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Die
vorliegende Erfindung betrifft Whirlpoolbadbaugruppen und insbesondere
Venturidüseneinheiten
zum Einbau in diese.
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Solche
Whirlpoolbadbaugruppen umfassen eine Pumpenumwälzeinheit, ein Saugrohrsystem
mit einem Einlass zum Einbau in eine Badewanne und einem Auslass,
der die Pumpenumwälzeinheit speist,
eine Venturidüseneinheit
mit einer Wasserzuführeinheit,
einen Lufteinlass und kombinierten Luft- und Wasserauslass, Venturieinbaumittel
zum Befestigen einer Venturidüseneinheit
an einer Badewannenseitenwand, ein Systemrohr zwischen der Pumpenumwälzeinheit
und der Venturidüseneinheit,
ein Abflussventil angeschlossen an die Pumpe, ein Abwasserrohr und
Wasserrohr gespeist von dem Abflussventil sowie eine Steuereinheit.
Eine solche Whirlpoolbaugruppe ist in der Europäischen Patentbeschreibung Nr.
0875230 beschrieben.
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Die
vorliegende Erfindung ist darauf gerichtet, eine verbesserte Konstruktion
einer Badventuridüseneinheit
zum Gebrauch in einer solchen Whirlpoolbadbaugruppe zu schaffen.
Genau ausgedrückt ist
die Erfindung auf die Schaffung einer solchen Badventuridüseneinheit
gerichtet, die schnell einfach zusammengebaut und effizient im Betrieb
ist.
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Der
Einbau der Venturidüseneinheit
ist die schwierigste Aufgabe beim nachträglichen Einbau solcher Whirlpoolbaugruppen.
Eine effiziente Venturidüseneinheit
und tatsächlich
eine effiziente Whirlpoolbadbaugruppe sollte einfach einzusetzen
und zusammenzubauen sein, insbesondere bei nachträglichem
Einbau. Der Teil der Whirlpoolbadbaugruppe, der die größten Probleme
beim nachträglichen
Einbau, oder tatsächlich
beim Einbau in neue Badewannen verursacht, ist die Venturidüseneinheit
selbst. Eine solche Venturidüseneinheit
sollte einfach an einer Badewannenwand anzubringen sein, und an
Badewannenwände
unterschiedlicher Dicken angebracht werden können.
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Es
ist relativ einfach, eine effiziente belüftete Düse in einer Whirlpoolbaugruppe
bereitzustellen, das Problem liegt jedoch darin, dass solche Düsen oft
eine zu große
Stärke
aufweisen, und es erwünscht
ist, dass der Hauptteil der Kraft der Düse von der Belüftung der
Düse und
nicht einfach von dem Druck des Wassers kommen sollte, da dies eine viel
sanftere Massagewirkung des Luft mitreißenden Strahls erreicht. Ferner werden
in konventionellen Whirlpoolkonfigurationen die Lufteinlässe zu einer einzigen
zentralen Luftsteuerung geleitet, wodurch keine Benutzersteuerung über die
Kraft der an jeder einzelnen Düse
eingebrachten Luft zugelassen wird. Die konventionelle zentrale
Luftsteuerung wird zum Regeln des Luftstroms in den Wasserstrom
an allen an die Luftsteuerung angeschlossenen Düsen verwendet. Ferner können solche
traditionellen Luftsteuerungen das Volumen von zu jeder Düse fließender Luft
begrenzen, wenn zu viele Düsen
an die eine Luftsteuerung angeschlossen sind.
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Idealerweise
sollte die Richtung des belüfteten
Wasserstrahls nach unten in seine natürliche Position in die Badewanne
gerichtet werden, um die Hydrotherapiewirkungen des Massagestrahls
zu maximieren. Bei einigen konventionellen Düsentypen ist dies nicht möglich, da
die Düse
in einer allgemein horizontalen Ausrichtung so befestigt ist, dass
bei Anbringung an der Badewannenseitenwand, die gewöhnlich geneigt
ist, die Düse
tatsächlich
Wasser nach oben in Richtung auf die Oberfläche des Wassers leitet und
ein großer
Teil der gewünschten
therapeutischen Wirkung für
den Benutzer verloren geht.
