DE586643C - Unterwasserschneidbrenner - Google Patents

Unterwasserschneidbrenner

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DE586643C
DE586643C DEW88547D DEW0088547D DE586643C DE 586643 C DE586643 C DE 586643C DE W88547 D DEW88547 D DE W88547D DE W0088547 D DEW0088547 D DE W0088547D DE 586643 C DE586643 C DE 586643C
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Germany
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cutting
heat
oxygen
heating
cutting torch
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D99/00Subject matter not provided for in other groups of this subclass
    • F23D99/002Burners specially adapted for specific applications
    • F23D99/004Burners specially adapted for specific applications for use in particular heating operations
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D2206/00Burners for specific applications
    • F23D2206/0031Liquid fuel burners adapted for use in welding lamps
    • F23D2206/0036Liquid fuel burners adapted for use in welding and cutting metals

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Gas Burners (AREA)

Description

  • Unterwasserschneidbrenner Es ist bekannt, bei Unterwasserschneidbrennern *für flüssigen Brennstoff (Benzin, .Benzol usw.) die Vergasung des Brennstoffs durch elektrische Widerstandsheizung zu bewirken. Die Unterbringung dieser Heizvorrichtung bedingt eine große Baulänge des Brenners, wodurch das Schneiden an schlecht zugänglichen Gegenständen fast unmöglich gemacht wird.
  • Für die vorgenannte Beheizung der Vergasungskammer wird eine elektrische Stromquelle benötigt, die entweder eine durch einen Benzolmotor angetriebene Dynamomaschine sein kann oder es muß der Strom von einer benachbarten Stromverteilungsstelle an die Baustelle durch Freileitung oder Kabel herangeschafft werden. Beide Arten der Stromzuführung sind mit großen Kosten verbunden, selbst auch die letztere, wenn man berücksichtigt, daß die Verwendungsstelle z. B. mitten im Strom sich befindet, d. h. also, daß die Stromzuführung vom Ufer aus mit wasserdichten Kabeln oder mit Freileitungen erfolgen muß, deren Verlegung überaus kostspielig und zeitraubend ist, so daß die hierfür aufzuwendenden Kosten, namentlich bei kleineren Schneida:rbeiten, in keinem Verhältnis zu den Kosten für das Unterwasserschneiden selbst stehen.
  • Die Herstellung der elektrisch beheizten Unterwasserschneidbrenner ist sehr kompliziert und teuer, besonders dadurch, daß der Heizraum des Brenners gegen eindringendes Wasser geschützt werden muß. Diese Abdichtung wird durch die durch die Heizung auftretende Erwärmung und Ausdehnung des Brenners sehr schwierig. Man stellt daher den Heizraum mit Stickstoff unter Druck. Dadurch soll ein Eindringen des Wassers vermieden werden. Diese Vorrichtung bedingt eine zusätzliche Schlauchleitung, so daß ein solcher Brenner fünf Zuleitungen benötigt, und zwar je eine für Strom, Stickstoff, Brennstoff, für Heiz- und für Schneidsauerstoff.
  • Alle vorgenannten Nachteile werden durch den nachfolgend beschriebenen Brenner, der für alle Zwecke, bei denen Brenner gebraucht werden, verwendbar ist, dadurch vermieden, daß ein Teil der Wärme der Vorwärrnflamme durch einen Wärmerückstauer zurückgeleitet wird. Die Wirkung des Wärmerückstauers wird durch einen Wärmerückleiter ergänzt. Die Gesamtbaulänge des neuen Brenners beträgt etwa die Hälfte des bisher bekannten. Dadurch ist die Möglichkeit gegeben, in engen Räumen und an schlecht zugänglichen Schneidobjekten praktische Arbeiten durchzuführen. Die Vergasung des' Brennstoffs erfolgt durch die Brennerflamme selbst, ohne Inanspruchnahme einer Hilfsbeheizung, wie das bei den bekannten Benzolbrennern an der Luft notwendig ist. Die Herstellung des Brenners ist ganz wesentlich vereinfacht und dadurch verbilligt. Die Stickstoffzuleitung sowie die Stromzuleitung kommen in Fortfall, so daß der neue Brenner nur drei Zuleitungen hat, und zwar je eine für Brennstoff, für Heiz- und für Schneidsauerstoff. Durch letztgenannte Verringerung der Zuleitungen von fünf auf drei wird dem Taucher die Arbeit mit dem Gerät naturgemäß sehr erleichtert, ganz abgesehen von dem geringeren Aufwand an Schläuchen und Zuleitungen. Zweckmäßig wird bei dem Brenner die Schneiddüse gegen den Schneidsauerstoff durch Einsätze aus schlecht leitendem Material isoliert, um eine Kühlwirkung durch den durch die Schneiddüse geleiteten Sauerstoff zu verhindern. Ein solcher Einsatz kann derart ausgebildet sein, daß er den Durchgang für den Schneidsauerstoff bildet.
  • In der beiliegenden Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung dargestellt.
  • Es bezeichnet a einen Heizkörper mit einem Brennstoffkanal b, c ein auf den Heizkörper schließend aufgezogenes Mantelrohr, d die Schneiddüse mit einem eingebauten Isolationseinsatz e, f die Heizdüse, g die Zuleitung für den Brennstoff, k die Zuleitung für den Heizsauerstoff, i die Zuleitung für den Schneidsauerstoff, k einen doppelwandigen Isoliermantel, l einen Wärmerückstauer, m eine Abschlußplatte, n einen Heizraum, o einen Wärmerückleiter.
