DE595203C - Quotientenmesser nach dem Ferraris-Prinzip - Google Patents

Quotientenmesser nach dem Ferraris-Prinzip

Info

Publication number
DE595203C
DE595203C DE1930595203D DE595203DD DE595203C DE 595203 C DE595203 C DE 595203C DE 1930595203 D DE1930595203 D DE 1930595203D DE 595203D D DE595203D D DE 595203DD DE 595203 C DE595203 C DE 595203C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
disc
torque
coil
coil systems
magnetic fluxes
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1930595203D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
JC Eckardt AG
Original Assignee
JC Eckardt AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by JC Eckardt AG filed Critical JC Eckardt AG
Application granted granted Critical
Publication of DE595203C publication Critical patent/DE595203C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R27/00Arrangements for measuring resistance, reactance, impedance, or electric characteristics derived therefrom
    • G01R27/02Measuring real or complex resistance, reactance, impedance, or other two-pole characteristics derived therefrom, e.g. time constant
    • G01R27/08Measuring resistance by measuring both voltage and current
    • G01R27/10Measuring resistance by measuring both voltage and current using two-coil or crossed-coil instruments forming quotient
    • G01R27/12Measuring resistance by measuring both voltage and current using two-coil or crossed-coil instruments forming quotient using hand generators, e.g. meggers

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Force Measurement Appropriate To Specific Purposes (AREA)

