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Gebiet der
Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Vorrichtung
zur Kommunikation zwischen Endgeräten zur Detektion von systemexterner
Interferenz, einschließlich
des Übertragens
von Daten zwischen den Endgeräten
in einem elektromagnetischen Signal, das Signalbursts umfasst.
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Hintergrund
der Erfindung
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Die
Erfindung ist besonders anwendbar auf eine Funkkommunikation in
Frequenzbereichen, wo zwischen den Kommunikationen und Radarsignalen
eine Interferenz wahrscheinlich ist; es ist jedoch klar, dass die
Erfindung auch in anderen Situationen anwendbar ist.
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Interferenz
mit Radar ist von besonderem Belang für eine Kommunikation gemäß den "HiperLAN"-Standards des Euro päischen Instituts
für Telekommunikationsstandards
("ETSI"), zusammengefasst
in dem Standard TR 101 683 V1.1.1 (2000-02).
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Der
steigende Bedarf an "Überall-,
Jederzeit"-Kommunikationen und
die Zusammenlegung von Sprach-, Video- und Datenkommunikationen erzeugen einen
Bedarf an drahtlosen Breitbandnetzen. Das hat das "Broadband Radio Access
Network ("BRAN")-Projekt ins Leben
gerufen, um Standards und Spezifikationen zu entwickeln, die einen
weiten Bereich von Anwendungen abdecken und für verschiedene Frequenzbänder gelten
sollen. Dieser Bereich von Anwendungen umfasst Systeme für eine lizenzierte
und nicht lizenzierte Anwendung.
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HiperLAN/2
ist ein BRAN-Standard für
ein Hochgeschwindigkeitsfunkkommunikationssystem mit typischen Datenraten
von 6 Mbit/s bis 54 Mbit/s in einem funkverbundenen lokalen Netz
("LAN"). Es verbindet Mobile
Endgeräte
("MT") – üblicherweise
tragbare Vorrichtungen – mit
Breitbandnetzen, die auf einem Internetprotokoll ("IP"), einem asynchronen Übertragungsmodus
("ATM") oder anderen Technologien
basieren. Ein zentralisierter Modus wird verwendet, um Hiper-LAN/2 als ein Zugangsnetz über einen
festen Zugangspunkt (AP) – der
Basisstation – zu
betreiben. Zusätzlich
wird eine Befähigung
für eine
Direktverbindungskommunikation zur Verfügung gestellt: dieser letztere
Modus wird verwendet, um HiperLAN/2 als ein Ad-hoc-Netz zu betreiben,
ohne auf eine zellulare Netzwerkinfrastruktur angewiesen zu sein,
und in diesem Falle stellt eine zentrale Steuerung (CC), die unter
den tragbaren Vorrichtungen dynamisch ausgewählt wird, den selben Pegel von
QoS-Unterstützung,
wie der feste Zugangspunkt, zur Verfügung. HiperLAN/2 ist befähigt, Mul timedia-Anwendungen
durch ein Bereitstellen von Mechanismen zu unterstützen, die
eine Dienstgüte
("QoS")-Anpassung handhaben.
Eine eingeschränkte
Anwendermobilität
wird in dem lokalen Dienstbereich unterstützt; eine Großraummobilität (z. B.
Roaming) kann durch Standards unterstützt werden, die außerhalb
des Umfangs des BRAN-Projektes liegen. HiperLAN/2-Systeme arbeiten
in dem 5 GHz-Band.
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Die
durch die European-Conference of Postal and Telecommunications Administrations
und das European Radiocommunications Commitee zugewiesenen Frequenzbereiche
sind:
- *"EIRP"
- äquivalente Isotopenstrahlungsleistung
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HiperLAN/2-Systeme
müssen
in der Lage sein, die zugewiesenen Frequenzbereiche mit Radarsystemen
zu teilen, von denen einige mobil sind. Diese Art von gemeinsamer
Nutzung erfordert eine dynamische Anpassung – Dynamische Frequenzauswahl
(DFS) genannt – an
lokale Interferenzbedingungen – ein
Verfahren, das auch benötigt
wird, um eine unkoordinierte gemeinsame Nutzung unter HiperLAN-Systemen
zu unterstützen.
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Es
kann ein anderes (üblicherweise
höheres)
Maß an
systeminterner Interferenz (das heißt einer Interferenz zwischen
zwei HiperLAN/2-Vorrichtungen) toleriert werden, als an systemexterner
Interferenz (das heißt
einer Interferenz zwischen einer HiperLAN/2-Vorrichtung und einer
Vorrichtung einer anderen Art von System, wie z. B. einer Radarvorrichtung).
Außerdem
oder alternativ, können
auf systeminterne und systemexterne Interferenzen jeweils unterschiedliche
Reaktionen erforderlich sein.
