DE577474C - Zusammenklappbarer Formkern - Google Patents
Zusammenklappbarer FormkernInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B29—WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
- B29D—PRODUCING PARTICULAR ARTICLES FROM PLASTICS OR FROM SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE
- B29D30/00—Producing pneumatic or solid tyres or parts thereof
- B29D30/06—Pneumatic tyres or parts thereof (e.g. produced by casting, moulding, compression moulding, injection moulding, centrifugal casting)
- B29D30/08—Building tyres
- B29D30/10—Building tyres on round cores, i.e. the shape of the core is approximately identical with the shape of the completed tyre
- B29D30/12—Cores
Landscapes
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- Mechanical Engineering (AREA)
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- Moulds For Moulding Plastics Or The Like (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Formkern für Fahrzeugstreifen und im besonderen
auf die Form des Kernes, die einfacher und wirksamer ist, als dies bisher der Fall war.
Der Erfindung entsprechend hat der Formkern einen Querschnitt aus einer Anzahl Einzelteilen,
die um einen Grundteil angeordnet sind, um eine vollständige, geschlossene Querschnittsform
zu ergeben. Die verschiedenen Teile können leicht zusammengefügt und im Falle des Ersatzes von abgenutzten oder zerstörten
Teilen auseinandergenommen werden. Man kann die Einzelteile vollständig auf dem Grundteil auswechseln, um eine Kernform
verschiedener Ouerschnittsgröße oder Gestalt zu erhalten oder um die einzelnen Teile in
verschiedenen Abständen auf dem Grundteil anzubringen, womit kleine Änderungen des
Querschnitts oder der Form des Kernes erreicht werden können.
Man hat schon Formkerne mit Grundringen hergestellt, bei denen die Schalenringe
auf einem im Innern der Reifenform vorgesehenen Grundring aufgebaut sind, wobei auch zur Erweiterung der Form Einlegestücke
Verwendung gefunden haben.
Diesen alten Kernformen gegenüber liegt der Vorteil des neuen Formkernes darin, daß
der Grundring einmal für alle Kerngrößen, die praktisch in Erscheinung treten, verwendbar
ist und gleichzeitig auch mit Paßflächen derart versehen ist, daß er auch auf Einspannflächen
an Werkzeugmaschinen paßt. Hierbei sind genau gearbeitete Richtflächen vorgesehen,
die den Paßflächen der Schalenringe und der Einspannflächen entsprechen.
Der Grundteil bildet bei dem neuen Kern einen ununterbrochenen, aus Segmenten bestehenden
Ring. Die Stoßenden oder Flächen der Segmente berühren beim Gebrauch einander, so daß eine steife und feste Bauform
gebildet wird, die auch schweren Stößen Widerstand leisten kann, denen die Reifenkerne
beim Gebrauch ausgesetzt werden.
In den Zeichnungen ist die Erfindung beispielsweise dargestellt.
Fig. ι ist eine Seitenansicht einer erfindungsgemäßen
Ausführungsform des Kernkörpers ;
Fig. 2 und 3 sind Querschnitte nach den Linien a-a und b-b der Fig. i;
Fig. 4 ist eine perspektivische Teilansicht;
Fig. 5 ist ein Schnitt aus einer anderen Ausführungsform.
Wie in den Zeichnungen dargestellt, besteht der Kernkörper aus einem Grundring 1,
an dem mittels der Bolzen 2 ein Paar Schalenringe 3 und 4 befestigt sind, die zusammengesetzt
die erforderliche Querschnittsform ergeben. Diese Ringe sind an ihrer äußeren
Seite durch weitere Bolzen 5 (Fig. 2) miteinander verbunden, die die Flanschen 6 an der
Innenseite des Kernes ergreifen.
Bei Kernen mit großem Querschnitt und kleinem Durchmesser und mit einer bestimmten
Zahl aneinandergelenkter Segmente reicht der für das Zusammenlegen erforderliche
Raum nicht aus, um noch ein Einspannende oder auch Richtflächen vorzusehen, die von
den Segmenten abstehen. Mit Einspannenden oder Richtflächen sind Flächen gemeint zum
Richten der Schalenringe auf einer Drehbank oder anderen Werkzeugmaschinen.
Bei einem erfindungsgemäß hergestellten Kernkörper ist eine vorgearbeitete Richtfiäche
7 auf der Innenfläche der Ringe vorgesehen, die zum Einspannen bei Bearbeitungsvorgängen an den Ringen dient. Des weiteren
sichern solche PaßfLächen den guten Schluß zwischen den Schalenringen und dem
Grundring 1, wobei die Richtfläche, auf einer anstoßenden Fläche 8 an der Unterseite des
Ringflansches 9 gut anschließt. Diese Flansche 9 sitzen in Abständen an dem Grundring, wie in Fig. 4 dargestellt. Die
Fläche 8 erfüllt also einen ähnlichen Zweck wie die Richtfläche 7, die ebenfalls eine vorgearbeitete
Richtfläche ist, um die maschinelle Bearbeitung zu erleichtern.
Um kleine Änderungen der Querschnittsform zu ermöglichen, ist ein Zwischenring ι ο
(Fig. 5) vorgesehen, der zwischen den Scha-Jenringen am äußeren Durchmesser des Kernkörpers,
und des weiteren andere Zwischenringe 11, die zwischen dem Grundteil und den
Schalenringen am inneren Durchmesser des . Kernkörpers liegen.
