-
Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Verbindungsmechanismus,
ein Lichtwellenleiterkabel (optisches Signalkabel) und ein Herstellungsverfahren
eines Lichtwellenkommunikationskabels zum Fixieren eines Lichtwellenleiters,
der ein optisches Signal überträgt, sowie
auf einen Stecker, um die Spitze des Lichtwellenleiters (der optischen
Faser) mit einem anderen Gerät
zu verbinden.
-
Wenn
mehrere elektrische Vorrichtungen miteinander verbunden werden,
werden üblicherweise
dafür bestimmte
Signalkabel verwendet, und es werden Verbinder zur Verbindung zwischen
den Signalkabeln und den elektrischen Vorrichtungen verwendet. Beispielsweise
wird normalerweise durch Einführen
eines Steckers (oder einer Buchse), der am Ende des Signalkabels
angebracht ist, in eine Buchse (oder einen Stecker), die in der
elektrischen Vorrichtung vorgesehen sind, es möglich, eine Verbindung zwischen
dem Signalkabel und der elektrischen Vorrichtung einzurichten.
-
Seit
einiger Zeit werden für
die Signalkabel, welche zur Verbindung individueller elektrischer
Vorrichtungen verwendet werden, nicht nur herkömmliche bekannte elektrische
Signalkabel verwendet, sondern es werden beispielsweise auch Lichtwellenleiterkabel
(optische Signalkabel), die Licht nutzen, um eine Informationsübertragung
durchzuführen, verwendet.
-
Quarz,
Mischglas oder Plastik werden dazu verwendet, um Lichtwellenleiter
herzustellen, die bei Lichtwellenleiterkabeln verwendet werden.
Insbesondere werden Spezialverbinder allgemein verwendet, wenn Lichtwellenleiter
aus Kunststoff miteinander verbunden werden, oder um licht-emittierende
Teile, Lichtempfangsteile usw. von Komponenten und Vorrichtungen
miteinander zu verbinden.
-
Wie
in 8 gezeigt ist, besteht ein Verbinder, der einen
Verbindungsmechanismus eines Lichtwellenleiterkabels 10 bildet,
welches in der Lage ist, optische Signale zu übertragen, aus einem Stecker 2 und
einer Buchse 12. Der Stecker 2 ist am Ende des Lichtwellenleiters 10 befestigt,
während
die Buchse 12 beispielsweise in der Rückseite einer elektronischen
Vorrichtung installiert ist. Mit einem derartigen Verbinder werden
durch Einsetzen des Steckers 2 in die Buchse 12 optische
Signale in die Buchse 12 zwischen der Spitze des Kerns
des Lichtwellenleiters 10, der die Nähe des Endes des Steckers 2 erreicht,
und eines licht emittierenden empfangenen Teils (nicht in dieser
Figur gezeigt) in der elektronischen Vorrichtung 11 übertragen
und empfangen.
-
Wenn
optische Verbindungselemente, die Licht emittieren bzw. empfangen,
mit dem Lichtwellenleiter verbunden werden, hat der Stecker 2,
der als Verbinder verwendet wird, einen hohlen Abschnitt, und die
optische Phase wird in diesen hohlen Abschnitt eingeführt und
die Spitze der optischen Faser wird fixiert. Somit bildet der Stecker 2 eine
hochverlässliche
Verbindung. Ein Metall, beispielsweise Aluminium, rostfreier Stahl,
Messing oder Kunststoff werden als Material verwendet. Da insbesondere
die Endfläche
gegen eine Heizplatte gepresst wird, um die optische Faser zu fixieren,
wird wärmebeständiges Material
bevorzugt.
-
Um
den Stecker und die Spitze der optischen Faser zu fixieren, wird üblicherweise
das Abdeckteil der optischen Faser durch den Verbinder geklemmt, eine
Anschlusshülse
am Ende des Verbinders und die optische Faser werden durch Zwischenfüllen eines
Klebstoffs miteinander verbunden, oder zahnförmige Haken werden innerhalb
des Steckers gebildet, und die eingeführte optische Faser wird dadurch
gefangen; und dann wird nach dem Fixieren eine Verarbeitung der
Spitze der optischen Faser durchgeführt, die vom Ende des Steckers
herausragt.
