
(m, 4H), 7,98 (br d, J = 8, 2H).
-
c] (S)-2-Methoxy-3-{4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-benzo[b]thiophen-7-yl}-propionsäure
-
0,195
g des zuvor hergestellten (S)-4-Benzyl-3-((2S)-2-methoxy-3-{4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-benzo[b]thiophen-7-yl}-propionyl)-oxazolidin-2-ons
(0,32 mmol) wurden in 2,25 ml THF gelöst und mit 0,81 ml 1 N NaOH
(2,5 Äqu.)
behandelt. Das Reaktionsgemisch wurde bei 0°C gehalten und dem Fortschreiten
der Hydrolyse schloß sich
DC an. Nach 1 h wurde das Reaktionsgemisch durch Gießen in gestoßenes Eis/HCl
gequencht. Die zweifache Extraktion mit AcOEt, Waschen mit Wasser
und Salzlösung,
Trocknen über
Magnesiumsulfat und Eindampfen der Lösungsmittel hinterließ ein Rohprodukt,
das durch zweifache Kristallisation aus AcOEt/Hexan gereinigt wurde,
um das chirale Hilfsmittel zu entfernen. Dadurch wurden 0,102 g
der Titelverbindung als weißer
Feststoff erhalten, Smp. 118–120°C. Der Enantiomerenüberschuß wurde
gemäß 1H-NMR
in Gegenwart eines großen Überschusses
an optisch reinem Trifluormethyl-anthryl-ethanol bewertet und war > 95%. Gemäß chiraler HPLC
(Chiralpak-AD) betrug er 99,3%.
MS: 436,3 (M – H)–,
404,3.
NMR: (CDCl3, 1H, δ, TMS) 2,40
(s, 3H), 3,06 (t, J = 6,5, 2H), 3,20 (d × d, J = 7,5, J = 14,5, 1H),
3,32 (s, 3H), 3,36 (d × d,
1H), 4,20 (m, 1H), 4,36 (t, J = 6,5, 2H), 6,74 (d, J = 8, 1H), 7,15
(d, J = 8, 1H), 7,32 (d, J = 5,5, 1H), 7,40–7,45 (m, 3H), 7,48 (d, J =
5,5, 1H), 7,97 (br d, J = 8, 2H), COOH sehr br.
-
Beispiel 12
-
(S)-2-Ethoxy-3-{4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-benzo[b]thiophen-7-yl}-propionsäure
-
Die
Titelverbindung wurde analog zu Beispiel 11, aber unter Verwendung
von (S)-4-Benzyl-3-ethoxyacetyloxazolidin-2-on in Schritt a] anstelle
des Methoxyderivats hergestellt, und wurde als weiße Kristalle
mit einem Smp. von 133–134°C (Zers.)
erhalten. Gemäß chiraler
HPLC des entsprechenden Methylesters (Chiracel-ODH) betrug der Enantiomerenüberschuß > 99%. Die Verbindung
wurde chemisch mit kleinen Mengen des chiralen Hilfsmittels kontaminiert.
MS:
(M – H)– 450,3.
NMR:
(CDCl3, 1H, δ, TMS) 1,09 (t, J = 7, 3H),
2,40 (s, 3H), 3,07 (t, J = 6,5, 2H), 3,18 (d × d, J = 4,5, J = 14,5, 1H),
3,33–3,39
(m, 2H), 3,52 (m, 1H), 4,27 (m, 1H), 4,37 (t, J = 6,5, 2H), 6,74
(d, J = 8, 1H), 7,15 (d, J = 7,5, 1H), 7,32 (d, J = 5,5, 1H), 7,41–7,48 (m,
3H), 7,48 (d, J = 5,5, 1H), 7,98 (br d, J = 8, 2H), COOH sehr br.
-
Beispiel 13
-
(S)-2-Methoxy-3-{4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-naphthalin-1-yl}-propionsäure
-
Die
Titelverbindung wurde analog zu Beispiel 11, aber unter Verwendung
von 4-[2-(5-Methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-naphthalin-1-carbaldehyd
in Schritt a] anstelle von 4-[2-(5-Methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-benzo[b]thiophen-7-carbaldehyd
hergestellt, und wurde als weiße
Kristalle mit einem Smp. von 132–133°C erhalten. Der Enantiomerenüberschuß wurde
gemäß 1H-NMR
in Gegenwart eines großen Überschusses
an optisch reinem Trifluormethyl-anthrylethanol bewertet und war > 95%. Gemäß chiraler
HPLC (Chiralpak-AD) betrug er 99,4%. Die Verbindung wurde chemisch
mit kleinen Mengen des chiralen Hilfsmittels kontaminiert.
MS:
(M – H)– 430,4.
IR
(cm–1):
2926, 2854, 1773, 1650, 1585, 1552, 1461, 1381, 1343, 1270, 1249,
1164, 1110, 1095, 1026, 766, 714, 693.
NMR: (CDCl3,
1H, δ, TMS)
2,42 (s, 3H), 3,12 (t, J = 6, 2H), 3,24 (s, 3H), 3,26 (d × d, 1H),
3,62 (d × d,
J = 4, J = 14,5, 1H), 4,11 (m, 1H), 4,41 (t, J = 6,5, 2H), 6,78
(d, J = 7,5, 1H), 7,28 (d, J = 8, 1H), 7,40–7,50 (m, 4H), 7,55 (t, J =
7, 1H), 7,92 (br d, J = 7, 2H), 8,00 (d, J = 8,5, 1H), 8,30 (d,
J = 8, 1H).
-
Beispiel 14
-
(S)-2-Ethoxy-3-{4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-naphthalin-1-yl}-propionsäure
-
Die
Titelverbindung wurde analog zu Beispiel 13, aber unter Verwendung
von (S)-4-Benzyl-3-ethoxyacetyloxazolidin-2-on in Schritt a] anstelle
des Methoxyderivats hergestellt, und wurde als weiße Kristalle
mit einem Smp. von 133–134°C (Zers.)
erhalten. Gemäß chiraler
HPLC (Chiralpak AD) betrug der Enantiomerenüberschuß > 99%. Die Verbindung wurde chemisch mit
kleinen Mengen des chiralen Hilfsmittels kontaminiert.
MS:
445,4 (M)+, 401,3, 372,2, 342,3.
-
Beispiel 15
-
a] 2-(Benzhydryliden-amino)-3-{4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-naphthalin-1-yl}-propionsäureethylester
-
LDA
wurde durch Zugeben mittels Spritze von 2,0 ml nBuLi (1,5 M, Hexan)
zu einer Lösung
aus 0,324 g (3,2 mmol) Diisopropylamin in 6 ml abs. THF bei –10°C hergestellt.
Nach dem Abkühlen
auf –78°C wurden 0,802
g N-(Diphenylmethylen)glycinethylester (3,0 mmol), gelöst in 2
ml abs. THF, tropfenweise zugegeben und das Gemisch für 15 min
bei dieser Temperatur gehalten, um vollständige Deprotonierung sicherzustellen. 0,81
g rohes 4-[2-(4-Brommethyl-naphthalin-1-yloxy)-ethyl]-5-methyl-2-phenyl-oxazol
(< 0,20 mmol, hergestellt,
wie zuvor beschrieben [Beispiel 7a] in einem 2,06 mmol-Umfang),
gelöst
in 12 ml abs. THF, wurde dann zugegeben, gefolgt von 5 ml DMPU.
Nach dem Rühren
für 30
min bei Trockeneistemperatur und 90 min bei 0°C wurde das homogene Reaktionsgemisch
auf gestoßenes
Eis/NH4Cl gegossen, zweimal mit AcOEt extrahiert,
mit NH4Cl auf pH 7 gewaschen, über Natriumsulfat
getrocknet und zur Trockne eingedampft. Die Flashchromatographie
(SiO2, Hexan/AcOEt = 8/2) ergab 0,829 g
der Titelverbindung als farbloses, klebriges Öl.
MS: (M)+ 608,3.
-
b] 2-Amino-3-{4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-naphthalin-1-yl}-propionsäureethylester
-
Der
zuvor hergestellte 2-(Benzhydryliden-amino)-3-{4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-naphthalin-1-yl}-propionsäureethylester
wurde in 20 ml THF gelöst
und bei 0°C
mit 5 ml 2 N HCl behandelt. Die Abspaltung der Schutzgruppe wurde
durch DC überwacht.
Nach 5 h wurde das Reaktionsgemisch auf gestoßenes Eis/MaHCO3 gegossen
und zweimal mit AcOEt extrahiert, mit Wasser gewaschen, über Natriumsulfat
getrocknet und die Lösungsmittel
wurden i. V. entfernt. Die Flashchromatographie (SiO2,
AcOEt) ergab 0,505 g der Titelverbindung als farbloses Öl.
ISP
MS: (M + Na)+ 467,3, (M + H)+ 445,4.
NMR:
(CDCl3, 1H, δ, TMS) 1,22 (t, J = 7, 3H),
1,49 (br s, 2H), 2,43 (s, 3H), 3,05 (d × d, J = 8,5, J = 14, 1H), 3,13
(t, J = 6,5, 2H), 3,58 (d × d,
J = 5, J = 14, 1H), 3,83 (d × d,
J = 5, J = 8,5, 1H), 4,14 (q, J = 7, 2H), 4,42 (t, J = 6,5, 2H),
6,79 (d, J = 7,5, 1H), 7,23 (d, J = 7,5, 1H), 7,40–7,50 (m,
4H), 7,54 (br t, J = 7, 1H), 7,96–8,02 (m, 3H), 8,30 (d, J =
8,5, 1H).
-
c] 2-(2-Benzoyl-phenylamino)-3-{4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-naphthalin-1-yl}-propionsäureethylester
-
0,345
g 2-Amino-3-{4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-naphthalin-1-yl}-propionsäureethylester
wurden in 6 ml Anisol gelöst
und nacheinander mit 0,181 g (1,15 Äqu.) 2-Benzoyl-cyclohexanon
und 60 mg Pd/C (10%) behandelt und unter Ar auf 180–185°C erwärmt. Nach
80 min wurden weitere 60 mg frischer Katalysator zugegeben und das
Erwärmen
für weitere
3,5 h fortgesetzt. Das Abkühlen
auf RT, Gießen
auf gestoßenes
Eis, die zweifache Extraktion mit AcOEt, Waschen mit Wasser, Trocknen über Natriumsulfat
und Reinigung durch Flashchromatographie (SiO2,
Hexan/AcOEt 7/3) ergaben 0,075 g der Titelverbindung in den weniger
polaren Fraktionen und 0,285 g des Enaminzwischenproduktes, das
noch einmal bearbeitet wurde, wie eben beschrieben. Die Endreinigung
hinterließ ein
Produkt aus 0,221 g 2-(2-Benzoylphenylamino)-3-{4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-naphthalin-1-yl}-propionsäureethylester
als gelbes, klebriges Öl.
ISP
MS: (M + Na)+ 647,2, (M + H)+ 625,1.
NMR:
(CDCl3, 1H, δ, TMS) 1,13 (t, J = 7, 3H),
2,41 (s, 3H), 3,10 (t, J = 6,5, 2H), 3,44 (d × d, J = 8,5, J = 14, 1H),
3,71 (d × d,
J = 5,5, J = 14, 1H), 4,13 (q, J = 7, 2H), 4,38 (t, J = 6,5, 2H),
4,52 (q, J = 7, 1H), 6,52 (m, 2H), 6,76 (d, J = 8, 1H), 7,23 (t,
J = 7,5, 1H), 7,35–7,6
(m, 12H), 7,97 (br d, J = 7,5, 2H), 8,04 (d, J = 8,5, 1H), 8,28 (d,
J = 8,5, 1H), 8,96 (d, J = 7, 1H).
-
d] 2-(2-Benzoyl-phenylamino)-3-{4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-naphthalin-1-yl}-propionsäure
-
0,213
g (0,341 mmol) 2-(2-Benzoyl-phenylamino)-3-{4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-naphthalin-1-yl}-propionsäureethylester
wurden in 1,6 ml THF/EtOH = 1/1 gelöst und mit 0,568 ml 3 N NaOH
(5 Äqu.)
behandelt. Der Reaktionskolben wurde für 20 h bei Umgebungstemperatur
gerührt.
Das Gemisch wurde dann auf gestoßenes Eis/NH4Cl
gegossen, zweimal mit AcOEt extrahiert, mit Salzlösung gewaschen, über Natriumsulfat
getrocknet und zur Trockne eingedampft. Die zweifache Kristallisation
aus Hexan/AcOEt ergab 0,199 g des Titelproduktes als gelbe Kristalle
mit einem Smp. von 125°C
(Zers.).
ISP MS: (M + K)+ 635,1, (M
+ Na)+ 619,1, (M + H)+ 597,1.
IR
(cm–1):
3318, 2925, 2854, 1734, 1622, 1585, 1514, 1460, 1379, 1336, 1249,
1157, 1090, 1047, 1025, 938, 701, 643.
NMR: (DMSO-d6, 1H, δ,
TMS) 2,40 (s, 3H), 3,03 (t, J = 6, 2H), 3,41 (d × d, 1H), 3,70 (d × d, 1H),
4,29 (m, 1H), 4,31 (t, J = 6, 2H), 6,37 (t, J = 7,5, 1H), 6,46 (d,
J = 8,5, 1H), 6,85 (d, J = 8, 1H), 7,13 (t, J = 7,5, 1H), 7,20 (d, J
= 7,5, 1H), 7,31 (d, J = 8, 1H), 7,40–7,60 (m, 10H), 7,91 (br d,
J = 8, 2H), 8,12 (t, J = 7,5, 2H), 8,87 (d, J = 7, 1H), 14 (sehr
br s, 1H).
-
Beispiel 16
-
2-(2-Benzoyl-phenylamino)-3-{4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-benzo[b]thiophen-7-yl}-propionsäure
-
Die
Titelverbindung wurde analog zu Beispiel 15, aber unter Verwendung
von 4-[2-(7-Brommethyl-benzo[b]thiophen-4-yloxy)-ethyl]-5-methyl-2-phenyl-oxazol
in Schritt a] anstelle von 4-[2-(4-Brommethyl-naphthalin-1-yloxy)-ethyl]-5-methyl-2-phenyl-oxazol
hergestellt, und wurde als gelber Feststoff mit einem Smp. von 124–127°C erhalten.
ISP
MS: (M + K)+ 641,1, (M + Na)+ 625,1,
(M + H)+ 603,0.
IR (cm–1):
3303, 2925, 2854, 1732, 1624, 1574, 1516, 1460, 1379, 1346, 1258,
1179, 1095, 1047, 1027, 937, 701, 643.
NMR: (DMSO-d6, 1H, δ,
TMS) 2,35 (s, 3H), 2,98 (t, J = 6,5, 2H), 3,24 (d × d, J =
7,5, J = 14,5, 1H), 3,37 (d × d,
J = 4,5, J = 14,5, 1H), 4,30 (t, J = 6,5, 2H), 4,63 (m, 1H), 6,54
(t, J = 7,5, 1H), 6,76 (d, J = 8,5, 1H), 6,84 (d, J = 8, 1H), 7,20
(d, J = 8, 1H), 7,29 (d, J = 8, 1H), 7,30–7,40 (m, 2H), 7,45–7,60 (m,
9H), 7,90 (br d, J = 6, 2H), 8,73 (d, J = 7,5, 1H), 13,5 (sehr br
s, 1H).
-
Beispiel 17
-
a] 4-[2-(2,6-Dimethyl-phenoxy)-ethyl]-5-methyl-2-phenyl-oxazol
-
1,1
g 2,6-Dimethylphenol, 2,01 g 2-(5-Methyl-2-phenyl-oxazol-4yl)-ethanol
und 2,6 g Triphenylphosphin wurden in 30 ml THF gelöst und bei
0°C mit
1,6 ml DEAD (Diethylazodicarboxylat) behandelt. Das Reaktionsgemisch
wurde über
Nacht bei RT gehalten. Wasser wurde zugegeben. Die zweifache Extraktion
mit AcOEt, Waschen mit Salzlösung,
Trocknen über
Natriumsulfat und Eindampfen der Lösungsmittel stellte ein Rohprodukt
bereit, das durch Chromatographie (SiO2;
Ether/Cyclohexan) gereinigt wurde, wodurch 0,89 g der Titelverbindung
als hellgelbes Öl
erhalten wurden.
MS: (M)+ 307,2.
NMR
(DMSO-d6, 1H, δ, TMS): 2,14 (s, 6H), 2,39 (s,
3H), 2,93 (t, J = 7, 2H), 3,99 (t, J = 7, 2H), 6,87–7,02 (m, 3H),
7,45–7,55
(m, 3H), 7,90–7,97
(m, 2H).
-
b] 4-[2-(4-Brommethyl-2,6-dimethyl-phenoxy)-ethyl]-5-methyl-2-phenyl-oxazol
-
Eine
Lösung
aus 0,86 g 4-[2-(2,6-Dimethyl-phenoxy)-ethyl]-5-methyl-2-phenyl-oxazol
und 0,19 g Paraformaldehyd in HBr in Essigsäure (33%) konnte für 3 Tage
bei RT stehen bleiben. Das Gemisch wurde auf gestoßenes Eis
gegossen und mit Methylenchlorid extrahiert. Die vereinigten organischen
Schichten wurden mit einer gesättigten
Natriumbicarbonatlösung
extrahiert, mit Salzlösung
gewaschen, über
Magnesiumsulfat getrocknet und eingedampft. Das erhaltene Rohprodukt
wurde durch Chromatographie (SiO2; Ether/Cyclohexan)
und Kristallisation aus Hexan gereinigt, wodurch 0,50 g der Titelverbindung
als weißer
Feststoff erhalten wurden.
MS: (M)+ 399,1.
NMR
(CDCl3, 1H, δ, TMS): 2,20 (s, 6H), 2,39 (s,
3H), 2,98 (t, J = 6,5, 2H), 4,04 (t, J = 6,6, 2H), 4,41 (s, 2H), 7,02
(s, 2H), 7,41–7,44
(m, 3H), 7,97–8,01
(m, 2H).
-
c] 3-{3,5-Dimethyl-4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-phenyl}-2-ethoxy-propionsäure
-
Die
Titelverbindung wurde analog zu Beispiel 2, aber unter Verwendung
von 4-[2-(4-Brommethyl-2,6-dimethyl-phenoxy)-ethyl]-5-methyl-2-phenyl-oxazol
anstelle von 4-[2-(7-Brommethyl-benzo[b]thiophen-4-yloxy)-ethyl]-5-methyl-2-phenyl-oxazol
als Ausgangsmaterial hergestellt, und wurde als hellgelbes Öl erhalten.
ISP
MS: (M + K)+ 462,2, (M + Na)+ 446,3,
(M + H)+ 424,4.
NMR (CDCl3,
1H, δ, TMS):
1,16 (t, J = 6,9, 3H), 2,18 (s, 6H), 2,39 (s, 3H), 2,85 (d × d, J =
14,1, 7,8, 1H), 2,95–3,03
(m, 3H), 3,39–3,50
(m, 1H), 3,52–3,60
(m, 1H), 3,99–4,04
(m, 3H), 6,85 (s, 2H), 7,40–7,45
(m, 3H), 7,96–8,00
(m, 2H).
-
Beispiel 18
-
2-Ethoxy-3-{3-methyl-4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-phenyl}-propionsäure
-
Die
Titelverbindung wurde analog zu Beispiel 17, aber unter Verwendung
von o-Cresol anstelle von 2,6-Dimethylphenol als Ausgangsmaterial
hergestellt, und wurde als weißer
Feststoff erhalten.
ISN MS: (M – H)– 408,4.
NMR
(DMSO-d6, 1H, δ, TMS): 1,03 (t, J = 7,0, 3H),
2,06 (s, 3H), 2,35 (s, 3H), 2,74 (d × d, J = 12,8, 1H), 2,83 (d × d, J =
12,8, 1H), 2,92 (t, J = 7, 2H), 3,22–3,39 (m, 1H), 3,41–3,56 (m,
1H), 3,87–3,95
(m, 1H), 4,17 (t, J = 7, 2H), 6,84 (d, J = 8, 1H), 6,97 (s, 1H),
6,98 (d, J = 7, 1H), 7,45–7,55
(m, 3H), 7,87–7,96
(m, 2H).
-
Beispiel 19
-
2-(2-Benzoyl-phenylamino)-3-{3,5-dimethyl-4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-phenyl}-propionsäure
-
Die
Titelverbindung wurde analog zu Beispiel 15, aber unter Verwendung
von 4-[2-(4-Brommethyl-2,6-dimethyl-phenoxy)-ethyl]-5-methyl-2-phenyl-oxazol
(Beispiel 17b) anstelle von 4-[2-(7-Brommethyl-benzo[b]thiophen-4-yloxy)-ethyl]-5-methyl-2-phenyl-oxazol
als Ausgangsmaterial hergestellt, wodurch hellgelbe Kristalle erhalten
wurden.
ISN MS: (M – H)– 573,2.
NMR
(DMSO-d6, 1H, δ, TMS): 2,02 (s, 6H), 2,35 (s,
3H), 2,88 (t, J = 6,3, 2H), 2,94 (d × d, J = 13,8, 6,6, 1H), 3,07
(d × d,
J = 13,8, 5,1, 1H), 3,91 (t, J = 6,3, 2H), 4,52 (d × d, J =
7,2, 7,2, 1H), 6,60 (t, J = 7,2, 1H), 6,81 (s, 2H), 6,83 (d, J =
9, 1H), 7,34–7,58
(m, 10H), 7,89–7,92
(m, 2H), 8,64 (d, J = 7,8, 1H), 13 (sehr br s, 1H).
-
Beispiel 20
-
2-(2-Benzoyl-phenylamino)-3-{3-methyl-4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-phenyl}-propionsäure
-
Die
Titelverbindung wurde analog zu Beispiel 15, aber unter Verwendung
von 4-[2-(4-Brommethyl-2-methyl-phenoxy)-ethyl]-5-methyl-2-phenyl-oxazol
(hergestellt analog zu der Synthese von 4-[2-(4-Brommethyl-2,6-dimethyl-phenoxy)-ethyl]-5-methyl-2-phenyl-oxazol
(Beispiel 17)) anstelle von 4-[2-(7-Brommethyl-benzo[b]thiophen-4-yloxy)-ethyl]-5-methyl-2-phenyl-oxazol
als Ausgangsmaterial hergestellt, wodurch hellgelbe Kristalle erhalten
wurden.
ISP MS: (M + K)+ 599,1, (M
+ Na)+ 583,1, (M + H)+ 561,3.
NMR
(CDCl3, 1H, δ, TMS): 2,11 (s, 3H), 2,34 (s,
3H), 2,96 (t, J = 6,3, 2H), 3,11 (d × d, J = 13,8, 6,9, 1H), 3,22 (d × d, J =
13,8, 6,0, 1H), 4,13 (t, J = 6,3, 2H), 4,36 (d × d, J = 6,6, 1H), 6,61 (t,
J = 8, 1H), 6,71 (t, J = 7,5, 2H), 7,06 (s, 1H), 7,07 (d, J = 8,7,
1H), 7,34–7,60
(m, 10H), 7,93–7,96
(m, 2H), 8,82 (br d, J = 6, 1H).
-
Beispiel 21
-
a] 4,5-Dimethyl-2-(4-trifluormethyl-phenyl)-oxazol-3-oxid
-
17,4
g 4-Trifluormethyl-benzaldehyd (100 mmol) wurden in 50 ml AcOH gelöst und mit
1 Äqu.
Diacetylmonoxim (10,1 g) behandelt. Der Reaktionskolben wurde auf
0°C abgekühlt und
ein Strom aus trockenem HCl wurde für 30 min durch die Lösung (leicht
exotherm) gesprudelt. Nach einer weiteren ¼ h wurden 150 ml EtOEt zugegeben
und der Niederschlag durch Filtration isoliert. Dadurch wurden 18,6
g des Titelmoleküls
als weiße
Kristalle mit einem Smp. von 179–81°C erhalten.
EI MS: (M)+ 257,1, (M – OH)+ 240.
-
b] 4-Chlormethyl-5-methyl-2-(4-trifluormethyl-phenyl)-oxazol
-
18,5
g des zuvor hergestellten 4,5-Dimethyl-2-(4-trifluormethyl-phenyl)-oxazol-3-oxids
(72 mmol) wurden in 250 ml CH2Cl2 gelöst
und mit 7,909 ml POCl3 (86,4 mmol) behandelt.
Das Reaktionsgemisch wurde über Nacht
unter Rückfluß erhitzt
und dann durch vorsichtiges Gießen
auf gestoßenes
Eis/3 N NaOH gequencht. Das Trennen der Schichten, weitere Extraktion
der wässerigen
Phase mit CH2Cl2 und
Trocknen der vereinigten organischen Schichten über Magnesiumsulfat hinterließ nach dem
Eindampfen der Lösungsmittel
19,78 g des Rohproduktes als hellbraune Kristalle, die für den nächsten Schritt
verwendet wurden.
ISP MS: (M + H)+ 276,2.
-
c] [5-Methyl-2-(4-trifluormethyl-phenyl)-oxazol-4-yl]-acetonitril
-
Zu
5,39 g NaCN (110 mol), gelöst
in 72 ml DMSO, wurde mittels Tropftrichter eine Lösung aus
19,57 g des zuvor hergestellten 4-Chlormethyl-5-methyl-2-(4-trifluormethyl-phenyl)-oxazols
in 144 ml DMSO (leicht exotherm) zugegeben. Das Reaktionsgemisch
wurde dann für
1 h bei 35°C
und bei 40°C
für 1 Nacht
gehalten. Das Reaktionsgemisch wurde dann auf gestoßenes Eis/AcOEt
gegossen, die organische Schicht mit Wasser und Salzlösung gewaschen, über Magnesiumsulfat
getrocknet und zur Trockne eingedampft. Die Flashchromatographie
(SiO2, Hexan/AcOEt = 8/2) lieferte 8,81
g der Titelverbindung als hellgelbe Kristalle mit einem Smp. von
85–86°C.
EI
MS: (M)+ 266,1.
-
d] [5-Methyl-2-(4-trifluormethyl-phenyl)-oxazol-4-yl]-essigsäure
-
8,69
g des zuvor hergestellten [5-Methyl-2-(4-trifluormethyl-phenyl)-oxazol-4-yl]acetonitrils
(32,6 mmol) wurden in 100 ml EtOH/Wasser = 1/1 gelöst und mit
10 Äqu.
NaOH-Pellets (13 g) behandelt. Die Hydrolyse konnte über Nacht
bei 85°C
verlaufen. Das Gießen
auf gestoßenes
Eis/HCl, zweifache Extraktion mit AcOEt, Waschen mit Wasser, Trocknen über Magnesiumsulfat,
Eindampfen der Lösungsmittel,
gefolgt von Umkristallisierung aus AcOEt/Hexan, ergaben 7,35 g der
Titelsäure
als gebrochen weiße
Kristalle.
EI MS: (M)+ 285,1.
-
e] 2-[5-Methyl-2-(4-trifluormethyl-phenyl)-oxazol-4-yl]-ethanol
-
7,33
g der zuvor hergestellten [5-Methyl-2-(4-trifluormethyl-phenyl)-oxazol-4-yl]-essigsäure (25,7 mmol)
wurden in 120 ml abs. THF gelöst
und bei 0°C
mit 64 ml 1 M BH3·THF (2,5 Äqu.) behandelt. Das Reaktionsgemisch
wurde dann über
Nacht bei Umgebungstemperatur gehalten. Vorsichtiges Quenchen mit
MeOH und Eis, zweifache Extraktion mit AcOEt, Waschen mit Wasser
und Salzlösung,
Trocknen über
Magnesiumsulfat und Eindampfen der Lösungsmittel hinterließen ein
Rohprodukt, das für
30 min unter Rückfluß in MeOH erhitzt
wurde, um quantitativ den freien Alkohol freizusetzen. Die Flashchromatographie
(SiO2, Hexan/AcOEt = 7/3) lieferte schließlich 6,38
g der Titelverbindung als gebrochen weiße Kristalle.
-
f] 4-{2-[5-Methyl-2-(4-trifluormethyl-phenyl)-oxazol-4-yl]-ethoxy}-naphthalin-1-carbaldehyd
-
2,00
g 2-[5-Methyl-2-(4-trifluormethyl-phenyl)-oxazol-4-yl]-ethanol (7,37
mmol) wurden in 37 ml Toluol gelöst
und nacheinander bei 0°C
mit 1,27 g 4-Hydroxynaphthalin-1-carbaldehyd (7,37 mmol), 1,93 g
Triphenylphosphin (7,37 mmol) und 1,49 g (7,37 mmol) DIAD behandelt.
Das Kühlbad
wurde dann entfernt und das Rühren
für 2 h
fortgesetzt. Das Reaktionsgemisch wurde dann im Vakuum zur Trockne
eingedampft. Die Flashchromatographie (SiO2,
Hexan/AcOEt = 75/25), gefolgt von Aufkochen in Ether, lieferte 1,28
g der Titelverbindung als gebrochen weiße Kristalle.
-
g] (S)-4-Benzyl-3-[(2S,3R)-3-hydroxy-2-methoxy-3-(4-{2-[5-methyl-2-(4-trifluormethyl-phenyl)-oxazol-4-yl]-ethoxy}-naphthalin-1-yl)-propionyl]-oxazolidin-2-on
-
0,374
g (S)-4-Benzyl-3-methoxyacetyl-oxazolidin-2-on (1,50 mmol) wurden
unter Argonatmosphäre
in 16 ml abs. CH2Cl2 gelöst und mit
0,251 ml Triethylamin (1,2 Äqu.)
behandelt. Nach dem Abkühlen
auf –78°C wurde nBu2BOTf langsam zugegeben (1,65 ml einer 1
M Lösung
in CH2Cl2) und die
Enolborinatbildung konnte für
15 min bei –78°C und für 50 min
bei 0°C
stattfinden. Nach dem erneuten Abkühlen wurde eine Lösung aus 0,638
g 4-{2-[5-Methyl-2-(4-trifluormethyl-phenyl)-oxazol-4-yl]-ethoxy}-naphthalin-1-carbaldehyd
(1,5 mmol) in 12 ml abs. CH2Cl2 mittels
Tropftrichter zugegeben und das Gemisch für 30 min bei –78°C und für 60 min
bei 0°C
gehalten. Das Gießen
auf gestoßenes
Eis, zweifache Extraktion mit AcOEt, Waschen mit Salzlösung und Wasser,
Trocknen über
Magnesiumsulfat und Eindampfen der Lösungsmittel, gefolgt von Flashchromatographie
(Kieselgel, Hexan/AcOEt = 1/1), hinterließ schließlich 0,840 g der Titelverbindung
als weißen
Schaum.
ISP MS: (M + H)+ 675,1, (M
+ Na)+ 697.
-
h] (S)-4-Benzyl-3-[(S)-2-methoxy-3-(4-{2-[5-methyl-2-(4-trifluormethyl-phenyl)-oxazol-4-yl]-ethoxy}-naphthalin-1-yl)-propionyl]-oxazolidin-2-on
-
0,837
g des zuvor hergestellten (S)-4-Benzyl-3-[(2S,3R)-3-hydroxy-2-methoxy-3-(4-{2-[5-methyl-2-(4-trifluormethyl-phenyl)-oxazol-4-yl]-ethoxy}-naphthalin-1-yl)-propionyl]-oxazolidin-2-ons
(1,23 mmol) wurde in 3,2 ml Trifluoressigsäure gelöst, bei 0°C mit 0,977 ml Triethylsilan
(5 Äqu.)
behandelt und dann für
16 h bei Umgebungstemperatur gehalten, als DC das Verschwinden des
Ausgangsmaterials angab. Das Reaktionsgemisch wurde dann auf gestoßenes Eis/AcOEt/NaHCO3 gegossen, die organische Schicht mit Wasser
und Salzlösung
gewaschen (pH der wäss. Phase
~8), über
Magnesiumsulfat getrocknet und zur Trockne eingedampft. Die Flashchromatographie
(SiO2, Hexan/AcOEt = 7/3) liefere 0,702
g der Titelverbindung als weißen
Schaum.
ISP MS: (M + H)+ 659,1, (M
+ Na)+ 681,1.
-
i] (S)-2-Methoxy-3-(4-{2-[5-methyl-2-(4-trifluormethyl-phenyl)-oxazol-4-yl]-ethoxy}-naphthalin-1-yl)-propionsäure
-
0,698
g des zuvor hergestellten (S)-4-Benzyl-3-[(S)-2-methoxy-3-(4-{2-[5-methyl-2-(4-trifluormethyl-phenyl)-oxazol-4-yl]-ethoxy}-naphthalin-1-yl)-propionyl]-oxazolidin-2-ons
(1,03 mmol) wurden in 7,5 ml TNF gelöst und mit 2,57 ml 1 N NaOH
(2,5 Äqu.) behandelt.
Das Reaktionsgemisch wurde bei 0°C
gehalten und dem Fortgang der Hydrolyse schloß sich DC an. Nach 1 h wurde
das Reaktionsgemisch auf gestoßenes
Eis gegossen und mit Ether extrahiert, um das chirale Auxiliar zu
entfernen. Die wässerige
Schicht wurde dann mit HCl angesäuert,
zweimal mit AcOEt extrahiert, mit Wasser gewaschen, über Magnesiumsulfat
getrocknet und zur Trockne eingedampft. Die Kristallisation aus
AcOEt ergab schließlich
0,356 g des Titelproduktes als weiße Kristalle mit einem Smp.
von 167–68°C.
ISN-MS:
498,2 (M – H)+.
NMR: (CDCl3,
1H, δ, TMS)
2,44 (s, 3H), 3,14 (t, J = 6,5, 2H), 3,25 (s, 3H), 3,28 (d × d, J =
9, J = 14,5, 1H), 3,61 (d × d,
J = 14,5, J = 4, 1H), 4,11 (m, 1H), 4,41 (t, J = 6,5, 2H), 6,78
(d, J = 8, 1H), 7,30 (d, J = 8, 1H), 7,49 (m, 1H), 7,55 (m, 1H),
7,68 (d, J = 8,5, 2H), 8,02 (d, J = 8,5, 1H), 8,09 (d, J = 8,5,
2H), 8,28 (d, J = 7,1H), COOH sehr br.
-
Beispiel 22
-
(S)-2-Ethoxy-3-(4-{2-[5-methyl-2-(4-trifluormethyl-phenyl)-oxazol-4-yl]-ethoxy}-naphthalin-1-yl)-propionsäure
-
wurde
analog zu Beispiel 21, aber unter Verwendung von (S)-4-Benzyl-3-ethoxyacetyloxazolidin-2-on in
Schritt g] anstelle des Methoxyderivats, als weiße Kristalle mit einem Smp.
von 153–55°C hergestellt.
ISN-MS:
512,2 (M – H)+.
NMR: (CDCl3,
1H, δ, TMS)
1,015 (t, J = 7, 3H), 2,45 (s, 3H), 3,14 (t, J = 6,5, 2H), 3,2–3,3 (m,
2H), 3,44 (m, 1H), 3,63 (d × d,
J = 14,5, J = 4, 1H), 4,17 (m, 1H), 4,42 (t, J = 6,5, 2H), 6,79
(d, J = 8, 1H), 7,29 (d, J = 8, 1H), 7,48 (m, 1H), 7,55 (m, 1H),
7,68 (d, J = 8,5, 2H), 8,03 (d, J = 8,5, 1H), 8,09 (d, J = 8,5,
2H), 8,28 (d, J = 8,5, 1H), COOH sehr br.
-
Beispiel 23
-
(S)-2-Methoxy-3-(4-{2-[5-methyl-2-(4-trifluormethyl-phenyl)-oxazol-4-yl]-ethoxy}benzo[b]thiophen-7-yl)-propionsäure
-
wurde
analog zu Beispiel 21, aber unter Verwendung von 4-Hydroxy-benzo[b]thiophen-7-carbaldehyd [Dt.
Offen. (1998)
DE 19711617
A1 ] in Schritt f] anstelle von 4-Hydroxy-naphthalin-1-carbaldehyd,
als gebrochen weiße
Kristalle mit einem Smp. von 173–75°C hergestellt.
ISN-MS:
504,2 (M – H)
+.
NMR: (CDCl
3,
1H, δ, TMS)
2,43 (s, 3H), 3,08 (t, J = 6,5, 2H), 3,21 (d × d, J = 8, J = 14,5, 1H),
3,33 (s, 3H), 3,38 (d × d,
J = 14,5, J = 4,5, 1H), 4,20 (m, 1H), 4,38 (t, J = 6,5, 2H), 6,74
(d, J = 8, 1H), 7,15 (d, J = 8,5, 1H), 7,33 (d, J = 5,5, 1H), 7,47
(d, J = 5,5, 1H), 7,68 (d, J = 8, 2H), 8,08 (d, J = 8,5, 2H), COOH
sehr br.
-
Beispiel 24
-
(S)-2-Ethoxy-3-(4-{2-[5-methyl-2-(4-trifluormethyl-phenyl)-oxazol-4-yl]-ethoxy}-benzo[b]thiophen-7-yl)-propionsäure
-
wurde
analog zu Beispiel 22, aber unter Verwendung von 4-Hydroxy-benzo[b]thiophen-7-carbaldehyd [Dt.
Offen. (1998)
DE 19711617
A1 ] in Schritt f] anstelle von 4-Hydroxy-naphthalin-1-carbaldehyd,
als weiße Kristalle
mit einem Smp. von 126–28°C hergestellt.
ISN-MS:
518,1 (M – H)
+.
NMR: (CDCl
3,
1H, δ, TMS)
1,09 (t, J = 7, 3H), 2,42 (s, 3H), 3,07 (t, J = 6,5, 2H), 3,20 (d × d, J =
8, J = 14,5, 1H), 3,3–3,4
(m, 2H), 3,51 (m, 1H), 4,27 (m, 1H), 4,38 (t, J = 6,5, 2H), 6,74
(d, J = 8, 1H), 7,15 (d, J = 8, 1H), 7,33 (d, J = 5, 1H), 7,48 (d,
J = 5, 1H), 7,68 (d, J = 8,5, 2H), 8,08 (d, J = 8,5, 1H), COOH sehr
br.
-
Beispiel 25
-
(S)-3-{4-[2-(2-Biphenyl-4-yl-5-methyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-naphthalin-1-yl}-2-ethoxypropionsäure
-
wurde
analog zu Beispiel 22, aber die Sequenz beginnend mit 4-Phenylbenzaldehyd
anstelle von 4-Trifluormethyl-benzaldehyd, als weißer Feststoff
mit einem Smp. von 140–45°C hergestellt.
ISN-MS:
520,3 (M – H)+.
-
Beispiel 26
-
(S)-3-{4-[2-(2-Biphenyl-4-yl-5-methyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-naphthalin-1-yl}-2-propoxy-propionsäure
-
wurde
analog zu Beispiel 25, aber unter Verwendung von (S)-4-Benzyl-3-propoxyacetyl-oxazolidin-2-on
in dem Aldol-Kopplungsschritt anstelle des Ethoxy-Analogons, als
weißer
Feststoff mit einem Smp. von 151–54°C hergestellt.
ISN-MS:
534,2 (M – H)+.
-
Beispiel 27
-
(S)-3-{4-[2-(2-Biphenyl-4-yl-5-methyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-benzo[b]thiophen-7-yl}-2-propoxy-propionsäure
-
wurde
analog zu Beispiel 26, aber unter Verwendung von 4-Hydroxybenzo[b]thiophen-7-carbaldehyd [Dt.
Offen. (1998)
DE 19711617
A1 ] in der Mitsunobu-Reaktion anstelle von 4-Hydroxy-naphthalin-1-carbaldehyd,
als gebrochen weißer
Feststoff mit einem Smp. von 147–51°C hergestellt.
ISN-MS:
540,2 (M – H)
+.
-
Beispiel 28
-
(S)-3-{4-[2-(2-Biphenyl-4-yl-5-methyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-naphthalin-1-yl}-2-methoxy-propionsäure
-
wurde
analog zu Beispiel 26, aber unter Verwendung von (S)-4-Benzyl-3-methoxyacetyl-oxazolidin-2-on
in dem Aldol-Kopplungsschritt anstelle des Propoxyderivats, als
weißer
Feststoff mit einem Smp. von 156–59°C hergestellt.
ISP-MS:
508,4 (M + H)+.
-
Beispiel 29
-
(S)-3-{4-[2-(2-Biphenyl-4-yl-5-methyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-naphthalin-1-yl}-2-(2,2,2-trifluor-ethoxy)-propionsäure
-
wurde
analog zu Beispiel 28, aber unter Verwendung von (S)-4-Benzyl-3-[(2,2,2-trifluor-ethoxy)-acetyl]-oxazolidin-2-on in
dem Aldol-Kopplungsschritt anstelle des Methoxyderivats, als weißer Feststoff
mit einem Smp. von 199–200°C hergestellt.
ISN-MS:
574,0 (M – H)+.
-
Beispiel 30
-
(S)-3-{4-[2-(2-Biphenyl-4-yl-5-methyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-benzo[b]thiophen-7-yl}-2-ethoxy-propionsäure
-
wurde
analog zu Beispiel 27, aber unter Verwendung von (S)-4-Benzyl-3-ethoxyacetyl-oxazolidin-2-on in
dem Aldol-Kopplungsschritt anstelle des Propoxyderivats, als weißer Feststoff
mit einem Smp. von 163–164°C hergestellt.
ISN-MS:
526,0 (M – H)+.
-
Beispiel 31
-
(S)-3-(4-{2-[2-(4-Isopropyl-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-yl]-ethoxy}-benzo[b]thiophen-7-yl)-2-methoxy-propionsäure
-
wurde
analog zu Beispiel 23, aber unter Verwendung von 4-Isopropyl-benzaldehyd
als Ausgangsmaterial anstelle von 4-Trifluormethyl-benzaldehyd,
als hellgelbe Kristalle mit einem Smp. von 95–97°C hergestellt.
ISN-MS:
478,2 (M – H)+.
-
Beispiel 32
-
(S)-3-(4-{2-[2-(4-Isopropyl-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-yl]-ethoxy}-benzo[b]thiophen-7-yl)-2-(2,2,2-trifluor-ethoxy)-propionsäure
-
wurde
analog zu Beispiel 31, aber unter Verwendung von (S)-4-Benzyl-3-[(2,2,2-trifluor-ethoxy)-acetyl]-oxazolidin-2-on in
dem Aldol-Kopplungsschritt anstelle des Methoxyderivats, als weiße Kristalle
mit einem Smp. von 181–182°C hergestellt.
ISP-MS:
548,2 (M + H)+.
-
Beispiel 33
-
(S)-3-(4-{2-[2-(3,5-Dimethyl-pnhenyl)-5-methyl-oxazol-4-yl]-ethoxy}-benzo[b]thiophen-7-yl)-2-methoxy-propionsäure
-
wurde
analog zu Beispiel 23, aber die gesamte Reaktionssequenz beginnend
mit 3,5-Dimethylbenzaldehyd, als weiße Kristalle mit einem Smp.
von 184–185°C hergestellt.
ISN-MS:
464,2 (M – H)+.
-
Beispiel 34
-
(S)-3-(4-{2-[2-(3,5-Dimethoxy-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-yl]-ethoxy}benzo[b]thiophen-7-yl)-2-methoxy-propionsäure
-
wurde
analog zu Beispiel 23, aber die gesamte Reaktionssequenz beginnend
mit 3,5-Dimethoxybenzaldehyd anstelle von 4-Trifluormethyl-benzaldehyd,
als weiße
Kristalle mit einem Smp. von 194–195°C hergestellt.
ISN-MS:
496,0 (M – H)+.
-
Beispiel 35
-
(S)-3-(4-{2-[2-(3,5-Dimethyl-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-yl]-ethoxy}-naphthalin-1-yl)-2-methoxy-propionsäure
-
wurde
analog zu Beispiel 28, aber die gesamte Reaktionssequenz beginnend
mit 3,5-Dimethylbenzaldehyd anstelle von 4-Phenylbenzaldehyd, als
weiße
Kristalle mit einem Smp. von 197–198°C hergestellt.