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Vorzugsweise
sollte die tatsächliche
Stärke jeder
der Badventuridüseneinheiten
einfach nicht nur hinsichtlich der Stärke des Strahls, sondern auch
bezüglich
der Menge eingebrachter Luft einstellbar sein.
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Wie
es mit der Whirlpoolbadbaugruppe realisiert wurde, die in der Europäischen Patentbeschreibung
Nr. 0875230 beschrieben ist, sollte die Badventuridüseneinheitsbaugruppe
idealer Weise selbstablassend sein und sollte schließlich und
am wichtigsten einfach zu reinigen sein. Dies ist eine der Hauptklagen
der Benutzer von Whirlpoolbadbaugruppen, nämlich dass die Badventuridüseneinheit
allgemein schwer zu reinigen ist und nach einer gewissen Verwendungszeit
ein Aufbau von Schmutz oder anderen Verunreinigungen auftritt.
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Im
Stand der Technik
US 5810262 ist
eine Baddüse
mit austauschbaren Strahldüsen
offenbart, die Mittel zum Steuern von Lufteinlass aufweist. Ein Wasserzuführkopf für Whirlpoolbäder ist
in
EP 0560097 offenbart,
der Mittel zum Steuern des Flusses von Wasser durch den Zuführkopf aufweist. Rückschlagventile
sind in Wasser- und Luftzuführleitungen
vorgesehen, um Rückfluss
von Wasser durch den Zuführkopf
zu verhindern. In
US 4335854 ist
eine einstellbare Baddüsenwasserbelüftungseinrichtung mit
Mitteln zum unabhängigen
Steuern des Wasserflusses und Luftflusses durch die Belüftungseinrichtung
offenbart.
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Aussagen der
Erfindung
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Der
Erfindung zufolge wird eine Badventuridüseneinheit geschaffen, umfassend:
ein
Hauptgehäuse
mit einer länglichen
Bohrung, die eine Wassereinlassbohrung, eine Wasserauslassbohrung
und einen Venturihals mit begrenzter Querschnittsfläche zwischen
der Wassereinlassbohrung und der Wasserauslassbohrung einschließt;
eine
Luftleitung mit einem Lufteinlass und einem Luftauslass, die mit
der länglichen
Bohrung kommunizieren, und
Einbaumittel zum Halten der Venturidüseneinheit
an einer Badewannenwand,
wobei Mittel an der Einheit zum unabhängigen Steuern
des Volumens von Luft vorgesehen sind, die in die längliche
Bohrung durch die Luftleitung eintritt,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Wasserauslassbohrung eine Auslassdüse vom Kugeltyp ist, die mit dem
Luftauslass zusammenwirkt, um Steuerung von Luft zu ermöglichen,
die in die längliche
Bohrung durch die Luftleitung eintritt, wobei die Düse vom Kugeltyp
ein inneres Kugelende angebracht in einer komplementären Fassung
in dem Hauptgehäuse
für Schwenkbewegung
des Kugelendes innerhalb der Fassung aufweist.
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Daher
kann vorteilhaft jede einzelne Düse
eines an einer Badewanne angebrachten Düsensatzes in Gebrauch einzeln
betätigt
werden, um die Lufteingabe an jeder getrennten Düse zu steuern.
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In
einer weiteren Ausführungsform
ist ein Auslassende der Düse
zwischen einer angehobenen Position und einer abgesenkten Position
durch Schwenken des Kugelendes der Düse innerhalb der Fassung beweglich.
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In
einer anderen Ausführungsform
ist in der abgesenkten Position eine Bohrung der Düse im wesentlichen
koaxial mit einer Bohrung des Venturihalses.
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In
einer bevorzugten Ausführungsform
sind ein oder mehrere Lufteinlassschlitze in einer Seitenwand des
Kugelendes der Düse
vorgesehen, wobei das genannte Kugelende der Düse innerhalb der Fassung zum
Positionieren des genannten Schlitzes oder der Schlitze in Kommunikation
mit dem Luftleitungsauslass und aus dieser heraus drehbar ist.
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In
einer besonders bevorzugten Ausführungsform
ist ein Segment der Kugel weggeschnitten, um einen Lufteinlassschlitz
für die
Düse bereitzustellen.