Hat man solche kleine Änderungen vorgenommen und die Ringe sollen mit der Maschine
bearbeitet werden (mit oder ohne die Zwischenringe 10 und 11), dann sind die
Paßflächen außerordentlich nützlich beim Einspannen der Ringe in ihrer relativ richtigen
Lage auf Drehbänken o. dgl. Sollen aber die Querschnittsmasse oder die Form des Kernes beträchtlich geändert werden,
dann werden die Schalehringe entfernt und durch andere ersetzt, die bereits mit der
Richtfläche versehen worden sind, um genau auf den Grundteil 1 zu passen.
Bei der Herstellung eines vollständigen Kernkörpers sind sowohl der Grundteil als
auch die Schalenringe vorher sorgfältig mit der Maschine bearbeitet worden. Sie werden
aus einem ungeteilten, fortlaufenden Ring hergestellt, der dann in die gewünschte Anzahl
Segmente zerschnitten oder anderswie zerteilt wird, wobei dann Platten 12 an den
Segmentenden eingelegt werden, um die durch die Trennung entstandenen Abfälle zu ersetzen.
Des weiteren sind Schraubenlöcher 13 vorgesehen, von denen die einen an den
Seiten der Ringe in Augen 14 liegen, die, wie in der Zeichnung zu ersehen, von der Seitenwand
abstehen. Ein neuer Satz Schalenringe oder Grundteile kann in ähnlicher Weise getrennt
hergestellt werden. Bei der Herstellung von Schalenringen wird man vor dem Zerteilen vorzugsweise ein Paar miteinander
verbinden.
Ein fertiger Grundring 1 kann dann mit
irgendeiner Zahl der verschiedensten Querschnitte oder ähnlicher Durchmesser in Verbindung
gebracht werden, was ein ganz besonderer Vorteil der Erfindung ist, da die kostenverursachenden Teile auf diese Ringe
beschränkt bleiben, z. B. in dem Kern nach Fig. ι solche Teile, wie die Gelenke 15 und
die benachbarten Teile, ebenso die Teile 16 und 17, mit denen der Kern an Supporten
oder sonstigen Bearbeitungseinrichtungen zusammengebracht wird. Diese Teile müssen
aber notgedrungenerweise sehr genau bearbeitet sein, so daß z. B. der Kern das genaueste
Einpassen in eine Bohrbank o. dgl., auf der er bearbeitet werden soll, ermöglicht.
Da die Schalenringe aus getrennten Hälften bestehen, können sie beträchtlich dünner
sein als bisher. Sie können aus dünnem Guß bestehen, sie können aber auch aus dem VoI-len
gearbeitet sein oder aus Blech bestehen. In letzterem Falle müssen die erforderlichen
Augen 14 und andere Teile angeschweißt oder sonstwie angebracht werden. Diese Dünne
der Wandung ist ein weiterer Vorteil der Erfindung, da hierdurch das Kerngewicht vermindert,
damit aber die Handhabung erleichtert wird. Außerdem vermeidet man Schaden
und Abnutzung an den angelenkten Teilen bei Kernen mit angelegten Segmenten.
Es ist noch hinzuzufügen, daß sich die Erfindung nicht auf Einzelheiten der vorhergehenden
Beschreibung beschränkt. So können etwa die Flansche 6, wie bei 18, ausgeschnitten
sein, um lediglich örtliche Wulste rund um die Bolzen 5 übrigzulassen, oder
solche Wulste können angeschweißt oder anderswie befestigt sein. Auch können die
Richtflächen 7 und 8 auf verschiedene Weise angeordnet sein. Die Fläche 8 kann.beispielsweise
nur an einzelnen Vorstößen 9 angeordnet sein, andererseits kann sie eine fortlaufende
Ringfläche bilden. Die Platten 12 können, anstatt flach anzuliegen, wie dargestellt,
ineinandergreifend angeordnet sein, um so den glatten Übergang der Segmente unterinander
besser zu sichern. Anstatt der Bolzene und 5 kann man andere Befestigungsmittel
wählen, wie etwa Klemmen o. dgl. Obwohl im vorhergehenden dargelegt wurde, daß sich die Erfindung im besonderen vorteilhaft
auf solche Kerntypen bezieht, die ein-
zein aneinander angelenkte Segmente haben, so sei doch darauf hingewiesen, daß die Erleichterung
und die Leichtigkeit im Zusammenfügen oder Auseinandernehmen und zur maschinellen Bearbeitung ebenso auch für
andere Kerntypen vorteilhaft sind.
Claims (1)
- Patentanspruch:Zusammenklappbarer Formkern für Gummireifen mit geteilten Schalenringen und einem sie tragenden Grundring zwischen den inneren Schalenrändern, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalenringe verdickte innere Ränder haben, deren innere Zylinderfläche sowie anstoßende Ebene für alle Formdurchmesser gleiche, genau gearbeitete Richtflächen bilden, die als Paßflächen für den mit entsprechenden Flächen versehenen Grundring und als Einspannflächen an Werkzeugmaschinen dienen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen,1
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB2866729A GB341859A (en) | 1929-09-21 | 1929-09-21 | Improvements in or relating to collapsible tyre cores |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE577474C true DE577474C (de) | 1933-05-31 |
Family
ID=10279221
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930577474D Expired DE577474C (de) | 1929-09-21 | 1930-09-10 | Zusammenklappbarer Formkern |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE577474C (de) |
| FR (1) | FR701000A (de) |
| GB (1) | GB341859A (de) |
-
1929
- 1929-09-21 GB GB2866729A patent/GB341859A/en not_active Expired
-
1930
- 1930-08-23 FR FR701000D patent/FR701000A/fr not_active Expired
- 1930-09-10 DE DE1930577474D patent/DE577474C/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB341859A (en) | 1931-01-21 |
| FR701000A (fr) | 1931-03-10 |
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