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Dementsprechend
ist es wünschenswert,
in der Lage zu sein, systeminterne und systemexterne Interferenzen
zu detektieren und zu unterscheiden; die Detektion und Unterscheidung
ist jedoch nicht perfekt und es ist wünschenswert, das Auftreten
von Fehleralarmen zu minimieren. Die aktuellen ETSI-Spezifikationen stellen
keine geeigneten Techniken zum Unterscheiden zwischen einer systeminternen
und systemexternen Interferenz zur Verfügung.
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Im
Allgemeinen treten andere Situationen auf, die eine Kommunikation
zwischen zwei oder mehreren Endgeräten umfassen, wo Daten zwischen
den Endgeräten
in einem elektromagnetischen Signal übertragen werden, das Signalbursts
umfasst, und es ist wünschenswert,
eine systemexterne Interferenz (das heißt eine Interferenz zwischen
einem Endgerät
des Kommunikationssystems und einer Vorrichtung einer anderen Art von
System) zu detektieren und von einer systeminternen Interferenz
(das heißt
einer Interferenz zwischen zwei Endgeräten des selben Systems, die
nicht in direkter Kommunikation stehen) zu unterscheiden. Ein System
zum Kommunizieren zwischen Punkt-zu-Punkt-Mikrowellen-Anwendern
und PCS-Anwendern wird in dem Dokument
US 5 752 164 beschrieben.
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Zusammenfassung
der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung stellt ein Verfahren und eine Vorrichtung
zur Kommunikation zwischen Endgeräten zur Detektion von systemexterner
Interferenz zur Verfügung,
wie in den begleitenden Ansprüchen
beschrieben.
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Kurze Beschreibung
der Zeichnungen
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1 ist
ein schematisches Diagramm, das die Zuordnungen von Frequenzspektren
in dem 5 GHz-Band durch die European Conference of Postal and Telecommunications
Administrations, European Radiocommunications Committee, zeigt;
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2 ist
ein Wellenformdiagramm, das ein empfangenes HiperLAN-Burstsignal
im Vergleich zu einem Radarsignal zeigt;
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3 ist
ein schematisches Diagramm eines Systems, das einen Zugangspunkt
und ein mobiles Endgerät
gemäß einer
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeigt;
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4 ist
ein Diagramm, das Abtastwerte von empfangenen Signalen zeigt, die
sowohl systeminterne als auch systemexterne Interferenz umfassen,
wie gemäß einer
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung detektiert;
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5 ist
ein Diagramm, das Abtastwerte von empfangenen Signalen zeigt, die
sowohl systeminterne als auch systemexterne Interferenz umfassen,
wie gemäß einer
anderen Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung detektiert;
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6 ist
ein Flussdiagramm, das Schritte eines Verfahrens zum Detektieren
einer Interferenz gemäß einer
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeigt; und
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7 ist
ein Flussdiagramm, das Schritte eines Verfahrens zum Unterscheiden
zwischen systeminterner und systemexterner Interferenz gemäß einer
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeigt.
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Ausführliche Beschreibung der bevorzugten
Ausführungsformen
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Es
wird zuerst auf 1 Bezug genommen, darin ist
zu sehen, dass die HiperLAN/2-Frequenzbereiche, die durch die European
Conference of Postal and Telecommunications Administrations zugewiesen
wurden, wie in den Blöcken 1 und 2 gezeigt,
zum Teil mit Radar, Funkortungsfrequenzen, die in einem Bereich
von 5250 bis 5350 MHz und von 5650 bis 5850 MHz auftreten, Seefunk
und anderer Funknavigation, die in einem Bereich von 5460 bis 5650
MHz auftreten und Wetterradar, das in dem gesamten Band von 5250
bis 5850 MHz auftritt, wie in dem Block 3 gezeigt, gemeinsam
genutzt werden.
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Man
kann verschiedenen Typen von Radarsignalen begegnen. Typische Merkmale
werden jedoch aktuell durch drei Radarsignale, die durch das ETSI
zum Prüfen
von HiperLAN/2-Systemen
vorgeschlagen werden, wie folgt definiert:
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In
einer HiperLAN-Kommunikation werden die Signale mit einem orthogonalen
Frequenzmultiplexverfahren ("OFDM") auf einem Träger mit
mehreren (64) Teilträgern übertragen,
wobei das übertragene
Signal (in den HiperLAN/2-Spezifikationen
als ein "BURST" bezeichnet) eine
minimale Dauer von acht Mikrosekunden hat und die Signale in Rahmen
von zwei Millisekunden gruppiert werden. Andererseits bestehen Radarsignale aus
einer sich wiederholenden Reihe (in Radarspezifikationen als ein "Burst" bezeichnet) von
Impulsen, wobei die Impulsbreite typischerweise geringer als zwei
Mikrosekunden ist.
