DE60104497T2 - Befestigung einer optischen Faser in einer Ferrule - Google Patents

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Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Verbindungsmechanismus, ein Lichtwellenleiterkabel (optisches Signalkabel) und ein Herstellungsverfahren eines Lichtwellenkommunikationskabels zum Fixieren eines Lichtwellenleiters, der ein optisches Signal überträgt, sowie auf einen Stecker, um die Spitze des Lichtwellenleiters (der optischen Faser) mit einem anderen Gerät zu verbinden.
  • Wenn mehrere elektrische Vorrichtungen miteinander verbunden werden, werden üblicherweise dafür bestimmte Signalkabel verwendet, und es werden Verbinder zur Verbindung zwischen den Signalkabeln und den elektrischen Vorrichtungen verwendet. Beispielsweise wird normalerweise durch Einführen eines Steckers (oder einer Buchse), der am Ende des Signalkabels angebracht ist, in eine Buchse (oder einen Stecker), die in der elektrischen Vorrichtung vorgesehen sind, es möglich, eine Verbindung zwischen dem Signalkabel und der elektrischen Vorrichtung einzurichten.
  • Seit einiger Zeit werden für die Signalkabel, welche zur Verbindung individueller elektrischer Vorrichtungen verwendet werden, nicht nur herkömmliche bekannte elektrische Signalkabel verwendet, sondern es werden beispielsweise auch Lichtwellenleiterkabel (optische Signalkabel), die Licht nutzen, um eine Informationsübertragung durchzuführen, verwendet.
  • Quarz, Mischglas oder Plastik werden dazu verwendet, um Lichtwellenleiter herzustellen, die bei Lichtwellenleiterkabeln verwendet werden. Insbesondere werden Spezialverbinder allgemein verwendet, wenn Lichtwellenleiter aus Kunststoff miteinander verbunden werden, oder um licht-emittierende Teile, Lichtempfangsteile usw. von Komponenten und Vorrichtungen miteinander zu verbinden.
  • Wie in 8 gezeigt ist, besteht ein Verbinder, der einen Verbindungsmechanismus eines Lichtwellenleiterkabels 10 bildet, welches in der Lage ist, optische Signale zu übertragen, aus einem Stecker 2 und einer Buchse 12. Der Stecker 2 ist am Ende des Lichtwellenleiters 10 befestigt, während die Buchse 12 beispielsweise in der Rückseite einer elektronischen Vorrichtung installiert ist. Mit einem derartigen Verbinder werden durch Einsetzen des Steckers 2 in die Buchse 12 optische Signale in die Buchse 12 zwischen der Spitze des Kerns des Lichtwellenleiters 10, der die Nähe des Endes des Steckers 2 erreicht, und eines licht emittierenden empfangenen Teils (nicht in dieser Figur gezeigt) in der elektronischen Vorrichtung 11 übertragen und empfangen.
  • Wenn optische Verbindungselemente, die Licht emittieren bzw. empfangen, mit dem Lichtwellenleiter verbunden werden, hat der Stecker 2, der als Verbinder verwendet wird, einen hohlen Abschnitt, und die optische Phase wird in diesen hohlen Abschnitt eingeführt und die Spitze der optischen Faser wird fixiert. Somit bildet der Stecker 2 eine hochverlässliche Verbindung. Ein Metall, beispielsweise Aluminium, rostfreier Stahl, Messing oder Kunststoff werden als Material verwendet. Da insbesondere die Endfläche gegen eine Heizplatte gepresst wird, um die optische Faser zu fixieren, wird wärmebeständiges Material bevorzugt.
  • Um den Stecker und die Spitze der optischen Faser zu fixieren, wird üblicherweise das Abdeckteil der optischen Faser durch den Verbinder geklemmt, eine Anschlusshülse am Ende des Verbinders und die optische Faser werden durch Zwischenfüllen eines Klebstoffs miteinander verbunden, oder zahnförmige Haken werden innerhalb des Steckers gebildet, und die eingeführte optische Faser wird dadurch gefangen; und dann wird nach dem Fixieren eine Verarbeitung der Spitze der optischen Faser durchgeführt, die vom Ende des Steckers herausragt.