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In
einer anderen Ausführungsform
ist eine Mehrzahl beabstandeter radialer Schlitze um einen Teil
einer Seitenwand des Kugelendes der Düse vorgesehen.
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In
einer weiteren Ausführungsform
weist die Düse
vom Kugeltyp eine Einschnapppassung in der Fassung auf. Vorzugsweise
umfasst die Auslassbohrung eine hochstehende Ringlippe zur Aufnahme
des kugelartigen Endes der Düse.
Idealerweise kann das kugelartige Ende der Düse aufgrund der Elastizität des Materials
in die Fassung eingeschnappt werden.
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In
einer anderen Ausführungsform
ist der Luftleitungsauslass angrenzend an ein Auslassende des Venturihalses
angeordnet.
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In
einer bevorzugten Ausführungsform
ist ein Rückschlagventil
in der Luftleitung zwischen dem Lufteinlass und dem Luftauslass
vorgesehen, um Rückfluss
von Fluids durch die Luftleitung aus dem Luftauslass zum Lufteinlass
zu verhindern.
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Ausführliche
Beschreibung der Erfindung
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Die
Erfindung wird deutlicher von der folgenden Beschreibung einiger
Ausführungsformen
derselben verstanden werden, die nur beispielhaft angeführt und
unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen
beschrieben sind, in denen:
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1 eine
perspektivische Explosionsansicht einer erfindungsgemäßen Badventuridüseneinheit
ist;
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2 eine
Schnittansicht der Düseneinheit wiederum
in Explosionsansicht ist;
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3 eine
Schnittansicht einer zusammengebauten Düseneinheit an einer Badewannenseitenwand
ist;
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4 eine
Schnittansicht in gewisser Weise ähnlich 3 ist, die
nur einen Teil der Düseneinheit in
einer etwas anderen Position zeigt;
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5 eine
Schnittansicht einer alternativen Konstruktion der erfindungsgemäßen Venturidüseneinheit
ist;
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6 ein
Schnittaufriss einer anderen Venturidüseneinheit ist;
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7 eine
Ansicht ähnlich 6 ist,
die einen Düsenteil
der Einheit in einer anderen Verwendungsposition zeigt;
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8 ein
Schnittaufriss eines Düsenteils
der Einheit von 6 ist;
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9 eine
Draufsicht des Düsenteils
ist;
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10 ein
Endaufriss des Düsenteils
ist; und
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11 eine
vergrößerte Detailansicht
eines Stücks
des Düsenteils
ist.
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Bezugnehmend
auf die Zeichnungen und zunächst
auf die 1 bis 4 und speziell
auf die 1 und 2, ist dort
eine Venturidüseneinheit vorgesehen,
die allgemein durch die Bezugsziffer 1 bezeichnet ist und
fünf getrennte
Unterbaugruppen aufweist, nämlich
ein allgemein durch die Bezugsziffer 2 bezeichnetes Hauptgehäuse, eine
allgemein durch die Bezugsziffer 3 bezeichnete Auslassdüse vom Kugeltyp,
ein Dichtungsring 4, ein Einbauverbinder 5 und
eine Vorderplatte 6. Die Düse 3 vom Kugeltyp
wird als eine Lochkugel bezeichnet. Die Badventuridüseneinheit 1 ist
in 3 angebracht an einer Badewannenwand gezeigt,
die durch die Bezugsziffer 7 identifiziert ist.
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Das
Hauptgehäuse 2 umfasst
eine Wassereinlassbohrung, die aus einem Paar von Einlassrohren 10 jeweils
mit einer ringförmigen
Fassung oder Nut 11 zur Aufnahme eines O-Rings, nicht gezeigt, gebildet
wird. Es wird festgestellt werden, dass jedes Einlassrohr 10 nach
oben zur Aufnahme eines wasserführenden
Rohrs abgewinkelt ist, wie zum Beispiel eines solchen, das aus PVC
oder Polyethylen besteht und unter der Marke QUALPEX verkauft wird. Die
durch die Einlassrohre 10 gebildete Wassereinlassbohrung
speist einen Venturihals 15 mit begrenztem Querschnitt,
welcher Venturihals 15 seinerseits zu einer Wasserauslassbohrung 20 befördert. Ein Lufteinlassrohr 25 weist
eine Bohrung 26 auf, die bei 27 mit der Wasserauslassbohrung 20 unmittelbar
angrenzend an ein Auslassende des Venturihalses 15 verbunden
ist. Die Wasserauslassbohrung 20 trägt eine nach innen gerichtete
hochstehende Ringlippe 28.
