DE60129559T2 - Verfahren und vorrichtung zum steuern von lichtbogenschweissen - Google Patents

Verfahren und vorrichtung zum steuern von lichtbogenschweissen Download PDF

Info

Publication number
DE60129559T2
DE60129559T2 DE60129559T DE60129559T DE60129559T2 DE 60129559 T2 DE60129559 T2 DE 60129559T2 DE 60129559 T DE60129559 T DE 60129559T DE 60129559 T DE60129559 T DE 60129559T DE 60129559 T2 DE60129559 T2 DE 60129559T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
welding
arc
voltage
current
signal
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE60129559T
Other languages
English (en)
Other versions
DE60129559D1 (de
Inventor
George D. Chardon BLANKENSHIP
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Lincoln Global Inc
Original Assignee
Lincoln Global Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Lincoln Global Inc filed Critical Lincoln Global Inc
Application granted granted Critical
Publication of DE60129559D1 publication Critical patent/DE60129559D1/de
Publication of DE60129559T2 publication Critical patent/DE60129559T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K9/00Arc welding or cutting
    • B23K9/095Monitoring or automatic control of welding parameters
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K9/00Arc welding or cutting
    • B23K9/095Monitoring or automatic control of welding parameters
    • B23K9/0953Monitoring or automatic control of welding parameters using computing means
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K9/00Arc welding or cutting
    • B23K9/10Other electric circuits therefor; Protective circuits; Remote controls
    • B23K9/1006Power supply
    • B23K9/1043Power supply characterised by the electric circuit