  • 1 ist eine Teilquerschnittsansicht, welche den Verbindungszustand zwischen einer optischen Faser, insbesondere des optischen Signalkabels 10, welches aus einer optischen Faser gebildet ist, und einem Lichtempfangsteil einer elektronischen Vorrichtung zeigt. Eine optische Faser 1 besitzt einen Bereich einer Abdeckung 6, die an der Spitze abgetrennt ist, um den Kern freizulegen, und wird in ein Eindringloch des Steckers 2 eingeführt. Das Ende der optischen Faserabdeckung 6 liegt an einem Stufenbereich an, der an der Grenze zwischen einem Abschnitt mit einem kleinen Durchmesser und einem Abschnitt mit einem großen Durchmesser des Eindringlochs des Steckers 2 gebildet ist, und ein Klemmteil 7 ist an einem bestimmten Bereich über der Abdeckung 6 gebildet, wodurch somit der Stecker 2 und die optische Faser 1 fixiert sind.
  • Licht, welches durch eine LED oder einen Laser emittiert wird und längs der Innenseite der optischen Faser 1 übertragen wird, tritt aus der Spitze der optischen Faser 1 aus, wird durch eine Linse 13a einer Lichtempfangseinrichtung 13 in der elektronischen Vorrichtung fokussiert und wird als optisches Signal in einem Lichtempfangsteil 13b empfangen. Es ist nicht immer notwendig, die Linse 13a in der Lichtempfangseinrichtung 13 vorzusehen.
  • Beim Fixieren der Spitze des Kerns der optischen Faser 1 und der Anschlusshülse des Steckers 2 wird wie oben beschrieben das Klemmteil 7 an dem Bereich gebildet, wo die Abdeckung 6 der optischen Faser und des Steckers 2 einander überlappen, oder sie werden miteinander verbunden. Wenn jedoch das Kabel 10 gebogen und gestreckt wird, wird bei einem Phänomen, welches als kolbenförmige Bewegung (pistoning) bezeichnet wird, wo der Kern der optischen Faser aus der Anschlusshülse am Ende des Steckers 2 gedrückt wird und in diese hineingezogen wird, der Kern in und aus über einen Bereich von 1 mm bewegt, wie mit d in 1 gezeigt ist. Dies kann bewirken, dass das Lichtempfangsteil 13 der elektronischen Vorrichtung unterbrochen wird oder kann bewirken, dass der Pegel des übertragenen Lichts stark reduziert wird. Wenn außerdem ein Klebstoff verwendet wird, können die optischen Eigenschaften in einigen Fällen nachteilig beeinflusst werden.
  • Wie in 2A und 2B gezeigt ist, wird als Maßnahme, um die kolbenförmige Bewegung zu verhindern, die Spitze des Kerns der optischen Faser 1 in Form eines Pilzes gebildet, um somit ein konvexes Teil zu bilden. Die optische Faser 1 besitzt einen Bereich der Abdeckung, die an der Spitze abgeschnitten ist, um den Kern freizulegen, und wird in das Eindringloch des Steckers 2 eingeführt. Die Länge des Bereichs der optischen Faser 1, von der die Abdeckung entfernt wurde, wird so eingerichtet, dass sie kaum größer ist als die Länge des Abschnitts mit dem kleinen Durchmesser des Eindringlochs im Stecker 2, der in 1 gezeigt ist. Wenn somit das Ende der Abdeckung der optischen Faser gegen den Absatzbereich angrenzt, der an der Grenze zwischen dem Abschnitt mit dem kleinen Durchmesser und dem Abschnitt mit dem großen Durchmesser des Eindringlochs im Stecker 2 gebildet ist, ragt die Spitze der optischen Faser 1 teilweise hervor.
  • Wenn hier der Kern, der aus dem Ende des Steckers 2 gedrückt wird, gegen den konkaven Flächenabschnitt eines Heizgeräts 5 gepresst wird, welches zum Formgeben verwendet wird, schmilzt die Fläche der erhitzten optischen Faser 1, ein konvexer Teil wird an der Spitze der optischen Faser 1 durch den konkaven Flächenabschnitt des Erwärmungsgeräts 5 gebildet, die Pilzform überdeckt das Ende des Steckers und die Faser 1 wird fest. Wenn das Formgeben in dieser Weise durchgeführt wird, kann, da ein Bereich des Kopfes der Pilzform an der Spitze und dem Ende des Steckers 2 in Kontakt sind, der Kern nicht leicht zurückgezogen werden. Es ist jedoch schwierig, zu verhindern, dass dieser herausgezogen wird, und weiter, da das Ende der Pilzform an der Spitze der optischen Faser, von welcher das optische Signal längs der Innenseite der optischen Faser 1 übertragen wird, freilegt, kann diese leicht beschädigt werden.
