DE60009012T2 - Copolymer-Zusammensetzung basierend auf Propen - Google Patents

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Shigeo Yokkaichi-shi Mizukami
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Description

  • Hintergrund der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Propylen-basierte Copolymerzusammensetzung, und insbesondere eine Propylen-basierte Copolymerzusammensetzung, die nicht nur ausgezeichnete Wärmebeständigkeit, Flexibilität und Transparenz, sondern auch ausgezeichnete mechanische Eigenschaften, wie Zugfestigkeit und Stoßbeständigkeit, hat.
  • Propylenhomopolymer wurde aufgrund seiner ausgezeichneten Wärmebeständigkeit und Steifheit intensiv für verschiedene Anwendungen, wie spritzgegossene Produkte, Bögen, Filme und Container, verwendet. Ferner wurde erfolgreich untersucht, Polyolefine als alternative Materialien für Baumaterialien, wie dekorative Bögen, und Packungen für Nahrungsmittel, die herkömmlich aus Polyvinylchlorid gemacht wurden, zu verwenden. Aus diesem Grund wurde verlangt, Polyolefine zu entwickeln, die in der Lage sind, ausgezeichnete Flexibilität, Wärmebeständigkeit und Transparenz zu zeigen. Das Propylenhomopolymer hat ausgezeichnete Wärmebeständigkeit, aber es hat schlechtere Flexibilität und Transparenz. Außerdem haben Polyethylen und Ethylen/α-Olefin-Copolymere ausgezeichnete Flexibilität und Transparenz aber sie haben schlechtere Wärmebeständigkeit. Folglich werden diese Polyolefine nur in beschränkten Anwendungen verwendet.
  • In den obigen Anwendungsgebieten wurden konventionell Zufallscopolymere, hergestellt durch Copolymerisieren von Propylen mit einer kleinen Menge Ethylen und/oder einem α-Olefin mit 4 bis 6 Kohlenstoffatomen verwendet. Diese Zufallscopolymere haben ausgezeichnete Transparenz, aber zeigen nur eine niedrige Flexibilität. Ferner leiden diese Copolymere an dem wesentlichen Problem, dass ihre Wärmebeständigkeit davon bemerkenswert verschlechtert ist.
  • Als Verfahren zum Verbessern der Flexibilität und Transparenz von Propylen wurde z.B. in der offengelegten japanischen Patentanmeldung (KOKAI) Nr. 8-100037 (1996) Verfahren für die Herstellung von Propylen/Ethylen-Blockcopolymeren, die ausgezeichnete Wärmebeständigkeit und Flexibilität zeigen, umfassend das Herstellen eines Propylenhomopolymers mit einem spezifischen intrinsischen Viskositätsverhältnis und dann Herstellen eines Copolymers mit einem Ethylengehalt von 25 bis 65 Gew.-% durch eine Zweistufen-Polymerisation vorgeschlagen. In den offengelegten japanischen Patentanmeldungen Nr. 10-316810 (1998) Nr. 11-92619 (1999) wurden auch Propylen-basierte Blockcopolymere, die Zufallspolypropylen als Matrix enthalten und gute Flexibilität und Transparenz zeigen, beschrieben.
  • EP 0 483 523 A1 offenbart Zusammensetzungen von kristallinen Propylenpolymeren, umfassend (a) 30 bis 65 Gew.% eines Copolymers von Propylen mit einem C4-C8-α-Olefins, enthaltend von 98 bis 80 Gew.% Propylen, und (b) 35 bis 70 Gew.% eines Copolymers von Propylen mit Ethylen und optional von 2 bis 10 Gew.% eines C4-C8-α-Olefins, wobei das Copolymer 2 bis 10 Gew.% Ethylen enthält, wenn das C4-C8-α-Olefin nicht vorhanden ist, und 0,5 bis 5 Gew.% Ethylen, wenn das C4-C8-α-Olefin vorhanden ist. Von den Zusammensetzungen wird gesagt, dass sie eine niedrige Verschmelzungsstemperatur haben.
  • EP 0 700 944 A1 offenbart Zusammensetzungen aus Propylenhomopolymer (50 bis 97%) und Propylencopolymer (50 bis 97%) mit einem durchschnittlichen Propylengehalt von 20 bis 80%.
  • Propylen-basierte Polymerzusammensetzungen, die ausgewogen und in der Wärmebeständigkeit, Transparenz und Flexibilität verbessert sind, wurden bisher nicht erhalten.
  • Als Ergebnis ernsthafter Untersuchungen der vorliegenden Erfinder zur Lösung der obigen Probleme wurde gefunden, dass die durch zuerst Herstellen eines speziellen Polymerbestandteils (A), umfassend Propylen als Hauptbestandteil, und dann Herstellen eines speziellen Copolymerbestandteils (B), umfassend Propylen und andere α-Olefine, mit nicht mehr als 8 Kohlenstoffatomen und enthaltend Propylen und Ethylen als essentielle Bestandteile, die erhaltene Propylen-basierte Copolymerzusammensetzung nicht nur gute Flexibilität und Transparenz sondern auch ausgezeichnete mechanische Eigenschaften, wie Zugfestigkeit und Stoßbeständigkeit, zeigen kann. Basierend auf diesem Befund gelangte man zu der vorliegenden Erfindung.
  • Zusammenfassung der Erfindung
  • Ein Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, eine Propylen-basierte Copolymerzusammensetzung bereitzustellen, die nicht nur ausgezeichnete Flexibilität und Transparenz sowie eine Wärmebeständigkeit, die im wesentlichen der von Propylenhomopolymeren ähnlich ist, sondern auch ausgezeichnete mechanische Eigenschaften, wie Zugfestigkeit und Stoßbeständigkeit, zeigt.
  • Um dieses Ziel zu erreichen, wird in einem ersten erfindungsgemäßen Aspekt eine Propylen-basierte Copolymerzusammensetzung bereitgestellt, umfassend:
    10 bis 60 Gew.% eines Polymerbestandteils (A); und
    40 bis 90 Gew.% eines Copolymerbestandteils (B),
    wobei die Zusammensetzung durch Herstellen des Bestandteils (A) durch die erste Stufe der Polymerisation und dann Herstellen des Bestandteils (B) durch die zweite Stufe der Polymerisation erhalten wird,
    wobei der Polymerbestandteil (A) von Propylen abgeleitete Baueinheiten in einer Menge von nicht weniger als 70 Gew.% umfasst und einen isotaktischen Index von nicht weniger als 90% hat, und
    der Copolymerbestandteil (B) Propylen und andere α-Olefine mit nicht mehr als 8 Kohlenstoffatomen umfasst und Propylen und Ethylen als essentielle Bestandteile enthält, wobei der Copolymerbestandteil (B) eine in Xylol bei Raumtemperatur unlösliche Fraktion (im folgenden als "in kaltem Xylol Unlösliches" bezeichnet) in einer Menge von mehr als 20 bis 70 Gew.%, basierend auf dem Gewicht der gesamten Polymere, und eine in Xylol bei Raumtemperatur lösliche Fraktion (im folgenden als "in kaltem Xylol Lösliches" bezeichnet) in einer Menge von 22,8 bis 60 Gew.%, basierend auf dem Gewicht der gesamten Polymere, enthält, und das in kaltem Xylol Lösliche ein anderes α-Olefin als Propylen in einer Menge von weniger als 20 Gew.% enthält.