Description

  • Quotientenmesser nach dem Ferraris-Prinzip Es sind Ferraris-Quotientenmesser bekannt, bei denen auf zwei auf gleicher Achse sitzende, exzentrisch geformte Scheiben je ein von kreuzweise angeordneten Spulen erzeugtes Drehfeld wirkt, das nach dem bei Einphaseninduktionsmotoren bekannten Prinzip entsteht. Man kann bei diesem Gerät die Spulen, die das eine Drehfeld erzeugen, so schalten, daß das an der einen Scheibe erzeugte Drehmoment dem Quadrat des einen Meßstromes proportional ist und entsprechend mit den Spulen verfahren, die das zweite Drehfeld erzeugen, so -daß das resultierende Drehmoment dem Quadrat des Stromquotienten proportional ist. Bei diesem Gerät verläuft eine große Zahl der erzeugten Kraftlinien überhaupt unmittelbar von der einen Spule zur anderen, ohne durch die Scheibe hindurchzutreten. Andrerseits muß der Raum zwischen den einzelnen Spulen sehr groß gestaltet werden, damit sich die Scheibe frei bewegen kann. Das alles führt zu einer erheblichen Herabminderung des Drehmomentes, was die Verwendung des bekannten Gerätes für die - Messung des Quotienten kleiner Ströme wesentlich erschwert. Dieser Nachteil tritt vor allem in Erscheinung, wenn die Drehmomente dem Quadrat der Ströme proportional sind. Denn dann nimmt beim Absinken des einen Stromes das eine Drehmoment sehr kleine Werte an, die bereits dem Größenbereich der Störkräfte angehören. Um das Drehmoment zu steigern, hat man Spulensysteme geschaffen und diese so zur Scheibe angeordnet, daß die von ihnen erzeugten magnetischen Flüsse senkrecht zur Scheibenebene in die Scheibe eintreten. Dadurch erzielt man eine wesentliche Verkleinerung des Luftspaltes und verhindert, daß ein wesentlicher Teil der Feldlinien von einer Spule zur anderen verläuft, ohne durch die Ferraris-Scheibe hindurchzutreten. Bei bekannten Geräten dieser Art hat man stets Spulensysteme verwendet, die ein dem jeweils durchfließenden Meßstrom proportionales Drehmoment erzeugen, indem man jedes Spulensystem außer mit einer Stromspule noch mit einer Spannungsspule versah, die den einen der zu jedem System gehörenden beiden magnetischen Flüsse erzeugt, während der andere magnetische Fluß vom veränderlichen Meßstrom erregt wird.
  • Die Erfindung besteht darin, an Quotientenmessern, bei denen die magnetischen Flüsse senkrecht zur Scheibenebene in die Scheibe eintreten, nur solche Spulensysteme zu verwenden, die ein dem Quadrat des Meßstromes proportionales Drehmoment erzeugen, Solche Spulensysteme sind an sich bekannt, z. B. für den Zweck der einfachen Strommessung.
  • Den bekannten Quotientenmessern nach dem Ferraris-Prinzip gegenüber hat der Gegenstand der Erfindung den Vorzug, daß durch eine geringe Änderung im Werte des Quotienten eine staike Änderung des Drehinomentes an der Scheibe hervorgerufen wird, weil sich die Drehmomente mit dem OOuadrat der Meßströme ändern. Das fällt bei der praktischen Verwendung in mehrfacher Hinsicht vorteilhaft ins Gewicht. Wird beispielsweise der Quotientenmesser als Gerät zur Übertragung von Anzeigen eines MeP-instrumentes, z. B. eines Manometers, benutzt, wie dies allgemein üblich ist, so bedarf es nur einer geringen Änderung der Meßströme, also einer geringen und mit kleinen Kräften leicht zu bewirkenden Verstellung des Senders, um am Empfänger einen kräftigen Ausschlag hervorzurufen. Das ist deshalb von Bedeutung, weil die Ausschläge an dein Meßinstrument, dessen Anzeige übertragen werden soll, häufig sehr klein sind und weil vielfach nur geringe Kräfte zur Betätigung des Senders zur Verfügung stehen.
  • In der Verwendung als Laboratoriumsgerät zur Bestimmung des Quotienten beliebiger Wechselströme weist der Quotientenmesser nach der Erfindung den wesentlichen Vorteil auf, daß eine besondere Erregung durch einen Wechselstrom gleicher Frequenz und konstanter Spannung fortfallen kann, wie er für die bekannten Ferraris-O_uotienteninesser zur Erregung der Spannungsspule nötig ist. Dadurch wird nicht nur die Messung vereinfacht, es wird auch die Genauib keit erhöht, weil die bisher erforderliche Hilfsstromquelle bei Änderungen der Spannung oder der Frequenz und vor allem dann, wenn die Frequenz nicht genau finit der der zu messenden Ströme übereinstimmt, Fehlanzeigen liefert.-Durch die Erfindung werden mithin die Vorteile der bekannten Geräte mit senkrecht zur Scheibenebene in die Scheibe eintretenden magnetischen Flüssen mit den Vorteilen der quadratischen Stromabhängigkeit vereinigt. Der letztgenannte Vorteil konnte bei dem bekannten Gerät mit kreuzweise angeordneten Spulen nicht voll ausgenutzt werden, weil die Spulenanordnung eine so erhebliche Verminderung des Drehmomentes zur Folge hatte, daß bei quadratischer Stromabhängigkeit und bei kleinen Stromwerten das Drehmoment übermäßig kleine Werte annahm.
  • Die Zeichnung veranschaulicht in schematischer Darstellung drei einzelne Ausführungsbeispiele der Erfindung, und zwar zeigen Abb. z und a je eine Ausführung mit nur einer Scheibe und Abb.3 eine Ausführung mit zwei auf gleicher Achse angeordneten Scheiben.
  • In Abb. r und 2 sind g und B die beiden Spulensysteme, von denen jedes in an sich bekannter Weise lediglich von dem einen Meßstrom ohne Zuschaltung einer Spannungsspule erregt wird. Mithin ist das vom Spulensystem A erzeugte Drehmoment dem Quadrat des einen Meßstromes und das vom Spulensystem B erzeugte Drehmoment dein Quadrat des anderen Meßstromes proportional. E ist ein Dämpfungsmagnet. D ist die Achse der Scheibe C. Die linke Hälfte der Scheibe C, auf die das Spulensystem B wirkt, ist von einem Kreisbogen um die Achse D begrenzt, während der rechte vom Spulensystem A beeinflußte Scheibenteil eine geeignete Profilierung aufweist.
  • Beim Ausführungsbeispiel nach Abb. a sind beide Hälften der Scheibe profiliert, wie sich aus der exzentrischen Anordnung der Achse D ergibt. Die geeigneten Begrenzungslinien können durch Rechnung ermittelt werden.
  • Beim Ausführungsbeispiel nach Abb.3 sind zwei Scheiben C1 und C2 auf einer Achse D befestigt. In der Zeichnung sind sie der Übersichtlichkeit halber nebeneinander dargestellt. Auf jede der beiden Scheiben wirkt eines der Spulensysteme, und zwar weisen beide Scheiben eine Profilierung auf, die so geformt ist, daß die von den magnetischen Flüssen durchtretene Fläche für das Spulensystem B abnimmt, wenn sie für das Spulensystem A steigt, und umgekehrt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: O_uotientenmesser nach dem Fer raris-Prinzip mit zwei auf eine profilierte Scheibe einwirkenden Spulensystemen, von denen jedes zwei in die Scheibe eintretende magnetische Flüsse erzeugt, die in der Phase gegeneinander verschoben sind und zusammen ein an der Scheibe angreifendes Drehmoment hervorrufen, wobei die beiden von den Spulensystemen erzeugten, von den Meßströmen abhängigen Drehmomente einander entgegengesetzt sind, dadurch gekennzeichnet, daß nur solche Spulensysteme auf die Scheibe einwirken, die ein dem Quadrat des durchfließenden Meßstromes proportionales Drehmoment hervorrufen und magnetische Flüsse erzeugen, die senkrecht zur Scheibenebene in die Scheibe eintreten.
DE1930595203D 1930-02-25 1930-02-25 Quotientenmesser nach dem Ferraris-Prinzip Expired DE595203C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE595203T 1930-02-25