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Plasma & Fusion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Arc Welding Control (AREA)
  • Arc Welding In General (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft das Gebiet des elektrischen Lichtbogenschweißens und bezieht sich mehr im Besonderen auf ein Verfahren zum Steuern oder Regeln eines Lichtbogenschweißprozesses unter Verwendung eines einzigartigen Kontrollparameters und eine Schweißvorrichtung mit einer Kontrolleinrichtung zur Erzeugung und Verwendung eines derartigen einzigartigen Parameters. Ein Beispiel nach dem Stand der Technik ist in der US-A 4,631,385 offenbart.
  • Hintergrund der Erfindung
  • Elektrisches Lichtbogenschweißen ist ein komplexes, elektrisches Phänomen mit vielen Prozess-Kontrollvariablen, welche die Qualität der Schweißung beeinflussen, egal ob Sprühtransfer, Impulstransfer, Gleichstromtransfer, Gleichstrom-GMAW-Schweißen oder Wechselstromschweißen zum Einsatz kommt. Beim Schweißen mit konstanter Spannung wird der Schweißprozess normalerweise über den Schweißstrom Ia geregelt oder gesteuert. Wenn die Spannung konstant gehalten wird, bewirken Änderungen im Abstand zwischen Kontaktspitze und Werkstück (CTWD, Contact Tipp to Work Dimension) Stromänderungen wie auch andere Verfahrensveränderungen; aus diesem Grund haben Steuer- oder Regeleinrichtungen, welche die Volt/Amperekennlinie für das Verfahren zugrunde legen, ihnen innewohnende Beschränkungen. Der Abstand zwischen Kontaktspitze und Werkstück CTWD hat einen erheblichen Einfluss auf den Strom, da der Strom ansteigt, wenn der Betrag CTWD geringer wird und umgekehrt. Versuche, das Gleichstrom-GMAW-Schweißverfahren in Abhängigkeit vom Elektrodenvorstand oder dem Wert CTWD zu regeln, haben Schwierigkeiten aufgeworfen, da es schwierig ist, diese Parameter in Echtzeit zu bestimmen. Es gibt keine bislang messbaren Schweißverfahrenparameter, die ein Kontrollsignal zur Verfügung stellen, das im Wesentlichen unbeeinflusst durch den Schweißstrom ist. Noch bedeutsamer ist, dass es in der Vergangenheit keinen Parameter gab, um ein Kontrollsignal zu schaffen, mit dem die Lichtbogenlänge auf Echtzeitbasis reguliert werden kann. Es ist bekannt, dass die Aufrechterhaltung dieses Abstandes zwischen der Unterseite der Elektrode und dem Werkstück auf einem gleichbleibenden Wert zu einer besseren und wiederholbaren Schweißqualität führt.
  • Die Erfindung
  • Mit der Erfindung wird die Vorrichtung nach Anspruch 1 und das Verfahren gemäß Anspruch 2 geschaffen. Die vorliegende Erfindung behebt frühere Schwierigkeiten beim Steuern oder Regeln von Lichtbogenschweißprozessen, indem ein Parameter gemessen wird, um ein einzigartiges Kontrollsignal zu erzeugen, das repräsentativ für den Widerstand des Lichtbogens ist, aber nicht von dem Schweißstrom abhängt. Dementsprechend wird das unter Verwendung der Erfindung erzeugte Kontrollsignal nicht durch eine große Anzahl von Variablen beeinflusst, die mit einer Regelung zusammenhängen, die auf dem Schweißstrom basiert. Erfindungsgemäß wird die Ableitung der Schweißspannung nach dem Schweißstrom gemessen, um einen Parameterwert zu erhalten, der als Kontrollsignal zum Aufrechterhalten einer Schweißbedingung wie beispielsweise der Lichtbogenlänge während des Schweißprozesses verwendet wird. Die Ableitung der Schweißspannung nach dem Schweißstrom ist ein konstruierter, einzigartiger Regelparameter, der sich deutlich von dem Lastwiderstand unterscheidet, wie man ihn einfach durch eine Division der Spannung durch den Strom erhält. Dieser einzigartige Parameter wurde bislang noch nicht beim elektrischen Lichtbogenschweißen erzeugt und/oder verwendet, um ein Signal zum Steuern oder Regeln des Schweißprozesses zu schaffen.
  • Die Erfindung bezieht sich in erster Linie auf einen die Eigenschaften eines Schweißprozesses angebenden Parameter, der ein Echtzeit-Kontrollsignal zum Halten der Lichtbogenlänge auf einem eingestellten Abstand erzeugen kann. Der komplementäre Elektrodenvorstand (ESO) in Verbindung mit der Lichtbogenlänge entspricht dem Abstand zwischen Kontaktspitze und Werkstück CTWD.
  • Die Lichtbogenspannung Varc des Schweißprozesses enthält einen Anteil, der einer Konstante A plus einer Konstante B, multipliziert mit der Lichtbogenlänge Larc entspricht. Die erste Konstante A ist die Arbeitsfunktion an der Kathode plus die Spannungsabfälle an der Anode und der Kathode. Die Spannungsabfälle an der Anode und Kathode sind bekannt und betragen bei Eisenmaterialien etwa 4,15 Volt. Die bevorzugte Ausführungsform der Erfindung betrifft einen Prozess zum Schweißen von Stahl; allerdings können auch andere Metalle wie beispielsweise Aluminium unter Verwendung der Erfindung geschweißt werden. Der Anodenabfall und Kathodenabfall ist also eine Konstante, die 8,3 Volt entspricht. Die Arbeitsfunktion ist ein Phänomen an der Kathode und beträgt normalerweise etwa 3,7 Volt. Demgemäß ist die erste Konstante A gemäß der die Lichtbogenspannung angebenden Formel generell im Bereich von 12,0, d.h. 8,3 + 3,7. Die zweite Konstante B, die durch die Lichtbogenlänge Larc multipliziert ist, hängt von dem beim Schweißprozess verwendeten Schutzgas ab. Für ein Gas mit einer Zusammensetzung von 85% Argon und 15% Kohlendioxid ist diese Konstante 18,7. Demgemäß variiert Varc in Abhängigkeit mit der ersten Konstante (12,0) plus der zweiten Konstante (18,7) multipliziert mit der Lichtbogenlänge Larc in Zentimetern. Die andere Komponente der Lichtbogenspannung Varc ist der Schweißstrom Ia multipliziert mit dem Lichtbogenwiderstand Rarc. In der Summe, Varc = BLarc + IaRarc. Demgemäß wird bei bekannter Lichtbogenspannung Varc ein geeigneter Algorithmus verwendet, um die Lichtbogenlänge zu bestimmen. Die Lichtbogenlänge kann dann aufrechterhalten werden. Da der Schweißstrom Ia festgestellt werden kann, ist die einzige Unbekannte der Lichtbogenwiderstand Rarc. Die vorliegende Erfindung schafft ein Signal, das den Lichtbogenwiderstand repräsentiert. Somit kann die Lichtbogenlänge aufrechterhalten werden, indem die vorliegende Erfindung zum Erzeugen eines Signals oder Wertes verwendet wird, das bzw. der den Lichtbogenwiderstand repräsentiert.
  • Bei Verwendung der vorliegenden Erfindung wird ein einzigartiger Parameter, nämlich die Spannung abgeleitet nach dem Strom (dV/dI) als Kontrollsignal als Wert für den Lichtbogenwiderstand beim Aufrechterhalten der Lichtbogenlänge verwendet. Diese abgeleitete Funktion bezieht sich auf den Widerstand des Lichtbogens selbst. Tatsächlich bezieht sie sich auf den gesamten Widerstand RESO + Rarc über den Abstand zwischen Kontaktspitze und Werkstück (ZTWD). Wegen der verhältnismäßig geringen Größe von RESO ist das erfindungsgemäße dV/dI- Signal in erster Näherung repräsentativ für den Lichtbogenwiderstand in einem Lichtbogenschweißprozess. Das erfindungsgemäße Signal ist nicht gleich dem Lastwiderstand, der einfach durch Division der Schweißspannung durch den Schweißstrom auf Echtzeitbasis erhalten wird. Die Erfindung beruht auf dem Konzept, die Ableitung der Spannung nach dem Strom zu ermitteln, um eine Widerstandsfunktion zu erhalten, die den Strom ignoriert. Dieser Parameter wird verwendet, um die Spannung über den Lichtbogen zu ermitteln und die Länge des Lichtbogens aufrecht zu erhalten.
  • Erfindungsgemäß wird ein Verfahren geschaffen, mit dem ein Echtzeit-Kontrollsignal zur Verwendung in einem elektrischen Lichtbogenschweißprozess erzeugt wird, bei dem eine Prozessschweißspannung und ein Prozessschweißstrom herrschen. Das Verfahren sieht eine Ableitung der Schweißspannung nach dem Schweißstrom vor, um ein Kontrollsignal zu erzeugen. Dieses Kontrollsignal wird als Widerstand oder Impedanz bezeichnet, da es das Teilen von Strom in Spannung vorsieht. Das neue Kontrollsignal verändert sich also mit der Größe des Lichtbogenwiderstandes und wird als direkte Bezugsgröße zur Spannung des Lichtbogens verwendet. Der Pseudo-Widerstand ("Inkrementalwiderstand") ist das Kontrollsignal und bildet einen einzigartigen Parameter, welcher das grundlegende Konzept der vorliegenden Erfindung darstellt. Dieses Kontrollsignal wird mit dem aktuellen Schweißstrom multipliziert, um einen Wert zu erhalten, zu dem der Lichtbogenlängenwert addiert wird, um ein Signalniveau zu erhalten, das die Spannung über dem Lichtbogen repräsentiert. Die bekannte Kontrollfunktion existiert, wo ein erstes Element (a) die Summe einer ersten Konstante (etwa 8-20, 12 für Eisenmetalle), einer zweiten Konstante (etwa 10-35, 18,5 für 90% Argon und 10% Kohlendioxid) mal der Lichtbogenlänge Larc verglichen wird mit einem zweiten Element (b), das die Lichtbogenspannung abzüglich dem Schweißstrom multipliziert mit dem Lichtbogenwiderstand ist, um (c) die Lichtbogenlänge aufrecht zu erhalten. Die Erfindung erlaubt eine Umsetzung dieser Kontrollfunktion durch Erzeugung eines Kontrollsignals, das den Lichtbogenwiderstand repräsentiert oder mit diesem variiert. Diese Steuerungs- oder Regelungssysteme zum Aufrechterhalten der Lichtbogenlänge werden mit der vorliegenden Erfindung erreicht und stellen Aspek te der Erfindung dar, wobei ein neues Kontrollsignal als Ableitung der Gesamtspannung im Schweißprozess nach dem Gesamtstrom im Schweißprozess erzeugt wird.
  • Nach einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung wird die Ableitung, die das wesentliche Merkmal der Erfindung darstellt, erreicht durch eine kleine Schwankung des Schweißstroms. Auf den Schweißstrom wird ein Schwankungsmuster angewandt, um die "Inkremental-Impedanz" oder den "Inkrementalwiderstand" Rz des Schweißschaltkreises zu bestimmen. Vor der Schwankung werden die Spannung und der Strom ermittelt. Das Schwankungsmuster erhöht dann den Strom und wartet während einer Verzögerungszeit. Diese Verzögerung lässt eine Verzerrung abklingen, die durch induktive Reaktanz verursacht wird. Die Spannung und der Strom werden erneut gemessen und aufgezeichnet. Indem man die aufgezeichneten Spannungen und Ströme voneinander abzieht, kann man die Ableitung der Spannung nach der Zeit durch Teilen der Spannungsdifferenz durch die Stromdifferenz erhalten. Indem man eine Ableitung des Verhältnisses zwischen Spannung und Strom verwendet, hat man einen hochauflösenden Schaltkreis, da die Differenz beim Strom vergleichsweise klein ist und der erzeugte Wert der Ableitung im allgemeinen Bereich zwischen 0,005 und 0,075 Ohm liegt. Die Differenz der Spannung ist ebenfalls vergleichsweise gering und liegt generell im Bereich zwischen 0,15 und 2,0 Volt. Dementsprechend wird für die Ermittlung eine hohe Auflösung verwendet. Allerdings ist die absolute Genauigkeit nicht kritisch, da der Wert der Inkrementalimpedanz eine Ableitungsmessung ist. Demgemäß ist die Auflösung erforderlich, aber die Genauigkeit bei den Datenwerten ist nicht kritisch. Da große Werte bei der Stromschwankung die Lichtbogenlänge auch beeinflussen, wird die Schwankung beschränkt auf einen kleinen prozentualen Anteil des Schweißstromes, um einen Einfluss auf die Lichtbogenlänge zu vermeiden. In der Praxis ist die Stromschwankung kleiner als 10% und generell niedriger als 5% des beim Schweißprozess verwendeten Stroms. Obwohl der abgeleitete Wert erhalten werden kann, indem man einfach den Strom erhöht, um die Spannung und den Strom vor und nach dieser Erhöhung zu messen, wird in bevorzugter Ausführungsform der Erfindung der Strom vorsorglich für eine zweite Spannungs- und Strommessung erhöht. Anschließend wird der Strom unter den Schweißstrom abgesenkt, um eine dritte Messung zu ermöglichen. Nach dieser Messung wird der Strom wieder auf den Schweißstrom für eine vierte Messung angehoben. Demgemäß gibt es also vier Werte der Spannung und des Stroms, um drei separate Differenzwerte zu bilden, die für ein Stromschwankungsmuster erhalten werden. Der zweite Differenzwert basiert auf einer deutlich größeren Stromveränderung als der erste oder die letzten Stromdifferenzen, die durch das Schwankungsmuster erzeugt werden. Indem man drei Differenzwertepaare erhält, die man dividiert, um Ableitungen zu erhalten, und dann durch Teilung der Summe der Ableitungen durch drei mittelt, erhält man eine bessere Darstellung des tatsächlichen Ableitungswertes oder Kontrollsignals.