  • In einem zweiten erfindungsgemäßen Aspekt wird eine Propylen-basierte Copolymerzusammensetzung gemäß dem obigen erfindungsgemäßen Aspekt bereitgestellt, worin der Bestandteil (A) ein Propylenhomopolymer ist, und das andere α-Olefin mit nicht mehr als 8 Kohlenstoffatomen des Bestandteils (B) Ethylen ist.
  • In einem dritten erfindungsgemäßen Aspekt wird eine Propylen-basierte Copolymerzusammensetzung gemäß den obigen erfindungsgemäßen Aspekten bereitgestellt, die die folgenden (1) bis (4) erfüllt:
    • (1) einen Propylengehalt von 85 bis 95 Gew.%;
    • (2) einen Gehalt an in kaltem Xylol Löslichen (im folgenden manchmal nur als "CXS" bezeichnet) in den gesamten Polymeren von 10 bis 60 Gew.%;
    • (3) einen Gehalt (Gew.%) des von Propylen unterschiedlichen α-Olefins (im folgenden manchmal nur als "αt" bezeichnet) und einen Gehalt der in kaltem Xylol Löslichen (CXS), die die folgende Gleichung erfüllen: CXS > 5αt – 25 (5 ≤ αt ≤ 15); und
    • (4) eine Schmelzpeaktemperatur von nicht weniger als 160°C.
  • Detaillierte Beschreibung der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung wird im Detail unten beschrieben.
  • Der Bestandteil (A) als einer der Bestandteile der erfindungsgemäßen Propylen-basierten Copolymerzusammensetzung ist ein Polymer, umfassend Propylen als Hauptbestandteil und hat einen isotaktischen Index von nicht weniger als 90%. Der Bestandteil (A) besteht gewöhnlich aus kristallinen, im kalten Xylol-Unlöslichen und amorphen, im kalten Xylol Löslichen. Der Gehalt an im kalten Xylol Unlöslichen ist im wesentlichen identisch dem isotaktischen Index.
  • Hier bedeutet das Polymer, umfassend Propylen als Hauptbestandteil, solch ein Polymer, das Propylen-abgeleitete Baueinheiten in einer Menge von gewöhnlich nicht weniger als 70 Gew.-%, bevorzugt nicht weniger als 90 Gew.-%, bevorzugter nicht weniger als 95 Gew.-%, basierend auf dem Gewicht des Polymers, enthält. Das bevorzugteste Polymer, umfassend Propylen als Hauptbestandteil, ist ein Propylenhomopolymer.
  • Wenn der isotaktische Index des Bestandteils (A) weniger als 90% ist, tendiert die erhaltene Zusammensetzung dazu, in der Wärmebeständigkeit verschlechtert zu sein.
  • Der Bestandteil (B) als der andere Bestandteil der erfindungsgemäßen Propylen-basierten Copolymerzusammensetzung ist ein Copolymer von Propylen und anderen α-Olefinen mit 2 bis 8 Kohlenstoffatomen, der Propylen und Ethylen als essentielle Bestandteile umfasst.
  • Beispiele anderer erfindungsgemäß verwendeter α-Olefine können, zusätzlich zu Ethylen als dem essentiellen Bestandteil, 1-Buten, 3-Methyl-1-buten, 1-Penten, 4-Methyl-1-penten, 1-Hexen, 1-Octen oder ähnliche einschließen. Die bevorzugteren Copolymere sind diejenigen, die nur als Propylen und Ethylen hergestellt werden.
  • Erfindungsgemäß enthält der Copolymerbestandteil (B) in kaltem Xylol Unlösliches in einer Menge von mehr als 20 bis 70 Gew.%, basierend auf dem Gewicht der gesamten Polymere, und in kaltem Xylol Lösliches in einer Menge von 22,8 bis 60 Gew.%, basierend auf dem Gewicht der gesamten Polymere, und ferner enthält das in kaltem Xylol Lösliche das von Propylen unterschiedliche α-Olefin in einer Menge von weniger als 20 Gew.%. Es ist bevorzugt, dass der Gehalt des in kaltem Xylol Unlöslichen 25 bis 60 Gew.%, basierend auf dem Gewicht der gesamten Polymere, ist; und der Gehalt des von Propylen unterschiedlichen α-Olefins in dem in kaltem Xylol Löslichen 10 bis 18 Gew.% ist.
  • Unterdessen stellen die hierin verwendeten "gesamten Polymere" die Gesamtpolymere der Bestandteile (A) und (B) dar.
  • Wenn der Bestandteil (B) das in kaltem Xylol Unlösliche in einer Menge von nicht mehr 20 Gew.% enthält, tendiert die erhaltene Zusammensetzung dazu, in der Transparenz verschlechtert zu sein. Andererseits tendiert die erhaltene Zusammensetzung dazu, in der Flexibilität verschlechtert zu sein, wenn der Bestandteil (B) das in kaltem Xylol Unlösliche in einer Menge von mehr als 70 Gew.% enthält. Wenn der Bestandteil (B) das in kaltem Xylol Lösliche in einer Menge von weniger als 22,8 Gew.% enthält, tendiert die erhaltene Zusammensetzung außerdem dazu, unzureichende Flexibilität zu haben. Wenn der Bestandteil (B) das in kaltem Xylol Lösliche in einer Menge von mehr als 60 Gew.% enthält, tendiert andererseits die erhaltene Zusammensetzung dazu, in der Wärmebeständigkeit verschlechtert zu sein.
  • Wenn das in kaltem Xylol Lösliche das von Propylen unterschiedliche α-Olefin in einer Menge von nicht weniger als 20 Gew.% enthält, tendiert die erhaltene Zusammensetzung dazu, in der Transparenz verschlechtert zu sein.
  • Die erfindungsgemäße Propylen-basierte Copolymerzusammensetzung umfasst 10 bis 60 Gew.% des Bestandteils (A) und 40 bis 90 Gew.% des Bestandteils (B), bevorzugt 20 bis 50 Gew.% des Bestandteils (A) und bevorzugt 50 bis 80 Gew.% des Bestandteils (B).