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Der
Unterschied zwischen den Signaldauern eines Hiper-LAN/2-Signals 4 und
eines typischen Radarimpulses 5, die bei einem HiperLAN-Endgerät empfangen
werden, wird in 2 gezeigt. Das HiperLAN/2-Signal
ist eine systeminterne Interferenz, wenn das Signal nicht für dieses
Endgerät
gedacht ist, und das Radarsignal 5 ist immer eine systemexterne
Interferenz.
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3 ist
eine schematische Darstellung eines HiperLAN/2-Systems gemäß der vorliegenden
Erfindung. Das System umfasst eine Mehrzahl von Zugangspunkten,
von denen einer bei dem Bezugszeichen 6 gezeigt wird, und
eine Mehrzahl mobiler Endgeräte,
von denen eines bei dem Bezugszeichen 7 gezeigt wird. Der
Zugangspunkt 6 umfasst eine Signalquelle 8, einen
Signalprozessor 9, die Radiofrequenznetze 10 und eine
Antenne 11. Das mobile Endgerät 7 umfasst eine Signalquelle 12,
einen Signalprozessor 13, die Radiofrequenznetze 14 und
die Antenne 15.
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Unter
Betriebsbedingungen werden Daten von der Signalquelle 8 des
Zugangspunktes 6 zu dem Signalprozessor 9 gesendet,
der die Daten einkapselt und sie an die RF-Netze 10 sendet.
Die RF-Netze 10 modulieren die Daten auf eine Trägerfrequenz
für eine Übertragung
von der Antenne 11. Während
eines Empfangs werden die auf der Antenne 11 empfangenen
Signale in den Radiofrequenznetzen 10 demoduliert und an
den Signalprozessor 9 weitergegeben.
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Unter
Betriebsbedingungen des mobilen Endgerätes 7 werden, während eines
Empfangs, die bei der Antenne 15 empfangenen Signale in
den Radiofrequenznetzen 14 demoduliert und an den Signalprozessor 13 gesendet.
Während
einer Übertragung
werden Daten von der Signalquelle 12 an den Signalprozessor 13 gesendet,
der die Daten einkapselt und an die RF-Netze 14 sendet.
Die RF-Netze 14 modulieren die Daten für eine Übertragung von der Antenne 15.
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Während einer
Inbetriebsetzungsphase, misst der Zugangspunkt, wenn er eingeschaltet
wird, zuerst die bei der Antenne 11, in den ihr zugewiesenen
Frequenzbereichen, empfangenen Signale, um auf Interferenz zu prüfen. Der
Signalprozessor 9 enthält
eine gespeicherte Liste der in den Hi perLAN/2-Frequenzbereichen
zugeteilten diskreten Frequenzen. Wenn auf einer gegebenen Frequenz
eine Interferenz detektiert wird, wird diese Frequenz als in dem
Speicher des Signalprozessors 9 nicht zur Verfügung stehend
markiert. Ein normaler Betrieb beginnt nach der Inbetriebsetzungsphase
mit einer Übertragung
eines Signals von dem Zugangspunkt 6 bei einer Frequenz,
die nicht als nicht verfügbar
markiert ist.
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Das
mobile Endgerät 7 hat
eine aktive und eine passive ("Schlaf")-Phase. Die von
dem Zugangspunkt 6 übertragenen
Signale umfassen sowohl Kommunikationsdatensignale als auch funktionale
Datensignale, wobei die funktionalen Datensignale eine Identifizierung
des mobilen Endgerätes 7 umfassen,
das adressiert wird. In dem passiven Zustand reagiert das mobile
Endgerät 7 nur
auf die funktionalen Datensignale, wobei Netze, die die Kommunikationsdatensignale
verarbeiten, außer
Betrieb gesetzt werden, um die Batterie zu schonen. Der Empfang
eines funktionalen Datensignals, das die relevante Identifizierung
des mobilen Endgerätes 7 umfasst,
löst eine
Reaktion des Endgerätes 7 auf
die Kommunikationsdaten aus.
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Der
Zugangspunkt 6 ist üblicherweise
ein festes Endgerät,
während
das mobile Endgerät 7 ein
tragbares Endgerät
sein kann. Der Zugangspunkt 6 muss nicht notwendigerweise
eine Interferenz bei dem Standort eines jeden mobilen Endgerätes, wie
z. B. 7, detektieren. Außerdem kann der Zugangspunkt 6 für Interferenzen
verdeckt sein, im Besonderen, wenn er im Haus angeordnet ist, während die
mobilen Endgeräte,
wie z. B. 7, mit höherer
Wahrscheinlichkeit einer Interferenz ausgesetzt sein können und
eine Interferenz verursachen können,
wenn sie außerhalb
des Hauses angeord net sind. Um eine Detektion von Interferenzen
und eine Vermeidung einer Interferenzverursachung zu verbessern,
werden die mobilen Endgeräte 7 auch
eingerichtet, um Interferenzen zu detektieren. Zu diesem Zweck wird
der Zugangspunkt 6 eingerichtet, um ein Funktionssteuersignal
zu senden, das eine Reaktion des mobilen Endgerätes 7 auf die an ihrer
Antenne empfangene Signalstärke
auslöst,
auf die das mobile Endgerät 7 durch
Rückmelden
der detektierten Interferenz zurück
an den Zugangspunkt 6 reagiert, wie unten ausführlicher
beschrieben.