  • Der unter Druck zugeführte flüssige Brennstoff, z. B. Benzol, Benzin, Öl, Petroleum usw. tritt durch das Brennstoffzuführungsrohr g und die Bohrung g1 in den zwischen dem Heizkörper a und dem Mantelrohr c gebildeten und zickzackförmig geführten Kanal b, wo er durch die zurückgestaute Wärme aus dem Heizraum n und der durch den Wärmerückleiter o von der Schneidflamme übertragenen Wärme vergast wird. Der vergaste Brennstoff tritt durch den Kanal P in den Raum zwischen Heizdüse f und Schneiddüse d, um sich hier mit dem durch das Zuleitungsrohr k und die Bohrung k1 zugeführten Sauerstoff zu mischen. Gründliche Durchmischung erfolgt durch Prallflächen. und Richtungswechsel in dem Raum zwischen Schneiddüse d und Heizdüse f in bekannter Weise. Die Mischung des Brennstoffes mit dem Heizsauerstoff kann gegebenenfalls auch schon vor dem Eintritt in den Kanal b erfolgen. Ebenso kann Brennstoff und Heizsauerstoff getrennt aus mehreren Bohrungen in die Heizdüse eingeführt ' werden.
  • Das Anzünden des Brenners geschieht im Gegensatz zu bisher bekannten Schneidbrennern für flüssige Brennstoffe ohne Hilfsflamme oder Hilfsvergasung; es wird lediglich das Absperrorgan für Brennstoff etwas geöffnet und der in feinem Strahl austretende Brennstoff entzündet. Unmittelbar nach Entzündung kann der Heizsauerstoff zugegeben und die Flamme einreguliert werden, wodurch der Brenner betriebsfähig ist, da die Vergasung sofort eintritt. Die weitere ununterbrochene Vergasung wird durch die mittels des Wärmerückstauers l auf den Wärmerückleiter o übertragene Wärme der Schneidflamme bewirkt. Der Wärmerückstauer kann beliebige Form haben. Um eine Kühlwirkung durch den durch die Schneiddüse geleiteten Schneidsauerstoff zu verhindern, erhält die Schneiddüse d einen Einsatz e, der den Durchgang für den Schneidsauerstoff bildet. Derselbe kann aus schlecht leitendem Metall, Porzellan oder ähnlichem nicht brennbarem Material hergestellt sein. Außerdem kann der Einsatz, wie im Ausführungsbeispiel, durch einen Zwischenraum y von der eigentlichen Düse getrennt sein. Man kann auch vorgewärmten Sauerstoff verwenden. Allerdings wird das teurer.
  • Der doppelwandige Isoliermantel k, welcher die Abkühlung des Brenners durch das umgebende Wasser verhindert, ist gleichzeitig Träger des Wärmestauers 1. Dieser Wärmestauer bewirkt eine Zweiteilung der Flamme, und zwar tritt der Hauptteil als Flamme vorn durch die Öffnung, der überschießende Teil wird zurückgestaut und erwärmt den aus Kupfer hergestellten Wärmerückleiter o bzw. 'den Heizraum n. Die mehr oder minder starke Beheizung des Wärmerückleiters und des Heizraumes läßt sich durch die innere Gestaltung des Wä.rmerückstauers oder. durch den Abstand vom Austritt der Brenngase oder durch axiale Verstellbarkeit des Wärmerti.ckstauers regeln. Unter Umständen kann auch die Verwendung vorgewärmten Sauerstoffs von Vorteil sein.
  • Mittels der Platte m wird der Brenner an der Seite der Zuleitungen wasserdicht abgeschlossen. Diese Platte kann auch als Ventilkörper mit den Absperrorganen für die Zuleitungen versehen werden, wodurch eine sehr kurze Baulänge gegeben ist.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Unterwasseischneidbrenner, dadurch gekennzeichnet, daß ein Teil der Wärme der Vorwärmflamme durch einen Wärmerückstauer (l) zurückgeleitet wird.
  2. 2. Unterwasserschneidbrenner nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Wirkung des Wärmerückstauers (l) durch einen Wärmerückleiter (o) ergänzt wird.
  3. 3. Unterwasserschneidbrenner nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneiddüse (d) gegen den Schneidsauerstoff durch Einsätze aus schlecht leitendem Material wärmeisoliert ist. q.. Schneidbrenner nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneidsauerstoffdüse (d) mit einem schlecht wärmeleitenden Einsatz (e) versehen ist, der den Durchgang für den Schneidsauerstoff bildet.
DEW88547D 1932-03-19 1932-03-19 Unterwasserschneidbrenner Expired DE586643C (de)

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DEW88547D DE586643C (de) 1932-03-19 1932-03-19 Unterwasserschneidbrenner

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DEW88547D DE586643C (de) 1932-03-19 1932-03-19 Unterwasserschneidbrenner

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DE586643C true DE586643C (de) 1933-10-30

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ID=7612830

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DEW88547D Expired DE586643C (de) 1932-03-19 1932-03-19 Unterwasserschneidbrenner

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DE (1) DE586643C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE751169C (de) * 1938-01-21 1953-01-19 Ernst Toepper Unterwasser-Schneidbrenner

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE751169C (de) * 1938-01-21 1953-01-19 Ernst Toepper Unterwasser-Schneidbrenner

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