  • Wenn der Gehalt des Bestandteils (A) weniger als 10 Gew.% und der Gehalt des Bestandteils (B) mehr als 90 Gew.% ist, tendiert die erhaltene Zusammensetzung dazu, in der Wärmebeständigkeit verschlechtert zu sein. Wenn der Gehalt des Bestandteils (A) mehr als 60 Gew.% und der Gehalt des Bestandteils (B) weniger als 40 Gew.% ist, wird es andererseits schwierig, eine Zusammensetzung mit guter Flexibilität und Transparenz zu erhalten.
  • Es ist bevorzugt, dass die erfindungsgemäße Propylen-basierte Zusammensetzung im Ganzen die folgenden (1) bis (4) besitzt.
    • (1) einen Propylengehalt von 85 bis 95 Gew.%;
    • (2) einen Gehalt an in kaltem Xylol Löslichen (CXS) in den gesamten Polymeren von 10 bis 60 Gew.%;
    • (3) einen Gehalt des von Propylen unterschiedlichen α-Olefins (αt; Einheit: Gew.%) und einen Gehalt des in kaltem Xylol Löslichen (CXS), die die folgende Gleichung erfüllen: CXS > 5αt – 25 (5 ≤ αt ≤ 15); und
    • (4) eine Schmelzpeaktemperatur von nicht weniger als 160°C.
  • Der Propylengehalt und der Gehalt des von Propylen unterschiedlichen α-Olefins mit 2 bis 8 Kohlenstoffatomen (αt) sind im Bereich von 85 bis 95 Gew.% bzw. 5 bis 15 Gew.%.
  • Der Propylengehalt ist bevorzugter 87 bis 95 Gew.%, noch bevorzugter 88 bis 92 Gew.%. Der α-Olefingehalt (αt) ist bevorzugt 5 bis 13 Gew.%, noch bevorzugter 8 bis 12 Gew.%. Wenn der Propylengehalt mehr als 95 Gew.% ist und der α-Olefingehalt (αt) weniger als 5 Gew.% ist, kann die erhaltene Zusammensetzung dazu neigen, in der Flexibilität verschlechtert zu sein. Wenn der Propylengehalt weniger als 85 Gew.% ist und der α-Olefingehalt (αt) mehr als 15 Gew.% ist, kann andererseits die erhaltene Zusammensetzung dazu neigen, in der Transparenz verschlechtert zu sein.
  • Der in der Propylen-basierten Propylenzusammensetzung vorliegende Gehalt des in kaltem Xylol Löslichen (CXS) ist bevorzugt im Bereich von 22,8 bis 60 Gew.%, basierend auf dem Gewicht des gesamten Polymers. Wenn der CXS weniger als 22,8 Gew.% ist, kann die erhaltene Zusammensetzung dazu neigen, unzureichende Flexibilität zu haben. Wenn der CXS mehr als 60 Gew.% ist, kann andererseits die erhaltene Zusammensetzung dazu neigen, in der Wärmebeständigkeit verschlechtert zu sein.
  • Außerdem ist es bevorzugt, dass der Gehalt des von Propylen unterschiedlichen α-Olefins mit 2 bis 8 Kohlenstoffatomen (αt: Gew.%) und der Gehalt des in kaltem Xylol Löslichen (CXS: Gew.%) die folgende Formel erfüllen: CXS > 5αt – 25 (5 ≤ αt ≤ 15).
  • Wenn der CXS die obige Formel nicht erfüllt, kann die erhaltene Zusammensetzung dazu neigen, in der Transparenz verschlechtert zu sein.
  • Die Propylen-basierte Copolymerzusammensetzung, die in der Lage ist, die obigen Eigenschaften zu erfüllen, zeigt einen Schmelzpunkt, der im wesentlichen dem von Propylenhomopolymer identisch ist, und eine Schmelzpeaktemperatur von so hoch wie nicht weniger als 160°C. Dies zeigt, dass das Propylencopolymer eine hohe Wärmebeständigkeit hat.
  • Die so erhaltene Propylen-basierte Copolymerzusammensetzung kann einen Biegemodul von gewöhnlich 100 bis 600 MPa, bevorzugt 150 bis 500 MPa, wenn bei 23°C gemäß JIS K7203 gemessen; eine Reißfestigkeit von gewöhnlich nicht weniger als 30 MPa, wenn bei 23°C gemäß JIS K7113 gemessen, und eine Trübung einer 2 mm-dicken Bahn von gewöhnlich nicht mehr als 70%, wenn gemäß JIS K6717 gemessen, zeigen.
  • Die erfindungsgemäße Propylen-basierte Copolymerzusammensetzung wird durch zuerst Herstellen des Bestandteils (A) durch Polymerisation und dann Herstellen des Bestandteils (B) durch Polymerisation in Gegenwart des erhaltenen Bestandteils (A) erhalten.
  • Zum Beispiel wird die Zusammensetzung bevorzugt durch ein Polymerisationsverfahren mit zumindest zwei Stufen hergestellt. Das heißt, das Propylenhomopolymer wird durch die erste Stufe der Polymerisation hergestellt, und dann wird das Copolymer von Propylen und dem von Propylen unterschiedlichen α-Polyolefin mit 2 bis 8 Kohlenstoffatomen, das Propylen und Ethylen als essentielle Bestandteile enthält, durch die zweite oder die anschließenden Stufen der Polymerisation hergestellt, dadurch wird eine Zusammensetzung mit einem Propylengehalt von 85 bis 95 Gew.%, basierend auf dem Gewicht des gesamten Polymers und einem α-Olefingehalt (αt) von 5 bis 15 Gew.%, basierend auf dem Gewicht des gesamten Polymers, erhalten.
  • Die in den obigen aufeinanderfolgenden Polymerisationen verwendbaren Katalysatoren sind nicht besonders beschränkt. Als geeignete Katalysatoren können diejenigen Katalysatoren, die eine Organoaluminiumverbindung und einen festen Bestandteil, enthaltend ein Titanatom, Magnesiumatom, Halogenatom und eine Elektronen-liefernde Verbindung als essentielle Inhaltsstoffe umfassen, verwendet werden.
  • Als Organoaluminiumverbindungen können diejenigen Verbindungen, die durch die folgende Formel dargestellt werden, verwendet werden: R1 mAlX(3–m) worin R1 eine Kohlenwasserstoffgruppe mit 1 bis 12 Kohlenstoffatomen ist; X ein Halogenatom ist; und m eine Zahl von 1 bis 3 ist.
  • Beispiele der Organoaluminiumverbindungen können Trialkylaluminium, wie Trimethylaluminium und Triethylaluminium; Dialkylaluminiumhalogenide, wie Dimethylaluminiumchlorid und Diethylaluminiumchlorid; Alkylaluminiumsesquihalogenide, wie Methylaluminiumsesquichlorid und Ethylaluminiumsesquichlorid; Alkylaluminiumdihalogenide, wie Methylaluminiumdichlorid und Ethylaluminiumdichlorid; Alkylaluminiumhydride, wie Diethylaluminiumhydrid, und ähnliche einschließen.