  • Durch Formen der Spitze der optischen Faser zu einer Pilzform, um somit eine domförmige Form zu bilden, ist es, wenn die Form der Spitze eine gekrümmte Fläche aufweist, schwierig, dass austretendes Lichts zurückkehrt. Als Ergebnis wird die Genauigkeit der bidirektionalen Kommunikation außerdem verbessert.
  • Gemäß den herkömmlichen Verfahren zum Fixieren der Spitze des Kerns einer optischen Faser und eines Steckers klemmt, da die optischen Eigenschaften durch unmittelbares Klemmen des Kerns der optischen Faser verschlechtert werden, der Stecker 2 die Abdeckung 6, welche die optische Faser von obenher schützt, und das Fixieren wird indirekt beispielsweise durch Bilden des Klemmteils 7 oder durch Pressen eines Clips durchgeführt. Aufgrund optischer Beschränkungen jedoch, da es nicht möglich ist, die optische Faser und das Kabelabdeckteil sicher zu fixieren, wird beim Fixieren der Abdeckung des Kabels mit dem Stecker von oben der Kern veranlasst, dass die optische Faser sich leicht in der axialen Richtung durch Biegen und Ziehen des Kabels bewegt, wodurch somit die Genauigkeit der Position der Verbindung des Verbinders reduziert wird.
  • Um dies zu verhindern gibt es Verfahren zum unmittelbaren Verbinden des Steckers und der optischen Faser durch ein Klebemittel. Dies hat jedoch erhöhte Produktionskosten zur Folge, und es gibt außerdem einen signifikanten nachteiligen Einfluss in Bezug auf die optischen Merkmale. Somit kann bei dem Fixieren optischer Fasern und Stecker durch herkömmliche Einrichtungen die Ein- und Auswärtsbewegung des Kerns nicht vollständig verhindert werden, und somit besteht eine Schwierigkeit darin, dass das Kabel zur Verwendung bei neuen elektronischen Einrichtungen nicht ideal geeignet ist, welche Signale mit hoher Geschwindigkeit übertragen und empfangen.
  • Die JP-A 08 021 929, auf der die zweiteilige Form des Patentanspruchs 1 basiert, offenbart ein optisches Signalkabel, welches eine optische Faser aufweist, welche durch eine Anschlusshülse gehalten wird, die Einführungsteil aufweist, um die optische Faser durch deren Innendurchmesser einzuführen; und einen abgeschrägten Bereich, der nach außenhin am inneren Umfang von zumindest einem Ende des Einführungsteils abgeschrägt ist.
  • Gemäß einem ersten Merkmal der vorliegenden Erfindung wird ein Verbinder zum Halten einer optischen Faser und für anbringbare und lösbare Verbindung mit einem anderen Gerät zum Übertragen einer optischen Signals zwischen dem anderen Gerät und der optischen Faser bereitgestellt, wobei der Verbinder aufweist:
    eine Einführungseinrichtung, über welche die optische Faser eingeführt ist, wobei die Einführungseinrichtung einen abgeschrägten Bereich bei zumindest einem Abschnitt eines Innendurchmessers in der Nähe zu dessen Ende aufweist und der sich nach außen in Richtung auf das Ende öffnet;
    gekennzeichnet durch
    eine Fixiernuteinrichtung, die im abgeschrägten Bereich der Einführungseinrichtung vorgesehen ist, welche die optische Faser am Verbinder fixiert, wobei bewirkt wird, dass ein verlängertes Teil einer Spitze der optischen Faser, welche als Ergebnis des Schmelzens der Spitze der optischen Faser gebildet ist, die in die Einführungseinrichtung eingeführt ist, in die Fixiernuteinrichtung fließt und erstarrt.
  • Gemäß einem zweiten Merkmal der vorliegenden Erfindung wird ein optisches Signalkabel zum Übertragen eines optischen Signals und zum Ausgeben und/oder Empfangen des optischen Signals zu/von einem anderen Gerät bereitgestellt, welches aufweist:
    eine optische Faser zum Übertragen des optischen Signals; und einen Verbinder nach Anspruch 1, wobei ein verlängertes Teil einer Spitze der optischen Faser in der Fixiernuteinrichtung durch Erstarren, nachdem diese geschmolzen und in die Fixiernuteeinrichtung (3) geflossen ist, fixiert ist.