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE595203C true DE595203C (de) 1934-04-07

Family

ID=6573614

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1930595203D Expired DE595203C (de) 1930-02-25 1930-02-25 Quotientenmesser nach dem Ferraris-Prinzip

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE595203C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE595203C (de) Quotientenmesser nach dem Ferraris-Prinzip
DE1295205B (de) Magnetischer Messumformer
DE700048C (de) Einrichtung zum Messen magnetischer Groessen, insbesondere der Koerzitivkraft
DE481866C (de) Einrichtung zur Messung starker Wechselstroeme mittels magnetischen Spannungsmessers
DE714822C (de) Einrichtung zur Laengenmessung mit einer elektrischen Induktionsmesslehre
DE426909C (de) Messvorrichtung zur Stabilisierung von Flugzeugen
DE1673439A1 (de) Wirbelstromgeschwindigkeitsmesser mit Gleichfelderregung
DE568619C (de) Einrichtung zur Fernsichtbarmachung kleiner Lageaenderungen
DE656466C (de) Einstellbarer induktiver Widerstand als Geber fuer die Fernuebertragung von Messwerten
DE528750C (de) Dynamometrischer Quotientenmesser fuer Wechselstrom nach dem Kreuzspulprinzip
DE708812C (de) Elektrisches Messgeraet
DE597502C (de) Anzeigevorrichtung fuer Fluessigkeitsstaende
DE613874C (de) Elektrischer Drehzahlmesser, insbesondere fuer Luftfahrzeuge
DE932331C (de) Elektrische Messeinrichtung zur Unwuchtbestimmung mittels selektiver Gleichrichtung
AT202222B (de) Verlustwaage zur zerstörungsfreien Messung der Ummagnetisierungsverluste an Elektroblechen
DE474124C (de) Kapazitaetsmesser, dessen Angaben von der Spannung und der Frequenz des zur Messung benutzten Wechselstromes unabhaengig sind
DE1931933C3 (de) Anordnung zur Kompensation des Drehfeldfehlers von Induktions-Elektrizitätszählern für Vierleiter-Drehstromnetze
DE672203C (de) Anordnung zum Wahrnehmbarmachen von Lageaenderungen solcher Teile (wie z.B. auf Drehung beanspruchter Wellen), die neben einer sich nur langsam aendernden Verschiebung schnell verlaufenden Lageaenderungen ausgesetzt sind
DE2125257C3 (de) Prüf und Justierschaltung für Stromteiler
DE530797C (de) Frequenzmesser mit einer Einrichtung zur Veraenderung des Messbereichs
DE387369C (de) Weicheiseninstrument
DE480375C (de) Einrichtung zum Messen von Wechselstroemen
DE395516C (de) Einrichtung an Elektrizitaetszaehlern zur Beruecksichtigung der vor der Messstelle entstehenden Verluste
DE405023C (de) Elektrisches Zeigerfrequenzmessgeraet, bei welchem das Verhaeltnis der Stroeme mehrerer Stromkreise mit verschieden mit der Frequenz veraenderlichen Wechselstromwiderstaenden gemessen wird
DE503932C (de) Ferromagnetisches Instrument mit festen, auf einem lamellierten, in sich geschlossenen ringfoermigen Eisenkern aufgebrachten Erregerspulen