ISN-MS:
458,3 (M – H)+.
-
Beispiel 36
-
a] 3-(4-{2-[2-(3,5-Dichlor-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-yl]-ethoxy}-benzo[b]thiophen-7-yl)-3-hydroxy-2-methoxy-propionsäureethylester
-
Eine
LDA-Lösung
in THF wurde gemäß Standardverfahren
aus 0,171 g Diisopropylamin (1,69 mmol) und 1,02 ml 1,5 M nBuLi
(Hexan) in 3 ml abs. THF bei –10°C hergestellt.
Nach dem Abkühlen
auf –78°C wurden 0,181
g Ethylmethoxyacetat (1,54 mmol), gelöst in 1 ml THF, zugegeben und
das Rühren
für 15
min fortgesetzt, um die Enolatbildung zu beenden. 0,166 g 4-{2-[2-(3,5-Dichlor-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-yl]-ethoxy}-benzo[b]thiophen-7-carbaldehyd (0,38
mmol), gelöst
in 1,5 ml THF, wurden zugegeben und das Gemisch für weitere
30 min bei dieser Temperatur gehalten. Das Gießen auf gestoßenes Eis/NH
4Cl, zweifache Extraktion mit AcOEt, Waschen
mit Wasser und Salzlösung,
Trocknen über
Magnesiumsulfat und Eindampfen der Lösungsmittel, gefolgt von Flashchromatographie
(SiO
2, Hexan/AcOEt = 7/3), lieferte 0,174
g der Titelverbindung als syn/anti-Isomere. Das notwendige Aldehyd
(4-{2-[2-(3,5-Dichlor-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-yl]-ethoxy}benzo[b]thiophen-7-carbaldehyd)
wurde hergestellt, wie in Beispiel 21a]–f] beschrieben, außer, daß die gesamte Reaktionssequenz
mit 3,5-Dichlor-benzaldehyd anstelle von 4-Trifluormethyl-benzaldehyd
begann und unter Verwendung von 4-Hydroxybenzo[b]thiophen-7-carbaldehyd
[Dt. Offen. (1998)
DE
19711617 A1 ] anstelle von 4-Hydroxy-naphthalin-1-carbaldehyd
für die
Mitsunobu-Reaktion.
ISP-MS: 550,1 (M + H)
+.
-
b] [rac]-3-(4-{2-[2-(3,5-Dichlor-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-yl]-ethoxy}benzo[b]thiophen-7-yl)-2-methoxy-propionsäureethylester
-
0,173
g des zuvor hergestellten 3-(4-{2-[2-(3,5-Dichlor-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-yl]-ethoxy}-benzo[b]-thiophen-7-yl)-3-hydroxy-2-methoxy-propionsäureethylesters
(0,31 mmol) wurden in 1,0 ml Trifluoressigsäure gelöst, bei 0°C mit 0,250 ml Triethylsilan
(5 Äqu.)
behandelt und dann für
4 h bei dieser Temperatur gehalten, als DC das Verschwinden von
Ausgangsmaterial angab. Das Reaktionsgemisch wurde dann auf gestoßenes Eis/AcOEt/NaHCO3 gegossen (pH der wäss. Schicht ~7,5), die organische
Schicht mit Wasser und Salzlösung
gewaschen (pH der wäss.
Phase ~ 8), über
Magnesiumsulfat getrocknet und zur Trockne eingedampft. Flashchromatographie
(SiO2, Hexan/AcOEt = 85/15) ergab 0,143
g der Titelverbindung als weiße
Kristalle mit einem Smp. von 100–102°C.
ISP-MS: 535,3 (M + H)+.
-
c] [rac]-3-(4-{2-[2-(3,5-Dichlor-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-yl]-ethoxy}-benzo[b]thiophen-7-yl)-2-methoxy-propionsäure
-
0,142
g des zuvor hergestellten [rac]-3-(4-{2-[2-(3,5-Dichlor-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-yl]-ethoxy}-benzo[b]thiophen-7-yl)-2-methoxy-propionsäureethylesters
(0,27 mmol) wurden in 4 ml THF/EtOH = 1/1 gelöst und mit 0,68 ml 1 N NaOH
(2,5 Äqu.)
behandelt. Das Reaktionsgemisch wurde bei Umgebungstemperatur gerührt und
dem Fortgang der Hydrolyse schloß sich DC an. Nach 2 h wurde
das Reaktionsgemisch auf gestoßenes
Eis/HCl verd. gegossen und zweimal mit AcOEt extrahiert. Die organische
Schicht wurde mit Wasser und Salzlösung gewaschen, über Magnesiumsulfat
getrocknet und zur Trockne eingedampft. Kristallisation aus AcOEt/Hexan
ergab schließlich
0,107 g des Titelproduktes als weiße Kristalle mit einem Smp.
von 160–61°C.
ISN-MS:
504,1 (M – H)+.
NMR: (CDCl3,
1H, δ, TMS)
2,41 (s, 3H), 3,06 (t, J = 6,5, 2H), 3,21 (d × d, J = 8, J = 14,5, 1H),
3,34 (s, 3H), 3,36 (m, 1H), 4, 20 (m, 1H), 4,37 (t, J = 6,5, 2H),
6,74 (d, J = 8, 1H), 7,15 (d, J = 8, 1H), 7,33 (d, J = 5,5, 1H),
7,37 (s, 1H), 7,46 (d, J = 5,5, 1H), 7,86 (d, J = 1,5, 2H), COOH
sehr br.
-
Beispiel 37
-
[rac]-3-(4-{2-[2-(3,5-Difluor-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-yl]-ethoxy}-benzo[b]thiophen-7-yl)-2-methoxy-propionsäure
-
wurde
analog zu Beispiel 36, aber die gesamte Reaktionssequenz beginnend
mit 3,5-Difluor-benzaldehyd anstelle von 3,5-Dichlor-benzaldehyd,
als weiße
Kristalle mit einem Smp. von 141–142°C hergestellt.
ISP-MS:
474,3 (M + H)+.
-
Beispiel 38
-
[rac]-2-Butoxy-3-(4-{2-[2-(3,5-dfluor-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-yl]-ethoxy}-benzo[b]thiophen-7-yl)-propionsäure
-
wurde
analog zu Beispiel 37, aber unter Verwendung von Butylbutoxyacetat
für die
Aldol-Reaktion als Kopplungspartner anstelle von Ethylmethoxyacetat,
als weiße
Kristalle mit einem Smp. von 95–96°C hergestellt.
ISN-MS:
514,2 (M – H)+.
-
Beispiel 39
-
[rac]-2-Butoxy-3-(4-{2-[2-(3,5-dimethoxy-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-yl]-ethoxy}-benzo[b]thiophen-7-yl)-propionsäure
-
wurde
analog zu Beispiel 38, aber die gesamte Reaktionssequenz beginnend
mit 3,5-Dimethoxy-benzaldehyd anstelle von 3,5-Difluor-benzaldehyd,
als weiße
Kristalle mit einem Smp. von 161–162°C hergestellt.
ISN-MS:
538,2 (M – H)+.
-
Beispiel 40
-
[rac]-2-Butoxy-3-(4-{2-[2-(3,5-dimethyl-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-yl]-ethoxy}-benzo[b]thiophen-7-yl)-propionsäure
-
wurde
analog zu Beispiel 38, aber die gesamte Reaktionssequenz beginnend
mit 3,5-Dimethyl-benzaldehyd anstelle von 3,5-Difluor-benzaldehyd,
als weiße
Kristalle mit einem Smp. von 174–175°C hergestellt.
ISN-MS:
506,2 (M – H)+.
-
Beispiel 41
-
[rac]-3-(4-{2-[2-(3,5-Difluor-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-yl]-ethoxy}-benzo[b]thiophen-7-yl)-2-ethoxy-propionsäure
-
wurde
analog zu Beispiel 38, aber unter Verwendung von Ethylethoxyacetat
für die
Aldol-Reaktion als Kopplungspartner anstelle von Ethylmethoxyacetat,
als weiße
Kristalle mit einem Smp. von 148–150°C hergestellt.
ISN-MS:
486,2 (M – H)+.
-
Beispiel 42
-
a] 2-(4-Methoxy-benzylamino)-pent-4-ensäureethyl
-
Eine
Lösung
aus 11,7 g (4-Methoxy-benzoylamino)-essigsäureethylester (49,6 mmol) in
250 ml abs. THF wurde auf –78°C abgekühlt und
mit 2,1 Äqu.
Lithiumhexamethyldisilazid (104 ml 1 M [Hexan]) behandelt. Nach
dem Rühren
für 30
min wurden 1,1 Äqu.
Allylbromid (4,62 ml) sauber mittels Spritze zugegeben und das Reaktionsgemisch
für 15
min bei –78°C und für 30 min
bei 0°C
gehalten. Das Gießen
auf gestoßenes
Eis, zweifache Extraktion mit AcOEt, zweimaliges Waschen mit Wasser,
Trocknen über
Natriumsulfat und Eindampfen der Lösungsmittel, gefolgt von Flashchromatographie
(SiO2, Hexan/AcOEt = 85/15), ergab 10,56
g der Titelverbindung als gebrochen weißen Feststoff mit einem Smp.
von 76–78°C, neben
2,74 g dialkyliertem Produkt als gelbliches Öl.
ISP-MS: 278,2 (M +
H)+.
-
b] 2-(4-Methoxy-benzoylamino)-pent-4-ensäure
-
10,56
g des zuvor hergestellten 2-(4-Methoxy-benzoylamino)-pent-4-ensäureethylesters
(38,1 mmol) wurden in 120 ml THF/EtOH = 1/1 gelöst und bei 0°C mit 38
ml 2 N NaOH behandelt. Das Reaktionsgemisch wurde bei dieser Temperatur
für 3 h
gehalten. Es wurde dann auf gestoßenes Eis/HCl gegossen, zweimal
mit AcOEt extrahiert, mit Salz lösung
gewaschen und über
Natriumsulfat getrocknet. Eindampfen der Lösungsmittel, gefolgt von Kristallisation
aus AcOEt bei –20°C, ergab
8,41 g der Titelsäure
als weiße
Kristalle mit einem Smp. von 121–124°C.
ISN-MS: 248,1 (M – H)+.
-
c] N-(1-Acetyl-but-3-enyl)-4-methoxy-benzamid
-
Zu
einer Lösung
aus 8,41 g der zuvor hergestellten 2-(4-Methoxy-benzoylamino)-pent-4-ensäure (33,7 mmol)
wurden nacheinander 21,2 ml Pyridin und 15,95 ml Ac2O
(5 Äqu.)
zugegeben. Das Reaktionsgemisch wurde dann für 45 min bei 90°C gehalten.
Nach dem Abkühlen
wurden 15,8 ml Wasser zugegeben und das Gemisch erneut für 30 min
bei 85°C
gehalten, um vollständige
Hydrolyse sicherzustellen. Danach wurde es auf gestoßenes Eis/HCl
gegossen, zweimal mit AcOEt extrahiert, mit 2 N HCl und Wasser gewaschen,
und über
Natriumsulfat getrocknet. Eindampfen der Lösungsmittel, gefolgt von Flashchromatographie
(SiO2, Hexan/AcOEt = 7/3) ergab 6,45 g der
Titelverbindung als gelben Feststoff mit einem Smp. von 58–59°C.
ISP-MS:
248,3 (M + H)+.
-
d] 4-Allyl-2-(4-methoxy-phenyl)-5-methyl-oxazol
-
Das
zuvor hergestellte N-(1-Acetyl-but-3-enyl)-4-methoxy-benzamid (6,45
g, 26,1 mmol) wurde in einem Gemisch aus 43,9 ml Trifluoressigsäure (22 Äqu.) und
21,75 ml Trifluor-essigsäureanhydrid
(6 Äqu.)
für 7 h
bei 40°C
und für
16 h bei Umgebungstemperatur gerührt.
Das Gießen
in gestoßenes
Eis, zweifache Extraktion mit EtOEt, dreimaliges Waschen mit Na2CO3-Lösung, Trocknen über Natriumsulfat
und Eindampfen der Lösungsmittel,
gefolgt von Flashchromatographie (SiO2,
Hexan/AcOEt = 9/1), ergaben schließlich 4,51 g der Titelverbindung
als farbloses Öl.
EI-MS:
229,2 (M)+.
-
e] 3-[2-(4-Methoxy-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-yl]-propan-1-ol
-
Das
zuvor hergestellte 4-Allyl-2-(4-methoxy-phenyl)-5-methyl-oxazol
(4,51 g, 19,7 mmol) wurde in 60 ml abs. THF gelöst und bei 0°C mit 100
ml 9-BBN-Lösung
(0,5 M Hexan) behandelt. Die Hydroborierung konnte für 2 h bei
RT stattfinden. Anschließend
wurden 56 ml 3 N NaOH und 114,5 ml 30%iges H2O2 gleichzeitig zugegeben, wobei die Innentemperatur
auf 45°C
stieg. Nach 1 h wurde das heterogene Gemisch mit Eis und Wasser
verdünnt,
zweimal mit AcOEt extrahiert, mit Wasser gewaschen und über Natriumsulfat
getrocknet. Eindampfen der Lösungsmittel,
gefolgt von Flashchromatographie (SiO2,
Hexan/AcOEt = 1/3), ergab 4,54 g der Titelverbindung als farbloses Öl.
EI-MS:
247,1 (M)+.
NMR: (CDCl3,
1H, δ, TMS)
1,89 (quint, J = 5,5, 2H), 2,31 (s, 3H), 2,62 (t, J = 6,5, 2H),
3,55 (br s, OH), 3,75 (t, J = 5,5, 2H), 3,85 (s, 3H), 6,94 (d, J
= 7, 2H), 7,89 (d, J = 7, 2H).
-
f] 4-{3-[2-(4-Methoxy-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-yl]propoxy}-naphthalin-1-carbaldehyd
-
1,00
g des zuvor hergestellten 3-[2-(4-Methoxy-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-yl]-propan-1-ols
(4,04 mmol) wurden in 21 ml Toluol gelöst und nacheinander bei 0°C mit 0,696
g 4-Hydroxy-naphthalin-1-carbaldehyd (4,04 mmol), 1,061 g Triphenylphosphin
(4,04 mmol) und 0,818 g (4,04 mmol) DIAD behandelt. Das Kühlbad wurde
dann entfernt und das Rühren
für 3 h
fortgesetzt. Das Gießen
auf gestoßenes
Eis, zweifache Extraktion mit AcOEt, Waschen mit 3 N NaOH und Wasser,
Trocknen über
Magnesiumsulfat und Eindampfen der Lösungsmittel, gefolgt von Flashchromatographie
(Kieselgel, Hexan/AcOEt = 7/3), hinterließ schließlich 1,084 g der Titelverbindung
als hellgelben Gummi.
ISP-MS: 402,5 (M + H)+.
-
g] 3-Hydroxy-2-methoxy-3-(4-{3-[2-(4-methoxy-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-yl]-propoxy}-naphthalin-1-yl)-propionsäureethylester
-
Eine
LDA-Lösung
in THF wurde gemäß Standardverfahren
aus 0,166 g Diisopropylamin (1,64 mmol) und 0,964 ml 1,5 M nBuLi
(Hexan) in 4 ml abs. THF bei –10°C hergestellt.
Nach dem Abkühlen
auf –78°C wurden
0,177 g Ethylmethoxyacetat (1,49 mmol), gelöst in 1,3 ml THF, zugegeben
und das Rühren
für 15
min fortgesetzt, um die Enolatbildung zu vervollständigen.
0,200 g des zuvor hergestellten 4-{3-[2-(4-Methoxy-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-yl]-propoxy}-naphthalin-1-carbaldehyds
(0,50 mmol), gelöst
in 2 ml THF, wurden zugegeben und das Gemisch für weitere 30 min bei dieser
Temperatur gehalten. Das Gießen
in gestoßenes Eis/NH4Cl, zweifache Extraktion mit AcOEt, Waschen
mit Wasser, Trocknen über
Natriumsulfat und Eindampfen der Lösungsmittel, gefolgt von Flashchromatographie
(SiO2, Hexan/AcOEt = 1/1), lieferte 0,228
g der Titelverbindung als syn/anti-Isomere (farbloser Gummi).
ISP-MS:
520,3 (M + H)+.
-
h] [rac]-2-Methoxy-3-(4-{3-[2-(4-methoxy-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-yl]-propoxy}-naphthalin-1-yl)-propionsäureethylester
-
0,228
g des zuvor hergestellten 3-Hydroxy-2-methoxy-3-(4-{3-[2-(4-methoxy-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-yl]-propoxy}-naphthalin-1-yl)-propionsäureethylesters
(0,44 mmol) wurden in 2,3 ml Trifluoressigsäure gelöst, bei 0°C mit 0,697 ml Triethylsilan
(10 Äqu.)
behandelt und dann für
4 h bei 0°C
gehalten. Das Reaktionsgemisch wurde dann in gestoßenes Eis/AcOEt/NaHCO3 gegossen, die organische Schicht zweimal
mit Wasser gewaschen, über
Natriumsulfat getrocknet und zur Trockne eingedampft. Flashchromatographie (SiO2, Hexan/AcOEt = 7/3) ergab 0,143 g der Titelverbindung
als farbloses Öl.
ISP-MS:
(M + H)+ 504,4.
-
i] [rac]-2-Methoxy-3-(4-{3-[2-(4-methoxy-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-yl]-propoxy}-naphthalin-1-yl)-propionsäure
-
0,143
g des zuvor hergestellten [rac]-2-Methoxy-3-(4-{3-[2-(4-methoxy-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-yl]-propoxy}-naphthalin-1-yl)-propionsäureethylesters
(0,28 mmol) wurden in 1,5 ml THF/EtOH = 1/1 gelöst und mit 0,47 ml 3 N NaOH
(5 Äqu.)
behandelt. Das Reaktionsgemisch wurde bei Umgebungstemperatur für 2 h gerührt und
dann auf gestoßenes
Eis/HCl gegossen, verdünnt
und zweimal mit AcOEt extrahiert. Die organische Schicht wurde mit
Wasser gewaschen, über
Natriumsulfat getrocknet und zur Trockne eingedampft. Kristallisation
aus AcOEt/Hexan ergab schließlich
0,120 g des Titelproduktes als weiße Kristalle mit einem Smp.
von 67–70°C.
ISN-MS:
(M + H)+ 474,1.
NMR: (CDCl3,
1H, δ, TMS)
2,22 (s, 3H), 2,29 (quint, J = 6,5, 2H), 2,79 (t, J = 6,5, 2H),
3,26 (s, 3H), 3,28 (d × d,
J = 8,5, J = 14,5, 1H), 3,63 (d × d, J = 14,5, J = 4, 1H),
3,86 (s, 3H), 4,1–4,2
(m, 3H), 6,72 (d, J = 8, 1H), 6,94 (d, J = 9, 2H), 7,28 (d, J =
8, 1H), 7,48 (m, 1H), 7,55 (m, 1H), 7,92 (d, J = 8,5, 2H), 8,03
(d, J = 8,5, 1H), 8,35 (d, J = 8,5, 1H), COOH sehr br.
-
Beispiel 43
-
[rac]-3-(4-{3-[2-(4-Chlor-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-yl]-propoxy}-naphthalin-1-yl)-2-methoxy-propionsäure
-
wurde
analog zu Beispiel 42, aber die Sequenz beginnend mit 4-Chlorbenzaldehyd
anstelle von 4-Methoxy-benzaldehyd,
als weißer
Schaum hergestellt.
ISN-MS: 478,2 (M – H)+.
-
Beispiel 44
-
[rac]-2-Methoxy-3-(4-{3-[5-methyl-2-(4-trifluormethyl-phenyl)-oxazol-4-yl]-propoxy}-benzo[b]thiophen-7-yl)-propionsäure
-
wurde
analog zu Beispiel 42, aber die Sequenz beginnend mit 4-Trifluormethylbenzaldehyd
anstelle von 4-Methoxy-benzaldehyd und unter Verwendung von 4-Hydroxy-benzo[b]thiophen-7-carbaldehyd
[Dt. Offen. (1998)
DE
19711617 A1 ] für
die Mitsunobu-Reaktion (Schritt f) anstelle von 4-Hydroxy-naphthalin-1-carbaldehyd,
als weiße
Kristalle mit einem Smp. von 115–116°C hergestellt.
ISN-MS:
518,0 (M – H)
+.
-
Beispiel 45
-
[rac]-2-Ethoxy-3-(4-{3-[5-methyl-2-(4-trifluormethyl-phenyl)-oxazol-4-yl]-propoxy}-benzo[b]thiophen-7-yl)-propionsäure
-
wurde
analog zu Beispiel 44, aber unter Verwendung von Ethylethoxyacetat
für die
Aldol-Reaktion (Schritt g]) anstelle von Ethylmethoxyacetat als
Kopplungspartner, als weiße
Kristalle mit einem Smp. 112–114°C hergestellt.
ISN-MS:
532,1 (M – H)+.
-
Beispiel 46
-
[rac]-3-(4-{3-[2-(4-Chlor-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-yl]-propoxy}-naphthalin-1-yl)-2-isopropoxy-propionsäure
-
wurde
analog zu Beispiel 43, aber unter Verwendung von Ethylisopropoxyacetat
für die
Aldol-Reaktion (Schritt g]) anstelle von Ethylmethoxyacetat, als
gebrochen weiße
Kristalle mit einem Smp. 157–158°C hergestellt.
ISN-MS:
506,2 (M – H)+.
-
Beispiel 47
-
(S)-2-Methoxy-3-(4-{3-[5-methyl-2-(4-trifluormethyl-phenyl)-oxazol-4-yl]-propoxy}-naphthalin-1-yl)-propionsäure
-
wurde
analog zu Beispiel 21, aber unter Verwendung von 3-[5-Methyl-2-(4-trifluormethyl-phenyl)-oxazol-4-yl]-propan-1-ol
(hergestellt analog zu Beispiel 42a]–e]) für die Mitsunobu-Reaktion (Schritt
f]) anstelle von 2-[5-Methyl-2-(4-trifluormethyl-phenyl)-oxazol-4-yl]-ethanol,
als farbloser Schaum hergestellt.
ISN-MS: 512,3 (M – H)+.
-
Beispiel 48
-
[rac]-3-(4-{3-[2-(4-Chlor-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-yl]-propoxy}-benzo[b]thiophen-7-yl)-2-methoxy-propionsäure
-
wurde
analog zu Beispiel 43, aber unter Verwendung von 4-Hydroxy-benzo[b]thiophen-7-carbaldehyd [Dt.
Offen. (1998)
DE 1971
1617 A1 ] für
die Mitsunobu-Reaktion (Schritt f]) anstelle von 4-Hydroxy-naphthalin-1-carbaldehyd,
als weiße
Kristalle mit einem Smp. 105–107°C hergestellt.
ISN-MS:
484,1 (M – H)
+.
-
Beispiel 49
-
[rac]-2-Ethoxy-3-(4-{3-[2-(4-methoxy-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-yl]-propoxy}-naphthalin-1-yl)-propionsäure
-
wurde
analog zu Beispiel 42, aber unter Verwendung von Ethylethoxyacetat
für die
Aldol-Reaktion als Kopplungspartner anstelle von Ethylmethoxyacetat,
als gebrochen weiße
Kristalle mit einem Smp. 141–142°C hergestellt.
ISN-MS:
488,2 (M – H)+.
-
Beispiel 50
-
[rac]-2-Ethoxy-3-(4-{3-[2-(4-isopropyl-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-yl]-propoxy}-naphthalin-1-yl)-propionsäure
-
wurde
analog zu Beispiel 49, aber die Sequenz beginnend mit 4-Isopropylbenzaldehyd
anstelle von 4-Methoxy-benzaldehyd, als weißer Schaum hergestellt.
ISN-MS:
500,3 (M – H)+.
-
Beispiel 51
-
[rac]-3-(4-{3-[2-(4-Chlor-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-yl]-propoxy}-naphthalin-1-yl)-2-ethoxy-propionsäure
-
wurde
analog zu Beispiel 49, aber die Sequenz beginnend mit 4-Chlorbenzaldehyd
anstelle von 4-Methoxy-benzaldehyd,
als gebrochen weißer
Feststoff mit einem Smp. von 147–149°C hergestellt.
ISN-MS:
492,1 (M – H)+.
-
Beispiel 52
-
[rac]-3-(4-{3-[2-(4-Isopropyl-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-yl]-propoxy}-naphthalin-1-yl)-2-methoxy-propionsäure
-
wurde
analog zu Beispiel 50, aber unter Verwendung von Ethylmethoxyacetat
für die
Aldol-Reaktion als Kopplungspartner anstelle von Ethylethoxyacetat,
als weißer
Schaum hergestellt.
ISN-MS: 486,3 (M – H)+.
-
Beispiel 53
-
[rac]-3-(4-{2-[2-(3,5-Dimethyl-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-yl]-ethoxy}-benzo[b]thiophen-7-yl)-2-ethoxy-propionsäure
-
wurde
analog zu Beispiel 40, aber unter Verwendung von Ethylethoxyacetat
für die
Aldol-Reaktion als Kopplungspartner anstelle von Butylbutoxyacetat,
als weiße
Kristalle mit einem Smp. von 149–150°C hergestellt.
ISN-MS:
478,2 (M – H)+.
-
Beispiel 54
-
[rac]-3-(4-{2-[2-(3,5-Dimethoxy-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-yl]-ethoxy}-benzo[b]thiophen-7-yl)-2-ethoxy-propionsäure
-
wurde
analog zu Beispiel 39, aber unter Verwendung von Ethylethoxyacetat
für die
Aldol-Reaktion als Kopplungspartner anstelle von Butylbutoxyacetat,
als weiße
Kristalle mit dem Smp. 158–159°C hergestellt.
ISN-MS:
510,2 (M – H)+.
-
Beispiel 55
-
[rac]-2-Ethoxy-3-(4-{3-[2-(4-methoxy-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-yl]-propoxy}-benzo[b]thiophen-7-yl)-propionsäure
-
wurde
analog zu Beispiel 49, aber unter Verwendung von 4-Hydroxy-benzothiophen-7-carbaldehyd
für die
Mitsunobu-Reaktion (Schritt f]) [Dt. Offen. (1998)
DE 1971 1617 A1 ] anstelle
von 4-Hydroxy-naphthalin-1-carbaldehyd, als gebrochen weiße Kristalle
mit einem Smp. von 121–123°C hergestellt.
ISN-MS:
494,1 (M – H)
+.
-
Beispiel 56
-
[rac]-2-Methoxy-3-(4-{3-[2-(4-methoxy-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-yl]-propoxy}-benzo[b]thiophen-7-yl)-propionsäure
-
wurde
analog zu Beispiel 55, aber unter Verwendung von Ethylmethoxyacetat
für die
Aldol-Reaktion als Kopplungspartner anstelle von Ethylethoxyacetat,
als weiße
Kristalle mit einem Smp. von 127–129°C hergestellt.
ISN-MS:
480,2 (M – H)+.
-
Beispiel 57
-
[rac]-2-Ethoxy-3-(4-{3-[2-(4-isopropyl-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-yl]-propoxy}-benzo[b]thiophen-7-yl)-propionsäure
-
wurde
analog zu Beispiel 55, aber die Sequenz beginnend mit 4-Isopropylbenzaldehyd
anstelle von 4-Methoxy-benzaldehyd, als weißer Feststoff mit den Smp.
90–93°C hergestellt.
ISN-MS:
506,2 (M – H)+.
-
Beispiel 58
-
[rac]-3-(4-{3-[2-(4-Isopropyl-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-yl]-propoxy}-benzo[b]thiophen-7-yl)-2-methoxy-propionsäure
-
wurde
analog zu Beispiel 57, aber unter Verwendung von Ethylmethoxyacetat
für die
Aldol-Reaktion als Kopplungspartner anstelle von Ethylethoxyacetat,
als weiße
Kristalle mit einem Smp. von 103–105°C hergestellt.
ISN-MS:
492,2 (M – H)+.
-
Beispiel 59
-
[rac]-3-(4-{3-[2-(4-Chlor-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-yl]-propoxy}-benzo[b]thiophen-7-yl)-2-ethoxy-propionsäure
-
wurde
analog zu Beispiel 57, aber die Sequenz beginnend mit 4-Chlorbenzaldehyd
anstelle von 4-Isopropylbenzaldehyd, als weißer Feststoff mit einem Smp.
von 89–95°C hergestellt.
ISN-MS:
498,0 (M – H)+.
-
Beispiel 60
-
[rac]-3-(4-{3-[2-(4-Chlor-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-yl]propoxy}-benzo[b]thiophen-7-yl)-2-methoxy-propionsäure
-
wurde
analog zu Beispiel 59, aber unter Verwendung von Ethylmethoxyacetat
für die
Aldol-Reaktion als Kopplungspartner anstelle von Ethylethoxyacetat,
als weiße
Kristalle mit einem Smp. von 105–107°C hergestellt.
ISN-MS:
484,1 (M – H)+.
-
Beispiel 61
-
[rac]-2-Ethoxy-3-(4-{3-[2-(4-methoxy-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-yl]-propoxy}-naphthalin-1-yl)-propionsäure
-
wurde
analog zu Beispiel 42, aber unter Verwendung von Ethylethoxyacetat
für die
Aldol-Reaktion als Kopplungspartner anstelle von Ethylmethoxyacetat,
als gebrochen weiße
Kristalle mit einem Smp. von 141–142°C hergestellt.
ISN-MS:
488,2 (M – H)+.
-
Beispiel 62
-
[rac]-2-Ethoxy-3-(4-{3-[2-(4-isopropyl-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-yl]-propoxy}-naphthalin-1-yl)-propionsäure
-
wurde
analog zu Beispiel 61, aber die Sequenz beginnend mit 4-Isopropylbenzaldehyd
anstelle von 4-Methoxy-benzaldehyd, als weißer Schaum hergestellt.
ISN-MS:
500,3 (M – H)+.
-
Beispiel 63
-
[rac]-3-(4-{3-[2-(4-Chlor-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-yl]-propoxy}-naphthalin-1-yl)-2-ethoxy-propionsäure
-
wurde
analog zu Beispiel 61, aber die Sequenz beginnend mit 4-Chlorbenzaldehyd
anstelle von 4-Methoxy-benzaldehyd,
als gebrochen weißer
Feststoff mit einem Smp. von 147–149°C hergestellt.
ISN-MS:
492,1 (M – H)+.
-
Beispiel 64
-
[rac]-2-Ethoxy-3-(4-{2-[2-(4-isopropyl-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-yl]-ethoxy}-benzo[b]thiophen-7-yl)-propionsäure
-
wurde
analog zu Beispiel 53, aber die gesamte Reaktionssequenz beginnend
mit 4-Isopropyl-benzaldehyd anstelle von 3,5-Dimethyl-benzaldehyd,
als weiße
Kristalle mit einem Smp. von 128–129°C hergestellt.
ISN-MS:
492,1 (M – H)+.
-
Beispiel 65
-
(S)-2-But-3-enyloxy-3-(4-{2-[4-isopropyl-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-yl]-ethoxy}-benzo[b]thiophen-7-yl)-propionsäure
-
wurde
analog zu Beispiel 31, aber unter Verwendung von (S)-4-Benzyl-3-but-3-enyloxyacetyl-oxazolidin-2-on
in dem Aldol-Kopplungsschritt anstelle von (S)-4-Benzyl-3-methoxyacetyloxazolidin-2-on,
als weiße Kristalle
mit einem Smp. von 124–126°C hergestellt.
ISN-MS:
518,1 (M – H)+.
-
Der
notwendige Baustein (S)-4-Benzyl-3-but-3-enyloxyacetyl-oxazolidin-2-on
wurde folgendermaßen hergestellt:
-
a] But-3-enyloxy-essigsäure
-
Zu
480 mg NaH (50% in Mineralöl,
~20 mmol) in 10 ml abs. THF wurden bei 0°C 721 mg 3-Buten-1-ol (10 mmol)
zugegeben und das Gemisch für
5 min (H2-Entwicklung) gerührt. 1,39
g Bromessigsäure
(10 mmol), gelöst
in 10 ml THF, wurden dann zugegeben und das Gemisch für weitere
5 min bei 0°C
und für
2 h bei Umgebungstemperatur gehalten. Das Gießen auf gestoßenes Eis/verd.
HCl, zweifache Extraktion mit AcOEt, Waschen mit Salzlösung, Trocknen über Natriumsulfat
und Eindampfen der Lösungsmittel
ergaben 1,65 g der Titelverbindung, die mit Mineralöl kontaminiert,
aber für
den nächsten
Schritt ausreichend rein war.
-
b] (S)-4-Benzyl-3-but-3-enyloxyacetyl-oxazolidin-2-on
-
1,6
g der zuvor hergestellten But-3-enyloxy-essigsäure (9,9 mmol) wurde mit 3,35
ml = 5,03 g Oxalsäurechlorid
(4 Äqu.)
und einem Tropfen abs. DMF behandelt. Direkte Gasentwicklung stellte
sich ein und das Reaktionsgemisch wurde für 3 h gehalten. Das vorsichtige
Eindampfen des überschüssigen Reagens
und das Trocknen ergaben 1,35 g Säurechlorid, das für den nächsten Schritt
ohne weitere Reinigung verwendet wurde.
-
1,77
g (S)-4-Benzyl-2-oxazolidinon (10 mmol) wurden in 30 ml abs. THF
gelöst
und auf –78°C abgekühlt. 6,67
ml 1,5 M nBuLi (Hexan) wurden mittels Spritze (stark exotherm) zugegeben,
um das NH zu deprotonieren. 10 min später wurde das rohe, oben hergestellte
Säurechlorid,
gelöst
in 10 ml THF, zugegeben, und das Rühren für 30 min bei –78°C und für 30 min
bei 0°C
fortgesetzt. Das Gießen
auf gestoßenes
Eis/NH4Cl, zweifache Extraktion mit AcOEt,
Waschen mit Wasser, Trocknen über
Natriumsulfat und Eindampfen der Lösungsmittel, gefolgt von Flashchromatographie
(SiO2, Hexan/AcOEt = 7/3) ergaben 0,691
g der Titelverbindung als farbloses, viskoses Öl.
ISP-MS: 290,3 (M +
H)+, 307,4 (M + NH)+.
NMR:
(CDCl3, 1H, δ, TMS) 2,46 (m, 2H), 2,81 (d × d, J =
9,5, J = 13,5, 1H), 3,34 (d × d,
J = 3, J = 13,5, 1H), 3,66 (t, J = 7, 2H), 4,20–4,34 (m, 2H), 4,62–4,76 (m,
3H), 5,09 (d, J = 10,5, 1H), 5,15 (d, J = 17, 1H), 5,86 (m, 1H),
7,20–7,39
(m, 5H).
-
Beispiel 66
-
[rac]-3-(4-{2-[2-(4-Isopropyl-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-yl]-ethoxy}-naphthalin-1-yl)-2-propoxy-propionsäure
-
wurde
analog zu Beispiel 64, aber unter Verwendung von 4-Hydroxynaphthalin-1-carbaldehyd
für die Mitsunobu-Reaktion
anstelle von 4-Hydroxy-benzo[b]thiophen-7-carbaldehyd und Ethylpropoxyacetat
in dem Aldol-Kopplungsschritt
anstelle von Ethylethoxyacetat, als weißer Schaum hergestellt.
ISN-MS:
500,2 (M – H)+.
-
Beispiel 67
-
[rac]-2-Ethoxy-3-(4-{2-[2-(4-isopropyl-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-yl]-ethoxy}-naphthalin-1-yl)-propionsäure
-
wurde
analog zu Beispiel 66, aber unter Verwendung von Ethylethoxyacetat
in dem Aldol-Kopplungsschritt anstelle von Ethylpropoxyacetat, als
weißer
Schaum hergestellt.
ISN-MS: 486,3 (M – H)+.
-
Beispiel 68
-
[rac]-3-(4-{2-[2-(3,5-Dimethoxy-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-yl]-ethoxy}-benzo[b]thiophen-7-yl)-2-isopropoxy-propionsäure
-
wurde
analog zu Beispiel 39, aber unter Verwendung von Ethylisopropoxyacetat
in dem Aldol-Kopplungsschritt anstelle von Butylbutoxyacetat, als
weiße
Kristalle mit einem Smp. von 148–150°C hergestellt. Das vorhergehende
Reagens wurde, wie oben für
But-3-enyloxy-essigsäure
(siehe Beispiel 65) beschrieben, aus iPrOH, NaH und Brom-essigsäure synthetisiert,
gefolgt von säurekatalysierter
Veresterung mit EtOH.
ISN-MS: 524,1 (M – H)+.
-
Beispiel 69
-
(S)-3-(4-{2-[2-(3,5-Dimethoxy-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-yl]-ethoxy}-benzo[b]thiophen-7-yl)-2-isopropoxy-propionsäure
-
wurde
analog zu Beispiel 33, aber die gesamte Reaktionssequenz beginnend
mit 3,5-Dimethoxy-benzaldehyd anstelle von 3,5-Dimethyl-benzaldehyd
und unter Verwendung von (S)-4-Benzyl-3-isopropoxyacetyl-oxazolidin-2-on in
dem Aldol-Kopplungsschritt anstelle von (S)-4-Benzyl-3-methoxyacetyl-oxazolidin-2-on,
als weißer
Feststoff hergestellt; der Smp. ist nicht bestimmt worden, da das
Produkt mit winzigen Mengen an chiralem Auxiliar kontaminiert war.
ISN-MS:
524,1 (M – H)+.
-
Beispiel 70
-
[rac]-3-(4-{3-[2-(4-Isopropyl-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-yl]-propoxy}-benzo[b]thiophen-7-yl)-2-propoxy-propionsäure
-
wurde
analog zu Beispiel 58, aber unter Verwendung von Ethylpropoxyacetat
in dem Aldol-Kopplungsschritt anstelle von Ethylmethoxyacetat, als
weiße
Kristalle mit einem Smp. von 72–73°C hergestellt.
ISN-MS:
520,2 (M – H)+.
-
Beispiel 71
-
[rac]-3-(4-{2-[2-(3,5-Dimethoxy-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-yl]-ethoxy}-naphthalin-1-yl)-2-ethoxy-propionsäure
-
wurde
analog zu Beispiel 54, aber unter Verwendung von 4-Hydroxynaphthalin-1-carbaldehyd
für die Mitsunobu-Reaktion
anstelle von 4-Hydroxy-benzo[b]thiophen-7-carbaldehyd, als weiße Kristalle
mit einem Smp. von 164–165°C hergestellt.
ISN-MS:
504,2 (M – H)+.
-
Beispiel 72
-
[rac]-3-(4-{2-[2-(3,5-Dimethoxy-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-yl]-ethoxy}-naphthalin-1-yl)-2-propoxy-propionsäure
-
wurde
analog zu Beispiel 71, aber unter Verwendung von Ethylpropoxyacetat
in dem Aldol-Kopplungsschritt anstelle von Ethylethoxyacetat, als
weiße
Kristalle mit einem Smp. von 140–141°C hergestellt.
ISN-MS:
518,1 (M – H)+.
-
Beispiel 73
-
[rac]-3-(4-{2-[2-(3,5-Dimethoxy-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-yl]-ethoxy}-naphthalin-1-yl)-2-isopropoxy-propionsäure
-
wurde
analog zu Beispiel 68, aber unter Verwendung von 4-Hydroxynaphthalin-1-carbaldehyd
für die Mitsunobu-Reaktion
anstelle von 4-Hydroxy-benzo[b]thiophen-7-carbaldehyd, als weiße Kristalle
mit einem Smp. von 166–167°C hergestellt.
ISN-MS:
518,1 (M – H)+.
-
Beispiel 74
-
[rac]-2-Isopropoxy-3-{4-{2-[2-(4-isopropyl-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-yl]-ethoxy}-naphthalin-1-yl)-propionsäure
-
wurde
analog zu Beispiel 73, aber die gesamte Reaktionssequenz beginnend
mit 4-Isopropyl-benzaldehyd anstelle von 3,5-Dimethoxy-benzaldehyd
als weißer
Schaum hergestellt.
ISN-MS: 500,2 (M – H)+.
-
Beispiel 75
-
a] 5-Methyl-2-phenyl-4-(2-m-tolyloxy-ethyl)-oxazol
-
Eine
Lösung
aus 3,50 g m-Cresol, 9,87 g 2-(5-Methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethanol
und 12,73 g Triphenylphosphin in 190 ml THF wurde bei 0°C mit einer
Lösung
aus 8,45 g Diethylazodicarboxylat (DEAD) in 75 ml THF über 20 min
behandelt, und die braune Lösung
wurde bei 22°C
für 24
h gerührt.
Die Lösung
wurde eingedampft, und der Rest zwischen CH2Cl2 (300 ml) und 0,1 N wässerigem NaOH (100 ml) verteilt.
Die organische Schicht wurde zweimal mit Wasser (2 × 100 ml)
gewaschen, getrocknet, das organische Lösungsmittel wurde eingedampft
und der Rest wurde auf Siliciumdioxid (n-Hexan/AcOEt, 20 : 1) chromatographiert,
wodurch 7,43 g (78%) der Titelverbindung als weiße Kristalle erhalten wurden.
MS:
(M + H)+ 294,3.
NMR (CDCl3,
1H, δ, TMS):
7,97 (m, 2H), 7,45–7,35
(m, 3H), 7,14 (t, J = 7,6, 1H), 6,77–6,67 (m, 3H), 4,23 (t, J =
6,8, 2H), 2,97 (t, J = 6,8, 2H), 2,38 (s, 3H), 2,31 (s, 3H).
-
b] 2-Methyl-4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-benzaldehyd
-
Eine
Lösung
aus 6,00 g 5-Methyl-2-phenyl-4-(2-m-tolyloxy-ethyl)-oxazol und 4,70
g Dichlormethylmethylether in 30 ml CH2Cl2 wurde bei 0°C mit 11,2 ml TiCl4 über 15 min
behandelt und das Rühren
wurde bei 0°C für 2,5 h
fortgesetzt. Die rote Lösung
wurde bei 0°C
mit 600 ml 1 N wässerigem
HCl behandelt, die organische Schicht wurde mit 0,1 N wässerigem
NaOH und zweimal mit Salzlösung
gewaschen. Die organische Schicht wurde getrocknet, das Lösungsmittel
eingedampft, und der Rest wurde auf Siliciumdioxid chromatographiert (n-Hexan/AcOEt,
7 : 1), wodurch 3,42 g (52%) der Titelverbindung als hellgelber
Feststoff erhalten wurden.
MS: (M)+ 321,2.
IR
(Nujol): 1691 s und 1679 s (C=O).
NMR (CDCl3,
1H, δ, TMS):
10,10 (s, 1H), 7,96 (m, 2H), 7,73 (d, J = 8,6, 1H), 7,45–7,36, (m,
3H), 6,84 (d × d, J
= 8,6, 2,8, 1H), 6,73 (d, J = 2,8, 1H), 4,32 (t, J = 6,8, 2H), 3,00
(t, J = 6,8, 2H), 2,62 (s, 3H), 2,38 (s, 3H).