  • Gemäß einem dritten Merkmal der vorliegenden Erfindung wird ein Herstellungsverfahren für ein optisches Kommunikationskabel bereitgestellt, wobei ein Thermogießgerät dazu verwendet wird, eine optische Faser zu fixieren, um ein optisches Signal zu einem Verbinder zu übertragen, um die optische Faser zu halten, und für eine anbringbare und entfernbare Verbindung zu einem anderen Gerät, um ein optisches Signal zwischen der optischen Faser und dem anderen Gerät zu übertragen, wobei der Verbinder mit einer Fixiernut versehen ist, um die optische Faser mit einem Teil eines abgeschrägten Bereichs zu fixieren, welches durch Auswärtsabschrägen des Innenteils eines Endes eines Eindringlochs gebildet ist, welches innerhalb des Verbinders vorgesehen ist, um die optische Faser unterzubringen, wobei das Verfahren aufweist:
    Einführen der optischen Faser in das Eindringloch im Verbinder;
    Erwärmen einer Spitze der eingeführten optischen Faser mit dem Thermogießgerät; und
    Stoppen des Erwärmens durch das Thermogießgerät, wenn ein verlängertes Teil, welches durch Schmelzen der Spitze der optischen Faser gebildet ist, als Ergebnis des Erwärmens der Spitze der optischen Faser mit dem Thermogießgerät in das Fixierteil geflossen ist.
  • Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung werden nun durch ein nichteinschränkendes Beispiel mit Hilfe der beiliegenden Zeichnungen beschrieben, in denen:
  • 1 eine Querschnittsansicht ist, welche ein Verfahren zum Fixieren einer optischen Kunststofffaser eines herkömmlichen optischen Signalkabels mit einem Stecker ist;
  • 2A und 2B Querschnittsansichten sind, welche ein weiteres Verfahren zeigen, um ein optisches Kunststoffkabel eines herkömmlichen optischen Signalkabels an einem Stecker zu fixieren;
  • 3A und 3B eine Querschnittsansicht bzw. eine Endansicht des Endbereichs des optischen Signalkabels einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung sind;
  • 4A bis 4D ein Verfahren zeigen, um eine optische Kunststofffaser des optischen Signalkabels der vorliegenden Erfindung mit einem Stecker zu verbinden, wobei 4A eine Querschnittsansicht des Endes vor dem Formgeben zeigt, 4B eine Querschnittsansicht des Teils nach dem Formgeben zeigt, 4C und 4D teilweise vergrößerte Ansichten unterschiedlicher Wege zeigen, mit denen die optische Kunststofffaser an einem abgeschrägten Bereich fixiert wird;
  • 5A und 5B eine Querschnittsansicht bzw. eine Endansicht sind, welche eine zweite Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigen;
  • 6 eine Querschnittsansicht ist, welche eine dritte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt;
  • 7A bis 7D eine vierte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt; und
  • 8 ein Konzeptdiagramm ist, welches ein Beispiel der Verbindung zwischen dem optischen Signalkabel und einem elektronischen Gerät zeigt.
  • 3A und 3B zeigen eine erste Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, die insbesondere bei einer optischen Kunststofffaser angewandt wird, wobei 3A lediglich die Querschnittsanordnung eines Spitzenbereichs eines optischen Kunststofffaserkabels zeigt, und 3B eine Vorderansicht eines Steckers 2 zeigt. Der Aufbau der Teile des optischen Signalkabels, die in den Figuren nicht gezeigt sind, ist der gleiche wie der, der in 1 und 8 oben beschrieben wurde.
  • Der abgeschrägte Bereich 2a, der nach außenhin abfällt, ist im Abschnitt mit dem Innendurchmesser der Spitze des Steckers 2 vorgesehen und eine ringförmige Fixiernut 3 für die optische Kunststofffaser ist um dessen Umfang herum an einer vorher festgelegten Position vorgesehen. Eine Formrippe 1a aus einer optischen Kunststofffaser 1, welche als Ergebnis des Schmelzens durch ein Thermoformungsgerät 5 für eine optische Kunststofffaserspitze gebildet ist, welches in 4A gezeigt ist, fließt in eine ringförmige optische Kunststofffaser-Fixiernut 3, um ein verfestigtes Fixierteil zu bilden.