  • Das bevorzugte Verfahren, um die Inkrementalimpedanz (Rz) zu erhalten, verwendet das Stromversorgungskontrollsystem der Schweißeinrichtung, um die Stromwellenform zu stören. Die resultierenden Spannungs- und Stromdaten werden gemessen, um dV/dI auf die vorstehend beschriebene Weise zu erhalten. Alternativ kann die Stromquelle selbst die Spannungswellenform pertubieren. Die resultierenden Spannungs- und Stromwerte werden gemessen, um dV/dI zu erhalten. Bei einer anderen Ausführungsform wird die Stromquelle verwendet, um ein Signal zu erzeugen, das sich auf den Strom oder die Spannung bezieht, beispielsweise den Eingang zur Pulsweite in einem pulsweitenmodulationsgeregelten Schweißgerät. Die resultierenden Spannungs- und Stromdaten werden dann gemessen. Eine weitere Ausführungsform verwendet einen externen Schaltkreis wie z.B. einen Hochleistungsfunktionsgenerator, um eine Störung beim Strom oder der Spannung zu erzeugen. Die resultierenden Spannungs- und Stromdaten werden gemessen, um dV/dI zu erhalten. Eine weitere Ausführungsform der vorliegenden Erfindung stört den Ausgang der Stromquelle mit einem externen Schaltkreis, z.B. einem Hochleistungstransistor, der verwendet wird, um einen Teil des Stroms vom Lichtbogen abzuzweigen. Die resultierenden Spannungs- und Stromdaten werden gemessen, um dV/dI zu erhalten. Obwohl die bevorzugten Ausführungsformen einen abrupten Anstieg und Abfall entweder des Stroms oder der Spannung verwenden, um die in der vorliegenden Erfindung benutzten Differenzialwerte zu erhalten, ist es möglich, mit einer Sinuswelle oder einer anderen künstlichen Wellenform die Schwankung hervorzurufen, da die Zeiteinteilung bei den Störungen für die Erzeugung des Ableitungssignals dV/dI nicht kritisch ist. Es gibt eine Zeitverzögerung vor jeder Messung, so dass die induktive Reaktanz keinen Fehler bei den Messergebnissen erzeugt. Die Spannungsdifferenz wird gemessen, nachdem sich der Strom stabilisiert hat. Es wurde herausgefunden, dass die Zeit für die Stabilisierung generell im Bereich zwischen 50 und 100 Mikrosekunden liegt. Dies sind minimale Verzögerungen und längere Verzögerungen sind unbeachtlich.
  • Bei dem Schwankungsmuster zum Beschaffen mehrerer Daten nach der vorliegenden Erfindung wird der Strom positiv und dann negativ umgeschaltet. Dies hilft, um die kleinen, momentanen Veränderungen der Lichtbogenlänge auszugleichen, die durch die Schwankung bewirkt werden. Gleichgroße positive und negative Schaltdurchgänge gleichen den Stromquellenausgang aus, so dass die Abschmelzrate von den Schwankungen beim Strom nicht beeinflusst wird. Die zweite Stromveränderung in dem Schwankungsmuster ist üblicherweise doppelt so groß wie die erste Stromveränderung. Dies verdoppelt die gesammelten Datenwerte und schafft eine bessere Auflösung. Durch Verwendung von drei aufeinanderfolgenden Ableitungen wird ein beständigeres Kontrollsignal erzeugt. In der Praxis werden die Spannungs- und Strommessungen etwa alle 10 Millisekunden durchgeführt. Eine derartige Taktung verändert die Wellenformen der meisten Wellenformregelungen nicht. Die dV/dI-Daten werden zur Bestimmung des Elektrodenvorstands und der Lichtbogenlänge extrahiert.
  • Wie vorstehend erklärt, sind viele Regelmechanismen möglich, um den Ausgang der Stromquelle zu beeinflussen und die notwendigen Daten zu messen, um dV/dI zu erhalten. Die meisten Hochgeschwindigkeits-Schweißstromversorgungen basieren auf Leistungsschalteinrichtungen wie z.B. einem Abwärtswandler oder einem Gleichspannungswandler. Schaltstörungen machen ein genaues Messen des Schweißstroms und der Spannung sehr schwierig, wenn nicht Spezialschaltkreise verwendet werden, um das Abtasten von Störungen zu vermeiden. Das bevorzugte Verfahren, um die dV/dI-Messung zu erreichen, wenn man eine Stromversorgung mit Hochgeschwindigkeitsschaltung verwendet, ist die Ver wendung eines eingebauten Hochgeschwindigkeitskontrollalgorithmus, der speziell dafür ausgelegt ist, die Pertubation zu regeln und die notwendigen Daten synchron zum Schaltvorgang der Stromversorgung zu messen. Zu der Zeit, zu der die dV/dI-Messung erforderlich ist, übergibt das Hauptstromversorgungssystem die Regelung an den integrierten Algorithmus. Der eingebaute Algorithmus verändert den Strom stufenweise in der vorgeschriebenen Abfolge und misst die Daten zu präzisen Zeitpunkten während des Schaltvorgangs der Leistungshalbleiter in der Stromversorgung. Sobald die Daten erhalten wurden, wird die Regelung an das Hauptschweißregelungssystem zurückgegeben. Das eingebaute Kontrollsystem wird umgesetzt durch einen digitalen Signalprozessor, eine programmierbare Gatteranordnung oder einen Mikroprozessor. Natürlich stehen auch andere Maßnahmen zur Verfügung, um die Stromschwankung zu erzeugen und Daten zu sammeln, um die vorliegende Erfindung auszuüben.
  • Um das dV/dI-Kontrollsignal als Echtzeitfunktion zu erhalten, werden der Strom oder die Spannung mit einer Störung beaufschlagt und zu verschiedenen Zeiten gemessen, um den Ableitungswert zu erhalten. Eine bessere Auflösung und Störsicherheit erreicht man, indem man mehr als einen Schritt bei den Störungen macht. Der dV/dI-Wert wird erzeugt, um ein Kontrollsignal zu erhalten, das einen Durchschnittswert mehrerer dV/dI-Messungen nach Störungen ist. Diese Vorgehensweise kann angewendet werden bei Schweißprozessen mit einem Lichtbogen wie z.B. beim Sprühtransfer, Impulstransfer, Kurzschlusstransfer (während der Plasmaabschnitte des Zyklus), Gleichstrom- und Wechselstrommetallschweißen. Bei jedem dieser Schweißprozesse gibt es einen bestimmten Strom durch einen Lichtbogen, der gestört werden kann, um die inkrementale Impedanz oder den Widerstand Rz zu erzeugen, um diesen zu verwenden, eine vorbestimmte Lichtbogenlänge oder andere Parameter des Schweißprozesses beizubehalten.
  • Das primäre Ziel der vorliegenden Erfindung besteht darin, ein Verfahren und ein System zur Erzeugung eines Kontrollsignals zur Verwendung in einem Lichtbogenschweißprozess anzugeben, welches Kontrollsignal aus der Ableitung der Spannung nach dem Strom besteht. Das Kontrollsignal wird verwendet, um andere Parameter zur Regelung des Schweißprozesses zu erhalten, insbesondere um eine vorbestimmte Lichtbogenlänge aufrecht zu erhalten.
  • Ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung besteht darin, ein Verfahren und ein System wie vorstehend definiert anzugeben, die verwendet werden um auf genaue Weise eine Kontrollfunktion zur Aufrechterhaltung der Lichtbogenlänge oder anderer Parameter zu erhalten.
  • Ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung besteht darin, ein Verfahren und ein System der vorstehend definierten Art anzugeben, womit verschiedene Parameter in einem elektrischen Lichtbogenschweißprozess zuverlässig gemessen werden können. Diese Parameter waren mit früheren Steuerungen bzw. Regelungen nicht einfach erhältlich.
  • Diese und andere Ziele und Vorteile werden aus der nachfolgenden Beschreibung zusammen mit den zugehörigen Zeichnungen ersichtlich.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen
  • 1 ist eine Seitenansicht einer Lichtbogen-Schweißoperation, die bestimmte Standardverhältnisse darstellt;
  • 2 ist ein kombiniertes Block- und Verdrahtungsdiagramm, wie es zur Durchführung der bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung verwendet wird;
  • 3 ist ein Strom- und Spannungsgraph, der die durch die bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung nach 2 bewirkten Störungen des Stroms zeigt;
  • 4 ist ein Flussdiagramm eines Softwareprogramms, das bei der Verarbeitung der Spannungs- und Stromdaten verwendet wird, die mit der bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung nach 2 und 3 erhalten werden;
  • 5 bis 9 sind mehrere Strom- und Spannungsgraphen, welche die Umsetzung der vorliegenden Erfindung in verschiedenen Schweißprozessen darstellen;
  • 10 ist ein Blockdiagramm eines alternativen Verfahrens, um das Basis-Kontrollsignal dV/dI zu erhalten, das mit der vorliegenden Erfindung erzeugt wird;
  • 11 ist ein Blockdiagramm einer weiteren Ausführungsform, um das Basis-Kontrollsignal Rz zu erhalten, wie es bei Ausübung der vorliegenden Erfindung verwendet wird;
  • 11a ist ein Graph, der einen Teil der durch die Ausführungsformen nach 11 erhältlichen Schwankungen darstellt;
  • 12 ist ein Blockdiagramm eines Softwaresystems, um die Lichtbogenlänge unter Verwendung des erfindungsgemäßen Signals Rz ohne Eingriff einer Bedienungsperson aufrecht zu erhalten;
  • 13 ist ein Bockdiagramm eines Softwaresystems, um die Lichtbogenlänge unter Verwendung des erfindungsgemäßen Signals Rz. mit Eingriff einer Bedienungsperson aufrecht zu erhalten; und
  • 14 ist ein Blockdiagramm eines Softwaresystems, bei dem das System nach 12 durch eine empirische Abwandlung vereinfacht ist.
  • Bevorzugte Ausführungsformen
  • Wendet man sich nun den Zeichnungen zu, in denen die Darstellungen lediglich die bevorzugte Ausführungsform der Erfindung illustrieren und diese nicht beschränken, zeigt 1 einen elektrischen Lichtbogen-Schweißprozess 10, worin eine Kontaktspitze 12 eine Öffnung 14 aufweist, durch die eine stählerne Elektrode E in Richtung auf ein Eisenwerkstück WP vorgeschoben wird. Bei dem bevorzugten Ausfüh rungsbeispiel bestehen die Schweißmetalle aus Stahl; es wurden aber auch schon andere Metalle wie beispielsweise Aluminium unter Verwendung der Erfindung geschweißt. Zwischen dem Ende der Elektrode und dem Werkstück bildet ein elektrischer Lichtbogen C aus. In der Praxis wird elektrische Energie von der Kontaktspitze 12 durch die Elektrode E geleitet, um den Lichtbogen C zu erzeugen und das Ende der Elektrode aufzuschmelzen und das Metall entweder durch Sprüh-, Kurzschluss- oder Kugeltransfer zu übertragen. Bei dem Schweißprozess wird der Abstand zwischen der Spitze 12 und dem Werkstück WP als CTWD bezeichnet, was dem Elektrodenvorstand ESO und der Lichtbogenlänge Larc entspricht. Die Schweißspannung Va teilt sich auf in eine Spannung über die Elektrode VESO und die Spannung über den Lichtbogen C, der als Varc bezeichnet ist. Diese Parameter sind Standard beim elektrischen Lichtbogenschweißen und werden verwendet, um die vorliegende Erfindung zu erläutern. Bei dem Schweißprozess wird die Elektrode E durch Widerstandserwärmung (I2R) mit dem Schweißstrom Ia gemäß 1 erhitzt. Die Erwärmung ist über die Länge ESO gleichförmig. Die Erwärmung der Elektrode unterscheidet sich maßgeblich von der vom Lichtbogen C bewirkten IV-Erwärmung. Die Erwärmung durch den Lichtbogen beträgt normalerweise 75-80% der gesamten Erwärmung des vom Ende der Elektrode E aufgeschmolzenen Metalls. Das Schmelzen geschieht am Ende der Elektrode, das dargestellt ist mit einer Grenzschicht 20. Diese Grenzschicht isoliert die Elektrode E gegenüber der von dem Lichtbogen C erzeugten Wärme. Wie allgemein bekannt ist, vergrößert sich bei Anstieg der Temperatur der spezifische Widerstand; der spezifische Widerstand des Restes der Elektrode E bleibt aber im Wesentlichen konstant. Die thermische Leitfähigkeit und die spezifische Wärme steigen gleichfalls beim Temperaturanstieg an. Demgemäß isoliert die Grenzschicht 20 den Lichtbogen