-
c] 2Z-Ethoxy-3-{2-methyl-4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-phenyl}-acrylsäureethylester
-
Eine
Suspension aus 1,50 g 2-Methyl-4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-benzaldehyd,
3,00 g Wittig-Salz [(Ethoxy-ethoxycarbonylmethyl)-triphenylphosphoniumchlorid,
Tetrahedron 50 (25), 7543–56 (1994)]
und 0,97 g Kaliumcarbonat in 30 ml i-PrOH wurde bei 22°C für 6 d gerührt. Ein
weiterer Teil von 1,50 g Wittig-Salz und 0,48 g Kaliumcarbonat wurde
zugegeben, und das Rühren
wurde über
Nacht bei 60°C
fortgesetzt, und ein weiterer Teil von 1,50 g Wittig-Salz und 0,48
g Kaliumcarbonat wurde erneut zugegeben, und das Rühren wurde über Nacht
bei 60°C
fortgesetzt, nachdem die Umwandlung beendet war. Das Gemisch wurde
eingedampft und der Rest zwischen 40 ml CH2Cl2 und 40 ml ges. wässerigem NH4Cl
verteilt. Die organische Schicht wurde mit 40 ml Wasser gewaschen,
getrocknet und eingedampft. Der Rest wurde auf Siliciumdioxid chromatographiert
(n-Hexan/AcOEt, 8 : 1), wodurch 1,53 g (75%) der Titelverbindung
als hellgelber Feststoff erhalten wurden.
MS: (M)+ 435,2.
IR
(Nujol): 1715 s (C=O).
NMR (CDCl3,
1H, δ, TMS):
8,05 (d, J = 8,8, 1H), 7,97 (m, 2H), 7,45–7,35 (m, 3H), 7,16 (s, 1H),
6,75 (d × d,
J = 8,8, 2,4, 1H), 6,72 (d, J = 2,4, 1H), 4,29 (q, J = 6,8, 2H),
4,27 (t, J = 6,8, 2H), 3,89 (q, J = 6,8, 2H), 2,98 (t, J = 6,8,
2H), 2,38 (s, 3H), 2,35 (s, 3H), 1,35 (t, J = 6,8, 3H), 1,28 (t,
J = 6,8, 3H).
-
d] 2Z-Ethoxy-3-{2-methyl-4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-phenyl}-acrylsäure
-
Zu
einer Lösung
aus 0,40 g 2Z-Ethoxy-3-{2-methyl-4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-phenyl}-acrylsäureethylester
in 10 ml THF, 5 ml MeOH und 5 ml Wasser wurde bei 22°C 0,116 g
LiOH × H2O zugegeben, und das Rühren wurde für 2 d fortgesetzt.
Die gelbe Lösung
wurde eingedampft, der Rest in 20 ml Wasser gelöst und der pH wurde auf 5 unter
Verwendung von ca. 2,6 ml 1 N wässerigem
HCl eingestellt. Die Suspension wurde filtriert, der Rest mit Wasser
gewaschen und getrocknet, wodurch 0,34 g (91%) der Titelverbindung
als weißer
Feststoff erhalten wurden.
MS: (M + H)+ 408,3.
IR
(Nujol): 3100–2500
m, br. (COOH), 1705 s (C=O).
NMR (CDCl3,
1H, δ, TMS):
10,5 (s, sehr br, 1H), 8,03 (d, J = 8,8, 1H), 7,98 (m, 2H), 7,47–7,37 (m,
3H), 7,31 (s, 1H), 6,77 (d × d,
J = 8,8, 2,8, 1H), 6,73 (d, J = 2,8, 1H), 4,27 (t, J = 6,8, 2H),
3,91 (q, J = 7,2, 2H), 2,99 (t, J = 6,8, 2H), 2,38 (s, 3H), 2,35
(s, 3H), 1,30 (t, J = 7,2, 3H).
-
Beispiel 76
-
[rac]-2-Ethoxy-3-{2-methyl-4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-phenyl}-propionsäure
-
Eine
Suspension aus 100 mg 2Z-Ethoxy-3-{2-methyl-4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-phenyl}-acrylsäure und
26 mg Pd/C (10%) in 2 ml MeOH wurde bei 22°C/1 bar für 2 d hydriert. Die Suspension
wurde filtriert, das Filtrat eingedampft und getrocknet, wodurch
89 mg (89%) der Titelverbindung als hellgelber Feststoff erhalten
wurden.
MS: (M + H)+ 410,4.
IR
(MIR): 3100–2400
m, br. (COOH) 1725 m (C=O).
NMR (CDCl3,
1H, δ, TMS):
10,5 (s, sehr br, 1H), 7,96 (m, 2H), 7,45–7,35 (m 3H), 7,09 (d, J =
8,4, 1H), 6,68 (s, br, 1H), 6,66 (d, br, J = 8,4, 1H), 4,19 (t,
J = 6,8, 2H), 3,96 (m, 1H), 3,50 (m, 1H), 3,27 (m, 1H), 3,07 (m,
1H), 2,95 (t, J = 6,8, 2H), 2,87 (m, 1H), 2,36 (s, 3H), 2,30 (s,
3H), 1,08 (t, J = 7,2, 3H).
-
Beispiele 77, 78
-
a] [rac]-2-Ethoxy-3-{2-methyl-4-[2-{5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-phenyl}-propionsäureethylester
-
Eine
Suspension aus 400 mg 2Z-Ethoxy-3-{2-methyl-4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-phenyl}-acrylsäureethylester
und 98 mg Pd/C (10%) in 8 ml MeOH, 2 ml THF und 0,5 ml AcOH wurde
bei 22°C/1
bar über
Nacht hydriert. Die Suspension wurde filtriert, das Filtrat eingedampft
und getrocknet, wodurch 380 mg (95%) der Titelverbindung als farbloses Öl erhalten
wurden.
-
b] 2(S)- und 2(R)-Ethoxy-3-{2-methyl-4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-phenyl}-propionsäureethylester
-
Die
zwei Titelverbindungen wurden durch Trennung von [rac]-2-Ethoxy-3-{2-methyl-4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-phenyl}-propionsäureethylester
auf einer präp.
Säule (Chiralpak
AD, n-Heptan/EtOH, 98 : 2) hergestellt, wobei das 2(S)-Enantiomer
zuerst eluierte.
-
c] 2(S)- und 2(R)-Ethoxy-3-{2-methyl-4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-phenyl}-propionsäure
-
Die
Hydrolyse der Ester wurde durchgeführt, wie in Beispiel 75d] beschrieben,
wodurch die zwei Titelverbindungen mit einem e. e. > 99% erhalten wurden
(Chiralpak AD, n-Heptan/EtOH, 97 : 3). Die spektroskopischen Daten
waren identisch mit denen der racemischen Verbindung, die in Beispiel
76 beschrieben wird. Die absolute Konfiguration wurde durch eine
Röntgenanalyse
der 2(S)-Säure
bestätigt.
Die Kristalle wuchsen aus CHCl3/n-Hexan
bei 22°C.
-
Beispiel 79
-
a] 4-[2-(2,3-Dimethyl-phenoxy)-ethyl]-5-methyl-2-phenyl-oxazol
-
Die
Titelverbindung wurde analog zu Beispiel 75a], aber unter Verwendung
von 2,3-Dimethylphenol anstelle von m-Cresol hergestellt, wodurch
ein hellgelber Feststoff (6,72 g, 67%) erhalten wurde.
MS:
(M)+ 307,3.
NMR (CDCl3,
1H, δ, TMS):
7,97 (m, 2H), 7,45–7,35
(m, 3H), 7,02 (t, J = 7,6, 1H), 6,77–6,70 (m, 2H), 4,23 (t, J =
6,8, 2H), 2,99 (t, J = 6,8, 2H), 2,38 (s, 3H), 2,25 (s, 3H), 2,11
(s, 3H).
-
b] 2,3-Dimethyl-4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-benzaldehyd
-
Die
Titelverbindung wurde analog zu Beispiel 75b], aber unter Verwendung
von 4-[2-(2,3-Dimethyl-phenoxy)-ethyl]-5-methyl-2-phenyl-oxazol
als das Ausgangsmaterial hergestellt, wodurch ein hellgelber Feststoff
(4,12 g, 71%) erhalten wurde.
MS: (M)+ 335,1.
IR
(Nujol): 1689 s (C=O).
NMR (CDCl3,
1H, δ, TMS):
10,13 (s, 1H), 7,98 (m, 2H), 7,64 (d, J = 8,4, 1H), 7,46–7,36 (m,
3H), 6,85 (d, J = 8,4, 1H), 4,33 (t, J = 6,4, 2H), 3,03 (t, J =
6,4, 2H), 2,58 (s, 3H), 2,39 (s, 3H), 2,16 (s, 3H).
-
c] 3-{2,3-Dimethyl-4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-phenyl}-2Z-ethoxy-acrylsäureethylester
-
Die
Titelverbindung wurde analog zu Beispiel 75c], aber unter Verwendung
von 2,3-Dimethyl-4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-benzaldehyd
als das Ausgangsmaterial hergestellt, wodurch ein weißer Feststoff
(50 mg, 54%) erhalten wurde.
MS: (M + H)+ 450,4.
IR
(Nujol): 1709 s (C=O).
NMR (CDCl3,
1H, δ, TMS):
7,97 (m, 2H), 7,81 (d, J = 8,8, 1H), 7,45–7,35 (m, 3H), 7,24 (s, 1H),
6,76 (d, J = 8,8, 1H), 4,29 (q, J = 7,2, 2H), 4,27 (t, J = 6,4,
2H), 3,84 (q, J = 6,8, 2H), 3,00 (t, J = 6,4, 2H), 2,38 (s, 3H),
2,26 (s, 3H), 2,15 (s, 3H), 1,36 (t, J = 7,2, 3H), 1,24 (t, J =
6,8, 2H).
-
d] 3-{2,3-Dimethyl-4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-phenyl}-2Z-ethoxy-acrylsäure
-
Die
Titelverbindung wurde analog zu Beispiel 75d], aber unter Verwendung
von 3-{2,3-Dimethyl-4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-phenyl}-2Z-ethoxy-acrylsäureethylester
als das Ausgangsmaterial hergestellt, wodurch ein weißer Feststoff
(0,32 g, 86%) erhalten wurde.
MS: (M + H)+ 422,3.
IR
(Nujol): 3100–2500
m, br. (COOH), 1698 s (C=O).
NMR (CDCl3,
1H, δ, TMS):
11–10
(s, sehr br., 1H), 7,98 (m, 2H), 7,80 (d, J = 8,8, 1H), 7,46–7,36 (m,
4H), 6,77 (d, J = 8,8, 1H), 4,28 (t, J = 6,4, 2H), 3,85 (q, J =
7,2, 2H), 3,02 (t, J = 6,4, 2H), 2,39 (s, 3H), 2,27 (s, 3H), 2,15 (s,
3H), 1,26 (t, J = 7,2, 3H).
-
Beispiel 80
-
[rac]-3-{2,3-Dimethyl-4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-phenyl}-2-ethoxy-propionsäure
-
Die
Titelverbindung wurde analog zu Beispiel 76, aber unter Verwendung
von 3-{2,3-Dimethyl-4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-phenyl}-2Z-ethoxy-acrylsäure als
das Ausgangsmaterial hergestellt, wodurch ein weißer Feststoff
(92 mg, 91%) erhalten wurde.
MS: (M + H)+ 424,4.
IR
(Nujol): 3100–2500
m, br. (COOH), 1724 s (C=O).
NMR (CDCl3,
1H, δ, TMS):
11–10
(s, sehr br., 1H), 7,97 (m, 2H), 7,46–7,36 (m, 3H), 6,98 (d, J =
8,4, 1H), 6,66 (d, J = 8,4, 1H), 4,19 (t, J = 6,4, 2H), 3,97 (m,
1H), 3,49 (m, 1H), 3,29 (m, 1H), 3,15 (d × d, J = 14,4, 4, 1H), 2,98
(t, J = 6,4, 2H), 2,91 (d × d,
J = 14,4, 8,8, 1H), 2,37 (s, 3H), 2,23 (s, 3H), 2,13 (s, 3H), 1,09
(t, J = 6,8, 3H).
-
Beispiel 81
-
a] 4-[2-(3,5-Dimethyl-phenoxy)-ethyl]-5-methyl-2-phenyl-oxazol
-
Die
Titelverbindung wurde analog zu Beispiel 75a], aber unter Verwendung
von 3,5-Dimethylphenol anstelle von m-Cresol hergestellt, wodurch
ein hellgelbes Öl
(5,94 g, 59%) erhalten wurde.
MS: (M + H)+ 308,2.
NMR
(CDCl3, 1H, δ, TMS): 7,97 (m, 2H), 7,43–7,33 (m,
3H), 6,59 (s, br., 1H), 6,53 (s, br., 2H), 4,20 (t, J = 6,4, 2H),
2,96 (t, J = 6,4, 2H), 2,38 (s, 3H), 2,26 (s, 6H).
-
b] 2,6-Dimethyl-4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-benzaldehyd
-
Die
Titelverbindung wurde analog zu Beispiel 75b], aber unter Verwendung
von 4-[2-(3,5-Dimethyl-phenoxy)-ethyl]-5-methyl-2-phenyl-oxazol
als das Ausgangsmaterial hergestellt, wodurch ein 1 : 1-Gemisch
aus Stellungsisomeren als ein hellgelber Feststoff (83 mg, 78%)
erhalten wurde. Das Gemisch wurde auf präp. HPLC (RP-18, CH3CN/H2O, Gradient) getrennt, wodurch die Titelverbindung
als weißer
Feststoff (41 mg, 38%) erhalten wurde.
MS: (M)+ 335,2.
IR
(Nujol): 1672
NMR (CDCl3, 1H, δ, TMS): 10,46
(s, 1H), 7,97 (m, 2H), 7,46–7,36
(m, 3H), 6,59 (s, 2H), 4,30 (t, J = 6,4, 2H), 2,99 (t, J = 6,4,
2H), 2,58 (s, 6H), 2,38 (s, 3H).
-
c] 3-{2,6-Dimethyl-4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-phenyl}-2Z-ethoxy-acrylsäureethylester
-
Eine
Suspension aus 2,88 g Wittig-Salz [(Ethoxy-ethoxycarbonylmethyl)triphenylphosphoniumchlorid, Tetrahedron
50 (25), 7543–56
(1994)] und 15 ml THF wurde auf –78°C abgekühlt, mit 6,7 ml LiN(TMS)2 (1 M in THF) behandelt, die gelbe Lösung wurde
auf 22°C über 1 h
erwärmt
und auf –78°C abgekühlt. Die
Lösung wurde
mit einer Lösung
aus 1,40 g 2,6-Dimethyl-4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-benzaldehyd
in 15 ml THF behandelt, und das Rühren wurde bei 70°C für 7 d fortgesetzt.
Das Gemisch wurde erneut mit 1,44 g Wittig-Salz und mit 3,35 ml
LiN(TMS)2 (1 M in THF) behandelt, und das
Rühren
wurde bei 70°C
für 6 d
fortgesetzt. Das Reaktionsgemisch wurde eingedampft, und der Rest
wurde zwischen CH2Cl2 und
ges. wässerigem
NH4Cl verteilt. Die organische Schicht wurde
mit Wasser gewaschen, getrocknet und eingedampft. Der Rest wurde
auf Siliciumdioxid chromatographiert (n-Hexan/AcOEt, 8 : 1), wodurch
0,55 g (29%) der Titelverbindung als hellgelbes Öl erhalten wurden.
MS:
(M)+ 449,2.
IR (rein): 1721 s (C=O).
NMR
(CDCl3, 1H, δ, TMS): 7,97 (m, 2H), 7,46–7,36 (m,
3H), 7,03 (s, 1H), 6,60 (s, 2H), 4,30 (q, J = 7,2, 2H), 4,23 (t,
J = 6,4, 2H), 3,56 (q, J = 7,2, 2H), 2,97 (t, J = 6,4, 2H), 2,37
(s, 3H), 2,22 (s, 6H), 1,35 (t, 7,2, 3H), 1,05 (t, J = 7,2, 3H).
-
d] 3-{2,6-Dimethyl-4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-phenyl}-2Z-ethoxy-acrylsäure
-
Die
Titelverbindung wurde analog zu Beispiel 75d], aber unter Verwendung
von 3-{2,6-Dimethyl-4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-phenyl}-2Z-ethoxy-acrylsäureethylester
als das Ausgangsmaterial hergestellt, wodurch ein weißer Feststoff
(155 mg, 41%) erhalten wurde.
MS: (M + H)+ 422,3.
IR
(Nujol): 3100–2500
m, br. (COOH), 1716 s (C=O).
NMR (CDCl3,
1H, δ, TMS):
9,50 (s, br., 1H), 7,98 (m, 2H), 7,46–7,36 (m, 3H), 7,15 (s, 1H),
6,61 (s, 2H), 4,23 (t, J = 6,4, 2H), 3,54 (q, J = 7,2, 2H), 2,98
(t, J = 6,4, 2H), 2,38 (s, 3H), 2,21 (s, 6H), 1,10 (t, J = 7,2,
3H).
-
Beispiel 82
-
a] [rac]-3-{2,6-Dimethyl-4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-phenyl}-2-ethoxy-propionsäuremethylester
-
Zu
einer Lösung
aus 30 mg 3-{2,6-Dimethyl-4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-phenyl}-2Z-ethoxy-acrylsäureethylester
in 1,5 ml Methanol wurden nacheinander 1 mg Iod und 17 mg Magnesium zugegeben,
und das Rühren
wurde für
3 h fortgesetzt. Ein weiterer Teil von 67 mg Magnesium wurde zugegeben,
und das Rühren
wurde für
1,5 h fortgesetzt. Die Suspension wurde filtriert, das Filtrat eingedampft
und der Rest auf präp.
HPLC getrennt (RP-18,
CH3CN/H2O, Gradient),
wodurch 2 mg (7%) der Titelverbindung als weißer Feststoff erhalten wurden.
NMR
(CDCl3, 1H, δ, TMS): 7,98 (m, 2H), 7,45–7,35 (m,
3H), 6,57 (s, 2H), 4,20 (t, J = 6,4, 2H), 3,92 (d × d, J = 8,8,
4,8, 1H), 3,72 (s, 3H), 3,52 (m, 1H), 3,21 (m, 1H), 3,05–2,93 (m,
4H); 2,38 (s, 3H), 2,31 (s, 6H), 1,09 (t, J = 7,2, 3H).
-
b] [rac]-3-(2,6-Dimethyl-4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-phenyl}-2-ethoxy-propionsäure
-
Die
Titelverbindung wurde analog zu Beispiel 75d], aber unter Verwendung
von [rac]-3-{2,6-Dimethyl-4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-phenyl}-2-ethoxy-propionsäuremethylester
als das Ausgangsmaterial hergestellt, wodurch ein weißer Feststoff
(1,4 mg, 72%) erhalten wurde.
MS: (M + H)+ 424,3.
NMR
(CDCl3, 1H, δ, TMS): 7,97 (m, 2H), 7,46–7,36 (m,
3H), 6,59 (s, 2H), 4,21 (t, J = 6,4, 2H), 3,95 (m, 1H), 3,45 (m,
1H), 3,18 (m, 1H), 3,10 (m, 1H), 3,05–2,94 (m, 4H), 2,38 (s, 3H),
2,33 (s, 6H), 1,05 (t, J = 7,2, 3H).
-
Beispiele 83, 84
-
a] 4-[2-(Benzofuran-4-yloxy)-ethyl]-5-methyl-2-phenyl-oxazol
-
Die
Titelverbindung wurde analog zu Beispiel 75a], aber unter Verwendung
von 4-Hydroxybenzofuran [Synthetic Communications (1986), 16 (13)
1635–1640;
Helvetica Chimica Acta (1933), 16, 121–129] anstelle von m-Cresol
hergestellt, wodurch ein weißer
Feststoff (2,41 g, 76%) erhalten wurde.
MS: (M)+ 319,1.
NMR
(CDCl3, 1H, δ, TMS): 7,97 (m, 2H), 7,52 (d,
J = 2,4, 1H), 7,46–7,36
(m, 3H), 7,19 (t, J = 8,0, 1H), 7,12 (d, J = 8,0, 1H), 6,83 (d,
J = 2,4, 1H), 6,68 (d, J = 8,0, 1H), 4,39 (t, J = 6,4, 2H), 3,06
(t, J = 6,4, 2H), 2,40 (s, 3H).
-
b] 4-[2-(5-Methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-benzofuran-7-carbaldehyd
-
Die
Titelverbindung wurde analog zu Beispiel 75b], aber unter Verwendung
von 4-[2-(Benzofuran-4-yloxy)-ethyl]-5-methyl-2-phenyl-oxazol
als das Ausgangsmaterial hergestellt, wodurch ein weißer Feststoff
(0,82 g, 33%) erhalten wurde.
MS: (M + H)+ 348,4.
IR
(MIR): 1680 s (C=O).
NMR (CDCl3, 1H, δ, TMS): 10,21
(s, 1H), 7,98 (m, 2H), 7,74 (d, J = 8,4, 1H), 7,67 (d, J = 2,0,
1H), 7,46–7,38 (m,
3H), 6,89 (d, J = 2,0, 1H), 6,81 (d, J = 8,4, 1H), 4,49 (t, J =
6,4, 2H), 3,09 (t, J = 6,4, 2H), 2,41 (s, 3H).
-
c] 2Z- und 2E-Ethoxy-3-{4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-benzofuran-7-yl)-acrylsäureethylester
-
Die
Titelverbindungen wurden analog zu Beispiel 75c], aber unter Verwendung
von 4-[2-(5-Methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-benzofuran-7-carbaldehyd
als das Ausgangsmaterial hergestellt, wodurch das 2Z-Isomer als
weißer
Feststoff (0,64 g, 65%) erhalten wurde. In einer zweiten Fraktion
wurde das 2E-Isomer (79 mg, 8%) als farbloses Öl erhalten.
-
Daten des 2Z-Isomers:
-
- MS: (M + H)+ 462,3.
- IR (Nujol): 1713 s und 1704 s (C=O).
- NMR (CDCl3, 1H, δ, TMS): 8,14 (d, J = 8,4, 1H),
7,98 (m, 2H), 7,56 (d, J = 2, 1H), 7,52 (s, 1H), 7,46–7,36 (m, 3H),
6,84 (d, J = 2, 1H), 6,72 (d, J = 8,4, 1H), 4,43 (t, J = 6,4, 2H),
4,31 (q, J = 7,2, 2H), 4,03 (q, J = 7,2, 2H), 3,06 (t, J = 6,4,
2H), 2,40 (s, 3H), 1,39 (t, J = 7,2, 3H), 1,38 (t, J = 7,2, 3H).
-
Daten des 2E-Isomers:
-
- MS: (M + H)+ 462,3.
- IR (rein): 1732 s, br. (C=O).
- NMR (CDCl3, 1H, δ, TMS): 7,99 (m, 2H), 7,49 (d,
J = 2, 1H), 7,46–7,36
(m, 3H), 7,07 (d, J = 8, 1H), 6,82 (d, J = 2, 1H), 6,63 (d, J =
8, 1H), 6,22 (s, 1H), 4,37 (t, J = 6,4, 2H), 4,05 (q, J = 7,2, 2H),
4,00 (q, J = 7,2, 2H), 3,05 (t, J = 6,4, 2H), 2,40 (s, 3H), 1,43
(t, J = 7,2, 3H), 0,96 (t, J = 7,2, 3H).
-
d] 2Z- und 2E-Ethoxy-3-{4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-benzofuran-7-yl}-acrylsäure
-
Die
Titelverbindungen wurden analog zu Beispiel 75d], aber unter Verwendung
von 2Z- und 2E-Ethoxy-3-{4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-benzofuran-7-yl}-acrylsäureethylester
als das Ausgangsmaterialien hergestellt, wodurch das 2Z-Isomer als
ein weißer
Feststoff (0,53 g, 94%) und das 2E-Isomer (40 mg, 67%) als ein weißer Feststoff
erhalten wurden.
-
Daten des 2Z-Isomers:
-
- MS: (M – H)– 432,4.
- IR (Nujol): 3100–2500
w, br. (COOH), 1709 s (C=O).
- NMR (CDCl3, 1H, δ, TMS): 10,5, (s, sehr br.,
1H), 8,15 (d, J = 8,8, 1H), 7,99 (m, 2H), 7,68 (s, 1H), 7,55 (d,
J = 2, 1H), 7,46–7,36
(m 3H), 6,83 (d, J = 2, 1H), 6,74 (d, J = 8,8, 1H), 4,45 (t, J =
6,4, 2H), 4,05 (q, J = 7,2, 2H), 3,09 (t, J = 6,4, 2H), 2,41 (s,
3H), 1,38 (t, J = 7,2, 3H).
-
Daten des 2E-Isomers:
-
- MS: (M – H)– 432,4.
- IR (MIR): 3100–2500
w, br. (COOH), 1712 m, br. (C=O).
- NMR (CDCl3, 1H, δ, TMS): 10 (s, sehr br., 1H),
7,95 (m, 2H), 7,48 (d, J = 2, 1H), 7,45–7,35 (m, 3H), 7,32 (d, J =
8,4, 1H), 6,78 (d, J = 2, 1H), 6,58 (d, J = 8,4, 1H), 6,38 (s, 1H),
4,28 (t, J = 6,4, 2H), 4,04 (q, J = 7,2, 2H), 3,02 (t, J = 6,4,
2H), 2,39 (s, 3H), 1,45 (t, J = 7,2, 3H).
-
Beispiel 85
-
[rac]-2-Ethoxy-3-{4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-benzofuran-7-yl}-propionsäure
-
Eine
Suspension aus 50 mg 2Z-Ethoxy-3-{4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-benzofuran-7-yl}-acrylsäure und
12 mg Pd/C (10%) in 1 ml MeOH und 1 ml CH2Cl2 wurde bei 22°C/1 bar für 1 h hydriert. Die Suspension
wurde filtriert, das Filtrat eingedampft und der Rest durch präp. HPLC
gereinigt (RP-18, CH3CN/H2O,
Gradient), wodurch die Titelverbindung (29 mg, 57%) als weißer Feststoff
erhalten wurde.
MS: (M – H)– 434,4.
IR
(MIR): 3100–2500
w, br. (COOH), 1724 s, br. (C=O).
NMR (CDCl3,
1H, δ, TMS):
9,5 (s, sehr br., 1H), 7,98 (m, 2H), 7,53 (d, J = 2,4, 1H), 7,46–7,36 (m,
3H), 7,06 (d, J = 8, 1H), 6,82 (d, J = 2,4, 1H), 6,61 (d, J = 8,
1H), 4,35 (t, J = 6,4, 2H), 4,26 (m, 1H), 3,57–3,41 (m, 3H), 3,19 (m, 1H),
3,06 (t, J = 6,4, 2H), 2,40 (s, 3H), 1,08 (t, J = 7,4, 3H).
-
Beispiel 86
-
[rac]-2-Ethoxy-3-{4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-2,3-dihydro-benzofuran-7-yl}-propionsäure
-
Eine
Suspension aus 100 mg 2Z-Ethoxy-3-{4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-benzofuran-7-yl}-acrylsäure und
25 mg Pd/C (10%) in 2 ml MeOH und 2 ml CH2Cl2 wurde bei 22°C/1 bar über Nacht hydriert. Die Suspension
wurde filtriert und das Filtrat wurde erneut mit 25 mg frischem
Katalysator über
Nacht hydriert. Die Suspension wurde filtriert, das Filtrat eingedampft
und der Rest durch präp.
HPLC gereinigt (RP-18, CH3CN/H2O,
Gradient), wodurch die Titelverbindung (56 mg, 56%) als hellgelber
Feststoff erhalten wurde.
MS: (M – H)– 436,4.
IR
(Nujol): 3100–2400
w, br. (COOH), 1715 s, br. (C=O).
NMR (CDCl3,
1H, δ, TMS):
9,5 (s, sehr br., 1H), 7,97 (m, 2H), 7,46–7,35 (m, 3H), 6,90 (d, J =
8,4, 1H), 6,34 (d, J = 8,4, 1H), 4,56 (t, J = 8,8, 2H), 4,23 (t,
J = 6,4, 2H), 4,15 (m, 1H), 3,53 (m, 2H), 3,15–3,05 (m, 3H), 2,96 (t, 6,4,
2H), 2,88 (m, 1H), 2, 37 (s, 3H), 1,14 (t, J = 7,2, 3H).
-
Beispiele 87, 88
-
a] 4-[2-(Benzofuran-7-yloxy)-ethyl]-5-methyl-2-phenyl-oxazol
-
Die
Titelverbindung wurde analog zu Beispiel 75a], aber unter Verwendung
von 7-Hydroxybenzofuran [J. Med. Chem. (1987), 30 (1), 62–7] anstelle
von m-Cresol hergestellt, wodurch ein weißer Feststoff (2,54 g, 80%)
erhalten wurde.
MS: (M)+ 319,1.
NMR
(CDCl3, 1H, δ, TMS): 7,97 (m, 2H), 7,61 (d,
J = 2,0, 1H), 7,45–7,35
(m, 3H), 7,18 (d, J = 7,8, 1H), 7,14 (t, J = 7,8, 1H), 6,83 (d,
J = 7,8, 1H), 6,75 (d, J = 2,0, 1H), 4,47 (t, J = 6,4, 2H), 3,09
(t, J = 6,4, 2H), 2,40 (s, 3H).
-
b] 7-[2-(5-Methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-benzofuran-4-carbaldehyd
-
Die
Titelverbindung wurde analog zu Beispiel 75b], aber unter Verwendung
von 4-[2-(Benzofüran-7-yloxy)-ethyl]-5-methyl-2-phenyl-oxazol
als das Ausgangsmaterial hergestellt. Die Reinigung wurde durch Kristallisation
aus CH2Cl2/n-Hexan
anstelle von Chromatographie erreicht, wodurch ein weißer Feststoff
(1,57 g, 71%) erhalten wurde.
MS: (M)+ 347,1.
IR
(Nujol): 1690 s (C=O).
NMR (CDCl3,
1H, δ, TMS):
10,03 (s, 1H), 7,97 (m, 2H), 7,77 (d, J = 2,0, 1H), 7,65 (d, J =
8, 1H), 7,52 (d, J = 2, 1H), 7,47–7,37 (m, 3H), 6,93 (d, J =
8, 1H), 4,57 (t, J = 6,4, 2H), 3,13 (t, J = 6,4, 2H), 2,42 (s, 3H).
-
c] 2Z- und 2E-Ethoxy-3-{7-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-benzofuran-4-yl}-acrylsäureethylester
-
Die
Titelverbindungen wurden analog zu Beispiel 75c], aber unter Verwendung
von 7-[2-(5-Methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-benzofuran-4-carbaldehyd
als das Ausgangsmaterial hergestellt, wodurch das 2Z-Isomer als
weißer
Feststoff (0,93 g, 80%) erhalten wurde. In einer zweiten Fraktion
wurde das 2E-Isomer (85 mg, 7%) als farbloses Öl erhalten.
-
Daten des 2Z-Isomers:
-
- MS: (M + H)+ 462,3.
- IR (Nujol): 1715 s und 1703 s (C=O).
- NMR (CDCl3, 1H, δ, TMS): 7,99 (m, 3H), 7,65 (d,
J = 2,0, 1H), 7,45–7,35
(m, 3H), 7,26 (s, 1H), 6,98 (d, J = 2,0, 1H), 6,86 (d, J = 7,2,
1H), 4,51 (t, J = 6,4, 2H), 4,32 (q, J = 7,2, 2H), 3,96 (q, J =
7,2, 2H), 3,10 (t, J = 6,4, 2H), 2,40 (s, 3H), 1,38 (t, J = 7,2,
3H), 1,33 (t, J = 7,2, 3H).
-
Daten des 2E-Isomers:
-
- MS: (M)+ 461,2.
- IR (rein): 1730 s (C=O).
- NMR (CDCl3, 1H, δ, TMS): 7,97 (m, 2H), 7,60 (d,
J = 2,0, 1H), 7,46–7,35
(m, 3H), 6,97 (d, J = 8, 1H), 6,76 (d, J = 8, 1H), 6,70 (d, J =
2,0, 1H), 6,23 (s, 1H), 4,45 (t, J = 6,4, 2H), 4,02 (q, J = 7,2,
2H), 3,98 (q, J = 7,2, 2H), 3,09 (t, J = 6,4, 2H), 2,40 (s, 3H),
1,44 (t, J = 7,2, 3H), 0,95 (t, J = 7,2, 3H).
-
d] 2Z- und 2E-Ethoxy-3-{7-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-benzofuran-4-yl}-acrylsäure
-
Die
Titelverbindungen wurden analog zu Beispiel 75d], aber unter Verwendung
von 2Z- und 2E-Ethoxy-3-{7-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-benzofuran-4-yl}-acrylsäureethylester
als die Ausgangsmaterialien hergestellt, wodurch das 2Z-Isomer als
weißer
Feststoff (0,61 g, 97%) und das 2E-Isomer (48 mg, 72%) als weißer Feststoff
erhalten wurden.
-
Daten des 2Z-Isomers:
-
- MS: (M – H)– 432,3.
- IR (Nujol): 3100–2500
w, br. (COOH), 1708 s (C=O).
- NMR (CDCl3, 1H, δ, TMS): 11 (s, sehr br., 1H),
7,99 (m, 3H), 7,66 (d, J = 2,0, 1H), 7,47–7,37 (m, 4H), 6,97 (d, J =
2,0, 1H), 6,88 (d, J = 8,8, 1H), 4,52 (t, J = 6,4, 2H), 3,99 (q,
J = 7,2, 2H), 3,12 (t, J = 6,4, 2H), 2,42 (s, 3H), 1,24 (t, J =
7,2, 3H).
-
Daten des 2E-Isomers:
-
- MS: (M – H)– 432,3.
- IR (Nujol): 3100–2500
w, br. (COOH), 1710 s (C=O).
- NMR (DMSO-d6, 1H, δ, TMS): 13,0 (s, 1H), 7,95 (d,
J = 2,0, 1H), 7,91 (m, 2H), 7,55–7,45 (m, 3H), 7,01 (d, J = 8,
1H), 6,96 (d, J = 2,0, 1H), 6,88 (d, J = 8, 1H), 6,17 (s, 1H), 4,39
(t, J = 6,4, 2H), 3,95 (q, J = 7,2, 2H), 3,00 (t, J = 6,4, 2H),
2,38 (s, 3H), 1,32 (t, J = 7,2, 3H).
-
Beispiele 89, 90
-
[rac]-2-Ethoxy-3-{7-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-benzofuran-4-yl}-propionsäure und [rac]-2-Ethoxy-3-{7-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-2,3-dihydro-benzofuran-4-yl}-propionsäure
-
Eine
Suspension aus 100 mg 2Z-Ethoxy-3-{7-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-benzofuran-4-yl}-acrylsäure und
25 mg Pd/C (10%) in 2 ml MeOH und 2 ml CH2Cl2 wurde bei 22°C/1 bar über Nacht hydriert. Die Suspension
wurde filtriert, das Filtrat eingedampft und das Gemisch durch präp. HPLC
getrennt (RP-18, CH3CN/H2O,
Gradient), wodurch [rac]-2-Ethoxy-3-{7-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-2,3-dihydro-benzofuran-4-yl}-propionsäure (12,5
mg, 12%) erhalten wurde. Die zweite Fraktion enthielt [rac]-2-Ethoxy-3-{7-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-benzofuran-4-yl}-propionsäure (50
mg, 50%) als weißen
Feststoff.
-
Daten der [rac]-2-Ethoxy-3-{7-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-2,3-dihydrobenzofuran-4-yl}-propionsäure
-
- MS: (M + H)+ 438,4.
- IR (Nujol): 3100–2500
w, br. (COOH), 1736 s und 1716 s (C=O).
- NMR (CDCl3, 1H, δ, TMS): 10 (s, sehr br. 1H),
7,97 (m, 2H), 7,46–7,36
(m, 3H), 6,72 (d, J = 8,4, 1H), 6,66 (d, J = 8,4, 1H), 4,61 (t,
J = 8,8, 2H), 4,29 (t, J = 6,4, 2H), 4,04 (m, 1H), 3,57 (m, 1H),
3,42 (m, 1H), 3,21 (m, 2H), 3,06–2,97 (m, 3H), 2,88 (m 1H),
2,36 (s, 3H), 1,16 (t, J = 7,2, 3H).
-
Daten der [rac]-2-Ethoxy-3-{7-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-benzofuran-4-yl}-propionsäure:
-
- MS: (M + H)+ 436,4.
- IR (Nujol): 3100–2500
w, br. (COOH), 1733 s, br. (C=O).
- NMR (CDCl3, 1H, δ, TMS): 10 (s, sehr br., 1H),
7,97 (m, 2H), 7,61 (d, J = 2,0, 1H), 7,46–7,36 (m, 3H), 7,00 (d, J =
8, 1H), 6,85 (d, J = 2,0, 1H), 6,76 (d, J = 8, 1H), 4,43 (t, J =
6,4, 2H), 4,11 (m, 1H), 3,52 (m, 1H), 3,40–3,27 (m, 2H), 3,13 (m, 1H),
3,08 (t, J = 6,4, 2H), 2,40 (s, 3H), 1,10 (t, J = 7,2, 3H).
-
Beispiel 91
-
a] 4-[2-(Indan-4-yloxy)-ethyl]-5-methyl-2-phenyl-oxazol
-
4,00
g Methansulfonsäure-2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethylester
[Int. PCT-Anmeldung (2000) WO 0008002] (14,22 mmol), 2,00 g 4-Indanol
(14,93 mmol) und 487,6 mg Tetrabutylammoniumhydrogensulfat wurden
in 65 ml Toluol gelöst
und auf 80°C
erhitzt. KOH wurde dann langsam zugegeben (10,66 ml einer 2 M Lösung in
H2O, 21,33 mmol), wobei die Temperatur bei
75–80°C gehalten
wurde. Das resultierende Gemisch wurde für 4 Stunden bei 80°C gerührt. 35
ml Wasser wurden zugegeben, das Gemisch für weitere 5 Minuten bei 80°C gerührt, und
die wässerige
Phase wurde dann entfernt. 20 ml Wasser wurden zu der Toluolphase
zugegeben, das Gemisch für
5 Minuten bei 80°C
gerührt,
und die wässerige
Phase entfernt. Die wässerige
Phase wurde dreimal mit Dichlormethan extrahiert. Die vereinigten
organischen Phasen wurden über
MgSO4 getrocknet und eingedampft, wodurch
4,90 g (100%) 4-[2-(Indan-4-yloxy)-ethyl]-5-methyl-2-phenyl-oxazol
als brauner Feststoff erhalten wurden.
MS: 319,2 (M)+, 186,2 (M-Indanol)+.
NMR:
(CDCl3, 1H, δ, TMS, 300 MHz) 2,05 (quint.,
J = 7,5, 2H), 2,36 (s, 3H), 2,83 (t, J = 7,5, 2H), 2,90 (t, J = 7,5,
2H), 2,98 (t, J = 6,5, 2H), 4,25 (t, J = 6,5, 2H), 6,66 (d, J =
7,5, 1H), 6,82 (d, J = 7,5, 1H) 7,08 (t, J = 8, 1H), 7,25–7,45 (m,
3H), 7,97 (br d, J = 8, 2H).
-
b] 7-[2-(5-Methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-indan-4-carbaldehyd
-
4,00
g 4-[2-(indan-4-yloxy)-ethyl]-5-methyl-2-phenyl-oxazol (12,52 mmol)
und 2,29 ml Dichlormethylmethylether (25,05 mmol) wurden in 300
ml Dichlormethan gelöst.
Diese Lösung
wurde auf 0°C
abgekühlt,
und 5 ml Titantetrachlorid (44,69 mmol) in 75 ml Dichlormethan wurden
langsam zugegeben. Die resultierende dunkle Lösung wurde bei 0°C für 30 Minuten
gerührt,
und dann wurden 200 ml 1 N HCl langsam bei 0°C zugegeben. Das Gemisch wurde
für 30
Minuten bei 0°C
gerührt,
die 2 Phasen wurden abgetrennt, und die wässerige Phase wurde dreimal
mit Dichlormethan extrahiert. Die vereinigten organischen Phasen
wurden über MgSO4 getrocknet und eingedampft, wodurch 4,5
g eines beigefarbenen Feststoffes erhalten wurden. Die Flashchromatographie
(Kieselgel, Cyclohexan/Ethylacetat = 9/1, dann Cyclohexan/Ethylacetat
= 4/1) ergab schließlich
2,96 g (68%) 7-[2-(5-Methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-indan-4-carbaldehyd
als beigefarbene Kristalle.
MS: 347,3 (M)+,
187,2.
NMR: (CDCl3, 1H, δ, TMS, 300
MHz) 2,12 (quint., J = 7,5, 2H), 2,39 (s, 3H), 2,82 (t, J = 7,5,
2H), 3,02 (t, J = 6,5, 2H), 3,28 (t, J = 7,5, 2H), 4,35 (t, J =
6,5, 2H), 6,81 (d, J = 8,4, 1H), 7,43 (m, 3H), 7,62 (d, J = 8,5,
1H), 7,96–7,99
(m, 2H), 9,98 (s, 1H).
-
c] 2Z-Ethoxy-3-{7-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-indan-4-yl}-acrylsäureethylester
-
1,39
g 7-[2-(5-Methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-indan-4-carbaldehyd
(4,00 mmol) und 1,89 g (Ethoxyethoxycarbonyl-methyl)-triphenyl-phosphoniumchlorid
[Tetrahedron 50 (25), 7543–56
(1994)] (4,40 mmol) wurden in 9 ml Dichlormethan/2-Propanol (1/1,
V/V) unter Argon gelöst.
Diese Lösung
wurde auf –10°C abgekühlt und
855 mg Kaliumcarbonat (6,00 mmol) wurden zugegeben. Die resultierende
Suspension wurde über
Nacht gerührt
und konnte sich auf Raumtemperatur erwärmen. Weitere 1,89 g (Ethoxy-ethoxycarbonyl-methyl)-triphenyl-phosphoniumchlorid
(4,40 mmol) wurden zugegeben, die Lösung wurde auf –10°C abgekühlt, und
855 mg Kaliumcarbonat (6,00 mmol) wurden zugegeben. Die resultierende
Suspension wurde für 60
Stunden gerührt
und konnte sich auf Raumtemperatur erwärmen. Erneut wurden 1,89 g
(Ethoxy-ethoxycarbonyl-methyl)-triphenylphosphoniumchlorid (4,40
mmol) zugegeben, die Lösung
wurde auf –10°C abgekühlt, und
855 mg Kaliumcarbonat (6,00 mmol) wurden zugegeben. Die resultierende
Suspension wurde über
Nacht gerührt
und konnte sich auf Raumtemperatur erwärmen. Das Gemisch wurde filtriert,
mit Dichlormethan gewaschen und das Filtrat eingedampft. Der Rest
wurde in Dichlormethan gelöst
und mit Salzlösung
gewaschen. Das Trocknen über
Magnesiumsulfat und Eindampfen der Lösungsmittel, gefolgt von Flashchromatographie (Kieselgel,
Cyclohexan, dann Cyclohexan/Ethylacetat = 95/5, dann Cyclohexan/Ethylacetat
= 4/1), ergab schließlich
1,215 g (65,8%) 2Z-Ethoxy-3-{7-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-indan-4-yl}-acrylsäureethylester
als beigefarbene Kristalle.
MS: 461,2 (M)+,
186,1.
NMR: (CDCl3, 1H, δ, TMS, 300
MHz) 1,33 (t, J = 6,6, 3H), 1,36 (t, J = 6,6, 3H), 2,07 (quint.,
J = 7,5, 2H), 2,38 (s, 3H), 2,86 (t, J = 7,5, 2H), 2,99 (t, J =
6,9, 4H), 3,93 (q, J = 7,1, 2H), 4,28 (q, J = 7,2, 2H), 4,29 (t,
J ~ 7 Hz, 2H), 6,73 (d, J = 8,7, 1H), 7,05 (s, 1H), 7,39–7,46 (m,
3H), 7,96–7,99
(m, 2H), 8,05 (d, J = 8,7, 1H).
-
d] [rac]-2-Ethoxy-3-{7-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-indan-4-yl}-propionsäureethylester
-
250
mg Pd/C wurden unter Argon zu 850 mg 2Z-Ethoxy-3-{7-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-indan-4-yl}-acrylsäureethylester
(1,84 mmol), gelöst
in 10 ml Tetrahydrofuran, zugegeben. Die Atmosphäre wurde dann durch H2 ersetzt, und die Suspension wurde schnell
bei Raumtemperatur unter H2-Atmosphäre für vier Stunden
gerührt.