  • Als Quellen des Titanatoms, das in dem festen Bestandteil enthaltend ein Titanatom, Magnesiumatom, Halogenatom und eine Elektronen-liefernde Verbindung als essentielle Inhaltsstoffe enthalten ist, können beispielhaft diejenigen Titanverbindungen, die durch die folgende Formel dargestellt werden, genannt werden: Ti(OR2)(4–n)Xn worin R2 eine Kohlenwasserstoffgruppe mit 1 bis 10 Kohlenstoffatomen ist; X ein Halogenatom ist; und n eine Zahl von 0 bis 4 ist.
  • Unter diesen Titanverbindungen sind Titantetrachlorid, Tetraethoxytitan, Tetrabutoxytitan oder ähnliche bevorzugt.
  • Beispiele der als Quellen des Magnesiumatoms verwendeten Magnesiumverbindungen können Dialkylmagnesium, Magnesiumdihalogenid, Dialkoxymagnesium, Alkoxymagnesiumhalogenid oder ähnliche einschließen. Unter diesen Magnesiumverbindungen ist Magnesiumdihalogenid bevorzugt. Als Halogenatome können Fluor, Chlor, Brom und Iod verwendet werden. Unter diesen Halogenatomen ist Chlor bevorzugt. Das Halogenatom kann gewöhnlich aus den obigen Titanverbindungen oder Magnesiumverbindungen zugeführt werden. Das Halogenatom kann jedoch aus anderen Halogenquellen, wie Aluminiumhalogeniden, Siliciumhalogeniden, Wolframhalogeniden oder ähnlichen, zugeführt werden.
  • Als Elektronen-liefernde Verbindungen können beispielhaft sauerstoffhaltige Verbindungen, wie Alkohole, Phenole, Ketone, Aldehyde, Carbonsäuren, organische oder anorganische Säuren und Derivate davon; stickstoffhaltige Verbindungen, wie Ammoniak, Amine, Nitrile und Isocyanate; oder ähnliche genannt werden. Unter diesen Elektronen-liefernden Verbindungen sind anorganische Säureester, organische Säureester, organische Säurehalogenide, usw. bevorzugt, und Kieselsäureester, Phthalsäureester, Cellosolvacetat, Phthalsäurehalogenid, usw. sind bevorzugter.
  • Als Kieselsäureester können beispielhaft Organosiliciumverbindungen, die durch die folgende Formel dargestellt werden, genannt werden: R3R4 (3–p)Si(OR5)p worin R3 ein verzweigter aliphatischer Kohlenwasserstoffrest mit 3 bis 20, bevorzugt 4 bis 10 Kohlenstoffatomen, oder ein cyclischer Kohlenwasserstoffrest mit 5 bis 20, bevorzugt 6 bis 10 Kohlenstoffatomen ist; R4 ein verzweigter oder linearer aliphatischer Kohlenwasserstoffrest mit 1 bis 20, bevorzugt 1 bis 10 Kohlenstoffatomen ist; R5 ein aliphatischer Kohlenwasserstoffrest mit 1 bis 10, bevorzugt 1 bis 4 Kohlenstoffatomen ist; und p eine Zahl von 1 bis 3 ist.
  • Beispiele der bevorzugten Organosiliciumverbindungen können
    tert-Butylmethyldimethoxysilan,
    tert-Butylmethyldiethoxysilan,
    Cyclohexylmethyldimethoxysilan,
    Cyclohexylmethyldiethoxysilan oder ähnliche einschließen.
  • Die erfindungsgemäße Propylen-basierte Copolymerzusammensetzung kann durch das folgende Zweistufen-Polymerisationsverfahren hergestellt werden. Das heißt, im ersten Schritt werden Propylen oder Propylen und das andere α-Olefin mit 2 bis 8 Kohlenstoffatomen zugeführt, um die Polymerisation von α-Olefin, enthaltend Propylen als Hauptbestandteil, bei einer Temperatur von 50 bis 150°C, bevorzugt 50 bis 100°C, unter einem Propylenpartialdruck von 0,5 bis 4,5 MPa, bevorzugt 1,0 bis 3,5 MPa, in Gegenwart des oben beschriebenen Katalysators durchzuführen, wodurch der Bestandteil (A) hergestellt wird. In der zweiten Stufe werden dann Propylen und Ethylen, oder Propylen, Ethylen und ein α-Olefin mit 4 bis 8 Kohlenstoffatomen zugeführt, um die Copolymerisation zwischen Propylen und Ethylen oder zwischen Propylen, Ethylen und dem α-Olefin bei einer Temperatur von 50 bis 150°C, bevorzugt 50 bis 100°C, unter Propylen- und Ethylenpartialdrücken, die jeweils 0,3 bis 4,5 MPa, bevorzugt 0,5 bis 3,5 MPa, sind, in Gegenwart des oben beschriebenen Katalysators, durchzuführen, wodurch der Bestandteil (B) hergestellt wird.
  • Die obigen Polymerisationsreaktionen können entweder mittels eines Batch-Verfahrens, eines kontinuierlichen Verfahrens oder eines Semi-Batch-Verfahrens durchgeführt werden. Die erste Stufe der Polymerisation kann in der Gasphase oder Flüssigphase durchgeführt werden, und die zweite oder die anschließenden Stufen können auch in der Gasphase oder Flüssigphase, bevorzugt in der Gasphase, durchgeführt werden. Die Verweilzeit in jeder Stufe ist 0,5 bis 10 h, bevorzugt 1 bis 5 h.
  • Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren kann der entsprechende Anteil der Bestandteile (A) und (B) durch die Mengen der in jeder Stufe zu polymerisierenden Monomere kontrolliert werden, und der isotaktische Index des Bestandteils (A) kann durch die Art des verwendeten Katalysators, die Polymerisationsbedingungen (wie Temperatur und Druck) oder die Zusammensetzung der zugeführten Monomere kontrolliert werden. Zusätzlich können das in kaltem Xylol Unlösliche oder das in kaltem Xylol Lösliche des Bestandteils (B) durch die Zusammensetzung der in jeder Stufe zugeführten Monomere, die Menge der in jeder Stufe hergestellten Polymere und die Molekulargewichte davon (die Molekulargewichte können z.B. durch die Menge des gelieferten Wasserstoffs eingestellt werden), sowie durch die Art des ausgewählten Katalysators kontrolliert werden.