-
1 ist
eine Teilquerschnittsansicht, welche den Verbindungszustand zwischen
einer optischen Faser, insbesondere des optischen Signalkabels 10,
welches aus einer optischen Faser gebildet ist, und einem Lichtempfangsteil
einer elektronischen Vorrichtung zeigt. Eine optische Faser 1 besitzt
einen Bereich einer Abdeckung 6, die an der Spitze abgetrennt
ist, um den Kern freizulegen, und wird in ein Eindringloch des Steckers 2 eingeführt. Das
Ende der optischen Faserabdeckung 6 liegt an einem Stufenbereich
an, der an der Grenze zwischen einem Abschnitt mit einem kleinen
Durchmesser und einem Abschnitt mit einem großen Durchmesser des Eindringlochs
des Steckers 2 gebildet ist, und ein Klemmteil 7 ist
an einem bestimmten Bereich über der
Abdeckung 6 gebildet, wodurch somit der Stecker 2 und
die optische Faser 1 fixiert sind.
-
Licht,
welches durch eine LED oder einen Laser emittiert wird und längs der
Innenseite der optischen Faser 1 übertragen wird, tritt aus der
Spitze der optischen Faser 1 aus, wird durch eine Linse 13a einer
Lichtempfangseinrichtung 13 in der elektronischen Vorrichtung
fokussiert und wird als optisches Signal in einem Lichtempfangsteil 13b empfangen. Es
ist nicht immer notwendig, die Linse 13a in der Lichtempfangseinrichtung 13 vorzusehen.
-
Beim
Fixieren der Spitze des Kerns der optischen Faser 1 und
der Anschlusshülse
des Steckers 2 wird wie oben beschrieben das Klemmteil 7 an
dem Bereich gebildet, wo die Abdeckung 6 der optischen Faser
und des Steckers 2 einander überlappen, oder sie werden
miteinander verbunden. Wenn jedoch das Kabel 10 gebogen
und gestreckt wird, wird bei einem Phänomen, welches als kolbenförmige Bewegung (pistoning)
bezeichnet wird, wo der Kern der optischen Faser aus der Anschlusshülse am Ende
des Steckers 2 gedrückt
wird und in diese hineingezogen wird, der Kern in und aus über einen
Bereich von 1 mm bewegt, wie mit d in 1 gezeigt
ist. Dies kann bewirken, dass das Lichtempfangsteil 13 der
elektronischen Vorrichtung unterbrochen wird oder kann bewirken,
dass der Pegel des übertragenen
Lichts stark reduziert wird. Wenn außerdem ein Klebstoff verwendet
wird, können
die optischen Eigenschaften in einigen Fällen nachteilig beeinflusst
werden.
-
Wie
in 2A und 2B gezeigt
ist, wird als Maßnahme,
um die kolbenförmige
Bewegung zu verhindern, die Spitze des Kerns der optischen Faser 1 in
Form eines Pilzes gebildet, um somit ein konvexes Teil zu bilden.
Die optische Faser 1 besitzt einen Bereich der Abdeckung,
die an der Spitze abgeschnitten ist, um den Kern freizulegen, und
wird in das Eindringloch des Steckers 2 eingeführt. Die
Länge des
Bereichs der optischen Faser 1, von der die Abdeckung entfernt
wurde, wird so eingerichtet, dass sie kaum größer ist als die Länge des
Abschnitts mit dem kleinen Durchmesser des Eindringlochs im Stecker 2,
der in 1 gezeigt ist. Wenn somit das Ende der Abdeckung
der optischen Faser gegen den Absatzbereich angrenzt, der an der
Grenze zwischen dem Abschnitt mit dem kleinen Durchmesser und dem
Abschnitt mit dem großen
Durchmesser des Eindringlochs im Stecker 2 gebildet ist,
ragt die Spitze der optischen Faser 1 teilweise hervor.