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Eine
systeminterne Interferenz tritt auf, wenn ein mobiles Endgerät 7 Signale,
die nicht für
es vorgesehen sind, entweder von einem anderen Zugangspunkt 6,
als seinem aktuellen Heimzugangspunkt, oder von einem anderen mobilen
Endgerät 7,
mit dem es nicht in Kommunikation stehen soll, empfängt. Eine
systemexterne Interferenz stammt von Vorrichtungen, die keinen Teil
des HiperLAN-Systems bilden und im Besonderen, von Radarsystemen.
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In
dem Fall einer HiperLAN/2-systeminterne Interferenz, reagiert ein
Zugangspunkt, wie z. B. 6, der die systeminterne Interferenz
detektiert, durch Ändern
seiner Kommunikationsfrequenz, nach dem Übertragen von Informationen
an seine verknüpften
mobilen Endgeräte,
wie z. B. 7, gemäß der neuen
Frequenz, so dass die mobilen Endgeräte 7 die Frequenz
ebenso ändern.
Die dynamische Frequenzauswahl ist reziprok, das heißt, dass
Zugangspunkte, wie z. B. 6, die Übertragen, einen bestimmten
Pegel an Interferenz tolerieren, aber jeder beliebige Zugangspunkt 6,
der empfängt,
wenn nötig,
die Frequenz im Falle einer systeminternen Interferenz ändert.
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In
dem Fall einer systemexternen Interferenz, gibt es eine solche Reziprozität jedoch
nicht. Eine Interferenz im Besonderen mit einem Radarsystem muss
so weit wie möglich
verringert werden und das Radarsystem reagiert nicht, um eine Interferenz
mit dem HiperLAN-System zu verhindern. Dementsprechend ist es für das HiperLAN-System
wichtig, Radarsignale auf einer gegebenen Frequenz zu detektieren
und die Kommunikationsfrequenz zu ändern, nicht nur, um die HiperLAN-Kommunikation
zu verbessern, sondern außerdem
im Besonderen, um zu verhindern, dass die HiperLAN-Signale mit dem
Radarsystem interferieren.
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Es
wird nun auf 4 Bezug genommen, in dieser
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung basiert die Detektion von Interferenz
sowohl bei dem Zugangspunkt 6, als auch dem mobilen Endgerät 7 auf
einem Abtasten der empfangenen Signalstärke bei den Antennen 11 oder 15.
Das Abtasten wird bei Intervallen von x Mikrosekunden kontinuierlich
vorgenommen, so dass jede Abtastperiode ebenso x Mikrosekunden lang ist.
Die empfangene Signalstärke
wird über
die Dauer der Abtastperiode Bemittelt. Dementsprechend ist, wenn während der
Abtastperiode ein kurzer Impuls empfangen wird und die Dauer x der
Abtastperiode im Vergleich zu der des empfangenen Impulses zu lang
ist, der gemessene Durchschnittswert relativ niedrig und die Detektion
ist schwieriger. Eine Messung über
eine kontinuierliche Reihe von Abtastperioden erlaubt es, dass die Dauer
x einer jeden Abtastperiode verringert und die Detektionspegel verbessert
werden, ohne das Risiko, dass ein Radarimpuls zwischen zwei nicht
aufeinander folgenden Abtastperioden verloren geht.
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Üblicherweise
sind die Interferenzpegel niedriger als normale empfangene Signalpegel
von und zu dem Heimzugangs punkt und anderen mobilen Endgeräten, wie
z. B. 7, in der selben Zelle. Dementsprechend ist die Detektion
von Interferenz während
Perioden, wenn Kommunikationssignale empfangen werden, weniger empfindlich.
Es gilt als unakzeptabel, den ganzen Verkehr in der Zelle während eines
normalen Betriebs anzuhalten, um eine Interferenz zu detektieren.
Während
eines normalen Betriebes sind während
ungenutzter Teile der Rahmen der HiperLAN/2-Kommunikationssignale
jedoch Leerzeiträume
("empty spaces") verfügbar, oder
können
verfügbar
gemacht werden, und in dieser Ausführungsform der Erfindung wird
eine Prüfung
auf systemexterne Interferenzen während dieser Leerzeiträume durchgeführt. Diese
Leerzeiträume
werden für
jeden Rahmen in dem Rahmenkanalinformationselement der HiperLAN/2-Funktionsdatensignale
angezeigt.