von der Elektrode. Die Grenzschicht ist eine sehr dünne Schicht, in der ein drastischer Wärmeanstieg erfolgt, um das Metall aufzuschmelzen, während die Elektrode E vorgeschoben wird. Die Schweißspannung Va wird beeinflusst von einer Konstante A, die abhängt von der Austrittsarbeit der Kathode oder des Werkstücks WP und der üblichen Anoden- oder Kathodenspannungen, die beide etwa 4,15 Volt betragen. Beim Schweißen von Stahl in der Praxis beträgt die Konstante A etwa 12. Die Konstante A wird addiert zu einer Konstante B, die abhängt von der Art des eingesetzten Schutzgases, multipliziert mit der Lichtbogenlänge Larc. Dieses Verhältnis (A + BLarc) wird aufsummiert mit dem Produkt des Schweißstroms mal dem Lichtbogenwiderstand Rarc, um einen Wert zu ergeben, der die Lichtbogenspannung repräsentiert. Die Lichtbogenspannung ist die Schweißspannung Va und VESO, d.h. das Produkt des Schweißstroms Ia und des Widerstands Reso der vorstehenden Elektrode. Da Reso klein ist, ist Varc im Wesentlichen Va. Aufgrund dieser mathematischen Verhältnisse kann die Länge des Lichtbogens aufrecht erhalten werden, indem man Va, Ia und den Lichtbogenwiderstand überwacht. Die Erfindung wird verwendet, um einen Wert zu konstruieren oder zu erzeugen, der im Wesentlichen indikativ für den Lichtbogenwiderstand ist. Die mathematische Beziehung (Varc = A + BLarc + IaRarc) wird angewandt, um die Verwendung des Parameters oder einzigartigen Kontrollsignals, das gemäß der vorliegenden Erfindung entwickelt wird, zu nutzen. Dieses Kontrollsignal ist als abgeleiteter Parameter dV/dI gebildet, der als Inkrementalwiderstand Rz bezeichnet wird. Der Inkrementalwiderstand oder die Inkrementalimpedanz Rz bezieht sich auf die Summe des Lichtbogenwiderstands Rarc plus dem geringen Elektrodenwiderstand RESO; allerdings ist es nicht der Lastwiderstand, der durch Teilen der Schweißspannung durch den Schweißstrom bestimmt würde. Die Spannung Varc ist nicht direkt messbar. Hingegen ist die Spannung Va messbar und ist gleich der Summe von Varc plus den Strom Ia multipliziert mit RESO. Va = Varc + IaRESO. Demzufolge mittels algebraischer Substitution, Va = A + BLarc + Ia [Rarc + RESO].
  • Um das neue Signal dV/dI zu erzeugen, das in der Praxis ein digitaler Wert ist, werden diverse Softwareschaltkreise verwendet. Nach der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird der in 2 dargestellte Softwareschaltkreis verwendet, um die in 3 dargestellten Stromstörungen zu erzeugen. Bei dieser Ausführungsform erzeugt das Schweißgerät 30 eine Schweißspannung Va über die Elektrode E und das Werkstück WP. Tatsächlich wird die Schweißspannung über die Spitze 12 und das Werkstück WP gemäß 1 angelegt. Um diese Spannung und folglich den Schweißstrom Ia zu erzeugen, ist eine Stromversorgung 40 mit Ausgangsleitungen 42, 44 vorgesehen, die an der Elektrode E und dem Werkstück WP angeschlossen sind. Der Eingang der Stromversorgung ist ein Gleichrichter 50, der an eine 3-Phaseneingangsleitung 52 angeschlossen ist. Die Stromversorgung ist ein Hochfrequenz-Schaltinverter, bei dem die Wellenform des Schweizstroms bestimmt wird durch das Signal in der Ausgangsleitung 62 des Pulsbreitenmodulators 60. Der Modulator hat einen Eingang 64 mit einem Spannungsniveau oder -signal, dass vom Wellenform-Schaltkreis 70 unter Einfluss eines Fehlerverstärkers 72 mit einem Ausgang 72a und Eingängen 72b, 72c gesteuert wird. Der Eingang 72b ist das Kommando-Stromsignal Ia. Der Eingang 72c ist der durch die Elektrode E und das Werkstück WP während des Schweißvorgangs fließende Schweißstrom Ia. Um die momentane oder Echtzeit-Schweißspannung zu messen, ist ein Sensor 80 mit Eingangsleitungen 82, 84 vorgesehen, die parallel über die Leitungen 42, 44 in üblicher Weise angeschlossen sind. In entsprechender Weise ermittelt ein Sensor 90 den Schweißstrom Ia an einem Nebenschlusskreis 92 (shunt) über Leitungen 94, 96. Soweit bislang beschrieben, arbeitet das Schweißgerät 30 in Übereinstimmung mit herkömmlichen Schweißgepflogenheiten und kann verwendet werden zum Sprühschweißen, Kurzschlussschweißen, Tröpfchenschweißen, Gleichstromschweißen oder Wechselstromschweißen. Die Erfindung besteht in der Entwicklung eines neuen Kontrollsignals, dass die Ableitung der Schweißspannung Va nach dem Schweißstrom Ia ist. Die Schweißströme und die resultierende Schweißspannung sind in 3 dargestellt. Das bevorzugte System zum Erhalt des Ableitungssignals nach der bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist in 2 gezeigt. Ein erzwungenes Schwankungsmuster 100 bewirkt ein zugehöriges Spannungsmuster 100a. Das Muster 100 sieht einen Anstieg des Schweißstroms Ia von einem geregelten Niveau 110 entsprechend dem Spannungsniveau 110a zur Zeit T1 auf ein neues Niveau 112 vor, das dem Spannungsniveau 112a entspricht. Dieses neue Niveau beträgt weniger als 10% des Stroms 110 und liegt vorzugsweise weniger als 5% über dem Niveau 110. Der Wert des Ableitungssignals dV/dI ist erhältlich aus dieser Schwankung, indem man die Spannung Va und den Strom Ia an der Stelle 1 vor der Zeit T1 bestimmt, wie dies durch die eingeschriebene Markierung 110b angedeutet ist, und die Spannung und den Strom an der Stelle 2 vor der Zeit T2, wie angedeutet durch die eingetragene Markierung 112b. Diese beiden Spannungen und Ströme werden jeweils voneinander abgezogen und dann wird die Spannungsdif ferenz geteilt durch die Stromdifferenz. Die Messung auf dem Niveau 112 an dem Messpunkt 2 wird nach einer Zeitverzögerung durchgeführt, die eingetragen ist als 100 Mikrosekunden zwischen der Zeit T1 und der Markierung 112b. Dies gestattet es, dass sich die durch die induktive Reaktanz bewirkte Spannung abbauen kann, bevor die Werte für die Spannung und den Strom an den Messpunkten 1 und 2 genommen werden. Zum Zeitpunkt T2 wird der Schweißstrom auf das Niveau 114 abgesenkt, das generell niedriger als das Niveau 110 liegt und zwar in derselben Größenordnung wie beim Stromanstieg zum Zeitpunkt T1. Das niedrigere Niveau 114 korrespondiert mit der Spannung 114a wie in 3 gezeigt. Kurz vor dem Zeitpunkt T3 wird am Messpunkt 3 eine dritte Messung von Spannung und Strom durchgeführt, wie dies durch die Markierung 114b angedeutet ist. Anschließend wird der Strom wieder auf ein Niveau 116 angehoben, das dem des ursprünglichen Niveaus 110 entspricht. Nach einer Wartezeit wird zum Messpunkt 4 eine vierte Messung durchgeführt, ebenfalls nach einer Verzögerung von etwa 100 Mikrosekunden. Durch Messung des Differenzials zwischen den Punkten 1 und 2, des Differenzials zwischen den Punkten 2 und 3 und des Differenzials zwischen den Punkten 3 und 4 erhält man drei separate Werte desselben Kontrollsignals. Diese drei Werte werden aufgezeichnet, addiert und durch drei dividiert, um einen endgültigen Ableitungsparameter oder ein Ableitungssignal zu erhalten, das dV/dI entspricht. Dieser neue Parameter oder dieses Signal ist ein einzigartiges Kontrollsignal, das durch Verwendung der vorliegenden Erfindung erhalten wird. Nachdem eine beliebige Zeit verstrichen ist, wird ein neues Schwankungsmuster 100 aufgeprägt, um eine erneute Bestimmung des Parameters oder Signals dV/dI zu ermöglichen. Die Muster 100 werden regelmäßig und in Echtzeit wiederholt, um Ableitungswerte oder Signale zu erzeugen, um den Schweißprozess zu regeln.
  • Wendet man sich nunmehr wieder 2 zu, ist ersichtlich, dass das Muster 100 bewirkt wird durch Übersteuerung des Pulsweitenmodulators 60 durch einen Signalgenerator 120, der dieses Muster erzeugt, wenn er hierzu über ein Spannungssignal auf der Leitung 122 freigegeben wird. Dieses Signal wird als zweiter Eingang zu dem Pulsweitenmodulator 16 über die Leitung 124 verwendet. Jedes Mal, wenn der Signalgenerator 120 angeregt wird, wird das Schwankungsmuster 100 vom Pulsbreitenmodulator ausgeführt. Um den Signalgenerator zu aktivieren, ist ein Oszillator 130 vorgesehen, der einen aufaddierenden Zähler 132 beaufschlagt, um eine monostabile Schaltung 134 periodisch zu betätigen. Der Oszillator und der Zähler sind programmiert, so dass Muster 100 regelmäßig alle paar Sekunden wiederholt werden. Auf Leitung 122 wird somit ein Signal erzeugt (10 Millisekunden), um das Schwankungsmuster 100 im Strom Ia zu wiederholen. An den Stellen 1, 2, 3 und 4 erscheint auf Leitung 150 ein Signal, das bewirkt, dass die Schweißspannung Va vom Block 152 und der Schweißstrom Ia vom Block 154 gelesen werden. Diese beiden Werte werden dann geteilt, um den Differenzialquotienten zu erzeugen, wie dies durch Block 160 angedeutet ist. Jede Differenzialmessung wird wie durch Block 162 angedeutet gespeichert, so dass die Ableitungen gemittelt werden können, wie dies durch Block 164 angezeigt ist, um das Kontrollsignal Rz zu bilden. Bei dem Muster 100 werden drei Ablesungen vorgenommen. Diese drei Ablesungen werden gespeichert und dann gemittelt, um das Ableitungssignal dV/dI zu erzeugen, welches das Kontrollsignal Rz gemäß 2 darstellt. Dieses Signal ist im Wesentlichen dasselbe wie ein Signal, das lediglich aus einer dV/dI-Berechnung erhalten wird.
  • Das Softwareprogramm zum Mitteln diverser Kontrollsignale oder Inkrementalwiderstände Rz ist schematisch in 4 zur Verarbeitung von Daten dargestellt, die von dem in 2 gezeigten System erzeugt werden, um das Schwankungsmuster 100 gemäß 3 zu produzieren. Bei diesem Programm liest ein Mikroprozessor oder eine andere Regelungseinrichtung die Schweißspannung und den Schweißstrom am Messpunkt 1 wie durch Block 200 angedeutet. Diese Daten werden gemäß Block 202 gespeichert. Anschließend werden entsprechend Block 204 die Schweißspannung und der Strom am Messpunkt 2 gelesen und gespeichert, vgl. Block 206. In entsprechender Weise werden die Spannung und der Strom zum Messpunkt 3 gelesen, wie bei Block 208 illustriert, und gespeichert, wie bei Block 210 angedeutet. Die abschließende Schwankungsablesung am Messpunkt 4 für Spannung und Strom werden gemäß Block 212 gelesen und in Block 214 gespeichert. Dann führt der Algorithmus des Programms die in 220 festgelegte Funktion aus, wobei eine digitale Zahl errechnet wird, die der ersten Ableitung dV/dI entspricht. Diese Zahl oder der Wert, falls analog, ist ein einzigartiges Kontrollsignal. Die Ableitungsberechnung wird danach noch zweimal wiederholt. Der Wert (digital oder analog) dieser Ableitungsberechnungen, die alle im Wesentlichen dieselben sein sollten, werden addiert, wie dies durch Block 220 angedeutet ist. Der Gesamtbetrag wird dann durch drei dividiert, angedeutet durch Block 222, um einen Durchschnittswerk dV/dI oder Rz an Leitung 224 zu erzeugen. Dies ist das Kontrollsignal, das ein Mittelwert der drei zuvor gemessenen Kontrollsignale zur Verwendung beim Regeln des Schweißgerätes 30 oder eines anderen Schweißgerätes darstellt. Da das Schwankungsmuster 100 bei der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung verwendet wird, erfordert der Mittelungsprozess die Bestimmung von drei Kontrollsignalen Rz. Natürlich kann auch jede beliebige Anzahl von Kontrollsignalen aufsummiert und dann gemittelt werden.