-
Wenn
hier der Kern, der aus dem Ende des Steckers 2 gedrückt wird,
gegen den konkaven Flächenabschnitt
eines Heizgeräts 5 gepresst
wird, welches zum Formgeben verwendet wird, schmilzt die Fläche der
erhitzten optischen Faser 1, ein konvexer Teil wird an
der Spitze der optischen Faser 1 durch den konkaven Flächenabschnitt
des Erwärmungsgeräts 5 gebildet,
die Pilzform überdeckt
das Ende des Steckers und die Faser 1 wird fest. Wenn das
Formgeben in dieser Weise durchgeführt wird, kann, da ein Bereich
des Kopfes der Pilzform an der Spitze und dem Ende des Steckers 2 in
Kontakt sind, der Kern nicht leicht zurückgezogen werden. Es ist jedoch
schwierig, zu verhindern, dass dieser herausgezogen wird, und weiter,
da das Ende der Pilzform an der Spitze der optischen Faser, von
welcher das optische Signal längs
der Innenseite der optischen Faser 1 übertragen wird, freilegt, kann
diese leicht beschädigt
werden.
-
Durch
Formen der Spitze der optischen Faser zu einer Pilzform, um somit
eine domförmige Form
zu bilden, ist es, wenn die Form der Spitze eine gekrümmte Fläche aufweist, schwierig,
dass austretendes Lichts zurückkehrt.
Als Ergebnis wird die Genauigkeit der bidirektionalen Kommunikation
außerdem
verbessert.
-
Gemäß den herkömmlichen
Verfahren zum Fixieren der Spitze des Kerns einer optischen Faser und
eines Steckers klemmt, da die optischen Eigenschaften durch unmittelbares
Klemmen des Kerns der optischen Faser verschlechtert werden, der
Stecker 2 die Abdeckung 6, welche die optische
Faser von obenher schützt,
und das Fixieren wird indirekt beispielsweise durch Bilden des Klemmteils 7 oder durch
Pressen eines Clips durchgeführt.
Aufgrund optischer Beschränkungen
jedoch, da es nicht möglich
ist, die optische Faser und das Kabelabdeckteil sicher zu fixieren,
wird beim Fixieren der Abdeckung des Kabels mit dem Stecker von
oben der Kern veranlasst, dass die optische Faser sich leicht in
der axialen Richtung durch Biegen und Ziehen des Kabels bewegt,
wodurch somit die Genauigkeit der Position der Verbindung des Verbinders
reduziert wird.
-
Um
dies zu verhindern gibt es Verfahren zum unmittelbaren Verbinden
des Steckers und der optischen Faser durch ein Klebemittel. Dies
hat jedoch erhöhte
Produktionskosten zur Folge, und es gibt außerdem einen signifikanten
nachteiligen Einfluss in Bezug auf die optischen Merkmale. Somit
kann bei dem Fixieren optischer Fasern und Stecker durch herkömmliche
Einrichtungen die Ein- und Auswärtsbewegung
des Kerns nicht vollständig
verhindert werden, und somit besteht eine Schwierigkeit darin, dass
das Kabel zur Verwendung bei neuen elektronischen Einrichtungen
nicht ideal geeignet ist, welche Signale mit hoher Geschwindigkeit übertragen
und empfangen.
-
Die
JP-A 08 021 929, auf der die zweiteilige Form des Patentanspruchs
1 basiert, offenbart ein optisches Signalkabel, welches eine optische
Faser aufweist, welche durch eine Anschlusshülse gehalten wird, die Einführungsteil
aufweist, um die optische Faser durch deren Innendurchmesser einzuführen; und
einen abgeschrägten
Bereich, der nach außenhin
am inneren Umfang von zumindest einem Ende des Einführungsteils
abgeschrägt
ist.
