DE597237C - Verfahren zur Herstellung von Praegungen - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von PraegungenInfo
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- DE597237C DE597237C DED63956D DED0063956D DE597237C DE 597237 C DE597237 C DE 597237C DE D63956 D DED63956 D DE D63956D DE D0063956 D DED0063956 D DE D0063956D DE 597237 C DE597237 C DE 597237C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B44—DECORATIVE ARTS
- B44C—PRODUCING DECORATIVE EFFECTS; MOSAICS; TARSIA WORK; PAPERHANGING
- B44C1/00—Processes, not specifically provided for elsewhere, for producing decorative surface effects
- B44C1/24—Pressing or stamping ornamental designs on surfaces
Landscapes
- Shaping Of Tube Ends By Bending Or Straightening (AREA)
Description
- Verfahren zur Herstellung von Prägungen Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Prägungen, z. B. Ledernarben, und anderen Prägungen auf Celluloid, Celluloidplatten oder Folien. Das. Verfahren kann auch für dem Celluloid ähnliche Materialien aus Cellulosederivaten benutzt werden.
- Gewisse Industrien benötigen Celluloid, das mit einer Prägung versehen ist, z. B. mit einer Ledernarbung.
- Um nun derartige Celluloidmaterialiien, etwa Celluloidplatt@en, verarbeiten zu können, muß das Celluloid entweder durch Wärme oder durch Lösungsmittel vollkommen erweicht werden. Die Musterung muß nun so stabil sein, daß sie bei dieser Verarbeitung nicht verschwindet. Das bekannte Verfahren des Gaufrierens, das bei Papier, appretiertem Giewebe usw. üblich ist, bei dem also das Material durchgeprägt wird, läßt sich hier nicht verwenden, denn alle Prägungen würden bei der obenerwähnten Verarbeitung wieder verschwinden. Man könnte also nur so vorgehen, daß man _das Material mit entsprechend gemusterten Platten in der Hitze prägt, so daß es die Konturen der Prägplatte annimmt, die es dann nach unter Druck erfolgter Kühlung beibehält. Ein solches Verfahren ist aber kostspielig und zeitraubend durch die erforderliche große Zahl der teueren Prägplatten, die langsame Arbeitsweise und die geringe Produktion und gewährleistet nicht die vollkommene Standhaftigkeit der Prägung. Das Verfahren gemäß der Erfindung ist nun dadurch gekennzeichnet, daß als Musterträger an Stelle der teueren Prägplatten :eine geprägte Faserstoffbahn, z. B. Papier oder Gewebe, verwendet wird, die sich also in billigster Weise, z. B. auf Gaufrierwalzen, prägen läßt. Bei Benutzung von Geweben als Prägemittel kann man, um die Geweb@emusterung zu verdecken, eine,entsprechende Imprägnierung vornehmen. Infolge der geringen Dicke derartiger geprägter Bogen kann man mehrere Lagen auf einmal in die Pressre, deren Druckplatten glatt sind, also kein Muster zeigen, einsetzen, wobei dann zweckmäßig zwischen die Lagen ein mit .einer lösbaren Schicht versehenes Blatt, etwa aus Papier, gelegt wird, das nach dem Pressen abgeweicht wird (vgl. hierzu Patent 5o6 z69). Ebenso wird die formgebende Fläche des gaufrierten Papiers o. dgl. mit einer lösbaren Schicht versehen. Bei scharf ausgeprägten oder groben Mustern ist es zweckmäßig, das geprägte Papier o. dgl. auf der Rückseite zu spachteln oder auch das Papier o. dgl. vor oder nach der Gaufrierung mit einer Appretur zu versehen, die das Plattdrücken der im Papier vorhandenen Gaufrage verhindert. Bei zarten Mustern kann man von dieser Behandlung absehen, namentlich dann, wenn frisch geschnittenes, noch fabrikationsfeuchtes Celluloid geprägt werden soll.
- Eine .auf die angegebene Weise auf dem Celluloid o. dgl. erzeugte Prägung ist so beständig, daß sie bei der Verarbeitung nicht verschwindet.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von Prägungen, z. B. Ledernarben, auf durch Einwirkung von Hitze oder Lösungsmitteln erweichtem Celluloid und ähnlichem Material aus Cellulosederivaten, dadurch gekennzeichnet, daß die Prägung unter Benutzung einer geprägten, gegebenenfalls mit Appretur versehenen Faserstoffbahn, z. B. von Papier oder Gewebe, erfolgt, die auf der Prägseite zweckmäßig mit einer löslichen Schicht versehen und auf der Rückseite erforderlichenfalls gespachtelt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED63956D DE597237C (de) | 1932-07-22 | 1932-07-22 | Verfahren zur Herstellung von Praegungen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED63956D DE597237C (de) | 1932-07-22 | 1932-07-22 | Verfahren zur Herstellung von Praegungen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE597237C true DE597237C (de) | 1934-05-19 |
Family
ID=7058823
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED63956D Expired DE597237C (de) | 1932-07-22 | 1932-07-22 | Verfahren zur Herstellung von Praegungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE597237C (de) |
-
1932
- 1932-07-22 DE DED63956D patent/DE597237C/de not_active Expired
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