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Ein
Einbaumittel für
das Hauptgehäuse 2 wird
durch den Einbauverbinder 5 und eine Gewindefassung 30 im
Hauptgehäuse 2 bereitgestellt.
Das Hauptgehäuse 2 enthält ferner
einen Flansch 31 mit einer ringförmigen Dichtungsaufnahmefassung 32. Der Flansch 31 hat
eine Vorderseite 33, die eine Einheitseinbaufläche bildet.
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Die
Auslassdüse 3 vom
Kugeltyp umfasst einen kugelartigen Teil 40 und ein äußeres längliches Erweiterungsstück 41,
das in einem ringförmigen Rändelrand 42 endet.
Die Auslassdüse 3 vom
Kugeltyp weist einen inneren Durchgang 43 auf. Der kugelartige
Teil 40 enthält
eine Mehrzahl von Außenschlitzen 44 und
diese sind am deutlichsten in 4 zu sehen.
Dies vereinfacht Ablassen von Wasser aus der Einheit.
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Zum
Anbringen der Venturidüseneinheit 1 an einer
Badewannenwand 7 wird die Vorderseite 33 mit dem
den Dichtungsring 4 enthaltenden Schlitz 32 gegen
die Außenfläche der
Badewannenwand 7 angesetzt und der Einbauverbinder 5 wird
in die Fassung 30 eingeschraubt, bis die Venturidüseneinheit 1 an richtiger
Stelle befestigt ist. Dann wird die Vorderplatte 6 in Position
eingeschnappt. Die Auslassdüse 3 vom
Kugeltyp kann dann hinter der Lippe 28 in Position eingeschnappt
werden.
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Der
Einbauverbinder 5 umfasst Außengewinde 51 und
einen Flansch 52, der auf seiner Innenfläche eine
O-Ringaufnahmefassung 53 und auf seiner Außenfläche eine
Reihe von Abflusslöchern 54 trägt.
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Die
Vorderplatte 6 ist mit einem Abflusskanal 56 versehen,
der immer am untersten Teil der Venturidüseneinheit 1 angeordnet
ist.
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In
Betrieb kann der Rändelrand 42 zum
Drehen der Auslassdüse 3 vom
Kugeltyp in Bezug zum Lufteinlass bei 27 verwendet werden.
Abhängig
von der Ausrichtung des kugelartigen Teils 40 wird die Menge
von Luft gesteuert, die unmittelbar stromabwärts von dem Venturihals 15 in
die Venturidüseneinheit 1 eintritt.
In ähnlicher
Weise wird bei Schwenkung der Auslassdüse 3 vom Kugeltyp
in die horizontale Position, wie in 3 gezeigt,
der Lufteinlass abgeschnitten und es wird keine Luft in die Venturidüseneinheit 1 befördert. Durch
Mischen von Wasser und Luft darin, was effektiv einen schmalen Kanal
wie zum Beispiel hinter der Auslassdüse 3 vom Kugeltyp darstellt,
wird das den Venturihals 15 verlassende Wasser nach außen verteilt,
um auf die Wände
des Durchgangs 43 zu treffen, wodurch ein Vakuum hinter
demselben gebildet wird, das noch weitere Luft in den Durchgang 43 saugen
wird. Da der Durchgang 43 länger als der durch die meisten
Auslassdüsen vom
Kugeltyp bereitgestellte konventionelle Durchgang ist, wird die
Belüftung
des Wassers für
einen jeglichen gegebenen Wasserdruck optimiert.
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Es
wird erkannt werden, dass durch Maximieren der Stärke des
Strahls durch Optimierung des Belüftungseffekts einen weicherer
Strahl geliefert wird, als er bisher erreicht wurde.