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Die
empfangene Signalstärke
eines Radarimpulses während
einer Abtastperiode wird bei 16 in 4 für einen
Radarimpuls gezeigt, der kürzer
als oder gleich x Mikrosekunden ist. 4 zeigt
außerdem
die empfangene Signalstärke
von HiperLAN/2-Signalen bei 17 und 18, wobei sich
die HiperLAN/2-Signale über
mehrere Abtastperioden mit relativ konstanten Signalstärken erstrecken,
bis in ±Δ von einer
ersten und letzten Abtastperiode entfernt.
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Gemäß dieser
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung detektiert das HiperLAN/2-Endgerät, ob die
Zahl n von Abtastwerten, für
die die empfangene Signalstärke
einen Radarschwellenwert 19 übersteigt, größer oder
niedriger ist, als eine minimale Dauer, entsprechend N Abtastwerten.
Die Dauer der N Abtastwerte, das heißt N*x Mikrosekunden, wird
so gewählt,
dass sie länger
als die erwartete maximale Dauer eines Radarimpulses und kürzer als
die minimale Dauer eines HiperLAN/2-Signals ist. Zum Beispiel wird,
wenn die minimale Dauer eines HiperLAN-Signals acht Mikrosekunden
beträgt,
in dieser Ausführungsform
der Erfindung das Abtastintervall x so gewählt, dass es zwei Mikrosekunden
beträgt,
und der Wert von N so gewählt,
dass er drei beträgt.
Es wird angenommen, dass eine empfangene Signalstärke, die
für mehr
als drei Abtastperioden größer als
der Radarschwellenwert 19 ist, einer HiperLAN/2-systeminternen
Interferenz entspricht (und nicht einem HiperLAN/2-Kommunikationssignal
der selben Zelle), da das Signal während einer ungenutzten Leerstelle
in dem HiperLAN/2-Rahmen empfangen wird. Eine empfangene Signalstärke, die
den Radarschwellenwert 19 für drei oder weniger Abtastwerte übersteigt,
ist vermutlich ein Radarsignal. 5 zeigt
den Fall eines Radarsignals, das sich über drei Abtastperioden erstreckt.
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Es
ist wichtig, das Auftreten von Fehlalarmen zu verringern, da diese
das richtige Funktionieren des HiperLAN/2-Systems stören. Dementsprechend
werden Daten für
eine Interferenzdetektion, die durch eine Mehrzahl von mobilen Endgeräten, wie
z. B. 7, durchgeführt
wird, an den Zugangspunkt 6 kommuniziert, der die Reaktionen
von den verschiedenen mobilen Endgeräten, wie z. B. 7,
vereinigt und das Vorkommen von Radarinterferenz nur ableitet, wenn
die Daten von mehr als einem Endgerät (sowohl mobile Endgeräte als auch
der Zugangspunkt selbst) eine Detektion anzeigen. Die minimale Zahl
von erforderlichen Detektionen ist eine Funktion der Zahl mobiler
Endgeräte,
die die Routinen zur Detektion von systemexterner Interferenz durchführen. Eine
Interferenzdetektion durch die mobilen Endgeräte tritt während ungenutzter Leerzeiträume in dem
HiperLAN/2-Rahmen auf, so dass Berichte nicht sofort von den mobilen
Endgerä ten
an den Zugangspunkt 6 zurück übertragen werden können, sondern
für eine
nachfolgende Übertragung
gespeichert werden; dies erlaubt außerdem, dass Daten an den Zugangspunkt 6 zurück übertragen
werden können,
für Detektionen,
die über
zwei oder mehr Leerzeiträume,
die in dem Rahmen nicht notwendigerweise aufeinander abfolgen, vorgenommen
wurden.
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Es
wird nun auf 6 Bezug genommen, darin ist
die Detektion einer systemexternen Interferenz getrennt von den "Perzentilwertmessungen
auf verwendeten Frequenzen" dargestellt,
die für
die dynamische HiperLAN/2-Frequenzauswahl für systeminterne Interferenzen
spezifiziert sind, die in der vorliegenden Spezifizierung nicht
beschrieben werden und die parallel zu dem in den 6 und 7 dargestellten
Prozessen durchgeführt
werden. Eine Detektion von systemexterner Interferenz beginnt, in
dem Schritt 20, mit einer Aufforderung in den Funktionssteuersignalen
von dem AP, wodurch die mobilen Endgeräte, wie z. B. MT1,
MT2 und MTn angewiesen
werden, die Radardetektionsroutine durchzuführen, wobei die Aufforderung
die Identifikationen der ausgewählten
mobilen Endgeräte
und ein Bezeichnen von Leerzeiträumen
in dem Rahmen für die
Detektion umfasst. Wie in dem Schritt 21 gezeigt, kann
der Zugangspunkt 6 selbst ebenso eine Radardetektion während der
selben Leerstelle durchführen,
wobei er mit den mobilen Endgeräten
während
anderer Zeiträume
("spaces") in dem Rahmen kommunizieren
darf. Wenn das Funktionssteuersignal von dem Zugangspunkt 6 erfordert,
dass eine Detektion durch dieses mobile Endgerät fortgesetzt werden soll,
Schritt 22, fährt
das mobile Endgerät
fort, und wenn nicht, stoppt das mobile Endgerät die Detektion und kehrt,
in dem Schritt 23, zu dem normalen Betrieb zurück.