-
Gemäß einem
ersten Merkmal der vorliegenden Erfindung wird ein Verbinder zum
Halten einer optischen Faser und für anbringbare und lösbare Verbindung
mit einem anderen Gerät
zum Übertragen
einer optischen Signals zwischen dem anderen Gerät und der optischen Faser bereitgestellt,
wobei der Verbinder aufweist:
eine Einführungseinrichtung, über welche
die optische Faser eingeführt
ist, wobei die Einführungseinrichtung
einen abgeschrägten
Bereich bei zumindest einem Abschnitt eines Innendurchmessers in
der Nähe
zu dessen Ende aufweist und der sich nach außen in Richtung auf das Ende öffnet;
gekennzeichnet
durch
eine Fixiernuteinrichtung, die im abgeschrägten Bereich
der Einführungseinrichtung
vorgesehen ist, welche die optische Faser am Verbinder fixiert,
wobei bewirkt wird, dass ein verlängertes Teil einer Spitze der
optischen Faser, welche als Ergebnis des Schmelzens der Spitze der
optischen Faser gebildet ist, die in die Einführungseinrichtung eingeführt ist,
in die Fixiernuteinrichtung fließt und erstarrt.
-
Gemäß einem
zweiten Merkmal der vorliegenden Erfindung wird ein optisches Signalkabel zum Übertragen
eines optischen Signals und zum Ausgeben und/oder Empfangen des
optischen Signals zu/von einem anderen Gerät bereitgestellt, welches aufweist:
eine
optische Faser zum Übertragen
des optischen Signals; und einen Verbinder nach Anspruch 1, wobei ein
verlängertes
Teil einer Spitze der optischen Faser in der Fixiernuteinrichtung
durch Erstarren, nachdem diese geschmolzen und in die Fixiernuteeinrichtung (3)
geflossen ist, fixiert ist.
-
Gemäß einem
dritten Merkmal der vorliegenden Erfindung wird ein Herstellungsverfahren
für ein optisches
Kommunikationskabel bereitgestellt, wobei ein Thermogießgerät dazu verwendet
wird, eine optische Faser zu fixieren, um ein optisches Signal zu
einem Verbinder zu übertragen,
um die optische Faser zu halten, und für eine anbringbare und entfernbare Verbindung
zu einem anderen Gerät,
um ein optisches Signal zwischen der optischen Faser und dem anderen
Gerät zu übertragen,
wobei der Verbinder mit einer Fixiernut versehen ist, um die optische
Faser mit einem Teil eines abgeschrägten Bereichs zu fixieren,
welches durch Auswärtsabschrägen des
Innenteils eines Endes eines Eindringlochs gebildet ist, welches
innerhalb des Verbinders vorgesehen ist, um die optische Faser unterzubringen,
wobei das Verfahren aufweist:
Einführen der optischen Faser in
das Eindringloch im Verbinder;
Erwärmen einer Spitze der eingeführten optischen Faser
mit dem Thermogießgerät; und
Stoppen
des Erwärmens
durch das Thermogießgerät, wenn
ein verlängertes
Teil, welches durch Schmelzen der Spitze der optischen Faser gebildet ist,
als Ergebnis des Erwärmens
der Spitze der optischen Faser mit dem Thermogießgerät in das Fixierteil geflossen
ist.
-
Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung werden nun durch ein nichteinschränkendes Beispiel
mit Hilfe der beiliegenden Zeichnungen beschrieben, in denen:
-
1 eine
Querschnittsansicht ist, welche ein Verfahren zum Fixieren einer
optischen Kunststofffaser eines herkömmlichen optischen Signalkabels
mit einem Stecker ist;
-
2A und 2B Querschnittsansichten sind,
welche ein weiteres Verfahren zeigen, um ein optisches Kunststoffkabel
eines herkömmlichen
optischen Signalkabels an einem Stecker zu fixieren;
-
3A und 3B eine
Querschnittsansicht bzw. eine Endansicht des Endbereichs des optischen
Signalkabels einer ersten Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung sind;
-
4A bis 4D ein
Verfahren zeigen, um eine optische Kunststofffaser des optischen
Signalkabels der vorliegenden Erfindung mit einem Stecker zu verbinden,
wobei 4A eine Querschnittsansicht
des Endes vor dem Formgeben zeigt, 4B eine
Querschnittsansicht des Teils nach dem Formgeben zeigt, 4C und 4D teilweise
vergrößerte Ansichten
unterschiedlicher Wege zeigen, mit denen die optische Kunststofffaser
an einem abgeschrägten
Bereich fixiert wird;
-
5A und 5B eine
Querschnittsansicht bzw. eine Endansicht sind, welche eine zweite Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeigen;
-
6 eine
Querschnittsansicht ist, welche eine dritte Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung zeigt;
-
7A bis 7D eine
vierte Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeigt; und
-
8 ein
Konzeptdiagramm ist, welches ein Beispiel der Verbindung zwischen
dem optischen Signalkabel und einem elektronischen Gerät zeigt.