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Bezugnehmend
auf 5, ist dort eine alternative Konstruktion einer
Venturidüseneinheit
dargestellt, die allgemein durch die Bezugsziffer 60 bezeichnet
ist, in der Teile ähnlich
denen unter Bezugnahme auf die vorhergehenden Zeichnungen beschriebenen
durch die gleichen Bezugsziffern identifiziert sind. In dieser Ausführungsform
ist nur ein Wassereinlassrohr 61 vorhanden.
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Nun
bezugnehmend auf die 6 bis 11, ist
dort eine andere Badventuridüseneinheit gezeigt,
die allgemein durch die Bezugsziffer 70 bezeichnet ist.
Teilen ähnlich
den vorhergehend beschriebenen sind die gleichen Bezugsziffern zuordnet
worden. Die Einheit 70 umfasst ein Hauptgehäuse 72,
in dem eine Auslassdüse 73 vom
Kugeltyp angebracht ist. Ein Einbauverbinder 75 befestigt
das Hauptgehäuse 72 an
der Badewannenwand 7. Eine Vorderplatte 76 liefert
eine dekorative Front für
den Einbauverbinder 75.
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Das
Hauptgehäuse 72 umfasst
eine Wassereinlassbohrung, die durch ein Einlassrohr 80 gebildet
wird. Es wird festgestellt werden, dass das Einlassrohr 80 nach
oben abgewinkelt ist, so dass es in die Badewanne abfließen lassen
wird. Das Wassereinlassrohr 80 kommuniziert mit einem Venturihals 85 mit
begrenztem Querschnitt, welcher Venturihals 85 seinerseits
mit einer Wasserauslassbohrung 86 verbunden ist. Der Venturihals 85 ist
nach unten zwischen einem Einlass und einem Auslass des Halses 85 geneigt.
Eine Luftleitung 88 umfasst eine Bohrung 89 mit
einem Lufteinlass 90 und einem Luftauslass 91,
der unmittelbar angrenzend an ein Auslassende 92 des Venturihalses 85 angeordnet
ist.
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Ein
Rückschlagventil
ist innerhalb der Bohrung 89 ausgebildet und umfasst einen
Kugel 94, die auf Rippen 95 auf der Seitenwand
gehalten wird, wenn sich das Ventil in einer offenen Stellung befindet,
welche Durchgang von Luft vorbei an der Kugel 94 zwischen
dem Lufteinlass 90 und Luftauslass 91 zulässt. Die
Kugel 94 wirkt mit einem komplementären Ventilsitz 96 zusammen,
um jegliche Rückspülung von
Fluid durch die Bohrung 89 der Lufteinlassleitung 88 zu
verhindern. Der Ventilsitz 96 ist innerhalb einer röhrenförmigen Ventilhülse 97 ausgebildet,
die mit einem komplementären
Einbauzapfen 98 am Hauptgehäuse 72 in Eingriff
kommt.
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Der
Einbauverbinder 75 hat einen röhrenförmigen Körper 77, der sich
durch die Badewannenwand 7 mit einem geflanschten Außenende 78 erstreckt,
welches an der Innenfläche
der Badewannenwand 7 und dem Verbinder 75 angreift,
und wird an der Badewannenwand 7 mittels einer zugehörigen Verriegelungsmutter 100 befestigt,
die eine Außenfläche der
Badewannenwand 7 ergreift. Das Hauptgehäuse 72 gleitet in
einer Bohrung des Einbauverbinders 75 und wird daran durch
Klebstoff befestigt. Die Vorderplatte 76 kommt mit dem
Einbauverbinder 75 in Eingriff und wird mittels einer Verbindung
vom Bajonetttyp an diesem befestigt.
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Die
Düse 73 weist
ein inneres Kugelende 110 verbunden mit einem röhrenförmigen Außenteil 112 auf,
der in einem ringförmigen
Rändelrand 114 endet.