  • Ferner ist es bevorzugt, dass der α-Olefin-Gehalt (αt) durch die Zusammensetzung der in jeder Stufe zugeführten Monomere kontrolliert wird und der CXS und die Schmelzpeaktemperatur durch das Verhältnis zwischen der Menge der in der ersten Stufe hergestellten Polymere zu der in der zweiten und der anschließenden Stufen hergestellten oder den Molekulargewichten davon, die z.B. durch die Menge des gelieferten Wasserstoffs kontrolliert werden können, kontrolliert werden.
  • In dem Fall, dass die durch die obigen Verfahren hergestellten Polymere Probleme, wie klebrige Polymerteilchen, hervorrufen, ist es bevorzugt, dass eine aktiven Wasserstoff enthaltende Verbindung in einer Menge von 100 bis 1.000 mol, basierend auf 1 mol, des in dem festen Bestandteil des Katalysators enthaltenen Titanoxids oder in einer Menge von 2 bis 5 mol, basierend auf 1 mol, der in dem Katalysator enthaltenen Organoaluminiumverbindung zugegeben wird, um den Teilchen eine gute Fließfähigkeit zu verleihen.
  • Beispiele der aktiven Wasserstoff enthaltenden Verbindungen können Wasser, Alkohole, Phenole, Aldehyde, Carbonsäuren, Säureamide, Ammoniak, Amine oder ähnliche einschließen.
  • Die erfindungsgemäßen Propylen-basierte Copolymerzusammensetzung kann ferner Ethylen-basierte Polymere, wie Ethylen/α-Olefin-Copolymer und Ethylen/Vinylacetat-Copolymer, Propylen-basierte Polymere, wie Propylen/α-Olefin-Copolymer und syndiotaktisches Polypropylen, und hydrierte Produkte von Blockcopolymeren von Styrol und konjugierten Dienen, wie Butadien und Isopren, enthalten, außer ihre Zugabe beeinflusst die Transparenz oder Wärmebeständigkeit der erhaltenen Zusammensetzung negativ. Außerdem können α-Kristallkeimbildner, die gewöhnlich zum Erhöhen der Transparenz von Propylen-basierten Polymeren verwendet werden, zu der Zusammensetzung zugegeben werden. Ferner können Gummi-weichmachende Mittel in die Zusammensetzung gemischt werden, um ihr eine gute Flexibilität zu verleihen.
  • Außerdem kann die erfindungsgemäße Propylen-basierte Copolymerzusammensetzung, falls verlangt, verschiedene Harze oder Kautschuke, außer den oben beschriebenen, Füllstoffe, wie Glasfasern, Calciumcarbonat, Siliciumdioxid, Talk, Glimmer und Tone, verschiedene Additive, wie Antioxidanzien, Lichtstabilisatoren, antistatische Mittel, Gleitmittel, Dispergiermittel, Neutralisatoren und Flammschutzmittel und ähnliche, enthalten, außer ihre Zugabe beeinflusst die erfindungsgemäßen Effekte negativ.
  • Die erfindungsgemäßen Propylen-basierte Copolymerzusammensetzung kann durch verschiedene Formverfahren, die für Polyolefine verwendet werden, wie das Strangpressverfahren, das Spritzgießverfahren, das Pressformverfahren oder ähnliche, in eine gewünschte Form gebracht werden, um Einzelprodukte, Laminate mit anderen Materialien oder ähnliche herzustellen.
  • Auf diese Weise zeigt die erfindungsgemäße Propylen-basierte Copolymerzusammensetzung nicht nur gute Wärmebeständigkeit, Flexibilität und Transparenz, sondern auch ausgezeichnete mechanische Eigenschaften, wie Reißfestigkeit und Stoßbeständigkeit.
  • Beispiele
  • Die vorliegende Erfindung wird detaillierter durch Bezug auf die folgenden Beispiele beschrieben. Diese Beispiele sind jedoch nur illustrativ und nicht dazu vorgesehen, die vorliegende Erfindung darauf zu beschränken.
  • <Herstellung der Propylen-basierten Copolymerzusammensetzung>
  • Die in den Beispielen und Vergleichsbeispielen verwendeten Propylen-basierten Copolymerzusammensetzungen wurden durch die folgenden Verfahren hergestellt.
  • (1) Herstellung des festen Katalysators
  • Ein 50-Liter-Reaktionsgefäß, ausgestattet mit einem Rührer, wurde mit Stickstoff gespült und dann mit 20 Liter entwässertem und desoxidiertem n-Heptan und dann mit 4 ml Magnesiumchlorid und 8 ml Tetrabutoxytitan beschickt. Der Inhalt wurde miteinander bei 95°C 2 h umgesetzt, auf 40°C gekühlt und dann mit 480 ml Methylhydropolysiloxan (Viskosität: 20 Centistoke) gemischt. Die resultierende Mischung wurde weitere 3 h umgesetzt. Dann wurde die erhaltene Reaktionslösung aus dem Reaktionsgefäß entnommen, und der hergestellte feste Bestandteil wurde aus der Reaktionslösung abgetrennt und mit n-Heptan gewaschen.
  • Anschließend wurde ein mit einem Rührer ausgestattetes Reaktionsgefäß desselben Typs wie oben verwendet mit 15 Liter entwässertem und desoxidiertem n-Heptan und dann mit 3 ml des erhaltenen festen Bestandteils (berechnet als Magnesiumatom) beschickt. Ferner wurde eine durch Zugeben von 8 ml Siliciumtetrachlorid zu 25 ml n-Heptan hergestellte gemischte Lösung in das Reaktionsgefäß bei 30°C 30 min eingeführt, und die resultierende Mischung wurde auf 90°C erwärmt und 1 h umgesetzt. Danach wurde die erhaltene Reaktionslösung aus dem Reaktionsgefäß entnommen, und der erhaltene feste Bestandteil wurde aus der Reaktionslösung abgetrennt und mit n-Heptan gewaschen.
  • Außerdem wurde ein mit einem Rührer ausgestattetes Reaktionsgefäß desselben Typs wie oben verwendet mit 5 Liter entwässertem und desoxidiertem n-Heptan und dann mit 250 g des erhaltenen mit Siliciumtetrachlorid behandelten titanhaltigen festen Bestandteils, 750 g 1,5-Hexadien, 130 ml tert-Butylmethyldimethoxysilan, 10 ml Divinyldimethylsilan und 225 g Triethylaluminium beschickt. Die Inhalte des Reaktionsgefäßes wurden miteinander bei 30°C 2 h in Kontakt gebracht. Dann wurde die erhaltene Reaktionslösung aus dem Reaktionsgefäß entnommen, und der erhaltene feste Bestandteil wurde aus der Reaktionslösung abgetrennt und mit n-Heptan gewaschen, wodurch ein fester Katalysator erhalten wurde.