  • 4A, 4B, 4C und 4D sind Querschnittsansichten, welche ein Verfahren gemäß der vorliegenden Erfindung zeigen, um das optische Kunststofffaserkabel am Stecker 2 zu befestigen, wobei das Thermoformungsgerät 5 für die optische Kunststofffaserspitze verwendet wird, wobei 4A den Spitzenbereich der optischen Kunststofffaser 1 vor dem Formen zeigt, 4B eine Querschnittsansicht des Spitzenbereichs nach dem Formen zeigt und 4C und 4D eine vergrößerte Ansicht eines Teils der Fixiernut 3 für die optische Kunststofffaser zeigt.
  • Der abgeschrägte Bereich 2a ist im Innendurchmesserteil in der Nähe des Endes des Steckers 2 vorgesehen, und die Fixiernut 3 für die optische Kunststofffaser zum Fixieren der optischen Kunststofffaser 1 ist um den Umfang herum des abgeschrägten Bereichs 2a an einer vorher festgelegten Position vorgesehen.
  • Wie in 4C und 4D gezeigt ist, kann die Form der optischen Kunststofffaser-Fixiernut 3 entweder eine winkelförmige Ausnehmung oder eine kreisförmige Ausnehmung sein. Die Größe hinsichtlich des Volumens der Nut, welche die Fixiernut 3 in Form der Vertiefung bildet, und die Position des abgeschrägten Bereichs werden gemäß dem Material, dem Durchmesser, usw. der optischen Kunststofffaser 1 festgelegt. Konkreter ausgedrückt können sie geeignet festgelegt werden, so dass die Formrippe 1a, welche durch Schmelzen und Expansion der optischen Kunststofffaser während des Thermoformens gebildet wird, fließt und dann aushärtet, um als Keil zu wirken, der verhindern kann, dass sich die optische Faser 1 in der Axialrichtung bewegt.
  • Das Thermoformungsgerät 5 für die optische Kunststofffaser besteht aus einem Heizer 5a, einer konkaven Formfläche 5b und Kühlkanälen 5c und 5d, durch die ein Gasmedium oder ein flüssiges Kühlmedium fließen kann. Die Heiztemperatur des Heizers 5a wird so festgelegt, dass sie auf eine geeignete Temperatur gemäß dem Material der optischen Kunststofffaser gesteuert wird. Die Form, die Abmessungen und die Arbeitsweise des Thermoformungsgeräts 5 für die optische Kunststofffaser werden geeignet festgelegt, so dass die Formrippe 1a der optischen Kunststofffaser 1 schnell in die Fixiernut 3 fließt.
  • Zunächst wird, wie in 4A gezeigt ist, die optische Kunststofffaser 1 in ein Eindringloch des Steckers 2 eingeführt und so geschnitten, dass eine vorher festgelegte Länge von der Fixiernut 3 im abgeschrägten Bereich 2a des Steckers 2 verbleibt. Ein Klemmteil 7 wie dieses für die optische Kunststofffaser 1, die in 1 gezeigt ist, kann in diesem Zeitpunkt gebildet werden, oder alternativ kann das Klemmen durchgeführt werden, nachdem die Spitze geformt ist.
  • Wie in 4B gezeigt ist, wird anschließend, nachdem der Heizer 5a des Thermoformungsgeräts 5 für die optische Kunststofffaserspitze mit Leistung beliefert wurde und erwärmt wurde, die konkave Formfläche 5b des Thermoformungsgeräts 5 gegen den Spitzenbereich der optischen Kunststofffaser 1 gepresst, die geschnitten wurde, es wird weiter damit fortgefahren, dass die Faser 1 sich erweitert, damit sie sich an die Form des abgeschrägten Bereichs 2a anpasst, während sie geschmolzen wird, die Formrippe 1a, die aus der konkaven Formfläche 5b des Heizgeräts 5 gequetscht wurde, tritt in die optische Kunststofffaser-Fixiernut 3 ein, und, während die optische Kunststofffaser 1 und der Stecker 2 fixiert werden, wird im gleichen Zeitpunkt die Spitze der optischen Kunststofffaser zu einer konkaven Form gebildet, wodurch somit die Formgebung der kugelförmigen Spitze 4 abgeschlossen ist.