Eine innere Bohrung oder ein innerer Durchgang 115 erstreckt
sich durch die Düse 73 zur
Aufnahme von Wasser aus dem Venturihals 85 zur Beförderung
in die Badewanne. Das Kugelende 110 weist eine Einschnapppassung
in einer komplementären
Fassung 111 auf, die an einem inneren Ende der Wasserauslassbohrung 86 ausgebildet
ist. Daher kann das Kugelende 110 innerhalb der Fassung 111 geschwenkt
werden, um Wasser aus der Düse 73 wie gewünscht in
die Badewanne zu richten. Es wird festgestellt werden, dass ein
schräger
Schnitt, angezeigt allgemein bei 116, an einem Einlassende
des Kugelendes 110 weggeschnitten ist, um einen Lufteinlassschlitz
bereitzustellen. Dies ermöglicht
Verwendung des Kugelendes 110 als ein Ventil zum Steuern
des Lufteinlasses von der Lufteinlassleitung 88 in die Bohrung 115 durch
Drehen der Düse 73 zwischen
einer vollständig
offenen Position, wie in 6 gezeigt ist, für vollständigen Luftfluss,
und einer geschlossenen Position, wie in 7 gezeigt
ist, in der das Kugelende 110 den Luftauslass 91 verschließt. Dies lässt nur
Wasser durch die Düse 73 fließen. Wenn der
Wasserstrom durch die Düse 73 durch
Bedecken des Auslassendes der Düse 73 blockiert
wird, wird Wasser durch die Luftleitung 88 nach oben gepresst werden,
vorausgesetzt, dass diese nicht durch das Düsenkugelende 110 verschlossen
ist. Sollte dies geschehen, wird die Kugel 94 ansteigen
und gegen das Ventil 96 angreifen, um jegliches Entweichen
von Wasser zu verhindern. Es wird 10 zu
entnehmen sein, dass der Rändelrand 114 so
geformt ist, dass er die Ausrichtung der Düse 73 innerhalb der
Fassung anzeigt. Wenn ein abgeflachter Teil 117 des Rands 114 sich
am weitesten unten befindet, entspricht dies der in 6 gezeigten
Position für
maximalen Luftdurchsatz.
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Ein
Abflusskanal 118 ist mittig in einem Boden der Fassung 111 vorgesehen,
um Abfließen
von Wasser vorbei an dem Kugelende 110 der Düse 73 nach
Verwendung zuzulassen, damit jegliches Ansammeln von stehendem Wasser
in der Einheit 70 verhindert wird. Ein Abflussschlitz 119 ist
im Flansch 78 des Einbauverbinders 75 vorgesehen
und eine entsprechende Öffnung 120 ist
an einer Unterseite der Vorderplatte 76 vorgesehen, um
nach Gebrauch Abfließen
von Wasser aus der Einheit 70 in die Badewanne zuzulassen.
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In
Gebrauch wird eine Anzahl von Venturidüseneinheiten 70 um
eine Seitenwand einer Badewanne herum angebracht und durch eine
Reihe von Rohren an eine Zentrifugalpumpe angeschlossen. Um jede
Venturidüseneinheit 70 an
der Badewanne zu befestigen, wird ein Loch in die Badewannenwand 7 gebohrt
und der Einbauverbinder 75 wird durch dieses Loch eingeführt und
an der Badewannenwand 7 durch Festziehen der Schraubenmutter 100 befestigt.
Das Hauptgehäuse 72 wird
dann eingeführt
und an den Einbauverbinder 75 geklebt. Dann wird die Düse 73 in
die Fassung 111 des Hauptgehäuses 72 eingeschnappt.
Die freischwebende Kugel 94 wird in den Zapfen 98 auf
die Rippen 95 fallen gelassen und die Ventilhülse 97 wird über dem
Zapfen 98 zum Bilden des Rückschlagventils befestigt.
Jedes Einlassrohr 80 wird mit der Zentrifugalpumpe zur
Aufnahme von Wasser von der Pumpe verbunden. Es wird erkannt werden,
dass der Zusammenbau und die Anbringung einer Anzahl der Düseneinheiten 70 an
einer Badewanne relativ schnell und einfach ist. In Betrieb wird
Wasser durch die Zentrifugalpumpe aus der Badewanne durch die Düseneinheiten 70 zurückgeführt, tritt
in das Wassereinlassrohr 80 ein und gelangt durch den Venturihals 85 durch
die mittige Bohrung 115 der Düse 73 und in die Badewanne.