  • Der so erhaltene feste Katalysator wies 2,97 g präpolymerisiertes 1,5-Hexadien, basierend auf 1 g titanhaltigen festen Bestandteil auf.
  • (2) Zweistufen-Polymerisation von Propylen/Propylen-Ethylen
  • Ein 550-Liter Reaktor der ersten Stufe wurde kontinuierlich mit Propylen und Triethylaluminium und dann mit dem oben erhaltenen festen Katalysator in so einer Menge, dass die Polymerherstellungsgeschwindigkeit 20 kg/h war, bei 70°C unter erhöhtem Druck (etwa 3,2 MPa bei 70°C) beschickt. Ferner wurde der Reaktor kontinuierlich mit Wasserstoff als Molekulargewichts-kontrollierendem Mittel beschickt, um die erste Stufe der Polymerisation in der Flüssigphase durchzuführen.
  • Anschließend wurde das erhaltene Polymer durch ein Propylen-gespültes Gefäß geschickt und dann in einen Reaktor der zweiten Stufe mit einer Kapazität von 1.900 Liter eingeführt. Dann wurde der zweite Reaktor kontinuierlich mit Propylen und Ethylen in Mengen entsprechend der Zusammensetzung des zu erzielenden Copolymers beschickt, um seinen Druck auf 3,0 MPa bei 60°C einzustellen. Ferner wurde der Reaktor kontinuierlich mit Wasserstoff als Molekulargewichts-kontrollierendem Mittel und dann mit Ethanol als aktiven, Wasserstoff-enthaltende Verbindung in einer Menge von 200 mol, basierend auf 1 ml, in dem festen Katalysator enthaltenen Titanatom zugeführt in der ersten Stufe, und in einer Menge von 2,5 mol, basierend auf 1 mol Triethylaluminium, befüllt. Der Inhalt des Reaktors wurde miteinander in der Gasphase umgesetzt. Nachdem das erhaltene Polymer kontinuierlich in ein Gefäß überführt wurde, wurde die Reaktion durch Einführen eines wasserdampfhaltigen Stickstoffgases in den Reaktor gestoppt (zweite Stufe der Polymerisation).
  • Beispiele 1 bis 11 und Vergleichsbeispiele 1 bis 5:
  • Gemäß dem oben beschriebenen Verfahren wurden Polymerzusammensetzungen mit verschiedenen Gehalten an in kaltem Xylol Löslichen (CXS) und in kaltem Xylol Unlöslichen (CXIS) hergestellt, während die Menge der beschickten Rohmonomere (wie Propylen) kontrolliert wurde.
  • Zusammensetzungsanalyse:
  • Die aus in den Beispielen und Vergleichsbeispielen erhaltenen Polymeren bestehenden Zusammensetzungen wurden gemessen, um den Gewichtsprozentsatz der Bestandteile (A) und (B), basierend auf den gesamten Polymeren, den Gewichtsprozentsatz des in kaltem Xylol Unlöslichen und in kaltem Xylol Löslichen in den entsprechenden Bestandteilen (A) und (B), basierend auf den gesamten Polymeren, den isotaktischen Index des Bestandteils (A), und den Gehalt an von Propylen unterschiedlichem α-Olefin (Ethylen) in den in kaltem Xylol Löslichen zu bestimmen. Die Ergebnisse sind in Tabellen 1 und 2 gezeigt.
  • (i) Gewichtsprozentsätze der Bestandteile (A) und (B), basierend auf der Gesamtzusammensetzung:
  • Der Gewichtsprozentsatz des Bestandteils (B), basierend auf den gesamten Polymeren (im folgenden als "B (%)" bezeichnet), wurde aus dem Gewicht der erhaltenen gesamten Polymere und den Gewichten von in der zweiten Stufe der Polymerisation zugeführtem Propylen und Ethylen berechnet. Der Gewichtsprozentsatz des Bestandteils (A), basierend auf den gesamten Polymeren (im folgenden als "A (%)" bezeichnet), wurde aus dem Gewichtsprozentsatz des Bestandteils (B) gemäß der folgenden Formel berechnet: A = 100 – B.
  • (ii) Gewichtsprozentsatz von amorphem, in kaltem Xylol Löslichen (CXS)
  • Von 1 g der durch die erste Stufe der Polymerisation hergestellten Polymere wurde eine Probe genommen und zu 300 ml Xylol, das in einem Ölbad gehalten wurde, gegeben. Die Mischung wurde bei 140°C, d.h. beim Siedepunkt von Xylol, gerührt, um die Polymere in Xylol zu lösen. Die erhaltene Lösung wurde kontinuierlich 1 h gerührt. Anschließend wurde die Lösung unter kontinuierlichem Rühren innerhalb 1 h auf 100°C gekühlt und dann in ein Quenchölbad überführt, wo die Lösung schnell auf 23±2°C gekühlt wurde, wodurch die Polymere ausgefällt wurden. Die Lösung wurde für nicht weniger als 20 min stehen gelassen und durch ein Filterpapier passiert, um den Niederschlag durch natürliche Filtration daraus abzutrennen. Das erhaltene Filtrat wurde zur Trockene unter Verwendung eines Evaporators eingedampft, um Feststoffe zu erhalten. Die erhaltenen Feststoffe wurden bei 120°C unter reduziertem Druck 2 h getrocknet und dann zum Kühlen auf gewöhnliche Temperatur stehen gelassen, um das Gewicht des in dem Bestandteil (A) enthaltenen, in kaltem Xylol Löslichen zu messen. Das so erhaltene Gewicht des in dem Bestandteil (A) enthaltenen, in kaltem Xylol Löslichen wurde mit dem Anfangsgewicht der Probe verglichen, um den Prozentsatz des in dem Bestandteil (A) enthaltenen, in kaltem Xylol Löslichen (im folgenden als "As" (Gew.%) bezeichnet) zu berechnen.
  • Das Gewicht des in den hergestellten gesamten Polymeren enthaltenen, in kaltem Xylol Löslichen wurde durch dasselbe Verfahren wie oben verwendet gemessen, um den Gewichtsprozentsatz davon (im folgenden als "CXS(P)" (Gew.%) bezeichnet) zu berechnen.
  • Dann wurde der Gewichtsprozentsatz des in dem Bestandteil (A) enthaltenen, in kaltem Xylol Löslichen, basierend auf den gesamten Polymeren, im folgenden als "CXS(A)" (Gew.%) bezeichnet), gemäß der Formel: As × A/100 berechnet. Genauso wurde auch der Gewichtsprozentsatz des in dem Bestandteil (B) enthaltenen, in kaltem Xylol Löslichen, basierend auf den gesamten Polymeren (im folgenden als "CXS(B)" (Gew.%) bezeichnet) gemäß der Formel:
    CXS(P) – CXS(A) berechnet.