-
3A und 3B zeigen
eine erste Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung, die insbesondere bei einer optischen
Kunststofffaser angewandt wird, wobei 3A lediglich
die Querschnittsanordnung eines Spitzenbereichs eines optischen Kunststofffaserkabels
zeigt, und 3B eine Vorderansicht eines
Steckers 2 zeigt. Der Aufbau der Teile des optischen Signalkabels,
die in den Figuren nicht gezeigt sind, ist der gleiche wie der,
der in 1 und 8 oben beschrieben wurde.
-
Der
abgeschrägte
Bereich 2a, der nach außenhin abfällt, ist im Abschnitt mit dem
Innendurchmesser der Spitze des Steckers 2 vorgesehen und eine
ringförmige
Fixiernut 3 für
die optische Kunststofffaser ist um dessen Umfang herum an einer
vorher festgelegten Position vorgesehen. Eine Formrippe 1a aus
einer optischen Kunststofffaser 1, welche als Ergebnis
des Schmelzens durch ein Thermoformungsgerät 5 für eine optische
Kunststofffaserspitze gebildet ist, welches in 4A gezeigt
ist, fließt
in eine ringförmige
optische Kunststofffaser-Fixiernut 3, um ein verfestigtes
Fixierteil zu bilden.
-
4A, 4B, 4C und 4D sind Querschnittsansichten,
welche ein Verfahren gemäß der vorliegenden
Erfindung zeigen, um das optische Kunststofffaserkabel am Stecker 2 zu
befestigen, wobei das Thermoformungsgerät 5 für die optische Kunststofffaserspitze
verwendet wird, wobei 4A den Spitzenbereich der optischen
Kunststofffaser 1 vor dem Formen zeigt, 4B eine
Querschnittsansicht des Spitzenbereichs nach dem Formen zeigt und 4C und 4D eine
vergrößerte Ansicht
eines Teils der Fixiernut 3 für die optische Kunststofffaser
zeigt.
-
Der
abgeschrägte
Bereich 2a ist im Innendurchmesserteil in der Nähe des Endes
des Steckers 2 vorgesehen, und die Fixiernut 3 für die optische Kunststofffaser
zum Fixieren der optischen Kunststofffaser 1 ist um den
Umfang herum des abgeschrägten
Bereichs 2a an einer vorher festgelegten Position vorgesehen.
-
Wie
in 4C und 4D gezeigt
ist, kann die Form der optischen Kunststofffaser-Fixiernut 3 entweder eine winkelförmige Ausnehmung
oder eine kreisförmige
Ausnehmung sein. Die Größe hinsichtlich
des Volumens der Nut, welche die Fixiernut 3 in Form der
Vertiefung bildet, und die Position des abgeschrägten Bereichs werden gemäß dem Material, dem
Durchmesser, usw. der optischen Kunststofffaser 1 festgelegt.
Konkreter ausgedrückt
können
sie geeignet festgelegt werden, so dass die Formrippe 1a,
welche durch Schmelzen und Expansion der optischen Kunststofffaser
während
des Thermoformens gebildet wird, fließt und dann aushärtet, um
als Keil zu wirken, der verhindern kann, dass sich die optische
Faser 1 in der Axialrichtung bewegt.
-
Das
Thermoformungsgerät 5 für die optische Kunststofffaser
besteht aus einem Heizer 5a, einer konkaven Formfläche 5b und
Kühlkanälen 5c und 5d,
durch die ein Gasmedium oder ein flüssiges Kühlmedium fließen kann.