Die Filtration über
Dicalite und Eindampfen der Lösungsmittel
ergaben 850 mg (99,6%) [rac]-2-Ethoxy-3-{7-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-indan-4-yl}-propionsäureethylester
als braunes Öl.
MS:
464,4 (M + H)+.
NMR: (CDCl3,
1H, δ, TMS,
300 MHz) 1,14 (t, J = 6,9, 3H), 1,21 (t, J = 7,1, 3H), 2,04 (quint.,
J = 7,5, 2H), 2, 38 (s, 3H), 2,84 (t, J = 7,5, 2H), 2,95 (m, 6H),
3,32 (m, 1H), 3,56 (m, 1H), 3,95 (t, J = 6,8, 1H), 4,15 (q, J =
7,1, 2H), 4,22 (t, J = 6,4, 2H), 6,61 (d, J = 8,3, 1H), 6,95 (d,
J = 8,2, 1H), 7,40–7,46
(m, 3H), 7,96–7,99
(m, 2H).
-
e] [rac]-2-Ethoxy-3-{7-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-indan-4-yl}-propionsäure
-
[rac]-2-Ethoxy-3-{7-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-indan-4-yl}-propionsäureethylester (850
mg, 1,83 mmol) wurde in 10 ml Dioxan gelöst; 5 ml Wasser und LiOH (4,58
ml einer 1 N Lösung
in Wasser, 4,58 mmol) wurden dann langsam bei Raumtemperatur zugegeben.
Das resultierende Gemisch wurde über Nacht
bei Raumtemperatur gerührt
und dann auf Eis gegossen, auf pH 4 mit HCl (1 N) neutralisiert
und dreimal mit AcOEt extrahiert. Die vereinigten organischen Phasen
wurden mit Wasser gewaschen, über
Magnesiumsulfat getrocknet und eingedampft, wodurch ein farbloser
Feststoff erhalten wurde, der in CH3CN für 15 Minuten
zerrieben, filtriert und getrocknet wurde, wodurch 470 mg (58,9%)
[rac]-2-Ethoxy-3-{7-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-indan-4-yl}-propionsäure als
farblose Kristalle erhalten wurden.
MS: 434,4 (M – H)–.
NMR:
(CDCl3, 1H, δ, TMS, 300 MHz) 1,14 (t, J =
7, 3H), 2,04 (quint., J = 7,4, 2H), 2,38 (s, 3H), 2,84 (t, J = 7,5, 2H),
2,88–2,90
(m, 3H), 2,93 (t, J = 6,3, 2H), 3,01 (d × d, J = 4,8 und 9, 1H), 3,37
(m, 1H), 3,55 (m, 1H), 4,01 (d × d,
J = 4,8 und 8,1, 1H), 4,21 (t, J = 6,3 Hz, 2H), 6,62 (d, J = 8,1,
1H), 6,98 (d, J = 8,1, 1H), 7,39–7,46 (m, 3H), 7,95–7,98 (m,
2H), COOH sehr br.
-
Beispiel 92
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a] 4-[2-(5-Methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-5,6,7,8-tetrahydro-naphthalin-1-carbaldehyd
-
Analog
zu den Verfahrensweisen, die in den Beispielen 91a] und b] beschrieben
sind, wurde 5,6,7,8-Tetrahydronaphthalin-1-ol mit Methansulfonsäure-2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethylester
[Int. PCT-Anmeldung (2000) WO 0008002] umgesetzt, wodurch 5-Methyl-2-phenyl-4-[2-(5,6,7,8-tetrahydro-naphthalin-1-yloxy)-ethyl]-oxazol erhalten wurde.
Die Behandlung von 5-Methyl-2-phenyl-4-[2-(5,6,7,8-tetrahydro-naphthalin-1-yloxy)-ethyl]-oxazol mit Dichlormethylmethylether
und Titantetrachlorid ergab dann 4-[2-(5-Methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-5,6,7,8-tetrahydro-naphthalin-1-carbaldehyd
als gelben Feststoff.
MS: 361,2 (M)+,
186,2.
NMR: (CDCl3, 1H, δ, TMS, 300
MHz) 1,76 (br, 4H), 2,38 (s, 3H), 2,63 (br, 2H), 3,02 (t, J = 6,5,
2H), 3,17 (br, 2H), 4,32 (t, J = 6,5, 2H), 6,80 (d, J = 8,5, 1H),
7,40–7,47
(m, 3H), 7,62 (d, J = 8,5, 1H), 7,95–7,99 (m, 2H), 10,08 (s, 1H).
-
b] 2Z-Ethoxy-3-{4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-5,6,7,8-tetrahydro-naphthalin-1-yl}-acrylsäureethylester
-
Analog
zu der Verfahrensweise, die in Beispiel 91c] beschrieben ist, wurde
4-[2-(5-Methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-5,6,7,8-tetrahydro-naphthalin-1-carbaldehyd
mit (Ethoxy-ethoxycarbonyl-methyl)-triphenyl-phosphoniumchlorid
umgesetzt, wodurch 2Z-Ethoxy-3-{4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-5,6,7,8-tetrahydro-naphthalin-1-yl}-acrylsäureethylester
als beigefarbener Feststoff erhalten wurde.
MS: 476,2 (M +
H)+.
NMR: (CDCl3,
1H, δ, TMS,
300 MHz) 1,27 (t, J = 7,1, 3H), 1,35 (t, J = 7,1, 3H), 1,76 (br,
4H), 2,38 (s, 3H), 2,62 (t, J = 5,8, 2H), 2,75 (t, J = 5,8, 2H),
2,99 (t, J = 6,4, 2H), 3,86 (q, J = 7,0, 2H), 4,28 (m, 4H), 6,71
(d, J = 8,7, 1H), 7,18 (s, 1H), 7,39–7,46 (m, 3H), 7,90 (d, J =
8,7, 1H), 7,96–7,99
(m, 2H).
-
[rac]-2-Ethoxy-3-{4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-5,6,7,8-tetrahydro-naphthalin-1-yl}-propionsäure
-
Analog
zu der Verfahrensweise, die in den Beispielen 91d] und e] beschrieben
ist, wurde 2Z-Ethoxy-3-{4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-5,6,7,8-tetrahydro-naphthalin-1-yl}-acrylsäureethylester hydriert,
wodurch [rac]-2-Ethoxy-3-{4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-5,6,7,8-tetrahydro-naphthalin-1-yl}-propionsäureethylester
erhalten wurde. [rac]-2-Ethoxy-3-{4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-5,6,7,8-tetrahydro-naphthalin-1-yl}-propionsäureethylester
wurde dann verseift, wodurch [rac]-2-Ethoxy-3-{4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-5,6,7,8-tetrahydro-naphthalin-1-yl}-propionsäure als
farblose Kristalle erhalten wurde.
MS: 450,4 (M + H)+.
NMR: (CDCl3,
1H, δ, TMS,
300 MHz) 1,12 (t, J = 6,9, 3H), 1,74 (br, 4H), 2,37 (s, 3H), 2,62
(br, 2H), 2,72 (br, 2H), 2,89 (d × d, J = 14,4, 8,7, 1H), 2,98
(t, J = 6, 2H), 3,05 (d × d,
J = 14,4, 4,2, 1H), 3,31 (quasi-quint., J ~ 7, 1H), 3,52 (quasi-quint.,
J ~ 7, 1H), 3,98 (d × d,
J = 8,7, 4,2, 1H), 4,19 (t, J = 6,3, 2H), 6,63 (d, J = 8,1, 1H),
6,98 (d, J = 8,4, 1H), 7,39–7,46
(m, 3H), 7,96–7,99
(m, 2H), COOH sehr br.
-
Beispiel 93
-
a] (3-(4-Benzyloxy-benzo[b]thiophen-7-yl)-2(Z,E)-ethoxy-acrylsäureethylester
-
0,537
g (2,00 mmol) 4-Benzyloxy-benzo[b]thiophen-7-carbaldehyd [Dt. Offen.
(1998)
DE 19711617 A1 ]
wurden unter einer Argonatmosphäre
in 15 ml 2-Propanol gelöst.
Nach dem Abkühlen
auf –20°C wurden 0,944
g (2,20 mmol) (Ethoxy-ethoxycarbonyl-methyl)-triphenylphosphoniumchlorid
[Tetrahedron 50 (25), 7543–56
(1994)] und 0,415 g (3,00 mmol) trockenes Kaliumcarbonat zugegeben.
Die resultierende Suspension wurde in einem Eisbad gerührt und
konnte sich auf Raumtemperatur erwärmen, und wurde über Nacht
bei Umgebungstemperatur gerührt.
Eine zweite Zugabe derselben Mengen des Wittig-Reagens und Kaliumcarbonat
bei –20°C wurde wie
oben beschrieben durchgeführt.
Nach der Filtration und Eindampfung der Lösungsmittel wurde der Rest
durch Flashchromatographie gereinigt (Kieselgel, Hexan/EtOAc von
98 : 2 bis 9 : 1), was schließlich
0,586 g (77%) 3-(4-Benzyloxy-benzo[b]-thiophen-7-yl)-2(Z,E)-ethoxy-acrylsäureethylester
als hellgelbes Öl
ergab.
MS: 382,2 (M)
+, 291,2, 189,1.
NMR:
(CDCl
3, 1H, δ, TMS, 300 MHz) 1,36 (t, J =
7, 3H), 1,40 (t, J = 7, 3H), 4,01 (q, J = 7, 2H), 4,34 (q, J = 7, 2H),
5,26 (s, 2H), 6,88 (d, J = 8, 1H), 7,23 (s, 1H), 7,35–7,45 (m,
4H), 7,50 (m, 2H), 7,59 (d, J = 5, 1H), 8,19 (d, J = 8, 1H).
-
b] [rac]-3-(4-Benzyloxy-benzo[b]thiophen-7-yl)-2-ethoxy-propionsäuremethylester
-
0,383
g (1,00 mmol) 3-(4-Benzyloxy-benzo[b]thiophen-7-yl)-2(Z,E)-ethoxy-acrylsäureethylester
wurden unter einer Argonatmosphäre
in 20 ml THF/MeOH (1 : 1) gelöst.
0,248 g (10,2 mmol) Magnesium wurden zugegeben und das Reaktionsgemisch
dann bis auf 50°C
erwärmt.
Nach 30 Minuten wurde es auf Raumtemperatur abgekühlt und über Nacht
bei Umgebungstemperatur gerührt.
Nach der Zugabe von 5 ml HCl (25% in Wasser) bei 25°C wurde das
Reaktionsgemisch kräftig
für eine
Stunde gerührt,
dann mit EtOAc extrahiert (dreimal); die organischen Phasen wurden
mit Salzlösung
gewaschen, über
MgSO4 getrocknet, filtriert und eingedampft.
Die Reinigung des gelben Öls
durch Flashchromatographie (Kieselgel, Hexan/EtOAc von 9 : 1 bis 4
: 1) ergab 0,366 g (99%) [rac]-3-(4-Benzyloxy-benzo[b]thiophen-7-yl)-2-ethoxy-propionsäuremethylester
als gelbliches Öl.
MS:
370,1 (M)+, 311,2, 253,1.
NMR: (CDCl3, 1H, δ,
TMS, 300 MHz) 1,13 (t, J = 8, 3H), 3,23 (m, 2H), 3,35 (m, 1H), 3,60
(m, 1H), 3,70 (s, 3H), 4,24 (m, 1H), 5,21 (s, 2H), 6,78 (d, J =
9, 1H), 7,13 (d, J = 9, 1H), 7,38–7,48 (m, 6H), 7,59 (d, J =
6, 1H).
-
c] [rac]-2-Ethoxy-3-(4-hydroxy-benzo[b]thiophen-7-yl)-propionsäuremethylester
-
4,68
g (12,6 mmol) [rac]-3-(4-Benzyloxy-benzo[b]thiophen-7-yl)-2-ethoxy-propionsäuremethylester wurden
unter einer Argonatmosphäre
in 150 ml CH2Cl2 bei
Raumtemperatur gelöst.
23,9 ml Dimethylsulfid und 16,03 ml Bortrifluoriddiethyletherat
wurden tropfenweise zugegeben. Nach 5 Stunden Rühren bei Raumtemperatur wurde
das Reaktionsgemisch durch Gießen
in Stoßeiswasser
gequencht, dann dreimal mit CH2Cl2 extrahiert. Die organischen Phasen wurden
mit Salzlösung
gewaschen, über
MgSO4 getrocknet, filtriert und eingedampft,
wodurch 4,92 g eines gelben Öls
erhalten wurden. Die Reinigung durch Flashchromatographie (Kieselgel,
Hexan, CH2Cl2 und
MeOH) ergab 3,51 g (99%) [rac]-2-Ethoxy-3-(4-hydroxy-benzo[b]thiophen-7-yl)-propionsäuremethylester
als hellgelben Feststoff.
MS: 279,1 (M – H)–.
NMR:
(CDCl3, 1H, δ, TMS, 300 MHz) 1,13 (t, J =
7, 3H), 3,22 (m, 2H), 3,35 (m, 1H), 3,61 (m, 1H), 3,71 (s, 3H), 4,24
(m, 1H), 5,32 (s, 1H), 6,66 (d, J = 8, 1H), 7,07 (d, J = 8, 1H),
7,35 (d, J = 5, 1H), 7,48 (d, J = 5, 1H).
-
d] [rac]-3-(4-{2-[2-(4-Chlor-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-yl]-ethoxy}-benzo[b]thiophen-7-yl)-2-ethoxy-propionsäure
-
Analog
zu der Verfahrensweise, die in Beispiel 17a] beschrieben ist, wurde
[rac]-2-Ethoxy-3-(4-hydroxy-benzo[b]thiophen-7-yl)-propionsäuremethylester
mit 2-[2-(4-Chlor-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-yl]-ethanol (hergestellt
durch die Umwandlung des 4-Chlorbenzaldehyds zu 2-[2-(4-Chlor-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-yl]-ethanol
analog zu der Sequenz, die in den Beispielen 21a] bis 21e] beschrieben
ist) in Gegenwart von Triphenylphosphin und DEAD (Diethylazodicarboxylat)
umgesetzt, wodurch [rac]-3-(4-{2-[2-(4-Chlor-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-yl]-ethoxy}-benzo[b]thiophen-7-yl)-2-ethoxy-propionsäuremethylester
erhalten wurde, der analog zu der Verfahrensweise, die in Beispiel
91e] beschrieben ist, weiter verseift wurde, wodurch [rac]-3-(4-{2-[2-(4-Chlor-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-yl]-ethoxy}-benzo[b]thiophen-7-yl)-2-ethoxy-propionsäure als
hellgelber Feststoff erhalten wurde.
MS: 484,3 (M – H)–,
438,3.
NMR: (CDCl3, 1H, δ, TMS, 300
MHz) 1,09 (t, J = 7, 3H), 2,39 (s, 3H), 3,06 (t, J = 6, 2H), 3,18
(m, 1H), 3,28–3,43 (m,
2H), 3,50–3,63
(m, 1H), 4,20–4,29
(q, J = 5, 1H), 4,35 (t, J = 6, 2H), 6,74 (d, J = 8, 1H), 7,11–7,24 (m,
3H), 7,32 (d, J = 6, 1H), 7,47 (d, J = 6, 1H), 7,88 (d, J = 9, 2H),
COOH sehr br.
-
Beispiel 94
-
[rac]-2-Ethoxy-3-(4-{2-[2-(4-fluor-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-yl]-ethoxy}-benzo[b]thiophen-7-yl)-propionsäure
-
Analog
zu der Verfahrensweise, die in Beispiel 17a] beschrieben ist, wurde
[rac]-2-Ethoxy-3-(4-hydroxy-benzo[b]thiophen-7-yl)-propionsäuremethylester
mit 2-[2-(4-Fluor-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-yl]-ethanol [J. Med.
Chem. (1998), 41 (25), 5037–5054]
in Gegenwart von Triphenylphosphin und DEAD (Diethylazodicarboxylat)
umgesetzt, wodurch [rac]-2-Ethoxy-3-(4-{2-[2-(4-fluor-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-yl]-ethoxy}-benzo[b]thiophen-7-yl)-propionsäuremethylester
erhalten wurde, der analog zu der Verfahrensweise, die in Beispiel
91e] beschrieben ist, weiter verseift wurde, wodurch [rac]-2-Ethoxy-3-(4-{2-[2-(4-fluor-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-yl]-ethoxy}-benzo[b]-thiophen-7-yl)-propionsäure als
hellgelber Feststoff erhalten wurde.
MS: 468,2 (M – H)–,
422,2.
NMR: (CDCl3, 1H, δ, TMS, 300
MHz) 1,10 (t, J = 7, 3H), 2,39 (s, 3H), 3,05 (t, J = 6, 2H), 3,16–3,24 (m,
1H), 3,31–3,43
(m, 2H), 3,51–3,63
(m, 1H), 4,23–4,29
(m, 1H), 4,35 (t, J = 6, 2H), 6,72 (d, J = 8, 1H), 7,05–7,16 (m, 3H),
7,32 (d, J = 5, 1H), 7,48 (d, J = 5, 1H), 7,93–7,99 (m, 2H), COOH sehr br.
-
Beispiel 95
-
[rac]-2-Ethoxy-3-(4-{2-[2-(2-ethoxy-4-fluor-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-yl]-ethoxy}-benzo[b]thiophen-7-yl)-propionsäure
-
Analog
zu der Verfahrensweise, die in Beispiel 17a] beschrieben ist, wurde
[rac]-2-Ethoxy-3-(4-hydroxy-benzo[b]thiophen-7-yl)-propionsäuremethylester
mit 2-[2-(2-Ethoxy-4-fluor-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-yl]-ethanol (hergestellt
aus 4-Fluor-2-hydroxy-benzaldehyd [J. Chem. Soc., Perkin Trans.
1 (1994), (13), 1823–31]
durch i) Behandlung mit Ethyliodid, Kaliumcarbonat in N,N-Dimethylformamid,
wodurch 2-Ethoxy-4-fluorbenzaldehyd erhalten wurde; ii) Umwandlung
des 2-Ethoxy-4-fluor-benzaldehyds zu 2-[2-(2-Ethoxy-4-fluor-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-yl]-ethanol analog zu
der Sequenz, die in den Beispielen 21a] bis 21e] beschrieben ist)
in Gegenwart von Triphenylphosphin und DEAD (Diethylazodicarboxylat)
umgesetzt, wodurch [rac]-2-Ethoxy-3-(4-{2-[2-(2-ethoxy-4-fluor-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-yl]-ethoxy}-benzo[b]thiophen-7-yl)-propionsäuremethylester
erhalten wurde, der analog zu der Verfahrensweise, die in Beispiel
91e] beschrieben ist, weiter verseift wurde, wodurch [rac]-2-Ethoxy-3-(4-{2-[2-(2-ethoxy-4-fluor-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-yl]-ethoxy}-benzo[b]thiophen-7-yl)-propionsäure als
hellgelber Feststoff erhalten wurde.
MS: 512,2 (M – H)–,
494,1, 466,2.
NMR: (CDCl3, 1H, δ, TMS, 300
MHz): 1,09 (t, J = 7, 3H), 1,44 (t, J = 7, 3H), 2,38 (s, 3H), 3,09
(t, J = 6, 2H), 3,12–3,39
(m, 3H), 3,51–3,61
(m, 1H), 4,08 (q, J = 6, 2H), 4,25 (m, 1H), 4,36 (t, J = 6, 2H),
6,64–6,75
(m, 3H), 7,11–7,24
(m, 1H), 7,29 (d, J = 6 Hz, 1H), 7,48 (d, J = 6, 1H), 7,80 (d × d, 1H),
COOH sehr breit.
-
Beispiel 96
-
[rac]-2-Ethoxy-3-(4-{2-[2-(4-methoxy-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-yl]-ethoxy]-benzo[b]thiophen-7-yl)-propionsäure
-
Analog
zu der Verfahrensweise, die in Beispiel 17a] beschrieben ist, wurde
[rac]-2-Ethoxy-3-(4-hydroxy-benzo[b]thiophen-7-yl)-propionsäuremethylester
mit 2-[2-(4-Methoxy-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-yl]-ethanol [J. Med.
Chem. (1998), 41 (25), 5037–5054]
in Gegenwart von Triphenylphosphin und DEAD (Diethylazodicarboxylat)
umgesetzt, wodurch [rac]-2-Ethoxy-3-(4-{2-[2-(4-methoxy-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-yl]-ethoxy}-benzo[b]thiophen-7-yl)-propionsäuremethylester
erhalten wurde, der analog zu der Verfahrensweise, die in Beispiel
91e] beschrieben ist, weiter verseift wurde, wodurch [rac]-2-Ethoxy-3-(4-{2-[2-(4-methoxy-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-yl]-ethoxy}-benzo[b]thiophen-7-yl)-propionsäure als
farbloser amorpher Feststoff erhalten wurde.
MS: 480,3 (M – H)–,
434,3.
NMR: (CDCl3, 1H, δ, TMS, 300
MHz): 1,09 (t, J = 7, 3H), 2,38 (s, 3H), 3,05 (t, J = 6, 2H), 3,13–3,60 (m,
4H), 3,85 (s, 3H), 4,25 (m, 1H), 4,33 (t, J = 6, 2H), 6,71 (d, J
= 8, 1H), 6,93 (d, J = 9, 2H), 7,13 (d, J = 8, 1H), 7,31 (d, J =
5, 1H), 7,64–7,73
(m, 1H), 7,91 (d, J = 9, 2H), COOH sehr breit.
-
Beispiel 97
-
[rac]-2-Ethoxy-3-(4-{2-[-(4-isopropoxy-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-yl]-ethoxy}-benzo[b]thiophen-7-yl)-propionsäure
-
Analog
zu der Verfahrensweise, die in Beispiel 17a] beschrieben ist, wurde
[rac]-2-Ethoxy-3-(4-hydroxy-benzo[b]thiophen-7-yl)-propionsäuremethylester
mit 2-[2-(4-Isopropoxy-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-yl]-ethanol [Int.
PCT-Anmeldung (2000), WO 0008002 A1] in Gegenwart von Triphenylphosphin
und DEAD (Diethylazodicarboxylat) umgesetzt, wodurch [rac]-2-Ethoxy-3-(4-{2-[2-(4-isopropoxy-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-yl]-ethoxy}-benzo[b]-thiophen-7-yl)-propionsäuremethylester
erhalten wurde, der analog zu der Verfahrensweise, die in Beispiel
91e] beschrieben ist, weiter verseift wurde, wodurch [rac]-2-Ethoxy-3-(4-{2-[2-(4-isopropoxy-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-yl]-ethoxy}-benzo[b]thiophen-7-yl)-propionsäure als hellgelber
amorpher Feststoff erhalten wurde.
MS: 508,3 (M – H)–,
462,3.
NMR: (CDCl3, 1H, δ, TMS, 300
MHz) 1,09 (t, J = 6, 3H), 1,35 (d, J = 6, 6H), 2,37 (s, 3H), 3,04
t, J = 6, 2H), 3,12–3,40
(m, 3H), 3,52–3,61
(m, 1H), 4,22–4,29
(m, 1H), 4,35 (t, J = 6, 2H), 4,55–4,67 (m, 1H), 6,72 (d, J =
7, 1H), 6,89 (d, J = 8, 2H), 7,15 (d, J = 8, 1H), 7,31 (d, J = 5,
1H), 7,63–7,73
(m, 1H), 7,88 (d, J = 8, 2H), COOH sehr breit.
-
Beispiel 98
-
a] 7-[2-(5-Methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-benzo[b]thiophen-4-carbaldehyd
-
Analog
zu den Verfahrensweisen, die in Beispiel 91a] und b] beschrieben
sind, wurde Benzo[b]thiophen-7-ol [J. Chem. Soc., Perkin Trans.
1 (1983), (12), 2973–7]
mit Methansulfonsäure-2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethylester [Int.
PCT-Anmeldung (2000) WO 0008002]) umgesetzt, wodurch 4-[2-(Benzo[b]thiophen-7-yloxy)-ethyl]-5-methyl-2-phenyl-oxazol
erhalten wurde. Die Behandlung von 4-[2-(Benzo[b]thiophen-7-yloxy)-ethyl]-5-methyl-2-phenyl-oxazol mit
Dichlormethylmethylether und Titantetrachlorid ergab dann 7-[2-(5-Methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-benzo[b]thiophen-4-carbaldehyd
als gelben Feststoff
NMR: (CDCl3, 1H, δ, TMS, 300
MHz) 2,45 (s, 3H), 3,12 (t, J = 6, 2H), 4,55 (t, J = 6, 2H), 6,92
(d, J = 8, 1H), 7,39–7,46
(m, 3H), 7,66 (d, J = 5, 1H), 7,80 (d, J = 8, 1H), 7,95–7,99 (m,
2H), 8,35 (d, J = 5, 1H), 10,1 (s, 1H).
-
b] (S)-2-Methoxy-3-{7-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-benzo[b]thiophen-4-yl}-propionsäure
-
Analog
zu den Verfahrensweisen, die in den Beispielen 11a] bis 11c] beschrieben
sind, wurde 7-[2-(5-Methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-benzo[b]thiophen-4-carbaldehyd
mit (S)-4-Benzyl-3-methoxyacetyloxazolidin-2-on und nBu2BOTf
umgesetzt, wodurch (S)-4-Benzyl-3-[(2S,3R)-3-hydroxy-2-methoxy-3-{7-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-benzo[b]thiophen-4-yl}-propionyl]-oxazolidin-2-on
erhalten wurde (gemäß NMR ist
eines der vier Isomere stark vorherrschend; die Konfiguration wurde
vorläufig
als 2S,3R gemäß Tetrahedron
Asymmetry 1999, 1353 eingestuft). Die Reduktion von (S)-4-Benzyl-3-[(2S,3R)-3-hydroxy-2-methoxy-3-{7-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-benzo[b]thiophen-4-yl}-propionyl]-oxazolidin-2-on
mit Triethylsilan in Trifluoressigsäure ergab dann (S)-4-Benzyl-3-(2(S)-methoxy-3-{7-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-benzo[b]thiophen-4-yl}-propionyl)-oxazolidin-2-on.
Das (S)-4-Benzyl-3-(2(S)-methoxy-3-{7-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-benzo[b]thiophen-4-yl}-propionyl)-oxazolidin-2-on
wurde anschließend
mit 1 N NaOH in THF verseift, wodurch (S)-2-Methoxy-3-{7-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-benzo[b]thiophen-4-yl}-propionsäure als
farbloser Feststoff erhalten wurde.
MS: 436,4 (M – H)–.
NMR:
(CDCl3, 1H, δ, TMS, 300 MHz) 2,44 (s, 3H),
3,06 (t, J = 6, 2H), 3,21–3,31
(m, 4H), 3,40–3,46
(d × d,
J1 = 4, J2 = 14,
1H), 4,04–4,08
(m, 1H), 4,38 (t, J = 6, 2H), 6,73 (d, J = 8, 1H), 7,17 (d, J =
8, 1H), 7,40–7,47
(m, 5H), 7,95–7,98
(m, 2H), COOH sehr breit.
-
Beispiel 99
-
2Z-Ethoxy-3-{7-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-indan-4-yl}-acrylsäure
-
2Z-Ethoxy-3-{7-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-indan-4-yl}-acrylsäureethylester
(Beispiel 91c]) (150 mg, 0,325 mmol) wurde in 1,7 ml Dioxan gelöst, 0,9
ml Wasser wurden zugegeben und LiOH (0,812 ml einer 1 N Lösung in
Wasser, 0,813 mmol) wurde dann langsam bei Raumtemperatur zugegeben.
Das resultierende Gemisch wurde über
Nacht bei Raumtemperatur gerührt.
Es wurde dann auf Eis gegossen, auf pH 4 mit HCl (1 N) neutralisiert
und dreimal mit AcOEt extrahiert. Die vereinigten organischen Phasen
wurden mit Wasser gewaschen, über
Magnesiumsulfat getrocknet und eingedampft, wodurch 140 mg (99,4%)
2Z-Ethoxy-3-{7-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-indan-4-yl}-acrylsäure als
farblose Kristalle erhalten wurden.
MS: 432,5 (M – H)–.
NMR:
(CDCl3, 1H, δ, TMS, 300 MHz) 1,32 (t, J =
7,1, 3H), 2,08 (quint., J = 7,5, 2H), 2,39 (s, 3H), 2,86 (t, J = 7,5,
2H), 3,00 (m, 4H), 3,95 (q, J = 7,1, 2H), 4,30 (t, J = 6,5, 2H),
6,74 (d, J = 8,7, 1H), 7,20 (s, 1H), 7,39–7,46 (m, 3H), 7,96–7,99 (m,
2H), 8,02 (d, J = 8,7, 1H), COOH sehr br.
-
Beispiel 100
-
(S)-2-Methoxy-3-{7-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-indan-4-yl}-propionsäure
-
Analog
zu den Verfahrensweisen, die in den Beispielen 11a] bis 11c] beschrieben
sind, wurde 7-[2-(5-Methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-indan-4-carbaldehyd
(Beispiel 91b]) mit (S)-4-Benzyl-3-methoxyacetyl-oxazolidin-2-on
und nBu2BOTf umgesetzt, wodurch (S)-4-Benzyl-3-[(2S,3R)-3-hydroxy-2-methoxy-3-{7-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-indan-4-yl}-propionyl]-oxazolidin-2-on
erhalten wurde (gemäß NMR ist
eines der vier Isomere stark vorherrschend; die Konfiguration wurde
vorläufig
als 2S,3R gemäß Tetrahedron
Asymmetry 1999, 1353 eingestuft). Die Reduktion von (S)-4-Benzyl-3-[(2S,3R)-3-hydroxy-methoxy-3-{7-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-indan-4-yl}-propionyl]-oxazolidin-2-on
mit Triethylsilan in Trifluoressigsäure ergab dann (S)-4-Benzyl-3-(2(S)-methoxy-3-{7-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-indan-4-yl}-propionyl)-oxazolidin-2-on.
Das (S)-4-Benzyl-3-(2(S)-methoxy-3-{7-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-indan-4-yl}-propionyl)-oxazolidin-2-on wurde
anschließend
mit 1 N NaOH in THF verseift, wodurch (S)-2-Methoxy-3-{7-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-indan-4-yl}-propionsäure als
farbloser Feststoff nach der Kristallisation aus AcOEt/Hexan erhalten
wurde. Der Enantiomerenüberschuß wurde
gemäß chiraler
HPLC (Chiralpak AD) bewertet und war 97,7%.
MS: 420,4 (M – H)–.
NMR:
(CDCl3, 1H, δ, TMS) 2,05 (quint., J = 7,5,
2H), 2,38 (s, 3H), 2,84 (t, J = 7,5, 2H,), 2,87–3,00 (m, 5H), 3,05 (d × d, J =
14,4, 4,8, 1H), 3,35 (s, 3H), 3,95 (d × d, J = 7,8, 4,8, 1H), 4,21
(t, J = 6,3, 2H), 6,63 (d, J = 8,4, 1H), 6,98 (d, J = 8,4, 1H),
7,40–7,46
(m, 3H), 7,95–7,99
(m, 2H), COOH sehr br.
-
Beispiel 101
-
a] [rac]-3-(4-Hydroxy-naphthalin-1-yl)-2-methoxy-propionsäuremethylester
-
Analog
zu der Verfahrensweise, die in Beispiel 93a] beschrieben ist, wurde
4-Benzyloxy-naphthalin-1-carbaldehyd
(hergestellt aus 4-Hydroxy-naphthalin-1-carbaldehyd, Benzylchlorid,
Kaliumcarbonat in N,N-Dimethylformamid bei Raumtemperatur) mit (Methoxy-methoxycarbonyl-methyl)-triphenyl-phosphoniumbromid
[Tetrahedron 53 (50), 17097–17114
(1997)] umgesetzt, wodurch 3-(4-Benzyloxy-naphthalin-1-yl)-2(Z,E)-methoxyacrylsäuremethylester
erhalten wurde. Die Hydrierung von 3-(4-Benzyloxy-naphthalin-1-yl)-2(Z,E)-methoxyacrylsäuremethylester,
wie in Beispiel 91d] beschrieben, ergab [rac]-3-(4-Hydroxy-naphthalin-1-yl)-2-methoxy-propionsäuremethylester
als hellrosafarbenes Öl.
MS:
259,1 (M – H)–,
229,2.
NMR: (CDCl3, 1H, δ, TMS, 300
MHz): 3,31–3,38
(m, 4H), 3,44–3,49
(q, J = 5, 1H), 3,72 (s, 3H), 4,09–4,13 (d × d, J1 =
5, J2 = 8, 1H), 5,63 (s, 1H), 6,71 (d, J
= 7, 1H), 7,18 (d, J = 8, 1H), 7,47–7,58 (m, 2H), 8,00–8,03 (m, 1H),
8,23–8,26
(m, 1H).
-
b] [rac]-3-(4-{2-[2-(2-Ethoxy-4-fluor-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-yl]-ethoxy}-naphthalin-1-yl)-2-methoxy-propionsäure
-
Analog
zu der Verfahrensweise, die in Beispiel 17a] beschrieben ist, wurde
[rac]-3-(4-Hydroxy-naphthalin-1-yl)-2-methoxy-propionsäuremethylester
mit 2-[2-(2-Ethoxy-4-fluorphenyl)-5-methyl-oxazol-4-yl]-ethanol
(Beispiel 95) in Gegenwart von Triphenylphosphin und DEAD (Diethylazodicarboxylat)
umgesetzt, wodurch [rac]-3-(4-{2-[2-(2-Ethoxy-4-fluor-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-yl]-ethoxy}-naphthalin-1-yl)-2-methoxypropionsäuremethylester
erhalten wurde, der analog zu der Verfahrensweise, die in Beispiel
91e] beschrieben ist, weiter verseift wurde, wodurch [rac]-3-(4-{2-[2-(2-Ethoxy-4-fluor-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-yl]-ethoxy}-naphthalin-1-yl)-2-methoxy-propionsäure als
farbloser Feststoff erhalten wurde.
MS: 492,2 (M – H)–.
NMR:
(CDCl3, 1H, δ, TMS, 300 MHz): 1,42 (t, J
= 7, 3H), 2,41 (s, 3H), 3,12 (t, J = 6, 2H), 3,23–3,31 (m,
4H), 3,52–3,58
(d × d,
J1 = 4, J2 = 14,
1H), 4,04–4,11
(m, 3H), 4,37 (t, J = 7, 2H), 6,65–6,77 (m, 3H), 7,25–7,27 (m, 1H),
7,44–7,56
(m, 2H), 7,79–7,84
(d × d,
J1 = 6, J2 = 9,
1H), 8,01 (d, J = 8, 1H), 8,28 (m, 1H), COOH sehr breit.
-
Beispiel 102
-
[rac]-2-Methoxy-3-(4-{2-[2-(4-methoxy-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-yl]-ethoxy}-naphthalin-1-yl)-propionsäure
-
Analog
zu der Verfahrensweise, die in Beispiel 17a] beschrieben ist, wurde
[rac]-3-(4-Hydroxy-naphthalin-1-yl)-2-methoxy-propionsäuremethylester
mit 2-[2-(4-Methoxy-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-yl]-ethanol [J. Med.
Chem. (1998), 41 (25), 5037–5054]
in Gegenwart von Triphenylphosphin und DEAD (Diethylazodicarboxylat)
umgesetzt, wodurch [rac]-2-Methoxy-3-(4-{2-[2-(4-methoxy-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-yl]-ethoxy}-naphthalin-1-yl)-propionsäuremethylester
erhalten wurde, der analog zu der Verfahrensweise, die in Beispiel
91e] beschrieben ist, weiter verseift wurde, wodurch [rac]-2-Methoxy-3-(4-{2-[2-(4-methoxy-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-yl]-ethoxy}-naphthalin-1-yl)-propionsäure als
farbloser Feststoff erhalten wurde.
MS: 460,3 (M – H)–,
428,3.
NMR: (CDCl3, 1H, δ, TMS, 300
MHz) 2,40 (s, 3H), 3,10 (t, J = 6, 2H), 3,26–3,32 (m, 4H), 3,55–3,61 (d × d, J1 = 4, J2 = 14, 1H),
3,84 (s, 3H), 4,09–4,13
(d × d,
J1 = 4, J2 = 9,
1H), 4,36 (t, J = 7, 2H), 6,75 (d, J = 8, 1H), 6,92–6,95 (m,
2H), 7,28 (m, 1H), 7,44–7,57
(m, 2H), 7,88–7,92
(m, 2H), 8,02 (d, J = 8, 1H), 8,28 (m, 1H), COOH sehr breit.
-
Beispiel 103
-
2Z-Ethoxy-3-{7-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-benzo[b]thiophen-4-yl}-acrylsäure
-
Analog
zu der Verfahrensweise, die in Beispiel 91c] beschrieben ist, wurde
7-[2-(5-Methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-benzo[b]thiophen-4-carbaldehyd
(Beispiel 98a]) mit (Ethoxy-ethoxycarbonyl-methyl)-triphenyl-phosphoniumchlorid
[Tetrahedron 50 (25), 7543–56
(1994)] in 2-Propanol in Gegenwart von Kaliumcarbonat behandelt,
wodurch der 2Z-Ethoxy-3-{7-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-benzo[b]thiophen-4-yl}-acrylsäureethylester
erhalten wurde. Der 2Z-Ethoxy-3-{7-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-benzo[b]thiophen-4-yl}-acrylsäureethylester
wurde analog zu der Verfahrensweise, die in Beispiel 99 beschrieben
ist, weiter verseift, wodurch die 2Z-Ethoxy-3-{7-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-benzo[b]thiophen-4-yl}-acrylsäure als
farbloser Feststoff erhalten wurde.
MS: 448,2 (M – H)–,
376,2.
NMR: (CDCl3, 1H, δ, TMS, 300
MHz) 1,33 (t, J = 6, 3H), 2,45 (s, 3H), 3,11 (t, J = 5, 2H), 3,99
(q, J = 6, 2H), 4,50 (t, J = 5, 2H), 6,87 (d, J = 7, 1H), 7,39–7,46 (m,
3H), 7,49–7,57
(m, 2H), 7,64 (s, 1H), 7,97–8,00
(m, 2H), 8,24 (d, J = 7, 1H), COOH sehr breit.
-
Beispiel 104
-
[rac]-2-Ethoxy-3-{7-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-benzo[b]thiophen-4-yl}-propionsäure
-
0,175
g (0,39 mmol) 2Z-Ethoxy-3-{7-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-benzo[b]thiophen-4-yl}-acrylsäure (Beispiel
103) wurden mit racemischem Ru(OAc)2[3,5-xyl-MeOBIPHEP]-Katalysator
in Ethanol bei 60°C
und einem Druck von 60 bar hydriert, wodurch 0,167 g [rac]-2-Ethoxy-3-{7-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]benzo[b]thiophen-4-yl}-propionsäure als
hellgrauer Feststoff erhalten wurden.
MS: 450,2 (M – H)–,
404,0.
NMR: (CDCl3, 1H, δ, TMS, 300
MHz) 1,06 (t, J = 6, 3H), 2,44 (s, 3H), 3,07 (t, J = 5, 2H), 3,22–3,31 (m,
2H), 3,40–3,55
(m, 2H), 4,10–4,14
(m, 1H), 4,38 (t, J = 5, 2H), 6,72 (d, J = 7, 1H), 7,16 (d, J =
7, 1H), 7,40–7,47
(m, 6H), 7,95–7,98
(m, 2H).
-
Beispiel 105
-
a] [rac]-2-[1-Methyl-3-oxo-3-phenyl-(Z)-propenylamino]-3-{4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-benzo[b]thiophen-7-yl}-propionsäureethylester
-
0,334
g (0,75 mmol) [rac]-2-Amino-3-{4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-benzo[b]thiophen-7-yl}-propionsäureethylester
(hergestellt aus 4-[2-(7-Brommethyl-benzo[b]thiophen-4-yloxy)-ethyl]-5-methyl-2-phenyl-oxazol [Int.
PCT-Anmeldung (2001) WO 01/79202] und N-(Diphenylmethylen)glycinethylester
analog zu der Sequenz, die in den Beispielen 15a] und 15b] beschrieben
ist) und 0,161 g (0,97 mmol) Benzoylaceton wurden in 25 ml Toluol
gelöst.
Dann wurden 0,21 ml (1,5 mmol) Triethylamin und 0,026 g (0,15 mmol)
4-Toluolsulfonsäure
zugegeben und das Reaktionsgemisch wurde unter Rückfluß für 2 Stunden erhitzt. Nach dem
Entfernen des Lösungsmittels
unter reduziertem Druck wurde der Rest in Wasser/Natriumhydrogencarbonatlösung verdünnt und
das Reaktionsgemisch wurde mit Dichlormethan extrahiert. Die vereinigten
organischen Phasen wurden über
MgSO4 getrocknet und eingedampft. Die Reinigung
des Rests durch Flashchromatographie (Kieselgel, Elutionsmittel:
Gradient von Hexan und Ethylacetat) ergab 0,38 g (85%) [rac]-2-[1-Methyl-3-oxo-3-phenyl-(Z)-propenylamino]-3-{4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-benzo[b]thiophen-7-yl}-propionsäureethylester
als hellgelbes Öl.
MS:
595,1 (M + H)+.
NMR: (CDCl3,
1H, δ, TMS,
300 MHz) 1,26 (t, J = 6, 3H), 1,64 (s, 3H), 2,39 (s, 3H), 3,03–3,08 (t,
J = 6, 2H), 3,17–3,25
(d × d,
J1 = 8, J2 = 13,
1H), 3,44–3,51
(d × d,
J1 = 5, J2 = 12,
1H), 4,19–4,26
(q, J = 6, 2H), 4,34–4,39 (t,
J = 5, 2H), 4,58–4,66
(m, 1H), 6,70–6,73
(d, J = 7, 1H), 7,12–7,14
(d, J = 7, 1H), 7,26–7,52
(m, 9H), 7,84–7,99 (m,
4H), 11,73–11,76
(d, J = 8, 1H).
-
b] [rac]-2-[1-Methyl-3-oxo-3-phenyl-(Z)-propenylamino]-3-{4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-benzo[b]thiophen-7-yl}-propionsäure
-
0,333
g (0,56 mmol) [rac]-2-[1-Methyl-3-oxo-3-phenyl-(Z)-propenylamino]-3-{4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-benzo[b]thiophen-7-yl}-propionsäureethylester
wurden in THF/EtOH 1 : 1 (10 ml) gelöst und mit 1,4 ml (1,4 mmol)
wässeriger
Natriumhydroxidlösung
(1 Molar) behandelt, und das Reaktionsgemisch wurde für 1 Stunde
bei Raumtemperatur gerührt.
Es wurde dann mit 1 N Salzsäure
angesäuert
und mit Dichlormethan extrahiert. Die vereinigten organischen Phasen
wurden über
MgSO4 getrocknet und eingedampft. Die Reinigung
durch Flashchromatographie (Kieselgel, Elutionsmittel: Gradient
von Dichlormethan und Methanol) ergab 0,218 g (69%) [rac]-2-[1-Methyl-3-oxo-3-phenyl-(Z)-propenylamino]-3-{4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-benzo[b]thiophen-7-yl}-propionsäure als
hellgelben amorphen Feststoff.
MS: 565,1 (M – H)–,
521,2.
NMR: (CDCl3, 1H, δ, TMS, 300
MHz) 1,56 (s, 3H), 2,38 (s, 3H), 3,03–3,07 (t, J = 6, 2H), 3,20–3,28 (m,
1H), 3,54–3,59
(m, 1H), 4,30–4,32
(t, J = 6, 2H), 4,64 (m, 1H), 5,55 (s, 1H), 6,66–6,69 (d, J = 7, 1H), 7,10–7,13 (d, J
= 7, 1H), 7,26–7,53
(m, 9H), 7,84–7,98
(m, 4H), 11,85–11,88
(d, J = 8, 1H).