  • (iii) Isotaktischer Index des Bestandteils (A):
  • Von den durch die erste Stufe der Polymerisation hergestellten Polymeren (Bestandteil (A)) wurde auf die gleiche Weise wie in dem obigen (ii) verwendet eine Probe genommen und einer Soxhlet-Extraktion unter Verwendung von n-Heptan unterworfen. Das Gewicht des erhaltenen Rückstands wurde gemessen, um den Gewichtsprozentsatz (%) davon, basierend auf dem Gewicht der Probe, zu berechnen.
  • (iv) Ethylengehalt des in Bestandteil (B) enthaltenen, in kaltem Xylol Löslichen:
  • Das in den durch die erste Stufe der Polymerisation in dem obigen (ii) hergestellten Polymeren enthaltene, in kaltem Xylol Lösliche und das in den gesamten Polymeren enthaltene, in kaltem Xylol Lösliche wurde durch das 13C-NMR-Spektrenverfahren, wie in Kang-Bong Lee, et al., "Polymer J.", 28, S. 696–702 (1996) beschrieben, gemessen, um den Ethylengehalt des entsprechenden in kaltem Xylol Löslichen (im folgenden als "E(A)" bzw. "E(P)" (Gew.%) bezeichnet) zu bestimmen. Der Ethylengehalt des in dem Bestandteil (B) enthaltenen, in kaltem Xylol Löslichen wird gemäß der folgenden Formel berechnet: [E(P) – E(A) × (CXS(A)/CXS(P))]/[CXS(B)/CXS(P)]
  • Bewertung der Polymere:
  • Die Schmelzflussgeschwindigkeit (MFR) und die Dichte der erhaltenen Propylen-basierten Copolymerzusammensetzung wurde durch die folgenden Verfahren (1) bzw. (2) gemessen.
  • Außerdem wurden die Härte, die mechanischen Eigenschaften, die Trübung usw. der erhaltenen Propylen-basierten Copolymerzusammensetzung durch folgenden Verfahren (3) bis (8) unter Verwendung einer durch das unten beschriebene Verfahren hergestellten Probe gemessen.
  • Das heißt, 0,05 Gew.Teile jeweils von Tetrakis[methylen-3-(3',5'-di-tert-butyl-4'-hydroxyphenyl)propionat]methan ("IRGANOX 1010", hergestellt durch Japan Ciba Geigy Co., Ltd.) und Tris(2,4-di-tert-butylphenyl)phosphit ("IRGAFOS, hergestellt durch Japan Ciby Geigy Co., Ltd.) als Antioxidanzien, und 0,05 Gew.Teile Zinkstearat als Neutralisiermittel wurden zu 100 Gew.Teilen der Propylen-basierten Copolymerzusammensetzung zugegeben. Die resultierende Zusammensetzung wurde schmelzgeknetet und bei einer eingestellten Temperatur von 200°C unter Verwenden eines Doppelschneckenextruders mit einem Zylinderdurchmesser von 45 mm ("PCM45", hergestellt durch Ikegai Tekko Co., Ltd.) in Pellets extrudiert. Dann wurden die erhaltenen Pellets unter Verwenden einer Spritzgussmaschine ("N-100", hergestellt durch Nihon Seikosho Co., Ltd.) mit einem Klemmdruck (clamping pressure) von 100 t bei einer Trichterbodentemperatur von 175°C, einer Zylindertemperatur von 220°C und einer Düsentemperatur von 210°C und einer Formtemperatur von 40°C spritzgegossen, wodurch eine spritzgegossene Testprobe erhalten wurde. Die Testprobe wurde gemessen, um die Schmelzflussgeschwindigkeit (MFR), die Dichte, die Härte, den Biegemodul, die Zugfestigkeit, die Stoßfestigkeit, die Trübung und die Schmelzpeaktemperatur davon durch die folgenden Verfahren zu bestimmen. Die Ergebnisse sind in Tabellen 1 und 2 gezeigt.
    • (1) Die Schmelzflussgeschwindigkeit (MFR) wurde bei 230°C unter einer Beladung von 21,18 N gemäß JIS K7210 gemessen.
    • (2) Die Dichte wurde durch ein Wassersubstitutionsverfahren gemäß JIS K7112 gemessen.
    • (3) Die Härte wurde durch Messen einer Duro-Meter-Härte vom Typ D gemäß JIS K7215 gemessen.
    • (4) Die thermische Eigenschaft (Schmelzpeaktemperatur) wurde bei einer Temperaturanstieggeschwindigkeit von 10°C/min gemäß JIS K7121 unter Verwendung eines Differenzialscanningkalorimeters (DSC; hergestellt durch Seiko Instruments Co., Ltd.) gemessen.
    • (5) Der Biegemodul und die Biegefestigkeit wurden bei 23°C gemäß JIS K7203 gemessen.
    • (6) Die Zuqfestigkeitseigenschaften, wie Zugfestigkeit bei der Streckgrenze, Reißfestigkeit und Zugdehnung beim Bruch, wurden bei 23°C und einer Ziehgeschwindigkeit von 50 mm/min unter Verwenden eines JIS-Dumbbells Nr. 2 gemäß JIS K7113 gemessen.
    • (7) Die Stoßfestigkeit wurde durch Messen der Izod-Kerbschlagfestigkeiten bei 23°C und 0°C gemäß JIS K7110 gemessen.
    • (8) Die Trübung der obigen Testprobe, d.h. der 2 mm-dicken spritzgegossenen Folie, hergestellt für die Messung der mechanischen Eigenschaften, wurde gemäß JIS K6717 gemessen.
  • <Bewertung der Ergebnisse>
  • Aus den in Tabelle 1 gezeigten Ergebnissen wurden die folgenden Fakten bestätigt.
    • (I) In den Vergleichsbeispielen 1 bis 3, wo der Gehalt des in kaltem Xylol Unlöslichen in dem Bestandteil (B) und der Ethylengehalt des in kaltem Xylol Löslichen außerhalb des erfindungsgemäßen spezifizierten Bereichs lagen, zeigten die erhaltenen Zusammensetzungen alle einen hohen Trübungswert und hatten eine unzureichende Transparenz.
    • (II) In Vergleichsbeispiel 4, wo der Gehalt der Bestandteile (A) und (B) und der CXIS des Bestandteils (B) außerhalb des erfindungsgemäßen spezifizierten Bereichs lagen, hatte die erhaltene Zusammensetzung eine unzureichende Stoßbeständigkeit.