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Wenn
eine Detektion erforderlich ist, tastet das mobile Endgerät 7 die
empfangene Signalstärke
bei einem Abtastperiodenintervall während einer gegebenen Leerstelle
ab, wobei es mit dem Zugangspunkt 6 oder anderen mobilen
Endgeräten,
wie z. B. 7, während
anderer Zeiträume
kommunizieren darf. Das mobile Endgerät verarbeitet die Abtastwerte
in dem Schritt 25, wobei die Verarbeitungssequenz in 7 dargestellt wird.
Die Ergebnisse der Abtastung und Verarbeitung werden durch jedes
mobile Endgerät,
das eine Detektion durchführt,
nur dann an den Zugangspunkt 6 übertragen, wenn eine systemexterne
Interferenz bei diesem mobilen Endgerät detektiert wurde. Der Zugangspunkt 6 vereinigt
die in dem Schritt 26 empfangenen Abtastwerte und interpretiert,
ob mehr als ein mobiles Endgerät
eine systemexterne Interferenz detektiert hatte. Wenn nicht, dann
kehrt der Zugangspunkt zum normalen Betrieb zurück und zeigt den mobilen Endgeräten, wie
z. B. 7, an, ebenfalls zum normalen Betrieb zurückzukehren,
wie in dem Schritt 27 gezeigt.
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Andererseits,
wenn der Zugangspunkt 6 zu dem Schluss kommt, dass ein
Radarsignal detektiert wurde, registriert der Zugangspunkt diese
Frequenz, in dem Schritt 28, als nicht verfügbar und
entscheidet, in dem Schritt 29, ob er eine andere Frequenz
prüft,
bevor er die Kommunikationsfrequenz ändert, oder ob er die Kommunikationsfrequenz ändert und
daraufhin die Interferenz prüft.
Im ersteren Fall kehrt der Zyklus zum Anfordern einer Interferenzdetektion,
in dem Schritt 20, zurück
und in dem letzteren Fall wird zuerst, in dem Schritt 30,
die Kommunikationsfrequenz geändert.
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7 zeigt
die Routine 25 zum Verarbeiten der Abtastwerte in den mobilen
Endgeräten.
Der Zugangspunkt 6 kann einer ähnlichen Routine zum Verarbeiten
seiner eigenen Abtastwerte folgen. Die empfangene Signalstärke des
Rahmens wird während
jeder Abtastperiode in der selben ungenutzten Leerstelle gemessen und
das mobile Endgerät
vergleicht den Abtastwert, in dem Schritt 31, mit dem Radardetektionsschwellenwert 19.
Wenn der Abtastwert geringer ist als der Schwellenwert 19,
geht das mobile Endgerät,
in dem Schritt 31, zu dem nächsten Abtastwert in der selben
Stelle weiter. Wenn die empfangene Signalstärke des Abtastwertes den Schwellenwert 19 übersteigt,
wird der Zeitstempel und der Wert des Abtastwertes, in dem Schritt 32,
registriert.
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In
dem Schritt 33 folgt, wenn der detektierte Abtastwert nicht
die erste Abtastwertdetektion ist, die den Radarschwellenwert übersteigt,
eine Subroutine, die das Auftreten von Fehlalarmen aufgrund von
zwei HiperLAN/2-Interferenzsignalen
verringern soll, die während
einer oder zweier Abtastperioden zum Teil übereinstimmen, während sie
ein Radarsignal erkennt, das zum Teil mit mindestens einer einzelnen
HiperLAN/2-Interferenz übereinstimmt.
In dem Schritt 34 wird der Wert der aktuellen Abtastung
mit dem Wert der ersten Abtastungen an der aktuellen ungenutzten
Stelle verglichen. Wenn die Interferenz eine HiperLAN-systeminterne Interferenz
ist, befinden sich die nachfolgenden Abtastwerte üblicherweise
innerhalb ±Δ der ersten
Abtastwerte. In der bevorzugten Ausführungsform werden der dritte
und die nachfolgenden Abtastwerte mit den Durchschnittswerten der
ersten zwei Abtastwerte anstatt einem einzelnen Wert verglichen,
um das Fehlerrisiko zu verringern.
