DE593152C - Verfahren zur Herstellung von Fussbekleidung aus Kautschuk - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Fussbekleidung aus Kautschuk

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DE593152C
DE593152C DE1930593152D DE593152DD DE593152C DE 593152 C DE593152 C DE 593152C DE 1930593152 D DE1930593152 D DE 1930593152D DE 593152D D DE593152D D DE 593152DD DE 593152 C DE593152 C DE 593152C
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rubber
shoe
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footwear
shoes
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DE1930593152D
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Dunlop Rubber Co Ltd
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29DPRODUCING PARTICULAR ARTICLES FROM PLASTICS OR FROM SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE
    • B29D35/00Producing footwear
    • B29D35/02Producing footwear made in one piece using a moulding technique, e.g. by injection moulding or casting
    • B29D35/04Producing footwear made in one piece using a moulding technique, e.g. by injection moulding or casting having multilayered parts
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B5/00Footwear for sporting purposes
    • A43B5/08Bathing shoes ; Aquatic sports shoes
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29KINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES B29B, B29C OR B29D, RELATING TO MOULDING MATERIALS OR TO MATERIALS FOR MOULDS, REINFORCEMENTS, FILLERS OR PREFORMED PARTS, e.g. INSERTS
    • B29K2021/00Use of unspecified rubbers as moulding material

