DE59273C - Brenner für Regenerativgaslampen - Google Patents

Brenner für Regenerativgaslampen

Info

Publication number
DE59273C
DE59273C DENDAT59273D DE59273DA DE59273C DE 59273 C DE59273 C DE 59273C DE NDAT59273 D DENDAT59273 D DE NDAT59273D DE 59273D A DE59273D A DE 59273DA DE 59273 C DE59273 C DE 59273C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
burner
tube
rod
burner tube
gas
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DENDAT59273D
Other languages
English (en)
Original Assignee
TH. C. J. THOMAS in London, Finsbury Park, Carlton Road Nr. 5
Publication date
Application granted granted Critical
Publication of DE59273C publication Critical patent/DE59273C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D99/00Subject matter not provided for in other groups of this subclass
    • F23D99/002Burners specially adapted for specific applications
    • F23D99/004Burners specially adapted for specific applications for use in particular heating operations
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D2206/00Burners for specific applications
    • F23D2206/0078Gas burners adapted for use in lamps with preheated air

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Gas Burners (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand der Erfindung bilden Neuerungen in der Construction der Brenner von Regenerativgaslampen, wodurch die Lampen eine gleichmäfsig und ruhig brennende Flamme erhalten, so dafs sie in freier Luft oder in grofsen gedeckten, sonst aber offenen Räumen angebracht werden können.
Der der Erfindung gemäfs hergestellte eigentliche Brenner (nämlich der Theil, wo das Gas eintritt) besteht aus einem Rohr mit einer durchlöcherten Scheidewand, welche eben oder sonstwie, ζ. Β. kegelförmig, gestaltet sein kann, oder das Rohr selbst hat seitliche Löcher, durch welche das Gas in einen ringförmigen Raum eintritt, der sich unterhalb der Oeffnungen des eigentlichen Brenners verengt und durch die' Brennerröhre und eine in derselben angeordnete Stange oder eine die Brennerröhre umgebende Röhre gebildet wird, wobei ein Deflectorknopf für das Gas angebracht ist.
Die durchlöcherte Scheidewand kann mit der Brennerröhre aus einem Stück hergestellt, an derselben befestigt oder getrennt von derselben sein und auf einem Ansatz in der genannten Röhre aufruhen, welche der Länge nach aus einem Stück oder mehreren.mit einander verbundenen Stücken bestehen kann.
Die beiliegende Zeichnung stellt den neuen Brenner in verschiedenen Modifkationen dar.
Fig. i, 2, 3, 4 und 5 sind senkrechte Schnitte durch verschiedene derartige Brennerconstructionen.
Fig. 6 ist ein Horizontalschnitt nach der Linie x-x der Fig. i.
Wie aus Fig. 1 und 6 ersichtlich, ist 1 eine Brennerröhre, die mit einer durchlöcherten Scheidewand 2 versehen und an der Hülse 3 einer gelochten Platte 4 angeschraubt ist, welche in ihrem oberen rohrförmigen Theil 5 mit innerem Gewinde versehen ist, wodurch der Brenner an einem Gaszuleitungsrohr in der üblichen Weise befestigt werden kann. 6 ist eine nach abwärts gerichtete centrale Stange, welche von der Scheidewand 2 getragen wird und an ihrem unteren Ende mit einem Knopf 7 zur Ablenkung des^ ausströmenden Gases versehen ist. .
Die Brennerröhre 1 verengt sich unter der Scheidewand 2 allmälig bis zu dem Theil 8, von wo sie bis zu ihrem unteren Ende 9 sich wieder erweitert.
Der Theil der Brennerröhre über der gelochten Zwischenwand bildet auf diese Weise eine Gaskammer 10 und der Theil unterhalb dieser Wand umschliefst einen ringförmigen, um die Stange 6 herumlaufenden Raum 11, in welchen das Gas durch die Löcher 2a der Scheidewand einströmt, und aus welchem es durch die Verengung 8 hindurch in einem gleichförmigen, ringförmigen Strom austritt.
Durch die beschriebene Construction wird auch ermöglicht, dafs Staub oder in dem Gas enthaltener freier Kohlenstoff, welcher in die Gaskammer 10 eintritt, mit dem Gas durch die Löcher 2a hindurchgeht, die verhältnifsmäfsig weit (ungefähr 3 mm) gemacht werden können, wodurch eine Verstopfung der Gaskanäle vermieden wird. Das untere Ende der Brenner-
röhre ist an seinem äufseren Umfang mit einer ringförmigen Erweiterung 12 versehen, deren untere Fläche die Form eines umgekehrten Kegelstumpfes hat und in Verbindung mit dem eingezogenen unteren Ende 13 der Aufsenwand 14 einen nach ab- und einwärts geneigten Luftkanal 15 bildet, um die hindurchgehende Luft auf die obere Fläche der aus dem Brenner heraustretenden ringförmigen Flamme zu leiten. Die obere Fläche der Verstärkung 12 kann ebenfalls geneigt sein, . um die Luft gegen den Kanal 15 zu führen und die Ablagerung von Schmutz zu verhindern.
In Fig. 2 ist die durchlöcherte Scheidewand 2 kegelförmig gestaltet, um die Abführung von Staub und freiem Kohlenstoff aus der Gaskammer 10 noch mehr zu sichern; der in Fig. ι gezeichnete ringförmige Ansatz 12 ist weggelassen, dagegen die Aufsenfläche der Brennerröhre 1 in Form eines umgekehrten Kegelstumpfes hergestellt, um mit dem unteren verengten Ende 13 den ringförmigen Kanal 1 5 zu bilden.