  • Die Erzeugung des einzigartigen Kontrollsignals Rz ist möglich bei allen Schweißverfahren, die eine sich verbrauchende Elektrode und einen Lichtbogen zu Zeiten während des Schweißzyklus verwenden. Bei solchen Verfahren gibt es einen Elektrodenvorstand und einen Lichtbogen zum Aufschmelzen des Endes der Elektrode, um das geschmolzene Metall auf dem Werkstück abzulegen. Die geringfügigen Stromänderungen während des Schwankungsmusters 100 treten während so kurzer Zeiten auf, dass dies das Schmelzen der Elektrode nicht beeinflusst. Die universelle Anwendbarkeit des Echtzeitkontrollsignals Rz ist in den 5 bis 9 dargestellt. Beispielsweise wird bei einem Sprühschweißverfahren mit dem Strom und der Spannung gemäß 5 ein Schwankungsmuster 230 wiederholt dem Schweißstrom aufgeprägt. Dieses Muster bewirkt ein zugehöriges Antwortmuster 230a bei der Schweißspannung. Die Ableitung der Spannung nach dem Strom steht dann zur Verfügung, um ein Kontrollsignal oder einen Inkrementalwiderstand Rz zu erzeugen. In entsprechender Weise gibt es bei einem Pulsschweißverfahren einen Hintergrundstrom und einen Spitzen- oder Impulsstrom, wie in 6 dargestellt. Dies bewirkt eine ähnliche Spannungskurve, wie sie in dem unteren Graphen gezeigt ist. Während des Hintergrundstroms gibt es keine nennenswerte Übertragung der Elektrode an das Werkstück; jedoch wird das Schwankungsmuster 240 und das korrespondierende Antwortmuster 240a erzeugt: Dieses vorgegebenen Schwankungsmuster erlaubt die Bildung eines Ableitungswertes oder eines Signals dV/dI. Bedeutsamer ist, dass während des Spitzenimpulsstroms ein Schwankungsmuster 242 mit zugehörigem Antwortmuster 242a bei der Spannung erzeugt wird. Zusätzlich wird ein Inkrementalwiderstandswert Rz für den Spitzenstrom erhalten. Dieser kann verwendet werden, um die Lichtbogenlänge aufrecht zu erhalten. Wendet man sich nunmehr 7 zu, so ist dort ein Kurzschlussschweißstrom und eine Spannung dargestellt. Während des Lichtbogen- oder Plasmateils des Zyklus wird ein Schwankungsmuster 250 dem Schweißstrom aufgeprägt. Dies führt zu einem korrespondierenden Antwortmuster 250a bei der Spannung. Während der Kurzschlussphase 252 des Schweißzyklus findet eine derartige Messung nicht statt, da währenddessen kein Lichtbogen besteht. Der STT (Surface Tension Transfer)-Schweißzyklus, der von The Lincoln Electric Company in Cleveland, Ohio entwickelt wurde, kann gleichfalls die vorliegende Erfindung während der Phasen des Hintergrundstroms und der Plasmaverstärkung verwenden. Zu diesen Zeiten wird der Strom konstant gehalten. Während der Kurzschlussphase beim STT-Zyklus kann dem Strom allerdings keine Schwankung aufgeprägt werden, da er nicht konstant gehalten wird. Es ist ersichtlich, dass die Erfindung bei Schweißverfahren aller Arten verwendbar ist, bei denen ein Lichtbogen auftritt und der Strom konstant gehalten wird und Schwankungen unterworfen werden kann. Dies ist in 8 näher dargestellt, die einen Schweißzyklus mit konstantem Strom oder konstanter Spannung darstellt, wobei ein Stromschwankungsmuster 260 ein korrespondierendes Spannungsantwortmuster 260a erzeugt. Die Kurven konstanten Stroms sind ähnlich wie bei der Darstellung für das Sprühschweißen gemäß 5. Bei einem Wechselstrom-Schweißprozess wird der Strom im Allgemeinen konstant gehalten, aber in wechselnden Polaritäten gemäß 9. Während der Phase positiver Polarität wird ein Schwankungsmuster 270 im Strom erzeugt, was zu einem korrespondierenden Antwortmuster 270a bei der Spannung führt. Während der Phase negativer Polarität wird ein Schwankungsmuster 272 dem Strom aufgeprägt mit dem Ergebnis einer Spannungsantwort 272a. Strom und Spannungen für verschiedene geläufige Schweißverfahren, wie sie in den 5 bis 9 dargestellt sind, werden hier angegeben, um die universelle Anwendbarkeit des einzigartigen Kon trollsignals oder des Inkrementalwiderstands Rz zu zeigen. Natürlich können auch andere elektrische Lichtbogenschweißverfahren mit konstantem Strom während eines Teils des Zyklus die vorliegende Erfindung verwenden, bei denen die Elektrode verbraucht wird und einen Widerstand am Lichtbogen C hat, der generell vergleichsweise hoch verglichen mit dem Elektrodenwiderstand ist.
  • Im praktischen Einsatz der Erfindung wird die Ableitung der Spannung und des Stroms als Kontrollsignal erhalten. Verschiedene Systeme können verwendet werden, um das Ableitungssignal zu erhalten. 2 zeigt ein System, während die 10 und 11 andere Systeme darstellen, um die Ableitung zu erhalten. In 10 beinhaltet die Stromversorgung 40 einen Funktionsgenerator 400, der über die Ausgangsleitungen 42, 44 geschaltet ist. Der Funktionsgenerator erzeugt eine Schwankung des am Ausgang der Stromversorgung anliegenden Stroms und ist getaktet, um die spezifische, zur Erzeugung diverser spezifischer Messpunkte gewünschte Schwankung zu erzeugen. Ein Oszillator 402 beaufschlagt einen Zähler 404. Der Ausgang des Zählers auf Leitung 406 gibt die Momente an, zu denen Spannungs- und Stromwerte von den Sensoren 80, 90 gelesen und im Block 410 gespeichert werden. Diese Werte werden dann wie in 4 dargestellt durch Block 222 gemittelt, um das Kontrollsignal Rz auf Leitung 224 zur Verfügung zu stellen. In ähnlicher Weise wird gemäß 11 ein Zähler 420 von einem Oszillator 420a beaufschlagt, um eine Reihe von Signalen auf Leitung 422 auszugeben, die eine Ansteuerung 424 eines Schalters 450 steuern. Dies führt regelmäßig zu einer Abzweigung eines Teils des Lichtbogenstroms Ia vom Lichtbogen durch den Widerstand 452. Dieses Schwankungsmuster hat lediglich zwei Stromniveaus. Es ist in 11a als vergrößerte Kurve rechts von 11 dargestellt. Wenn der Schalter 450 leitend ist, wird Strom von dem Prozessschweißstrom abgenommen, um diesen auf ein niedrigeres Niveau 460 zu bringen. Die Spannung und der Strom werden von Block 410 an den Messpunkten 1 und 2 festgestellt. Dies ist das Kontrollsignal dV/dI. Mehrere dieser Signale können in Serie erhalten werden und werden gemittelt, wie dies bei Block 470 andeutet ist, um das Kontrollsignal Rz auf Leitung 472 zu erzeugen. Weitere Anordnungen könnten verwendet werden, um das Kontrollsignal dV/dI digital zu bestimmen, welches Signal als Inkrementalwiderstand Rz bezeichnet wird. Dieses Signal bezieht sich auf den Widerstand im Lichtbogen.
  • Verschiedene Systeme und Software-Architekturen können eingesetzt werden, um das Kontrollsignal Rz zu erhalten. Dieses Kontrollsignal kann mit verschiedenen anderen Parametern manipuliert werden, um Kontroll- oder Stellsignale für den betreffenden Schweißprozess zu erhalten. Die Echtzeiterzeugung des Ableitungskontrollsignals ist einzigartig beim Schweißen und wird für viele Zwecke verwendet, von denen einige in dieser Anmeldung angegeben sind, um den großen Vorteil zu erläutern, der im Erhalt von dV/dI für ein Schweißverfahren liegt. Die Verwendung des einzigartigen Kontrollsignals ist hier nicht abschließend beschrieben. Andere Verwendungen des einzigartigen Kontrollsignals liegen im Ermessen des Fachmanns. Die Erfindung wird bei einem Kontrollsystem verwendet, das eine mathematisch erzeugte Architektur zugrunde legt, oder bei einem System, das durch empirische Modifikationen vereinfacht ist.
  • 12 stellt ein derzeit verwendetes Kontrollsystem dar, in dem die vorliegende Erfindung für eine konstante Lichtbogenlänge sorgt. Die Regelung der Lichtbogenlänge Larc wird möglich durch Erhalt einer Anzahl von Werten für das Kontrollsignal Rz oder dV/dI. Die Schweißspannung Va ist gleich der Elektrodenspannung VESO plus der Lichtbogenspannung Varc, die gleich ist der Summe von (a) der ersten Konstante A (8-20), (b) der zweiten Konstante B (10-35) multipliziert mit der Lichtbogenlänge Larc und (c) des Schweißstroms Ia mal Rarc, des Widerstandes. Indem man die Lichtbogenlänge konstant hält, verändert sich der Lichtbogenwiderstand nicht und die Summe der Widerstände [RESO + Rarc] bleibt bei einem Lichtbogenlängenregelungssystem konstant, da die Lichtbogenlänge auf einen eingestellten Wert eingestellt bleibt. Wie oben angedeutet, ist die Lichtbogenspannung Va gleich VESO + Varc. Varc ist gleich A + B Larc + Ia Rarc. Daraus folgt, Va = A + BLarc + IaRarc + VESO oder Va = A + BLarc + Ia [Rarc + RESO]. Tatsächlich variiert dV/dI im Allgemeinen direkt mit [Rarc + RESO]. Demgemäß verändert sich Va mit dV/dI. Zu Zwecken der Regelung ist Va demgemäß gleich A + BLarc + Ia dV/dI. Dieses Verhältnis ist die Kontroll- oder Regelungsgleichung, die verwendet wird, um die Lichtbogenlänge durch das System 400 unter Verwendung der Erfindung aufrechtzuerhalten, wie dies in 12 gezeigt ist. Die Schweißspannung Va wird vom Filter 502 gefiltert und mit dem erfindungsgemäßen Kontrollsignal dV/dI am Multiplikatorblock 504 multipliziert. Dies erzeugt ein Signalniveau zur Bestätigung von Ia dV/dI. Das Signalniveau im Digitalformat wird von der vom Filter 506 gefilterten, zurückgeführten Schweißspannung Va an dem Addierglied 508 abgezogen. Der Wert Va – Ia. dV/dI wird am Addierglied oder einem Fehlerverstärker 5010 mit einem Niveau oder einer Anzahl verglichen, die mit der tatsächlichen Lichtbogenlänge Larc variiert. Dieses kontrollierte Lichtbogenlängenniveau ist A + B Larc, wobei die tatsächliche Länge Larc mit der zweiten Konstante B (8-20) beim Block 520 multipliziert und zur ersten Konstante A (10-35) am Block 522 addiert wird. Das Fehlersignal oder Niveau auf Leitung 530 steuert einen herkömmlichen Pulsweitenmodulator 540, um die Lichtbogenlänge Larc aufrechtzuerhalten. Das System 500 ist ein Kontrollsystem, wie es heutzutage in der Praxis verwendet wird, um das neue Kontrollsignal Rz oder dV/dI zum Erhalten einer konstanten Lichtbogenlänge einzusetzen.
  • Das Kontrollsystem 500 gemäß 12 wird die Lichtbogenlänge, also den Abstand der Elektrode E vom Werkstück WP konstant halten. Dies ist der Hauptzweck der vorliegenden Erfindung. Wenn jedoch die Drahtzuführgeschwindigkeit WFS ansteigt, muss auch der Strom Ia ansteigen, um diesen Abstand beizubehalten. Ein höherer Strom bewirkt eine größere Eindringtiefe des Lichtbogens in das Schweißbad am Werkstück. Demgemäß ist die Lichtbogenlänge größer als der beibehaltene Abstand und die Elektrode muss weiter vorstehen, um dies zu kompensieren. Um derartige Abweichungen zu kompensieren, kann es dem Bediener gestattet werden, einen Korrekturwert K1 aufzuschalten, wie dies in 13 dargestellt ist. Das System 500' stimmt mit dem System 500 mit Ausnahme eines Multiplikatorblocks überein, der ein vom Bediener einstellbaren Korrekturwert K1 berücksichtigt. Der Korrekturwert K1 ist eine Variable zwischen 0,0 und 2,0. Normalerweise stellt der Bediener den Korrekturwert K1 auf etwa 0,2 bis 0,3 ein. Für ein Schweißverfahren mit konstanter Spannung ist der Korrekturwert im Allgemeinen 0,0. Wenn die Lichtbogenlänge vollständig gere gelt wird, liegt der Korrekturwert auf einem hohen Niveau, zum Beispiel bei 1,0 bis 2,0. In der Praxis ist der Korrekturwert etwa 0,3.
  • Eine einfache Alternative zu den ausgefeilten Systemen 500 und 500' nach 12 und 13 wird durch ein Softwaresteuersystem 600 gemäß 14 geschaffen. Die Steuerfunktion K1Ia dV/dI, die von den Blöcken 502 und 504 in 12 und den Blöcken 502' und 504' gemäß 13 erzeugt wird, kann vereinfacht werden, um die Verwendung des Schweißstroms Ia zu vermeiden. Es würde empirisch festgestellt, dass Ia dV/dI gleich ist mit K3 dV/dI + K4. Die Konstanten K3 und K4 werden empirisch ermittelt. Das System 600 weist Komponenten zur Aufrechterhaltung der Lichtbogenlänge auf, die wie entsprechende Komponenten im System 500 nummeriert sind. Die Elemente 502 und 504 sind ersetzt durch die Blöcke 602 zur Multiplikation von K3 und dV/dI und 604 zur Addition von K4. Die Lichtbogenlänge wird gleichgehalten. In der praktischen Umsetzung wird die Drahtvorschubgeschwindigkeit auf Leitung 610 mit der Lichtbogenlänge eingestellt. Ein Wert der Drahtvorschubgeschwindigkeit auf Leitung 610 zur Nachschlagtabelle 620 wird verwendet, um die Konstanten K3 und K4 für eine spezielle Drahtgeschwindigkeit empirisch zu erhalten. Das Softwaresystem steuert bzw. regelt die Lichtbogenlänge unter Verwendung des neuen Signals dV/dI. Es ist ersichtlich, dass andere Abwandlungen und Kontrollsysteme mathematisch oder empirisch entwickelt werden können, um das neue Kontrollsignal dV/dI insbesondere zum Aufrechterhalten einer konstanten Lichtbogenlänge zu verwenden.