-
Beispiel 106
-
a] 1-(4-Trifluormethyl-phenyl)-butan-1,3-dion
-
Zu
einer gerührten
Suspension aus 1,70 g (39 mmol) Natriumhydrid in 20 ml THF, gehalten
unter Argon, wurden bei Raumtemperatur 3,94 ml (40 mmol) Ethylacetat,
gefolgt von 0,1 ml Ethanol zugegeben. Dann wurde eine Lösung aus
3,76 g (20 mmol) 4-Trifluormethyl-acetophenon in 20 ml THF unter
25°C zugegeben, schließlich wurden
0,12 g (0,32 mmol) Dibenzo-[18]Krone-6 zugegeben, und das Reaktionsgemisch
unter Rückfluß für 90 Minuten
erhitzt. Nach dem Abkühlen
auf ungefähr
0°C wurde
das Reaktionsgemisch mit 20 ml Schwefelsäure (10% Lösung in Wasser) angesäuert, und
das Reaktionsprodukt wurde durch Extraktion mit Ether isoliert.
Die vereinigten organischen Phasen wurden über MgSO4 getrocknet
und eingedampft. Der gebildete Rest wurde schließlich durch Flashchromatographie
gereinigt (Kieselgel, Elutionsmittel: Gradient von Hexan und Ethylacetat),
wodurch 3,54 g (77%) 1-(4-Trifluormethyl-phenyl)-butan-1,3-dion
als gelbe Kristalle erhalten wurden.
MS: 230,1 (M), 215,0,
173,0.
NMR: (CDCl3, 1H, δ, TMS, 300
MHz) 2,24 (s, 3H), 6,20 (s, 1H), 7,69–7,72 (d, J = 7, 2H), 7,96–7,99 (d,
J = 7, 2H), 15,99 (s, 1H).
-
b] [rac]-2-(1-Methyl-3-oxo-3-(4-trifluormethyl-nhenyl)-(Z)-propenylamino]-3-{4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-benzo[b]thiophen-7-yl}-propionsäure
-
Analog
zu der Verfahrensweise, die in Beispiel 105a] beschrieben ist, wurde
[rac]-2-Amino-3-{4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-benzo[b]thiophen-7-yl}-propionsäureethylester
mit 1-(4-Trifluormethyl-phenyl)-butan-1,3-dion in Toluol in Gegenwart
einer katalytischen Menge an p-Toluolsulfonsäure unter Rückfluß umgesetzt, wodurch [rac]-2-[1-Methyl-3-oxo-3-(4-trifluormethyl-phenyl)-(Z)-propenylamino]-3-{4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-benzo[b]thiophen-7-yl}-propionsäureethylester
erhalten wurde, der analog zu der Verfahrensweise, die in Beispiel
105b] beschrieben ist, weiter verseift wurde, wodurch [rac]-2-[1-Methyl-3-oxo-3-(4-trifluormethyl-phenyl)-(Z)-propenylamino]-3-{4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-benzo[b]thiophen-7-yl}-propionsäure als
hellgelber Feststoff erhalten wurde.
MS: 635,1 (M + H)+, 591,1.
NMR: (CDCl3,
1H, δ, TMS,
300 MHz) 1,59 (s, 3H), 2,39 (s, 3H), 3,04–3,09 (t, J = 6, 2H), 3,23–3,28 (m,
1H), 3,53–3,59
(m, 1H), 4,30–4,34
(t, J = 6, 2H), 4,67 (m, 1H), 5,53 (s, 1H), 6,67–6,70 (d, J = 7, 1H), 7,10–7,12 (d, J
= 7, 1H), 7,29–7,31
(d, J = 5, 1H), 7,40–7,48
(m, 4H), 7,61–7,64
(d, J = 7, 2H), 7,92–7,97
(m, 4H), 11,93–11,96 (d,
J = 8, 1H), COOH sehr breit.
-
Beispiel 107
-
a] [rac]-3-{4-[2-(5-Methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-benzo[b]thiophen-7-yl}-2-[3-oxo-3-phenyl-1-trifluormethyl-(Z)-propenylamino]-propionsäureethylester
-
0,41
ml (2,3 mmol) N-Ethyl-diisopropylamin wurden unter 5°C zu einer
Lösung
aus 0,347 g (0,77 mmol) [rac]-2-Amino-3-{4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-benzo[b]thiophen-7-yl}-propionsäureethylester
und 0,322 g (1,16 mmol) (E/Z)-3-Brom-4,4,4-trifluor-1-phenyl-but-2-en-1-on
[Int. PCT-Anmeldung (2000), WO 0008002 A1] in 10 ml MeOH zugegeben,
und das Reaktionsgemisch wurde für
18 Stunden bei Umgebungstemperatur gerührt. Es wurde dann mit Wasser
verdünnt
und mit Ethylacetat extrahiert. Die vereinigten organischen Phasen
wurden über
MgSO4 getrocknet und eingedampft. Der gebildete
Rest wurde durch Flashchromatographie gereinigt (Kieselgel, Elutionsmittel:
Gradient von Hexan und Ethylacetat), wodurch 0,49 g (98%) [rac]-3-{4-[2-(5-Methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-benzo[b]thiophen-7-yl}-2-[3-oxo-3-phenyl-1-trifluormethyl-(Z)-propenylamino]-propionsäureethylester
als hellgelber Feststoff erhalten wurden.
MS: 649,2 (M + H)+.
NMR: (CDCl3,
1H, δ, TMS,
300 MHz) 1,15 (t, J = 6, 3H), 2,38 (s, 3H), 3,03–3,07 (t, J = 6, 2H), 3,27–3,34 (m, 1H),
3,40–3,47
(m, 1H), 4,10–4,17
(q, J = 6, 2H), 4,37 (t, J = 6, 2H), 4,70–4,73 (m, 1H), 6,22 (s, 1H),
6,71–6,74 (d,
J = 7, 1H), 7,11–7,14
(d, J = 7, 1H), 7,30–7,32
(d, J = 5, 1H), 7,40–7,49
(m, 7H), 7,87–7,99
(m, 4H), 10,96–10,99
(d, J = 9, 1H).
-
b] [rac]-3-{4-[2-[2-(5-Methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-benzo[b]thiophen-7-yl}-2-[3-oxo-3-phenyl-1-trifluormethyl-(Z)-propenylamino]-propionsäure
-
Analog
zu der Verfahrensweise, die in Beispiel 105b] beschrieben ist, wurde [rac]-3-{4-[2-(5-Methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-benzo[b]thiophen-7-yl}-2-[3-oxo-3-phenyl-1-trifluormethyl-(Z)-propenylamino]-propionsäureethylester
verseift, wodurch [rac]-3-{4-[2-(5-Methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-benzo[b]thiophen-7-yl}-2-[3-oxo-3-phenyl-1-trifluormethyl-(Z)-propenylamino]-propionsäure als
rosafarbener Feststoff erhalten wurde.
MS: 619,0 (M – H)–,
575,0.
NMR: (CDCl3, 1H, δ, TMS, 300
MHz) 2,37 (s, 3H), 3,02–3,06
(t, J = 6, 2H), 3,39–3,45
(m, 2H), 4,22–4,26
(t, J = 6, 2H), 4,77–4,81
(m, 1H), 6,23 (s, 1H), 6,65–6,68
(d, J = 7, 1H), 7,15–7,18
(d, J = 7, 1H), 7,26–7,28
(d, J = 5, 1H), 7,38–7,51
(m, 7H), 7,85–7,95
(m, 4H), 11,01–11,04
(d, J = 9, 1H), COOH sehr breit.
-
Beispiel 108
-
a] 4-Benzyloxy-5,6,7,8-tetrahydro-naphthalin-1-carbaldehyd
-
Analog
zu der Verfahrensweise, die in Beispiel 91b] beschrieben ist, wurde
5-Benzyloxy-1,2,3,4-tetrahydro-naphthalin
[J. Org. Chem. (2001), 66 (5), 1775–1780] mit Dichlormethylmethylether
und Titantetrachlorid behandelt, wodurch 4-Benzyloxy-5,6,7,8-tetrahydro-naphthalin-1-carbaldehyd
als gelber Feststoff erhalten wurde.
MS: 266,2 (M), 91,2.
NMR:
(CDCl3, 1H, δ, TMS, 300 MHz) 1,78–1,82 (m,
4H), 2,74–2,76
(m, 2H), 3,18–3,20
(m, 2H), 5,16 (s, 2H), 6,84–6,87
(d, J = 7, 1H), 7,34–7,45
(m, 5H), 7,63–7,66
(d, J = 7, 1H), 10,12 (s, 1H).
-
b] [rac]-2-Ethoxy-3-(4-hydroxy-5,6,7,8-tetrahydro-naphthalin-1-yl)-propionsäureethylester
-
Analog
zu der Verfahrensweise, die in Beispiel 93a] beschrieben ist, wurde
4-Benzyloxy-5,6,7,8-tetrahydro-naphthalin-1-carbaldehyd
mit (Ethoxy-ethoxycarbonyl-methyl)-triphenylphosphoniumchlorid [Tetrahedron
50 (25), 7543–56
(1994)] umgesetzt, wodurch 3-(4-Benzyloxy-5,6,7,8-tetrahydro-naphthalin-1-yl)-2(Z,E)-ethoxy-acrylsäureethylester
erhalten wurde. Die Hydrierung von 3-(4-Benzyloxy-5,6,7,8-tetrahydro-naphthalin-1-yl)-2(Z,E)-ethoxy-acrylsäureethylester,
wie in Beispiel 91d] beschrieben, ergab [rac]-2-Ethoxy-3-(4-hydroxy-5,6,7,8-tetrahydro-naphthalin-1-yl)-propionsäureethylester
als hellgelbes Öl.
MS:
310,4 (M + NH4)+,
293,4 (M + H)+, 247,3, 201,2.
NMR:
(CDCl3, 1H, δ, TMS, 300 MHz) 1,14–1,17 (t,
J = 7, 3H), 1,21–1,25
(t, J = 7, 3H), 1,79–1,80
(m, 4H), 2,64–2,79
(m, 4H), 2,92–2,94
(d, J = 6, 2H), 3,29–3,36
(m, 1H), 3,53–3,61
(m, 1H), 3,94–3,97
(t, J = 6, 1H), 4,14–4,20
(q, J = 7, 2H), 4,58 (s, 1H), 6,55–6,57 (d, J = 8, 1H), 6,90–6,92 (d,
J = 8, 1H).
-
c] [rac]-2-Ethoxy-3-{4-[2-(4-isopropyl-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-ylmethoxy]-5,6,7,8-tetrahydro-naphthalin-1-yl}-propionsäureethylester
-
0,037
g (1,54 mmol) Natriumhydrid wurde in kleinen Teilen unter 30°C und unter
Argon zu einer Lösung
aus 0,30 g (1,03 mmol) [rac]-2-Ethoxy-3-(4-hydroxy-5,6,7,8-tetrahydro-naphthalin-1-yl)-propionsäureethylester
in 5,0 ml N,N-Dimethylformamid zugegeben. Nach 10 Minuten wurden
0,384 g (1,54 mmol) 4-Chlormethyl-2-(4-isopropyl-phenyl)-5-methyl-oxazol (hergestellt
aus 4-Isopropyl-benzaldehyd und Diacetylmonoxim, gefolgt von der
Behandlung mit POCl3 analog zu den Verfahrensweisen,
die in den Beispielen 21a] und b] beschrieben sind) zugegeben, und
das Reaktionsgemisch dann für
16 Stunden bei Umgebungstemperatur gerührt. Es wurde dann mit Wasser
verdünnt
und mit Ether extrahiert. Die vereinigten organischen Phasen wurden über MgSO4 getrocknet und eingedampft. Der gebildete
Rest wurde durch Flashchromatographie gereinigt (Kieselgel; Elutionsmittel:
Gradient von Hexan und Ethylacetat), wodurch 0,35 g (67%) [rac]-2-Ethoxy-3-{4-[2-(4-isopropyl-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-ylmethoxy]-5,6,7,8-tetra-hydro-naphthalin-1-yl}-propionsäureethylester
als farbloses Öl
erhalten wurden.
MS: 506,5 (M + H)+,
528,4 (M + Na)+.
NMR: (CDCl3, 1H, δ,
TMS, 300 MHz) 1,14–1,17
(t, J = 7, 3H), 1,20–1,24
(t, J = 7, 3H), 1,27–1,28
(d, J = 7, 6H), 1,76 (m, 4H), 2,42 (s, 3H), 2,70–2,75 (m, 4H), 2,94–2,96 (m,
3H), 3,31–3,35
(m, 1H), 3,55–3,59
(m, 1H), 3,96–3,99
(t, J = 7, 1H), 4,14–4,19
(q, J = 7, 2H), 4,97 (s, 2H), 6,74–6,76 (d, J = 8, 1H), 6,98–7,00 (d,
J = 8, 1H), 7,29–7,31
(d, J = 8, 2H), 7,92–7,94
(d, J = 8, 2H).
-
d] [rac]-2-Ethoxy-3-{4-[2-(4-isopropyl-pheyl)-5-methyl-oxazol-4-ylmethoxy]-5,6,7,8-tetrahydro-naphthalin-1-yl}-propionsäure
-
Analog
zu der Verfahrensweise, die in Beispiel 91e] beschrieben ist, wurde [rac]-2-Ethoxy-3-{4-[2-(4-isopropyl-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-ylmethoxy]-5,6,7,8-tetrahydro-naphthalin-1-yl}-propionsäureethylester
verseift, wodurch [rac]-2-Ethoxy-3-{4-[2-(4-isopropyl-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-ylmethoxy]-5,6,7,8-tetrahydro-naphthalin-1-yl}-propionsäure als
farbloser Feststoff erhalten wurde.
MS: 476,2 (M – H)–.
NMR:
(CDCl3, 1H, δ, TMS, 300 MHz) 1,11–1,15 (t,
J = 9, 3H), 1,26–1,29
(d, J = 8, 6H), 1,74–1,76
(m, 4H), 2,43 (s, 3H), 2,65–2,97
(m, 6H), 3,07–3,12
(d × d,
J1 = 4, J2 = 13,
1H), 3,29–3,35
(m, 1H), 3,50–3,56
(m, 1H), 3,98–4,03
(d × d,
J1 = 4, J2 = 8,
1H), 4,97 (s, 2H), 6,75–6,78
(d, J = 7, 1H), 7,01–7,04
(d, J = 7, 1H), 7,28–7,31 (d,
J = 7, 2H), 7,91–7,94
(d, J = 7, 2H), COOH sehr breit.
-
Beispiel 109
-
[rac]-2-Ethoxy-3-[4-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-ylmethoxy)-5,6,7,8-tetrahydro-naphthalin-1-yl]-propionsäure
-
Analog
zu der Verfahrensweise, die in Beispiel 108c] beschrieben ist, wurde
[rac]-2-Ethoxy-3-(4-hydroxy-5,6,7,8-tetrahydro-naphthalin-1-yl)-propionsäureethylester
mit 4-Chlormethyl-5-methyl-2-phenyloxazol und Natriumhydrid in N,N-Dimethylformamid
behandelt, wodurch [rac]-2-Ethoxy-3-[4-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-ylmethoxy)-5,6,7,8-tetrahydro-naphthalin-1-yl]-propionsäureethylester
erhalten wurde, der analog zu der Verfahrensweise, die in Beispiel
91e] beschrieben ist, weiter verseift wurde, wodurch [rac]-2-Ethoxy-3-[4-(5-methyl-2-phenyloxazol-4-yl-methoxy)-5,6,7,8-tetrahydro-naphthalin-1-yl]-propionsäure als
farbloser Feststoff erhalten wurde.
MS: 434,3 (M – H)–.
NMR:
(CDCl3, 1H, δ, TMS, 300 MHz) 1,11–1,15 (t,
J = 7, 3H), 1,69–1,82
(m, 4H), 2,44 (s, 3H), 2,66–2,94
(m, 5H), 3,07–3,12
(m, 1H), 3,29–3,37
(m, 1H), 3,50–3,57
(m, 1H), 4,00–4,03
(m, 1H), 4,99 (s, 2H), 6,76–6,78
(d, J = 8, 1H), 7,02–7,04
(d, J = 8, 1H), 7,43–7,47
(m, 3H), 8,00–8,02
(m, 2H), COOH sehr breit.
-
Beispiel 110
-
[rac]-2-Ethoxy-3-(4-{2-[2-(2-ethoxy-4-fluor-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-yl]-ethoxy}-5,6,7,8-tetrahydro-naphthalin-1-yl)propionsäure
-
Analog
zu der Verfahrensweise, die in Beispiel 17a] beschrieben ist, wurde
[rac]-2-Ethoxy-3-(4-hydroxy-5,6,7,8-tetrahydro-naphthalin-1-yl)-propionsäureethylester
(Beispiel 108b]) mit 2-[2-(2-Ethoxy-4-fluor-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-yl]-ethanol
(Beispiel 95) in Gegenwart von Triphenylphosphin und DEAD (Diethylazodicarboxylat)
umgesetzt, wodurch [rac]-2-Ethoxy-3-(4-{2-[2-(2-ethoxy-4-fluor-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-yl)-ethoxy}-5,6,7,8-tetrahydro-naphthalin-1-yl)-propionsäureethylester
erhalten wurde, der analog zu der Verfahrensweise, die in Beispiel
91e] beschrieben ist, weiter verseift wurde, wodurch [rac]-2-Ethoxy-3-(4-{2-[2-(2-ethoxy-4-fluor-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-yl]-ethoxy}-5,6,7,8-tetrahydro-naphthalin-1-yl)-propionsäure als
farbloser Feststoff erhalten wurde.
MS: 510,3 (M – H)–.
NMR:
(CDCl3, 1H, δ, TMS, 300 MHz) 1,10–1,14 (t,
J = 7, 3H), 1,44–1,47
(t, J = 7, 3H), 1,67–1,82
(m, 4H), 2,36 (s, 3H), 2,63–2,75
(m, 4H), 2,86–2,92
(m, 1H), 2,97–3,00
(t, J = 6, 2H), 3,06–3,10
(m, 1H), 3,30–3,36
(m, 1H), 3,47–3,55
(m, 1H), 3,97–4,00
(m, 1H), 4,07–4,13
(q, J = 7, 2H), 4,18–4,21
(t, J = 7, 2H), 6,62–6,64
(d, J = 8, 1H), 6,67–6,72
(m, 2H), 6,97–6,99
(d, J = 8, 1H), 7,80–7,84
(m, 1H), COOH sehr breit.
-
Beispiel 111
-
[rac]-2-Ethoxy-3-(4-{2-[2-(4-fluor-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-yl]-ethoxy}-5,6,7,8-tetrahydro-naphthalin-1-yl)-propionsäure
-
Analog
zu der Verfahrensweise, die in Beispiel 17a] beschrieben ist, wurde
[rac]-2-Ethoxy-3-(4-hydroxy-5,6,7,8-tetrahydro-naphthalin-1-yl)-propionsäureethylester
(Beispiel 108b]) mit 2-[2-(4-Fluor-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-yl]-ethanol
[J. Med. Chem. (1998), 41 (25), 5037–5054) in Gegenwart von Triphenylphosphin
und DEAD (Diethylazodicarboxylat) umgesetzt, wodurch [rac]-2-Ethoxy-3-(4-{2-[2-(4-fluor-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-yl]-ethoxy}-5,6,7,8-tetrahydro-naphthalin-1-yl)-propionsäureethylester
erhalten wurde, der analog zu der Verfahrensweise, die in Beispiel
91e] beschrieben ist, weiter verseift wurde, wodurch [rac]-2-Ethoxy-3-(4-{2-[2-(4-fluor-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-yl]-ethoxy}-5,6,7,8-tetrahydro-naphthalin-1-yl)-propionsäure als
farbloser Feststoff erhalten wurde.
MS: 466,2 (M – H)–,
422,3.
NMR: (CDCl3, 1H, δ, TMS, 400
MHz) 1,12 (t, J = 7,2, 3H), 1,74 (m, 4H), 2,37 (s, 3H), 2,62–2,92 (m,
5H), 2,97 (t, J = 6,4, 2H), 3,09 (d × d, J1 =
4, J2 = 14,4, 1H), 3,31–3,35 (m, 1H), 3,49–3,53 (m,
1H), 3,98–4,01
(m, 1H), 4,18–4,23
(m, 2H), 6,63 (d, J = 8, 1H), 6,98 (d, J = 8, 1H), 7,09–7,13 (m,
2H), 7,94–7,98
(m, 2H), COOH sehr br.
-
Beispiel 112
-
[rac]-2-Ethoxy-3-(4-{3-[2-(4-methoxy-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-yl]-propoxy}-5,6,7,8-tetrahydro-naphthalin-1-yl)-propionsäure
-
Analog
zu der Verfahrensweise, die in Beispiel 17a] beschrieben ist, wurde
[rac]-2-Ethoxy-3-(4-hydroxy-5,6,7,8-tetrahydro-naphthalin-1-yl)-propionsäureethylester
(Beispiel 108b]) mit 3-[2-(4-Methoxy-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-yl]-propanol
(Beispiel 42e]) in Gegenwart von Triphenylphosphin und DEAD (Diethylazodicarboxylat)
um gesetzt, wodurch [rac]-2-Ethoxy-3-(4-{3-[2-(4-methoxy-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-yl]-propoxy}-5,6,7,8-tetrahydro-naphthalin-1-yl)-propionsäureethylester
erhalten wurde, der analog zu der Verfahrensweise, die in Beispiel
91e] beschrieben ist, weiter verseift wurde, wodurch [rac]-2-Ethoxy-3-(4-{3-[2-(4-methoxy-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-yl]-propoxy}-5,6,7,8-tetrahydro-naphthalin-1-yl)-propionsäure als
farbloser Feststoff erhalten wurde.
MS: 492,2 (M – H)–,
448,3.
NMR: (CDCl3, 1H, δ, TMS, 400
MHz) 1,11 (t, 3H), 1,74 (m, 4H), 2,13 (t, J = 6,4, 2H), 2,24 (s,
3H), 2,66–2,93 (m,
7H), 3,08 (d, J = 12,4, 1H), 3,32 (m, 1H), 3,55 (m, 1H), 3,84–3,98 (m,
6H), 6,57 (d, J = 8,4, 1H), 6,93 (d, J = 8,8, 2H), 6,99 (d, J =
8,4, 1H), 7,90 (d, J = 8,8, 2H), COOH sehr breit.
-
Beispiel 113
-
[rac]-2-Ethoxy-3-(4-{2-[5-methyl-2-(4-trifluormethyl-phenyl)-oxazol-4-yl]-ethoxy}-5,6,7,8-tetrahydro-naphthalin-1-yl)-propionsäure
-
Analog
zu der Verfahrensweise, die in Beispiel 17a] beschrieben ist, wurde
[rac]-2-Ethoxy-3-(4-hydroxy-5,6,7,8-tetrahydro-naphthalin-1-yl)-propionsäureethylester
(Beispiel 108b]) mit 2-[5-Methyl-2-(4-trifluormethyl-phenyl)-oxazol-4-yl]-ethanol
(hergestellt durch Umwandlung des 4-Trifluormethyl-benzaldehyds
zu 2-[5-Methyl-2-(4-trifluormethylphenyl)-oxazol-4-yl]-ethanol
analog zu der Sequenz, die in den Beispielen 21a] bis 21e] beschrieben
ist) in Gegenwart von Triphenylphosphin und DEAD (Diethylazodicarboxylat)
umgesetzt, wodurch [rac]-2-Ethoxy-3-(4-{2-[5-methyl-2-(4-trifluormethyl-phenyl)-oxazol-4-yl]-ethoxy}-5,6,7,8-tetrahydro-naphthalin-1-yl)-propionsäureethylester
erhalten wurde, der analog zu der Verfahrensweise, die in Beispiel
91e] beschrieben ist, weiter verseift wurde, wodurch [rac]-2-Ethoxy-3-(4-{2-[5-methyl-2-(4-trifluormethyl-phenyl)-oxazol-4-yl]-ethoxy}-5,6,7,8-tetrahydro-naphthalin-1-yl)-propionsäure als
farbloser Feststoff erhalten wurde.
MS: 516,2 (M – H)–,
472,1.
NMR: (CDCl3, 1H, δ, TMS, 300
MHz) 1,13 (t, J = 7,0, 3H), 1,69–1,80 (m, 4H), 2,40 (s, 3H),
2,60–2,74
(m, 4H), 2,86–3,05
(m, 4H), 3,30–3,35
(m, 1H), 3,51–3,57
(m, 1H), 3,97–4,01
(m, 1H), 4,20 (t, J = 6,4, 2H), 6,63 (d, J = 8,4, 1H), 6,99 (d,
J = 8,4, 1H), 7,66 (d, J = 8,2, 2H), 8,08 (d, J = 8,1, 2H), COOH
sehr breit.
-
Beispiel 114
-
a] (Benzyloxycarbonyl-methoxy-methyl)-triphenyl-phosphoniumchlorid
-
Methyldimethoxyacetat
(1,094 g, 8,15 mmol) und LiOH (420 mg, 10 mmol) wurden in 5 ml Dioxan
und 5 ml Wasser bei 0°C
gelöst,
und das Reaktionsgemisch 30 Minuten bei 0°C und 0,75 Stunden bei RT gerührt. Es
wurde dann mit tBuOMe verdünnt
und mit NaOH 1 M/Eis gewaschen. Die wässerige Schicht wurde auf pH 2
angesäuert
und dreimal mit AcOEt extrahiert, die vereinigten organischen Phasen über Na2SO4 getrocknet und
eingedampft, wodurch die Dimethoxy-essigsäure als gelbes Öl (600 mg)
erhalten wurde. Dimethoxy-essigsäure
(8,86 g, 73,8 mmol), erhalten aus einer analogen Herstellung, wurde
in 100 ml Acetonitril bei 0°C
gelöst,
Benzylalkohol (7,3 ml, 70 mmol), EDCI (15 g, 80 mmol) und DMAP (855
mg, 7 mmol) wurden zugegeben, und das Reaktionsgemisch bei RT über 18 Stunden
gehalten. Es wurde mit AcOEt verdünnt, mit Wasser, HCl 1 M, Salzlösung, Na2CO3 (10%) und erneut
Salzlösung
gewaschen, und die vereinigten organischen Phasen wurden über Na2SO4 getrocknet und
eingedampft, wodurch Dimethoxy-essigsäurebenzylester (10,4 g) erhalten
wurde. Zu dem rohen Dimethoxy-essigsäurebenzylester (4,86 g) wur den
Acetylchlorid (2 ml) und Iod (100 mg) als Katalysator zugegeben,
und das Gemisch wurde über
4 Stunden auf 65°C
erhitzt, nach der Zugabe von 100 ml Ether eingedampft, mit 10 ml
CH2Cl2 verdünnt und
zu einer Lösung
aus Triphenylphosphin (25 mmol, 6,63 g) in 50 ml CH2Cl2 zugegeben und 24 Stunden bei RT gerührt. Eine
Chromatographie (Kieselgel; 0,6 kg; Elution AcOEt und 1/1 AcOEt/Ethanol)
ergab (Benzyloxycarbonyl-methoxy-methyl)-triphenyl-phosphoniumchlorid als weißen Schaum
(6,87 g, 62%).
MS: (M + H+)+ 442,3.
NMR (CDCl3,
1H, δ, TMS):
3,91 (s, 3H), 4,92–5,17
(d, 2H), 6,98 (d × d,
2H), 7,19–7,31
(m, 3H), 7,55–7,90
(m, 15H), 8,64 (br. d, 1H).
-
3-Methyl-4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-benzaldehyd
-
4-Hydroxy-3-methylbenzaldehyd
(9 g, 66,10 mmol), Methansulfonsäure-2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethylester [Int.
PCT-Anmeldung (2000) WO 0008002] (22,5 g, 80 mmol), KOH (80 mmol,
4,48 g) und Tetrabutylammonium-hydrogensulfat (2 g) in 400 ml Toluol/100
ml Wasser wurde bei 80°C über 17 Stunden erhitzt.
Das Reaktionsgemisch wurde dann auf 0°C abgekühlt, mit Wasser/Eis und Salzlösung gewaschen,
die wässerige
Schicht mit tBuOMe extrahiert, die vereinigten organischen Schichten über Na2SO4 getrocknet und eingedampft.
Das Rohprodukt wurde durch Chromatographie gereinigt (SiO2; AcOEt/Heptan) und das Produkt wurde aus
CH2Cl2/Heptan kristallisiert,
wodurch 15 g (72%) der Titelverbindung als weißer Feststoff erhalten wurden.
MS:
(M + H+)+ 322,3,
(2M + H+)+ 643,2.
NMR
(CDCl3, 1H, δ, TMS): 2,23 (s, 3H), 2,38 (s,
3H), 3,03 (t, 2H), 4,35 (t, 2H), 6,94 (d × d, 1H), 7,40–7,45 (m, 3H),
7,66–7,68
(m, 2H), 7,96–7,99
(m, 2H), 9,83 (s, 1H).
-
c] 2(Z,E)-Methoxy-3-{3-methyl-4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-phenyl}-acrylsäurebenzylester
-
3-Methyl-4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-benzaldehyd
(540 mg, 1,68 mmol) wurde in 2 ml CH2Cl2 gelöst
und auf 0°C
abgekühlt,
(Benzyloxycarbonyl-methoxymethyl)-triphenyl-phosphoniumchlorid (1,04
g, 2,18 mmol) wurde zugegeben, gefolgt von 1,1,3,3-Tetramethylguanidin,
und das Reaktionsgemisch wurde bei RT über 3 Tage unter noch zwei
Zugaben des Phosphoniumsalzes und der Base (ein Äquivalent jeweils) gerührt. Das
Reaktionsgemisch wurde mit AcOEt verdünnt, mit HCl 1 M/Eis und Salzlösung gewaschen,
die wässerigen
Schichten mit AcOEt extrahiert, die vereinigten organischen Phasen über Na2SO4 getrocknet und
eingedampft. Das Rohprodukt wurde durch Chromatographie gereinigt
(SiO2; AcOEt/Heptan), wodurch 605 mg (74%)
der Titelverbindung als gelbes Öl
verblieben.
MS: (M + H+)+ 484,4.
NMR
(DMSO-d6, 1H, δ, TMS): 2,10 (s, 3H), 2,36 (s,
3H), 2,96 (t, 2H), 3,67 (s, 3H), 4,25 (t, 2H), 5,25 (s, 2H), 6,81
(s, 1H), 7,00 (d × d,
1H), 7,30–7,63
(m, 10H), 7,90–7,92
(m, 2H).
-
d] [rac]-2-Methoxy-3-{3-methyl-4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-phenyl}-propionsäure
-
2(Z,E)-Methoxy-3-{3-methyl-4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-phenyl}-acrylsäurebenzylester
(600 mg, 1,24 mmol), gelöst
in 5 ml Ethanol, wurde mit Pd-C 10% behandelt, und das Reaktionsgemisch wurde
kräftig
bei RT unter einer H2-Atmosphäre für 7 Stunden
gerührt.
Es wurde dann durch Celite filtriert, eingedampf chromatographiert
(SiO2; AcOEt) und kristallisiert (AcOEt/Heptan),
wodurch 145 mg (30%) der Titelverbindung als weißer Feststoff erhalten wurden.
MS:
(M – H)– 394,2.
NMR
(DMSO-d6, 1H, δ, TMS): 2,05 (s, 3H), 2,36 (s,
3H), 2,71–2,76
(2 × d × d, 2 × 1H), 2,92
(t, 2H), 3,20 (s, 3H), 3,81–3,85
(m, 1H), 4,16 (t, 2H), 6,84 (d × d,
1H), 6,95–6,97
(m, 2H), 7,48–7,50
(m, 3H), 7,90–7,92
(m, 2H), 12,8 (br, s, 1H).
-
Beispiel 115
-
[rac]-2-Methoxy-3-{3-methoxy-4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-phenyl}-propionsäure
-
Analog
zu den Verfahrensweisen, die in den Beispielen 114b], c] und d]
beschrieben sind, wurde Vanillin mit Methansulfonsäure-2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethylester
[Int. PCT-Anmeldung (2000) WO 0008002] umgesetzt, wodurch 3-Methoxy-4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-benzaldehyd
erhalten wurde. Die Behandlung von 3-Methoxy-4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-benzaldehyd
mit (Benzyloxycarbonyl-methoxy-methyl)-triphenyl-phosphoniumchlorid ergab dann
2(Z,E)-Methoxy-3-{3-methoxy-4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-phenyl}-acrylsäurebenzylester,
der hydriert wurde, wodurch [rac]-2-Methoxy-3-{3-methoxy-4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-phenyl}-propionsäure als
farbloser Feststoff erhalten wurde.
MS: (M – H)– 410,4.
NMR
(DMSO-d6, 1H, δ, TMS): 2,36 (s, 3H), 2,76 (d × d, 1H),
2,86 (d × d,
1H), 2,91 (t, 2H), 3,21 (s, 3H), 3,71 (s, 3H), 3,84–3,88 (m,
1H), 4,14 (t, 2H), 6,70 (d × d,
1H), 6,82 (d, 1H), 6,85 (d, 1H), 7,46–7,52 (m, 3H), 7,89–7,92 (m,
2H), 12,90 (br, s, 1H).
-
Beispiel 116
-
a] [rac]-2-Ethoxy-3-(4-hydroxy-3-methoxy-phenyl)-propionsäureethylester
-
Analog
zu der Verfahrensweise, die in Beispiel 93a] beschrieben ist, wurde
4-Benzyloxy-3-methoxy-benzaldehyd
mit (Ethoxy-ethoxycarbonyl-methyl)-triphenyl-phosphoniumchlorid
[Tetrahedron 50 (25), 7543–56
(1994)] umgesetzt, wodurch 3-(4-Benzyloxy-3-methoxy-phenyl)-2(Z,E)-ethoxy-acrylsäureethylester erhalten
wurde. Die Hydrierung von 3-(4-Benzyloxy-3-methoxy-phenyl)-2(Z,E)-ethoxy-acrylsäureethylester, wie
in Beispiel 91d] beschrieben, ergab [rac]-2-Ethoxy-3-(4-hydroxy-3-methoxy-phenyl)-propionsäureethylester
als farblosen Feststoff.
MS: (M)+ 268,1.
NMR
(DMSO-d6, 1H, δ, TMS): 1,03 (t, 3H), 1,12 (t,
3H), 2,80 (d × d,
2H), 3,30–3,40
(m, 1H), 3,42–3,52
(m, 1H), 3,73 (s, 3H), 4,01–4,09
(m, 3H), 6,57 (d × d,
1H), 6,65 (d, 1H), 6,77 (d, 1H), 8,74 (br, s, 1H).
-
b] [rac]-2-Ethoxy-3-{3-methoxy-4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]phenyl}-propionsäureethylester
-
Analog
zu der Verfahrensweise, die in Beispiel 17a] beschrieben ist, wurde
[rac]-2-Ethoxy-3-(4-hydroxy-3-methoxy-phenyl)-propionsäureethylester
mit 2-(2-Phenyl-5-methyloxazol-4-yl)-ethanol in Gegenwart von Triphenylphosphin
und DBAD (Di-tert-butylazodicarboxylat) umgesetzt, wodurch [rac]-2-Ethoxy-3-{3-methoxy-4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-phenyl}-propionsäureethylester
als farbloses Öl
erhalten wurde.
MS: (M + H+)+ 454,3, (M + 2H+)+ 455,2.
-
c] [rac]-Lithium-2-ethoxy-3-{3-methoxy-4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-phenyl}-propionat
-
[rac]-2-Ethoxy-3-{3-methoxy-4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-phenyl}-propionsäureethylester
(306 mg, 0,67 mmol) wurde in 3 ml Dioxan gelöst, und 2 ml Wasser, 50 mg
Lithiumhydroxid wurden zugegeben, und das Gemisch bei RT für 24 Stunden
gerührt.
Das Reaktionsgemisch wurde dann chromatographiert (MCI-Gel; CH3CN/H2O) als Lithiumsalz,
wodurch 125 mg (43%) der Titelverbindung als weißer Gummi erhalten wurden.
MS:
(M – H)– 424,4.
NMR
(DMSO-d6, 1H, δ, TMS): 0,98 (t, 3H), 2,36 (s,
3H), 2,55 (d × d,
1H), 2,80 (d × d,
1H), 2,85 (t, 2H), 3,05–3,15
(m, 1H), 3,48 (d × d,
1H), 3,52–3,62
(m, 1H), 3,70 (s, 3H), 4,13 (t, 2H), 6,67 (d × d, 1H), 6,80–6,83 (m,
2H), 7,47–7,51
(m, 3H), 7,92 (d × d,
2H).
-
Beispiel 117
-
[rac]-3-{3,5-Dimethyl-4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-phenyl}-2-methoxy-propionsäure
-
Analog
zu den Verfahrensweisen, die in den Beispielen 114b], c] und d]
beschrieben sind, wurde 3,5-Dimethyl-4-hydroxy-benzaldehyd mit Methansulfonsäure-2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethylester
[Int. PCT-Anmeldung (2000) WO 0008002] umgesetzt, wodurch 3,5-Dimethyl-4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-benzaldehyd
erhalten wurde. Die Behandlung von 3,5-Dimethyl-4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-benzaldehyd
mit (Benzyloxycarbonyl-methoxymethyl)-triphenyl-phosphoniumchlorid
ergab dann 3-{3,5-Dimethyl-4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-phenyl}-2(Z,E)-methoxy-acrylsäurebenzylester,
der hydriert wurde, wodurch [rac]-3-{3,5-Dimethyl-4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-phenyl}-2-methoxy-propionsäure als
hellgelbes Öl
erhalten wurde.
MS: (M – H)– 408,2.
NMR
(DMSO-d6, 1H, δ, TMS): 2,09 (s, 6H), 2,38 (s,
3H), 2,67–2,80
(2 × d × d, 2 × 1H), 2,91
(t, 2H), 3,20 (s, 3H), 3,84–3,90
(m, 1H), 3,95 (t, 2H), 6,82 (s, 2H), 7,45–7,55 (m, 3H), 7,92 (d × d, 2H),
12,8 (br, s, 1H).
-
Beispiel 118
-
a] 2-Hydroxy-4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-benzaldehyd
-
Eine
Lösung
aus 2,4-Dihydroxy-benzaldehyd (2 g, 14,5 mmol) in 20 ml THF wurde
auf 0°C
abgekühlt. Zu
dieser Lösung
wurden Triphenylphosphin (9,7 g, 37 mmol), 2-(2-Phenyl-5-methyl-oxazol-4-yl)-ethanol
(2,84 g, 14 mmol) und schließlich
wurde über
0,75 Stunden eine Lösung
aus Di-tert-butylazodicarboxylat (8,52 g, 37 mmol) in 20 ml THF
zugegeben. Das Reaktionsgemisch wurde über Nacht bei Raumtemperatur
gerührt,
zur Trockne eingedampft, durch Chromatographie gereinigt (SiO2; AcOEt/Heptan) und das Produkt wurde aus AcOEt/Ether/Heptan
kristallisiert, wodurch 2,2 g (46%) als farbloser Feststoff erhalten
wurden.
NMR (CDCl3, 1H, δ, TMS): 2,37
(s, 3H), 2,97 (t, 2H), 4,31 (t, 2H), 6,44 (d, 1H), 6,53 (d × d, 1H),
7,39–7,43
(m, 4H), 7,95–7,99
(m, 2H), 9,70 (s, 1H), 11,42 (s, 1H).
-
b] 2-(4-Methoxy-benzyloxy)-4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-benzaldehyd
-
Ein
Gemisch aus 2-Hydroxy-4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-benzaldehyd
(54 mg, 0,167 mmol), 4-Methoxy-benzylchlorid (58 mg, 0,368 mmol),
KOH (56 mg, 1 mmol) und Tetrabutylammonium hydrogensulfat (50 mg)
in 6 ml Toluol und 5 ml Wasser wurde bei 80°C für 6 Stunden erhitzt. Das Reaktionsgemisch wurde
dann auf 0°C
abgekühlt,
mit Wasser/Eis und Salzlösung
gewaschen, die wässerige
Schicht mit AcOEt extrahiert, die vereinigten organischen Schichten über Na2SO4 getrocknet und
eingedampft. Das Rohprodukt wurde durch Chromatographie gereinigt
(SiO2; AcOEt/Heptan), und das Produkt wurde
aus Heptan kristallisiert, wodurch 25 mg (34%) als weißer Feststoff
erhalten wurden.
MS: (M + H+)+ 444,4, (M + Na+)+ 466,3.
NMR (CDCl3,
1H, δ, TMS):
2,37 (s, 3H), 2,99 (t, 2H), 3,82 (s, 3H), 4,31 (t, 2H), 5,06 (s,
2H), 6,52 (d, 1H), 6,55 (d × d,
1H), 6,91 (d, 2H), 7,33 (d, 2H), 7,40–7,43 (m, 3H), 7,80 (d, 1H),
7,98 (d × d,
2H), 10,32 (s, 1H).
-
c] 2(Z,E)-Methoxy-3-{2-(4-methoxy-benzyloxy)-4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-phenyl}-acrylsäurebenzylester
-
2-(4-Methoxy-benzyloxy)-4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-benzaldehyd
(400 mg, 0,90 mmol) wurde in 2 ml CH2Cl2 gelöst
und auf 0°C
abgekühlt,
(Benzyloxycarbonyl-methoxy-methyl)-triphenyl-phosphoniumchlorid
(Beispiel 114a]) (1,04 g, 2,18 mmol) wurde zugegeben, gefolgt von
1,1,3,3-Tetramethylguanidin (1 ml, 8 mmol) und das Reaktionsgemisch
wurde bei RT für
3 Tage gerührt.
Es wurde dann mit AcOEt verdünnt,
mit HCl (1 M)/Eis und Salzlösung
gewaschen, und die wässerigen
Schichten mit AcOEt extrahiert. Die vereinigten organischen Phasen
wurden über
Na2SO4 getrocknet
und eingedampft. Das Rohprodukt wurde durch Chromatographie gereinigt
(SiO2; AcOEt/Heptan), wodurch 424 mg (Reinheit
50%) als Öl erhalten
wurden.
MS: (M + H+)+ 606,0,
(M + Na+)+ 628,1.
-
d] [rac]-3-{2-Hydroxy-4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-phenyl}-2-methoxy-propionsäure
-
2(Z,E)-Methoxy-3-{2-(4-methoxy-benzyloxy)-4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-phenyl}-acrylsäurebenzylester
(360 mg, 0,6 mmol) wurde in 5 ml AcOEt gelöst und das Reaktionsgemisch
wurde kräftig
in Gegenwart von Pd-C 10% bei RT unter einer H2-Atmosphäre für 18 Stunden
gerührt.
Es wurde dann durch Celite filtriert, eingedampft, chromatographiert
(MCI-Gel, CH3CN, H2O)
und kristallisiert (AcOEt/Heptan), wodurch 30 mg (13%) der Titelverbindung
als weißer
Feststoff erhalten wurden.
MS: (M + H+)+ 398,3.
NMR (DMSO-d6,
1H, δ, TMS):
2,36 (s, 3H), 2,55 (d × d,
1H), 2,87–2,92
(m, 3H), 3,25 (s, 3H), 3,46 (m, 1H), 4,10 (t, 2H), 6,24–6,26 (m,
2H), 6,90 (d, 1H), 7,48–7,50
(m, 3H), 7,90–7,92
(m, 2H), 12,8 (br, s, 2H).