  • Nach dem Formen der optischen Kunststofffaser 1 wird die Leistung, die dem Heizer 5a zugeführt wird, gestoppt, das gasförmige oder flüssige Kühlmedium fließt durch die Kühlkanäle 5c und 5d, wodurch somit das Thermoformungsgerät 5 durch Luftkühlung oder Wasserkühlung gekühlt wird, und das Thermoformungsgerät 5 wird entfernt, wenn die optische Kunststofffaserspitze 4 ihre Verfestigungstemperatur erreicht, wodurch die optische Kunststofffaser 1 und der Stecker 2 fixiert sind.
  • Die Verwendung eines Heizers ist nicht das einzige Verfahren zum Schmelzen der Spitze der optischen Kunststofffaser zum Formen der optischen Faser. Es ist ebenfalls möglich, die Spitze der optischen Faser durch Hochfrequenzschwingungen zu schmelzen, wenn diese Hochfrequenzschwingungen an die Formfläche 5b an die konkaven Fläche des Thermoformgeräts für die optische Kunststofffaserspitze angelegt werden.
  • 5A und 5B zeigen eine zweite Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Im Gegensatz zur ersten Ausführungsform werden die optischen Kunststofffaser-Fixiernuten 3a nicht um den vollständigen Umfang herum geschnitten, sondern in mehrere Nuten unterteilt, und die Spitze der optischen Kunststofffaser 1 und des Steckers 2 werden durch die mehreren Fixiernuten 3a fixiert. Durch Bereitstellen einer derartigen Struktur kann, wenn das Formgeben der optischen Kunststofffaserspitze durchgeführt wird, die Menge der optischen Kunststofffaserspitze, die geschmolzen und expandiert wird, reduziert werden, wodurch somit ermöglicht wird, dass die Formgebungszeit abgekürzt und die Herstellungskosten reduziert werden.
  • 6 zeigt eine dritte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Die Fixiernut 3 ist so ausgebildet, dass sie eine Breite und eine Tiefe hat, die länger ist als die bei der ersten Ausführungsform, so dass die Nut nicht vollständig durch die Formrippe 1a ausgefüllt wird.
  • Dann wird ein elastischer Ring 3b vom Ende des Steckers 2 eingeführt, um sicher zu verhindern, dass die Spitze der optischen Kunststofffaser 1 in der Richtung gezogen werden kann, die durch den Pfeil A gezeigt ist, und, obwohl die Menge der optischen Kunststofffaserspitze, welche geschmolzen und expandiert wird, reduziert wird, kann die optische Kunststofffaser 1 und der Stecker 2 sicher fixiert werden.
  • 7A, 7B, 7C und 7D zeigen eine vierte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, die eine Verbesserung gegenüber dem herkömmlichen Verbindungsanschluss ist, der in 2A und 2B gezeigt ist. In einem ersten Schritt, der in 7A und 7B gezeigt ist, wird eine pilzförmige Spitze 7 in der optischen Kunststofffaser 1 durch das Thermoformungsgerät 5 gebildet, und der Stecker 2 und ein Umfangsbereich (Formgebungsrippe) 1a der pilzförmigen spitze 4 werden so ausgebildet, dass sie einander überlappen. In einem zweiten Schritt, der in 7C und 7D gezeigt ist, überdeckt eine Kappe 3c die Vorderseite des Steckers 2, der Stecker 2 und der pilzförmige Umfangsbereich (Formgebungsrippe) 1a an der Spitze der optischen Kunststofffaser 1 werden fixiert, um somit zu verhindern, dass sich die Spitze 4 der optischen Kunststofffaser 1 in den Richtungen, welche durch die Pfeile A und B angedeutet sind, bewegt. Bei diesem Merkmal der Ausführungsform entspricht die Formungsspitze 1a der optischen Kunststofffaser 1 dem Bereich des Huts der Pilzform an der Spitze 4 der optischen Kunststofffaser 1, und das Ende des Steckers 2 und die Kappe 3 werden an einem Nutbereich, der dazwischen gebildet ist, fixiert.
  • Um die Kappe 3c und das Ende des Steckers 2 zu fixieren, können ein Fixierverfahren, bei dem ein Klebstoff verwendet wird, der an beide Komponenten aufgebracht wird, Fixierverfahren, beispielsweise ein Verfahren, bei dem ein konvexes Teil und ein konkaves Teil entsprechend in beiden Komponenten gebildet sind und die Komponenten miteinander zusammengepasst werden, oder ein Verfahren, bei dem die Kappe 3c und das pilzförmige Umgangsteil 1a an der Spitze der optischen Kunststofffaser geklemmt sind, verwendet werden.