Claims (11)

  1. System zum Erzeugen eines Echtzeit-Kontrollsignals zur Verwendung bei einem Elektro-Lichtbogenschweißgerät mit einer Energieversorgung zum Erzeugen einer Schweißspannung zwischen einer Kontaktspitze und einem Werkstück und einem Schweißstrom durch die sich von der Spitze erstreckende Elektrode und durch einen elektrischen Lichtbogen, mit einem Sensor zum Ermitteln der Schweißspannung; einem Sensor zum Ermitteln des Schweißstroms und einem Regler zum Steuern bzw. Regeln der Schweißspannung und/oder des Schweißstroms, wobei das System gekennzeichnet ist durch: eine digitale Einrichtung zum Aufzeichnen der Schweißspannung und des Schweißstroms zu einem ersten Zeitpunkt und dann zu einem zweiten Zeitpunkt, eine Steuer- bzw. Regeleinrichtung zum Verändern des Schweißstroms zwischen dem ersten und dem zweiten Zeitpunkt, eine digitale Einrichtung zum Messen des Unterschieds zwischen der Schweißspannung und dem Schweißstrom zum ersten Zeitpunkt und zum zweiten Zeitpunkt, und eine Differenzialschaltung zum Bestimmen des Wertes aus der Schweißspannungsdifferenz geteilt durch die Schweißstromdifferenz, um das Kontrollsignal zu erzeugen.
  2. Verfahren zum Erzeugen eines Echtzeit-Kontrollsignals zur Verwendung in einem elektrischen Lichtbogen-Schweißprozess mit einer Prozess-Schweißspannung und einem Prozess-Schweißstrom, wobei das Verfahren gekennzeichnet ist durch das Ermitteln des Differenzialquotienten der Schweißspannung relativ zum Schweißstrom, um das Kontrollsignal zu erzeugen.
  3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Kontrollsignal mit dem Prozess-Schweißstrom multipliziert wird, um ein Signal zu erhalten, das repräsentativ für eine Elektrodenvorstandsspannung ist, und dass das repräsentative Signal in einem geschlossenen Regelkreis zur Regelung des Elektrodenvorstands in dem Schweißprozess verwendet wird.
  4. Verfahren nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch Multiplizieren des Kontrollsignals mit dem Prozess-Schweißstrom zur Erzeugung eines ersten Signals, das repräsentativ für die Elektrodenvorstandsspannung ist, Abziehen des repräsentativen Vorstandsspannungssignals von der Prozessschweißspannung zur Erzeugung eines zweiten Werts, der repräsentativ für die Spannung über den Lichtbogen des Schweißprozesses ist, Abziehen einer ersten bekannten Konstante von dem zweiten Wert zur Erzeugung eines dritten Wertes und dann Teilen des dritten Wertes durch eine zweite bekannte Konstante, um ein Signal zu erhalten, das repräsentativ für die Lichtbogenlänge ist, und Verwendung dieses repräsentativen Signals in einem geschlossenen Regelkreis zur Regelung der Lichtbogenlänge des Schweißprozesses.
  5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die erste bekannte Konstante etwa 8 bis 20 beträgt.
  6. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite bekannte Konstante im Bereich von 10 bis 35 liegt.
  7. Verfahren nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch Multiplikation des Kontrollsignals mit einer zum Lichtbogenwiderstand in Beziehung stehenden Konstante, um ein Signalniveau zu erhalten, Abziehen des Signalniveaus von einem die aktuelle Schweißspannung repräsentierenden Signal und Vergleichen des Differenzsignals mit einem Lichtbogenlängensignal, das die Lichtbogenlänge multipliziert mit einer zweiten Konstante und addiert zu einer ersten Konstante repräsentiert, um ein Rückkopplungssignal zu erzeugen, um die Lichtbogenlänge annähernd konstant zu halten.
  8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die erste bekannte Konstante etwa 8 bis 20 beträgt.
  9. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite bekannte Konstante im Bereich zwischen 10 und 35 liegt.
  10. Verfahren nach Anspruch 2, wobei das Verfahren weiter aufweist: Messen der Lichtbogenspannung und des Lichtbogenstroms zu einem ersten Zeitpunkt, zeitweises Ändern entweder der Lichtbogenspannung oder des Lichtbogenstroms um wenigster als etwa 10%, dann Messen der Schweißspannung und des Schweißstroms nach der Änderung zu einem zweiten Zeitpunkt, Bestimmen der Schweißspannungsdifferenz zwischen dem ersten Zeitpunkt und dem zweiten Zeitpunkt, Bestimmen der Schweißstromdifferenz zwischen dem ersten Zeitpunkt und dem zweiten Zeitpunkt, Erzeugen des Differenzialwerts, der das Kontrollsignal repräsentiert, durch Teilen der Schweißspannungsdifferenz zwischen dem ersten und zweiten Zeitpunkt durch die Schweißstromdifferenz zwischen dem ersten und zweiten Zeitpunkt und Erzeugen des Kontrollsignals durch den Differenzialwert.
  11. Verfahren nach Anspruch 10, gekennzeichnet durch das Erzeugen einer Anzahl von Differenzialwerten zu aufeinanderfolgenden Zeitpunkten und Erzeugen des Kontrollsignals durch Mittelung der Differenzialwerte.
DE60129559T 2000-03-14 2001-02-28 Verfahren und vorrichtung zum steuern von lichtbogenschweissen Expired - Lifetime DE60129559T2 (de)

