DE596277C - Beichtzelle - Google Patents
BeichtzelleInfo
- Publication number
- DE596277C DE596277C DES106350D DES0106350D DE596277C DE 596277 C DE596277 C DE 596277C DE S106350 D DES106350 D DE S106350D DE S0106350 D DES0106350 D DE S0106350D DE 596277 C DE596277 C DE 596277C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- priest
- confessional
- penitent
- chamber
- cell
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
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- 230000002349 favourable effect Effects 0.000 description 1
- 230000000717 retained effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47C—CHAIRS; SOFAS; BEDS
- A47C11/00—Benches not otherwise provided for
- A47C11/02—Church benches; Confessionals
Landscapes
- Walking Sticks, Umbrellas, And Fans (AREA)
Description
Der bisherige Beichtstuhl, ein Einrichtungsstück der katholischen Kirche, besteht
aus drei nebeneinanderliegenden Abteilen. Der Priester sitzt im mittleren Teil auf einer
fest eingebauten Bank mit dem Gesicht nach vorn, die Pönitenten betreten zur Absolution
das rechte und das linke Abteil. In den Trennungswänden sind Gitter, die die Verbindung
mit dem Priester herstellen. Die
to wechselseitige Benutzung ist geboten, um den Priester, der meistens mehrere Stunden
amtiert, nicht einseitig zu ermüden, hat aber den Nachteil, daß dieser Wechsel jeweils
schon nach 1 bis 2 Minuten erfolgen muß und so eine ständige Bewegung und Drehung
des Körpers des Priesters notwendig macht. Dazu tritt noch, daß häufig nacheinander
mehrere Personen auf einer Seite erscheinen, so daß der Wechsel der Seiten unregelmäßig erfolgt. Das Hauptübel der
dreiteiligen Anordnung mit festem Sitz jedoch ist, daß die Zelle für den Geistlichen schmal'
gehalten werden muß (75 cm), damit beim Seitenwechsel der Sitz behalten werden kann,
dieses wirkt sich jedoch beim Sprechen mit dem Pönitenten bei der unvermeidlichen und
notwendigen Drehung des Körpers sehr hindernd aus, da die Füße infolge der seitlichen,
geradelaufenden Trennwände dem Körper nicht folgen können und eingeengt sind.
Die hier aufgezeigten Mängel des Beichtstuhles sind in der Beichtzelle durch folgende
Anordnungen beseitigt.
Die Zelle ist durch eine Trennungswand α mit Sprechgitter e in eine Kammer b für den
Priester und in eine Kammer c für den Pönitenten geteilt. Sie läuft nicht senkrecht
gerade, sondern ist derart abgestuft, daß sie nach der Kammer c sich der auf der Kniebank
h knienden Haltung des Pönitenten mit auf die Armauflage/ aufgestützten Armen
anpaßt, nach der Priesterkammer b dem sitzenden Körper des Priesters durch die
Wände g, i so ausweicht, daß er auf dem am Boden befestigten, in der Höhe verstellbaren,
für den Zweck besonders ausgebildeten Drehsitz d sich beliebig von rechts nach links bewegen
kann, ohne von der Trennungswand an den Knien und Füßen oder sonstwie behindert zu werden, wobei auch das Sprechgitter e
stets in günstiger Stellung zum Kopf des Priesters bleibt.
Auf dem Gebiet der Beichtstühle bieten die in der Beichtzelle angewandten Neuerungen
folgende wesentlichen Vorteile:
I. Der Priester hat körperlich nach allen Seiten unbeschränkte Bewegungsfreiheit.
II. Er kann den Sitz ganz seiner Körpergröße anpassen.
III. Es ist ihm möglich, jede gewollte Stellung zum Pönitenten einzunehmen und
Lage und Seite selbst nach Belieben zu ändern.
IV. Die frühere Belästigung durch willkürliche Handhabung des Seitenwechsels
durch den Pönitenten ist ausgeschaltet.
V. Dem Pönitenten ist durch die an der Armauflage vorgebaute Trennungswand ein
bequemeres Knien ermöglicht.
VI. Der Wegfall der zweiten Pönitentenkammer läßt eine beliebig große Abmessung
und freiere Gestaltung der Kammer des Priesters zu.
VII. Die Anordnung von zwei Kammern verkürzt die Gesamtlänge um ein Drittel; die
Beichtzelle kann auch dort aufgestellt werden, wo ein Beichtstuhl nicht möglich ist.
Claims (1)
- Patentanspruch:Beichtzelle, gekennzeichnet durch einen drehbaren Sitz (d) und eine durch Kniebank (Ji) und Armauflage (/) und die dazwischenliegenden Wände (g, i) sich einerseits dem knienden Körper des Pönitenten, anderseits dem sitzenden Körper des Priesters anpassende Trennwand (a).Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES106350D DE596277C (de) | Beichtzelle |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES106350D DE596277C (de) | Beichtzelle |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE596277C true DE596277C (de) | 1934-04-30 |
Family
ID=7527370
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES106350D Expired DE596277C (de) | Beichtzelle |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE596277C (de) |
-
0
- DE DES106350D patent/DE596277C/de not_active Expired
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