  • Da gemäß der vorliegenden Erfindung die geschmolzene Formrippe 1a der optischen Kunststofffaser 1 in den Stecker fließt und in der Fixiernut 3 des Steckers 2 fixiert wird, werden der Stecker 2 und die optische Kunststofffaser 1 sicher miteinander fixiert, so dass eine kolbenförmige Bewegung verhindert wird.
  • Da außerdem das Fixieren der optischen Kunststofffaser 1 und des Steckers 2 im gleichen Zeitpunkt wie beim Formgeben der optischen Kunststofffaserspitze durchgeführt werden können, ist das Herstellungsverfahren zur Massenherstellung geeignet, wobei außerdem die Herstellungskosten reduziert werden können.
  • Da der Spitzenbereich der optischen Kunststofffaser nicht durch ein Klebemittel oder Klemmen fixiert ist und da die Spitze 4 oder die optische Kunststofffaser nicht frei sind, werden die optischen Merkmale der optischen Faser nicht verschlechtert.

Claims (18)

  1. Verbinder (2) zum Halten einer optischen Faser (1) und für anbringbare und lösbare Verbindung mit einem anderen Gerät zum Übertragen einer optischen Signals zwischen dem anderen Gerät und der optischen Faser (1), wobei der Verbinder (2) aufweist: eine Einführungseinrichtung, über welche die optische Faser (1) eingeführt ist, wobei die Einführungseinrichtung einen abgeschrägten Bereich (2a) bei zumindest einem Abschnitt eines Innendurchmessers in der Nähe zu dessen Ende aufweist und der sich nach außen in Richtung auf das Ende öffnet; gekennzeichnet durch eine Fixiernuteinrichtung (3), die im abgeschrägten Bereich (2a) der Einführungseinrichtung vorgesehen ist, welche die optische Faser (1) am Verbinder fixiert, wobei bewirkt wird, dass ein verlängertes Teil (1a) einer Spitze (4) der optischen Faser (1), welche als Ergebnis des Schmelzens der Spitze (4) der optischen Faser (1) gebildet ist, die in die Einführungseinrichtung eingeführt ist, in die Fixiernuteinrichtung (3) fließt und erstarrt.
  2. Verbinder nach Anspruch 1, wobei die Fixiernuteinrichtung (3) die Form eines Rings aufweist, der rund um einen Umfang des abgeschrägten Bereichs (2a) vorgesehen ist.
  3. Verbinder nach Anspruch 1, wobei die Fixiernuteinrichtung in der Form von mehreren separaten Abschnitten (3a) ausgebildet ist, die rund um entsprechende Bereiche eines Umfangs des abgeschrägten Abschnitts (2a) vorgesehen sind.
  4. Verbinder nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei ein zweiter abgeschrägter Bereich auf einem äußeren Umfangsabschnitt in der Nähe des abgeschrägten Bereichs (2a) der Einführungseinrichtung gebildet ist.
  5. Verbinder nach einen der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Innendurchmesser in der Nähe des Endes, bei dem der abgeschrägte Bereich (2a) der Einführungseinrichtung gebildet ist, und der Innendurchmesser in der Nähe des anderen Endes ist, verschieden sind.
  6. Verbinder nach Anspruch 5, wobei der Innendurchmesser in der Nähe des anderen Endes der Einführungseinrichtung vom Ende, bei dem der abgeschrägte Bereich (2a) gebildet ist, ausreichend ist, um zu erlauben, dass zumindest ein nicht-entfernter Bereich einer Hülle (6) der optischen Faser (1) durch diesen eingeführt werden kann.
  7. Optisches Signalkabel zum Übertragen eines optischen Signals und zum Ausgeben und/oder Empfangen des optischen Signals zu/von einem anderen Gerät, welches aufweist: eine optische Faser (1) zum Übertragen des optischen Signals; und einen Verbinder nach Anspruch 1, wobei ein verlängertes Teil (1a) einer Spitze (4) der optischen Faser (1) in der Fixiernuteinrichtung (3) durch Erstarren, nachdem diese geschmolzen und in die Fixiernuteeinrichtung (3) geflossen ist, fixiert ist.