Wenn Wasser durch die Düse 73 fließt, wird
Luft in den Wasserstrom durch die Lufteinlassleitung 88 gesaugt,
wenn sich die Düse
in der in 6 gezeigten offenen Position
befindet, wobei die Luft mit dem Wasser zum Erzeugen eines stark
belüfteten
Strahls gemischt wird. Es wird festgestellt werden, dass die Düse 73 abgewinkelt
werden kann, um den Strom von belüftetem Wasser zum Maximieren
des therapeutischen Nutens für
die badende Person nach unten in Richtung auf den Boden der Badewanne
zu lenken.
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Es
wird ferner festgestellt, dass, wenn sich die Düse 73 in der wie in 6 gezeigten
abgesenkten Position befindet, die mittige Bohrung 115 der Düse 73 im
wesentlichen mit der Bohrung des Venturihalses 95 für optimale
Belüftungsaktion
in dieser Position ausgerichtet ist. Daher ist der belüftete Strahl
in dieser optimierten Position vorteilhaft nach unten auf und unter
den Körper
einer badenden Person gerichtet, wodurch die therapeutischen Nutzen für die badende
Person maximiert werden.
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Es
wird erkannt werden, dass die Badventurieinheit der Erfindung eine
relativ einfache Konstruktion hat, die einfach leicht und schnell
an einer Badewanne installiert werden kann. Ferner kann unabhängige Steuerung
der Luftzufuhr zu jeder Düse
durch Manipulierung der Düsen
erreicht werden. Durch Saugen von Luft in die Düse aus der Atmosphäre ohne
die Verwendung einer traditionellen Luftsteuerung kann dies ermöglichen,
dass ein größeres Luftvolumen
jeder Düse
zugeführt
wird. Diese Anordnung beseitigt auch die Notwendigkeit, die Lufteinlässe durch
Rohre zurück
mit einer zentralen Luftsteuereinheit zu verbinden. Dies ist äußerst nützlich,
da es die Einbauzeit aufgrund des Fehlens von Luftsteuerung, Verteilern
und Luftrohren stark verkürzt.
Auf diese Weise können
die Kosten des Systems weiter gesenkt werden.
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Es
wird erkannt werden, dass die Wassereinlassrohre gemäß der vorliegenden
Erfindung jegliche geeignete Rohre wie zum Beispiel ein Kunststoffrohr aufnehmen
können,
dass unter der Marke QUALPEX verkauft wird. Es ist ferner vorgesehen,
dass ein jegliches geeignetes Verbindungsmittel zum Befestigen des
QUALPEX-Rohrs in Position verwendet werden kann.
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Es
wird auch erkannt werden, dass die Standortfestlegung des Lufteinlassrohrs
zu Platzeinsparungen führt.
Tatsächlich
wird erkannt werden, dass mit den Auslegungen einer Venturidüseneinheit gemäß der vorliegenden
Erfindung beträchtliche
Reduzierungen hinsichtlich Platzanforderungen erreicht werden können.
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Es
wird ferner erkannt werden, dass die Verwendung von Dichtungsringen
unterschiedlicher Dicken wie zum Beispiel dem Dichtungsring 4 ermöglichen
kann, dass die Venturidüseneinheit
an viele Badewannengrößen angepasst
werden kann.
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Die
besondere Auslassdüse
vom Kugeltyp gemäß der vorliegenden
Erfindung hat den großen Vorteil,
dass die Dicke der Badewannenwand in keiner Weise ihre Leistung
beeinflussen wird, da die tatsächliche
Düse immer
in der gleichen Position angeordnet ist.
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Einer
der großen
Vorteile gemäß der vorliegenden
Erfindung besteht darin, dass Verwendung von Belüftung zum Optimieren von Kraft
dazu führen, dass
weniger Wasserdruck zum Optimieren von Leistung benötigt wird,
was die Verwendung kleinerer Pumpen zulassen wird; es wird ferner
erkannt werden, dass der Venturihals der Venturidüseneinheit gemäß der vorliegenden
Erfindung in einer Abwärtsrichtung
platziert wird, so dass, obwohl die Badenwannenseitenwände nach
innen geneigt sind, die Düse
mit optimaler Wirkung mit der Auslassdüse vom Kugeltyp auch in der
horizontalen Position arbeiten wird.