  • Beispiel 12 und Vergleichsbeispiel 6:
  • <Herstellung von Film und Tüte>
  • Die in Beispiel 10 bzw. Vergleichsbeispiel 4 erhaltenen Zusammensetzungen wurden zu einem rohrförmigen Film mit einer flach gelegten Weite von 150 mm und einer Dicke von 250 μm unter Verwendung einer wassergekühlten Aufblasformmaschine, hergestellt durch Placo Co., Ltd. (Blaskopfdurchmesser: 100 mm Φ; Düsenlippe: 3 mm; Plättchentemperatur: 200°C) geformt. Eine Testprobe wurde aus dem rohrförmigen Film geschnitten, und an einem offenen Ende davon wärmeversiegelt, um eine Tüte zu bilden. Die Tüte wurde mit 700 cm3 reinem Wasser gefüllt, und dann an dem anderen offenen Ende davon wärmeversiegelt, um eine geschlossene Tüte zu bilden.
  • Transparenz vor und nach Hochtemperatur- und Hochdruck-Sterilisationsbehandlung
  • Die so erhaltene Tüte wurde in einen Hochtemperatur- und Hochdruck-Kochsterilisationstester ("RCS/40RTGN-Modell", hergestellt durch Hitachi Limited) gegeben, und dann unter Druck gesetzt, während die Umgebungstemperatur bis auf 121°C erhöht wurde, bei der die Tüte dann 30 min gehalten wurde, um die Tüte der Hochtemperatur- und Hochdruck-Sterilisationsbehandlung zu unterwerfen. Nach Beendigung der Behandlung wurde die Tüte aus dem Tester entfernt, und ein 250 μm dicker Film wurde aus der Tüte geschnitten. Die Trübung des geschnittenen Films wurde mit der vor der Behandlung verglichen. Die Ergebnisse sind in Tabelle 2 gezeigt. Es wurde bestätigt, dass die erfindungsgemäße Zusammensetzung noch eine hohe Transparenz behielt.
  • Falltest für die Tüte:
  • Die obige Tüte wurde bei 4°C 1 Tag in einem Kühlschrank gekühlt. Dann wurde die Tüte aus einer vorbestimmten Höhe innerhalb des Kühlschranks fallen gelassen, um die Stoßfestigkeit der fallenden Tüte zu messen. Die Fallhöhen wurden auf 0,5 m, 1 m, 1,5 m und 2 m eingestellt, und die Tüte wurde dreimal bei jeder Höhe fallen gelassen. Die Stoßfestigkeit der fallenden Tüte wird durch die Höhe ausgedrückt, die den Bruch hervorruft, wenn sie daraus fallen gelassen wird. Die Ergebnisse sind in Tabelle 2 gezeigt. Die aus der in Vergleichsbeispiel 4 erhaltenen Zusammensetzung hergestellte Tüte brach, wenn sie aus 0,5 m Höhe fallen gelassen wurde. Andererseits war die aus der in Beispiel 10 erhaltenen Zusammensetzung hergestellte Tüte, sogar wenn sie aus 2 m Höhe fallen gelassen wurde, frei von Bruch. Daher wurde bestätigt, dass die erfindungsgemäße Zusammensetzung hohe Stoßfestigkeit hatte. Tabelle 1
    Figure 00250001
    Tabelle 1 (Fortsetzung)
    Figure 00260001
    Tabelle 1 (Fortsetzung)
    Figure 00270001
    Tabelle 1 (Fortsetzung)
    Figure 00280001
    Tabelle 1 (Fortsetzung)
    Figure 00290001
    Tabelle 1 (Fortsetzung)
    Figure 00300001
    Tabelle 2
    Figure 00310001

Claims (9)

  1. Propylen-basierte Copolymerzusammensetzung, umfassend: 10 bis 60 Gew.% eines Polymerbestandteils (A); und 40 bis 90 Gew.% eines Copolymerbestandteils (B), wobei die Zusammensetzung durch zuerst Herstellen des Bestandteils (A) durch Polymerisation und dann Herstellen des Bestandteils (B) durch Polymerisation erhalten wird, wobei der Polymerbestandteil (A) von Propylen abgeleitete Baueinheiten in einer Menge von nicht weniger als 70 Gew.% umfaßt und einen isotaktischen Index von nicht weniger als 90% hat, und der Copolymerbestandteil (B) Propylen und andere α-Olefine mit nicht mehr als 8 Kohlenstoffatomen umfaßt und Propylen und Ethylen als essentielle Bestandteile enthält, der Copolymerbestandteil (B) Xylol-Unlösliches bei Raumtemperatur in einer Menge von mehr als 20 bis 70 Gew.%, basierend auf dem Gewicht der gesamten Polymere, und Xylol-Lösliches bei Raumtemperatur in einer Menge von 22,8 bis 60 Gew.%, basierend auf dem Gewicht der gesamten Polymere, enthält; und das Xylol-Lösliche bei Raumtemperatur in dem Copolymerbestandteil (B) ein von Propylen unterschiedliches α-Olefin in einer Menge von weniger als 20 Gew.% enthält.
  2. Propylen-basierte Copolymerzusammensetzung gemäß Anspruch 1, wobei das Xylol-Lösliche bei Raumtemperatur in dem Copolymerbestandteil (B) Ethylen in einer Menge von 10 bis weniger als 20 Gew.% enthält.
  3. Propylen-basierte Copolymerzusammensetzung gemäß Anspruch 1 oder 2, wobei der Bestandteil (A) ein Propylen-Homopolymer ist.
  4. Propylen-basierte Copolymerzusammensetzung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei das in dem Bestandteil (B) enthaltene andere α-Olefin mit nicht mehr als 8 Kohlenstoffatomen Ethylen ist.
  5. Propylen-basierte Copolymerzusammensetzung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 4, die ferner die folgenden (1) bis (4) erfüllt: (1) einen Propylengehalt von 85 bis 95 Gew.%; (2) einen Gehalt an Xylol-Löslichen (CXS) bei Raumtemperatur in den gesamten Polymeren von 10 bis 60 Gew.%; (3) einen Gehalt des von Propylen unterschiedlichen α-Olefins (Gew.%: αt) und einen Gehalt der Xylol-Löslichen (CXS) bei Raumtemperatur, die die folgende Gleichung erfüllen: CXS > 5αt – 25 (5 ≤ αt ≤ 15); und (4) eine Schmelzpeaktemperatur von nicht weniger als 160°C.
  6. Propylen-basierte Copolymerzusammensetzung gemäß Anspruch 5, die nur aus Propylen und Ethylen hergestellt wird.
  7. Flexibler Behälter, hergestellt hauptsächlich aus der Propylen-basierten Copolymerzusammensetzung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 6.
  8. Medizinischer flexibler Behälter, hergestellt hauptsächlich aus der Propylen-basierten Copolymerzusammensetzung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 6.
  9. Flexibler Behälter für Nahrungsmittel, hergestellt hauptsächlich aus der Propylen-basierten Copolymerzusammensetzung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 6.
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