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
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  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Fußbekleidung aus Kautschuk Die Erfindung bezieht sich auf die Herstellung von Fußbekleidungen, im besonderen von Bade- und Strandschuhen, aus Kautschuklösungen oder -dispersionen, derart, daß die angefertigten Schuhe nahtlose Kautschukgegenstände darstellen, bei denen an solchen Teilen, die besondere Beanspruchungen zu erwarten haben, die Verbindung zwischen den einzelnen Lagen durchaus vollkommen ist.
  • So hergestellte Bade- oder Strandschuhe bestehen aus nahtlosen Gebilden aus Kautschukmassen, die bei ihrer Verformung zu Bade- oder Strandschuhen an der Innen- und Außenseite der Sohle durch Kautschuk verstärkt sind. Diese Schichten, d. h. die Innensohle und die Außensohle, sind mit dem Schuhkörper nahtlos und ohne Anwendung zusätzlicher Klebemittel o. dgl. durchweg zu einem Ganzen- vereinigt.
  • Die äußeren und inneren Schichten, die die Sohle des Schuhs bilden, können gegenüber den Hauptteilen des Schuhs bezüglich Farbe oder Zusammensetzung , oder bezüglich beider Ab--weichungen aufweisen.
  • Ferner kaz.n man eine Zehenkappe vorsehen, die in ähnlicher#i-t-dern-H@uptlkörper des Schuhs nahtlos verbunden ist.
  • Gemäß der Erfindung wird bei einer derartigen Fabrikation zwischen das Aufbringen der Lösungen oder Dispersionen und das Vulkanisieren ein Arbeitsgang eingeschaltet, in welchem die Oberfläche gewisser Teile auf solche Weise gerauht, gerunzelt oder zellig gemacht wird, daß unkoagulierte Niederschläge von Kautschukmilch in einer Mischung eines Koagulationsmittels und eines Lösungsmittels zum Quellen gebracht oder daß die Oberflächen in eine schaumige Kautschukmilchmischung getaucht werden. Auf diese Weise werden z. B. die Sohle oder die oberen Teile oder beides mit einer gerauhten, gerunzelten oder zelligen Fläche versehen, und es entsteht ein Schuh mit erhöhter Dauerhaftigkeit und besserem Aussehen. Gleichzeitig besitzt der Schuh erhöhte Gleitsicherheit. Man erhält eine Ware ganz neuen und eigenartigen Charakters.
  • Die Kautschukmassen werden in Form von Lösungen von Kautschuk o. dgl. pflanzlichen Harzen in organischen Lösemitteln verwendet. Auch lassen sich natürliche oder künstliche wässerige Dispersionen von Kautschuk oder ähnlichen pflanzlichen Harzen, wie Guttapercha oder Balata, verwenden mit oder ohne Zusatz wässeriger Dispersionen von kautschukartigen Substanzen, wie von dem sogenannten synthetischen Kautschuk, Mineralkautschuk, Kautschukersatzstoffen, z. B. Faktis, von regeneriertem Kautschuk oder Kautschukabfall, von Ölen, wie Rapsöl, von Celluloseestern, Viskose oder Proteinen, z. B. Kasein.
  • Die Dispersionen können konzentriert oder mit Füllstoffen versetzt oder beides werden. Man kann z. B. Schwefel zusetzen oder Schlämmkreide, Ton, Bariumsulfat, Lithopone, Lampenruß, Gasruß, Zinkoxyd, weiter Vulkanisationsbeschleuniger, Farbstoffe und Alterungsschützer oder Weichmacher.
  • 'Auch lassen sich wässerige Dispersionen von Kunstkautschuk mit oder ohne eines oder mehrere der vorstehend angegebenen Zusatzstoffe verwenden.
  • Die Schuhe werden aus den vorstehend angegebenen Lösungen oder Dispersionen auf Formen, z. B. aus Aluminium, hergestellt, wobei man sich einer oder mehrerer solcher Arbeitsweisen wie Tauchen, Aufstreichen, Aufspritzen oder der Elektrophorese bedient.
  • Das oben für das Rauben oder Runzeln der Fläche an den Sohlen oder den oberen Teilen angegebene Quellungsverfahren kann z. B. in der britischen Patentschrift 324 988 näher nachgelesen werden. Dieses Verfahren bildet aber für sich nicht die Erfindung, welche vielmehr in dem angegebenen Kombinationsverfahren besteht, in dessen Rahmen das genannte Quellungsverfahren mit angewendet werden kann.
  • Die nahtlosen Sohlen und Oberteile der Schuhe können auch aus schwammigem Kautschuk hergestellt werden, wie z. B. aus wässerigen Dispersionen der vorstehend aufgeführten Arten, denen eine schaumige Beschaffenheit gegeben worden ist. Der Schaum wird nach dem Aufbringen irreversibel verfestigt.
  • Auf dem Oberteil des Schuhs können, damit zu einem Ganzen verbunden, dekorative Musterungen angebracht werden. Diese Verzierungen können z. B. mittels der Arbeitsweise hergestellt werden, Material durch Rohre aufzutragen. Dabei benutzt man z. B. Rohre, denen Kautschukmassen rahmiger oder viskoser Konsistenz zugeführt werden. Man kann auch die Spritzmethode verwenden und Strahlbüschel aus einer oder mehreren farbigen Dispersionen der oben angegebenen Arten benutzen. Die Bade-oder Strandschuhe können ferner gefärbte Muster oder Verzierungen vom Jazztyp erhalten.
  • Gewünschtenfalls kann der Schuh mit einem oder mehreren Teilen, wie z. B. einer Einfassung oder Brandsohle, ausgestattet werden, die auf bekannte Art gesondert erzeugt sind, wie z. B. aus kalandrierter Platte oder kautschukiertem Gewebe. Dieser oder diese Teile werden mit dem Hauptkörper des Schuhs zu einem Ganzen verbunden.
  • Auf der Zeichnung ist beispielsweise eine Ausführung eines gemäß der Erfindung erhaltenen Schuhs dargestellt. Fig. x ist eine perspektivische Ansicht eines Bade- oder Strandschuhs. Seine Ausführung ist derart, daß er einen nahtlosen Gegenstand aus Kautschukmischung bildet und durch besondere Schichten aus Kautschuk oder sonstigen wasserdichten Kompositionen an denjenigen Teilen verstärkt ist, die wahrscheinlich besonderen Beanspruchungen ausgesetzt sein werden. Die Bindung zwischen den Schichten ist durchweg vollkommen. Die Sohle und oberen Teile des Schuhs sind mit geraubter oder gerunzelter Fläche versehen.
  • Fig.2 ist ein Aufriß des Fersenteiles des Schuhs und läßt die besonderen Schichten aus Kautschuk oder anderen wasserdichten Kompositionen erkennen.
  • Nach der Zeichnung besitzt der dargestellte Schuh als Oberteil z eine nahtlose Kautschukschale, die z. B. durch Eintauchen in wässerige Dispersionen, wie oben angegeben, hergestellt und über die Brandsohle 2 gelegt ist, die ebenfalls aus den obigen wässerigen Dispersionen, z. B. auf dem Tauchwege, gebildet ist.
  • Auf die Schale z wird gewünschtenfalls mittels Tauchung eine nahtlose Sohle 3 aufgesetzt, die zu Verstärkungszwecken so ausgeführt ist, daß sie die Zehenkappe 4 bedeckt und an der Ferse 5 hochgezogen ist. Die äußere Sohlenschicht aus den Partien 3, 4 und 5 erhält ferner Runzeleffekt, wie z. B. entsprechend der britischen Patentschrift 324 988. Der Schuhkopf ist durch eine Einfassung 6 verstärkt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Fußbekleidung, besonders von Bade- und Strandschuhen, aus Kautschuklösungen oder -dispersionen unter vollkommener nahtloser Vereinigung der Verstärkungsschichten mit dem Schuhkörper zu einem Ganzen, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen das Aufbringen der Kautschuklösungen oder -dispersionen und das Vulkanisieren ein Arbeitsgang eingeschaltet wird, in welchem die Oberfläche gewisser Teile auf solche Weise geraubt, gerunzelt oder zellig gemacht wird, daß unkoagulierte Niederschläge von Kautschukmilch in einer Mischung eines koagulierenden Mittels und eines Lösungsmittels zum Quellen gebracht oder daß die Oberflächen in eine schaumige Kautschukmilchmischung getaucht werden.
DE1930593152D 1929-10-05 1930-10-04 Verfahren zur Herstellung von Fussbekleidung aus Kautschuk Expired DE593152C (de)

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