Applications Claiming Priority (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US524898 2000-03-14
US09/524,898 US6248976B1 (en) 2000-03-14 2000-03-14 Method of controlling arc welding processes and welder using same
PCT/US2001/006430 WO2001068307A1 (en) 2000-03-14 2001-02-28 Method of controlling arc welding processes and welder using same

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE60129559D1 DE60129559D1 (de) 2007-09-06
DE60129559T2 true DE60129559T2 (de) 2008-04-17

Family

ID=24091102

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE60129559T Expired - Lifetime DE60129559T2 (de) 2000-03-14 2001-02-28 Verfahren und vorrichtung zum steuern von lichtbogenschweissen

Country Status (10)

Country Link
US (1) US6248976B1 (de)
EP (1) EP1294521B1 (de)
JP (1) JP4115704B2 (de)
KR (1) KR100493124B1 (de)
CN (1) CN1260035C (de)
AT (1) ATE367881T1 (de)
AU (1) AU759678B2 (de)
DE (1) DE60129559T2 (de)
RU (1) RU2223849C2 (de)
WO (1) WO2001068307A1 (de)

Families Citing this family (73)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1419027B1 (de) * 2001-08-21 2009-05-20 Serimax Prozess und gerät zur steuerung eines schweisslichtbogens durch ermittlung der momentanen stromstaerke und spannung
KR100700994B1 (ko) * 2002-03-06 2007-04-02 링컨 글로발, 인크. 전기 아크 용접기 및 그 작동 방법
US6909067B2 (en) * 2002-10-09 2005-06-21 Illinois Tool Works Inc. Method and apparatus for welding with CV control
FR2861613A1 (fr) * 2003-10-31 2005-05-06 Soudure Autogene Francaise Installation de soudage a l'arc avec compensation des chutes de tension et procede associe.
JP2005238267A (ja) * 2004-02-25 2005-09-08 Matsushita Electric Ind Co Ltd 溶接モニタ装置
JP3933193B2 (ja) * 2005-04-14 2007-06-20 松下電器産業株式会社 消耗電極式アーク溶接機
DE102006030963A1 (de) * 2006-07-03 2008-02-28 Endress + Hauser Flowtec Ag Von einer externen elektrischen Energieversorgung gespeiste Feldgerät-Elektronik
JP5398280B2 (ja) 2009-01-21 2014-01-29 株式会社ダイヘン パルスアーク溶接方法
EP2292362B1 (de) 2009-04-08 2016-08-10 Panasonic Intellectual Property Management Co., Ltd. Lichtbogenschweissverfahren und lichtbogenschweissvorrichtung
EP2368661B1 (de) * 2009-04-17 2017-07-12 Panasonic Intellectual Property Management Co., Ltd. Vorrichtung zur bogenschweisssteuerung
RU2429112C1 (ru) * 2009-12-21 2011-09-20 Государственное образовательное учреждение высшего профессионального образования "Томский политехнический университет" Устройство для электродуговой сварки
US10239146B2 (en) * 2010-02-12 2019-03-26 Illinois Tool Works Inc. Method and apparatus for welding with short clearing prediction
US8362386B2 (en) * 2010-06-09 2013-01-29 General Electric Company Power delivery unit, plasma spray system, and method of using plasma spray system
US20130011569A1 (en) * 2010-12-23 2013-01-10 Jochen Schein Method and device for arc spraying
JP5808947B2 (ja) * 2011-05-23 2015-11-10 株式会社ダイヘン 消耗電極アーク溶接のくびれ検出制御方法
CN103071892A (zh) * 2011-10-26 2013-05-01 咸阳华清设备科技有限公司 一种数字控制逆变式自动电焊机的电路控制方法
JP2013146735A (ja) * 2012-01-17 2013-08-01 Daihen Corp 溶接電源の保護制御方法
US10105781B2 (en) 2012-06-08 2018-10-23 Illinois Tool Works Inc. Welding system inrush current control system and method
US9878393B2 (en) 2012-06-08 2018-01-30 Illinois Tool Works Inc. Welding wire feeder power control system and method
US10384289B2 (en) 2012-06-08 2019-08-20 Illinois Tool Works Inc. Welding wire feeder bus control system and method
US9662735B2 (en) 2012-06-08 2017-05-30 Illinois Tool Works Inc. Welding wire feeder power application system and method
US10406621B2 (en) 2012-06-08 2019-09-10 Illinois Tool Works Inc. Polarity sensing welding wire feeder system and method
US9387550B2 (en) 2012-09-14 2016-07-12 Illinois Tool Works Inc. Waveform compensation systems and methods for secondary weld component response
US10040143B2 (en) 2012-12-12 2018-08-07 Illinois Tool Works Inc. Dabbing pulsed welding system and method
US10906114B2 (en) 2012-12-21 2021-02-02 Illinois Tool Works Inc. System for arc welding with enhanced metal deposition
US9506958B2 (en) 2013-01-31 2016-11-29 Illinois Tool Works Inc. Waveform compensation systems and methods for secondary weld component response
US9950383B2 (en) 2013-02-05 2018-04-24 Illinois Tool Works Inc. Welding wire preheating system and method
US10835983B2 (en) 2013-03-14 2020-11-17 Illinois Tool Works Inc. Electrode negative pulse welding system and method
DE102013018065A1 (de) * 2013-06-04 2014-12-04 Linde Aktiengesellschaft Verfahren zum Metallschutzgasschweißen
US11045891B2 (en) 2013-06-13 2021-06-29 Illinois Tool Works Inc. Systems and methods for anomalous cathode event control
US10543549B2 (en) 2013-07-16 2020-01-28 Illinois Tool Works Inc. Additive manufacturing system for joining and surface overlay
US10828728B2 (en) 2013-09-26 2020-11-10 Illinois Tool Works Inc. Hotwire deposition material processing system and method
US9539662B2 (en) * 2013-10-30 2017-01-10 Illinois Tool Works Inc. Extraction of arc length from voltage and current feedback
CN103752991B (zh) * 2013-12-19 2015-09-23 上海广为焊接设备有限公司 电焊机的控制方法及使用该控制方法的电焊机
KR102199238B1 (ko) * 2014-02-24 2021-01-06 가부시키가이샤 다이헨 아크 용접 방법
US9808882B2 (en) * 2014-06-25 2017-11-07 Illinois Tool Works Inc. System and method for controlling wire feed speed
US11154946B2 (en) 2014-06-30 2021-10-26 Illinois Tool Works Inc. Systems and methods for the control of welding parameters
US11198189B2 (en) 2014-09-17 2021-12-14 Illinois Tool Works Inc. Electrode negative pulse welding system and method
US11478870B2 (en) 2014-11-26 2022-10-25 Illinois Tool Works Inc. Dabbing pulsed welding system and method
US10189106B2 (en) 2014-12-11 2019-01-29 Illinois Tool Works Inc. Reduced energy welding system and method
US10076802B2 (en) * 2014-12-19 2018-09-18 Illinois Tool Works Inc. Electric arc start systems and methods
US11370050B2 (en) 2015-03-31 2022-06-28 Illinois Tool Works Inc. Controlled short circuit welding system and method
US10974337B2 (en) 2015-08-17 2021-04-13 Illinois Tool Works Inc. Additive manufacturing systems and methods
US11285559B2 (en) 2015-11-30 2022-03-29 Illinois Tool Works Inc. Welding system and method for shielded welding wires
US10610946B2 (en) 2015-12-07 2020-04-07 Illinois Tool Works, Inc. Systems and methods for automated root pass welding
US12194579B2 (en) 2015-12-10 2025-01-14 Illinois Tool Works Inc. Systems, methods, and apparatus to preheat welding wire
US10675699B2 (en) 2015-12-10 2020-06-09 Illinois Tool Works Inc. Systems, methods, and apparatus to preheat welding wire
CN106392262B (zh) * 2016-08-15 2018-06-29 华南理工大学 基于DSC的全数字SiC逆变式多功能氩弧焊电源
CN106392263B (zh) * 2016-08-15 2018-06-29 华南理工大学 基于SiC的超高频逆变式手工焊接电源
US10603735B2 (en) 2016-08-16 2020-03-31 Illinois Tool Works Inc. Welding power supplies, wire feeders, and systems to compensate a weld voltage via communications over a weld circuit
US10773331B2 (en) 2016-08-16 2020-09-15 Illinois Tool Works Inc. Welding power supplies, wire feeders, and systems to compensate a weld voltage via communications over a weld circuit
JP6339651B1 (ja) * 2016-12-02 2018-06-06 ファナック株式会社 アーク溶接ロボットシステム
CN106735740B (zh) * 2016-12-12 2018-06-19 华南理工大学 高功率密度高效率wbg弧焊逆变器
US11027355B2 (en) * 2017-03-09 2021-06-08 Illinois Tool Works Welding power supplies, wire feeders, and systems to measure a weld circuit resistance via communications over the weld circuit
US11660695B2 (en) 2017-03-09 2023-05-30 Illinois Tool Works Inc. Welding power supplies, wire feeders, and systems to measure a weld cable voltage drop
US10766092B2 (en) 2017-04-18 2020-09-08 Illinois Tool Works Inc. Systems, methods, and apparatus to provide preheat voltage feedback loss protection
US10870164B2 (en) 2017-05-16 2020-12-22 Illinois Tool Works Inc. Systems, methods, and apparatus to preheat welding wire
US11590598B2 (en) 2017-06-09 2023-02-28 Illinois Tool Works Inc. Systems, methods, and apparatus to preheat welding wire
EP3634683B1 (de) 2017-06-09 2022-03-23 Illinois Tool Works, Inc. Schweissanordnung für einen schweissbrenner mit zwei kontaktspitzen und einem kühlkörper zum kühlen und leiten von strom
US11247290B2 (en) 2017-06-09 2022-02-15 Illinois Tool Works Inc. Systems, methods, and apparatus to preheat welding wire
US11524354B2 (en) 2017-06-09 2022-12-13 Illinois Tool Works Inc. Systems, methods, and apparatus to control weld current in a preheating system
US10926349B2 (en) 2017-06-09 2021-02-23 Illinois Tool Works Inc. Systems, methods, and apparatus to preheat welding wire
US11020813B2 (en) 2017-09-13 2021-06-01 Illinois Tool Works Inc. Systems, methods, and apparatus to reduce cast in a welding wire
US10792682B2 (en) 2017-10-02 2020-10-06 Illinois Tool Works Inc. Metal manufacturing systems and methods using mechanical oscillation
CN108890081B (zh) * 2018-07-19 2020-08-21 唐山松下产业机器有限公司 稳定电弧弧长的方法和装置
US20200030904A1 (en) * 2018-07-25 2020-01-30 Illinois Tool Works Inc. Systems and methods to mitigate audible noise in welding-type power supplies
WO2020047438A1 (en) 2018-08-31 2020-03-05 Illinois Tool Works Inc. Submerged arc welding systems and submerged arc welding torches to resistively preheat electrode wire
US11014185B2 (en) 2018-09-27 2021-05-25 Illinois Tool Works Inc. Systems, methods, and apparatus for control of wire preheating in welding-type systems
WO2020132251A2 (en) 2018-12-19 2020-06-25 Illinois Tool Works Inc. Systems, methods and apparatus to preheat welding wire
US12103121B2 (en) 2019-04-30 2024-10-01 Illinois Tool Works Inc. Methods and apparatus to control welding power and preheating power
US11772182B2 (en) 2019-12-20 2023-10-03 Illinois Tool Works Inc. Systems and methods for gas control during welding wire pretreatments
RU2760143C1 (ru) * 2021-04-30 2021-11-22 федеральное государственное автономное образовательное учреждение высшего образования "Казанский (Приволжский) федеральный университет" (ФГАОУ ВО КФУ) Способ регулирования сварочной дуги в процессе автоматизированной сварки или наплавки с использованием сварочного манипулятора
US12551961B2 (en) * 2022-01-31 2026-02-17 Esab Ab Weld circuit inductance tracking

