DE592256C - Vorrichtung zum Einruetteln und Verdichten - Google Patents

Vorrichtung zum Einruetteln und Verdichten

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DE592256C
DE592256C DE1930592256D DE592256DD DE592256C DE 592256 C DE592256 C DE 592256C DE 1930592256 D DE1930592256 D DE 1930592256D DE 592256D D DE592256D D DE 592256DD DE 592256 C DE592256 C DE 592256C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04GSCAFFOLDING; FORMS; SHUTTERING; BUILDING IMPLEMENTS OR AIDS, OR THEIR USE; HANDLING BUILDING MATERIALS ON THE SITE; REPAIRING, BREAKING-UP OR OTHER WORK ON EXISTING BUILDINGS
    • E04G21/00Preparing, conveying, or working-up building materials or building elements in situ; Other devices or measures for constructional work
    • E04G21/02Conveying or working-up concrete or similar masses able to be heaped or cast
    • E04G21/06Solidifying concrete, e.g. by application of vacuum before hardening
    • E04G21/063Solidifying concrete, e.g. by application of vacuum before hardening making use of vibrating or jolting tools
    • E04G21/065Solidifying concrete, e.g. by application of vacuum before hardening making use of vibrating or jolting tools acting upon the shuttering
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B1/00Producing shaped prefabricated articles from the material
    • B28B1/08Producing shaped prefabricated articles from the material by vibrating or jolting
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Description

  • Vorrichtung zum Einrütteln und Verdichten Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Einrütteln und Verdichten einer körnigen, nicht fließbaren, aber etwas angefeuchteten Betonmasse in Formen, die durch einen nicht ausgewuchteten Elektromotor von außen in schnelle Schwingungen versetzt werden. Die Verwendung eines unausgewuchteten Elektromotors zum Verdichten einer als Fundament dienenden Betonmasse ist bekannt. Hierbei wurde der Motor auf einer auf die Betonmasse gelegten schweren Platte- angebracht, welche durch ihr Gewicht und die ihnen mitgeteilten Schwingungen die Betonmasse verdichtet. Es ist ferner schon vorgeschlagen worden, den unausgewuchteten Motor an einem mit einem Druckglied versehenen lose aufgehängten Gestell anzuordnen, welch letzteres von Hand aus gegen die Außenseite der Form gedrückt wird, um dieselbe in Schwingungen zu versetzen. Diese hierbei nötige Handarbeit ist aber unbequem, da für jede einzelne Vorrichtung ein Arbeiter angestellt werden muß.
  • Erfindungsgemäß ist eine besondere Überwachung oder Betätigung der Rüttelvorrichtung von Hand aus nicht erforderlich, da das Gehäuse des Elektromotors unmittelbar an einer an der Außenwand der Form sitzenden Rippe befestigt wird. Es können in dieser Weise mehrere Elektromotore an einer größeren Form durch einen einzigen Arbeiter befestigt und in ihrer Arbeitsweise überwacht werden.
  • In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Abb. i eine Aufsicht einer Form für eine Betonwand mit einer daran befestigten elektrisch betriebenen Rüttelvorrichtung, Abb.2 einen Aufriß dieser Form und der Rüttelvorrichtung und Abb. 3 eine Aufsicht einer Pfostenform mit der Schüttelvorrichtung.
  • Die Seitenwände i der Wandform (Abb. x und 2) werden durch die senkrechten Stützen 2 in Stellung gehalten. Zwischen die Wände i wird die Betonmasse 3 eingeschüttet (Abb. 2). Gemäß der Abb. 3 hat die Form die Gestalt einer im Querschnitt viereckigen Säule, und die Betonmasse 5 befindet sich im Innern der prismatischen Form q . Die üblichen Eisenarmierungen sind in der Zeichnung nicht besonders dargestellt; sie können jedoch in beliebiger Weise im Innern der Betonmasse angeordnet werden.
  • Die einzuschüttelnde Betonmasse besteht aus einer Mischung aus Gestein, Sand und Zement, die mit nur so viel Wasser angefeuchtet wird, daß die Mischung für gewöhnlich nicht fließbar ist. Ein solches Gemenge wird trotz der Gegenwart des Wassers als Trockengemenge bezeichnet. Für gewöhnliche Betonarbeiten ist es kaum brauchbar. Sein Hauptmerkmal ist Körnigkeit. Es fließt nicht von selbst in die richtige Lage, wenn es in die Form eingeschüttet wird, und es _ kann auch nicht durch Stampfen zum Ausfüllen der Form gebracht werden.
  • Um die Form überall mit eines derartiger Betonmischung auszufüllen, wird die Form und dadurch die Betonmasse in Rüttelbewegung versetzt. Es geschieht dieses dadurch, daß die Wand der Form mit hoher Geschwindigkeit in Schwingung versetzt wird, über die diese Schwingungen dem Gemenge mitgeteilt werden. Durch diese andauernden Schwingungen hoher Wechselzahl wird das Gemenge auf halbflüssigen oder wenigstens fließbaren Zustand innerhalb der Form gebracht. Es fließt dann von selbst in alle Teile der Form und verdrängt die Luft daraus undverhindert auch die Entstehung von Hohlstellen in der Masse selbst.
  • Um der Form diese Schwingungen zu übermitteln, ist nach Abb. i und 2 das Gehäuse 6 eines Elektromotors an einer Stütze 7 befestigt, die ihrerseits durch die Klammer 8 und Schrauben 9 an dem Pfosten 2 festgeklemmt wird. Der Anker io des Elektromotors sitzt an einer Welle ii, welche eine einseitige Belastung 12 hat, um dem Motor mit Sicherheit eine gewisse Ungleichförmigkeit zu verleihen. Infolge der raschen Drehung der einseitigen Gewichtsmasse werden Erschütterungen hoher Wechselzahl der Betonmasse übermittelt. Durch diese Erschütterungen ändert sich die Betonmasse und wird von ihrer ursprünglichen trocknen, nicht bearbeitbaren, körnigen Beschaffenheit in eine halbflüssige oder fließbare Masse verwandelt, die in alle Winkel der Form eindringt. Die Wechselzahl der Erschütterungen mag 2ooo bis 4000 je Minute sein, jedoch haben sich Schwingungen von 360o je Minute als am vorteilhaftesten bewiesen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zum Einrütteln und Verdichten einer körnigen, nicht fließbaren, aber etwas angefeuchteten Betonmasse in Formen, die durch einen nicht ausgewuchteten Elektromotor von außen in schnelle Schwingungen versetzt werden, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse des Elektromotors (6) an einer an der Außenwand der Form (i) sitzenden Rippe (2) befestigt ist.
DE1930592256D 1930-09-25 1930-09-25 Vorrichtung zum Einruetteln und Verdichten Expired DE592256C (de)

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