  8. Optisches Signalkabel nach Anspruch 7, wobei die Fixiernuteinrichtung des Verbinders (2) eine Nut (3) in Form eines Rings ist, der rund um einen Umfang des abgeschrägten Bereichs (2a) des Verbinders (2) vorgesehen ist.
  9. Optisches Signalkabel nach Anspruch 7, wobei die Fixiernuteinrichtung des Verbinders (2) mehrere Nuten (3a) sind, die rund um entsprechende Bereiche eines Umfangs des abgeschrägten Bereichs (2a) des Verbinders (2) vorgesehen sind.
  10. Optisches Signalkabel nach einem der Ansprüche 7 bis 9, wobei die Spitze (4) der optischen Faser (1), die im Verbinder gehalten wird, eine gekrümmte Fläche als Ergebnis des Schmelzens bildet.
  11. Optisches Signalkabel nach einem der Ansprüche 7 bis 10, wobei der Verbinder (2) außerdem eine Hilfsfixiereinrichtung (3b) hat, welche das verlängerte Teil (1a) der optischen Faser (1), welche in der Fixiernuteinrichtung (3) des Verbinders (2) fixiert ist, fixiert.
  12. Optisches Signalkabel nach Anspruch 11, wobei: die Fixiernuteinrichtung (3) eine Nut ist, die in Form eines Rings rund um einen Umfang des abgeschrägten Bereichs (1a) gebildet ist; und die Hilfsfixiereinrichtung (3b) ein elastischer Ring ist, der in einem Spalt zwischen der Nut (3 ) und dem verlängerten Teil (1a) eingeführt ist.
  13. Optisches Signalkabel nach einem der Ansprüche 7 bis 10, wobei die optische Faser (1) eine optische Kunststofffaser ist.
  14. Optisches Signalkabel nach einem der Ansprüche 7 bis 13, wobei die Temperatur, bei der die optische Faser (1) schmilzt, niedriger ist als die Temperatur, bei der der Verbinder (2) schmilzt.
  15. Herstellungsverfahren für ein optisches Kommunikationskabel, wobei ein Thermogießgerät (5) dazu verwendet wird, eine optische Faser (1) zu fixieren, um ein optisches Signal zu einem Verbinder zu übertragen, um die optische Faser zu halten, und für eine anbringbare und entfernbare Verbindung zu einem anderen Gerät, um ein optisches Signal zwischen der optischen Faser (1) und dem anderen Gerät zu übertragen, wobei der Verbinder (2) mit einer Fixiernut (3) versehen ist, um die optische Faser (1) mit einem Teil eines abgeschrägten Bereichs (1a) zu fixieren, welches durch Auswärtsabschrägen des Innenteils eines Endes eines Eindringlochs gebildet ist, welches innerhalb des Verbinders (2) vorgesehen ist, um die optische Faser (1) unterzubringen, wobei das Verfahren aufweist: Einführen der optischen Faser (1) in das Eindringloch im Verbinder (2); Erwärmen einer Spitze (4) der eingeführten optischen Faser (1) mit dem Thermogießgerät (5); und Stoppen des Erwärmens durch das Thermogießgerät (5), wenn ein verlängertes Teil (1a), welches durch Schmelzen der Spitze (4) der optischen Faser (1) gebildet ist, als Ergebnis des Erwärmens der Spitze (4) der optischen Faser (1) mit dem Thermogießgerät (5) in das Fixierteil (1a) geflossen ist.
  16. Herstellungsverfahren für ein optisches Kommunikationskabel nach Anspruch 15, welches außerdem das Kühlen des Thermogießgeräts (5) beim Stoppen des Erwärmens aufweist.
  17. Herstellungsverfahren für ein optisches Kommunikationskabel nach Anspruch 15 oder 16, wobei das Erwärmen durch das Thermogießgerät (5) durchgeführt wird, indem veranlasst wird, dass das Thermogießgerät (5) bei Hochfrequenz schwingt.
  18. Herstellungsverfahren für ein optisches Kommunikationskabel nach einem der Ansprüche 15 bis 17, wobei das Thermogießgerät (5) einen Gießabschnitt in Form einer konkaven Fläche (5b) aufweist, welche die Spitze (4) der optischen Faser (1) kontaktiert, um die geschmolzene Spitze (4) der optischen Faser (1) zu einer gekrümmten Fläche zu gießen.
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