Die Heiztemperatur des Heizers 5a wird so festgelegt, dass
sie auf eine geeignete Temperatur gemäß dem Material der optischen Kunststofffaser
gesteuert wird. Die Form, die Abmessungen und die Arbeitsweise des
Thermoformungsgeräts 5 für die optische
Kunststofffaser werden geeignet festgelegt, so dass die Formrippe 1a der
optischen Kunststofffaser 1 schnell in die Fixiernut 3 fließt.
-
Zunächst wird,
wie in 4A gezeigt ist, die optische
Kunststofffaser 1 in ein Eindringloch des Steckers 2 eingeführt und
so geschnitten, dass eine vorher festgelegte Länge von der Fixiernut 3 im
abgeschrägten
Bereich 2a des Steckers 2 verbleibt. Ein Klemmteil 7 wie
dieses für
die optische Kunststofffaser 1, die in 1 gezeigt
ist, kann in diesem Zeitpunkt gebildet werden, oder alternativ kann
das Klemmen durchgeführt
werden, nachdem die Spitze geformt ist.
-
Wie
in 4B gezeigt ist, wird anschließend, nachdem der Heizer 5a des
Thermoformungsgeräts 5 für die optische
Kunststofffaserspitze mit Leistung beliefert wurde und erwärmt wurde,
die konkave Formfläche 5b des
Thermoformungsgeräts 5 gegen den
Spitzenbereich der optischen Kunststofffaser 1 gepresst,
die geschnitten wurde, es wird weiter damit fortgefahren, dass die
Faser 1 sich erweitert, damit sie sich an die Form des
abgeschrägten
Bereichs 2a anpasst, während
sie geschmolzen wird, die Formrippe 1a, die aus der konkaven
Formfläche 5b des Heizgeräts 5 gequetscht
wurde, tritt in die optische Kunststofffaser-Fixiernut 3 ein,
und, während
die optische Kunststofffaser 1 und der Stecker 2 fixiert
werden, wird im gleichen Zeitpunkt die Spitze der optischen Kunststofffaser
zu einer konkaven Form gebildet, wodurch somit die Formgebung der
kugelförmigen
Spitze 4 abgeschlossen ist.
-
Nach
dem Formen der optischen Kunststofffaser 1 wird die Leistung,
die dem Heizer 5a zugeführt
wird, gestoppt, das gasförmige
oder flüssige Kühlmedium
fließt
durch die Kühlkanäle 5c und 5d, wodurch
somit das Thermoformungsgerät 5 durch Luftkühlung oder
Wasserkühlung
gekühlt
wird, und das Thermoformungsgerät 5 wird
entfernt, wenn die optische Kunststofffaserspitze 4 ihre
Verfestigungstemperatur erreicht, wodurch die optische Kunststofffaser 1 und
der Stecker 2 fixiert sind.
-
Die
Verwendung eines Heizers ist nicht das einzige Verfahren zum Schmelzen
der Spitze der optischen Kunststofffaser zum Formen der optischen Faser.
Es ist ebenfalls möglich,
die Spitze der optischen Faser durch Hochfrequenzschwingungen zu schmelzen,
wenn diese Hochfrequenzschwingungen an die Formfläche 5b an
die konkaven Fläche
des Thermoformgeräts
für die
optische Kunststofffaserspitze angelegt werden.
-
5A und 5B zeigen
eine zweite Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung. Im Gegensatz zur ersten Ausführungsform
werden die optischen Kunststofffaser-Fixiernuten 3a nicht
um den vollständigen
Umfang herum geschnitten, sondern in mehrere Nuten unterteilt, und
die Spitze der optischen Kunststofffaser 1 und des Steckers 2 werden durch
die mehreren Fixiernuten 3a fixiert. Durch Bereitstellen
einer derartigen Struktur kann, wenn das Formgeben der optischen
Kunststofffaserspitze durchgeführt
wird, die Menge der optischen Kunststofffaserspitze, die geschmolzen
und expandiert wird, reduziert werden, wodurch somit ermöglicht wird,
dass die Formgebungszeit abgekürzt
und die Herstellungskosten reduziert werden.