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Wenn
der aktuelle Abtastwert näher
als ±Δ bei dem
ersten Abtastwert liegt, wird, in dem Schritt 35, ein Zähler n1 inkrementiert. Wenn der aktuelle Abtastwert
nicht näher als
plus oder minus Delta bei den ersten Abtastwerten liegt, aber niedriger
ist, wird angenommen, dass sich der aktuelle Abtastwert nicht auf
eine Radarinterferenz bezieht, aber dass dies die vorherigen Abtastwerte
tun können.
Der Zähler
n1 wird daher nicht inkrementiert und die
Routine geht zu dem nächsten
Schritt 38 weiter. Wenn der aktuelle Impuls jedoch größer als
die vorherigen Abtastwerte +Δ ist,
wird angenommen, dass sich die vorherigen Abtastwerte auf eine HiperLAN-Interferenz
bezogen und dass der aktuelle Abtastwert einer Radarinterferenz
entsprechen kann. Daher werden, in dem Schritt 37, der
Zähler
n1 und außerdem ein Zähler n2 inkrementiert.
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Die
erste Abtastwertdetektion, die den Schwellenwert übersteigt,
liegt zwangsläufig
nicht innerhalb ±Δ der vorherigen
Abtastwerte. Dementsprechend wird, wenn es sich, bei dem Schritt 33,
um die erste Detektion an dieser Stelle handelt, der Zähler n1, in dem Schritt 35, direkt inkrementiert.
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In
dem Schritt 38 prüft
das mobile Endgerät,
ob der aktuelle Abtastwert dem Ende der aktuellen Leerstelle entspricht;
wenn nicht, geht es weiter zu dem nächsten Abtastwert, in dem Schritt 31,
und wenn er dem Ende der Leerstelle entspricht, prüft es die
Werte der Zähler
n1 und n2. In dem
Schritt 39 prüft
das mobile Endgerät,
ob n1 größer ist
als N; wenn nicht, wird angenommen, dass eine Radarinterferenz detektiert
worden ist, und der Bericht wird für ein nachfolgendes Melden
an den Zugangspunkt 6 gespeichert. Wenn n1 größer als
N ist, wird n2 in dem Schritt 40 relativ
zu N geprüft.
Wenn n2 geringer als N ist, wird die Annahme,
dass eine Radarinterferenz detektiert worden ist, für ein Melden
an den Zugangspunkt 6 gespeichert; wenn n2 auch
grö ßer als
N ist, wird angenommen, dass weder n1 noch
n2 der Detektion einer Radarinterferenz
entsprechen.
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In
beiden Fällen
werden dann die Zähler
n1 und n2, in dem
Schritt 42, zurückgesetzt.
Wenn die Berichte an den Zugangspunkt 6 gesendet werden
sollen, prüft
das mobile Endgerät,
in dem Schritt 43, ob Radar detektiert wurde und sendet,
wenn dem so ist, die Berichte, in dem Schritt 44, und die
Routine endet in dem Schritt 45; andernfalls endet die
Routine sofort nach dem Schritt 43.
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Es
sollte beachtet werden, dass in dem Fall einer systeminternen Interferenz
eine Radarinterferenz oft von festen Installationen kommt, von denen
erwartet werden kann, dass sie für
eine lange Periode andauern. Obwohl die Störung der normalen Kommunikation
so weit wie möglich
in der Radarinterferenzdetektionsroutine verringert worden ist,
ist es noch wünschenswert,
die Wiederholung einer Kommunikation der Detektionsergebnisse und
Frequenzänderungen
so weit wie möglich
zu verringern. Dementsprechend werden, im Gegensatz zu einer dynamischen
Frequenzauswahl, in dem Fall einer systeminternen Interferenz, die
in dem Schritt 28 registrierten nicht verfügbaren Frequenzen
für mehrere
Stunden und vorzugsweise für
mehrere Tage in dem Zugangspunkt 6 gespeichert. Die Detektionsroutine
wird nach wie vor häufiger
durchgeführt,
aber die Wahrscheinlichkeit eines nochmaligen Verwendens einer Frequenz,
die durch das selbe Radar verwendet wird, wird verringert.
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Der
Zugangspunkt 6 entscheidet, wie viele und welche mobilen
Endgeräte
gleichzeitig Messungen durchführen
sollen. Je mehr mobile Endgeräte
eine Detektion von systemexterner Interferenz gleichzeitig durchführen, um
so geringer ist die Wahrscheinlichkeit eines Fehlalarms und um so
höher die
Wahrscheinlichkeit einer richtigen Detektion. In dieser Ausführungsform
der Erfindung bezieht der Zugangspunkt 6 jedoch keine mobilen
Endgeräte
ein, die sich aktuell in dem passiven ("Schlaf") Betriebsmodus befinden.
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Der
Wert des Detektionsintervalls x ist Gegenstand einer Wahl. Der bevorzugte
Wert ist zwei Mikrosekunden und in der Praxis wird bevorzugt, Intervalle
zu wählen,
die mindestens 600 Nanosekunden übersteigen,
auch wenn eine Hardware kürzere
Intervalle zulassen würde.