Sonst ist die Construction dieselbe, wie die mit Bezug auf Fig. 1 beschriebene.
. Anstatt die Brennerröhre 1 mit einer ringförmigen Verstärkung herzustellen und ihre Innenseite unter der Scheidewand doppelt geneigt zu machen, so dafs die Querschnittfläche des ringförmigen Zwischenraumes 11 allmälig abnimmt und dann wieder allmälig zunimmt, kann die Brennerröhre auch blos an ihrem unteren Ende verengt sein, wie dies Fig. 3 zeigt.
In Fig. ι und 2 liegt die durchlöcherte Scheidewand einfach auf dem Vorsprung ia der Brennerröhre, die aus einem Stück hergestellt ist, auf. Diese Construction ermöglicht das Herausheben der Scheidewand durch die Stange, die dann auf ihren Sitz fallen gelassen wird, wodurch ein ' Stofs oder eine Erschütterung hervorgerufen wird, die stark genug ist, um Rufs oder andere Körperchen, welche sich an die Scheidewand oder die Brennerröhre angesetzt haben könnten, loszulösen.
In Fig. 3 besteht die Brennerröhre aus zwei mit einander verbundenen Theilen, zwischen welchen die durchlöcherte Scheidewand eingesetzt ist. Der obere Theil ist mit der gelochten Platte 4 aus einem Stück hergestellt, kann jedoch auch, .wie in Fig. 1 und 2, mit derselben verbunden sein, und das untere Ende des unteren Theiles besitzt einen, allmälig abnehmenden Durchmesser, um den Gasdurchgang zu verengen.
Bei der in Fig. 4 dargestellten Form des Brenners ist die durchlöcherte Scheidewand weggelassen; der eigentliche Brenner ist eine durchlöcherte Röhre !,deren unteres Ende durch die eingeschraubte Knopfstange 6 geschlossen ist. Dieser Brenner kann die Form eines umgekehrten Kegelstumpfes oder cylindrische Form haben, und alle oder einige Gaskanäle 2a desselben können schräg nach abwärts gerichtet sein, um den Austritt von Verunreinigungen zu erleichtern. Um die Brennerröhre ist ein Rohr iain Form eines umgekehrten abgestumpften Hohlkegels angeordnet, welches mit der Brennerröhre und Stange einen Gaskanal 11 von nach unten zu allmälig abnehmender Querschnittsform bildet.
Das untere Ende des Rohres ia ist nach aufsen erweitert oder mit einer Mundöffnung versehen, welche zusammen mit dem Knopf 7 dem ausströmenden Gas die Richtung nach ab- und auswärts giebt. Das Rohr ia kann mit einer durchlöcherten ringförmigen Scheidewand, oder einem Netz 1 5 in Form eines umgekehrten Kegels umgeben sein, um die erhitzte Luft zu zertheilen und einen gleichförmigen und stetigen Luftstrom zu erzeugen.
In Fig. 5 hat die durchlöcherte Brennerröhre ι cylindrische Form und das dieselbe umgebende Rohr ia ist an seinem unteren Ende nicht erweitert, wie in Fig. 4, um dem austretenden Gas die angegebene Richtung zu geben; dies wird hier durch die kegelförmige obere Fläche des Knopfes 7 erreicht. Die Aufsenwand 14 hat die Form eines umgekehrten Hohlkegelstumpfes, welcher mit dem Rohr ia eine Kammer von in der Richtung von oben nach unten allmälig abnehmender Querschnittfläche bildet, wodurch der durch dieselbe nach abwärts gehende Luftstrom kräftig auf die Oberseite der aus dem Brenner austretenden Flamme wirkt. Die in Fig. 4 und 5 gezeichneten Stangen 6 haben jede eine viereckige Vertiefung 16 zur Aufnahme eines Domes, mittelst dessen die Stange leicht vom Brennerrohr abgeschraubt werden kann, wenn letzteres gereinigt werden soll. Die in Fig. 4 gezeigte Stange kann mit einer schalenförmi'gen Erweiterung 7a versehen sein, welche den Rufs der Flamme aufnimmt, oder kann aus einem festen Stück hergestellt sein, dessen obere Fläche nach abwärts und auswärts geneigt ist, wie in punktirten Linien dargestellt ist.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Bei Regenerativgaslampen ein umgekehrter Brenner, bestehend aus einer Brennerröhre 1, die mit einer durchlöcherten Scheidewand 2 und mit einem ringförmigen Gaskanal versehen ist, welch letzterer sich allmälig nach unten zu verengt und gegen das Austrittsende sich wieder erweitert, wobei dieser Gaskanal zwischen der Brennerröhre und einer mit einem Deflector 7 versehenen Stange 6 angeordnet ist (Fig. 1 und 2).
2. Bei dem unter 1. angegebenen Brenner eine mit Gasausströmungsöffnungen versehene Brennerröhre 1 und ein die letztere und die Stange 6 umgebendes Rohr ia, welches
mit den ersteren einen ringförmigen, nach abwärts sich allmälig verengenden Gaskanal bildet, wobei die Brennerröhre an ihrem unteren Ende durch einen von der Stange 6 getragenen Deflector 7 geschlossen ist (Fig. 4 und 5).
Bei dem unter 1. angegebenen Brenner eine zweitheilige Brennerröhre 1, deren oberer Theil mit der gelochten Platte 4 verbunden ist, während der untere, die Deflectorstange 6 umgebende Theil sich nach unten hin verengt (Fig. 3).
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT59273D Brenner für Regenerativgaslampen Expired DE59273C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE59273C true DE59273C (de) 1900-01-01