-
6 zeigt
eine dritte Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung. Die Fixiernut 3 ist so ausgebildet,
dass sie eine Breite und eine Tiefe hat, die länger ist als die bei der ersten
Ausführungsform,
so dass die Nut nicht vollständig
durch die Formrippe 1a ausgefüllt wird.
-
Dann
wird ein elastischer Ring 3b vom Ende des Steckers 2 eingeführt, um
sicher zu verhindern, dass die Spitze der optischen Kunststofffaser 1 in
der Richtung gezogen werden kann, die durch den Pfeil A gezeigt
ist, und, obwohl die Menge der optischen Kunststofffaserspitze,
welche geschmolzen und expandiert wird, reduziert wird, kann die
optische Kunststofffaser 1 und der Stecker 2 sicher
fixiert werden.
-
7A, 7B, 7C und 7D zeigen eine
vierte Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung, die eine Verbesserung gegenüber dem
herkömmlichen
Verbindungsanschluss ist, der in 2A und 2B gezeigt
ist. In einem ersten Schritt, der in 7A und 7B gezeigt
ist, wird eine pilzförmige Spitze 7 in
der optischen Kunststofffaser 1 durch das Thermoformungsgerät 5 gebildet,
und der Stecker 2 und ein Umfangsbereich (Formgebungsrippe) 1a der pilzförmigen spitze 4 werden
so ausgebildet, dass sie einander überlappen. In einem zweiten
Schritt, der in 7C und 7D gezeigt
ist, überdeckt
eine Kappe 3c die Vorderseite des Steckers 2,
der Stecker 2 und der pilzförmige Umfangsbereich (Formgebungsrippe) 1a an
der Spitze der optischen Kunststofffaser 1 werden fixiert,
um somit zu verhindern, dass sich die Spitze 4 der optischen
Kunststofffaser 1 in den Richtungen, welche durch die Pfeile
A und B angedeutet sind, bewegt. Bei diesem Merkmal der Ausführungsform
entspricht die Formungsspitze 1a der optischen Kunststofffaser 1 dem
Bereich des Huts der Pilzform an der Spitze 4 der optischen
Kunststofffaser 1, und das Ende des Steckers 2 und
die Kappe 3 werden an einem Nutbereich, der dazwischen
gebildet ist, fixiert.
-
Um
die Kappe 3c und das Ende des Steckers 2 zu fixieren,
können
ein Fixierverfahren, bei dem ein Klebstoff verwendet wird, der an
beide Komponenten aufgebracht wird, Fixierverfahren, beispielsweise
ein Verfahren, bei dem ein konvexes Teil und ein konkaves Teil entsprechend
in beiden Komponenten gebildet sind und die Komponenten miteinander
zusammengepasst werden, oder ein Verfahren, bei dem die Kappe 3c und
das pilzförmige
Umgangsteil 1a an der Spitze der optischen Kunststofffaser
geklemmt sind, verwendet werden.
-
Da
gemäß der vorliegenden
Erfindung die geschmolzene Formrippe 1a der optischen Kunststofffaser 1 in
den Stecker fließt
und in der Fixiernut 3 des Steckers 2 fixiert
wird, werden der Stecker 2 und die optische Kunststofffaser 1 sicher
miteinander fixiert, so dass eine kolbenförmige Bewegung verhindert wird.
-
Da
außerdem
das Fixieren der optischen Kunststofffaser 1 und des Steckers 2 im
gleichen Zeitpunkt wie beim Formgeben der optischen Kunststofffaserspitze
durchgeführt
werden können,
ist das Herstellungsverfahren zur Massenherstellung geeignet, wobei
außerdem
die Herstellungskosten reduziert werden können.
-
Da
der Spitzenbereich der optischen Kunststofffaser nicht durch ein
Klebemittel oder Klemmen fixiert ist und da die Spitze 4 oder
die optische Kunststofffaser nicht frei sind, werden die optischen
Merkmale der optischen Faser nicht verschlechtert.