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Die
Wahl, andere mögliche
zukünftige
Kommunikationsfrequenzen vor einem Ändern der Kommunikationsfrequenz
zu prüfen,
wie in dem Schritt 29, wird zum Teil durch die Schaltzeit
von mobilen Endgeräten, um
die Anweisung zu empfangen, Frequenzen zu ändern und sie auszuführen, beeinflusst.
In dieser Ausführungsform
der Erfindung werden die verfügbaren
Frequenzen ohne ein Ändern
der Kommunikationsfrequenz bei einer Periode unmittelbar nach der
Inbetriebsetzung des Zugangspunktes 6 schnell geprüft, um so
schnell wie möglich
ein Wetterradar zu detektieren, dessen Strahlenbündelrotationsrate langsam ist.
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In
der bevorzugten Ausführungsform
der Erfindung führt
ein Endgerät
(ob ein mobiles Endgerät 7 oder ein
Zugangspunkt 6), das während
verwendeter Zeiträume
in dem Rahmen ein Kommunikationssignal empfängt, außerdem Abschätzungen
der störenden
empfangenen Signalstärke
während
eines jeden OFDM-Symbols durch. Eine Abschätzung dieser Art steht alle
vier Mikrosekunden zur Verfügung.
Diese Abschätzung
wird mit einem Schwellenwert verglichen, wodurch ein annähernder
Hinweis darauf gegeben wird, ob die Interferenz möglicherweise
auf ein Radar zurückzuführen ist.
Der Schwellenwert ist typischerweise von dem Schwellenwert 19 verschieden
und wird als eine Funktion der erwarteten Signalstärken gewählt.
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In
dieser Ausführungsform
der Erfindung werden für
jedes verarbeitete OFDM-Symbol die komplexen Werte eines jeden Pilotteilträgers extrahiert.
Eine Abschätzung
des komplexen Rauschens wird durch Subtrahieren des Ergebnisses
der Kanalabschätzung
erhalten, die durch den übertragenen
Piloten von der empfangenen Pilotsignalstärke gegeben wird. Die Kanalabschätzung wird
an den Anfang des HiperLAN/2-Signals
erhalten und wird für
eine normale OFDM-Verarbeitung
in jedem Falle benötigt.
Der Durchschnitt der Rauschabschätzungen
wird mit dem Schwellenwert verglichen und der Zugangspunkt 6 plant
während
zukünftiger
Rahmen genauere Leistungsmessungen während ungenutzter Zeiträume, wie
oben beschrieben.
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Während der
Inbetriebsetzungsphase prüft
der Zugangspunkt 6, in der bevorzugten Ausführungsform der
Erfindung, gemäß den HiperLAN/2-Standards
selbst alle Frequenzen, die er verwenden darf, auf Interferenzen.
Gemäß der aktuellen
Standards ist der Zugangspunkt 6 in der Lage, die Frequenz
mit der niedrigsten systeminternen Interferenz zu wählen. In
der vorliegenden Ausführungsform
der Erfindung wird die ursprüngliche
Kommunikationsfrequenz jedoch aus einer Teilmenge aller verfügbaren Frequenzen
ausgewählt,
wobei die gewählte
Frequenz die Frequenz in der Teilmenge ist, die die geringste systeminterne
Interferenz hat. Die Teilmenge von Frequenzen wird in dem Speicher
des Zugangspunktes 6 gespeichert und entspricht dem Bereich
von 5150 MHz bis 5250 MHz, wo eine Radarinterferenz nicht erwartet
wird. Wenn eine systeminterne Interferenz auf der ersten Frequenz
der ausgewählten
Teilmenge detektiert wird, wird die Kommu nikationsfrequenz in eine
andere Frequenz der Teilmenge geändert,
außer
wenn alle Frequenzen der Teilmenge als gestört (und daher nicht verfügbar) registriert
sind, in welchem Fall eine Frequenz von außerhalb der Teilmenge gewählt wird.
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Während der
Inbetriebsetzungsperiode darf der Zugangspunkt 6 eine Radarinterferenz
von einer vereinfachten Routine detektieren, da noch keine Kommunikation
mit den mobilen Endgeräten
etabliert ist. Die Periode wird in der bevorzugten Ausführungsform
der Erfindung verringert, um Unannehmlichkeiten für den Anwender
zu vermeiden, wenn der Zugangspunkt 6 in Betrieb genommen
wird. Um sicherzustellen, dass eine Radarinterferenz, z. B. von
einem Wetterradar, dessen Wiederholungsrate langsam ist, richtig
detektiert wird, werden die in den 6 und 7 gezeigten
Detektionsroutinen, die die mobilen Endgeräte einbeziehen, unmittelbar
nach der Inbetriebsetzungsphase gestartet.