Family

ID=333502

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT59273D Expired DE59273C (de) Brenner für Regenerativgaslampen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE59273C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE19726095B4 (de) Konvergierende Brennerspitze
EP2743582A1 (de) Brennerspitze und Brenner
DE2606085C2 (de) Fackelbrenner
DE2263666C3 (de)
EP2743579A1 (de) Brennerspitze und Brenner
DE59273C (de) Brenner für Regenerativgaslampen
DE3110301A1 (de) Brenner mit einem vorgemisch aus luft und blasgas
DE68902411T2 (de) Duese fuer frischlanzen.
EP0585442A1 (de) Ablagerungsfreier brenner.
EP3821973B1 (de) Reformerofen zur durchführung eines endothermen prozesses
EP0378099B1 (de) Anordnung zur katalytischen Nachverbrennung in Feuerstätten
DE47332C (de) Neuerungen an Gasbrennern für Leucht- und Heizzwecke
DE195379C (de)
CH629447A5 (en) Mixing chamber silo for bulk material
EP0154011B1 (de) Katalysatoranordnung aus vielen geordneten Katalysator-Trägerkörpern
DE558707C (de) Zellstoffkocher
DE2031885C3 (de) Einrichtung zur Steuerung der Strömung eines gasförmigen Mediums
DE3733349C2 (de)
DE3407866A1 (de) Katalysatoranordnung aus vielen geordneten katalysator-traegerkoerpern
DE60008164T2 (de) Gekühlter und Vollvormischender Gasbrenner
AT237247B (de) Brenner, insbesondere für Weichenheizungen
AT53931B (de) Quecksilberspundapparat.
DE179563C (de)
DE1501986A1 (de) Gasbrenner mit Brennerrohr
AT139120B (de) Holzgasgenerator mit abwärts gerichtetem Zug.