Family Cites Families (9)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4631385A (en) * 1985-03-29 1986-12-23 Dimetrics, Inc. Automated position detectors and welding system utilizing same
JPH07115183B2 (ja) * 1988-06-29 1995-12-13 三菱電機株式会社 負荷電圧検出システムと該検出システムを用いたパルスアーク溶接装置並びにパルスレーザ装置及び表面処理装置
RU2049621C1 (ru) * 1992-10-16 1995-12-10 Научно-исследовательский и конструкторский институт монтажной технологии Способ дуговой сварки плавящимся электродом с короткими замыканиями дугового промежутка
US5349157A (en) * 1993-01-04 1994-09-20 The Lincoln Electric Company Inverter power supply for welding
UA25989C2 (uk) * 1993-02-02 1999-02-26 Микола Борисович Марченко Спосіб управліhhя зварювальhим струмом та пристрій для його здійсhеhhя
RU2103124C1 (ru) * 1996-03-05 1998-01-27 Научно-производственное государственное предприятие "Синтез" при Донском государственном техническом университете Источник питания для дуговой сварки
DE19620774C1 (de) * 1996-05-23 1997-07-03 Udo Prof Dr Franz Verfahren zum Anschweißen von bolzenförmigen Bauteilen an ein Werkstück
US5756967A (en) * 1997-04-09 1998-05-26 The United States Of America As Represented By The Secretary Of Commerce Sensing ARC welding process characteristics for welding process control
US6002104A (en) * 1998-04-17 1999-12-14 Lincoln Global, Inc. Electric arc welder and controller therefor

Also Published As

Publication number Publication date
CN1260035C (zh) 2006-06-21
US6248976B1 (en) 2001-06-19
CN1380842A (zh) 2002-11-20
AU759678B2 (en) 2003-04-17
EP1294521B1 (de) 2007-07-25
JP2003526517A (ja) 2003-09-09
AU3871901A (en) 2001-09-24
ATE367881T1 (de) 2007-08-15
RU2223849C2 (ru) 2004-02-20
KR20020083904A (ko) 2002-11-04
WO2001068307A1 (en) 2001-09-20
KR100493124B1 (ko) 2005-06-03
JP4115704B2 (ja) 2008-07-09
EP1294521A4 (de) 2005-10-19
EP1294521A1 (de) 2003-03-26
DE60129559D1 (de) 2007-09-06

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE60129559T2 (de) Verfahren und vorrichtung zum steuern von lichtbogenschweissen
DE69321670T2 (de) Widerstandsschweissmonitor
DE69211410T2 (de) Bogenschweissvorrichtung
DE2951708C2 (de)
DE4121237C2 (de) Elektronischer Schweißstrom-Generator für das Impuls-Lichtbogenschweißen
DE69519150T2 (de) Vorrichtung zum Steuern von einer Impulslichtbogenschweissquelle mit einer abschmelzenden Elektrode
DE112010005683B4 (de) Funkenerosionssteuervorrichtung
DE3872369T2 (de) Ausgleichregler fuer spinnduesen.
DE3512189A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur regelung von lichtbogenoefen
DE2827875A1 (de) Mehrphasen-lichtbogenofen und verfahren zu dessen regelung
EP0307442B1 (de) Verfahren und vorrichtung zur regelung von widerstands- oder lichtbogen-schweissvorgängen
DE2606396C3 (de) Vorrichtung zum Aufheizen und Einstellen einer vorgegebenen Behandlungstemperatur von Werkstücken mittels stromstarker Glimmentladung
DE2645223A1 (de) Verfahren zur gewinnung von kenngroessen fuer die regelung des schweissprozesses beim lichtbogenschweissen
AT507774B1 (de) Verfahren und vorrichtung zum ermitteln der spannung an den elektroden einer punktschweisszange
DE69603343T2 (de) Verfahren zur Steuerung eines Widerstandsschweissverfahrens mittels regelbarer Fuzzy-Schlussfolgerung
DE4408325C2 (de) Verfahren zum Ansteuern eines Wechselrichters eines Umrichters und Anordnung zur Durchführung des Verfahrens
DE3149175C2 (de)
DE2526870A1 (de) Widerstandsschweissgeraet
DE4020342C2 (de)
EP0427879A1 (de) Vorrichtung und Verfahren zum induktiven Erwärmen von Werkstücken
DE3924913C2 (de)
DE1960936B2 (de) Verfahren und anordnung zur regelung der eintauchtiefe von abschmelzelektroden in die schlackenschicht beim elektro schlacke umschmelzen
DE60016626T2 (de) Verfahren und vorrichtung zur überwachung der schweissqualität
EP3843931B1 (de) Verfahren zum ermitteln einer störenden kopplung zwischen schweissstromkreisen einer schweissanlage
EP0570678B1 (de) Verfahren zur Regelung des Schweissstromes in Abhängigkeit der Schweissgeschwindigkeit bei Lichtbogenschweisseinrichtungen

Legal Events

Date Code Title Description
8364 No opposition during term of opposition
8328 Change in the person/name/address of the agent

Representative=s name: GROSSE, SCHUMACHER, KNAUER, VON HIRSCHHAUSEN, 4513