-
Beispiel 119
-
a] 2(Z,E)-Benzyloxycarbonylamino-3-{3-methyl-4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-phenyl}-acrylsäuremethylester
-
Zu
einer Lösung
aus 3-Methyl-4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-benzaldehyd
(500 mg, 1,56 mmol) (Beispiel 114b]) in 2 ml CH2Cl2 und 1 ml THF, abgekühlt auf 0°C, wurde N-(Benzyloxycarbonyl)-alpha-phosphonoglycintrimethylester
(773 mg, 2,33 mmol) zugegeben, gefolgt von Hunig-Base (0,5 ml) und
das Reaktionsgemisch wurde bei RT für 6 Stunden gerührt. Es
wurde dann mit AcOEt verdünnt,
mit HCl 1 M/Eis und Salzlösung
gewaschen, die wässerigen
Schichten mit AcOEt extrahiert, die vereinigten organischen Phasen über Na2SO4 getrock net und
eingedampft. Das Rohprodukt wurde durch Chromatographie gereinigt
(SiO2; AcOEt/Heptan) und kristallisiert
(AcOEt/Heptan), wodurch 548 mg (67%) der Titelverbindung als weißer Feststoff
erhalten wurden.
MS: (M + H+)+ 527,2.
NMR (DMSO-d6,
1H, δ, TMS):
2,06 (s, 3H), 2,36 (s, 3H), 2,96 (t, 2H), 3,69 (s, 3H), 4,26 (t,
2H), 5,10 (s, 2H), 6,99 (d, 1H), 7,23–7,40 (m, 6H), 7,45–7,55 (m,
5H), 7,90–7,92
(m, 2H), 9,01 (br, s, 1H).
-
b] [rac]-2-Amino-3-{3-methyl-4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-phenyl}-propionsäuremethylester, Hydrochlorid
-
2(Z,E)-Benzyloxycarbonylamino-3-{3-methyl-4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-phenyl}-acrylsäuremethylester
(552 mg, 1,05 mmol), gelöst
in 20 ml AcOEt, wurde kräftig
in Gegenwart von Pd-C 10% bei RT unter einer H2-Atmosphäre für 16 Stunden
gerührt.
Das Reaktionsgemisch wurde dann durch Celite filtriert, eingedampft,
chromatographiert (SiO2; AcOEt) und das
Produkt kristallisiert (HCl in Ether), wodurch 174 mg (40%) der
Titelverbindung als weißer
Feststoff erhalten wurden.
MS: (M + H+)+ 395,4
NMR (DMSO-d6,
1H, δ, TMS):
2,07 (s, 3H), 2,37 (s, 3H), 2,93 (t, 2H), 2,95–3,06 (m, 2H), 3,67 (s, 3H),
4,18 (t, 2H), 6,89–6,99
(m, 3H), 7,47–7,52
(m, 3H), 7,90–7,92
(m, 2H), 8,45 (br, s, 3H).
-
c] [rac]-3-{3-Methyl-4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-phenyl}-2-(1-methyl-3-oxo-3-phenyl-(Z)-propenylamino)-propionsäuremethylester
-
Ein
Gemisch aus [rac]-2-Amino-3-{3-methyl-4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-phenyl}-propionsäuremethylester
[1,83 g, 4,64 mmol, erhalten mittels Extraktion des HCl-Salzes (Dichlormethan,
wässeriges
Natriumcarbonat)] und Benzoylaceton (7,52 g, 46 mmol) in Anisol
(20 ml) wurde unter Rückfluß bei 190°C für 3 Tage
erhitzt, eingedampft, chromatographiert (SiO2;
AcOEt/Heptan) und kristallisiert, wodurch 840 mg (33%) eines weißen Pulvers
erhalten wurden.
MS: (M + H+)+ 539,3.
NMR (DMSO-d6,
1H, δ, TMS):
1,88 (s, 3H), 2,03 (s, 3H), 2,33 (s, 3H), 2,93 (t, 2H), 2,95 (d × d, 1H),
3,02 (d × d,
1H), 3,67 (s, 3H), 4,17 (t, 2H), 4,63–4,69 (m, 1H), 5,76 (s, 1H),
6,87 (d, 1H), 6,97–6,99
(m, 2H), 7,40–7,49 (m,
6H), 7,82 (d × d,
2H), 7,91 (d × d,
2H), 11,4 (s, 1H).
-
d] [rac]-3-{3-Methyl-4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-phenyl}-2-(1-methyl-3-oxo-3-phenyl-(Z)-propenylamino)-propionsäure, Calciumsalz
(1 : 0,5)
-
Analog
zu der Verfahrensweise, die in Beispiel 105b] beschrieben ist, wurde [rac]-3-{3-Methyl-4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-phenyl}-2-(1-methyl-3-oxo-3-phenyl-(Z)-propenylamino)-propionsäuremethylester
verseift, wodurch rohe [rac]-3-{3-Methyl-4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-phenyl}-2-(1-methyl-3-oxo-3-phenyl-(Z)-propenylamino)-propionsäure (0,798
g, 1,52 mmol) erhalten wurde, die in 10 ml Ethanol in Gegenwart
von Triethylamin (2,28 mmol) gelöst
wurde. Dieses Reaktionsgemisch wurde auf 60°C über 70 Minuten erhitzt, auf
Raumtemperatur abgekühlt
und über
15 Minuten zu einer Lösung
aus Ca(CH3COO)2 (132
mg, 0,84 mmol) in 5 ml Wasser zugegeben. Die Suspension wurde mit
50 ml Wasser verdünnt,
abgekühlt
und für
eine Stunde gerührt. Das
Calciumsalz wurde durch Filtration isoliert, mit 50 ml Wasser gewaschen
und getrocknet, wodurch ein gebrochen weißer Feststoff erhalten wurde
(620 mg, 75%).
MS: (M – H)– 523,1.
NMR
(DMSO-d6, 1H, δ, TMS): 1,65 (s, 3H), 2,01 (s,
3H), 2,33 (s, 3H), 2,68 (d × d,
1H), 2,89 (t, 2H), 3,12 (d × d,
1H), 3,95–4,02
(m, 1H), 4,14 (t, 2H), 5,15 (s, 1H), 6,81 (d, 1H), 6,97–6,99 (m,
2H), 7,37–7,49
(2m, 2 × 3H), 7,76
(d × d,
2H), 7,90 (d × d,
2H), 11,4 (d, 1H).
-
Beispiel 120
-
a] 4-Benzyloxy-benzofuran
-
Zu
einer Suspension aus Kaliumcarbonat (2,68 g, 19,4 mmol) in N,N-Dimethylformamid
(8 ml) wurde eine Lösung
aus 4-Hydroxy-benzofuran (2,6 g, 19,4 mmol) in N,N-Dimethylformamid
(8 ml) bei 2°C
unter einer Argonatmosphäre
zugegeben (zur Herstellung von 4-Hydroxy-benzofuran siehe: G. Kneen,
P. J. Maddocks, Syn. Commun. 1986, 16, 1635–1640.). Nach dem Rühren für 50 min
bei 2°C
wurde Benzylbromid (3,3 ml, 19,4 mmol) über einen Zeitraum von 15 min
bei 2°C
zugegeben. Die Suspension wurde für weitere 30 min bei 2°C und für 1,5 h
bei Umgebungstemperatur gerührt.
Nach dem Zugeben von Eiswasser (20 ml) wurde die Lösung zweimal
mit Diethylether extrahiert. Die vereinigten Extrakte wurden dreimal
mit Salzlösung
gewaschen und über
Natriumsulfat getrocknet. Das Eindampfen des Lösungsmittels ergab ein gelbes Öl, das durch
Säulenchromatographie
gereinigt wurde (Kieselgel, Hexan), wodurch 4,3 g (19,2 mmol, 99%)
der Titelverbindung als farbloses Öl erhalten wurden.
MS:
224,1 (M)+, 91,2.
NMR: (CDCl3, 1H, 400 MHz, δ, TMS) 5,21 (s, 2H), 6,72 (d,
J = 8,1H), 6,91 (d, J = 2, 1H), 7,14–7,26 (m, 2H), 7,31–7,42 (m,
3H), 7,48 (d, J = 8, 2H), 7,54 (d, J = 2, 1H).
-
b] 4-Benzyloxy-benzofuran-7-carbaldehyd
-
Trockenes
N,N-Dimethylformamid (12,1 g, 166 mmol) wurde tropfenweise unter
Rühren
und Abkühlen unter
einer Argonatmosphäre
zu Phosphor(V)-oxidchlorid (11,4 g, 75 mmol) bei einer solchen Rate
zugegeben, daß die
Temperatur 10°C
nicht überschritt.
Nach 30 min bei 10°C
wurde eine Lösung
aus 4-Benzyloxy-benzofuran (9,3 g, 41 mmol) in N,N-Dimethylformamid
(9 ml) innerhalb 30 min tropfenweise zugegeben. Das Reaktionsgemisch
wurde 30 min bei Umgebungstemperatur gerührt und dann kontinuierlich
auf 100°C
erhitzt. Nach 10 min bei 100°C
wurde das Gemisch auf 85°C
für 3 h
erhitzt, auf 10°C
abgekühlt,
mit 25%igem wässerigem Natriumacetat
unter Kühlung
neutralisiert und mit Diethylether extrahiert. Das Extrakt wurde
mit gesättigtem wässerigen
Natriumbicarbonat und Wasser gewaschen und über Natriumsulfat getrocknet.
Die Entfernung des Lösungsmittels
unter reduziertem Druck ergab ein braunes Öl, das durch Säulenchromatographie
gereinigt wurde (Kieselgel, Hexan/AcOEt = 19/1), wodurch 1,8 g (7
mmol, 17%) der Titelverbindung als gelbes Öl erhalten wurden.
MS:
252,1 (M)+, 91,1.
NMR: (CDCl3, 1H, 400 MHz, δ, TMS) 5,30 (s, 2H), 6,85 (d,
J = 8, 1H), 6,97 (d, J = 2, 1H), 7,36–7,48 (m, 5H), 7,69 (d, J =
2, 1H), 7,75 (d, J = 8, 1H), 10,24 (s, 1H).
-
c] 3-(4-Benzyloxy-benzofuran-7-yl)-2Z-ethoxy-acrylsäureethylester
-
Eine
Suspension aus (Ethoxy-ethoxycarbonyl-methyl)-triphenyl-phosphoniumchlorid
(2,04 g, 4,8 mmol) und DBU (0,8 g, 5,2 mmol) in THF (40 ml) wurde
für 10
min bei Umgebungstemperatur unter einer Argonatmosphäre gerührt [zur
Herstellung von (Ethoxy-ethoxy-carbonylmethyl)-triphenyl-phosphoniumchlorid siehe:
K. K. Bach, H. R. El-Seedi, H. M. Jensen, H. B. Nielsen, I. Thomson,
K. B. G. Torssell, Tetrahedron 1994, 50, 7543–7556]. 4-Benzyloxy-benzofuran-7-carbaldehyd
(0,8 g, 3,2 mmol) wurde zugegeben und das Gemisch wurde unter Rückfluß für 12 h erhitzt.
Das Lösungsmittel
wurde bei reduziertem Druck konzentriert, der Rest mit Ethylacetat
aufgenommen, mit gesättigter
wässeriger
NH4Cl-Lösung
und zweimal mit Salzlösung gewaschen.
Die organische Schicht wurde über
Natriumsulfat getrocknet, das Lösungsmittel
unter reduziertem Druck entfernt und der Rest durch Säulenchromatographie
gereinigt (Kieselgel, Hexan/AcOEt = 9/1), wodurch 0,8 g (2,2 mmol,
69%) der Titelverbindung als farbloses Öl erhalten wurden.
MS:
366,1 (M)+, 275,1, 173,0, 91,1.
NMR:
(CDCl3, 1H, 400 MHz, δ, TMS) 1,37–1,45 (m, 6H), 4,04 (q, J =
8, 2H), 4,32 (q, J = 8, 2H), 5,24 (s, 2H), 6,77 (d, J = 9, 1H),
6,92 (d, J = 2, 1H), 7,33–7,49
(m, 5H), 7,53 (s, 1H), 7,58 (d, J = 2, 1H), 8,15 (d, J = 8, 1H).
-
d] [rac]-3-(4-Benzyloxy-benzofuran-7-yl)-2-ethoxy-propionsäuremethylester
-
Magnesiumdrehspäne (0,5
g, 20,6 mmol) wurden zu einer gerührten Lösung aus 3-(4-Benzyloxy-benzofuran-7-yl)-2Z-ethoxy-acrylsäureethylester
(0,8 g, 2,18 mmol) in Methanol (26 ml) und THF (13 ml) bei Umgebungstemperatur
zugegeben. Die Suspension wurde auf 40°C erwärmt, bis die Entwicklung von Wasserstoff
begann. Dann wurde das Erwärmungsbad
durch ein Wasserbad ersetzt, zusätzliche
Magnesiumdrehspäne
(1 g, 41,2 mmol) wurden zugegeben und das Rühren des Reaktionsgemisches
wurde für
12 h fortgesetzt. Die Suspension wurde auf 0°C abgekühlt, dann wurde 25%ige wässerige
Salzsäure
zugegeben, bis sich der gesamte Feststoff gelöst hat. Das Gemisch wurde zweimal
mit Ethylacetat extrahiert und die vereinigten Ethylacetatlösungen wurden
dreimal mit Wasser gewaschen und über Natriumsulfat getrocknet.
Das Lösungsmittel
wurde eingedampft, wodurch die Titelverbindung (0,77 g, 2,16 mmol,
99%) erhalten wurde, die im nächsten
Schritt ohne weitere Reinigung verwendet wurde.
MS: 354,2 (M)+, 237,2, 91,2.
NMR: (CDCl3,
1H, 400 MHz, δ,
TMS) 1,12 (t, J = 7,2, 3H), 3,19–3,38 (m, 3H), 3,55–3,61 (m,
1H), 3,68 (s, 3H), 4,23 (d × d,
J = 8,8, J = 6,4, 1H), 5,18 (s, 2H), 6,65 (d, J = 8,8, 1H), 6,90
(d, J = 2,4, 1H), 7,05 (d, J = 8,8, 1H), 7,34–7,42 (m, 3H), 7,47 (d, J =
8, 2H), 7,55 (d, J = 2,4, 1H).
-
e] [rac]-2-Ethoxy-3-(4-hydroxy-benzofuran-7-yl)-propionsäuremethylester
-
Dimethylsulfid
(4,4 ml, 60 mmol) und Bortrifluoriddiethyletherat (46% Reinheit,
3,3 ml, 12 mmol) wurden zu einer eiskalten Lösung aus [rac]-3-(4-Benzyloxy-benzofuran-7-yl)-2-ethoxy-propionsäuremethylester (0,85
g, 2,4 mmol) in Dichlormethan (25 ml) unter einer Argonatmosphäre zugegeben.
Das Gemisch wurde für 6
h bei Umgebungstemperatur gerührt,
in Eiswasser gegossen und dreimal mit Dichlormethan extrahiert.
Das vereinigte Extrakt wurde mit Salzlösung gewaschen und über Natriumsulfat
getrocknet. Die Entfernung des Lösungsmittels
unter reduziertem Druck ergab ein braunes Öl, das durch Säulenchromatographie
gereinigt wurde (Kieselgel, Hexan/AcOEt = 4/1), wodurch 0,45 g (1,7
mmol, 71%) der Titelverbindung als hellgelbes Öl erhalten wurden.
MS:
263,0 (M – H)–.
NMR:
(CDCl3, 1H, 400 MHz, δ, TMS) 1,13 (t, J = 7,2, 3H),
3,19–3,41
(m, 3H), 3,56–3,65
(m, 1H), 3,67 (s, 3H), 4,22 (d × d,
J = 8, J = 7,2, 1H), 5,04 (s, 1H), 6,54 (d, J = 8,8, 1H), 6,83 (d,
J = 2,4, 1H), 6,99 (d, J = 8,8, 1H), 7,56 (d, J = 2,4, 1H).
-
f] [rac]-2-Ethoxy-3-[4-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-ylmethoxy)-benzofuran-7-yl]-propionsäure
-
Kaliumcarbonat
(37 mg, 300 μmol,
1,4 Äqu.)
und Kaliumiodid (4 mg, 30 μmol,
0,1 Äqu.)
wurden zu einer Lösung
aus [rac]-2-Ethoxy-3-(4-hydroxy-benzofuran-7-yl)-propionsäuremethylester
(50 mg, 189 μmol)
und 4-Chlormethyl-5-methyl-2-phenyl-oxazol (39 mg, 189 μmol, 1 Äqu.) in
N,N-Dimethylformamid (0,5 ml) zugegeben. Das Gemisch wurde bei 80°C für 12 h geschüttelt, abfiltriert
und das Filtrat im Vakuum eingedampft, wodurch [rac]-2-Ethoxy-3-[4-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-ylmethoxy)-benzofuran-7-yl]-propionsäuremethylester erhalten
wurde. Roher [rac]-2-Ethoxy-3-[4-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-ylmethoxy)-benzofuran-7-yl]-propionsäuremethylester
wurde in einem 2 : 1 : 1-Gemisch aus THF/Ethanol/Wasser gelöst. Lithiumhydroxid
(40 mg, 945 μmol,
5 Aqu.) wurde zugegeben und die Lösung wurde bei Umgebungstemperatur
für 12
h geschüttelt.
Der Ansäuerung
mit 25%iger wässeriger
Salzsäure
und dem Eindampfen des Lösungsmittels
im Vakuum folgte die Reinigung durch eine präparative HPLC-Säule, wodurch die Titelverbindung
(28 mg, 66 μmol,
35%) als weißer
Feststoff erhalten wurde.
MS: 420,2 (M – H)–,
374,2, 249,1.
NMR: (DMSO-d6, 1H, 400
MHz, δ,
TMS) 1,00 (t, J = 7,2, 3H), 2,46 (s, 3H), 3,09 (d × d, J =
15,2, J = 8, 1H), 3,19 (d × d,
J = 15,2, J = 6,4, 1H), 3,28–3,30
(m, 1H), 3,47–3,53
(m, 1H), 4,13 (d × d,
J = 8,8, J = 5,6, 1H), 5,13 (s, 2H), 6,90 (d, J = 8,0, 1H), 6,91
(d, J = 2,4, 1H), 7,12 (d, J = 8,0, 1H), 7,52–7,54 (m, 3H), 7,90 (d, J =
2,4, 1H), 7,94–7,97
(m, 2H), 12,69 (s, 1H).
-
Beispiel 121
-
[rac]-2-Ethoxy-3-[4-(5-methyl-2-thiophen-2-yl-oxazol-4-ylmethoxy)-benzofuran-7-yl]-propionsäure
-
Analog
zu der Verfahrensweise, die in Beispiel 120f] beschrieben ist, wurde
2-Ethoxy-3-(4-hydroxy-benzofuran-7-yl)-propionsäuremethylester
(Beispiel 120e]) mit 4-Chlormethyl-5-methyl-2-thiophen-2-yl-oxazol
(hergestellt aus Thiophen-2-carbaldehyd und Diacetylmonoxim, gefolgt
von der Behandlung mit POCl3 analog zu den
Verfahrensweisen, die in den Beispielen 21a] und b] beschrieben
sind) in Gegenwart von Kaliumcarbonat und Kaliumiodid umgesetzt,
wodurch [rac]-2-Ethoxy-3-[4-(5-methyl-2-thiophen-2-yl-oxazol-4-ylmethoxy)-benzofuran-7-yl]-propionsäuremethylester
erhalten wurde, der analog zu der Verfahrensweise, die in Beispiel
120f] beschrieben ist, weiter verseift wurde, wodurch [rac]-2-Ethoxy-3-[4-(5-methyl-2-thiophen-2-yl-oxazol-4-ylmethoxy)-benzofuran-7-yl]-propionsäure als
weißer
Feststoff erhalten wurde.
MS: 426,2 (M – H)–,
380,2, 249,0.
NMR: (DMSO-d6, 1H, 400
MHz, δ,
TMS) 1,00 (t, J = 7,2, 3H), 2,43 (s, 3H), 3,07 (d × d, J =
15,2, J = 8, 1H), 3,19 (d × d,
J = 15,2, J = 6,4, 1H), 3,28–3,32
(m, 1H), 3,49–3,53
(m, 1H), 4,12 (d × d,
J = 8, J = 6,4, 1H), 5,10 (s, 2H), 6,87 (d, J = 8, 1H), 6,90 (d,
J = 2,4, 1H), 7,12 (d, J = 8, 1H), 7,21 (t, J = 4, 1H), 7,66 (d,
J = 4, 1H), 7,76 (d, J = 4, 1H), 7,90 (d, J = 2,4, 1H), 12,70 (br.
s, 1H).
-
Beispiel 122
-
a] 4-Chlormethyl-2-(4-ethyl-phenyl)-5-methyl-oxazol
-
Analog
zu der Verfahrensweise, die in Beispiel 21a] beschrieben ist, wurde
4-Ethyl-benzaldehyd mit Diacetylmonoxim in Gegenwart von Eisessig
und einem Strom aus trockenem Hydrogenchlorid umgesetzt, wodurch
2-(4-Ethyl-phenyl)-4,5-dimethyl-oxazol-3-oxid erhalten wurde, das
weiter mit Phosphor(V)-oxidchlorid in Dichlor methan analog zu der
Verfahrensweise, die in Beispiel 21b] beschrieben ist, behandelt
wurde, wodurch 4-Chlormethyl-2-(4-ethyl-phenyl)-5-methyl-oxazol
als farblose Kristalle erhalten wurde.
MS: 236,2 (M + H)+, 200,3, 129,0.
NMR: (CDCl3,
1H, 400 MHz, δ,
TMS) 1,26 (t, J = 7,2, 3H), 2,42 (s, 3H), 2,69 (q, J = 7,2, 2H),
4,55 (s, 2H), 7,27 (d, J = 8, 2H), 7,91 (d, J = 8, 2H).
-
b] [rac]-2-Ethoxy-3-{4-[2-(4-ethyl-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-ylmethoxy]-benzofuran-7-yl}-propionsäure
-
Analog
zu der Verfahrensweise, die in Beispiel 120f] beschrieben ist, wurde
2-Ethoxy-3-(4-hydroxy-benzofuran-7-yl)-propionsäuremethylester
(Beispiel 120e]) mit 4-Chlormethyl-2-(4-ethyl-phenyl)-5-methyl-oxazol
in Gegenwart von Kaliumcarbonat und Kaliumiodid umgesetzt, wodurch
[rac]-2-Ethoxy-3-{4-[2-(4-ethyl-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-ylmethoxy]-benzofuran-7-yl}-propionsäuremethylester
erhalten wurde, der analog zu der Verfahrensweise, die in Beispiel
120f] beschrieben ist, weiter verseift wurde, wodurch [rac]-2-Ethoxy-3-{4-[2-(4-ethyl-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-ylmethoxy]-benzofuran-7-yl}-propionsäure als
weißer
Feststoff erhalten wurde.
MS: 448,2 (M – H)–,
375,1, 281,2.
NMR: (DMSO-d6, 1H, 400
MHz, δ,
TMS) 1,00 (t, J = 7,2, 3H), 1,21 (t, J = 8, 3H), 2,45 (s, 3H), 2,67
(q, J = 8, 2H), 3,06 (d × d,
J = 15,2, J = 8, 1H), 3,19 (d × d,
J = 15,2,1 = 6,4, 1H), 3,28–3,32
(m, 1H), 3,49–3,53
(m, 1H), 4,12 (d × d,
J = 8, J = 6,4, 1H), 5,12 (s, 2H), 6,90 (d, J = 8, 1H), 6,91 (d,
J = 2,4, 1H), 7,12 (d, J = 8, 1H), 7,36 (d, J = 8, 2H), 7,86 (d,
J = 8, 2H), 7,90 (d, J = 2,4, 1H), 12,70 (br. s, 1H).
-
Beispiel 123
-
a] 2-(4-tert-Butyl-phenyl)-4-chlormethyl-5-methyl-oxazol
-
Analog
zu der Verfahrensweise, die in Beispiel 21a] beschrieben ist, wurde
4-tert-Butyl-benzaldehyd mit Diacetylmonoxim in Gegenwart von Eisessig
und einem Strom aus trockenem Hydrogenchlorid umgesetzt, wodurch
2-(4-tert-Butyl-phenyl)-4,5-dimethyl-oxazol-3-oxid erhalten wurde,
was weiter mit Phosphor(V)-oxidchlorid in Dichlormethan analog zu
der Verfahrensweise, die in Beispiel 21b] beschrieben ist, behandelt
wurde, wodurch 2-(4-tert-Butyl-phenyl)-4-chlormethyl-5-methyl-oxazol
als farbloser Feststoff erhalten wurde.
MS: 264,3 (M + H)+, 228,3, 187,2.
NMR: (CDCl3,
1H, 400 MHz, δ,
TMS) 1,34 (s, 9H), 2,42 (s, 3H), 4,56 (s, 2H), 7,45 (d, J = 8,8,
2H), 7,92 (d, J = 8,8, 2H).
-
b] [rac]-3-{4-[2-(4-tert-Butyl-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-ylmethoxy]-benzofuran-7-yl}-2-ethoxy-propionsäure
-
Analog
zu der Verfahrensweise, die in Beispiel 120f] beschrieben ist, wurde
2-Ethoxy-3-(4-hydroxy-benzofuran-7-yl)-propionsäuremethylester (Beispiel 120e])
mit 2-(4-tert-Butyl-phenyl)-4-chlormethyl-5-methyl-oxazol in Gegenwart
von Kaliumcarbonat und Kaliumiodid umgesetzt, wodurch [rac]-3-{4-[2-(4-tert-Butyl-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-ylmethoxy]-benzofuran-7-yl}-2-ethoxy-propionsäuremethylester
erhalten wurde, der analog zu der Verfahrensweise, die in Beispiel
120f] beschrieben ist, weiter verseift wurde, wodurch [rac]-3-{4-[2-(4-tert-Butyl-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-ylmethoxy)-benzofuran-7-yl}-2-ethoxy-propionsäure als weißer Feststoff
erhalten wurde.
MS: 476,2 (M – H)–,
430,3, 381,1, 281,2.
NMR: (DMSO-d6,
1H, 400 MHz, δ,
TMS) 1,00 (t, J = 7,2, 3H), 1,31 (s, 9H), 2,45 (s, 3H), 3,07 (d × d, J =
15,2, J = 8, 1H), 3,19 (d × d,
J = 15,2, J = 6,4, 1H), 3,26–3,32
(m, 1H), 3,48–3,55
(m, 1H), 4,12 (d × d,
J = 8, J = 6,4, 1H), 5,12 (s, 2H), 6,89 (d, J = 8, 1H), 6,90 (d,
J = 2,4, 1H), 7,11 (d, J = 8, 1H), 7,54 (d, J = 8, 2H), 7,88 (d,
J = 8, 2H), 7,90 (d, J = 2,4, 1H), 12,70 (br. s, 1H).
-
Beispiel 124
-
a] 4-Chlormethyl-2-(4-isopropoxy-phenyl)-5-methyl-oxazol
-
Analog
zu der Verfahrensweise, die in Beispiel 21a] beschrieben ist, wurde
4-Isopropoxy-benzaldehyd mit Diacetylmonoxim in Gegenwart von Eisessig
und einem Strom aus trockenem Hydrogenchlorid umgesetzt, wodurch
2-(4-Isopropoxy-phenyl)-4,5-dimethyl-oxazol-3-oxid
erhalten wurde, das weiter mit Phosphor(V)-oxidchlorid in Dichlormethan
analog zu der Verfahrensweise, die in Beispiel 21b] beschrieben
ist, behandelt wurde, wodurch 4-Chlormethyl-2-(4-isopropoxy-phenyl)-5-methyl-oxazol
als farblose Flüssigkeit
erhalten wurde.
MS: 266,3 (M + H)+,
224,2, 188,3.
NMR: (CDCl3, 1H, 400
MHz, δ,
TMS) 1,36 (d, J = 7,2, 6H), 2,40 (s, 3H), 4,54 (s, 2H), 4,61 (sept.,
J = 7,2, 1H), 6,92 (d, J = 8, 2H), 7,91 (d, J = 8, 2H).
-
b] [rac]-2-Ethoxy-3-{4-[2-(4-isopropoxy-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-ylmethoxyl]-benzofuran-7-yl}-propionsäure
-
Analog
zu der Verfahrensweise, die in Beispiel 120f] beschrieben ist, wurde
2-Ethoxy-3-(4-hydroxy-benzofuran-7-yl)-propionsäuremethylester
(Beispiel 120e]) mit 4-Chlormethyl-2-(4-isopropoxy-phenyl)-5-methyl-oxazol in Gegenwart
von Kaliumcarbonat und Kaliumiodid umgesetzt, wodurch [rac]-2-Ethoxy-3-{4-[2-(4-isopropoxy-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-ylmethoxy]-benzofuran-7-yl}-propionsäuremethylester
erhalten wurde, der analog zu der Verfahrensweise, die in Beispiel
120f] beschrieben ist, weiter verseift wurde, wodurch [rac]-2-Ethoxy-3-{4-[2-(4-isopropoxy-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-ylmethoxy]-benzofuran-7-yl}-propionsäure als
weißer
Feststoff erhalten wurde.
MS: 478,2 (M – H)–,
432,6, 375,2, 281,2.
NMR: (DMSO-d6,
1H, 400 MHz, δ,
TMS) 1,00 (t, J = 7,2, 3H), 1,29 (d, J = 6,4, 6H), 2,43 (s, 3H),
3,07 (d × d,
J = 15,2, J = 8, 1H), 3,19 (d × d,
J = 15,2, J = 6,4, 1H), 3,27–3,33
(m, 1H), 3,48–3,55
(m, 1H), 4,13 (d × d,
7 = 8, J = 6,4, 1H), 4,70 (sept., J = 6,4, 1H), 5,10 (s, 2H), 6,89
(d, J = 8, 1H), 6,91 (d, J = 2,4, 1H), 7,03 (d, J = 8,8, 2H), 7,11
(d, J = 8, 1H), 7,85 (d, J = 8,8, 2H), 7,90 (d, J = 2,4, 1H), 12,70
(br. s, 1H).
-
Beispiel 125
-
a] [rac]-2-Ethoxy-3-(4-hydroxy-2,3-dihydro-benzofuran-7-yl)-propionsäureethylester
-
Eine
Lösung
aus 3-(4-Benzyloxy-benzofuran-7-yl)-2Z-ethoxy-acrylsäureethylester
(420 mg, 1,15 mmol) (Beispiel 120c]) in Methanol (17 ml) wurde über 10%
Palladium auf Aktivkohle (100 mg) bei Umgebungstemperatur für 20 h hydriert.
Der Katalysator wurde abfiltriert, das Lösungsmittel unter reduziertem
Druck eingedampft und der Rest chromatographiert (Kieselgel, Hexan/AcOEt
= 4/1), wodurch 240 mg (0,86 mmol, 75%) der Titelverbindung als
farblose Flüssigkeit
erhalten wurden.
MS: 279,1 (M – H)–,
265,2, 217,1, 141,0.
NMR: (CDCl3, 1H,
400 MHz, δ,
TMS) 1,16 (t, J = 7,2, 3H), 1,22 (t, J = 7,2, 3H), 2,87–2,97 (m,
2H), 3,15 (t, J = 7,2, 2H), 3,36–3,44 (m, 1H), 3,55–3,62 (m,
1H), 4,08 (t, J = 7,2, 1H), 4,15 (q, J = 7,2, 2H), 4,59 (t, J =
8, 2H), 4,64 (br. s, 1H), 6,22 (d, J = 8, 1H), 6,84 (d, J = 8, 1H).
-
b] [rac]-2-Ethoxy-3-[4-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-ylmethoxy)-2,3-dihydro-benzofuran-7-yl]-propionsäure
-
Analog
zu der Verfahrensweise, die in Beispiel 120f] beschrieben ist, wurde
[rac]-2-Ethoxy-3-(4-hydroxy-2,3-dihydro-benzofuran-7-yl)-propionsäureethylester
mit 4-Chlormethyl-5-methyl-2-phenyl-oxazol in Gegenwart von Kaliumcarbonat
und Kaliumiodid umgesetzt, wodurch [rac]-2-Ethoxy-3-[4-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-ylmethoxy)-2,3-dihydrobenzofuran-7-yl]-propionsäureethylester
erhalten wurde, der analog zu der Verfahrensweise, die in Beispiel
120f] beschrieben ist, weiter verseift wurde, wodurch [rac]-2-Ethoxy-3-[4-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-ylmethoxy)-2,3-dihydro-benzofuran-7-yl]-propionsäure als
weißer
Feststoff erhalten wurde.
MS: 422,2 (M – H)–,
378,3, 251,1.
NMR: (DMSO-d6, 1H, 400
MHz, δ,
TMS) 1,03 (t, J = 7,2, 3H), 2,44 (s, 3H), 2,71 (d × d, J =
15,2, J = 8, 1H), 2,83 (d × d,
J = 15,2, J = 6,4, 1H), 3,06 (t, J = 8, 2H), 3,25–3,32 (m,
1H), 3,45–3,52
(m, 1H), 3,96 (d × d,
J = 8, J = 6,4, 1H), 4,52 (t, J = 8, 2H), 5,00 (s, 2H), 6,58 (d,
J = 8, 1H), 6,93 (d, J = 8, 1H), 7,48–7,55 (m, 3H), 7,93–7,96 (m,
2H), 12,55 (br. s, 1H).
-
Beispiel 126
-
[rac]-2-Ethoxy-3-{4-[2-(4-ethyl-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-ylmethoxy]-2,3-dihydro-benzofuran-7-yl}-propionsäure
-
Analog
zu der Verfahrensweise, die in Beispiel 120f] beschrieben ist, wurde
[rac]-2-Ethoxy-3-(4-hydroxy-2,3-dihydro-benzofuran-7-yl)-propionsäureethylester
(Beispiel 125a]) mit 4-Chlormethyl-2-(4-ethyl-phenyl)-5-methyl-oxazol (Beispiel
122a]) in Gegenwart von Kaliumcarbonat und Kaliumiodid umgesetzt,
wodurch [rac]-2-Ethoxy-3-{4-[2-(4-ethyl-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-ylmethoxy]-2,3-dihydro-benzofuran-7-yl}-propionsäureethylester
erhalten wurde, der analog zu der Verfahrensweise, die in Beispiel
120f] beschrieben ist, weiter verseift wurde, wodurch [rac]-2-Ethoxy-3-{4-[2-(4-ethyl-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-ylmethoxy]-2,3-dihydro-benzofuran-7-yl}-propionsäure als
weißer
Feststoff erhalten wurde.
MS: 450,3 (M – H)–,
406,2, 251,1.
NMR: (DMSO-d6, 1H, 400
MHz, δ,
TMS) 1,03 (t, J = 7,2, 3H), 1,21 (t, J = 8, 3H), 2,43 (s, 3H), 2,64–2,74 (m, 3H),
2,83 (d × d,
J = 15,2, J = 6,4, 1H), 3,06 (t, J = 8, 2H), 3,25–3,32 (m,
1H), 3,45–3,52
(m, 1H), 3,96 (d × d, J
= 8, J = 6,4, 1H), 4,51 (t, J = 8, 2H), 4,98 (s, 2H), 6,58 (d, J
= 8, 1H), 6,92 (d, J = 8, 1H), 7,36 (d, J = 8, 2H), 7,85 (d, J =
8, 2H), 12,60 (br. s, 1H).
-
Beispiel 127
-
[rac]-3-{4-(2-(4-tert-Butyl-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-ylmethoxy]-2,3-dihydro-benzofuran-7-yl}-2-ethoxy-propionsäure
-
Analog
zu der Verfahrensweise, die in Beispiel 120f] beschrieben ist, wurde
[rac]-2-Ethoxy-3-(4-hydroxy-2,3-dihydro-benzofuran-7-yl)-propionsäureethylester
(Beispiel 125a]) mit (4-tert-Butyl-phenyl)-4-chlormethyl- 5-methyl-oxazol (Beispiel
123a]) in Gegenwart von Kaliumcarbonat und Kaliumiodid umgesetzt,
wodurch [rac]-3-{4-[2-(4-tert-Butyl-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-ylmethoxy]-2,3-dihydro-benzofuran-7-yl}-2-ethoxy-propionsäureethylester
erhalten wurde, der analog zu der Verfahrensweise, die in Beispiel
120f] beschrieben ist, weiter verseift wurde, wodurch [rac]-3-{4-[2-(4-tert-Butyl-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-ylmethoxy]-2,3-dihydro-benzofuran-7-yl}-2-ethoxy-propionsäure als
weißer
Feststoff erhalten wurde.
MS: 478,2 (M – H)–,
434,4, 375,1, 299,1, 281,2, 251,1.
NMR: (DMSO-d6,
1H, 400 MHz, δ,
TMS) 1,03 (t, J = 7,2, 3H), 1,31 (s, 9H), 2,43 (s, 3H), 2,71 (d × d, J =
15,2, J = 8, 1H), 2,83 (d × d,
J = 15,2, J = 6,4, 1H), 3,06 (t, J = 8, 2H), 3,25–3,32 (m,
1H), 3,45–3,52
(m, 1H), 3,95 (d × d,
J = 8, J = 6,4, 1H), 4,51 (t, J = 8, 2H), 4,99 (s, 2H), 6,58 (d,
J = 8, 1H), 6,92 (d, J = 8, 1H), 7,54 (d, J = 8, 2H), 7,87 (d, J
= 8, 2H), 12,60 (br. s, 1H).
-
Beispiel 128
-
[rac]-2-Ethoxy-3-{4-[2-(4-isopropoxy-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-ylmethoxy]-2,3-dihydro-benzofuran-7-yl}-propionsäure
-
Analog
zu der Verfahrensweise, die in Beispiel 120f] beschrieben ist, wurde
[rac]-2-Ethoxy-3-(4-hydroxy-2,3-dihydro-benzofuran-7-yl)-propionsäureethylester
(Beispiel 125a]) mit 4-Chlormethyl-2-(4-isopropoxy-phenyl)-5-methyl-oxazol (Beispiel
124a]) in Gegenwart von Kaliumcarbonat und Kaliumiodid umgesetzt, wodurch
[rac]-2-Ethoxy-3-{4-[2-(4-isopropoxy-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-ylmethoxy]-2,3-dihydro-benzofuran-7-yl}-propionsäureethylester
erhalten wurde, der analog zu der Verfahrensweise, die in Beispiel
120f] beschrieben ist, weiter verseift wurde, wodurch [rac]-2-Ethoxy-3-{4-[2-(4-isopropoxy-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-ylmethoxy]-2,3-dihydrobenzofuran-7-yl}-propionsäure als
weißer
Feststoff erhalten wurde.
MS: 480,3 (M – H)–,
436,7, 281,2, 251,1.
NMR: (DMSO-d6,
1H, 400 MHz, δ,
TMS) 1,03 (t, J = 7,2, 3H), 1,29 (d, J = 7,2, 6H), 2,41 (s, 3H),
2,71 (d × d,
J = 15,2, J = 8, 1H), 2,83 (d × d,
J = 15,2, J = 6,4, 1H), 3,06 (t, J = 8, 2H), 3,25–3,32 (m,
1H), 3,45 – 3,52
(m, 1H), 3,96 (d × d,
J = 8, J = 6,4, 1H), 4,51 (t, J = 8, 2H), 4,70 (sept., J = 7,2,
1H), 4,97 (s, 2H), 6,57 (d, J = 8, 1H), 6,92 (d, J = 8, 1H), 7,03
(d, J = 8, 2H), 7,84 (d, J = 8, 2H), 12,60 (br. s, 1H).
-
Beispiel 129
-
a] 4-Benzyloxy-2-methyl-benzaldehyd
-
Trockenes
N,N-Dimethylformamid (34,2 ml, 444 mmol) wurde tropfenweise unter
Rühren
und Abkühlen
unter einer Argonatmosphäre
zu Phosphor(V)-oxidchlorid (18,3 ml, 200 mmol) bei einer solchen
Rate zugegeben, daß die
Temperatur 10°C
nicht überschritt.
Nach 30 min Rühren
bei 0°C
wurde eine Lösung
aus 1-Benzyloxy-3-methylbenzol (22 g, 111 mmol) in N,N-Dimethylformamid
(22 ml) tropfenweise innerhalb 30 min zugegeben (zur Herstellung
von 1-Benzyloxy-3-methylbenzol siehe: D. Bogdal, J. Pielichowski,
A. Boron, Syn. Commun. 1998, 28, 3029–3039). Das Reaktionsgemisch
wurde 30 min bei Umgebungstemperatur gerührt und dann kontinuierlich
auf 110°C
erhitzt. Nach 10 min bei 110°C
wurde das Gemisch bei 90°C
für 3,5
h gehalten, auf 10°C
abgekühlt,
mit 25%igem wässerigem
Natriumacetat unter Kühlung
neutralisiert, und mit Ethylacetat extrahiert. Die vereinigten organischen
Schichten wurden mit gesättigtem
wässerigem
Natriumbicarbonat und Salzlösung
gewaschen und über
Natriumsulfat getrocknet. Die Entfernung des Lösungsmittels unter reduziertem
Druck ergab ein braunes Öl,
das durch Säulenchromatographie
gereinigt wurde (Kieselgel, Hexan/AcOEt = 19/1), wodurch 4,3 g (19
mmol, 17%) der Titelverbindung als gelber Feststoff erhalten wurden.
MS:
226,1 (M)+, 91,2.
NMR: (CDCl3, 1H, 400 MHz, δ, TMS) 2,65 (s, 3H), 5,13 (s,
2H), 6,83 (d, J = 1,6, 1H), 6,91 (d × d, J = 8,8, J = 1,6, 1H),
7,32–7,44
(m, 5H), 7,75 (d, J = 8,8, 1H), 10,12 (s, 1H).
-
b] 3-(4-Benzyloxy-2-methyl-phenyl)-2Z-ethoxy-acrylsäureethylester
-
(Ethoxy-ethoxycarbonyl-methyl)-triphenyl-phosphoniumchlorid
(3,79 g, 8,8 mmol) und Kaliumcarbonat (1,46 g, 10,6 mmol) wurden
zu einer Lösung
aus 4-Benzyloxy-2-methyl-benzaldehyd (0,8 g, 3,5 mmol) in Isopropanol
(10 ml) bei 10°C
unter einer Argonatmosphäre
zugegeben [zur Herstellung von (Ethoxy-ethoxycarbonyl-methyl)-triphenylphosphoniumchlorid
siehe: K. K. Bach, H. R. El-Seedi, H. M. Jensen, H. B. Nielsen,
I. Thomson, K. B. G. Torssell, Tetrahedron 1994, 50, 7543–7556].
Die Suspension wurde auf 60°C
erhitzt. Nach 12 h und nach 20 h wurden (Ethoxy-ethoxycarbonyl-methyl)-triphenylphosphoniumchlorid
(jedes Mal 3,79 g, 8,8 mmol) und Kaliumcarbonat (jedes Mal 1,46
g, 10,6 mmol) erneut zugegeben. Nach 36 h wurde die Suspension wurde
abfiltriert und das Filtrat wurde unter reduziertem Druck eingedampft.
Der Rest wurde in Dichlormethan gelöst, mit gesättigtem wässerigem Ammoniumchlorid und
Eiswasser gewaschen und über
Natriumsulfat getrocknet. Das Lösungsmittel
wurde unter reduziertem Druck entfernt und der Rest durch Säulenchromatographie
gereinigt (Kieselgel, Dichlormethan), wodurch 0,7 g (2,1 mmol, 58%)
der Titelverbindung als gelbe Flüssigkeit
erhalten wurden.
MS: 340,2 (M)+, 249,2,
147,1, 91,1.
NMR: (CDCl3, 1H, 400 MHz, δ, TMS) 1,31
(t, J = 7,2, 3H), 1,37 (t, J = 7,2, 3H), 2,37 (s, 3H), 3,91 (q,
J = 7,2, 2H), 4,30 (q, J = 7,2, 2H), 5,07 (s, 2H), 6,82–6,85 (m,
2H), 7,18 (s, 1H), 7,33–7,44
(m, 5H), 8,08 (d, J = 8,8, 1H).