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Es
ist vorgesehen, dass der Venturihals bei ungefähr 20° zu der Einheitseinbaufläche abgewinkelt
sein würde,
aber er ist offensichtlich nicht auf diesen Winkel begrenzt.
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Einer
der großen
Vorteile dieser besonderen Konstruktion besteht darin, dass sie
der badenden Person erlaubt, die Düse nach unten in die Badewanne
bei dem optimalen Winkel zur Bequemlichkeit der badenden Person
abzuwinkeln.
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Es
wird erkannt werden, dass die Auslassdüse vom Kugeltyp einfach zum
Reinigen in Position eingeschnappt und aus dieser ausgeschnappt
werden kann.
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Es
wird erkannt werden, dass während
mit der vorliegenden Erfindung eine Ringlippe und Einschnappverbindung
für die
Auslassdüse
vom Kugeltyp vorgesehen wurden, ein jegliches anderes geeignetes
Mittel wie zum Beispiel die Verwendung eines O-Rings oder einer
anderen Einspanneinrichtung verwendet werden könnte.
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Es
wird ferner erkannt werden, dass durch Auslegen der Rückfläche der
Auslassdüse
vom Kugeltyp in effektiv elliptischer Form das Drehen der Auslassdüse vom Kugeltyp
die Luftmenge ändern wird,
die in die Venturidüseneinheit 1 eintreten
gelassen wird. Daher kann die tatsächliche durch jede Venturidüseneinheit
gelieferte Luftmenge unabhängig
gesteuert werden, anstatt eine Gesamtsteuerung zu verwenden.
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Es
wird erkannt werden, dass es nicht immer erforderlich ist, sowohl
Schlitze als auch eine elliptische Endplatte an der Auslassdüse vom Kugeltyp vorzusehen.
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Ein
großer
Vorteil der vorliegenden Erfindung besteht daher darin, dass keine
Notwendigkeit einer jeglichen Luftsteuerung, von Luftrohrleitungen, Verteilern
und dergleichen besteht. Indem die Luftsteuerung für jede Venturidüseneinheit
total getrennt gehalten wird, wird der Einbau und die Wartung umfassend
reduziert.
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Es
wird erkannt werden, dass die Venturidüseneinheit gemäß der vorliegenden
Erfindung völlig selbstentleerend
ist, wenn sie an einer Badewannenwand platziert wird, wo der Neigungsgrad
kleiner am niedrigsten Punkt des Hauptgehäuses ist.
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Es
wird erkannt werden, dass jegliches Wasser oder jegliche Luft in
der Venturidüseneinheit durch
den Venturihals in die Wasserauslassbohrung und dann hinaus in die
Badewanne abfließen
wird. Auf diese Weise kann kein Aufbau von stehendem Wasser innerhalb
der Einheit auftreten.
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Es
wird ferner erkannt werden, dass Schlitze auch in verschiedenen
Abschnitten des Hauptgehäuses
zum Vereinfachen von Abfließen
vorgesehen werden können.
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Es
wird erkannt werden, dass der kugelartige Teil ohne die Schlitze
auf seiner Oberfläche
hergestellt werden kann.
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Es
ist geplant, dass die verschiedenen Komponenten der Venturidüseneinheit
auf mehrfach prägenden
Spritzgießwerkzeugen
hergestellt werden, ohne dass zusätzliche Fertigung erforderlich
ist.
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Es
ist festgestellt worden, dass die Installationszeit mit der vorliegenden
Erfindung umfassend gesenkt wurde.
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In
der Beschreibung werden die Ausdrücke "aufweisen, aufweist, aufwies und aufweisend" oder eine jegliche
Variation derselben sowie die Ausdrücke "einschließen, einschließt, einschloss
und einschließend" oder eine jegliche
Variation derselben als völlig
austauschbar betrachtet werden, und sie sollten alle die breitest
mögliche
Interpretation und umgekehrt bieten.
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Diese
Erfindung ist nicht auf die hier vorhergehend beschriebenen Ausführungsformen
begrenzt, sondern kann sowohl hinsichtlich Aufbau als auch Detail
innerhalb des Umfangs der anliegenden Ansprüche variiert werden.