-
c] [rac]-2-Ethoxy-3-(4-hydroxy-2-methyl-phenyl)-propionsäureethylester
-
Eine
Lösung
aus 3-(4-Benzyloxy-2-methyl-phenyl)-2Z-ethoxy-acrylsäureethylester
(1 g, 2,9 mmol) in Ethanol (50 ml) wurde über 10% Palladium auf Aktivkohle
(250 mg) bei Umgebungstemperatur für 2 h hydriert. Der Katalysator
wurde abfiltriert und das Lösungsmittel
unter reduziertem Druck eingedampft, wodurch 600 mg (2,4 mmol, 81%)
der Titelverbindung als gelbe Flüssigkeit
erhalten wurden, die im nächsten
Schritt ohne weitere Reinigung verwendet wurde.
MS: 270,4 (M
+ NH4)+, 253 (M)+, 207,2, 165,3.
NMR: (CDCl3,
1H, 400 MHz, δ,
TMS) 1,15 (t, J = 7,2, 3H), 1,22 (t, J = 7,2, 3H), 2,30 (s, 3H),
2,95 (d, J = 7,2, 2H), 3,28–3,36
(m, 1H), 3,54–3,62
(m, 1H), 3,95 (t, J = 7,2, 1H), 4,16 (q, J = 7,2, 2H), 4,54 (s,
1H), 6,59 (d × d, J
= 8, J = 1,6, 1H), 6,63 (d, J = 1,6, 1H), 7,04 (d, J = 8, 1H).
-
d] [rac]-2-Ethoxy-3-[2-methyl-4-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-ylmethoxy)-phenyl]-propionsäure
-
Analog
zu der Verfahrensweise, die in Beispiel 120f] beschrieben ist, wurde
[rac]-2-Ethoxy-3-(4-hydroxy-2-methyl-phenyl)-propionsäureethylester
mit 4-Chlormethyl-5-methyl-2-phenyl-oxazol in Gegenwart von Kaliumcarbonat
und Kaliumiodid umgesetzt, wodurch [rac]-2-Ethoxy-3-[2-methyl-4-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-ylmethoxy)-phenyl]-propionsäureethylester
erhalten wurde, der analog zu der Verfahrensweise, die in Beispiel
120f] beschrieben ist, weiter verseift wurde, wodurch [rac]-2-Ethoxy-3-[2-methyl-4-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-ylmethoxy)-phenyl]-propionsäure als
hellgelber Feststoff erhalten wurde.
MS: 394,2 (M – H)–,
348,5.
NMR: (CDCl3, 1H, 300 MHz, δ, TMS) 1,13
(t, J = 7,2, 3H), 2,34 (s, 3H), 2,44 (s, 3H), 2,93 (d × d, J =
15,2, J = 8, 1H), 3,11 (d × d,
J = 15,2, J = 4, 1H), 3,30–3,36
(m, 1H), 3,50–3,57
(m, 1H), 4,01 (d × d,
J = 8, J = 4, 1H), 4,97 (s, 2H), 6,79 (d × d, J = 8, J = 1,6, 1H), 6,83
(d, J = 1,6, 1H), 7,13 (d, J = 8, 1H), 7,43–7,46 (m, 3H), 8,00–8,03 (m,
2H).
-
Beispiel 130
-
[rac]-2-Ethoxy-3-[2-methyl-4-(5-methyl-2-thiophen-2-yl-oxazol-4-ylmethoxy)-phenyl]-propionsäure
-
Analog
zu der Verfahrensweise, die in Beispiel 120f] beschrieben ist, wurde
[rac]-2-Ethoxy-3-(4-hydroxy-2-methyl-phenyl)-propionsäureethylester
(Beispiel 129c]) mit 4-Chlormethyl-5-methyl-2-thiophen-2-yl-oxazol
in Gegenwart von Kaliumcarbonat und Kaliumiodid umgesetzt, wodurch
[rac]-2-Ethoxy-3-[2-methyl-4-(5-methyl-2-thiophen-2-yl-oxazol-4-ylmethoxy)-phenyl]-propionsäureethylester
erhalten wurde, der analog zu der Verfahrensweise, die in Beispiel
120f] beschrieben ist, weiter verseift wurde, wodurch [rac]-2-Ethoxy-3-[2-methyl-4-(5-methyl-2-thiophen-2-yl-oxazol-4-ylmethoxy)-phenyl]-propionsäure als
hellgelber Feststoff erhalten wurde.
MS: 400,3 (M – H)–,
354,1, 281,2.
NMR: (CDCl3, 1H, 300
MHz, δ,
TMS) 1,13 (t, J = 7,2, 3H), 2,34 (s, 3H), 2,41 (s, 3H), 2,93 (d × d, J =
15,2, J = 8,8, 1H), 3,12 (d × d,
J = 15,2, J = 4, 1H), 3,30–3,38
(m, 1H), 3,49–3,57
(m, 1H), 4,01 (d × d,
J = 8, J = 4,8, 1H), 4,94 (s, 2H), 6,78 (d × d, J = 8, J = 1,6, 1H), 6,82
(d, J = 1,6, 1H), 7,08–7,14
(m, 2H), 7,40 (d × d,
J = 4,8, J = 0,8, 1H), 7,64 (d × d,
J = 4,0, J = 0,8, 1H).
-
Beispiel 131
-
[rac]-2-Ethoxy-3-{4-[2-(4-ethyl-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-ylmethoxy]-2-methyl-phenyl}-propionsäure
-
Analog
zu der Verfahrensweise, die in Beispiel 120f] beschrieben ist, wurde
[rac]-2-Ethoxy-3-(4-hydroxy-2-methyl-phenyl)-propionsäureethylester
(Beispiel 129c]) mit 4-Chlormethyl-2-(4-ethyl-phenyl)-5-methyl-oxazol
(Beispiel 122a]) in Gegenwart von Kaliumcarbonat und Kaliumiodid
umgesetzt, wodurch [rac]-2-Ethoxy-3-{4-[2-(4-ethyl-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-ylmethoxy]-2-methyl-phenyl}-propionsäureethylester
erhalten wurde, der analog zu der Verfahrensweise, die in Beispiel
120f] beschrieben ist, weiter verseift wurde, wodurch [rac]-2-Ethoxy-3-{4-[2-(4-ethyl-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-ylmethoxy]-2-methyl-phenyl}-propionsäure als
hellgelber Feststoff erhalten wurde.
MS: 422,2 (M – H)–,
376,3.
NMR: (CDCl3, 1H, 300 MHz, δ, TMS) 1,12
(t, J = 7,2, 3H), 1,26 (t, J = 8, 3H), 2,33 (s, 3H), 2,42 (s, 3H),
2,69 (q, J = 8, 2H), 2,93 (d × d,
J = 15,2, J = 8,8, 1H), 3,11 (d × d, J = 15,2, J = 4, 1H),
3,30–3,35
(m, 1H), 3,49–3,57 (m,
1H), 4,00 (d × d,
J = 8, J = 4, 1H), 4,95 (s, 2H), 6,79 (d × d, J = 8, J = 1,6, 1H), 6,82
(d, J = 1,6, 1H), 7,12 (d, J = 8, 1H), 7,27 (d, J = 8, 2H), 7,92
(d, J = 8, 2H).
-
Beispiel 132
-
[rac]-3-{4-[2-4-tert-Butyl-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-ylmethoxy]-2-methyl-phenyl}-2-ethoxy-propionsäure
-
Analog
zu der Verfahrensweise, die in Beispiel 120f] beschrieben ist, wurde
[rac]-2-Ethoxy-3-(4-hydroxy-2-methyl-phenyl)-propionsäureethylester
(Beispiel 129c]) mit 2-(4-tert-Butyl-phenyl)-4-chlormethyl-5-methyl-oxazol
(Beispiel 123a]) in Gegenwart von Kaliumcarbonat und Kaliumiodid
umgesetzt, wodurch [rac]-3-{4-[2-(4-tert-Butyl-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-ylmethoxy]-2-methyl-phenyl}-2-ethoxy-propionsäureethylester
erhalten wurde, der analog zu der Verfahrensweise, die in Beispiel
120f] beschrieben ist, weiter verseift wurde, wodurch [rac]-3-{4-[2-(4-tert-Butyl-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-ylmethoxy]-2-methyl-phenyl}-2-ethoxy-propionsäure als
hellgelber Feststoff erhalten wurde.
MS: 450,3 (M – H)–,
422,2, 404,3.
NMR: (CDCl3, 1H, 300
MHz, δ,
TMS) 1,12 (t, J = 7,2, 3H), 1,35 (s, 9H), 2, 34 (s, 3H), 2,43 (s,
3H), 2,93 (d × d, J
= 15,2, J = 8,8, 1H), 3,13 (d × d,
J = 15,2, J = 4,8, 1H), 3,26–3,38
(m, 1H), 3,48–3,58
(m, 1H), 4,00 (d × d,
J = 8,1 = 4, 1H), 4,96 (s, 2H), 6,79 (d × d, J = 8, J = 1,6, 1H), 6,82
(d, J = 1,6, 1H), 7,12 (d, J = 8, 1H), 7,45 (d, J = 8, 2H), 7,93
(d, J = 8, 2H).
-
Beispiel 133
-
[rac]-2-Ethoxy-3-{4-[2-(4-isopropoxy-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-ylmethoxy]-2-methyl-phenyl}-propionsäure
-
Analog
zu der Verfahrensweise, die in Beispiel 120f] beschrieben ist, wurde
[rac]-2-Ethoxy-3-(4-hydroxy-2-methyl-phenyl)-propionsäureethylester
(Beispiel 129c]) mit 4-Chlormethyl-2-(4-isopropoxy-phenyl)-5-methyl-oxazol (Beispiel
124a]) in Gegenwart von Kaliumcarbonat und Kaliumiodid umgesetzt,
wodurch [rac]-2-Ethoxy-3-{4-[2-(4-isopropoxy-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-ylmethoxy]-2-methyl-phenyl}-propionsäureethylester
erhalten wurde, der analog zu der Verfahrensweise, die in Beispiel
120f] beschrieben ist, weiter verseift wurde, wodurch [rac]-2-Ethoxy-3-{4-[2-(4-isopropoxy-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-ylmethoxy]-2-methyl-phenyl}-propionsäure als
hellgelber Feststoff erhalten wurde.
MS: 452,3 (M – H)–,
406,3, 281,2.
NMR: (CDCl3, 1H, 300
MHz, δ,
TMS) 1,12 (t, J = 7,2, 3H), 1,36 (d, J = 7,2, 6H), 2,37 (s, 3H),
2,41 (s, 3H), 2,92 (d × d,
J = 15,2, J = 8,8, 1H), 3,12 (d × d, J = 15,2, J = 4,8, 1H),
3,26–3,36
(m, 1H), 3,48 – 3,58
(m, 1H), 4,01 (d × d,
J = 8, J = 4, 1H), 4,61 (sept., J = 7,2, 1H), 4,94 (s, 2H), 6,79
(d × d,
J = 8, J = 1,6, 1H), 6,83 (d, J = 1,6, 1H), 6,92 (d, J = 8, 1H),
7,12 (d, J = 8, 2H), 7,93 (d, J = 8, 2H).
-
Beispiel 134
-
(S)-2-But-3-enyloxy-3-{3,5-dimethyl-4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-phenyl}-propionsäure
-
Analog
zu den Verfahrensweisen, die in Beispiel 11a] bis 11c] beschrieben
sind, wurde 3,5-Dimethyl-4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-benzaldehyd
(Beispiel 117) mit (S)-4-Benzyl-3-(2-but-3-enyloxy-acetyl)-oxazolidin-2-on
(zur Herstellung von (S)-4-Benzyl-3-(2-but-3-enyloxy-acetyl)-oxazolidin-2-on
siehe: M. T. Crimmins, A. L. Choy, J. Am. Chem. Soc. 1999, 121,
5653–5660)
und nBu2BOTf umgesetzt, wodurch (S)-4-Benzyl-3-((2S,3R)-2-but-3-enyloxy-3-{3,5-dimethyl-4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-phenyl}-3-hydroxy- propionyl)-oxazolidin-2-on
erhalten wurde (gemäß NMR, einer
der vier Isomere ist stark vorherrschend; die Konfiguration wurde
vorläufig
als 2S,3R gemäß D. Haigh,
H. C. Birrell, B. C. C. Cantello, D. S. Eggleston, R. C. Haltiwanger,
R. M. Hindley, A. Ramaswamy, N. C. Stevens, Tetrahedron Asymmetry
1999, 10, 1353–1367
eingestuft). Die Reduktion von (S)-4-Benzyl-3-((2S,3R)-2-but-3-enyloxy-3-{3,5-dimethyl-4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-phenyl}-3-hydroxy-propionyl)-oxazolidin-2-on
mit Triethylsilan in Trifluoressigsäure ergab (S)-4-Benzyl-3-((2S)-but-3-enyloxy-3-{3,5-dimethyl-4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-phenyl}-propionyl)-oxazolidin-2-on. (S)-4-Benzyl-3-((2S)-but-3-enyloxy-3-{3,5-dimethyl-4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-phenyl}-propionyl)-oxazolidin-2-on wurde anschließend mit
1 M NaOH in THF verseift, wodurch (S)-2-But-3-enyloxy-3-{3,5-dimethyl-4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-phenyl}-propionsäure als
farbloser Feststoff erhalten wurde.
MS: 438,3 (M – H)–,
394,2, 293,2, 263,1, 219,4.
NMR: (DMSO-d6,
1H, 400 MHz, δ,
TMS) 2,10 (s, 6H), 2,18 (q, J = 7,2, 2H), 2,38 (s, 3H), 2,67–2,77 (m,
1H), 2,81 (d × d,
J = 15,2, J = 5,6, 1H), 2,91 (t, J = 7,2, 2H), 3,23–3,32 (m,
2H), 3,51–3,57
(m, 1H), 3,90–3,98
(m, 3H), 4,94 (d × d,
J = 8,8, J = 0,8, 1H), 5,00 (d × d,
J = 16,8, J = 0,8, 1H), 5,63–5,74
(m, 1H), 6,85 (s, 2H), 7,45 – 7,52
(m, 3H), 7,92 (d × d,
J = 8, J = 0,8, 2H), 12,65 (br. s, 1H).
-
Beispiel 135
-
3-{3,5-Dimethyl-4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-phenyl}-2Z-ethoxy-acrylsäure
-
Analog
zu der Verfahrensweise, die in Beispiel 120f] beschrieben ist, wurde
3-{3,5-Dimethyl-4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-phenyl}-2Z-ethoxy-acrylsäureethylester
{hergestellt aus 3,5-Dimethyl-4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-benzaldehyd
(Beispiel 117) und (Ethoxy-ethoxycarbonyl-methyl)-triphenylphosphoniumchlorid
(K. K. Bach, H. R. El-Seedi, H. M. Jensen, H. B. Nielsen, I. Thomson,
K. B. G. Torssell, Tetrahedron 1994, 50, 7543–7556) analog zu der Verfahrensweise,
die in Beispiel 114c] beschrieben ist) verseift, wodurch 3-{3,5-Dimethyl-4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-phenyl}-2Z-ethoxyacrylsäure als
farblose Kristalle erhalten wurde.
MS: 420,3 (M – H)–,
348,3, 281,2, 255,2, 235,2.
NMR: (CDCl3,
1H, 400 MHz, δ,
TMS) 1,38 (t, J = 7,2, 3H), 2,23 (s, 6H), 2,40 (s, 3H), 3,01 (t,
J = 7,2, 2H), 3,98 (q, J = 7,2, 2H), 4,09 (t, J = 7,2, 2H), 7,02
(s, 1H), 7,41–7,46
(m, 5H), 7,99 (d × d,
J = 8, J = 0,8, 2H).
-
Beispiel 136
-
[rac]-3-{4-12-(4-Chlor-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-ylmethoxy]-benzofuran-7-yl}-2-ethoxy-propionsäure
-
Analog
zu der Verfahrensweise, die in Beispiel 21f] beschrieben ist, wurde
[rac]-2-Ethoxy-3-(4-hydroxy-benzofuran-7-yl)-propionsäuremethylester
(Beispiel 120e]) mit [2-(4-Chlor-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-yl]-methanol
(R. C. Self, W. E. Barber, J. P. Machin, J. M. Osbond, C. E. Smithen,
B. P. Tong, J. C. Wickens, D. P. Bloxham, D. Bradshaw, C. H. Cashin,
B. B. Dodge, E. J. Lewis, D. Westmacott, J. Med. Chem. 1991, 34,
772–777)
in Gegenwart von Triphenylphosphin und Diethylazodicarboxylat umgesetzt,
wodurch [rac]-3-{4-[2-(4-Chlor-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-ylmethoxy]-benzofuran-7-yl}-2-ethoxy-propionsäuremethylester
erhalten wurde, der analog zu der Verfahrensweise, die in Beispiel
120f] beschrieben ist, weiter verseift wurde, wodurch [rac]-3-{4-[2-(4-Chlor-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-ylmethoxy]-benzofuran-7-yl}-2-ethoxy-propionsäure als
farbloser Feststoff erhalten wurde.
MS: 454,2 (M – H)–,
408,1, 299,1, 249,1.
NMR: (DMSO-d6,
1H, 400 MHz, δ,
TMS) 0,99 (t, J = 7,2, 3H), 2,46 (s, 3H), 3,06 (d × d, J =
15,2, J = 8, 1H), 3,19 (d × d,
J = 15,2, J = 6,4, 1H), 3,23–3,45
(m, 1H), 3,47–3,55
(m, 1H), 4,10 (t, J = 7,2, 1H), 5,13 (s, 2H), 6,89 (d, J = 8, 1H),
6,90 (d, J = 1,6, 1H), 7,12 (d, J = 8, 1H), 7,60 (d, J = 8,8, 2H),
7,90 (d, J = 1,6, 1H), 7,96 (d, J = 8,8, 2H), 12,90 (br. s, 1H).
-
Beispiel 137
-
[rac]-3-{4-[2-(4-Chlor-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-ylmethoxy]-2-methyl-phenyl}-2-ethoxy-propionsäure
-
Analog
zu der Verfahrensweise, die in Beispiel 21f] beschrieben ist, wurde
[rac]-2-Ethoxy-3-(4-hydroxy-2-methyl-phenyl)-propionsäureethylester
(Beispiel 129c]) mit [2-(4-Chlor-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-yl]-methanol
(R. C. Self, W. E. Barber, J. P. Machin, J. M. Osbond, C. E. Smithen,
B. P. Tong, J. C. Wickens, D. P. Bloxham, D. Bradshaw, C. H. Cashin,
B. B. Dodge, E. J. Lewis, D. Westmacott, J. Med. Chem. 1991, 34, 772–777) in
Gegenwart von Triphenylphosphin und Diethylazodicarboxylat umgesetzt,
wodurch [rac]-3-{4-[2-(4-Chlor-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-ylmethoxy]-2-methyl-phenyl}-2-ethoxy-propionsäureethylester
erhalten wurde, der analog zu der Verfahrensweise, die in Beispiel
120f] beschrieben ist, weiter verseift wurde, wodurch [rac]-3-{4-[2-(4-Chlor-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-ylmethoxy]-2-methyl-phenyl}-2-ethoxy-propionsäure als
farbloser Feststoff erhalten wurde.
MS: 428,32 (M – H)–,
384,1, 349,0, 255,4.
NMR: (CDCl3, 1H,
400 MHz, δ,
TMS) 1,06 (t, J = 7,2, 3H), 2,23 (s, 3H), 2,36 (s, 3H), 2,88 (d × d, J =
15,2, J = 8, 1H), 3,05 (d × d,
J = 15,2, J = 4,8, 1H), 3,22–3,31
(m, 1H), 3,43–3,51
(m, 1H), 3,94 (d × d,
J = 8, J = 4,8, 1H), 4,88 (s, 2H), 6,73 (d × d, J = 8, J = 1,6, 1H), 6,76
(d, J = 1,6, 1H), 7,06 (d, J = 8, 1H), 7,34 (d, J = 8, 2H), 7,88 (d,
J = 8, 2H).
-
Beispiel 138
-
[rac]-3-{4-[2-(3,5-Dimethoxy-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-ylmethoxy]-benzofuran-7-yl}-2-ethoxy-propionsäure
-
Analog
zu der Verfahrensweise, die in Beispiel 120f] beschrieben ist, wurde
[rac]-2-Ethoxy-3-(4-hydroxy-benzofuran-7-yl)-propionsäuremethylester
(Beispiel 120e]) mit 4-Chlormethyl-2-(3,5-dmethoxy-phenyl)-5-methyl-oxazol (hergestellt
aus 3,5-Dimethoxy-benzaldehyd und Diacetylmonoxim, gefolgt von der
Behandlung mit POCl3 analog zu den Verfahrensweisen,
die in den Beispielen 21a] und b] beschrieben sind) in Gegenwart
von Kaliumcarbonat und Kaliumiodid umgesetzt, wodurch [rac]-3-{4-[2-(3,5-Dimethoxy-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-ylmethoxy]-benzofuran-7-yl}-2-ethoxy-propionsäuremethylester
erhalten wurde, der analog zu der Verfahrensweise, die in Beispiel
120f] beschrieben ist, weiter verseift wurde, wodurch [rac]-3-{4-[2-(3,5-Dimethoxy-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-ylmethoxy]-benzofuran-7-yl}-2-ethoxy-propionsäure als
farbloser Feststoff erhalten wurde.
MS: 480,2 (M – H)–,
434,3, 390,2, 249,1.
NMR: (DMSO-d6,
1H, 400 MHz, δ,
TMS) 1,00 (t, J = 7,2, 3H), 2,46 (s, 3H), 3,08 (d × d, J =
15,2, J = 8, 1H), 3,19 (d × d,
J = 15,2, J = 6,4, 1H), 3,26–3,32
(m, 1H), 3,47–3,55
(m, 1H), 3,82 (s, 6H), 4,13 (d × d,
J = 8, J = 6,4, 1H), 5,12 (s, 2H), 6,64 (t, J = 0,8, 1H), 6,89 (d,
J = 8, 1H), 6,91 (d, J = 1,6, 1H), 7,06 (d, J = 0,8, 2H), 7,12 (d,
J = 8, 1H), 7,90 (d, J = 1,6, 1H), 12,70 (br. s, 1H).
-
Beispiel 139
-
2Z-Ethoxy-3-{4-[2-(4-isopropyl-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-ylmethoxy]-2-methyl-phenyl}-acrylsäure
-
Analog
zu der Verfahrensweise, die in Beispiel 120f] beschrieben ist, wurde
4-Hydroxy-2-methyl-benzaldehyd
(zur Herstellung von 4-Hydroxy-2-methyl-benzaldehyd siehe: H. H.
Hodgson, T. A. Jenkinson, J. Chem. Soc. 1929, 469, 1639–1641) mit
4-Chlormethyl-2-(4-isopropyl-phenyl)-5-methyl-oxazol (hergestellt
aus 4-Isopropylbenzaldehyd und Diacetylmonoxim, gefolgt von der
Behandlung mit POCl3 analog zu den Verfahrensweisen,
die in den Beispielen 21a] und b] beschrieben sind) in Gegenwart
von Kaliumcarbonat umgesetzt, wodurch 4-[2-(4-Isopropyl-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-ylmethoxy]-2-methyl-benzaldehyd
erhalten wurde. 4-[2-(4-Isopropyl-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-ylmethoxy]-2-methyl-benzaldehyd
wurde mit (Ethoxy-ethoxycarbonyl-methyl)-triphenyl-phosphoniumchlorid
[zur Herstellung von (Ethoxy-ethoxycarbonyl-methyl)-triphenyl-phosphoniumchlorid
siehe: K. K. Bach, H. R. El-Seedi, H. M. Jensen, H. B. Nielsen,
I. Thomson, K. B. G. Torssell, Tetrahedron 1994, 50, 7543–7556] in
Gegenwart von DBU analog zu der Verfahrensweise, die in Beispiel
120c] beschrieben ist, umgesetzt, wodurch 2Z-Ethoxy-3-{4-[2-(4-isopropyl-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-ylmethoxy]-2-methyl-phenyl}-acrylsäureethylester
erhalten wurde, der analog zu der Verfahrensweise, die in Beispiel
120f] beschrieben ist, weiter verseift wurde, wodurch 2Z-Ethoxy-3-{4-[2-(4-isopropyl-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-ylmethoxy]-2-methyl-phenyl}-acrylsäure als
hellgrüner
Feststoff erhalten wurde.
MS: 434,3 (M – H)–,
362,2, 293,2.
NMR: (DMSO-d6, 1H, 400
MHz, δ,
TMS) 1,21 (t, J = 8, 3H), 1,23 (d, J = 7,2, 6H), 2,32 (s, 3H), 2,45
(s, 3H), 2,95 (sept., J = 7,2, 1H), 3,90 (q, J = 7,2, 2H), 5,01
(s, 2H), 6,92 (d × d,
J = 8, = 0,8, 1H), 6,95 (d, J = 0,8, 1H), 7,03 (s, 1H), 7,40 (d,
J = 8, 2H), 7,87 (d, J = 8, 2H), 8,00 (d, J = 8, 1H), 12,80 (br.
s, 1H).
-
Beispiel 140
-
[rac]-2-Ethoxy-3-[3-methyl-4-(2-phenyl-oxazol-4-ylmethoxy)-phenyl]-propionsäure
-
Analog
zu der Verfahrensweise, die in Beispiel 108c] beschrieben ist, wurde
[rac]-2-Ethoxy-3-(4-hydroxy-3-methyl-phenyl)-propionsäureethylester
[Int. PCT-Anmeldung (2001), WO 01/40172 A1) mit 4-Chlormethyl-2-phenyl-oxazol [hergestellt
aus Benzamid und 1,3-Dichloraceton, wie in Bioorg. Med. Chem. Lett. (2000),
10 (17), 2041–2044
beschrieben] und Natriumhydrid in N,N-Dimethylformamid behandelt,
wodurch [rac]-2-Ethoxy-3-[3-methyl-4-(2-phenyl-oxazol-4-ylmethoxy)-phenyl]-propionsäureethylester
erhalten wurde, der analog zu der Verfahrensweise, die in Beispiel
91e] beschrieben ist, weiter verseift wurde, wodurch [rac]-2-Ethoxy-3-[3-methyl-4-(2-phenyl-oxazol-4-ylmethoxy)-phenyl]-propionsäure als
farbloser Gummi erhalten wurde.
MS: 380,2 (M – H)–
NMR:
(CDCl3, 1H, 400 MHz, δ, TMS) 1,18 (t, J = 7,0, 3H),
2,25 (s, 3H), 2,92 (d × d,
J = 14,4, J = 7,6, 1H), 3,06 (d × d, J = 14,4, J = 4, 1H),
3,48 (d × q,
J = 13,6, J = 7,2, 1H), 3,56 (d × q, J = 13,6, J = 7,2, 1H),
4,05 (d × d,
J = 8, J = 4,4, 1H), 5,07 (s, 2H), 6,86 (d, J = 8,8, 1H), 7,04 (arom.
H, 2H), 7,45–7,48
(arom. H, 3H), 7,71 (s, 1H), 8,05 (m, arom. H, 2H), 8–11 (sehr
breit, 1H).
-
Beispiel 141
-
(S)-3-{3,5-Dimethyl-4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-phenyl}-2-propoxy-propionsäure
-
Analog
zu den Verfahrensweisen, die in den Beispielen 11a] bis 11c] beschrieben
sind, wurde 3,5-Dimethyl-4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-benzaldehyd
(Beispiel 117) mit (S)-4-Benzyl-3-propoxyacetyl-oxazolidin-2-on
(Beispiel 26) und nBu2BOTf umgesetzt, wodurch (S)-4-Benzyl-3-((2S,3R)-3-{3,5-dimethyl-4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-phenyl}-3-hydroxy-2-propoxy-propionyl)-oxazolidin-2-on
erhalten wurde (gemäß NMR, einer
der vier Isomere ist stark vorherrschend; die Konfiguration wurde
vorläufig
als 2S,3R gemäß D. Haigh,
H. C. Birrell, B. C. C. Cantello, D. S. Eggleston, R. C. Haltiwanger,
R. M. Hindley, A. Ramaswamy, N. C. Stevens, Tetrahedron Asymmetry
1999, 10, 1353–1367
eingestuft). Die Reduktion von (S)-4-Benzyl-3-((2S,3R)-3-{3,5-dimethyl-4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-phenyl}-3-hydroxy-2-propoxy-propionyl)-oxazolidin-2-on mit Triethylsilan
in Trifluoressigsäure
ergab (S)-4-Benzyl-3-((2S)-3-{3,5-dimethyl-4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-phenyl}-2-propoxy-propionyl)-oxazolidin-2-on.
(S)-4-Benzyl-3-((2S)-3-{3,5-dimethyl-4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-phenyl}-2-propoxy-propionyl)-oxazolidin-2-on
wurde anschließend
mit 1 M NaOH in THF verseift, wodurch (S)-3-{3,5-Dimethyl-4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-phenyl}-2-propoxy-propionsäure als
farbloser Feststoff erhalten wurde.
MS: 436,4 (M – H)–,
376,3, 251,1, 217,1.
NMR: (DMSO-d6,
1H, 400 MHz, δ,
TMS) 0,87 (t, J = 7,2, 3H), 1,56 (sext., J = 7,2, 2H), 2,18 (s,
6H), 2, 39 (s, 3H), 2,86 (d × d,
J = 15,2, J = 8, 1H), 2,98 (t, J = 7,2, 2H), 3,02 (d × d, J =
15,2, J = 4,8, 1H), 3,31–3,37
(m, 1H), 3,44–3,50
(m, 1H), 4,01–4,04
(m, 3H), 6,85 (s, 2H), 7,40–7,45
(m, 3H), 7,98 (d × d,
J = 8, J = 0,8, 2H).
-
Beispiel 142
-
a] 2-But-3-enyloxy-3-{3,5-dimethyl-4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-phenyl}-3-hydroxy-propionsäureethylester
-
Zu
einer gerührten
2-M-Lösung
aus LDA in THF (0,38 ml, 0,76 mmol) wurde eine abgekühlte (–78°C) Lösung aus
But-3-enyloxy-essigsäureethylester
(120 mg, 0,76 mmol) in THF (3 ml) bei –78°C zugegeben (zur Herstellung
von But-3-enyloxy-essigsäureethylester
siehe: A. F. Noels, A. Demonceau, N. Petiniot, A. J. Hubert, P.
Teyssie, Tetrahedron 1982, 38, 2733–2739). Die Lösung wurde
für 10
min gerührt
und dann wurde eine Lösung
aus 3,5-Dimethyl-4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-benzaldehyd
(254 mg, 0,76 mmol, Beispiel 117) in THF (3 ml) zugegeben. Das Reaktionsgemisch
wurde 30 min bei –78°C gerührt und
dann durch die Zugabe von ges. NH4Cl bei –78°C gequencht.
Die Lösung
wurde mit Wasser und Ethylacetat verdünnt, die Schichten wurden abgetrennt
und die wässerige
Phase wurde zweimal mit Ethylacetat extrahiert. Die vereinigten
organischen Schichten wurden mit Salzlösung gewaschen und über Natriumsulfat
getrocknet. Das Eindampfen des Lösungsmittels
ergab ein gelbes Öl,
das durch Säulenchromatographie
gereinigt wurde (Kieselgel, Hexan/AcOEt = 9/1), wodurch 160 mg (0,32
mmol, 43%) der Titelverbindung als ein Gemisch aus Diastereomeren
als farbloses Öl
erhalten wurden.
MS: 494,2 (M + H)+,
476,3, 446,3, 402,4, 186,4.
NMR: (CDCl3,
1H, 300 MHz, δ,
TMS) 1,16 (t, J = 7,2, 3H), 2,20 (s, 6H), 2,25–2,35 (m, 2H), 2,39 (s, 3H),
2,87 (d, J = 4,8, 0,7H), 2,98 (t, J = 7,2, 2H), 3,30–3,44 (m,
1H), 3,63–3,75
(m, 1H), 3,88 (d, J = 7,2, 0,3H), 3,98– 4,03 (m, 2H), 4,16 (q, J =
7,2, 2H), 4,76 (t, J = 6,4, 0,3H), 4,84 (t, J = 6,4, 0,7H), 4,99–5,13 (m,
2H), 5,63–5,82
(m, 1H), 6,98 (s, 2H), 7,40–7,45
(m, 3H), 7,97–8,00
(m, 2H).
-
b] 2Z-But-3-enyloxy-3-{3,5-dimethyl-4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-phenyl}-acrylsäureethylester
-
Zu
einer Lösung
aus 2-But-3-enyloxy-3-{3,5-dimethyl-4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-phenyl}-3-hydroxy-propionsäureethylester
(150 mg, 0,3 mmol) in Dichlormethan (2 ml) wurden bei 0°C nacheinander
Triethylamin (55 μl,
0,4 mmol) und Methansulfonsäurechlorid
(42 μl,
0,36 mmol) zugegeben. Die Reaktion erwärmte sich auf Umgebungstemperatur über Nacht
und wurde dann durch die Zugabe von ges. NaHCO3 gequencht.
Die Schichten wurden abgetrennt und die wässerige Phase zweimal mit Dichlormethan extrahiert.
Die vereinigten organischen Schichten wurden über Natriumsulfat getrocknet
und im Vakuum konzentriert, wodurch roher 2-But-3-enyloxy-3-{3,5-dimethyl-4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-phenyl}-3-methansulfonyloxy-propionsäureethylester
erhalten wurde, der in THF (2 ml) gelöst wurde. DBU (139 μl, 0,9 mmol)
wurde bei Umgebungstemperatur zugegeben und das Gemisch wurde für 8 h bei
50°C gerührt. Die Reaktion
wurde durch die Zugabe von Wasser gequencht, die Schichten wurden
abgetrennt und die wässerige Phase
wurde zweimal mit Dichlormethan extrahiert. Die vereinigten organischen
Schichten wurden über
Natriumsulfat getrocknet, und das Lösungsmittel wurde unter reduziertem
Druck entfernt, wodurch ein braunes Öl erhalten wurde, das durch
Säulenchromatographie
gereinigt wurde (Kieselgel, Hexan/AcOEt = 9/1), wodurch 79 mg (0,166
mmol, 55%) der Titelverbindung als hellgelbes Öl und 29 mg (61 μmol, 20%)
2E-But-3-enyloxy-3-{3,5-dimethyl-4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-phenyl}-acrylsäureethylester
als hellgelbes Öl erhalten
wurden.
-
Daten des Z-Isomers:
-
- MS: 476,3 (M + H)+, 328,4, 293,4,
186,3.
- NMR: (CDCl3, 1H, 400 MHz, δ, TMS) 1,35
(t, J = 8, 3H), 2,22 (s, 6H), 2,40 (s, 3H), 2,51 (q, J = 7,2, 2H),
2,99 (t, J = 7,2, 2H), 3,94 (t, J = 7,2, 2H), 4,08 (t, J = 7,2,
2H), 4,28 (q, J = 8, 2H), 5,09 (d × d, J = 8,8, J = 0,8, 1H), 5,16
(d × d,
J = 16,8, J = 0,8, 1H), 5,84–5,94
(m, 1H), 6,89 (s, 1H), 7,39–7,46
(m, 5H), 7,99 (d × d,
J = 8, J = 1,6, 2H).
-
c] 2Z-But-3-enyloxy-3-{3,5-dimethyl-4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-phenyl}-acrylsäure
-
Analog
zu der Verfahrensweise, die in Beispiel 120f] beschrieben ist, wurde
2Z-But-3-enyloxy-3-{3,5-dimethyl-4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-phenyl}-acrylsäureethylester
verseift, wodurch 2Z-But-3-enyloxy-3-{3,5-dimethyl-4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-phenyl}-acrylsäure als farbloser
Feststoff erhalten wurde.
MS: 446,0 (M – H)–,
391,7, 327,1, 256,9, 212,9, 185,6.
NMR: (CDCl3,
1H, 400 MHz, δ,
TMS) 2,23 (s, 6H), 2,40 (s, 3H), 2,51 (q, J = 7,2, 2H), 3,01 (t,
J = 7,2, 2H), 3,96 (t, J = 7,2, 2H), 4,09 (t, J = 7,2, 2H), 5,12
(d × d,
J = 8,8, J = 0,8, 1H), 5,18 (d × d,
J = 16,8, J = 0,8, 1H), 5,84–5,94 (m,
1H), 7,03 (s, 1H), 7,41–7,46
(m, 5H), 7,99 (d × d,
J = 8, J = 1,6, 2H).
-
Beispiel 143
-
2E-But-3-enyloxy-3-{3,5-dimethyl-4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-phenyl}-acrylsäure
-
Analog
zu der Verfahrensweise, die in Beispiel 120f] beschrieben ist, wurde
2E-But-3-enyloxy-3-{3,5-dimethyl-4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-phenyl}-acrylsäureethylester
(Beispiel 142b]) verseift, wodurch 2Z-But-3-enyloxy-3-{3,5-dimethyl-4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-phenyl}-acrylsäure als
farbloses Öl
erhalten wurde.
MS: 446,1 (M – H)–,
392,0, 384,4, 253,2, 216,6, 161,5.
NMR: (CDCl3,
1H, 400 MHz, δ,
TMS) 2,17 (s, 6H), 2,39 (s, 3H), 2,55 (q, J = 7,2, 2H), 2,98 (t,
J = 7,2, 2H), 3,93 (t, J = 7,2, 2H), 4,03 (t, J = 7,2, 2H), 5,15
(d × d,
J = 8,8, J = 0,8, 1H), 5,19 (d × d,
J = 16,8,1 = 0,8, 1H), 5,83–5,91 (m,
1H), 6,20 (s, 1H), 7,02 (s, 2H), 7,42–7,51 (m, 3H), 7,98 (d × d, J =
8, J = 1,6, 2H),
-
Beispiel 144
-
[rac]-3-{4-[2-(2-Chlor-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-ylmethoxy]-2-methyl-phenyl}-2-ethoxy-propionsäureethylester
-
Caesiumcarbonat
(97 mg, 300 μmol,
1,5 Äqu.)
und eine Spur aus Kaliumiodid wurden zu einer Lösung aus [rac]-2-Ethoxy-3-(4-hydroxy-2-methyl-phenyl)-propionsäureethylester
(50 mg, 200 μmol,
1 Äqu.,
Beispiel 129c]) und 4-Chlormethyl-2-(2-chlor-phenyl)-5-methyl-oxazol
(72 mg, 300 μmol,
1,5 Äqu.,
hergestellt aus 2-Chlor-benzaldehyd und Diacetylmonoxim, gefolgt
von der Behandlung mit POCl3 analog zu den
Verfahrensweisen, die in den Beispielen 21a] und b] beschrieben
sind) in Aceton (4 ml) zugegeben. Das Gemisch wurde unter Rückfluß für 12 h erhitzt,
abfiltriert und das Filtrat im Vakuum eingedampft. Der Rest wurde
in Ethylacetat und eiskalter 1 M Salzsäure aufgenommen. Die organische
Schicht wurde zweimal mit Salzlösung
gewaschen und über
Natriumsulfat getrocknet. Die Entfernung des Lösungsmittels unter reduziertem
Druck ergab ein gelbes Öl,
das durch Säulenchromatographie
gereinigt wurde (Kieselgel, Hexan/AcOEt = 9/1), wodurch 72 mg (160 μmol, 79%)
der Titelverbindung als farbloses Öl erhalten wurden.
MS:
458,3 (M + H)+, 414,1, 384,1, 247,1, 206,1,
179,1.
NMR: (CDCl3, 1H, 300 MHz, δ, TMS) 1,15
(t, J = 7,2, 3H), 1,22 (t, J = 8,3H), 2,33 (s, 3H), 2,46 (s, 3H),
2,97 (d, J = 7,2, 2H), 3,25–3,37
(m, 1H), 3,52–3,62
(m, 1H), 3,96 (t, J = 7,2, 1H), 4,16 (q, J = 8, 2H), 5,00 (s, 2H),
6,79 (d × d,
J = 8, J = 1,6, 1H), 6,83 (d, J = 1,6, 1H), 7,10 (d, J = 8, 1H),
7,33–7,37
(m, 2H), 7,47–7,50
(m, 1H), 7,95–7,98
(m, 1H),
-
b] [rac]-3-{4-[2-(2-Chlor-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-ylmethoxy]-2-methyl-phenyl}-2-ethoxy-propionsäure
-
Analog
zu der Verfahrensweise, die in Beispiel 120f] beschrieben ist, wurde
[rac]-3-{4-[2-(2-Chlor-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-ylmethoxy]-2-methyl-phenyl}-2-ethoxy-propionsäureethylester
verseift, wodurch [rac]-3-{4-[2-(2-Chlor-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-ylmethoxy]-2-methyl-phenyl}-2-ethoxy-propionsäure als
farbloses Öl
erhalten wurde.
MS: 428,2 (M – H)–,
382,0, 222,7, 176,8.
NMR: (CDCl3, 1H,
300 MHz, δ,
TMS) 1,13 (t, J = 7,2, 3H), 2,34 (s, 3H), 2,46 (s, 3H), 2,93 (d × d, J =
15,2, J = 8,8, 1H), 3,13 (d × d,
J = 15,2, J = 4, 1H), 3,31–3,37
(m, 1H), 3,48–3,56
(m, 1H), 4,01 (d × d,
J = 8,8, J = 4,8, 1H), 5,30 (s, 2H), 6,81 (d × d, J = 8, J = 1,6, 1H), 6,85
(d, J = 1,6, 1H), 7,13 (d, J = 8, 1H), 7,33–7,37 (m, 2H), 7,47–7,51 (m,
1H), 7,95–7,98
(m, 1H).
-
Beispiel 145
-
[rac]-3-{4-[2-(3-Chlor-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-ylmethoxy]-2-methyl-phenyl}-2-ethoxy-propionsäure
-
Analog
zu der Verfahrensweise, die in Beispiel 144a] beschrieben ist, wurde
[rac]-2-Ethoxy-3-(4-hydroxy-2-methyl-phenyl)-propionsäureethylester
(Beispiel 129c]) mit 4-Chlormethyl-2-(3-chlor-phenyl)-5-methyl-oxazol
(hergestellt aus 3-Chlorbenzaldehyd und Diacetylmonoxim, gefolgt
von der Behandlung mit POCl3 analog zu den
Verfahrensweisen, die in den Beispielen 21a] und b] beschrieben
sind) in Gegenwart von Caesiumcarbonat und Kaliumiodid umgesetzt,
wodurch [rac]-3-{4-[2-(3-Chlor-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-ylmethoxy]-2-methyl-phenyl}-2-ethoxy-propionsäureethylester
erhalten wurde, der analog zu der Verfahrensweise, die in Beispiel
120f] beschrieben ist, weiter verseift wurde, wodurch [rac]-3-{4-[2-(3-Chlor-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-ylmethoxy]-2-methyl-phenyl}-2-ethoxy-propionsäure als
weißer
Feststoff erhalten wurde.
MS: 428,2 (M – H)–,
382,1, 337,7, 223,0, 176,2.
NMR: (CDCl3,
1H, 300 MHz, δ,
TMS) 1,13 (t, J = 8, 3H), 2,34 (s, 3H), 2,44 (s, 3H), 2,93 (d × d, J =
15,2, J = 8,8, 1H), 3,14 (d × d,
J = 15,2, J = 4, 1H), 3,31–3,39
(m, 1H), 3,49–3,57
(m, 1H), 4,02 (d × d,
J = 8,8, J = 4, 1H), 4,96 (s, 2H), 6,80 (d × d, J = 8, J = 0,8, 1H), 6,83
(d, J = 0,8, 1H), 7,13 (d, J = 8, 1H), 7,34–7,42 (m, 2H), 7,90 (d × t, J =
7,2, J = 0,8, 1H), 8,01–8,02
(m, 1H),
-
Beispiel 146
-
[rac]-2-Ethoxy-3-{2-methyl-4-[3-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-propoxy]-phenyl}-propionsäure
-
Analog
zu der Verfahrensweise, die in Beispiel 21f] beschrieben ist, wurde
[rac]-2-Ethoxy-3-(4-hydroxy-2-methyl-phenyl)-propionsäureethylester
(Beispiel 129c]) mit 3-(5-Methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-propan-1-ol
(J. L. Collins, M. Dezube, J. A. Oplinger, A. Jeffrey, T. M. Willson,
Internationale Patent-Anmeldung, Veröffentlichungs-Nr. WO 0008002(A1),
2000) in Gegenwart von Triphenylphosphin und Diethylazodicarboxylat
umgesetzt, wodurch [rac]-2-Ethoxy-3-{2-methyl-4-[3-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-propoxy]-phenyl}-propionsäureethylester
erhalten wurde, der analog zu der Verfahrensweise, die in Beispiel
120f] beschrieben ist, weiter verseift wurde, wodurch [rac]-2-Ethoxy-3-{2-methyl-4-[3-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-propoxy]-phenyl}-propionsäure als
farbloses Öl
erhalten wurde.
MS: 422,2 (M – H)–,
375,9, 308,7, 222,8, 179,4.
NMR: (CDCl3,
1H, 300 MHz, δ,
TMS) 1,13 (t, J = 7,2, 3H), 2,14 (quint., J = 7,2, 2H), 2,28 (s,
3H), 2,32 (s, 3H), 2,69 (t, J = 7,2, 2H), 2,92 (d × d, J =
15,2, J = 8,8, 1H), 3,13 (d × d,
J = 15,2, J = 4, 1H), 3,29–3,40
(m, 1H), 3,47–3,58
(m, 1H), 3,95 (t, J = 7,2, 2H), 4,03 (d × d, J = 8,8, J = 4, 1H), 6,68
(d × d,
J = 8, J = 1,6, 1H), 6,71 (d, J = 1,6, 1H), 7,10 (d, J = 8, 1H),
7,40–7,46
(m, 3H), 7,98 (d × d,
J = 8, J = 0,8, 2H),
-
Beispiel 147
-
[rac]-2-Ethoxy-3-{4-[2-(4-fluor-3-methyl-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-ylmethoxy]-2-methyl-phenyl}-propionsäure
-
Analog
zu der Verfahrensweise, die in Beispiel 144a] beschrieben ist, wurde
[rac]-2-Ethoxy-3-(4-hydroxy-2-methyl-phenyl)-propionsäureethylester
(Beispiel 129c]) mit 4-Chlormethyl-2-(4-fluor-3-methyl-phenyl)-5-methyl-oxazol (hergestellt
aus 4-Fluor-3-methyl-benzaldehyd und Diacetylmonoxim, gefolgt von
der Behandlung mit POCl3 analog zu den Verfahrensweisen,
die in den Beispielen 21a] und b] beschrieben sind) in Gegenwart
von Caesiumcarbonat und Kaliumiodid umgesetzt, wodurch [rac]-2-Ethoxy-3-{4-[2-(4-fluor-3-methyl-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-ylmethoxy]-2-methyl-phenyl}-propionsäureethylester
erhalten wurde, der analog zu der Verfahrensweise, die in Beispiel
120f] beschrieben ist, weiter verseift wurde, wodurch [rac]-2-Ethoxy-3-{4-[2-(4-fluor-3-methyl-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-ylmethoxy]-2-methyl-phenyl}-propionsäure als
farbloser Feststoff erhalten wurde.
MS: 426,2 (M – H)–,
380,1, 336,5, 283,3, 255,4.
NMR: (DMSO-d6,
1H, 300 MHz, δ,
TMS) 1,02 (t, J = 7,2, 3H), 2,27 (s, 3H), 2, 31 (s, 3H), 2,43 (s,
3H), 2,79 (d × d,
J = 15,2, J = 8, 1H), 2,89 (d × d,
J = 15,2, J = 6,4, 1H), 3,20–3,32
(m, 1H), 3,45–3,52
(m, 1H), 3,91 (d × d, J
= 8, J = 6,4, 1H), 4,94 (s, 2H), 6,78 (d × d, J = 8, J = 0,8, 1H), 6,83
(d, J = 0,8, 1H), 7,07 (d, J = 8, 1H), 7,29 (t, J = 8, 1H), 7,77–7,82 (m,
1H), 7,89 (d × d,
J = 8, J = 0,8, 1H), 12,65 (br. s, 1H),
-
Beispiel 148
-
[rac]-2-Ethoxy-3-{4-[2-(2-methoxy-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-ylmethoxy]-2-methyl-phenyl}-propionsäure
-
Analog
zu der Verfahrensweise, die in Beispiel 144a] beschrieben ist, wurde
[rac]-2-Ethoxy-3-(4-hydroxy-2-methyl-phenyl)-propionsäureethylester
(Beispiel 129c]) mit 4-Chlormethyl-2-(2-methoxy-phenyl)-5-methyl-oxazol
(hergestellt aus 2-Methoxybenzaldehyd und Diacetylmonoxim, gefolgt
von der Behandlung mit POCl3 analog zu den
Verfahrensweisen, die in den Beispielen 21a] und b] beschrieben
sind) in Gegenwart von Caesiumcarbonat und Kaliumiodid umgesetzt,
wodurch [rac]-2-Ethoxy-3-{4-[2-(2-methoxy-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-ylmethoxy]-2-methyl-phenyl}-propionsäureethylester
erhalten wurde, der analog zu der Verfahrensweise, die in Beispiel
120f] beschrieben ist, weiter verseift wurde, wodurch [rac]-2-Ethoxy-3-{4-[2-(2-methoxy-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-ylmethoxy]-2-methyl-phenyl}-propionsäure als
weißer
Feststoff erhalten wurde.
MS: 424,3 (M – H)–,
380,3, 334,8, 299,3, 255,3.
NMR: (CDCl3,
1H, 400 MHz, δ,
TMS) 1,12 (t, J = 7,2, 3H), 2,33 (s, 3H), 2,44 (s, 3H), 2,91 (d × d, J =
15,2, J = 8, 1H), 3,10 (d × d,
J = 15,2, J = 4, 1H), 3,29–3,36
(m, 1H), 3,49–3,57
(m, 1H), 3,94 (s, 3H), 3,99 (d × d,
J = 8, J = 4, 1H), 4,99 (s, 2H), 6,79 (d × d, J = 8, J = 1,6, 1H), 6,83
(d, J = 1,6, 1H), 7,01–7,05
(m, 2H), 7,12 (d, J = 8, 1H), 7,41 (d × t, J = 8, J = 0,8, 1H), 7,90
(d × d,
J = 8, J = 0,8, 1H),
-
Beispiel 149
-
[rac]-3-(4-{2-[2-(4-Chlor-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-yl]-ethoxy}-5,6,7,8-tetrahvdro-naphthalin-1-yl)-2-ethoxy-propionsäure
-
Analog
zu der Verfahrensweise, die in Beispiel 17a] beschrieben ist, wurde
[rac)-2-Ethoxy-3-(4-hydroxy-5,6,7,8-tetrahydro-naphthalin-1-yl)-propionsäureethylester
(Beispiel 108b]) mit 2-[2-(4-Chlor-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-yl]-ethanol
(hergestellt durch Umwandlung des 4-Chlor-benzaldehyds zu 2-[2-(4-Chlor-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-yl]-ethanol
analog zu der Sequenz, die in den Beispielen 21a] bis 21e] beschrieben
ist) in Gegenwart von Triphenylphosphin und DEAD (Diethylazodicarboxylat)
umgesetzt, wodurch [rac]-3-(4-{2-[2-(4-Chlor-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-yl]-ethoxy}-5,6,7,8-tetrahydro-naphthalin-1-yl)-2-ethoxy-propionsäureethylester
erhalten wurde, der analog zu der Verfahrensweise, die in Beispiel
91e] beschrieben ist, weiter verseift wurde, wodurch [rac]-3-(4-{2-[2-(4-Chlor-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-yl]-ethoxy}-5,6,7,8-tetrahydro-naphthalin-1-yl)-2-ethoxy-propionsäure als
farbloses Öl
erhalten wurde.
MS: 484,3 (M + H)+,
506,2 (M + Na)+.
NMR: (CDCl3, 1H, δ,
TMS, 300 MHz) 1,12 (t, J = 7,2, 3H), 1,73–1,79 (m, 4H), 2,37 (s, 3H),
2,60–2,74
(m, 4H), 2,91–3,05
(m, 4H), 3,32–3,35
(m, 1H), 3,50–3,56
(m, 1H), 3,96–4,01
(m, 1H), 4,19 (t, J = 6,3, 2H), 6,61 (d, J = 8,4, 1H), 6,98 (d,
J = 8,4, 1H), 7,39 (d, J = 6,9, 2H), 7,90 (d, 8,7, 2H), COOH sehr
breit.
-
Beispiel 150
-
a] [rac]-2-Ethoxy-3-(4-hydroxy-naphthalin-1-yl)-propionsäureethylester
-
Analog
zu der Verfahrensweise, die in Beispiel 93a] beschrieben ist, wurde
4-Benzyloxy-naphthalin-1-carbaldehyd
(hergestellt aus 4-Hydroxy-naphthalin-1-carbaldehyd, Benzylchlorid,
Kaliumcarbonat in N,N-Dimethylformamid bei Raumtemperatur) mit (Ethoxy-ethoxycarbonyl-methyl)-triphenyl-phosphoniumchlorid
[Tetrahedron 50 (25), 7543–56
(1994)] umgesetzt, wodurch 3-(4-Benzyloxy-naphthalin-1-yl)-2-ethoxy-(Z,E)-acrylsäureethylester
erhalten wurde. Die Hydrierung von 3-(4-Benzyloxy-naphthalin-1-yl)-2-ethoxy-(Z,E)-acrylsäureethylester,
wie in Beispiel 91d] beschrieben, ergab [rac]-2-Ethoxy-3-(4-hydroxy-naphthalin-1-yl)-propionsäureethylester
als hellbraunes Öl.
MS:
288,3 (M), 242,2, 215,3, 157,2.
NMR: (CDCl3,
1H, δ, TMS,
300 MHz) 1,11 (t, J = 7,0, 3H), 1,17 (t, J = 7,1, 3H), 3,26–3,60 (m,
4H), 4,10–4,19 (m,
3H), 5,67 (s, 1H), 6,82 (d, J = 7,6, 1H), 7,20 (d, J = 7,6, 1H),
7,46–7,58
(m, 2H), 8,03 (d, J = 7,8, 1H), 8,24 (d, J = 7,9, 1H).
-
b] [rac]-2-Ethoxy-3-[4-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-ylmethoxy)-naphthalin-1-yl]-propionsäure
-
Analog
zu der Verfahrensweise, die in Beispiel 108c] beschrieben ist, wurde
[rac]-2-Ethoxy-3-(4-hydroxy-naphthalin-1-yl)-propionsäureethylester
mit 4-Chlormethyl-5-methyl-2-phenyloxazol und Natriumhydrid in N,N-Dimethylformamid
behandelt, wodurch [rac]-2-Ethoxy-3-[4-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-ylmethoxy)-naphthalin-1-yl]-propionsäureethylester
erhalten wurde, der analog zu der Verfahrensweise, die in Beispiel 91e]
beschrieben ist, weiter verseift wurde, wodurch [rac]-2-Ethoxy-3-[4-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-ylmethoxy)-naphthalin-1-yl]-propionsäure als
farbloser Feststoff erhalten wurde.
MS: 430,3 (M – H)–.
NMR:
(CDCl3, 1H, δ, TMS, 300 MHz) 1,01 (t, J =
7,0, 3H), 2,47 (s, 3H), 3,15–3,25
(m, 2H), 3,41–3,63
(m, 2H), 4,16 (d × d,
J1 = 3,9, J2 = 6,9,
1H), 5,17 (s, 2H), 6,90 (d, J = 7,9, 1H), 7,30 (d, J = 7,9, 1H),
7,44–7,57
(m, 5H), 8,02–8,05
(m, 3H), 8,34 (d, J = 8,2, 1H), COOH sehr breit.
-
Beispiel 151
-
a] [rac]-2-Ethoxy-3-(7-hydroxy-benzo[b]thiophen-4-yl)-propionsäuremethylester
-
Analog
zu der Verfahrensweise, die in Beispiel 91b] beschrieben ist, wurde
7-Benzyloxy-benzo[b]thiophen (hergestellt aus Benzo[b]thiophen-7-ol
[J. Chem. Soc., Perkin Trans. 1 (1983), (12), 2973–7], Benzylchlorid,
Kaliumcarbonat in N,N-Dimethylformamid bei Raumtemperatur) mit Dichlormethylmethylether
in Dichlormethan bei 0°C
umgesetzt, wodurch 7-Benzyloxy-benzo[b]thiophen-4-carbaldehyd erhalten
wurde. Die Behandlung von 7-Benzyloxy-benzo[b]thiophen-4-carbaldehyd mit (Ethoxy-ethoxycarbonyl-methyl)-triphenylphosphoniumchlorid
und Kaliumcarbonat in 2-Propanol analog zu der Verfahrensweise,
die in Beispiel 93a] beschrieben ist, ergab 3-(7-Benzyloxy-benzo[b]thiophen-4-yl)-2(Z,E)-ethoxy-acrylsäureethylester.
Die Reduktion des 3-(7-Benzyloxy-benzo[b]thiophen-4-yl)-2(Z,E)-ethoxy-acrylsäureethylesters
mit Magnesium in THF/MeOH (1 : 1) bei 50°C analog zu der Verfahrensweise,
die in Beispiel 93b] beschrieben ist, ergab [rac]-3-(7-Benzyloxy-benzo[b]thiophen-4-yl)-2-ethoxy-propionsäuremethylester,
die anschließende
Entfernung der Benzylschutzfunktion mit Dimethylsulfid und Bortrifluoriddiethyletherat
in Dichlormethan bei Raumtemperatur analog zu der Verfahrensweise,
die in Beispiel 93c] beschrieben ist, ergab [rac]-2-Ethoxy-3-(7-hydroxy-benzo[b]thiophen-4-yl)-propionsäuremethylester
als hellgelbes Öl.
MS:
279,0 (M – H)–.
NMR:
(CDCl3, 1H, δ, TMS, 300 MHz) 1,12 (t, J =
7,0, 3H), 3,23–3,36
(m, 3H), 3,56–3,61
(m, 1H), 3,68 (s, 3H), 4,11–4,15
(d × d,
J1 = 5,5, J2 = 7,7,
1H), 5,83 (s, 1H), 6,63 (d, J = 7,8, 1H), 7,08 (d, J = 7,8, 1H),
7,45 (s, 2H).
-
b] [rac]-2-Ethoxy-3-[7-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-ylmethoxy)-benzo[b]thiophen-4-yl]-propionsäure
-
Analog
zu der Verfahrensweise, die in Beispiel 108c] beschrieben ist, wurde
[rac]-2-Ethoxy-3-(7-hydroxybenzo[b]thiophen-4-yl)-propionsäuremethylester
mit 4-Chlormethyl-5-methyl-2-phenyloxazol und Natriumhydrid in N,N-Dimethylformamid
behandelt, wodurch [rac]-2-Ethoxy-3-[7-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-ylmethoxy)-benzo[b]thiophen-4-yl]-propionsäuremethylester
erhalten wurde, der analog zu der Verfahrensweise, die in Beispiel
91e] beschrieben ist, weiter verseift wurde, wodurch [rac]-2-Ethoxy-3-[7-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-ylmethoxy)-benzo[b]thiophen-4-yl]-propionsäure als
farbloser Feststoff erhalten wurde.
MS: 436,2 (M – H)–.
NMR:
(CDCl3, 1H, δ, TMS, 300 MHz) 1,07 (t, J =
7,0, 3H), 2,47 (s, 3H), 3,19–3,33
(m, 2H), 3,40–3,55
(m, 2H), 4,10–4,15
(d × d,
J1 = 4,1, J2 = 8,3,
1H), 5,20 (s, 2H), 6,87 (d, J = 8,0, 1H), 7,19 (d, J = 8,0, 1H),
7,43–7,48
(m, 5H), 8,00–8,03
(m, 2H), COOH sehr breit.
-
Beispiel 152
-
[rac]-2-Ethoxy-3-{7-[2-(4-isopropoxy-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-ylmethoxy]-benzo[b]thiophen-4-yl}-propionsäure
-
Analog
zu der Verfahrensweise, die in Beispiel 108c] beschrieben ist, wurde
[rac]-2-Ethoxy-3-(7-hydroxybenzo[b]thiophen-4-yl)-propionsäuremethylester
(Beispiel 151a]) mit 4-Chlormethyl-2-(4-isopropoxy-phenyl)-5-methyl-oxazol (hergestellt
aus 4-Isopropoxy-benzaldehyd und Diacetylmonoxim, gefolgt von der Behandlung
mit POCl3 analog zu den Verfahrensweisen,
die in den Beispielen 21a] und b] beschrieben sind) und Natriumhydrid
in N,N-Dimethylformamid behandelt, wodurch [rac]-2-Ethoxy-3-{7-[2-(4-isopropoxy-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-ylmethoxy]-benzo[b]thiophen-4-yl}-propionsäuremethylester
erhalten wurde, der analog zu der Verfahrensweise, die in Beispiel
91e] beschrieben ist, weiter verseift wurde, wodurch [rac]-2-Ethoxy-3-{7-[2-(4-isopropoxy-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-ylmethoxy]-benzo[b]thiophen-4-yl}-propionsäure als
farbloser Feststoff erhalten wurde.
MS: 494,1 (M – H)–.
NMR:
(CDCl3, 1H, δ, TMS, 300 MHz) 1,07 (t, J =
6,9, 3H), 1,36 (d, J = 6,3, 6H), 2,44 (s, 3H), 3,18–3,30 (m,
2H), 3,38–3,44
(d × d,
J1 = 4,2, J2 = 14,1,
1H), 3,49–3,55
(m, 1H), 4,09–4,13
(d × d,
J1 = 3,9, J2 = 8,1,
1H), 4,58–4,66 (m,
1H), 5,17 (s, 2H), 6,86 (d, J = 7,8, 1H), 6,93 (d, J = 8,7, 2H),
7,18 (d, J = 7,8, 1H), 7,42–7,47
(d × d,
J1 = 5,4, J2 = 9,9,
2H), 7,91–7,94
(d × d,
J1 = 1,8, J2 = 6,9,
2H), COOH sehr breit.
-
Beispiel 153
-
[rac]-2-Ethoxy-3-(7-{2-[2-(2-ethoxy-4-fluor-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-yl]-ethoxy}-benzo[b]thiophen-4-yl)-propionsäure
-
Analog
zu der Verfahrensweise, die in Beispiel 17a] beschrieben ist, wurde
[rac]-2-Ethoxy-3-(7-hydroxybenzo[b]thiophen-4-yl)-propionsäuremethylester
(Beispiel 151a]) mit 2-[2-(2-Ethoxy-4-fluor-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-yl]-ethanol
(Beispiel 95) in Gegenwart von Triphenylphosphin und DEAD (Diethylazodicarboxylat)
umgesetzt, wodurch [rac]-2-Ethoxy-3-(7-{2-[2-(2-ethoxy-4-fluor-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-yl]-ethoxy}-benzo[b]thiophen-4-yl)-propionsäuremethylester
erhalten wurde, der analog zu der Verfahrensweise, die in Beispiel
91e] beschrieben ist, weiter verseift wurde, wodurch [rac]-2-Ethoxy-3-(7-{2-[2-(2-ethoxy-4-fluor-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-yl]-ethoxy}-benzo[b]thiophen-4-yl)-propionsäure als
farbloser Feststoff erhalten wurde.
MS: 512,2 (M – H)–.
NMR:
(DMSO-d6, 1H, δ, TMS, 300 MHz) 0,99 (t, J =
6,9, 3H), 1,33 (t, J = 6,9, 3H), 2,36 (s, 3H), 2,98 (t, J = 6,3, 2H),
3,17–3,33
(m, 3H), 3,46–3,57
(m, 1H), 3,99–4,04
(d × d,
J1 = 5,4, J2 = 7,5,
1H), 4,09–4,16
(q, J = 6,9, 2H), 4,37 (t, J = 6,3, 2H), 6,83–6,91 (m, 2H), 7,04–7,08 (d × d, J1 = 2,1, J2 = 11,4,
1H), 7,15 (d, J = 8,1, 1H), 7,49 (d, J = 5,4, 1H), 7,71 (d, J =
5,4, 1H), 7,76–7,81
(d × d,
J1 = 6,9, J2 = 12,
1H), 12,67 (s, 1H),
-
Beispiel 154
-
[rac]-3-(7-{2-[2-(4-Chlor-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-yl]-ethoxy}-benzo[b]thiophen-4-yl)-2-ethoxy-propionsäure
-
Analog
zu der Verfahrensweise, die in Beispiel 17a] beschrieben ist, wurde
[rac]-2-Ethoxy-3-(7-hydroxybenzo[b]thiophen-4-yl)-propionsäuremethylester
(Beispiel 151a]) mit 2-[2-(4-Chlor-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-yl]-ethanol (hergestellt
durch Umwandlung des 4-Chlor-benzaldehyds zu 2-[2-(4-Chlor-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-yl]-ethanol analog zu
der Sequenz, die in den Beispielen 21a] bis 21e] beschrieben ist)
in Gegenwart von Triphenylphosphin und DEAD (Diethylazodicarboxylat)
umgesetzt, wodurch [rac]-3-(7-{2-[2-(4-Chlor-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-yl]-ethoxy}-benzo[b]thiophen-4-yl)-2-ethoxy-propionsäuremethylester
erhalten wurde, der analog zu der Verfahrensweise, die in Beispiel
91e] beschrieben ist, weiter verseift wurde, wodurch [rac]-3-(7-{2-[2-(4-Chlor-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-yl]-ethoxy}-benzo[b]thiophen-4-yl)-2-ethoxy-propionsäure als
farbloses Öl
erhalten wurde.
MS: 484,2 (M – H)–.
NMR:
(CDCl3, 1H, δ, TMS, 300 MHz) 1,07 (t, J =
7,0, 3H), 2,44 (s, 3H), 3,05 (t, J = 6,2, 2H), 3,22–3,31 (m,
2H), 3,39–3,45
(d × d,
J1 = 4,4, J2 = 14,2,
1H), 3,51–3,57
(m, 1H), 4,09–4,13
(d × d,
J1 = 4,4, J2 = 8,1,
1H), 4,37 (t, J = 6,2, 2H), 6,71 (d, J = 8,0, 1H), 7,16 (d, J =
8,0, 1H), 7,37–7,49
(m, 4H), 7,87–7,91
(m, 2H), COOH sehr breit.
-
Beispiel 155
-
[rac]-3-{7-[2-(4-tert-Butyl-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-ylmethoxy]-benzo[b]thiophen-4-yl}-2-ethoxy-propionsäure
-
Analog
zu der Verfahrensweise, die in Beispiel 108c] beschrieben ist, wurde
[rac]-2-Ethoxy-3-(7-hydroxybenzo[b]thiophen-4-yl)-propionsäuremethylester
(Beispiel 151a]) mit 4-Chlormethyl-2-(4-tert-butyl-phenyl)-5-methyl-oxazol (hergestellt
aus 4-tert-Butylbenzaldehyd und Diacetylmonoxim, gefolgt von der
Behandlung mit POCl3 analog zu den Verfahrensweisen,
die in den Beispielen 21a] und b] beschrieben sind) und Natriumhydrid
in N,N-Dimethylformamid behandelt, wodurch [rac]-3-{7-[2-(4-tert-Butyl-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-ylmethoxy]-benzo[b]thiophen-4-yl}-2-ethoxy-propionsäuremethylester
erhalten wurde, der analog zu der Verfahrensweise, die in Beispiel
91e] beschrieben ist, weiter verseift wurde, wodurch [rac]-3-{7-[2-(4-tert-Butyl-phenyl)-5-methyl-oxazol-4-ylmethoxy]-benzo[b]thiophen-4-yl}-2-ethoxy-propionsäure als
farbloser amorpher Feststoff erhalten wurde.
MS: 492,2 (M – H)–,
448,2.
NMR: (CDCl3, 1H, δ, TMS, 300
MHz) 1,07 (t, J = 7,2, 3H), 1,35 (s, 9H), 2,46 (s, 3H), 3,26 (m,
2H), 3,51 (m, 2H), 4,13 (m, 1H), 5,20 (s, 2H), 6,87 (d, J = 8,1,
1H), 7,19 (d, J = 8,1, 1H), 7,45–7,48 (m, 4H), 7,94 (d, J =
8,7, 2H), COOH sehr breit.
-
Beispiel 156
-
(S)-2-Ethoxy-3-{3-methyl-4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-phenyl}-propionsäure
-
Analog
zu den Verfahrensweisen, die in den Beispielen 11a] bis 11c] beschrieben
sind, wurde 3-Methyl-4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-benzaldehyd
(Beispiel 114b]) mit (S)-4-Benzyl-3-ethoxyacetyloxazolidin-2-on
und nBu2BOTf umgesetzt, wodurch (S)-4-Benzyl-3-((2S,3R)-2-ethoxy-3-hydroxy-3-{3-methyl- 4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-phenyl}-propionyl)-oxazolidin-2-on
erhalten wurde (gemäß NMR, einer
der vier Isomere ist stark vorherrschend; die Konfiguration wurde
vorläufig
als 2S,3R gemäß Tetrahedron
Asymmetry 1999, 1353 eingestuft). Die Reduktion von (S)-4-Benzyl-3-((2S,3R)-2-ethoxy-3-hydroxy-3-{3-methyl-4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-phenyl}-propionyl)-oxazolidin-2-on
mit Triethylsilan in Trifluoressigsäure ergab dann (S)-4-Benzyl-3-((2S)-2-ethoxy-3-{3-methyl-4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-phenyl}-propionyl)-oxazolidin-2-on.
Das (S)-4-Benzyl-3-((2S)-2-ethoxy-3-{3-methyl-4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-phenyl}-propionyl)-oxazolidin-2-on
wurde anschließend
mit 1 N NaOH in THF verseift, wodurch (S)-2-Ethoxy-3-{3-methyl-4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-phenyl}-propionsäure als
farbloser Feststoff erhalten wurde. Der Enantiomerenüberschuß wurde
gemäß chiraler
HPLC (Chiralpak-AD) bewertet und war 99,3%.
MS: (M + H+)+– 410,5.
NMR (DMSO-d6, 1H, δ,
TMS): 1,03 (t, 3H), 2,06 (s, 3H), 2,35 (s, 3H), 2,75 (d × d, 1H),
2,82 (d × d,
1H), 2,91 (t, 2H), 3,23–3,32
(m, 1H), 3,45–3,52
(m, 1H), 3,90 (d × d,
1H), 4,18 (t, 2H), 6,69 (d × d,
1H), 6,95–6,99
(m, 2H), 7,47–7,52
(m, 3H), 7,92 (d × d,
2H), 12,6 (s, 1H).
-
Beispiel 157
-
(2S)-3-{3,5-Dimethyl-4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-phenyl}-2-ethoxypropionsäure
-
Analog
zu den Verfahrensweisen, die in den Beispielen 11a] bis 11c] beschrieben
sind, wurde 3,5-Dimethyl-4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-benzaldehyd
(Beispiel 117) mit (S)-4-Benzyl-3-ethoxyacetyl-oxazolidin-2-on und nBu2BOTf umgesetzt, wodurch (S)-4-Benzyl-3-((2S,3R)-3-{3,5-dimethyl-4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-phenyl}-2-ethoxy-3-hydroxy-propionyl)-oxazolidin-2-on
erhalten wurde (gemäß NMR, einer
der vier Isomere ist stark vorherrschend; die Konfiguration wurde
vorläufig
als 2S,3R gemäß Tetrahedron
Asymmetry 1999, 1353 eingestuft). Die Reduktion von (S)-4-Benzyl-3-((2S,3R)-3-{3,5-dimethyl-4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-phenyl}-2-ethoxy-3-hydroxy-propionyl)-oxazolidin-2-on
mit Triethylsilan in Trifluoressigsäure ergab dann (S)-4-Benzyl-3-((2S)-3-{3,5-dimethyl-4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-phenyl}-2-ethoxy-propionyl)-oxazolidin-2-on.
Das (S)-4-Benzyl-3-((2S)-3-{3,5-dimethyl-4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-phenyl}-2-ethoxy-propionyl)-oxazolidin-2-on
wurde anschließend
mit 1 N NaOH in THF verseift, wodurch (2S)-3-{3,5-Dimethyl-4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-phenyl}-2-ethoxy-propionsäure als
farbloser Feststoff erhalten wurde. Der Enantiomerenüberschuß wurde
gemäß chiraler
HPLC (Chiralpak-AD) bewertet und war 98,8%.
MS: (M – H)– 422,2.
NMR
(DMSO-d6, 1H, δ, TMS): 1,03 (t, 3H), 2,09 (s,
6H), 2,38 (s, 3H), 2,72 (d × d,
1H), 2,80 (d × d,
1H), 2,91 (t, 2H), 3,23–3,32
(m, 1H), 3,45–3,52
(m, 1H), 3,90–4,02
(m, 3H), 6,84 (s, 2H), 7,47–7,52
(m, 3H), 7,92 (d × d, 2H),
12,8 (s, 1H).
-
Beispiel 158
-
[rac]-2-Ethoxy-3-{3-fluor-4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-phenyl}-propionsäure
-
Analog
zu den Verfahrensweisen, die in den Beispielen 114b], c] und d]
beschrieben sind, wurde 3-Fluor-4-hydroxybenzaldehyd
mit Methansulfonsäure-2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethylester
[Int. PCT-Anmeldung (2000) WO 0008002] umgesetzt, wodurch 3-Fluor-4-[2-(5-methyl-2-phenyloxazol-4-yl)-ethoxy]-benzaldehyd
erhalten wurde. Die Behandlung von 3-Fluor-4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-benzaldehyd
mit (Benzyloxycarbonyl-ethoxy-methyl)-triphenyl-phosphoniumchlorid
(hergestellt analog zu der Verfahrensweise, die für die Synthese
von (Benzyloxycarbonyl-methoxy-methyl)-triphenyl-phosphoniumchlorid
in Beispiel 114a] beschrieben ist) ergab dann 2(Z,E)-Ethoxy-3-{3-fluor-4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-phenyl}-acrylsäurebenzylester,
der hydriert wurde, wodurch [rac]-2-Ethoxy-3-{3-fluor-4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-phenyl}-propionsäure als
farbloser Feststoff erhalten wurde.
MS: (M – H)– 412,2.
NMR
(DMSO-d6, 1H, δ, TMS): 1,03 (t, 3H), 2,35 (s,
3H), 2,78 (d × d,
1H), 2,88 (d × d,
1H), 2,95 (t, 2H), 3,23–3,32
(m, 1H), 3,45–3,52
(m, 1H), 3,95–4,00
(m, 1H), 4,26 (t, 2H), 6,95 (d, 1H), 7,04– 7,10 (m, 2H), 7,47–7,52 (m,
3H), 7,92 (d × d,
2H), 12,7 (s, 1H).
-
Beispiel 159
-
[rac]-2-Ethoxy-3-(4-(2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-3-propyl-phenyl}-propionsäure
-
Analog
zu den Verfahrensweisen, die in den Beispielen 114b], c] und d]
beschrieben sind, wurde 3-Allyl-4-hydroxybenzaldehyd
mit Methansulfonsäure-2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethylester
[Int. PCT-Anmeldung (2000) WO 0008002] umgesetzt, wodurch 3-Allyl-4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-benzaldehyd
erhalten wurde. Die Behandlung von 3-Allyl-4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-benzaldehyd
mit (Benzyloxycarbonyl-ethoxy-methyl)-triphenylphosphoniumchlorid
(hergestellt analog zu der Verfahrensweise, die für die Synthese
von (Benzyloxycarbonyl-methoxy-methyl)-triphenyl-phosphoniumchlorid
in Beispiel 114a] beschrieben ist) ergab dann 3-{3-Allyl-4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-phenyl}-2(Z,E)-ethoxy-acrylsäurebenzylester,
der hydriert wurde, wodurch [rac]-2-Ethoxy-3-{4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-3-propyl-phenyl}-propionsäure als
farbloser Feststoff erhalten wurde.
MS: (M – H)– 436,3.
NMR
(DMSO-d6, 1H, δ, TMS): 0,77 (t, 3H), 1,03 (t,
3H), 1,32–1,42
(m, 2H), 2,35 (s, 3H), 2,35–2,45
(m, 2H), 2,76 (d × d,
1H), 2,85 (d × d,
1H), 2,92 (t, 2H), 3,23–3,32
(m, 1H), 3,45–3,52
(m, 1H), 3,90 (d × d,
1H), 4,19 (t, 2H), 6,82 (d, 1H), 6,92 (d, 1H), 6,97 (d × d, 1H),
7,47–7,52
(m, 3H), 7,92 (d × d,
2H), 12,7 (s, 1H),
-
Beispiel 160
-
(2S)-2-Ethoxy-3-{3-methoxy-4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-phenyl}-propionsäure
-
Analog
zu den Verfahrensweisen, die in den Beispielen 11a] bis 11c] beschrieben
sind, wurde 3-Methoxy-4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-benzaldehyd
(hergestellt aus 4-Hydroxy-3-methoxy-benzaldehyd und Methansulfonsäure-2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethylester
analog zu der Verfahrensweise, die in Beispiel 114b] beschrieben
ist) mit (S)-4-Benzyl-3-ethoxyacetyl-oxazolidin-2-on und nBu2BOTf umgesetzt, wodurch (S)-4-Benzyl-3-((2S,3R)-2-ethoxy-3-hydroxy-3-{3-methoxy-4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-phenyl}-propionyl)-oxazolidin-2-on erhalten
wurde (gemäß NMR, einer
der vier Isomere ist stark vorherrschend; die Konfiguration wurde
vorläufig
als 2S,3R gemäß Tetrahedron
Asymmetry 1999, 1353 eingestuft). Die Reduktion von (S)-4-Benzyl-3-((2S,3R)-2-ethoxy-3-hydroxy-3-{3-methoxy-4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-phenyl}-propionyl)-oxazolidin-2-on mit
Triethylsilan in Trifluoressigsäure
ergab dann (S)-4-Benzyl-3-((2S)-2-ethoxy-3-{3-methoxy- 4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-phenyl}-propionyl)-oxazolidin-2-on.
Das (S)-4-Benzyl-3-((2S)-2-ethoxy-3-{3-methoxy-4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-phenyl}-propionyl)-oxazolidin-2-on
wurde anschließend
mit 1 N NaOH in THF verseift, wodurch (2S)-2-Ethoxy-3-{3-methoxy-4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-phenyl}-propionsäure als
farbloser Feststoff erhalten wurden. Der Enantiomerenüberschuß wurde
gemäß chiraler
HPLC (Chiralcel-OJ) bewertet und war 98,7%.
MS: (M – H–)
424,3.
NMR (DMSO-d6, 1H, δ, TMS): 1,04
(t, 3H), 2,36 (s, 3H), 2,75–2,87
(2 × d × d, 2 × 1H), 2,91
(t, 2H), 3,27–3,32 (m,
1H), 3,49–3,52
(m, 1H), 3,72 (s, 3H), 3,94–3,96
(m, 1H), 4,14 (t, 2H), 6,71 (d × d,
1H), 6,84–6,87
(m 2H), 7,48–7,50
(m, 3H), 7,90–7,92
(m, 2H), 12,7 (s, 1H),
-
Beispiel 161
-
(2S)-2-Ethoxy-3-{2-methoxy-4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-phenyl}-propionsäure
-
Analog
zu den Verfahrensweisen, die in den Beispielen 11a] bis 11c] beschrieben
sind, wurde 2-Methoxy-4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-benzaldehyd
(hergestellt aus 4-Hydroxy-2-methoxy-benzaldehyd und Methansulfonsäure-2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethylester
analog zu der Verfahrensweise, die in Beispiel 114b] beschrieben
ist) mit (S)-4-Benzyl-3-ethoxyacetyl-oxazolidin-2-on und nBu2BOTf umgesetzt, wodurch (S)-4-Benzyl-3-((2S,3R)-2-ethoxy-3-hydroxy-3-{2-methoxy-4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-phenyl}-propionyl)-oxazolidin-2-on erhalten
wurde (gemäß NMR, einer
der vier Isomere ist stark vorherrschend; die Konfiguration wurde
vorläufig
als 2S,3R gemäß Tetrahedron
Asymmetry 1999, 1353 eingestuft). Die Reduktion von (S)-4-Benzyl-3-((2S,3R)-2-ethoxy-3-hydroxy-3-{2-methoxy-4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-phenyl}-propionyl)-oxazolidin-2-on mit
Triethylsilan in Trifluoressigsäure
ergab dann (S)-4-Benzyl-3-((2S)-2-ethoxy-3-{2-methoxy-4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-phenyl}-propionyl)-oxazolidin-2-on.
Das (S)-4-Benzyl-3-((2S)-2-ethoxy-3-{2-methoxy-4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-phenyl}-propionyl)-oxazolidin-2-on
wurde anschließend
mit 1 N NaOH in THF verseift, wodurch (2S)-2-Ethoxy-3-{2-methoxy-4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-phenyl}-propionsäure als
farbloser Feststoff erhalten wurde.
MS: (M – H–)
424,5.
NMR (DMSO-d6, 1H, δ, TMS): 1,01
(t, 3H), 2,36 (s, 3H), 2,72 (d × d,
1H), 2,84 (d × d,
1H), 2,92 (t, 2H), 3,22–3,29
(m, 1H), 3,41–3,49
(m, 1H), 3,75 (s, 3H), 3,89–3,92
(m, 1H), 4,19 (t, 2H), 6,44 (d × d,
1H), 6,50 (d, 1H), 6,99 (d, 1H), 7,48–7,50 (m, 3H), 7,90–7,92 (m,
2H), 12,6 (s, 1H),
-
Beispiel 162
-
[rac]-2-Isopropoxy-3-{4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-benzo[b]thiophen-7-yl}-propionsäure
-
wurde
analog zu Beispiel 68, aber unter Verwendung des unsubstituierten
4-[2-(5-Methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-benzo[b]thiophen-7-carbaldehyds
[hergestellt aus 4-Hydroxy-benzo[b]thiophen-7-carbaldehyd [Dt. Offen.
(1998)
DE 19711617
A1 ] und 2-(5-Methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethanol in Tetrahydrofuran
in dem Aldol-Schritt als elektrophilen Kopplungspartner in Gegenwart
von Triphenylphosphin und DEAD (Diethylazodicarboxylat)], als gebrochen
weißer
Feststoff mit einem Smp. von 146–147°C hergestellt.
ISN-MS:
464,1 (M – H)
+.
-
Beispiel 163
-
(S)-2-Isopropoxy-3-{4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-benzo[b]thiophen-7-yl}-propionsäure
-
wurde
analog zu Beispiel 11, aber unter Verwendung von (S)-4-Benzyl-3-isopropoxyacetyl-oxazolidin-2-on
in Schritt a] anstelle von (S)-4-Benzyl-3-methoxyacetyl-oxazolidin-2-on
als Kopplungspartner, als gebrochen weiße Kristalle mit einem Smp.
von 167 bis 168°C
hergestellt. Das erstere Reagens wurde analog zu dem Verfahren,
das oben in Beispiel 65 beschrieben ist, aus Isopropoxy-essigsäure und
(S)-4-Benzyl-2-oxazolidinon hergestellt.
ISN-MS: 464,2 (M – H)+.
-
Beispiel 164
-
a] [rac]-3-(3-Allyl-4-hydroxy-naphthalin-1-yl)-2-ethoxy-propionsäureethylester
-
0,87
g (2,65 mmol) [rac]-3-(4-Allyloxy-naphthalin-1-yl)-2-ethoxy-propionsäureethylester
[hergestellt aus [rac]-2-Ethoxy-3-(4-hydroxy-naphthalin-1-yl)-propionsäureethylester
(Beispiel 150a]) und Allylbromid, Kaliumcarbonat in Aceton bei 60°C] wurde
für 2 Stunden
bei 160°C
ohne jedes Lösungsmittel
gerührt.
Der dunkle Rest wurde durch Flashchromatographie gereinigt (Kieselgel,
Hexan/AcOEt = 4 : 1), wodurch 0,82 g (94%) [rac]-3-(3-Allyl-4-hydroxy-naphthalin-1-yl)-2-ethoxy-propionsäureethylester
als gelbes Öl
erhalten wurden.
MS: 327,2 (M – H)–.
NMR:
(CDCl3, 1H, δ, TMS) 1,10 (t, J = 7, 3H),
1,18 (t, J = 7, 3H), 3,23–3,35
(m, 3H), 3,42–3,44
(d, J = 5, 1H), 3,53–3,57
(m, 2H), 4,10–4,18
(m, 3H), 5,20–5,27
(m, 2H), 5,47 (s, 1H), 6,02–6,11
(m, 1H), 7,13 (s, 1H), 7,47–7,54
(m, 2H), 8,00–8,03
(m, 1H), 8,20–8,23
(m, 1H).
-
b] [rac]-3-{3-Allyl-4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-naphthalin-1-yl}-2-ethoxy-propionsäure
-
Analog
zu der Verfahrensweise, die in Beispiel 17a] beschrieben ist, wurde
[rac]-3-(3-Allyl-4-hydroxy-naphthalin-1-yl)-2-ethoxy-propionsäureethylester
mit 2-(5-Methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethanol in Tetrahydrofuran
in Gegenwart von Triphenylphosphin und DBAD (Di-tert-butylazodicarboxylat)
umgesetzt, wodurch [rac]-3-{3-Allyl-4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-naphthalin-1-yl}-2-ethoxy-propionsäureethylester erhalten
wurde, der analog zu der Verfahrensweise, die in Beispiel 91e] beschrieben
ist, weiter verseift wurde, wodurch [rac]-3-{3-Allyl-4-[2-(5-methyl-2-phenyl-oxazol-4-yl)-ethoxy]-naphthalin-1-yl}-2-ethoxypropionsäure als
farbloser Feststoff erhalten wurde.
MS: 484,3 (M – H)–.
NMR:
(CDCl3, 1H, δ, TMS) 0,97–1,02 (t, J = 7, 3H), 2,43
(s, 3H), 3,08–3,22
(m, 4H), 3,43–3,59
(m, 4H), 4,12–4,16
(d × d,
J1 = 3,5, J2 = 9,
1H), 4,23–4,27
(t, J = 6,5, 2H), 5,00–5,06
(m, 2H), 5,92–6,01
(m, 1H), 7,22 (s, 1H), 7,40–7,50
(m, 5H), 8,00–8,10
(m, 4H), COOH sehr br.
-
Beispiel A
-
Tabletten,
enthaltend die folgenden Inhaltsstoffe, können in einer konventionellen
Weise hergestellt werden:
| Inhaltsstoffe | pro
Tablette |
| Verbindung
der Formel I | 10,0–100,0 mg |
| Laktose | 125,0
mg |
| Maisstärke | 75,0
mg |
| Talk | 4,0
mg |
| Magnesiumstearat | 1,0
mg |
-
Beispiel B
-
Kapseln,
enthaltend die folgenden Inhaltsstoffe, können in einer konventionellen
Weise hergestellt werden:
| Inhaltsstoffe | pro
Kapsel |
| Verbindung
der Formel I | 25,0
mg |
| Laktose | 150,0
mg |
| Maisstärke | 20,0
mg |
| Talk | 5,0
mg |
-
Beispiel C
-
Injektionslösungen können die
folgende Zusammensetzung aufweisen:
| Verbindung
der Formel I | 3,0
mg |
| Gelatine | 150,0
mg |
| Phenol | 4,7
mg |
| Wasser
für Injektionslösungen | ad
1,0 ml |